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    «Nicht mehr als nötig»: Tristes 0:0 bringt Dortmund weiter


    Champions League

    “Nicht mehr als nötig”: Tristes 0:0 bringt Dortmund weiter

    Aktualisiert am 19.02.2025 – 21:04 UhrLesedauer: 3 Min.

    Borussia Dortmund - Sporting LissabonVergrößern des Bildes

    Euphorie sieht anders aus: Emre Can und seine Teamkollegen. (Quelle: Bernd Thissen/dpa/dpa-bilder)

    Der BVB darf noch etwas Champions-League-Luft schnuppern. Gegen das komplett harmlose Sporting Lissabon gelingt der ungefährdete Achtelfinal-Einzug. Die Verunsicherung scheint riesig.

    Die Bosse von Borussia Dortmund schauten ernst und ratlos, die Fans schickten ihre schwer verunsicherten Profis mit verhaltenem Applaus in die Kabine. Der BVB steht nach einer trostlosen Nullnummer gegen Sporting Lissabon zwar im Achtelfinale der Champions League – hat dabei aber alles andere als eine magische Europacup-Nacht erlebt.

    Dem in der Bundesliga übel abgestürzte Revier-Riesen bleibt die Königsklasse immerhin als Trostpflaster. “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig. Es war ein kontrolliertes Weiterkommen, würde ich sagen. Nichtsdestotrotz müssen wir lernen, solche Spiele zu gewinnen”, sagte Kapitän Emre Can nach dem 0:0 im Playoff-Rückspiel.

    Der verschossene Elfmeter von Serhou Guirassy (59. Minute) stand sinnbildlich für den wankenden BVB, der vom deutlichen 3:0 in Portugal im Hinspiel zehrte. Auf der Tribüne zeigten Hans-Joachim Watzke, Lars Ricken und Matthias Sammer grimmige Mienen, die so gar nicht zum Erreichen der Runde der letzten 16 passten. Wohl aber zur gezeigten Leistung vor 80.300 Zuschauern im nicht komplett ausverkauften EM-Stadion.

    Am Freitag (12.00 Uhr) wird dem BVB entweder der OSC Lille oder Aston Villa als Gegner für das Achtelfinale zugelost. Auch dies scheint trotz der aktuellen Lage des kriselnden Bundesliga-Elften machbar. “Ich schätze die Mannschaften ähnlich stark ein”, sagte Can. Als deutsche Vertreter stehen zudem Bayer Leverkusen und Bayern München unter den letzten 16 Teams.

    Trainer Niko Kovac hatte vor dem Spiel angekündigt, das ramponierte Selbstbewusstsein seiner Profis stärken und in erster Linie über deren Stärken sprechen zu wollen. “Der Kopf macht die Beine müde beziehungsweise schwer. Wir müssen schauen, dass der Kopf frei und leicht ist”, hatte der neue BVB-Coach unmittelbar vor der Partie bei DAZN gesagt.

    So erhielten einige der zuletzt so enttäuschenden Spieler trotz der beiden Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter Kovac erneut eine Chance. Unter anderem blieb auch Marcel Sabitzer in der Startelf. Der Österreicher war es auch, der nach 27 Minuten mit einem satten Schuss ein erstes Zeichen setzte. Sporting-Keeper Rui Silva musste mit einer Glanztat retten.

    Dortmunder spielte recht gefällig und war klar spielbestimmend. Viele Torchancen kamen dabei aber nicht herum. Lissabon war zudem offensiv extrem ungefährlich und das Spiel somit recht ereignisarm.

    Zur zweiten Halbzeit hatte Kovac dann aber offenbar genug vom erneut ganz schwachen und lustlos wirkenden Jungstar Jamie Gittens. Der Engländer musste in der Pause runter, für ihn kam Maximilian Beier. Die Dortmunder blieben feldüberlegen, agierten aber zumeist ungefährlich. Die Verunsicherung der jüngsten Bundesliga-Ereignisse spielte beständig mit.

    Wie es um das Nervenkostüm bestellt ist, zeigte sich nach knapp einer Stunde, als Guirassy einen Foulelfmeter kläglich verschoss. Die Ausführung des Angreifers, die Silva fangen konnte, kam einem Rückpass gleich. Der Sporting-Keeper hatte Karim Adeyemi zuvor von den Beinen geholt. Kurz darauf musste auch Guirassy runter.

    Der BVB hatte weiterhin deutlich mehr Ballbesitz, es fehlte aber der letzte Zug zum Tor. Überhaupt wirkte das gesamte Spiel pomadig und tempoarm. Trotz des Weiterkommens dürfte Kovac noch viel Arbeit vor sich haben. Der 53-Jährige hatte ohnehin die Champions League derzeit nur als I-Tüpfelchen bezeichnet.

