FC Bayern: Nach 1:1 gegen Union Berlin – Note 5 für Kompany & vier Stars!
In einem spannenden Duell am vergangenen Spieltag trennten sich der FC Bayern München und Union Berlin mit einem 1:1-Unentschieden. Während die Bayern damit weiterhin in der oberen Tabellenregion verweilen, sorgte das Ergebnis für gemischte Gefühle bei Spielern, Trainern und Fans. Besonders im Fokus standen die Leistungen von Trainer Vincent Kompany und vier weiteren Stars, denen zum Teil eine ungenügende Note verliehen wurde.
Die Leistung von Vincent Kompany
Der Trainer des FC Bayern, Vincent Kompany, wurde nach der Partie mit der Note 5 bewertet. Diese Benotung spiegelt die unzureichende taktische Ausrichtung und die fehlenden Anpassungen während des Spiels wider. Sicherlich hat Kompany das Potenzial, die Mannschaft weiterzuentwickeln, doch gegen Union Berlin konnte er nicht die erwartete Leistung abrufen. Entscheidende Wechsel wurden zu spät vorgenommen, was die Offensive der Bayern kaum belebte.
Die vier Stars im Fokus
Zusätzlich zu Kompany erhielten auch vier Spieler des FC Bayern kritische Bewertungen.
Manuel Neuer (Note 4) – Der Kapitän konnte einige gute Paraden zeigen, ließ jedoch beim Gegentor nachlässige Momentaufnahmen erkennen. Neuer ist gefordert, in entscheidenden Phasen sicherer zu agieren.
Joshua Kimmich (Note 4) – Kimmich zeigte einige brillante Pässe, vermisste jedoch die gewohnte Präsenz im zentralen Mittelfeld. Seine Defensive war anfällig, was zu gefährlichen Situationen führte.
Leroy Sané (Note 5) – Sané konnte nicht an seine besten Leistungen anknüpfen. Seine Offensivaktionen blieben ohne Durchschlagskraft, und er wurde in vielen Phasen des Spiels zu schnell abgedrängt.
Sadio Mané (Note 5) – Der Neuzugang kann nur selten für Gefahr sorgen. Obwohl er schnelle Dribblings zeigen kann, fehlt es ihm derzeit an der finalen Durchsetzungskraft vor dem Tor.
Fazit
Das Unentschieden gegen Union Berlin wirft Fragen auf. Der FC Bayern München muss dringend an seiner Konstanz arbeiten, um ganz oben in der Bundesliga mitspielen zu können. Die Leistung von Kompany und den vier genannten Stars war nicht auf dem Niveau, das die Fans und das Management erwarten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft auf die nächsten Herausforderungen vorbereitet. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um den Weg zurück zur alten Stärke zu finden.
Optimierungen in der Taktik und in der individuellen Leistung sind nun gefordert, um nicht noch weiter in der Tabelle zurückzufallen. Der FC Bayern ist gefordert, auf dem Platz und außerhalb konsequent zu arbeiten, um in der Bundesliga wieder anzugreifen.
Essen. Kaito Mizuta verdient sich als Joker die Note 1, entscheidet das Spiel in Dortmund für Rot-Weiss Essen. Der Winterneuzugang schlägt ein – und drängt in die Startelf.
Nach fünf Siegen in sechs Spielen wussten die RWE-Fans gar nicht, welchen ihrer Helden sie zuerst feiern sollten: Während Jakob Golz auf der einen Seite des Stadions Rote Erde auf den Zaun kletterte, feierten die RWE-Fans auf den Sitzplätzen Trainer Koschinat mit „Uwe, Uwe, Uwe“-Rufen, während der sein TV-Interview gab. Mann des Tages beim 1:0-Auswärtssieg über Borussia Dortmund II war aber ein anderer: Winterneuzugang Kaito Mizuta entschied das Spiel für Rot-Weiss Essen.
