Schlagwort: Nico Schlotterbeck

  • Bundesliga | BVB-Spieler nach Derby-Blamage wortkarg

    Bundesliga | BVB-Spieler nach Derby-Blamage wortkarg


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    Bundesliga | BVB-Spieler nach Derby-Blamage wortkarg

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  • «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac

    «Horror-Saison» droht: Desolater BVB taumelt auch mit Kovac


    Vor der Fankurve schlug den Dortmunder Spielern die blanke Wut entgegen. Trainer Niko Kovac blieb nach der Blamage dagegen betont ruhig – zumindest in der Öffentlichkeit. «Wir werden nicht die Nerven verlieren», beteuerte der 53-Jährige. Wie es in ihm aussieht, verriet er nicht. Die Krise beim BVB spitzt sich immer weiter zu. Das 0:2 im Ruhrgebiets-Duell beim VfL Bochum war der nächste Tiefpunkt einer bislang komplett verkorksten Bundesliga-Saison.

    Der Trainerwechsel von Nuri Sahin zu Kovac zeigt keine Wirkung. Der frühere Bayern-Coach ist der erste BVB-Trainer seit Timo Konietzka vor 41 Jahren, der seine ersten beiden Bundesligapartien verliert. Die mit Nationalspielern gespickte Startruppe bietet höchstens Mittelmaß. Der BVB ist nicht in der Lage, einen Abstiegskandidaten zu beherrschen. Im Gegenteil: Dortmund unterlag Bochum verdient.

    Hamann: «Da ist Hopfen und Malz verloren»

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck. - © David Inderlied/dpa

    Nimmt die Mannschaft in die Pflicht: Abwehrspieler Nico Schlotterbeck.
    | © David Inderlied/dpa

    «Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen», sagte der frühere Fußball-Nationalspieler Dietmar Hamann als Sky-Experte. «Da ist Hopfen und Malz verloren. Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.»

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt - © David Inderlied/dpa

    Frust und Ratlosigkeit: Dortmunds Emre Can (l-r), Nico Schlotterbeck und Julian Brandt
    | © David Inderlied/dpa

    Nationalspieler Nico Schlotterbeck forderte: «Es ist egal, welcher Trainer draufsteht: Die Mannschaft muss von sich aus aus den Pötten kommen. Wir müssen Leistung bringen, wir müssen ganz, ganz schnell den Turnaround schaffen und jeder Einzelne muss sich vielleicht auch mal anschauen und bessere Leistung bringen und vielleicht nicht Ausreden woanders suchen.»

    Defensiv fehlerhaft, offensiv harmlos

    Zum wiederholten Mal hielten die Dortmunder gegen einen körperlich starken und hochmotivierten Gegner nicht ausreichend dagegen. Ein verheerender Fehler von Abwehrmann Niklas Süle vor dem 0:2 und viel zu wenig Kreativität im Spiel nach vorne kamen dazu.

    Weder die Flügelflitzer Jamie Gittens und Karim Adeyemi noch das zentrale Mittelfeld mit Marcel Sabitzer, Pascal Groß und Julian Brandt brachten die gut sortierte Bochumer Defensive nachhaltig in Gefahr. Brandt, der laut Kovac vom Niveau in Reichweite von Florian Wirtz und Jamal Musiala liegt, ist seit Wochen im Formtief. Hamann bescheinigte ihm in Bochum eine «unterirdische» Leistung.

    Der 28-Jährige soll eigentlich einer der Dortmunder Führungsspieler sein, auf und neben dem Platz vorangehen. Das gelingt nicht.

    Kovac: «Ich bin ja da. Das reicht ja»

    Nach den verpflichtenden TV-Interviews zeigte sich keiner der Dortmunder Spieler in der Interviewzone des Ruhrstadions. Kovac fand dafür eine kuriose Erklärung.

