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  • Union Berlin: Oliver Ruhnert ist als Chefscout zurück

    Union Berlin: Oliver Ruhnert ist als Chefscout zurück

    Union Berlin: Oliver Ruhnert ist als Chefscout zurück – Ein neuer Aufbruch für die Alte Försterei

    Union Berlin, der sympathische Underdog der Bundesliga, hat in den letzten Jahren für Furore gesorgt. Mit einem klaren Fokus auf Teamgeist und Gemeinschaftsgefühl hat der Verein eindrucksvoll bewiesen, dass Leidenschaft und harte Arbeit ihren Lohn finden können. Ein entscheidender Bestandteil dieses Erfolgs ist die Personalpolitik des Vereins. Nun, da Oliver Ruhnert als Chefscout zurückkehrt, stellt sich die Frage: Was bedeutet dies für die Zukunft von Union Berlin?

    Ein neuer Abschnitt in der Scout-Tätigkeit

    Oliver Ruhnert, ein Name, der sowohl bei den Fans als auch bei insidern der Fußballszene respektiert wird, hat Union Berlin bereits in der Vergangenheit geprägt. Nach einigen Jahren in anderen Funktionen im Verein kehrt er nun als Chefscout zurück. Diese Rückkehr ist nicht nur eine personelle Entscheidung, sondern ein Zeichen für eine strategische Neuausrichtung.

    Aber was genau bedeutet es, wenn ein Scout wie Ruhnert, der ein scharfes Auge für Talente hat, zurück zum Verein kommt? Die Antwort liegt in der Philosophie, die hinter seiner Arbeit steht: Talente zu finden, zu fördern und in die Mannschaft zu integrieren. Auf dem Weg zur Bundesliga-Qualität wird die Identifizierung von jungen Spielern und unentdeckten Talenten zu einem Schlüsselfaktor.

    Die Rolle von Scouts im modernen Fußball

    Scouting ist in der heutigen Zeit mehr als nur das Beobachten von Spielern während eines Spiels. Es beinhaltet eine umfassende Analyse der Fähigkeiten, des Charakters und der Entwicklungsmöglichkeiten eines Spielers. Ein guter Scout muss sowohl technisches Talent als auch die "soft skills" berücksichtigen, also Eigenschaften wie Teamgeist und Durchhaltevermögen.

    Ruhnert bringt die notwendige Expertise mit. Unter seiner Ägide hat Union Berlin bereits mehrfach junge Spieler entdeckt und gefördert. Spieler wie Max Kruse oder Taiwo Awoniyi, die zwar weniger bekannt waren, jedoch entscheidend zum Erfolg des Vereins beigetragen haben, spielen in seinem Portfolio eine bedeutende Rolle.

    Strategische Planung: Die Identität von Union Berlin stärken

    Union Berlin hat sich in den letzten Jahren als ein Verein etabliert, der auf die langfristige Planung setzt. Auf eine solide Akademiearbeit und die Integration von Nachwuchstalenten liegt der Fokus. Mit Ruhnert an der Spitze des Scouting-Teams wird diese Strategie weiter gefestigt.

    Ein Beispiel hierfür ist die Verpflichtung junger Spieler aus der 2. Bundeliga oder aus dem Ausland, die das Potenzial haben, das Union-Spiel zu bereichern. Dies gelingt nicht nur durch den Kauf neuer Spieler, sondern auch durch die Transfervielfalt, die Ruhnert durch seine umfassenden Kontakte zu anderen Vereinen in und außerhalb Deutschlands ermöglicht.

    Eine Herausforderung: Der Druck der Bundesliga

    Die Bundesliga ist bekannt für ihren hohen Konkurrenzdruck. Der Druck auf Vereine, sich nicht nur zu etablieren, sondern auch den sportlichen Erfolg zu sichern, ist enorm. Union Berlin hat es geschafft, sich nachhaltig in der Liga zu etablieren. Doch auch die besten Spieler können durch Verletzungen oder Formkrisen plötzlich ausfallen, was eine kluge Personalpolitik erfordert. Hier kommt die Expertise von Oliver Ruhnert erneut ins Spiel.

