Schlagwort: Niederlage

  • Niederlage für VfB-Coach Hoeneß nur „schwer zu akzeptieren“

    Niederlage für VfB-Coach Hoeneß nur „schwer zu akzeptieren“


    Für Sportvorstand Fabian Wohlgemuth ist der nächste Rückschlag des VfB Stuttgart vor heimischer Kulisse kein „Weltuntergang“. Als „ärgerlich“ betitelte der 45-Jährige das 1:2 in der Fußball-Bundesliga gegen den VfL Wolfsburg aber schon. „So schlecht fand ich den Auftritt nicht. Aber auf diesem Niveau fällt es sehr viel schwerer, den nächsten Entwicklungsschritt zu machen, den Weg zur Stabilität weiterzugehen“, sagte Wohlgemuth nach der vierten Saisonniederlage zu Hause.

    Durch einen sehenswerten Sololauf von Joker Nick Woltemade, der laut Wohlgemuth „außergewöhnlich“ war, waren die Schwaben in Führung gegangen (72.). Doch dann leistete sich der VfB nach Ansicht von Trainer Sebastian Hoeneß 18 „unreife“ Minuten und verlor nach zwei späten Gegentoren die Partie (77./87.). „Das ist schwer zu akzeptieren“, meinte er.

    Anstatt auf den vierten Platz nach vorn zu rücken und einen weiteren Schritt in Richtung erneute Champions-League-Qualifikation zu machen, fällt der Vizemeister etwas zurück. „Wir müssen daraus lernen und das werden wir auch“, sagte Hoeneß, der mit den Stuttgartern am kommenden Sonntag (19.30 Uhr/DAZN) bei der TSG 1899 Hoffenheim gefordert ist. „Dort werden wir versuchen, 90, 95 Minuten ein gutes Spiel zu machen.“

    © dpa-infocom, dpa:250216-930-376598/1

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  • Nächste Niederlage für Niko Kovac

    Nächste Niederlage für Niko Kovac


    Einen schöneren Sieg hat der VfL Bochum bei seinem erst dritten vollen Erfolg in dieser Saison noch nicht bejubelt. Das 2:0 über den früh gestutzten benachbarten Favoriten Borussia Dortmund durch zwei Tore des zur Winterpause leihweise verpflichteten Griechen Georgios Masouras (33./35. Minute) könnte zu einem Bochumer Wendepunkt in dieser über weite Strecken frustrierenden Saison werden.

    Erstmals seit Monaten verbesserte sich der VfL nach dem Erfolg im kleinen Revierderby zumindest für einen Tag auf Rang 17 und stellte dazu den Kontakt zum Sechzehnten 1. FC Heidenheim her. Egal, wie die Heidenheimer am Sonntag gegen den FSV Mainz 05 (19.30 Uhr im F.A.Z.-Liveticker zur Bundesliga und bei Sky) und die fürs erste auf den letzten Rang abgerutschten Kieler in Frankfurt spielen: Der im Abstiegskampf über Jahre, zuletzt in der vorigen Saison, gestählte VfL meldete sich am Samstagnachmittag mit einer veritablen Kampfansage an die Konkurrenz zurück.

    „Erklärungen dafür gibt es nicht wirklich“

    Der BVB dagegen, erst zweimal in dieser Bundesligasaison auswärts siegreich, setzte die Serie trüber Auftritte jenseits des eigenen Stadions uninspiriert fort und verharrt fürs Erste weiter auf Rang elf – im hinteren Mittelfeld der Tabelle. Welch ein faktischer Kontrast zu den eigenen hohen Ansprüchen.

    Entsprechend unterschiedlich war die Gemütslage der beiden Trainer. Dieter Hecking, der Nachfolger des früh entlassenen Peter Zeidler, sprach von einem „überragenden Spiel“ seiner Mannschaft, die „sofort dagewesen“ sei. Der Auftritt gegen Dortmund sei für das Erreichen des Klassenziels Klassenverbleib aber auch die „Messlatte“ für die kommenden Spiele. „Der Derbysieg wird uns nicht helfen, wenn wir absteigen sollten.“

    Sein Kollege Niko Kovač, erst seit kurzem beim BVB, hat am Samstag schon die zweite Bundesliga-Niederlage in seinem zweiten Einsatz kommentieren müssen. Enttäuscht, aber nicht erkennbar wütend über den weitgehend leblosen Auftritt seiner Mannschaft, stellte er fest, „dass wir uns durch individuelle Fehler in Schwierigkeiten gebracht und es in der zweiten Halbzeit nicht geschafft haben, den Gegner unter Druck zu setzen“.