    «Wir spielen wieder in vier Tagen», sagte er mit Blick auf das Rückspiel in den Playoffs der Champions League gegen Sporting Lissabon am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). «Es ist klar, dass die Jungs Maßnahmen unternehmen, dass sie so schnell wie möglich regenerieren, die Nahrung zu sich nehmen, die sie brauchen, um wieder an Bord zu sein.» Kovac ergänzte auf der Pressekonferenz mit einem Lächeln: «Ich bin ja da. Das reicht ja.»

    Für die Ziele des BVB reicht es aktuell nicht. Nach fünf Niederlagen in den ersten sieben Bundesligaspielen des Jahres liegt Dortmund auf Rang elf – für den stolzen Revierclub, der gerne Bayern-Jäger sein will, ist das eine sportliche Katastrophe. Der Rückstand auf einen Champions-League-Platz – eigentlich das Minimalziel der Borussia – beträgt schon acht Punkte. Eine kommende Saison ohne internationalen Wettbewerb wird immer realistischer.

    Schlotterbeck fordert die «Basics»

    Dass die Dortmunder die Spielzeit doch noch versöhnlich beenden, ist derzeit schwer vorstellbar. Zu groß sind die Defizite. «Die Basics im Fußball – Zweikämpfe annehmen, vor allem Zweikämpfe führen erst mal – das muss sich schleunigst ändern», forderte Schlotterbeck.

    Der 25-Jährige ergänzte: «Und wenn wir das nicht hinbekommen, dann sind wir da, wo wir gerade stehen – auch zurecht. Wir müssen das schnell hinkriegen, weil sonst ist die Saison eine Horror-Saison. Aber ich hoffe, wir kriegen das noch hin und ich glaube auch fest dran.»



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  • Borussia Dortmund beim VfL Bochum: Noten der BVB-Stars

    Borussia Dortmund beim VfL Bochum: Noten der BVB-Stars


    Der BVB rutscht in der Bundesliga immer tiefer in die Krise. Kurz nach dem überzeugenden 3:0-Sieg bei Sporting Lissabon zeigen sich die Borussen in Bochum von ihrer schwächsten Seite. Am Ende steht eine verdiente 0:2-Niederlage. Die Noten der BVB-Stars.

    Borussia Dortmund kommt in der Bundesliga einfach nicht auf einen grünen Zweig. Wenige Tage nach dem souveränen 3:0-Sieg in der Champions League bei Sporting Lissabon, unterliegt das Team von Niko Kovac im kleinen Revierderby beim VfL Bochum mit 0:2.

    Die Borussen fanden von Beginn an nicht in die Partie und mussten in der 33. und 35. Minute einen Doppelschlag von Giorgos Masouras hinnehmen. Serhou Guirassy hatte in der besten Dortmunder Phase kurz vor der Pause zwei gute Gelegenheiten, vergab diese aber.

    ran hat die Noten und Einzelkritiken der Profis der Schwarz-Gelben.

    Gregor Kobel

    Der BVB-Keeper sieht bereits in der Anfangsphase den ein oder anderen Angriff auf sein Tor zu rollen und muss in der achten Minute einen Masouras-Schuss parieren. Inmitten einer eigentlich ruhigeren Phase lassen seine Vorderleute ihn gleich zweimal in Stich. Zwar kann Kobel beim 0:1 noch den Fuß an den Hofmann-Abschluss bringen, jedoch drückt Masouras den Ball zur Sicherheit über die Linie. Kurz darauf bleibt der Schweizer im Eins-gegen-Eins mit Masouras chancenlos. In der zweiten Hälfte kann sich der Torwart gleich mehrmals auszeichnen und pariert insbesondere nach einem Couto-Fehler stark gegen Holtmann. ran-Note: 3