    Mit der Rückkehr von Ruhnert muss Union darauf achten, die Balance zwischen kurzfristigem Erfolg und langfristiger Strategie zu finden. Für den Verein ist es wichtig, auch in weniger erfolgreichen Phasen den Mut zu bewahren und an der eigenen Philosophie festzuhalten.

    Blick in die Zukunft: Was erwartet uns?

    Die Rückkehr von Oliver Ruhnert als Chefscout ist nicht nur eine Rückbesinnung auf erfolgreiche Zeiten in der Vergangenheit. Es ist auch ein Zeichen für ein frisches Vorgehen in der Talentförderung. Der Fokus wird nicht nur auf den aktuellen Kader gerichtet, sondern auch auf zukünftige Einkäufe und die Integration Jugendlicher in die erste Mannschaft.

    Union Berlin wird weiterhin eine wichtige Rolle im deutschen Fußball spielen, und Ruhnerts Schreiben eines neuen Kapitels könnte den Weg für die nächste Generation von Stars ebnen. Indem Talente geografisch und durch Netzwerke gefunden werden, wird der Verein stärker ins Schaufenster der Fußballwelt gerückt.

    Fazit: Ein vielversprechendes Comeback

    Oliver Ruhnerts Rückkehr zu Union Berlin als Chefscout ist ein bedeutendes Ereignis, das nicht nur die Ansätze des Vereins in der Talentakquise beeinflussen könnte, sondern auch die kulturelle Identität des Vereins stärkt. Mit seinem umfassenden Wissen und seiner Erfahrung wird Ruhnert eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Zukunft des Vereins spielen.

    Die Herausforderungen der Bundesliga sind gewaltig, doch mit einer soliden Strategie und einem klaren Fokus auf Talente hat Union Berlin das Potenzial, auch weiterhin eine herausragende Rolle im deutschen Fußball zu spielen. Die Rückkehr von Oliver Ruhnert könnte somit der Anfang einer neuen Ära für die Alte Försterei sein – einer Ära, in der Teamgeist und Engagement mit talentierten Spieler gesichert werden. Union Berlin bleibt ein Verein für die Zukunft, und jede Entscheidung, die getroffen wird, könnte den Grundstein für zukünftigen Erfolg legen.

  • 1. FC Union: Oliver Ruhnert arbeitet nach gescheiterter Bundestags-Kandidatur wieder als Chefscout

    1. FC Union: Oliver Ruhnert arbeitet nach gescheiterter Bundestags-Kandidatur wieder als Chefscout

    Aus der Politik zurück auf den Rasen: Oliver Ruhnert wird Chefscout des 1. FC Union

    Die Welt des Fußballs ist dynamisch, und oft gibt es auf und neben dem Platz unerwartete Wendungen. Ein aktuelles Beispiel ist Oliver Ruhnert, der nach einer gescheiterten Kandidatur für den Bundestag seine Karriere als Chefscout des 1. FC Union Berlin fortsetzt. Dieser Wechsel wirft nicht nur Fragen über seine Zukunft im Fußball auf, sondern auch über die strategische Ausrichtung des Vereins, der in den letzten Jahren bemerkenswerte Fortschritte gemacht hat. In diesem Artikel werfen wir einen Blick darauf, was Ruhnerts Rückkehr für den 1. FC Union bedeutet und welche Herausforderungen und Chancen damit verbunden sind.

    Oliver Ruhnert: Ein Mann mit vielen Talenten

    Oliver Ruhnert ist keine Unbekannte im deutschen Fußball. Zuvor war er in verschiedenen Funktionen bei Union Berlin tätig, wobei er maßgeblich für den Aufstieg des Vereins in die Bundesliga verantwortlich war. Seine Kandidatur für den Bundestag war gespannt und zeugt von seinem Engagement für die Gesellschaft. Doch nach der Niederlage im politischen Wettkampf kehrt Ruhnert nun an seine Wurzeln im Fußball zurück.

    Der Weg zurück zum 1. FC Union

    Ruhnerts Rückkehr als Chefscout markiert eine Rückbesinnung auf die Stärken des Vereins. Als Scout hat er die Verantwortung, Talente für die erste Mannschaft zu entdecken und zu fördern. In einer Zeit, in der viele Vereine in Deutschland Geld für teure Transfers ausgeben, setzt Union auf eine kluge und nachhaltige Personalpolitik. Ruhnerts Erfahrung wird dabei entscheidend sein, um das Team weiter zu entwickeln.

