Schlagwort: Patrick Glöckner

  • 1860 strebt Heimbefreiung gegen Dortmund II an

    1860 strebt Heimbefreiung gegen Dortmund II an


    Nach Auswärtserfolg

    1860 München und der “nicht zu erklärende” Heimkomplex

    Aktualisiert am 07.03.2025 – 16:49 UhrLesedauer: 1 Min.

    Neuer Cheftrainer beim TSV 1860 MünchenVergrößern des Bildes

    Patrick Glöckner hofft gegen Dortmund auf seinen ersten Heimsieg als 1860-Coach. (Quelle: Sven Hoppe/dpa/dpa-bilder)

    Gegen die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund unternehmen die “Löwen” den nächsten Versuch, den dritten Erfolg im eigenen Stadion zu feiern. Auch der neue Trainer rätselt.

    Nach dem befreienden Auswärtserfolg gegen die zweite Mannschaft von Hannover 96 strebt Trainer Patrick Glöckner beim TSV 1860 München im Saisonendspurt ein Ende des Heimkomplexes an. Erst zwei Siege gelangen in dieser Saison in der 3. Fußball-Liga im Grünwalder Stadion.

    Nummer drei im Grünwalder Stadion soll am Sonntag (13.30 Uhr) gegen Borussia Dortmund II folgen. “Wir gehen mit einer großen Überzeugung rein”, sagte Glöckner nach dem 3:1 vor einer Woche: “Es war wichtig, in Hannover Punkte zu holen.” Nachlegen ist nun das Ziel, egal wie. “Letztendlich geht es darum, nicht den schönsten Fußball zu zelebrieren, sondern erfolgreichen.”

    Die Herangehensweise im eigenen Stadion lautet: “Alles reinlegen, gut ins Spiel kommen, Kulisse mitnehmen.” Bei seiner Hochrechnung im Abstiegskampf hält Glöckner 45 bis 46 Punkte für nötig. 32 Zähler haben die Münchner vor den letzten zwölf Spieltagen gesammelt. Nur neun davon wurden daheim geholt. Damit belegen die “Löwen” den letzten Platz in der Heimtabelle.

    “Ich kann es mir eigentlich gar nicht erklären. Ich freue mich immer, wenn ich ins Stadion komme”, sagte Glöckner. Auch er rätselt. Irgendwann sei einfach “der Fluch in den Köpfen drin”. Glöckner hofft, in seinem vierten Heimspiel als 1860-Coach gegen die spielstarken Dortmunder Talente den ersten Sieg im Grünwalder zu erleben.



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  • Trio vor Rückkehr: Gegen Dortmund will der TSV 1860 gleich zwei Flüche beenden

    Trio vor Rückkehr: Gegen Dortmund will der TSV 1860 gleich zwei Flüche beenden


    München – Nicht nur wegen des Kaiserwetters auf Giesings Höhen ist die Stimmung des TSV 1860 in dieser Woche auf einem Niveau, das eher den sich langsam breitmachenden Frühlingsgefühlen entspricht, denn der lähmenden blauen Winterdepression zuvor. Was so ein Sieg wie jenes 3:1 bei Hannover 96 II alles ausmacht.

    Aber zuträglich war am Mittwoch freilich auch die Tatsache, dass die zu Wochenbeginn noch kranken Tunay Deniz und Julian Guttau wieder mitten im Trainingsgeschehen waren und Mittelfeldsteuermann Thore Jacobsen ebenfalls den vollen Umfang abarbeitete. Dass Maxi Wolfram etwas dosierte, sei laut Patrick Glöckner eine “Vorsichtsmaßnahme” gewesen.

    Heimspiel gegen Zweitvertretung – das bedeutet nichts Gutes für die Löwen

    Der Löwen-Trainer, der mit betont positiver Ausstrahlung sein Team anstecken will, kann diesmal mit einem Auswärtserfolg als Motivationsschub, einem gut gefüllten Kader und einer ordentlichen Dosis Vitamin D auf die nächsten befreienden Punkte hinwirken. Wenn der Gegner am Sonntag nicht Borussia Dortmund II (13.30 Uhr/AZ-Liveticker) hieße und ein Heimspiel anstünde.

    Zwei Dinge, die zusammengenommen nichts Gutes erahnen lassen. Oder doch, Herr Glöckner? “Wir müssen schauen, dass jeder an seine beste Leistung kommt. Mehr können wir nicht machen”, entgegnete der 48-Jährige und versprach den nach einem Sieg im Grünwalder Stadion dürstenden Fans: “Wir werden wieder alles investieren.”

    1860 wartet noch auf ersten Heimsieg dieses Jahres

    Und doch ist es für Sechzig alles andere als erbaulich, dass die rote Laterne in der Drittliga-Heimtabelle in kräftigem blau leuchtet und 2025 noch gar kein Erfolg in den altehrwürdigen Gemäuern gelang. Darüber hinaus gingen auch die vergangenen beiden Heimspiele gegen die jungen Wilden des BVB flöten – 1:4 im März 2023 und 1:2 im Mai 2024. Ole Pohlmann war dabei wie blaues Kryptonit, der Dortmunder erzielte jeweils zwei Treffer in diesen Spielen.

    Wenn man es als gutes Omen deuten will: Pohlmann spielt nach einem Wechsel nach Portugal wegen der für Einheimische leichteren Aussprache nun mit dem Künstlernamen Olinho auf dem Trikot bei Erstligist Rio Ave FC. Er kann den Löwen nicht mehr gefährlich werden.

    Aber Sechzig ist eben per sé immer mal anfällig für Patzer gegen Zweitvertretungen. Das ist in dieser Saison nicht anders als in der Vergangenheit. Der Vergleich mit den Westfalen wird das insgesamt 22. Duell mit einem Ausbildungsteam eines Bundesligisten seit der ersten Drittliga-Saison des TSV. Elf von bisher 21 wurden nicht gewonnen, am Sonntag könnte die Siegquote also im Bestfall auf 50 Prozent angehoben werden.

    Glöckner: Das macht Partien gegen Zweitvertretungen so schwierig

    Glöckner rechnet damit, dass der BVB “schnellere und agilere Spieler” aufbietet als es Hannover vermochte. Außerdem erwartet der Coach ein frischeres Team aufgrund der besseren Tabellenkonstellation und mehr offensives Pressing auf die Verteidigungskette der Sechzger. Hannover habe man angesehen, “dass sie auch in einer Drucksituation sind, genau wie wir.”

    Dennoch bleibt die Frage, was die Zweitvertretungen bisweilen so unangenehm als Gegner macht? “Das eine ist”, sagte Glöckner, “du weißt nicht genau, wer runterkommt.” Also, wer aus dem Profiteam zur Verstärkung abkommandiert wird.

    Der gebürtige Rheinländer weiter: “Das andere ist, dass sie technisch und physisch immer super ausgebildet sind. Du kannst immer davon ausgehen, dass die Jungs kicken können, dass sie eine gewisse Athletik an den Tag legen.” Und diese Kombination wurde manchmal dann zu einem Packerl, an dem die Löwen ordentlich zu schleppen hatten.

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