Schlagwort: Norddeutscher Rundfunk

  • Werder-Fußballerinen verlieren Testspiel gegen

    Werder-Fußballerinen verlieren Testspiel gegen


    Stand: 04.03.2025 12:51 Uhr

    Die Bundesliga-Fußballerinen von Werder Bremen haben eine Testspiel-Schlappe hinnehmen müssen. Das Team von Coach Thomas Horsch verlor gegen die U17-Nachwuchsspieler vom JFV Bremerhaven II mit 3:6 (2:1). Emöke Pápai (5.), Larissa Mühlhaus (31.) und Verena Wieder (84.) erzielten die Werder-Tore. Am kommenden Montag (10. März, 18 Uhr) geht es für die Bremerinnen dann gegen die TSG 1899 Hoffenheim wieder um Bundesliga-Punkte. | 04.03.2025 12:51

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  • FC St. Pauli heute gegen Dortmund: Nur nicht nervös werden | NDR.de – Sport

    FC St. Pauli heute gegen Dortmund: Nur nicht nervös werden | NDR.de – Sport


    Stand: 01.03.2025 08:36 Uhr

    Der FC St. Pauli empfängt heute Borussia Dortmund. Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor ist klar, wo bei den Hamburgern der Schuh drückt. Die Nerven beruhigt nach wie vor ein Punktepolster – aber wie lange noch?

    Spätestens Danel Sinani machte das Millerntorstadion mit seinem Treffer zum Tollhaus. Das 3:0 des Jokers bedeutete den Endstand im Heimspiel gegen Union Berlin am 26. Januar. Nach dem 2:0-Erfolg in Heidenheim am Wochenende zuvor hätte die Laune auf dem Kiez jetzt kaum besser sein können.

    Hauke Wahl, Eric Smith, David Nemeth und Jackson Irvine vom FC St. Pauli (v.l.) © Witters Foto: Valeria Witters

    AUDIO: St. Pauli spielt gegen Dortmund – und den Negativlauf (1 Min)

    Auf einmal klappte es auch mit dem Toreschießen! Nach gerade einmal zwölf Treffern in der kompletten Hinrunde wirkten die fünf Tore in zwei Spielen wie der Aufbruch in eine neue Zeit. Der Sprung auf Tabellenplatz 13 tat sein Übriges.

    “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen.”
    St. Paulis Eric Smith

    Doch dann kam der Februar – in dem es die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin gelang, nicht einmal ins Tor des Gegners zu treffen. Für das 1:1 gegen Augsburg sorgte mit Noahkai Banks ein Spieler des FCA.

    Kein Wunder, dass Blessin vor dem Duell gegen Dortmund (15.30 Uhr/im NDR Livecenter) Torschüsse ganz oben auf den Trainingsplan gesetzt hat. Mit “Trainingsformen, durch Abschlüsse” sollten Angreifer Johannes Eggestein und Co. wieder “ein gutes Gefühl bekommen”, sagte der Coach: “Aber wichtig ist, dass wir da einfach weiter ansetzen. Wir haben viel darüber gesprochen.”

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

    Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick.
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    Mit Optimismus in den Saisonendspurt

    Die Mannschaft kann nach wie vor in Ruhe arbeiten. Trotz des Negativlaufs haben die Kiezkicker immer noch sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. “Ich bin immer optimistisch. Ich denke, dass wir gezeigt haben, dass wir gut genug sind, in dieser Liga zu spielen”, erklärte Defensivspezialist Eric Smith. “Wenn wir das in den letzten Spielen auf den Platz bringen, dann werden wir die Punkte einfahren, die wir brauchen.”

    “Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen.”
    Trainer Alexander Blessin

    Der Optimismus freut den Trainer: “Ich habe nicht das Gefühl, dass die Jungs nervös sind. Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen”, sagte der 51-Jährige. Er fügte allerdings hinzu: “Es gilt, unsere Hausaufgaben zu machen.” Mit dem Punkten soll sein Team am besten schon am Sonnabend anfangen – auch wenn Stürmer Morgan Guilavogui (Haarriss am Kahnbein) weiter verletzt fehlt.

    “Schneckenrennen” im Tabellenkeller

    Dass sich die 360 torlosen Minuten noch nicht weiter auf die Tabellensituation ausgewirkt haben, liegt am “Schneckenrennen” hinter St. Pauli. Heidenheim wartet als 16. seit sieben Spielen auf einen Sieg. Und Holstein Kiel (zwei Punkte) und der VfL Bochum (sechs) sind in der Rückrunden-Tabelle noch schlechter als St. Pauli (sieben).

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    Bremens Mitchell Weiser (vorne) und Wolfsburgs Jonas Wind kämpfen um den Ball. © IMAGO / RHR-Foto

    Zwei Nordclubs hoffen auf Europa, zwei kämpfen um den Klassenerhalt. So wird die Bundesliga-Tabelle nach einer KI-Berechnung am Ende der Spielzeit aussehen.
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    Keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive

    Auch wenn die Hamburger mit 27 Gegentreffern immer noch die drittbeste Abwehr der Liga stellen, gibt es im Team keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive. “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen”, erklärt Smith. “Wir müssen ein besseres Team sein als die anderen es sind, um Punkte einzufahren. Ich denke, wir machen einen guten Job. Und wir versuchen, noch enger zusammenzurücken und uns in allen Bereichen zur Seite zu stehen.”

    Mögliche Aufstellungen

    St. Pauli: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Saliakas, Irvine, Smith, Treu – Weißhaupt, Eggestein, Saad
    Borussia Dortmund: Kobel – Anton, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy

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    St. Paulis Elias Saad (r.) und Johannes Eggestein sind enttäuscht. © WITTERS/JoergHalisch

    Es war die dritte Pleite in Folge für die Hamburger, die sich zu sehr auf ihrem Polster zu den Abstiegsrängen ausruhen.
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    Fans des FC St. Pauli im Millerntor-Stadion © picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS | BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov

    Wegen der NS-Vergangenheit des Texters verzichtet Fußball-Bundesligist FC St. Pauli zurzeit auf seine Stadionhymne “Herz von St. Pauli”. Das wird in Fankreisen kontrovers diskutiert.
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    Die NDR 2 Bundesligashow |
    01.03.2025 | 15:30 Uhr

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  • Trotz Torwart-Gala: Müller bleibt in Wolfsburg die

    Trotz Torwart-Gala: Müller bleibt in Wolfsburg die


    Stand: 02.03.2025 12:28 Uhr

    Marius Müller bleibt trotz seiner guten Leistung beim 2:1-Auswärtssieg von Fußball-Bundesligist VfL Wolfsburg im Nordduell beim SV Werder Bremen absehbar zweiter Torhüter hinter dem aktuell verletzten Kamil Grabara. Trainer Ralph Hasenhüttl sagte nach der Partie beim SVW, in der der 31-Jährige den Niedersachsen mit einer Serie starker Paraden die drei Punkte gesichert hatte: “Marius bleibt die Nummer 1b. Nummer 1a bleibt Kamil. Er hat uns in dieser Spielzeit auch bereits einige Spiele gewonnen und bewiesen, dass er eine klare Nummer 1 ist.” Wann Grabara zurückkehrt, ist aktuell noch unklar. | 02.03.2025 12:28