    Die Herausforderungen des Scouting im modernen Fußball

    Die Rolle des Scouts hat sich in den letzten Jahren erheblich verändert. Während früher Talente häufig durch persönliche Netzwerke und Beobachtungen entdeckt wurden, nutzt der moderne Fußball heute fortschrittliche Analysetools und Datenbanken. Ruhnert wird sich der Herausforderung stellen müssen, diese Techniken mit seinem eigenen Gespür für Talente zu kombinieren. Zudem ist der Druck hoch: In der Bundesliga kämpfen zahlreiche Clubs um die besten Spieler, und die Konkurrenz schläft nicht.

    Die Bedeutung von Nachwuchsarbeit

    Der 1. FC Union hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er in der Lage ist, Talente aus der eigenen Jugend in die erste Mannschaft zu integrieren. Spieler wie Taiwo Awoniyi und Max Kruse sind Beispiele für die Früchte einer soliden Nachwuchsarbeit. Ruhnert hat die Aufgabe, diese Tradition fortzuführen und dafür zu sorgen, dass auch in Zukunft talentierte Spieler den Sprung in die Profimannschaft schaffen.

    Strategische Planung und Netzwerkpflege

    Ein wichtiger Aspekt von Ruhnerts Arbeit als Chefscout wird die Pflege von Netzwerken sein. Beziehungen zu anderen Clubs, Trainern und Akademien sind entscheidend, um an Spieler zu gelangen, die noch nicht im Fokus der großen Vereine stehen. Hier kann Ruhnerts Erfahrung aus seiner Zeit im politischen Bereich von Vorteil sein. Wenn es darum geht, Informationen und Kontakte zu knüpfen, ist er bestens gerüstet.

    Fokus auf internationale Talente

    Ein weiterer wichtiger Punkt wird sein, den Blick über den deutschen Tellerrand hinaus zu richten. Die internationale Scouting-Landschaft wird zunehmend kompetitiver, und Vereine wie Union müssen innovative Wege finden, um Talente zu identifizieren. Ruhnert könnte die Aufgabe übernehmen, internationale Jugendturniere und Ligen im Blick zu behalten, um potenzielle Stars frühzeitig zu entdecken.

    Fazit

    Oliver Ruhnerts Rückkehr als Chefscout des 1. FC Union Berlin bietet eine spannende Gelegenheit, die strategische Ausrichtung des Vereins weiterzuentwickeln. Während er aus einer gescheiterten politischen Karriere zurückkehrt, bringt er entscheidende Fähigkeiten und Erfahrungen mit, die ihm in seiner neuen Rolle helfen werden. Der Fokus auf die Entdeckung und Förderung von Talenten wird für Union von zentraler Bedeutung sein, um im hart umkämpften Bundesliga-Umfeld konkurrenzfähig zu bleiben.

    Die nächsten Schritte des Vereins unter Ruhnerts Führung werden entscheidend sein. Der 1. FC Union hat die Chance, durch kluges Scouting und eine nachhaltige Personalpolitik den eigenen Weg in der Fußball-Bundesliga weiterzugehen. Die Fans können gespannt und optimistisch in die Zukunft blicken, während Ruhnert seine Vision für den Verein formuliert und umsetzt.

  • Oliver Burke wirbt für Verlängerung bei Werder Bremen

    Oliver Burke wirbt für Verlängerung bei Werder Bremen


    Oliver Burke und der SV Werder Bremen könnten nun doch noch auf eine Vertragsverlängerung zusteuern. Der Stürmer hat sich in den vergangenen Wochen und Monaten sowohl im Training als auch während seiner Einsätze gut präsentiert und sich so zurück in die Mannschaft gekämpft.


    In der Vergangenheit galt Burke schon des Öfteren als Verkaufskandidat in Bremen, da Disziplin nicht unbedingt seine größte Stärke zu sein schien. Zwischenzeitlich war der Schotte zudem an Millwall und Birmingham verliehen, wo es letztendlich auch nicht sonderlich gut für ihn lief.