    Das Wichtigste zur Bundesliga in Kürze

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    Niklas Süle

    Der eigentliche Innenverteidiger muss aufgrund des Fehlens von Julian Ryerson rechts hinten ran und erwischt einen gebrauchten Nachmittag. Bereits beim 0:1 destabilisiert er mit seinem Herausrücken die Abwehrkette. Beim 0:2 trifft den 29-Jährigen durch einen kapitalen Fehlpass in den Lauf von Masouras die Hauptschuld am Gegentreffer. Im zweiten Abschnitt zeigt sich Süle etwas stabiler, aber auch verständlicherweise nicht ganz frei von Verunsicherung. Nach gut einer Stunde ist sein Arbeitstag zu Ende. ran-Note: 5

    Niklas Süle
    Niklas Süle© Kirchner-Media

    Emre Can

    Im Gegensatz zu einigen seiner Kollegen überzeugt der Kapitän mit einer guten Körpersprache. Mit seiner Athletik und Physis gelingt es Can immer wieder, komplizierte Duelle mit Masouras und Hofmann für sich zu entscheiden. In der zweiten Halbzeit stemmt er sich phasenweise als einziger Borusse sichtbar gegen die Niederlage. Gewiss ist der Kapitän nicht immer von Kritik freizusprechen, in diesem Spiel kann er sich jedoch am wenigsten vorwerfen. Lediglich im Spielaufbau verzeichnet Can kleinere Wackler. ran-Note: 3

    Nico Schlotterbeck

    Der Innenverteidiger kommt in der vierten Minute bei der ersten Chance von Masouras zu spät und bringt auch im Anschluss nicht immer die geforderte Körperlichkeit ins Spiel. Mit dem Ball am Fuß findet Schlotterbeck jedoch immer wieder gute Lösungen und scheitert in der 45. Minute nur knapp mit einem gefährlichen Kopfball. Insgesamt präsentiert sich der Abwehrmann aber zu passiv und stemmt sich kaum gegen die Pleite. ran-Note: 4

    Daniel Svensson

    Der Winter-Neuzugang macht auf seiner linken Seite keine großen Fehler und stabilisiert die linke Abwehrseite mit einer guten Zweikampfquote. Nach vorn bleibt Svensson aber über die gesamte Distanz absolut harmlos und setzt keinen einzigen wirklichen Akzent. Läuft ein Team so lange einem Rückstand hinterher, wäre zumindest der ein oder andere Ausflug eigentlich wünschenswert. ran-Note: 4

    Marcel Sabitzer

    Der Österreicher agiert als defensiverer Part neben Groß, kann dem BVB-Spiel aber nicht die nötige Struktur geben. Sabitzer zeigt sich zwar sehr bemüht, sieht jedoch beim 0:1 nicht gut aus, als er sich in der Abwehrkette positioniert, jedoch zu spät auf den Tiefenlauf von Hofmann reagiert. Auch sonst macht der frühere Münchner in der Defensiv-Bewegung nicht die beste Figur. Wird nach einer enttäuschenden ersten Halbzeit durch Salih Özcan ersetzt. ran-Note: 5

    Marcel Sabitzer
    Marcel Sabitzer© DeFodi Images

    Pascal Groß

    Der Routinier zeigt sich in Halbzeit eins mit Ball am Fuß abgeklärt und stößt auch immer wieder selbst in offensiven Zonen vor. Die ganz große Gefährlichkeit strahlt der Mittelfeldmann dabei aber nicht aus. Im zweiten Abschnitt taucht Groß fast in Gänze ab und kommt zu selten in die Zweikämpfe. Das kann er definitiv besser. ran-Note: 4

    Julian Brandt

    Der offensive Mittelfeldspieler sticht zu Beginn positiv heraus, indem er die erste Kopfballchance durch Groß per Flanke und kurz danach die Gelegenheit von Guirassy per Steckpass einleitet. Nach einem ordentlichen Abschluss in der 15. Minute genehmigt sich der 28-Jährige aber eine ziemlich lange Kreativ-Pause. Zwar laufen in Durchgang zwei die meisten Angriffe irgendwie über Brandt, jedoch bleiben klar positive Aktionen aus. Für wenig Gefahr sorgen auch seine Freistöße aus teilweise guten Positionen. ran-Note: 4