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  • Bremen im Sturzflug: Warum die sonst so heile

    Bremen im Sturzflug: Warum die sonst so heile


    Stand: 02.03.2025 11:00 Uhr

    Werder Bremen schwächelt und ist der schlechteste Fußball-Bundesligist des Jahres. Viele Fans haben die “Schnauze voll” von sich zoffenden Spielern und Missgunst im Team. Warum mündeten die Europacup-Hoffnungen an der Weser in eine handfeste Krise? Eine Analyse.

    von Andreas Bellinger

    Werder ist im Sinkflug – und die Bremer Fans bringen es auf einen einfachen Nenner: “Wer dieses Trikot trägt, muss sich zerreißen.” Es muss schon einiges passiert sein, wenn die “Green White Wonderwall” im Weserstadion bröckelt und die geduldigen Anhänger Willen, Kampf und Mentalität von ihrer Mannschaft derart vehement einfordern.

    “Wir wissen, was wir an den Fans haben”, sagte Mitchell Weiser kleinlaut. Gegen den VfL Wolfsburg (1:2) machte er das Tor für Werder, was die wütende Grundstimmung allerdings kaum milderte.

    “Wir sind eine Gruppe von Alphatieren. Da ist es manchmal so, dass es Probleme gibt.”
    Niklas Stark, stellvertretender SVW-Kapitän

    Binnen weniger Wochen sind die Grün-Weißen schließlich aus allen Träumen vom Europapokal gerissen worden. Nach der fünften Pleite am Stück – und nur einem Sieg in den zehn Pflichtspielen des neuen Jahres – ist die Euphorie der Hinserie verflogen. Frust, Ratlosigkeit und mitunter sogar Abstiegsangst machen sich breit. Auch, weil interne Streitereien und Eifersüchteleien die Stimmung trüben. Wie konnte es in der sonst notorisch heilen Werder-Welt so weit kommen?

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    Wolfsburgs Patrick Wimmer bejubelt einen Treffer. © IMAGO / regios24

    Der Österreicher sorgt für einen schmeichelhaften Erfolg des VfL an der Weser. Werder vergibt reihenweise Topchancen und verliert zum fünften Mal in Folge.
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    “Wir sind eine Gruppe von Alphatieren”, sagte Niklas Stark, der den verletzten Marco Friedl als Abwehrchef und Kapitän momentan vertritt. “Da ist es manchmal so, dass es Probleme gibt.” Eine einfache Erklärung, die weder der Tragweite noch der Ernsthaftigkeit der entstandenen Defizite gerecht wird. Wenn sich Spieler auf dem Platz zoffen, muss das nicht zwingend dramatisch sein.

    Wenn Spieler aber offensichtlich nicht mehr bereit sind, Fehler des Nebenmannes auszubügeln, wenn nicht mehr alle an einem Strang ziehen, geht es zu Lasten der Gruppe – und des Erfolgs. Wie es heißt, soll es gerade zwischen den erfahreneren Spielern rumoren.

    Trainer Werner übt öffentlich Kritik

    Cheftrainer Ole Werner deutete an, dass es Unstimmigkeiten schon in den vergangenen zweieinhalb Jahren seines Wirkens an der Weser gegeben habe: “Die kommen immer mal wieder, wenn die Ergebnisse ausbleiben.” Neu – und der Dringlichkeit angemessen – ist allerdings der öffentliche Diskurs des 36-Jährigen. Wenn notwendige Dinge manchmal auch etwas härter angesprochen würden, habe er nichts dagegen. “Das ist manchmal sogar ganz gut. Entscheidend ist, dass man trotzdem auf dem Platz alles füreinander tut. Und bereit ist, den anderen, der einen Fehler gemacht hat, zu unterstützen.”

    Ungewohnt offene Töne am Bremer Osterdeich, die offenbar Wirkung zeigen. Die Mannschaft präsentierte sich im Duell der Pokal-Pleitiers gegen Wolfsburg – Werder hatte bei Drittligist Bielefeld verloren, der VfL in Leipzig – jedenfalls geeint. Mitunter sogar als Team. Dass ein dummer Fehler von Keeper Michael Zetterer und ein Traumtor des doppelt erfolgreichen Patrick Wimmer die Niederlage besiegelten, war unter dem Strich unglücklich. Ein weiteres vergeigtes Heimspiel zementierte zugleich aber, dass Werder nach nur fünf Punkten in neun Partien der schlechteste Bundesligist dieses Jahres bleibt.

    Am 15. Spieltag, kurz vor Weihnachten 2024, waren die Grün-Weißen mit 25 Punkten noch Tabellen-Siebter. Jetzt, zehn Spieltage vor Ende der Saison, belegt Werder mit 30 Punkten Rang zwölf – 13 Zähler vor dem Relegationsplatz. 

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    Burke nach zwei Jahren wieder von Beginn an

    “Heute war das Auftreten der Mannschaft positiv”, erkannte Werner – trotz aller Unzulänglichkeiten im Abschluss gegen Wolfsburg – einen zarten Silberstreif am Horizont. Auch das Spielerische lobte er. “Das Einzige, was uns heute gefehlt hat, war, die gleiche Effektivität wie der Gegner.” Tatsächlich erlebten die 41.152 Zuschauer im Weserstadion einen anderen, einen frischen Geist und Zusammenhalt in der Mannschaft, die nicht nur nominell einen anderen Eindruck hinterließ.

    Der verletzte Marvin Ducksch wurde nach schwachen Leistungen in den vergangenen Wochen kaum vermisst. Neben dem zum fünften Mal wegen seiner Knie-Blessur fehlenden Friedl mussten auch die erkrankten Romano Schmid und Marco Grüll ersetzt werden. Einer der Nutznießer war Oliver Burke, der nach zwei Jahren mal wieder von Beginn an spielen durfte. Er brachte wie André Silva frischen Wind, obwohl auch sie wiederholt am bärenstarken “Wölfe”-Torhüter Marius Müller scheiterten.

    Schwachstellen: Immer gleiche Strukturen, kaum veränderter Kader

    Dennoch zahlte es sich aus, dass Werner – endlich! – mutiger aufstellte. Das Verharren in den immer gleichen Strukturen dürfte ein Schwachpunkt sein, den Fans und viele Kritiker beharrlich bemängeln. Dass Ducksch, um nur ein Beispiel herauszugreifen, in Topform unverzichtbar für Werder ist, dürfte jeder unterschreiben. Doch ein Ducksch in der Form der vergangenen Wochen ist kein Spieler, der den oft beschriebenen “Unterschied ausmacht”.