    Nach harter Arbeit und seiner nun guten Entwicklung sieht die Welt aber schon wieder anders aus. „Er hat einen Wandel vollzogen, ist reifer geworden und muss jetzt dranbleiben“, erklärte Lizenzspielerleiter Peter Niemeyer laut BILD, der bestätigte: „Dann ist es auch eine Option für uns, zu verlängern.“

    Unterm Strich dürfte Burke, dessen Vertrag an der Weser Ende Juni ausläuft, ganz gute Karten auf eine Einigung haben. „Burke ist sehr stabil, gibt im Training Gas und bringt seine Leistung, wenn er eingewechselt wird“, so Niemeyer über den Angreifer, der beim 1:2 gegen Wolfsburg sogar von Beginn an spielte.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Oliver Kahn fällt knallhartes Urteil zu seinem Ex-Klub

    Oliver Kahn fällt knallhartes Urteil zu seinem Ex-Klub


    ARCHIV - 30.09.2022, Bayern, M

    Oliver Kahn hat den FC Bayern weiterhin genauestens im Blick.Bild: dpa / Sven Hoppe

    Champions League

    Jan Schultz

    In der Bundesliga hat der FC Bayern am Freitagabend einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft gemacht. Die Münchner setzten sich beim VfB Stuttgart mit 3:1 durch und haben den Vorsprung auf Doublesieger Bayer Leverkusen vorerst auf elf Punkte ausgebaut.

    Die Werkself kann im Laufe des Wochenendes zwar wieder auf acht Punkte verkürzen, in Anbetracht der bayerischen Konstanz in der Bundesliga schwindet die Hoffnung auf einen spannenden Meisterschaftskampf aber von Woche zu Woche.

    FC Bayern und Bayer Leverkusen treffen in der CL aufeinander

    Richtig spannend wird es dafür in der Champions League. Denn der FC Bayern und Bayer Leverkusen treffen dank des neuen Modus schon im Achtelfinale aufeinander.

    Am Mittwoch steht das Hinspiel in München an, sechs Tage später folgt das Rückspiel in Leverkusen. Es werden die Duelle Nummer vier und fünf in dieser Saison sein. Die bisherige Bilanz: zwei Unentschieden, ein Sieg für die Werkself.

    Oliver Kahn fand den FC Bayern in Leverkusen “krass schlecht”

    Besonders frisch sind die Erinnerungen an das Bundesliga-Spiel Mitte Februar, als Leverkusen die Bayern an die Wand spielte, trotz einer Vielzahl an klaren Chancen aber ohne eigenen Treffer blieb.

    “Das letzte Spiel in Leverkusen war krass schlecht von Bayern München”, blickt Oliver Kahn im Gespräch mit Dazn zurück. Der 55-Jährige stand in München eine halbe Ewigkeit zwischen den Pfosten, arbeitete später als Vorstandsvorsitzender. Auch nach dem unrühmlichen Abschied im Sommer 2023 hat er seinen Ex-Verein offensichtlich nicht aus den Augen verloren.

    “Der psychologische Aspekt ist ein wichtiger Aspekt. Leverkusen hat einige Spiele gegen Bayern nicht verloren, einige sogar gewonnen”, sieht Kahn die Werkself gegen den FC Bayern im Vorteil.

    FC Bayern: Kahn sieht Xabi Alonso als entscheidenden Faktor

    Sechs Partien am Stück hat Bayer gegen die Münchner nicht mehr verloren, die letzte Niederlage datiert aus dem September 2022. Damals war Kahn bei den Bayern selbst noch im Amt, Julian Nagelsmann war der FCB-Trainer.

    Eben jene Position ist laut des 55-Jährigen ausschlaggebend – aber eben zugunsten der Leverkusener. “Xabi Alonso hat sein Rezept, gegen die Bayern zu spielen. Wobei das sehr unterschiedlich sein kann”, lobt er die Arbeit des spanischen Trainers. “Genau das ist die Stärke von Leverkusen.”

    Gegen die offensivstarken Leverkusener wird der FC Bayern wohl auch wieder einen gut aufgelegten Manuel Neuer benötigen. Der hat seinen Vertrag kürzlich noch einmal verlängert, ist nun bis 2026 an den Verein gebunden.

    Kahn schätzt Chancen für Bayerns mögliche Neuer-Nachfolger ein

    Wer den mehrfachen Welttorhüter einmal beerben wird, ist indes noch offen. Mit Alexander Nübel, Daniel Peretz und zuletzt noch Jonas Urbig haben die Münchner bereits mehrere Torhüter unter Vertrag genommen, ein schwieriger Umbruch steht ihnen laut Kahn dennoch bevor.