    Julian Brandt
    Julian Brandt© Kirchner-Media

    Karim Adeyemi

    Manchmal kann man Feuer am besten durch Feuer bekämpfen. Der pfeilschnelle Adeyemi bekommt gegen den ebenso schnellen Holtmann in Durchgang eins überhaupt keinen Stich. Nach der Pause dringt der Außenstürmer erstmals gefährlich durch und sichert seinem Team eine aussichtsreiche Freistoßposition. Mehr gelingt Adeyemi trotz seiner Mühen nicht. Immerhin stört er kurz vor seiner Auswechslung Holtmann vielleicht entscheidend bei dessen Groß-Chance. ran-Note: 4

    Jamie Gittens

    Der junge Engländer findet schwer in die Partie und benötigt gut 20 Minuten Zeit, um ein wenig aufzutauen. Gittens meldet sich in der 22. Minute durch ein gelungenes Dribbling und eine Ablage auf Groß an. Kurz vor der Pause findet er Guirassy, der am langen Pfosten aber nicht einnetzen kann. In Durchgang zwei kann der Außenstürmer bis auf eine Ablage auf Brandt kaum Akzente setzen und wird nach nicht mal einer Stunde ausgewechselt. Muss abseits des Platzes dann noch von Anton beruhigt werden. ran-Note: 4

    Serhou Guirassy

    Der Goalgetter verzeichnet in der elften Minute seine erste Top-Chance, scheitert jedoch am bärenstark reagierenden Horn. Im Anschluss sieht man von Guirassy wenig, ehe er vor der Pause gleich zweimal aus kürzester Distanz gefährlich wird, aber das Tor nicht trifft. Nach dem Seitenwechsel hängt der Stürmer dann völlig in der Luft. Ein ungewohnt schwacher Auftritt. ran-Note: 5

    Serhou Guirassy
    Serhou Guirassy© Kirchner-Media

    Einwechselspieler des BVB

    Salih Özcan: Kommt zur Pause für den enttäuschenden Sabitzer und spielt einen unauffälligen Part im Mittelfeld. Zwar setzt der Rückkehrer den ein oder anderen Akzent, verzeichnet aber auch Ballverluste und bringt nur 60 Prozent seiner Pässe an den Mann. ran-Note: 4

    Maximilian Beier: Will nach seiner Einwechslung in der  58. Minute Akzente setzen, wird jedoch kaum mal gefährlich. Seine wenigen Abschlüsse verfehlen den Kasten deutlich. ran-Note: 4

    Yan Couto: Kommt nach gut einer Stunde für Süle, führt sich aber direkt mit einem schweren Fehler ein. Darf sich bei Kobel bedanken, dass sein Ballverlust gegen Masouras nicht mit einem Gegentor bestraft wird. ran-Note: 5

    Julien Duranville: Wirbelt nach seiner Einwechslung in der 64. Minute und wird mit Dribblings und Hereingaben zumindest im Ansatz gefährlich. ran-Note: 3

    Giovanni Reyna: Kommt in der 80. Minute für Groß. ran-Note: Ohne Bewertung



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  • “Horrorsaison” – BVB-Star spricht Klartext nach Derby-Pleite

    “Horrorsaison” – BVB-Star spricht Klartext nach Derby-Pleite


    Borussia Dortmund kassiert im Revierderby beim VfL Bochum die nächste empfindliche Niederlage. Zwei Leistungsträger werden danach deutlich.

    “Erklärungen dafür gibt es nicht wirklich”, sagte BVB-Torhüter Gregor Kobel im Sky-Interview frustriert. “Wir wussten, was uns erwartet, haben es aber trotzdem nicht geschafft, dagegenzuhalten.” Noch deutlicher wurde Verteidiger Nico Schlotterbeck, der ebenfalls bedient war: “Wenn wir es nicht hinkriegen, dann wird es eine Horrorsaison.”