    Aber es ist nicht nur Ducksch, der auf rätselhafte Weise weit hinter seiner Normalform bleibt. Und das zeigt eine weitere Schwachstelle. Der Kader blieb vor der Saison weitgehend unverändert. Das zahlt auf etablierte Abläufe und Mechanismen ein, nicht aber auf neue Impulse und einen gesunden Konkurrenzkampf.

    Fritz: Trainer Werner steht nicht zur Diskussion

    Ein Kreativspieler als Pendant zu Romano Schmid wurde nicht geholt – oder konnte aus finanziellen Gründen nicht geholt werden. Die “Leihen” von Leipzig-Stürmer Silva und Issa Kaboré (Manchester City) waren ob der finanziellen Notwendigkeiten aus der Not heraus geboren. Wohlwissend, dass die Integration meist dauert, wie zuletzt bei Jens Stage und Senne Lynen erlebt.

    Trainer Werner sitzt gleichwohl fest im Sattel. Bei allem Unmut bei den grün-weißen Anhängern, rüttelt bei Werder niemand an seiner Position. “Das Trainer-Thema können wir direkt zumachen”, betont Geschäftsführer Clemens Fritz. “Er steht bei uns überhaupt nicht zur Diskussion.” Dabei gehört zur Wahrheit, dass der Nachfolger von Frank Baumann im neuen Job ebenso unter Druck steht wie Peter Niemeyer, der Fritz’ Job als Profifußball-Chef in dieser Saison übernommen hat.

    Herkules-Aufgabe bei Meister Leverkusen

    Überlegt, ruhig und gelassen hat der Schleswig-Holsteiner Werner in seinem ersten Jahr am Osterdeich den Aufstieg geschafft, und darauf folgende schwierige Phasen souverän gemeistert. Dass die derzeitigen Probleme und der drohende Niedergang an ihm nagen, ist dem Cheftrainer unter seiner Werder-Kappe nicht anzumerken.

    Nun aber muss er beweisen, dass er eine verunsicherte Mannschaft aufrichten und zurück in die Erfolgsspur bringen kann. Trotz aller Widernisse mit Verletzungen, Formdellen sowie spielerischer und mentaler Mängel soll ihm das nun ausgerechnet am Sonnabend bei Meister Bayer Leverkusen (15.30 Uhr, im NDR Livecenter) gelingen. Eine Herkulesaufgabe.

    Dieses Thema im Programm:

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    02.03.2025 | 23:25 Uhr

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  • Keine Tore, keine Punkte – St. Paulis Krise geht weiter | NDR.de – Sport

    Keine Tore, keine Punkte – St. Paulis Krise geht weiter | NDR.de – Sport


    Stand: 01.03.2025 18:40 Uhr

    Der FC St. Pauli kommt im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga nicht aus seiner Ergebniskrise heraus. Die Hamburger unterlagen am Sonnabend Borussia Dortmund mit 0:2 (0:0) und kassierten damit die vierte Niederlage in Serie.

    von Johannes Freytag

    Besonders bitter für den Aufsteiger: Zum vierten Mal hintereinander blieb er dabei auch ohne eigenen Torerfolg. Wie in den meisten bisherigen Saisonspielen zeigte die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin eine gute Abwehrleistung, blieb allerdings zum wiederholten Male im Angriff harmlos.

    “Ich glaube, wir haben eine sehr, sehr gute erste Halbzeit gespielt, in der wir Dortmund richtig vor Probleme gestellt haben. Und dann kommen wir wieder raus und sind ein bisschen inaktiv. Aber ich habe trotzdem nie das Gefühl gehabt, dass wir aufgeben. Wir müssen das Glück wieder auf unsere Seite ziehen”, sagte Blessin im Interview mit dem NDR.

    “Natürlich wird der Druck größer”, gab St. Paulis Noah Weißhaupt mit Blick auf die Tabelle zu, fügte aber auch hinzu: “Ich mache mir keine Gedanken, wenn wir so weiterspielen wie in der ersten Hälfte. Wir müssen halt einfach die Tore machen.”

    Noch gibt es ein Punktepolster

    Tatsächlich haben die Hamburger immer noch ein kleines Punktepolster und eine vergleichsweise gute Tordifferenz (-11). Der Abstand auf einen direkten Abstiegsrang beträgt weiterhin sechs Zähler, sollte Holstein Kiel am Sonntag bei Union Berlin gewinnen, wären es noch fünf. Der Vorsprung auf den Relegationsrang beträgt – Bochums Sieg am grünen Tisch gegen Berlin eingerechnet – vier Punkte.

    Für die Kiezkicker geht es mit einem Nordduell weiter – am kommenden Sonnabend (15.30 Uhr, im NDR Livecenter) gastieren sie beim VfL Wolfsburg, der sich in Bremen mit 2:1 durchsetzte.

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

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    Zäher erster Durchgang am Millerntor

    Die Gastgeber, die mit der gleichen Startelf aufliefen wie beim 0:2 in Mainz, begannen schwungvoll und hatten durch Elias Saads Kopfball die erste gute Gelegenheit der Partie (7.). Doch danach entwickelte sich das bei St.-Pauli-Beteiligung typisch zähe Spiel: Defensiv ließen die zweikampfstarken Hamburger wenig anbrennen, offensiv zündeten sie aber auch nicht gerade ein Feuerwerk.

    St. Paulis Präsident Oke Göttlich © IMAGO / MIS

    AUDIO: St. Paulis Göttlich zum Bochum-Urteil: “Begründung schwammig” (4 Min)

    So ließen sich die Torgelegenheiten im ersten Durchgang an einer Hand abzählen: Noah Weißhaupt rutschte an einer scharfen Hereingabe von Lars Ritzka vorbei (26.), ebenso knapp war es bei einem Schuss des Dortmunders Karim Adeyemi, der am langen Pfosten vorbeitrudelte (45.+1).

    Guirassy und Adeyemi schocken St. Pauli

    Doch nach Wiederbeginn reichten den Gästen zwei Chancen für zwei Tore: Erst stocherte Serhou Guirassy den Ball zu seinem siebten Rückrundentreffer über die Linie (50.), dann vollendete Adeyemi nach einem Konter, eingeleitet durch einen langen Ball von Guirassy aus dem eigenen Strafraum, zum 2:0 (58.).

    Die Partie war damit gelaufen. Denn noch kein einziges Mal war den Hamburgern in dieser Saison ein Punktgewinn nach einem Rückstand gelungen. Und so war es auch diesmal: Der BVB hatte alles im Griff, St. Pauli war das Bemühen nicht abzusprechen. Zur Wahrheit gehört aber auch: Ein richtig guter Torabschluss gelang dem Aufsteiger im gesamten zweiten Durchgang nicht.