Erst einen Monat ist der Japaner bei Rot-Weiss Essen, auf einen Startelfeinsatz wartet er noch. Seine erste Bestnote dagegen hat er schon eingesackt – sein Joker-Auftritt in Dortmund verdiente eine glatte Eins. Eine halbe Stunde vor Schluss kam Mizuta ins Spiel. Mit einer seiner ersten Aktionen zog er das Foul gegen den bereits verwarnten Dortmunder Kabar – dessen Platzverweis war der eindeutige Knackpunkt des bis dahin ausgeglichenen Spiels, wie RWE-Coach Koschinat und BVB-Trainer Jan Zimmermann gleichermaßen analysierten.
Rot-Weiss Essen: Bei den Schlüsselszenen ist Mizuta beteiligt – Gelb-Rot und 1:0
Mizuta sorgte auch für mehr Torgefahr als seine Kollegen bis dahin und sorgte dann in der 86. Minute für Ekstase im Gästeblock: Links an der Strafraumkante legte er sich den Ball auf den rechten Fuß und schoss dann in Richtung des langen Torecks – der Ball knallte von der Unterkante der Latte auf den Boden und dann ins Netz. Ein Traumtor, die Entscheidung.
„Ich hatte zwei Großchancen, deswegen musste ich ein Tor machen“, sagte Mizuta. „Am Ende entscheidet mein Tor, das ist sehr gut“, sagte Mizuta, der sich in den vergangenen Wochen als perfekter Joker erwiesen hat. Schon gegen Ingolstadt brauchte Mizuta nach seiner Einwechslung keine Anlaufzeit, sorgte direkt für Torgefahr. Wenn er ins Spiel kommt, verursacht er mit seinem Tempo und seiner Frische auch immer wieder stressige SItuationen für müde oder schon gelbverwarnte Gegenspieler, ist oft nur per Foul zu stoppen.
Koschinat schwärmt von Mizuta – wann spielt er von Beginn an?
Trainer Uwe Koschinat sieht Mizutas Rolle sogar als Symbol für die Ergebnis- und Stimmungswende bei RWE: „Er steht stellvertretend, für das, was wir in den letzten Wochen geschafft haben: Wir bringen Einwechselspieler, die der Mannschaft unheimlich viel Kraft geben – egal ob wir ein Ergebnis über die Zeit bringen oder das Ergebnis verändern wollen. Das ist gut zu wissen, dass es nicht nur zehn oder elf Spieler gibt, die für den Erfolg verantwortlich sind, sondern mehr.“
Mizuta tut der Mannschaft also gut – aber ist er nur der perfekte Joker? Oder gehört ein Spieler, der so stark Einfluss aufs Spiel nimmt, nicht in die Startelf? Mizuta sagt: „Es ist mein Job, eingewechselt zu werden und die Mannschaft besser zu machen. Ich hoffe, dass ich vielleicht auch in die Startelf darf, aber das wichtigste ist, dass die Mannschaft gewinnt.“
Der Japaner kam kurz vor Transferschluss Ende Januar von Arminia Bielefeld nach Essen. In Bielefeld kam er nicht mehr zum Zug, saß sogar im Dezember nur noch auf der Tribüne. Koschinat brachte Mizuta zuletzt immer für die letzten 15 oder 20 Minuten, in Dortmund nun für eine halbe Stunde.
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Dass der 24-Jährige es verdient hat, von Beginn an aufzulaufen, steht für Koschinat außer Frage: „Einen Spieler dauerhaft ruhig zu halten, der eine Startelfnominierung verdient hat, das geht nur mit guter Kommunikation“, sagt der Trainer. „Ich habe in den persönlichen Gesprächen aber auch viel Dankbarkeit aus seinem Mund erfahren. Er war froh, mit dem Wechsel seine persönliche Situation verändern zu können, kriegt hier viele Spielminuten und Kaito spürt auch die Wertschätzung aus der Mannschaft.“
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Mizuta ist der perfekte Joker – sein nächstes Ziel ist ein Tor an der Hafenstraße
Aktuell ist der Japaner also wirklich der perfekte Joker – und früher oder später wird er an Mizuta sowieso nicht vorbeikommen, ist Koschinat überzeugt. Ob wegen Englischer Wochen, Verletzungen oder Sperren wird er seine zuletzt fest gesetzte Startelf auch mal verändern müssen.