    Wichtig dabei auch: Der Abstand zur Spitzengruppe und zur ersehnten Champions-League-Qualifikation beträgt mittlerweile acht Punkte, Dortmund steht mit 29 Zählern nach 22 Spieltagen nur auf Platz elf der Tabelle. Dazu gab es unter Neu-Trainer Niko Kovač, der erst vor wenigen Wochen den glücklosen Nuri Şahin beerbt hatte, im zweiten Bundesligaspiel bereits die zweite Niederlage. Unter der Woche siegte Dortmund zwar klar mit 3:0 in der Champions League bei Sporting in Lissabon – aber die Niederlage im Tagesgeschäft wird die Schwarz-Gelben sicher noch länger schmerzen.

    In der kommenden Woche steht das Rückspiel in den Play-offs der “Königsklasse” gegen Sporting an, am kommenden Bundesligaspieltag trifft Dortmund dann zuhause auf Union Berlin.



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  • BVB ist unfairste Bundesliga-Mannschaft: Meiste Platzverweise seit 2007/08

    BVB ist unfairste Bundesliga-Mannschaft: Meiste Platzverweise seit 2007/08



    Zitat von UlmerBVB1986
    Zitat von toothmylightZitat von UlmerBVB1986Zitat von toothmylightZitat von UlmerBVB1986Zitat von RWD-B2Zitat von ZappaeskZitat von UlmerBVB1986Zitat von PaselackeWas waren das noch für Zeiten, als man noch über Jahre hinweg die fairste Mannschaft der Liga gestellt hat. Dass man jetzt auch noch die unfairste Mannschaft ist passt sehr gut ins Gesamtbild.Zwei rote Karten resultierten aus einer Notbremse, ist das die Definition von unfair? Klar motzt man auch mal mehr wenn es nicht läuft, aber das ist ja bei jedem Team so. Ist für die Medien jetzt auch ein gefundenes Fressen das der BVB da auf Platz 18 steht und die meisten Karten kassiert hat. Aber eigentlich wird am Ende der Saison sowas ausgerufen…@Zappaesk passt auch zu deinem Kommentar
    Ja, eine Notbremse ist unfair, was sonst?Völlig richtig! In Gänze spiegeln auch diese Fairnesstabellen genau wieder, wie es sich in der Realität zutut.Ich bin selbst als Schiedsrichter im Amateuerbereich tätig, und weiß bei einem Blick auf diese Tabelle ziemlich genau, auf was man sich einzustellen hat. Klar kann man dadurch auch biased werden, aber im Großen und Ganzen spiegelt das schon das Verhalten auf dem Platz wieder.Ich finde übrigens die Argumentation von Seite 1 ganz stark, wo es heißt, seine “Emotionen” am Schiedsrichter auszulassen, sei ja nicht unsportlich. Ist für mich aber der Inbegriff von Unsportlichkeit.Fände andererseits die Überlegung mit der Anzahl an gesperrten Spielen als Indikator für Unfairness auch nicht schlecht. Wenn sich die gelben Karten nur auf wenige Spieler konzentrieren, dann ist man als Team wahrscheinlich fairer als wenn der halbe Kader bei vier oder neun gelben Karten steht. Auch für rote Karten wäre das ja spannend, ich schätze mal unser Darmstädter Nürnberger bekommt für seine Aktion am Wochenende sicher 6 Spiele, das fällt dann wiederum mehr ins Gewicht als drei Notbremsen, wovon aus einer Strafe ein Tor resultierte. Dann hat man aber auch das Problem, dass dich da ein Spieler ganz schön “reinreiten” kann, würde diese Tabelle irgendwas bedeutendes aussagen.Eine Notbremse ist in der Regel ein übliches halten oder normales Foul das als letzten Mann ausgeführt wird. Schlotterbeck hat gegen Bremen seinen Gegenspieler ungefair so lange gehalten, wie Guirassy gegen Frankfurt gehalten wurde in der viel dikutierten Szene. Emotionen sind okay, aber ich komme aus dem