    “Diese Phase nach so einem Jahrzehnttorwart wie Manuel Neuer oder auch Sepp Maier ist keine einfache”, weiß Kahn und verweist dabei auch auf sich selbst. “Meistens war da ein bisschen Fluktuation, bis wieder so ein Torhüter gefunden wurde.”

    Dabei ordnet der frühere DFB-Profi auch die Chancen der einzelnen Kandidaten ein. Für den 21-jährigen Urbig sei es “eine ganz besondere Challenge, es in dem Alter bei Bayern München zu schaffen”. Peretz dürfe man nicht unterschätzen, er sei “sehr ehrgeizig”. Am deutlichsten positioniert sich Kahn bei Nationaltorhüter Nübel:

    “Ich würde es Alexander Nübel zutrauen, auch die Nummer Eins bei Bayern München zu sein.”

    Unterm Strich habe sich der FC Bayern laut Kahn “genügend Möglichkeiten auf der Torhüterposition geschaffen. Ob sie zum Schluss die Qualität haben, um die Nummer Eins bei Bayern München zu sein, ist schwer zu sagen”.

    Hinter uns liegt eine wilde Woche – und das nicht nur wegen der Bundestagswahl. Denn auch die Sportwelt hat mal wieder reichlich Zündstoff geboten. In der Champions League fielen erste Entscheidungen, in der Bundesliga wurde ein neues Traumduo geboren und NFL-Stars gaben Donald Trump einen Korb.



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  • Werder Bremen-Torwart sammelt Titel! Oliver Reck wird

    Werder Bremen-Torwart sammelt Titel! Oliver Reck wird


    1. DeichStube
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    Der DFB-Pokal-Sieg 1993 ist nur einer von vielen Titeln: Werder-Bremen-Legende Oliver Reck räumte als Profi viele Trophäen ab. Jetzt feiert er 60. Geburtstag.
    Der DFB-Pokal-Sieg 1993 ist nur einer von vielen Titeln: Werder-Bremen-Legende Oliver Reck räumte als Profi viele Trophäen ab. Jetzt feiert er 60. Geburtstag. © IMAGO / Oliver Hardt, IMAGO / Eibner

    Er ist einer der größten Torhüter in der Geschichte des SV Werder Bremen, sammelte in einer goldenen Ära reihenweise Titel. Jetzt feiert Oliver Reck seinen 60. Geburtstag – und blickt zurück.

    Bremen – Wer sein Profil bei WhatsApp aufruft, sieht ein Foto, das sehr viel ausdrückt. Zwei der bekanntesten und besten Keeper, die je für den SV Werder Bremen das Tor gehütet haben, vereint auf einer Bank am Spielfeldrand. Ein Duo, das harmonierte, das sich geschätzt und eine beispiellose Freundschaft gepflegt hat: Oliver Reck und Dieter Burdenski.

    Werder Bremen-Legende Oliver Reck wird 60 Jahre alt – und feiert jedes Jahr auch seine Rettung als zweiten Geburtstag

    Kurz nach dem Tod der Bremer Legende Burdenski, die alle nur „Budde“ gerufen haben, hat Reck dieses Bild im vergangenen Oktober als Erkennungszeichen in dem Messenger-Dienst hochgeladen. Es war ihm ein Anliegen, den ehemaligen Mitspieler und vor allem den Menschen Dieter Burdenski zu würdigen. „So war ‚Budde‘,“ sagt Reck, „ein toller Mensch, für mich ein echter Freund.“ Unendlich traurig sei er gewesen, als er die Nachricht vom plötzlichen Tod des 73-Jährigen erhalten habe. „Ich konnte es kaum glauben, weil ‚Budde‘ auch im fortgeschrittenen Alter so fit war und so unverwüstlich erschien.“ Der Verlust des Kumpels erinnerte Reck an den eigenen Schicksalsschlag, den er vor zwölf Jahren erlitten hatte. 21. Januar 2013. Skigebiet Fieberbrunn in Österreich. Herzinfarkt auf der Piste. Der Begleiter reagiert schnell, informiert die Rettung, Oliver Reck überlebt. „Ich war so gut wie weg“, sagt er heute. „Mein Freund hat mir das Leben gerettet.“ Seitdem feiere er jedes Jahr zweimal Geburtstag – am Tag seiner Rettung nach dem Kollaps im Schnee und an seinem eigentlichen Geburtstag, dem 27. Februar. Heute wird Oliver Reck 60 Jahre alt.