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Das nächste Mal entscheiden muss er sich vor dem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim am Sonntag, 19.30 Uhr unter Flutlicht an der Hafenstraße. Mizuta fühlt sich „sehr gut“ nach seinem ersten Monat in Essen, hat nach der Gefühlsexplosion vorm Gästeblock am Samstag aber einen neuen Wunsch: „Ich will jetzt auch in einem Heimspiel ein Tor machen. Wenn wir das nächste Spiel auch gewinnen, sieht es super aus.“
Alle gönnen Amine Adli (24) dieses Erfolgserlebnis!
„Ich bin sehr glücklich für ihn“, sagte Patrik Schick (29) nach dem 2:0 von Bayer Leverkusen in Kiel. „Es freut mich brutal“, meinte auch Robert Andrich (30).
Mit einem Luftküsschen für seinen Kumpel Florian Wirtz (21) bedankte sich Adli für den Pass zum 2:0 in Kiel. „Obwohl ich lange nicht mit Flo zusammenspielen konnte, habe ich noch diese Verbindung zu ihm. Immer, wenn er den Ball hat, weißt du, dass er dir den perfekten Ball spielen wird“, sagte der marokkanische Nationalspieler.
Alle feiern Bayer-Liebling Adli!
„Von uns kriegt er auch viele Küsschen“, lachte Sport-Boss Simon Rolfes (43), „Amine ist ein super Typ, er hat sich das nach der Scheiß-Verletzung total verdient. Das Tor macht er super, er läuft super rein, aber schon das erste Tor bereitet er gut vor. Insgesamt ein gutes Spiel von Amine. Wir freuen uns alle riesig für ihn.“
Erst Schick, dann schicker: Zauber-Lupfer von Adli
Quelle: Bild22.02.2025
Adlis erstes Saisontor krönte nach der Top-Vorlage für Schick sein Traum-Comeback in der Startelf seit dem Wadenbeinbruch im Oktober beim 1:1 gegen Brest. Der Lohn: BILD-Note 1.
Adli: „Ich bin sehr glücklich darüber, wieder in der Startelf gestanden und das Spiel gesund beendet zu haben. Das war für mich das Wichtigste. Und mit dem Tor und dem Assist hätte es nicht besser laufen können.“
Trainer Xabi Alonso (43) setzte in Kiel mit Adli und Wirtz vor allem auf Tempo auf dem schlechten Rasen – der Plan ging auf.
Amine Adli bedankt sich bei Vorlagengeber Florian Wirtz
Foto: WITTERS
Alle feiern Bayer-Liebling Adli
„Er ist sehr wichtig für uns alle. Amine hat jeden Tag diese Top-Einstellung. Seine Qualität ist sehr wichtig für die Mannschaft. Er hat großen Einfluss – mit dem Ball, gegen den Ball. Es ist eine Super-Nachricht für den Rest der Saison, dass er nach seiner schweren Verletzung wieder fit ist“, meinte Alonso.
Nationalspieler Andrich: „Ich war schon immer ein Fan von Amine. Es ist immer gut, dass Spieler aus Verletzungen zurückkommen, sich an die Mannschaft annähern und wieder in den Rhythmus kommen. Dann bekommen andere Spieler zwar wieder weniger Einsatzzeit, so ist das Geschäft. Aber wir profitieren brutal von diesen Rotationen. deswegen brauchen wir alle auf einem guten Level – und da hat Amine wieder einen vorgelegt.“
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