    Entscheidend ist für Kovac vorerst das Auftreten in der Liga. Dort ist am Samstag gegen Union Berlin ein Sieg Pflicht, um eine erneute Teilnahme an der Champions League nicht völlig unwahrscheinlich werden zu lassen. Aktuell liegen die Westfalen acht Punkte hinter Rang vier.



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  • Champions League – „Nicht mehr als nötig“: Tristes 0:0 bringt Dortmund weiter – Sport

    Champions League – „Nicht mehr als nötig“: Tristes 0:0 bringt Dortmund weiter – Sport


    Dortmund (dpa) – Die Bosse von Borussia Dortmund schauten ernst und ratlos, die Fans schickten ihre schwer verunsicherten Profis mit verhaltenem Applaus in die Kabine. Der BVB steht nach einer trostlosen Nullnummer gegen Sporting Lissabon zwar im Achtelfinale der Champions League – hat dabei aber alles andere als eine magische Europacup-Nacht erlebt.

    Dem in der Bundesliga übel abgestürzte Revier-Riesen bleibt die Königsklasse immerhin als Trostpflaster. „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig. Es war ein kontrolliertes Weiterkommen, würde ich sagen. Nichtsdestotrotz müssen wir lernen, solche Spiele zu gewinnen“, sagte Kapitän Emre Can nach dem 0:0 im Playoff-Rückspiel. 

    Grimmige Mienen von Watzke und Co.

    Der verschossene Elfmeter von Serhou Guirassy (59. Minute) stand sinnbildlich für den wankenden BVB, der vom deutlichen 3:0 in Portugal im Hinspiel zehrte. Auf der Tribüne zeigten Hans-Joachim Watzke, Lars Ricken und Matthias Sammer grimmige Mienen, die so gar nicht zum Erreichen der Runde der letzten 16 passten. Wohl aber zur gezeigten Leistung vor 80.300 Zuschauern im nicht komplett ausverkauften EM-Stadion.

    Am Freitag (12.00 Uhr) wird dem BVB entweder der OSC Lille oder Aston Villa als Gegner für das Achtelfinale zugelost. Auch dies scheint trotz der aktuellen Lage des kriselnden Bundesliga-Elften machbar. „Ich schätze die Mannschaften ähnlich stark ein“, sagte Can. Als deutsche Vertreter stehen zudem Bayer Leverkusen und Bayern München unter den letzten 16 Teams. 

    BVB-Coach Niko Kovac war zufrieden (Foto: Bernd Thissen/dpa)

    Trainer Niko Kovac hatte vor dem Spiel angekündigt, das ramponierte Selbstbewusstsein seiner Profis stärken und in erster Linie über deren Stärken sprechen zu wollen. „Der Kopf macht die Beine müde beziehungsweise schwer. Wir müssen schauen, dass der Kopf frei und leicht ist“, hatte der neue BVB-Coach unmittelbar vor der Partie bei DAZN gesagt.

    Kovac stärkt seine Profis zunächst 

    So erhielten einige der zuletzt so enttäuschenden Spieler trotz der beiden Niederlagen in den ersten beiden Ligaspielen unter Kovac erneut eine Chance. Unter anderem blieb auch Marcel Sabitzer in der Startelf. Der Österreicher war es auch, der nach 27 Minuten mit einem satten Schuss ein erstes Zeichen setzte. Sporting-Keeper Rui Silva musste mit einer Glanztat retten.

    Dortmunder spielte recht gefällig und war klar spielbestimmend. Viele Torchancen kamen dabei aber nicht herum. Lissabon war zudem offensiv extrem ungefährlich und das Spiel somit recht ereignisarm.

    Zur zweiten Halbzeit hatte Kovac dann aber offenbar genug vom erneut ganz schwachen und lustlos wirkenden Jungstar Jamie Gittens. Der Engländer musste in der Pause runter, für ihn kam Maximilian Beier. Die Dortmunder blieben feldüberlegen, agierten aber zumeist ungefährlich. Die Verunsicherung der jüngsten Bundesliga-Ereignisse spielte beständig mit. 

    Auch der zuletzt enttäuschende Julian Brandt bekam wieder eine Chance. (Foto: Bernd Thissen/dpa)

    Guirassy scheitert kläglich vom Punkt

    Wie es um das Nervenkostüm bestellt ist, zeigte sich nach knapp einer Stunde, als Guirassy einen Foulelfmeter kläglich verschoss. Die Ausführung des Angreifers, die Silva fangen konnte, kam einem Rückpass gleich. Der Sporting-Keeper hatte Karim Adeyemi zuvor von den Beinen geholt. Kurz darauf musste auch Guirassy runter.

    Der BVB hatte weiterhin deutlich mehr Ballbesitz, es fehlte aber der letzte Zug zum Tor. Überhaupt wirkte das gesamte Spiel pomadig und tempoarm. Trotz des Weiterkommens dürfte Kovac noch viel Arbeit vor sich haben. Der 53-Jährige hatte ohnehin die Champions League derzeit nur als I-Tüpfelchen bezeichnet. 