Handball (Spieler und SR) und da findest du kaum solche Geschichten. Am SR was auszulassen ist nicht in Ordnung, da bin ich völlig bei dir. Du greifst es doch genau richtig auf. In der Summe haben Can, Groß und Schlotterbeck soviele Spiele Sperre erhalten wie es bei Nürnberger wahrscheinlich der Fall sein wird, aber diese Foul ist für mich mal deutlich unfairer als die Summe der BVB Platzverweise. Wie schon geschrieben, diese “Tabelle” zum jetzigen Zeitpunkt zu bringen ist nichts anderes als Clickbaiting und die Fangruppen schön gegeneinander ausspielen. Lustig ist es doch vor allem deshalb, weil man unseren Spielern nicht nur einmal Mal in dieser Saison den Kampfgeist abgesprochen hat.Was ist das denn für eine bizarre Logik? Nur weil ihr die unfairste Mannschaft seid könnt ihr nicht ohne Kampfgeist spielen? Bedeutet das automatisch das man den meisten Kampfgeist zeigt? Kampfgeist hat 0,0 mit unfairness zu tunDann ersetze halt du exklusiv Kampfgeist mit körperlosem Spiel. Besser? Was soll daran bizarr sein? Man müsst schon im Detail anschauen für was und in welcher Situation die Spieler eine Karte bekommen haben. Wir verteidigen Höher als die letzten Jahre, sind in der Abwehr aufgrund vieler Umstände nicht in der Lage eingespielt zu sein, da ist es doch fast logisch das wir dann viele taktische Fouls und als letztes Mittel auch Notbremsen einsetzen müssen.Wenn alleine die Kartenanzahl bzw. die Gewichtung gelb, gelb-rot und rot ohne Berücksichtigung der Fouls zur Definition des unfairsten Teams herangezogen wird, dann ist es halt so. Die Frage ist halt nur, wie sinnvoll das ist. Beispiel hierfür ist die rote Karte von Herr Nürnberger die (in der Theorie zumindest da unterschiedlich Ligen) hier mit der roten Karte durch Notbremse von Schlotterbeck geleichgestellt ist. Das nenne ich bizzar.Ja aber dann ist doch was komplett anderes!? ihr werdet doch nicht für körperloses Spiel kritisiert sondern eben wegen Kampfgeist und das steht nicht im Kontrast zu dem Unfair sein. Wenn ich am WE wieder Guirassey abwehrverhalten gesehen habe. das ist halt 0 Kampfgeist und klar muss man öfter mal ne Notbremse ziehen wenn das verteidigen im team nicht funktioniert und keiner für den anderen den extra schritt macht.Da haben wir ein anderes verständnis von Fairness. Was du meinst brutalität. Aber taktische sind genau unfair wie die Blutgrätsche. Es ist kein faires verteidigen, dauernd zu halten, weil man es spielerisch und taktisch nicht lösen kann.Ich weiß nicht genau ob wir aneinander vorbeischreiben…Ich meine nicht brutalität, sondern unfaires Spiel. Und genau das meine ich doch auch. Du implizierst das wir in der Verteidigung keine andere Lösungen finden als zu halten oder eine ein Notbremse auszupacken. Daher mein Verweis, das man sich auch anschauen sollte, wofür man die Karten bekommen hat. Taktische Fouls sind für mich ein normales Mittel im Fußball und werden zurecht mit gelb bestraft. Das ist nicht fairer oder unfairer als ein anderes Foul für das es keine Karte gibt. Meiner Meinung nach, du kannst das gerne anders sehen.