    „Erklärungen dafür gibt es nicht wirklich“, hatte schon zuvor der frustrierte Torhüter Gregor Kobel dem Sender Sky gesagt. „Wir wussten, was uns erwartet, haben es aber trotzdem nicht geschafft, dagegenzuhalten.“ Nico Schlotterbeck war ebenfalls bedient: „Wenn wir es nicht hinkriegen, dann wird es eine Horrorsaison.“

    Süles fatales Zuspiel

    In dem mit 26.000 Zuschauern prall gefüllten Bochumer Stadion versuchte der VfL von vornherein, einen Grand ohne Vier zu spielen, um es in der Skatsprache zu sagen. Schließlich musste der Ligaletzte auf seinen besten Torschützen Myron Boadu (Oberschenkelverletzung), seinen erkrankten Stammtorwart Patrick Drewes, seinen am Auge operierten Rechtsverteidiger Felix Passlack und den nach der fünften Gelben Karte gesperrten Linksverteidiger Maximilian Wittek verzichten.

    Dafür ersetzten Philipp Hofmann, der frühere Kölner Stammtorwart Timo Horn mit seinem Bochumer Bundesliga-Debüt, Erhan Masovic und Ibrahima Sissoko das Quartett vollwertig.

    Besser noch: Der eher bemühte als geradlinige BVB spielte den Bochumern in die Karten, die mit dem zur Winterpause von Olympiakos Piräus gekommenen 47-maligen griechischen Nationalspieler Georgios Masouras ein As in ihren Reihen hatten.

    Masouras traf gleich zweimal zur 2:0-Pausenführung des Außenseiters – nach Hofmanns wuchtiger Vorarbeit mit der Vollendung eines Konters zum 1:0 und zwei Minuten später nach dem fatalen Zuspiel des erstmals nach acht Wochen Pause wieder von vornherein eingesetzten Dortmunders Niklas Süle, der, auf der für ihn ungewohnten Rechtsverteidigerposition aufgeboten, dem zweimaligen Torschützen vor dessen Lupfer zum 2:0 den Ball perfekt in den Lauf gespielt hatte.

    Zur Pause hatte Bochum die deutlich besseren Karten, während die Schwarz-Gelben keinen Stich machen konnten, auch weil Mittelstürmer Guirassy gleich zwei große Gelegenheiten zu Dortmunder Treffern mit Schüssen übers statt ins Tor versemmelt hatte (41./43.).

    Schwerfälliger BVB

    Die Frage aller Fragen beim wieder einmal schwer enttäuschten BVB-Anhang lautete: Würde die Borussia trotz der zwei Wirkungstreffer noch einmal den Mut aufbringen, wie beim Hinspiel an der Wende zu arbeiten? Am 27. September des Vorjahrs hatte Dortmund aus einem 0:2-Rückstand daheim noch einen 4:2-Erfolg gemacht.

    Da sich Geschichte auch im Fußball nicht ständig wiederholt, bemühte sich der Favorit eher schwerfällig um eine Ergebniskorrektur. So konnten die von sich selbst berauschten Bochumer nach Belieben kontern. Wäre nicht Gregor Kobel ein einsamer Rückhalt der Borussen gewesen, das Ergebnis hätte früh desaströse Ausmaße für die wieder einmal derangierten Dortmunder angenommen. So aber warf sich der schweizerische Schlussmann mit dem Mut der Verzweiflung in die Schüsse von Holtmann (61.) und Masouras (69.).

    Der 31 Jahre alte Grieche, zweifellos der Spieler des Tages, war ganz begeistert ob der aus Bochumer Sicht überschwänglichen Stimmung im Stadion und natürlich froh darüber, als zweimaliger Torschütze gefeiert zu werden.

    Trainer Hecking lobte den erstmals von Beginn an eingesetzten Mittelstürmer mit reichlich internationaler Erfahrung (47 Länderspiele/10 Tore). „Er weiß, wie Fußball geht, er weiß, wo er hinlaufen muss.“ Masouras und der sieben Jahre jüngere Boadu (sieben Saisontore) scheinen prädestiniert, den VfL Bochum mit ihren Treffern vor dem nach wie vor drohenden Abstieg bewahren zu können.