    Entscheidend ist für Kovac vorerst das Auftreten in der Liga. Dort ist am Samstag gegen Union Berlin ein Sieg Pflicht, um eine erneute Teilnahme an der Champions League nicht völlig unwahrscheinlich werden zu lassen. Aktuell liegen die Westfalen acht Punkte hinter Rang vier. 

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  • LIVE! Vorlegen nötig: Real gastiert in Pamplona

    LIVE! Vorlegen nötig: Real gastiert in Pamplona



    Zwischen den Duellen mit Manchester City in der Königsklasse hat sich Real Madrid den nächsten Patzer in La Liga erlaubt. In Pamplona kamen die Blancos nicht über ein 1:1 hinaus – auch weil Bellingham vor der Pause glatt Rot sah.

    Ungläubiger Blick: Bellingham sah vor der Pause in Pamplona Rot.


    Ungläubiger Blick: Bellingham sah vor der Pause in Pamplona Rot.

    imago images


    Einen weiteren Ausrutscher in La Ligas engem Meisterschaftsrennen konnte sich Real Madrid nicht erlauben, dessen war sich auch Carlo Ancelotti bewusst. Zwischen den beiden Duellen mit Manchester City in der Königsklasse tauschte er dennoch dreimal: Fran Garcia begann für Mendy, Routinier Modric für Dani Ceballos und Brahim Diaz für Rodrygo.


    In den ersten Momenten des Spiels rückte aber Vinicius Junior in den Fokus, erst weil er vergeblich einen Elfmeter forderte, dann weil er Sekunden später das sicher geglaubte 1:0 per Kopf liegen ließ (3.). In der zehnten Minute war es dann Modric, der bei den dominanten Gästen eine tolle Idee hatte – Mbappé scheiterte links im Strafraum nach Zuspiel des Kroaten aber an Keeper Herrera.


    Nach einer Viertelstunde führten die Königlichen dann verdient: Der Ball wurde über rechts nach vorne getragen, Fede Valverde flankte perfekt an den ersten Pfosten, wo Mbappé lauerte (15.). Der Franzose traf damit im dritten Pflichtspiel in Folge und scheint endgültig angekommen in Spaniens Hauptstadt.

    Schiedsrichter im Fokus


    Das in dieser Saison häufig so freche Osasuna fand gar nicht ins Spiel – und schnupperte plötzlich doch am Ausgleich: Courtois tauchte nach Aimars flachem Abschluss blitzschnell ab (28.). Fast im Gegenzug ließ Vinicius Junior das 2:0 liegen, allerdings hatte Mbappé ihm den Ball auch in den Rücken gelegt (31.).


    In der 39. Minute blickte man dann in geschockte Gesichter bei Real, weil Referee José Luis Munuera Montero plötzlich Rot für Bellingham zückte. Der Engländer hatte auf den Unparteiischen eingeredet und sich dabei offenbar im Ton vergriffen.


    In Unterzahl war Real gefordert, den Vorsprung mindestens über die Zeit zu retten. Die Hausherren witterten nach dem Wechsel aber Morgenluft. Hektisch wurde es dann in der 55. Minute: Zaragoza fand Moncayola, der frei vor Courtois am Belgier scheiterte.


    Beim Nachschuss wurde Budimir von Camavinga getroffen. Schiri José Luis Munuera Montero bekam einen Hinweis vom VAR, sah sich die Szene in der Review Area noch einmal an – und entschied tatsächlich auf Elfmeter. Eine mindestens strittige Entscheidung. Budimir war es egal, der ehemalige Angreifer vom FC St. Pauli verlud Courtois (58.).



    Mbappé verpasst Lucky Punch


    Eine halbe Stunde Zeit blieb Real, um den nächsten Patzer in der Liga noch abzuwenden. Es mangelte allerdings an Ideen, zumeist waren es Einzelaktionen von Vinicius Junior, die Gefahr entfachten. Einmal vergaß der Brasilianer aber den Abschluss, dann nutzte Modric seine Vorarbeit nicht (75., 82.). Zu Beginn der Nachspielzeit bot sich Mbappé die große Chance zum Lucky Punch, doch Herrera verwehrt dem Franzosen mit glänzendem Reflex den Doppelpack (90.+1).


    Am Ende blieb es beim für die Königlichen natürlich enttäuschenden 1:1, durch das Stadtrivale Atletico vorbeiziehen und Erzrivale Barcelona an diesem Spieltag gleichziehen kann.


    Eine andere Leistung braucht es am Mittwoch (21 Uhr, LIVE! bei kicker), wenn es im Rückspiel gegen City – am Samstag mit einem 4:0 gegen Newcastle – um den Einzug ins Champions-League-Achtelfinale geht, ehe dann am Sonntag (16.15 Uhr) das Heimspiel gegen Girona ansteht. Osasuna ist zwei Tage zuvor (21 Uhr) bei Celta Vigo zu Gast.



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