    24.Spieltag, 01.03.2025 15:30 Uhr

    FC St. Pauli

    0

    Bor. Dortmund

    2

    Tore:

    FC St. Pauli:
    Vasilj – Nemeth, Wahl, Van Der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka (83. Saliakas) – Weißhaupt (83. Sinani), J. Eggestein (73. Ceesay), Saad (57. Afolayan)

    Bor. Dortmund:
    Kobel – Couto, Can, N. Schlotterbeck, Bensebaini (74. Svensson) – Sabitzer, Groß – Adeyemi (83. Gittens), Reyna (74. Chukwuemeka), Beier (89. Özcan) – Guirassy (89. Brandt)

    Zuschauer:
    29456 (ausverkauft)

    Weitere Daten zum Spiel


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    Die NDR 2 Bundesligashow |
    01.03.2025 | 15:00 Uhr

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  • Smith-Hammer reicht nicht – St. Pauli verliert bei

    Smith-Hammer reicht nicht – St. Pauli verliert bei


    Stand: 19.10.2024 11:03 Uhr

    Der FC St. Pauli hat am Freitagabend bei Borussia Dortmund die fünfte Saisonniederlage in der Fußball-Bundesliga kassiert. Das Team von Trainer Alexander Blessin bot eine kämpferisch gute Leistung, verlor aber mit 1:2 (0:1) beim BVB. Kurz durften die Hamburger von einer Überraschung träumen.

    von Tobias Knaack

    St. Paulis Abwehrchef Eric Smith ließ sein Team mit einem Fernschuss-Traumtor für fünf Minuten auf einen Punktgewinn hoffen (78.). Dortmunds Stürmer Serhou Guirassy machte diese Hoffnung mit einem Kopfballaufsetzer aber zunichte (83). Verteidiger Ramy Bensebaini hatte die BVB-Führung im ersten Durchgang erzielt (43.).

    “Ärgerlich, dass wir nichts mitnehmen konnten.”
    Hauke Wahl

    So überlegen die Borussia die Partie insgesamt geführt hatte, so sehr hätten sich aber auch die Braun-Weißen einen Zähler aufgrund einer starken kämpferischen Leistung und ihrer disziplinierten Defensivarbeit verdient gehabt. Abwehrspieler Hauke Wahl war nach der Partie “über das Ergebnis sehr unglücklich”, lobte sein Team aber dafür, “dass wir es über weite Strecken extrem gut verteidigt haben”. Zumal es die Mannschaft auch immer wieder geschafft habe, “Nadelstiche zu setzen”.

    Auch Blessin war mit der “Performance sehr zufrieden, weil die Jungs alles reingeworfen haben”. Er räumte aber auch ein: “Wir sind am Ende natürlich ein bisschen traurig, weil wir den Punkt kurz vor Schluss in der Hand halten und das Spiel dann noch verlieren.”

    Smith “glücklich” über sein Tor – und doch traurig

    Torschütze Smith sagte, er freue sich sehr über seinen schönen Treffer. Der sei allerdings nicht wirklich viel wert, “da wir nicht den Punkt bekommen haben, den wir uns erhofft hatten”.

    Durch die Niederlage haben die Hamburger weiterhin vier Punkte auf dem Konto und könnten an diesem Spieltag noch auf den letzten Tabellenplatz abrutschen. Die nächste Partie bestreitet das Blessin-Team am nächsten Sonnabend, dann kommt der VfL Wolfsburg zum Nordduell ans Millerntor (15.30 Uhr, im NDR Livecenter).

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    Wappen der Fußball-Bundesliga © Wikipedia

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    Dortmund hat den Ball, St. Pauli die Chancen

    Die Rollenverteilung in Dortmund war zu Beginn eindeutig: Der BVB hatte den Ball, St. Pauli musste sich aufs Verteidigen konzentrieren. Die eigenen Ballbesitzphasen beschränkten sich auf wenige Sekunden – und doch gingen die Gäste beinahe in Führung: Nach einer Balleroberung in der Dortmunder Hälfte kam der Ball über Kapitän Jackson Irvine zu Oladapo Afolayan, dessen Schuss Bensebaini gerade noch blockte (16.).

    Die Westfalen kamen über Guirassy (6.) und Donyell Malen (15.) zwar zu Halbchancen, bei aller optischer Überlegenheit des Champions-League-Teilnehmers aber war St. Pauli das gefährlichere Team: Johannes Eggestein verpasste nach einer Kopfballablage von Morgan Guilavogui den Ball knapp (26.), Smith scheiterte mit einem Schuss aus zentraler Position an Borussen-Keeper Gregor Kobel (28.).

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    St.-Pauli-Präsident Oke Göttlich © IMAGO / KSB-picture

    Die Hamburger brauchen Geld, Präsident Oke Göttlich hält die eG für “das gesellschaftsfähigste Modell”. Seinen Wunschtermin für den Start verpasst der Club vermutlich.
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    Und als die Anhänger der Braun-Weißen nach dieser starken Phase ihres Teams endlich jubeln durften, wurde der Treffer vom VAR kassiert: Guilavogui stand bei einem Smith-Freistoß von der linken Seite hauchzart im Abseits (30.).

    “Wenn es so unklar ist, darf der VAR nicht einschreiten.”
    Alexander Blessin

    Blessin zweifelte hinterher das VAR-Verfahren in dieser speziellen Szene an: “Für mich ist es nicht klar zu erkennen, wo Emre Can steht. Man kann also keine Linie ziehen. Und wenn es so unklar ist, darf man das Tor auch nicht aberkennen und darf der VAR nicht einschreiten”, sagte der 51-Jährige. Dortmunds Spieler Can sei “auf allen Bildern verdeckt. Daher hätte für mein Dafürhalten das Tor gegeben werden müssen.”

    Schiedsrichter Matthias Jöllenbeck erklärte und verteidigte hinterher die Entscheidung seines Teams. “Auf dem Feld haben wir es nicht ganz auflösen können, weil es eben sehr, sehr eng war”, sagte er. “Der Prozess ist in Köln gemacht worden und darauf müssen wir uns eben als Schiris auf dem Feld verlassen.”

    Bensebaini trifft zur BVB-Führung

    Die Gastgeber wurden eigentlich nur gefährlich, wenn sie Flanken aus dem rechten Halbfeld in St. Paulis Sechzehner schlugen – und kamen genau auf diese Weise kurz vor der Pause zur Führung. Pascal Groß flankte mit links, Bensebaini köpfte ins rechte untere Eck (43.). Vier Minuten zuvor hatte Guirassy nach dem gleichen Schema eine gute Chance gehabt.

    Da Julian Brandt völlig freistehend die nächste gefährliche Hereingabe über das Tor köpfte (45.+1), ging es mit einem 0:1 aus Sicht des Blessin-Teams in die Kabinen.

    Dortmund verpasst die Entscheidung

    Der Anpfiff von Durchgang zwei verzögerte sich, weil die Schiedsrichter um Matthias Jöllenbeck (Freiburg) “Funkprobleme” hatten. Auch St. Pauli hatte nach der Pause zunächst interne Schwierigkeiten mit der Verbindung. Zwar ließen die Hamburger defensiv bis auf einen Brandt-Schuss (58.) in der ersten Viertelstunde nach Wiederbeginn nur wenig zu, anders als Mitte der ersten Hälfte gelang es ihnen aber nicht mehr, ins Umschaltspiel zu kommen.