    Ganz anders dagegen die Stimmung bei den Dortmundern. „Es ist egal, welcher Trainer draußen steht“, sagte Nico Schlotterbeck mit Blick auf die zweite Niederlage im dritten Pflichtspiel unter Niko Kovač. „Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen.“



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  • VfB Stuttgart bei Borussia Dortmund: BVB verpatzt Kovac-Debüt – Niederlage gegen Stuttgart

    VfB Stuttgart bei Borussia Dortmund: BVB verpatzt Kovac-Debüt – Niederlage gegen Stuttgart



    Borussia Dortmund unterliegt beim Einstand des neuen Trainers dem VfB. Auch wegen eines Eigentores von Waldemar Anton. red/dpa/SID 08.02.2025 – 17:30 Uhr

    Niko Kovac hat als neuer Trainer von Borussia Dortmund einen Fehlstart hingelegt. Der BVB verlor im ersten Spiel unter dem Nachfolger von Nuri Sahin gegen den VfB Stuttgart mit 1:2 (0:0). Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion sorgten ausgerechnet der Ex-Stuttgarter Waldemar Anton (50. Minute) mit einem Eigentor und Jeff Chabot (62.) für die Tore der Gäste. Julian Brandt (81.) gelang nur noch der Anschlusstreffer für Dortmund.
    Nach zuletzt drei ungeschlagenen Spielen unter Interimstrainer Mike Tullberg ist die Niederlage ein klarer Rückschlag für den BVB, der immer noch um das Minimalziel Champions League kämpft. Stuttgart liegt als Tabellenvierter bereits sechs Punkte vor den Dortmundern.BVB ideenlos „Wir müssen hier Leidenschaft an den Tag legen, diese Fans, dieses Publikum verlangen viel Leidenschaft, viel Engagement, viel Laufbereitschaft und Intensität“, betonte Kovac vor der Partie bei Sky. Richtig leidenschaftlich wurde es aber zunächst nicht. Beide Mannschaften zeigten sich im 110. Bundesliga-Duell gegeneinander anfangs verhalten. Der Gastgeber hatte mehr Ballbesitz, wirkte aber ideenlos.
    Erstmals nennenswert aktiv vor dem Gästetor wurde der BVB durch eine Doppelchance von Ramy Bensebaini nach einer Ecke (11.). Auf der anderen Seite köpfte Chabot eine Freistoßflanke von Angelo Stiller ein, kam aber klar aus dem Abseits (18.). Jamie Gittens prüfte Alexander Nübel (22. und 27.) zweimal aus der Distanz. Doch klar herausgespielte Torchancen kreierte zunächst kein Team.

    Undav mit Riesenchance Doch dann hätten die Gäste in Führung gehen müssen. Deniz Undav erlief einen zu kurzen Rückpass von Anton, wurde jedoch im Strafraum kurz vor dem Torabschluss noch von Emre Can abgelaufen (37.). Diese fahrig ausgelassene Riesenchance des Nationalspielers war sinnbildlich für den wenig entschlossenen Stuttgarter Auftritt in Durchgang eins. Nach dem Einzug ins DFB-Pokalhalbfinale durch ein 1:0 gegen den FC Augsburg unter der Woche wirkten die Schwaben zunächst wenig zielstrebig.
    „Wir wollen nicht herkommen und Spalier stehen für einen guten Auftakt von Niko“, hatte VfB-Trainer Sebastian Hoeneß vor der Partie bei Sky gesagt. Davon war in Durchgang eins nur wenig zu sehen. Eigentor bringt BVB in Rückstand Nach dem Seitenwechsel startete Dortmund zunächst entschlossener. Doch Adeyemi vergab aus vielversprechender Schussposition deutlich (49.). Im direkten Gegenzug kam es für den Gastgeber bitter: Anton fälschte eine Hereingabe von Chris Führich unglücklich ins eigene Tor ab. Wenig später baute Chabot die Stuttgarter Führung aus, als er nach einer nicht konsequent geklärten Ecke eine Flanke von Jamie Leweling den Ball komplett frei im Netz unterbrachte. Gegen eine gut sortierte Stuttgarter Defensive tat sich der BVB schwer, zum Anschluss zu kommen. Gittens (68.) scheitere erneut an Nübel, der seinen Schuss aus der Distanz noch gegen das Aluminium lenkte. Brandt, der in der Partie bis dahin kaum in Erscheinung getreten war, sorgte schließlich für den Anschlusstreffer. Nach einer Eckballvariante mit Groß auf der linken Seite verwandelte der Offensivmann mit einem Flachschuss. Für mehr als ein Tor reichte es für den Gastgeber trotz hitziger Schlussphase, in der Julian Ryerson noch mit Gelb-Rot vom Platz flog (89.), aber nicht.



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