    Dass er diesen besonderen Ehrentag begehen kann, ist für den Ex-Profi allein dem folgenden Umstand zu verdanken: „Ich habe mein Leben komplett umgestellt.“ Früher sei er stets für andere da gewesen, habe alles gemacht und getan für seine Mitmenschen – mit der Konsequenz, sich selbst zu vernachlässigen. „Nun schaue ich mehr auf mich, auf meine Bedürfnisse, achte auf meinen Körper.“ Gesunde Ernährung, keinen Tropfen Alkohol, viel Fitness und Sport, das heißt: lange Golfrunden („Ich war um ein Haar einstellig“) und dazu ambitioniertes Tennis. „Wobei ich leider mit dieser Sportart zu spät angefangen habe.“ Ehrgeiz zeichnet Oliver Reck wie früher auf dem Fußballfeld auch auf dem Court aus. „In meiner Altersklasse schlagen mich nur ganz wenige.“

    Oliver Reck sammelt bei Werder Bremen etliche Titel: Deutsche Meisterschaften, DFB-Pokale und den Europapokal 1992

    Oliver Reck ist ein Erfolgstyp. Aus Offenbach kam er 1985 zu Werder Bremen, anfangs als Nummer drei hinter besagtem Burdenski und Klaus Funk. Zwei Jahre später erhielt er das Vertrauen von Trainer Otto Rehhagel als „Buddes“ Nachfolger. Elf Jahre war er die unumstrittene Nummer eins, steht bis heute für eine glanzvolle Ära. Titel und Triumphe reihenweise, wie später auch auf Schalke, seiner letzten Station als Profi, ehe die aktive Karriere 2003 endete. Stolze elf Trophäen stehen in Recks Lebenslauf. Die nationalen: Deutscher Meister mit Werder 1988 und 1993, DFB-Pokalsieger mit Werder 1991 und 1994, mit Schalke 2001 und 2002, dazu Supercupsieger mit Werder 1988, 1993 sowie 1994. Und die internationalen: 1996 der Gewinn der EM in England mit Deutschland und zuvor 1992 der Sieg im Europapokal der Pokalsieger mit Werder. „Mein größter Erfolg“, bekennt der ehemalige Torwart, der in der Bremer Mannschaft gesperrt fehlte, die in Lissabon das Finale gegen die AS Monaco gewann. Als Sieger fühlt er sich trotzdem, denn „ich habe mit meinen Leistungen im Wettbewerb die Mannschaft ins Finale gebracht“.

    Insgesamt hält Oliver Reck beim Blick auf seinen Trophäenschrank fest, dass der schon eine gewissen Aussagekraft habe, vor allem für einen Spieler, der nie für den FC Bayern München aktiv war. „Bei Bayern gewinnst du automatisch Titel in jeder Saison, bei Bremen und Schalke eher nicht. Daher macht es mich besonders stolz, dass ich diese Erfolgsserie verbuchen durfte – natürlich auch dank der vorzüglichen Mitspieler.“ Mit nur 22 Gegentoren in einer Saison hielt Reck als Schalker Keeper lange einen Bundesligarekord, der später von Oliver Kahn (21) und Manuel Neuer (18) geknackt wurde. „Und wo haben die gespielt?“, lautet Recks rhetorische Frage.