    Auf der Gegenseite versuchte der BVB, die Partie mit einer weiteren Tempoverschärfung zu entscheiden: Doch Guirassy scheiterte an St. Paulis Torwart Nikola Vasilj (64.), wenig später verpassten der Nationalspieler Guineas und Malen eine scharfe Hereingabe.

    Guirassy kontert Smith, Dzwigala verpasst das 2:2

    So blieb St. Pauli im Spiel – und kam tatsächlich zum Ausgleich: Smith jagte den Ball nach einer abgwehrten Flanke aus knapp 30 Metern mit einem strammen Schuss in die Maschen – keine Abwehrchance für Kobel und ein absolutes Traumtor (78.).

    Sollte den Hamburgern tatsächlich ein Coup in Dortmund gelingen? Nein, weil Guirassy nach einer Flanke von Jamie Bynoe-Gittens von der linken Seite traf (83.) – und weil der eingewechselte Adam Dzwigala die Riesenchance zum Ausgleich in der Nachspielzeit liegen ließ. Aus rund zehn Metern jagte er den Ball über das Tor (90.+1). So blieb es bei St. Paulis Fünf-Minuten-Traum von einem Punktgewinn in Dortmund.

    7.Spieltag, 18.10.2024 20:30 Uhr

    Bor. Dortmund

    2

    FC St. Pauli

    1

    Tore:

    Bor. Dortmund:
    Kobel – Ryerson, Anton, N. Schlotterbeck, Bensebaini – Can (69. F. Nmecha), Groß (46. Gittens) – Malen (76. Beier), Brandt (90.+5 Wätjen), Sabitzer – Guirassy

    FC St. Pauli:
    Vasilj – Wahl, Smith, Mets – Saliakas (82. Dzwigala), Irvine, R. Wagner, Treu – Afolayan (88. Sinani), J. Eggestein (88. Albers), Guilavogui (69. Banks)

    Zuschauer:
    81365 (ausverkauft)

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    Dieses Thema im Programm:

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    20.10.2024 | 22:50 Uhr

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    FAQ: St. Pauli verliert trotz Smith-Hammer

    Frage 1: Was bedeutet es, wenn St. Pauli trotz eines "Smith-Hammer" verliert?

    Antwort: Der Begriff "Smith-Hammer" bezieht sich oft auf eine starke individuelle Leistung, möglicherweise von einem Spieler namens Smith in der Mannschaft von St. Pauli. Ein Verlust trotz einer solchen Leistung deutet darauf hin, dass die Mannschaft als Ganzes nicht genug beigetragen hat oder strategische Fehler gemacht wurden, was letztendlich zu einem negativen Ergebnis geführt hat.

    Frage 2: Wer ist Smith und warum wird er in diesem Zusammenhang erwähnt?

    Antwort: Smith könnte ein Schlüsselspieler der Mannschaft sein, der in der Partie großartige Leistungen gezeigt hat, aber trotz seiner Beiträge konnte das Team das Spiel nicht gewinnen. Genaueres über ihn und seine Rolle kann durch die aktuellen Kaderinformationen oder Spielberichte herausgefunden werden.

    Frage 3: Wie hat sich St. Pauli im Spiel präsentiert?

    Antwort: Um die genaue Leistung von St. Pauli, einschließlich Taktik, Teamdynamik und individueller Spielerleistungen, zu bewerten, sollten die Spielstatistiken und Berichte analysiert werden. Typischerweise schaut man auf Ballbesitz, Torschüsse und Defensiveinstellungen.

    Frage 4: Gibt es Aspekte der Niederlage, die besonders kritisiert wurden?

    Antwort: Ja, häufig werden bestimmte spielerische Entscheidungen, die Defensivleistung oder die Effektivität im Sturm kritisiert. Auch kann eine schlechte Schiedsrichterentscheidung oder Verletzungen von Schlüsselspielern zur Niederlage beigetragen haben.

    Frage 5: Was sind die nächsten Schritte für St. Pauli nach dieser Niederlage?

    Antwort: Nach einer Niederlage ist es wichtig für das Team, sich zu regroupieren, die Strategie zu überarbeiten und sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Trainer und Spieler müssen die Lehren aus der Niederlage ziehen, um in zukünftigen Spielen besser abzuschneiden.

    Frage 6: Wie reagieren die Fans auf die Niederlage?

    Antwort: Fanreaktionen können sehr unterschiedlich sein. Einige Fans können enttäuscht oder frustriert sein, während andere den Spielern Mut zusprechen und auf zukünftige Verbesserungen hoffen. Die sozialen Medien und Fankataloge sind oft ein guter Ort, um die Stimmung der Fans nach einem Spiel zu erfassen.

    Frage 7: Wo kann ich weitere Informationen über die nächste Partie von St. Pauli finden?

    Antwort: Weitere Informationen über die nächste Partie, einschließlich Spielterminen, Gegner und Tickets, finden sich auf der offiziellen Website des Vereins, bei Sportnachrichtenseiten oder in Sport-Apps.

  • HSV- und Werder-Fußballerinnen stellen Zuschauerrekord

    HSV- und Werder-Fußballerinnen stellen Zuschauerrekord


    Stand: 27.02.2025 17:05 Uhr

    Das Nordderby im DFB-Pokal zwischen dem HSV und Werder Bremen am 23. März wird vor einer Rekordkulisse im deutschen Vereinsfußball der Frauen stattfinden.

    Knapp einen Monat vor Anpfiff des Halbfinals beim Zweitligisten im Volksparkstadion sind bereits mehr als 48.000 Tickets verkauft. Dabei sind die Karten gerade einmal eine Woche auf dem Markt, der Vorverkauf läuft noch weiter. Damit steht fest, dass die bisherige Bestmarke von 44.808 Fans beim DFB-Pokalfinale 2023 in Köln zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg (4:1) übertroffen wird. Die Arena im Volkspark fasst insgesamt 57.000 Besucher.

    “Wir sind unfassbar stolz auf unsere Rekordmarke – die Spielerinnen haben richtig Bock darauf, mit dieser einzigartigen Kulisse im Rücken wieder im Volksparkstadion aufzulaufen”, sagte Saskia Breuer, Koordinatorin der HSV-Frauen.

    “Mit Hamburg im Rücken senden wir ein starkes Signal, welche Anziehungskraft der Fußball der Frauen hat.”
    HSV-Präsident Marcell Jansen

    Den deutschen Rekord bei einem Frauen-Spiel hatten 73.680 Fans beim WM-Eröffnungsspiel 2011 im Berliner Olympiastadion zwischen Deutschland und Kanada aufgestellt. Der Bestwert der Frauen-Bundesliga liegt bei 38.365 Fans, die 2023 die Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt in Müngersdorf verfolgt hatten. Als Weltrekord gelten die 91.648 Zuschauenden bei der Champions-League-Partie des FC Barcelona gegen den VfL Wolfsburg im April 2022 im ausverkauften Camp Nou.

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    Die Fußballerinnen des HSV jubeln beim DFB-Pokalviertelfinale gegen Gladbach im Volksparkstadion © Witters Foto: Tim Groothuis

    Das erste Spiel der Fußballerinnen in der großen Arena hat Lust auf mehr gemacht. Der Einzug ins Pokal-Halbfinale soll den Weg zurück in die Bundesliga weisen.
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    Hamburg Journal |
    27.02.2025 | 19:30 Uhr

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  • FC St. Pauli vor Dortmund-Spiel: Nur nicht nervös werden | NDR.de – Sport

    FC St. Pauli vor Dortmund-Spiel: Nur nicht nervös werden | NDR.de – Sport


    Stand: 27.02.2025 17:12 Uhr

    Der FC St. Pauli empfängt am Sonnabend Borussia Dortmund. Nach drei Niederlagen in Folge ohne eigenes Tor ist klar, wo bei den Hamburgern der Schuh drückt. Die Nerven beruhigt nach wie vor ein Punktepolster – aber wie lange noch?

    Spätestens Danel Sinani machte das Millerntorstadion mit seinem Treffer zum Tollhaus. Das 3:0 des Jokers bedeutete den Endstand im Heimspiel gegen Union Berlin am 26. Januar. Nach dem 2:0-Erfolg in Heidenheim am Wochenende zuvor hätte die Laune auf dem Kiez jetzt kaum besser sein können.

    Auf einmal klappte es auch mit dem Toreschießen! Nach gerade einmal zwölf Treffern in der kompletten Hinrunde wirkten die fünf Tore in zwei Spielen wie der Aufbruch in eine neue Zeit. Der Sprung auf Tabellenplatz 13 tat sein Übriges.

    “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen.”
    St. Paulis Eric Smith

    Doch dann kam der Februar – in dem es die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin gelang, nicht einmal ins Tor des Gegners zu treffen. Für das 1:1 gegen Augsburg sorgte mit Noahkai Banks ein Spieler des FCA.

    Kein Wunder, dass Blessin vor dem Duell gegen Dortmund am Sonnabend (15.30 Uhr/im NDR Livecenter) Torschüsse ganz oben auf den Trainingsplan gesetzt hat. Mit “Trainingsformen, durch Abschlüsse” sollten Angreifer Johannes Eggestein und Co. wieder “ein gutes Gefühl bekommen”, sagte der Coach: “Aber wichtig ist, dass wir da einfach weiter ansetzen. Wir haben viel darüber gesprochen.”

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

    Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick.
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    Mit Optimismus in den Saisonendspurt

    Die Mannschaft kann nach wie vor in Ruhe arbeiten. Trotz des Negativlaufs haben die Kiezkicker immer noch sechs Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang. “Ich bin immer optimistisch. Ich denke, dass wir gezeigt haben, dass wir gut genug sind, in dieser Liga zu spielen”, erklärte Defensivspezialist Eric Smith. “Wenn wir das in den letzten Spielen auf den Platz bringen, dann werden wir die Punkte einfahren, die wir brauchen.”

    “Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen.”
    Trainer Alexander Blessin

    Der Optimismus freut den Trainer: “Ich habe nicht das Gefühl, dass die Jungs nervös sind. Wir haben noch ein kleines Polster, aber wollen auch nicht jedes Wochenende auf die Tabelle schauen”, sagte der 51-Jährige. Er fügte allerdings hinzu: “Es gilt, unsere Hausaufgaben zu machen.” Mit dem Punkten soll sein Team am besten schon am Sonnabend anfangen – auch wenn Stürmer Morgan Guilavogui (Haarriss am Kahnbein) weiter verletzt fehlt.

    “Schneckenrennen” im Tabellenkeller

    Dass sich die 360 torlosen Minuten noch nicht weiter auf die Tabellensituation ausgewirkt haben, liegt am “Schneckenrennen” hinter St. Pauli. Heidenheim wartet als 16. seit sieben Spielen auf einen Sieg. Und Holstein Kiel (zwei Punkte) und der VfL Bochum (sechs) sind in der Rückrunden-Tabelle noch schlechter als St. Pauli (sieben).

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    Bremens Mitchell Weiser (vorne) und Wolfsburgs Jonas Wind kämpfen um den Ball. © IMAGO / RHR-Foto

    Zwei Nordclubs hoffen auf Europa, zwei kämpfen um den Klassenerhalt. So wird die Bundesliga-Tabelle nach einer KI-Berechnung am Ende der Spielzeit aussehen.
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    Keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive

    Auch wenn die Hamburger mit 27 Gegentreffern immer noch die drittbeste Abwehr der Liga stellen, gibt es im Team keine Schuldzuweisungen in Richtung Offensive. “Wir wissen, dass wir schon verloren haben, wenn wir anfangen, mit dem Finger aufeinander zu zeigen”, erklärt Smith. “Wir müssen ein besseres Team sein als die anderen es sind, um Punkte einzufahren. Ich denke, wir machen einen guten Job. Und wir versuchen, noch enger zusammenzurücken und uns in allen Bereichen zur Seite zu stehen.”

    Mögliche Aufstellungen

    St. Pauli: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van der Heyden – Saliakas, Irvine, Smith, Treu – Weißhaupt, Eggestein, Saad
    Borussia Dortmund: Kobel – Ryerson, Can, Schlotterbeck, Bensebaini – Sabitzer, Groß – Adeyemi, Reyna, Beier – Guirassy

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    St. Paulis Elias Saad (r.) und Johannes Eggestein sind enttäuscht. © WITTERS/JoergHalisch

    Es war die dritte Pleite in Folge für die Hamburger, die sich zu sehr auf ihrem Polster zu den Abstiegsrängen ausruhen.
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    Fans des FC St. Pauli im Millerntor-Stadion © picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS | BEAUTIFUL SPORTS/Buriakov

    Wegen der NS-Vergangenheit des Texters verzichtet Fußball-Bundesligist FC St. Pauli zurzeit auf seine Stadionhymne “Herz von St. Pauli”. Das wird in Fankreisen kontrovers diskutiert.
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    Die NDR 2 Bundesligashow |
    01.03.2025 | 15:30 Uhr

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  • “Das Beste in Deutschland” – Holstein Kiel misst sich

    “Das Beste in Deutschland” – Holstein Kiel misst sich


    Stand: 20.02.2025 14:12 Uhr

    Letzter gegen Meister: Bundesliga-Schlusslicht Holstein Kiel empfängt am Sonnabend Bayer Leverkusen. KSV-Trainer Marcel Rapp lobt den Tabellenzweiten in den höchsten Tönen und hat selbst eine Torwartfrage zu entscheiden.