    Oliver Reck bei Schalke 04 nur „Meister der Herzen“ – Werder Bremen-Legende suchte Nachfolger Frank Rost selber aus

    Ein Angebot aus München hat er übrigens nie erhalten. Bayern hatte keinen Bedarf, dafür Borussia Dortmund. Oliver Reck überlegte, entschied sich aber für Schalke 04. Rudi Assauer hatte um ihn geworben. Reck wurde Nachfolger von Jens Lehmann, war sechs Jahre lang (112 Spiele) für die Gelsenkirchener aktiv und sollte später eine wichtige Rolle im Revierclub einnehmen, so der Plan von Assauer. „Wenn Rudi noch da wäre, wäre ich auch noch auf Schalke.“ Bei seiner Vorstellung am Schalker Markt hatte Reck einst gesagt: „Ich will Meister werden.“ Geklappt hat das nicht. Am Ende reichte es zum inoffiziellen Titel als „Meister der Herzen“ im Jahr 2001, als die Bayern die Königsblauen im Fotofinish des letzten Spieltags noch überholten. „Ein absoluter Tiefpunkt in meiner Karriere“, betont Reck, für den die beiden Pokalsiege mit Schalke die herbe Enttäuschung nicht ausgleichen können. „Wie gut wir damals waren, verdeutlichen für mich allein drei Namen aus dem Team: Ebbe Sand, Emile Mpenza und Andreas Möller.“

    Wie in Bremen, so stieg Reck auch im Ruhrgebiet zu einer prägenden Figur auf. Vergessen am Ende die Zeiten, als er den Beinamen „Pannen-Olli“ trug, weil bei ihm mitunter haarsträubende Patzer mit Weltklasseparaden wechselten. Im Gespann mit Assauer suchte er schließlich selbst seinen Nachfolger aus: Frank Rost, der ihn schon bei Werder Bremen abgelöst hatte. Reck erzählt, wie es dazu gekommen ist: „,Ein Jahr spiele ich noch‘, habe ich zu Rudi gesagt, ,und dann holen wir Frank Rost‘. Also sind Assauer und ich nach Bremen gefahren – und wir haben Frank überzeugt.“ Oliver Reck rückte freiwillig in die zweite Reihe, machte seinen Trainerschein. Der neue Job auf der Bank nahm schnell Formen an. Torwarttrainer, Assistenztrainer, Interimstrainer auf Schalke, später Stationen in Duisburg und Düsseldorf.

    Werder Bremen-Ex-Profi Oliver Reck würde nur unter besonderen Umständen nochmal als Trainer arbeiten

    Vor allem auf Schalke avancierte er zum geborenen Feuerwehrmann. Dreimal bewährte sich Oliver Reck als Retter. Bis ein gewisser Felix Magath engagiert wurde „und mir den Stuhl vor die Tür gesetzt hat“. Mentor Assauer, den Reck neben Otto Rehhagel und Hermann Nuber aus Offenbacher Zeiten zu den „prägenden Persönlichkeiten in meiner Karriere“ zählt, war da schon tot. „Sonst wäre es dazu nie gekommen.“ Als Cheftrainer führte Reck dann Zweitligist Duisburg 2011 ins DFB-Pokalfinale, ausgerechnet gegen Schalke. Später landete er als Coach bei seinem Heimatclub Kickers Offenbach, wirkte von 2016 bis 2018 am Bieberer Berg. „Zweieinhalb Jahre dort auszuhalten, das hat kaum jemand geschafft“, sagt er.

    Bis 2022 hat der Fußballverrückte auf der Trainerbank Platz genommen, seinen letzten Auftrag erfüllt beim Südwest-Regionalligisten RW Koblenz. Dort lief es nicht so berauschend, so dass er nach einem halben Jahr beurlaubt wurde. Der vorläufige Endpunkt einer facettenreichen und ruhmreichen Laufbahn. „Ich stehe nur noch als Trainer zur Verfügung, wenn etwas kommt, mit dem ich mich zu hundert Prozent identifiziere“, betont Oliver Reck. (hgk)



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  • Ex-KSC-Boss Oliver Kreuzer bei diesem Bundesliga-Klub im…

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    Für Oliver Kreuzer könnte künftig eine neue Aufgabe anstehen. Der Ex-Geschäftsführer des Karlsruher SC wird bei einem Bundesliga-Klub gehandelt – lesen Sie hier mehr:

    Von 2016 bis 2023 war Oliver Kreuzer als Geschäftsführer beim Karlsruher SC tätig, seitdem ist es ruhig um den 59-Jährigen geworden. Nun könnte für Kreuzer allerdings eine neue Aufgabe anstehen – und zwar in der Bundesliga!

    SÜDWEST24 verrät, bei welchem Klub Oliver Kreuzer im Gespräch ist.

    Als Profi war Kreuzer unter anderem für den KSC und Bayern München aktiv. (mab)

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