    “Leverkusen ist eine Topmannschaft und hat eine super Idee von Fußball. Da kommt vieles zusammen, wo ich als Trainer sage: Das ist herausragend gut und das beste in Deutschland”, erklärte Rapp vor dem Heimspiel am Sonnabend (15.30 Uhr, im NDR Livecenter).

    Gleichwohl habe seine Mannschaft “schon oft bewiesen, dass wir gegen die Top-Teams unangenehm sein können.” Und auch erfolgreich. Im Hinspiel trotzten die “Störche” dem deutschen Meister ein 2:2 ab. “Das wird präsent sein in den Köpfen der Jungs”, glaubt Rapp.

    Viele Ausfälle bei Kiel

    Die Vorzeichen für den zweiten Vergleich mit dem Tabellenzweiten stehen allerdings nicht sehr gut. Neben Langzeitverletzten wie Patrick Erras fehlen weiterhin die Offensivspieler Steven Skrzybski, Alexander Bernhardsson und Benedikt Pichler. Und auch hinter den Einsätzen Ivan Nekic und Finn Porath (beide muskuläre Probleme) stehen Fragezeichen. “Der Kader ist ein bisschen ausgedünnt, aber trotzdem haben wir noch genug Spieler, um eine ordentliche Elf auf den Platz zu bringen”, so Rapp.

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    Keeper Thomas Dähne (r.) von Holstein Kiel © picture alliance / SvenSimon | Malte Ossowski/SVEN SIMON

    Der 31-Jährige hat einen ungewöhnlichen Weg mit vielen Höhen und Tiefen hinter sich. Nun darf er sich Hoffnungen machen, wieder Stammtorwart bei der KSV zu werden.
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    Dähne oder Weiner – wer hütet das KSV-Tor?

    Wer als Torwart aufs Feld laufen darf, ließ der Coach offen. Beim jüngsten 1:3 in Frankfurt feierte Thomas Dähne sein Bundesliga-Debüt im Tor der “Störche”, weil Stammkeeper Timon Weiner erkrankt passen musste. Ob dieser gegen Leverkusen wieder ran darf? Rapp wollte sich nicht festlegen: “Es muss der spielen, der uns am meisten Sicherheit gibt. Grundsätzlich mache ich mir keine Sorgen, weil beide schon beweisen haben, dass sie ordentliche Leistungen bringen.”

    Keeper Thomas Dähne (M.) von Holstein Kiel © IMAGO / Jan Huebner

    AUDIO: “Einfach super”: KSV-Keeper Dähne nach Bundesliga-Debüt stolz (3 Min)

    Platzwechsel ein Grund für Ausfälle?

    Wegen schlechter Platzverhältnisse wechseln die Norddeutschen im Training aktuell zwischen Natur- und Kunstrasen. Ein Grund für die Ausfälle? “Wenn wir das ein oder das andere fahren, dann müssen wir halt Abstriche in Kauf nehmen”, sagte Rapp, schränkte jedoch ein: “Und trotzdem weiß man es auch nicht, wenn wir nur auf einem Platz trainieren würden, ob es dann nicht auch so wäre.” Auch im Holstein-Stadion ist der in der Vergangenheit häufig ausgezeichnete Rasen in keiner guten Verfassung. Doch das kann laut Rapp gegen die versierten Star-Spieler aus Leverkusen um Ausnahmekönner Florian Wirtz ein Vorteil sein. Es sei vor allem ein Nachteil für “die Mannschaft, die mehr den Ball haben wird”, so Rapp.

    Der Blick auf die Tabelle, in der die Kieler am vergangenen Spieltag auf den letzten Platz abgerutscht sind, bereitet dem 45-Jährigen hingegen kein Kopfzerbrechen. “Das ist eine Frage der Perspektive. Wir haben einen Punkt Rückstand auf den Relegtionsrang, das ist eher meine Perspektive”, so der Holstein-Trainer.

    Mögliche Aufstellungen

    Holstein Kiel: Dähne – Ivezic, Zec, Komenda – Remberg – Rosenboom, Gigovic, Holtby, Javorcek – Harres, Arp
    Bayer Leverkusen: Hradecky – Mukiele, Tah, Hermoso – Frimpong, G. Xhaka, Andrich, Grimaldo – Adli, Schick, Wirtz

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    Eine Fußballtabelle vor eine Fußballmotiv © Colourbox Foto: -

    Ergebnisse, Tabellenstände und die Spieltage im Überblick.
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    Kiels Keeper Thomas Dähne kann einen Treffer von Frankfurts Hugo Larsson (l.) nicht verhindern. © IMAGO / RHR-Foto

    3 Min

    Mit der 1:3-Niederlage in Frankfurt verschärft sich Holstein Kiels Situation im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga.
    3 Min

    Szene der Bundesliga-Partie FC St. Pauli gegen den FC Augsburg. © picture alliance/dpa Foto: Marcus Brandt

    Zwei Nordclubs hoffen auf Europa, zwei kämpfen um den Klassenerhalt. So wird die Bundesliga-Tabelle nach einer KI-Berechnung am Ende der Spielzeit aussehen.
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    23.02.2025 | 22:50 Uhr

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  • Datenanalyse: Kovac ist richtig bei Borussia Dortmund – aber nicht für lang | NDR.de – Sport

    Datenanalyse: Kovac ist richtig bei Borussia Dortmund – aber nicht für lang | NDR.de – Sport


    Stand: 19.02.2025 12:55 Uhr

    Der Effekt des Trainerwechsels bei Borussia Dortmund – so es denn überhaupt einen gegeben hat – scheint bereits verpufft. Die Datenanalyse zeigt, dass Niko Kovac und der BVB trotzdem zusammenpassen könnten. Wenn auch nicht langfristig…

    von Florian Neuhauss

    Die Bundesliga-Rückkehr von Kovac Anfang Februar ging mit 1:2 gegen den VfB Stuttgart daneben. Der verdiente Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon (3:0) machte dann Hoffnung. Der Einzug ins Achtelfinale der “Königsklasse” sollte heute (18.45 Uhr, im NDR Livecenter) im Rückspiel zu Hause Formsache sein. In der Bundesliga hatte es am vergangenen Wochenende aber mit dem 0:2 bei Schlusslicht VfL Bochum den vorläufigen Tiefpunkt gegeben. Dortmund rangiert nach 26 Spieltagen auf Tabellenplatz elf, sechs Punkte von der Qualifikation zum Europapokal entfernt. Die Rede ist wohlgemerkt von der Conference League.

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    Der Pokal der Champions League steht auf einem Podest in einem Fußballstadion. © dpa picture alliance/Pacific Press Agency Foto: Alexander Gusev

    Zieht der BVB heute nach dem 3:0 im Hinspiel ins Achtelfinale ein? Die Partie ab 18.45 Uhr in der Audio-Vollreportage und im Ticker.
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    Von einer “herausfordernden Situation” hatte BVB-Geschäftsführer Sport Lars Ricken schon bei der Verpflichtung des Kroaten am 30. Januar gesprochen. Diese Situation ist seitdem noch prekärer geworden. Und doch kommt die Analyse der von Global Soccer Network (GSN) zu dem Ergebnis, dass Kovac (eigentlich) der richtige Mann für den Job ist. Zumindest, um den BVB wieder zurück in die Erfolgsspur zu führen.

    Kovacs Fußball: “Physisch stark und gut organisiert”

    Eine kompakte Defensive und eine strukturierte Offensive durch taktische Flexibilität und hohes Pressing nennt GSN als die Schlüsselelemente von Kovacs Fußball-Philosophie. “Seine Mannschaften sind physisch stark, gut organisiert und schwer zu bespielen, weil sie flexibel auf verschiedene Spielsituationen reagieren können”, lautet die Zusammenfassung der Analysten.

    Legt man die Tabelle nach “Expected Points” zugrunde, stünden die Dortmunder auf Rang fünf! Doch eine bessere Platzierung verhindern vor allem haarsträubende Fehler in der Defensive. Und der Offensive gelingt es in dieser Saison nicht, diese Fehler auszugleichen.

    Dortmund hat sieben Tore weniger geschossen als im Vergleich zum selben Zeitpunkt vor einem Jahr – und elf Gegentreffer mehr kassiert. Aktuell steht die Tordifferenz bei -1 und erinnert an eine Zeit, in der der BVB kein Topclub mehr war.

    GSN hat drei große Baustellen für die Dortmunder Misere ausgemacht: 1. Defensive Stabilität und Gegentoranfälligkeit, 2. Chancenverwertung und offensive Effizienz sowie 3. Zweikampfverhalten und Kampf um zweite Bälle. Hier muss und kann Kovac ansetzen: Das sogenannte “Lösungspotenzial” beziffern die Datenspezialisten auf 80 Prozent. Das ist ein guter, fast schon sehr guter Wert.

    Trainer Kovac hat “internationale Klasse”

    Kovac ist Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz. Der GSN-Trainer-Index weist ihn zudem mit 74,70 Punkten als einen Coach mit internationaler Klasse aus. Seine Stärken “Struktur, Organisation und Intensität” sind allerdings eng mit den “Problemen” in seinem System verbunden.

    Die Datenauswertung zeigt, dass die Kovac-Teams nicht gerade vor Kreativität in der Offensive strotzen. Außerdem geht es auf dem Platz eher durch die Mitte denn über die Flügel. Klingt eigentlich nicht nach dem erfolgreichen Dortmund der vergangenen Jahre.

    Auf seinen bisherigen Stationen legte er großen Wert auf taktische Disziplin, was manchmal zu Lasten der spielerischen Freiheit ging und eben auch die Kreativität einschränken kann. Die Folge: Wenn sich der Gegner hinten reinstellt, fehlen oft Lösungen, um spielerisch Lücken zu finden.

    Kovac erarbeitet sich in Frankfurt einen guten Ruf

    Kovac, mittlerweile 53 Jahre alt, bezeichnet sich selbst als “Kind der Bundesliga”. In 148 Zweitliga- und 241 Bundesliga-Partien ist der gebürtige Berliner im deutschen Fußball groß geworden. Seine Nationalmannschaftskarriere (83 Partien) absolvierte Kovac aber für Kroatien. 2001 gewann er mit den Bayern den Weltpokal, 2003 das Double aus Meisterschaft und Pokal – alle Titel unter Legende Ottmar Hitzfeld.

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    Symbolbild Fußball-Daten © Imago / STPP

    Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Zusammenarbeit zwischen NDR und GSN.
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    Mit dem DFB-Pokal-Sieg 2018 setzte sich Kovac bei Eintracht Frankfurt selbst als Trainer ein Denkmal. Das Tor zum 3:1-Endstand gegen Bayern München von Mijat Gacinovic hat sich tief ins Gedächtnis eingebrannt. Der Serbe dribbelte nach einer abgewehrten Ecke, zu der Keeper Manuel Neuer mit nach vorn geeilt war, über den halben Platz. Das ganze Stadion erhob sich – und Gacinovic schoss ins leere Tor.

    Kovac war in der Folge knapp eineinhalb Jahre selbst Coach der Münchner (2019 Doublesieger) und danach ähnlich lange Cheftrainer des französischen Topclubs AS Monaco. An beiden Stationen war er den Verantwortlichen allerdings nicht erfolgreich genug. Und besonders bei den Bayern gab es auch immer wieder Kritik, an Kovacs unspektakulärer Spielweise.

    Schwere Zeiten für Kovac in Wolfsburg

    Seine bis dato schwierigste Zeit als Trainer hatte Kovac wohl in Wolfsburg, wo er antrat, um den Club nach enttäuschenden Jahren unter Mark van Bommel und Florian Kohfeldt wieder ins internationale Geschäft zu führen – am besten gleich in die Champions League. Markigen Worten folgten aber zu selten ebensolche Taten.

    In seiner Debütsaison 2022/2023 wurden die “Wölfe” am Ende Achter. Ein Punkt fehlte zur Qualifikation für die Conference League. Als die Wolfsburger im März 2024 wieder in Abstiegsgefahr zu geraten drohten, wurde Kovac beurlaubt. Auch hier dauerte seine Amtszeit am Ende grob eineinhalb Jahre.

    Kovac “nicht die ideale langfristige Besetzung für den BVB”

    Sein Wirken in Wolfsburg klingt eigentlich nicht nach einem Bewerbungsschreiben für die Aufgabe in Dortmund. Zumal der Job beim BVB einen persönlichen Aufstieg bedeutet. Aber da war eben diese “herausfordernden Situation”, von der Geschäftsführer Ricken sprach.

    Das Fazit der Datenanalyse ist eindeutig: Kovac sei zwar ein Trainer, “der den Kader in wichtigen Bereichen optimieren könnte, jedoch nicht die ideale langfristige Besetzung für den BVB”. Gerade der Spielaufbau und die schwach ausgeprägte offensive Kreativität würden “nicht vollständig zu Dortmunds Identität passen”.

    Aber womöglich sind Ricken sowie sein Geschäftsführer-Kollege Hans-Joachim Watzke und Sportdirektor Sebastian Kehl in der gegenwärtigen Lage auch einfach realistisch. Dortmund muss sich stabilisieren – und vielleicht reicht es am Ende ja doch zumindest noch für die Europa League. Ein Schelm, wer bei der Vertragslaufzeit Böses denkt: Die beträgt nämlich anderthalb Jahre.

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    Szene der Bundesliga-Partie FC St. Pauli gegen den FC Augsburg. © picture alliance/dpa Foto: Marcus Brandt

    Zwei Nordclubs hoffen auf Europa, zwei kämpfen um den Klassenerhalt. So wird die Bundesliga-Tabelle nach einer KI-Berechnung am Ende der Spielzeit aussehen.
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    Sport aktuell |
    19.02.2025 | 12:17 Uhr

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