    Naja, ich finde schon, dass du da Wortklauberei betreibst. Natürlich gibt es in der Bewertung von Verstößen gegen die Regeln Abstufen, hinsichtlich der Art der Verfehlung, aber per Definition ist jeder Verstoß gegen die Regeln, die bewusst stattfindet, als unfair zu bezeichnen.Wenn man also gehäuft gegen die Regeln verstößt und das entsprechend geahndet wird, dann handelt man eben unfair, und man wird in Summe dann auch völlig zurecht als unfairste Mannschaft deklariert, wann man da in einer entsprechenden Ranglisten führend ist. Dass andere bei anderen Mannschaften Spieler u. U. Verfehlungen durch z. B. grobes Foulspiel hatten und das in der Wahrnehmung ja unfairer ist, kann man so sehen, aber wie will man das dann aber tabellarisch erfassen, dass es dir genehmer ist?Bin also zwar bei dir, dass ein grobes Foulspiel, welches potenziell gesundheitsgefährdend ist, als schlimmer einzuschätzen ist, als eine vergleichsweise harmlose “Notbremse”, aber beides ist letztendlich unfair und die persönliche Strafe identisch, wenngleich das Strafmaß sich dann nicht gleicht. Wenn ich der gegnerischen Mannschaft eine klare Torchance durch ein Foul nehme, durch eine bewusste Aktion, dann ist das per Definition ein unfairer Eingriff in das Spiel und in der Folge ist das, was schon seit jeher betrieben wird, eine Fairnesstabelle, durchaus ein Abbild für die Fairness einer Mannschaft. Dass das im Sport bewusst gemacht wird, also unfaire Aktionen dazu gehören, auch das ist so, aber nur weil etwas zum Sport dazu zu gehören scheint, macht es das ja nicht besser, sondern ist eher ein negatives Beispiel dafür, dass sich über die Zeit Unfairness breit gemacht hat, soweit, dass es zuweilen offenbar als normal betrachtet wird.Wenn man den Fußball mit anderen Sportarten vergleicht, schneidet man da im Vergleich nicht gerade gut ab, was Fairness und Respekt gegenüber dem Gegner oder den Schiedsrichtern betrifft. Sich dann hinzustellen, und zu versuchen, etwas positiver darzustellen, weil man ja zum Teil weniger unfair war, als andere, erscheint mir nicht der richtige Weg zu sein.Du verlierst dich doch nur in Relativierungen, weil dein Verein die Spitzenposition einnimmt. Wäre ein anderer Verein on top, würdest du dich nicht dafür einsetzen, das differenzierter zu betrachten.Man könnte das alles sicher in einen Kontext setzen, Statistiken wie eigene Fouls etc. mitberücksichtigen. Da ist der BVB sicher nicht die unfairste Mannschaft. Berücksichtigt man aber die Spielweisen, wie oft man mit und ohne Ball agieren muss, wie viele Zweikämpfe eine Mannschaft führt bzw. führen muss und stellt dann fest, dass der BVB, obwohl er trotz viel Ballbesitz dann offenbar so oft zu unfairen Mitteln greift bzw. greifen muss, dann zeigt das die vorhandenen Probleme noch mal deutlich in dieser Form auf.Die Frage, die ich mir stellen würde, wäre, warum ich, obwohl ich so oft den Ball habe, verhältnismäßig oft zu unfairen Mitteln greifen muss bzw. greife, denn es obliegt noch immer den Spielern selbst, wie sie agieren.



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  • Die Noten und Einzelkritiken der Stars von Borussia Dortmund

    Die Noten und Einzelkritiken der Stars von Borussia Dortmund



    Borussia Dortmund schlägt Sporting Lissabon in der Champions League auswärts mit 3:0. Die Noten und Einzelkritiken der Stars vom BVB.Von Justin KraftNachdem es für Niko Kovac und Borussia Dortmund in der Bundesliga nicht mit einem Sieg geklappt hat, folgte der zweite Versuch in der Champions League – und der sollte gelingen.Mit 3:0 gewann der BVB sein Hinspiel in Lissabon und kann so fast schon entspannt ins Rückspiel in der kommenden Woche gehen. Serhou Guirassy (60.), Pascal Groß (68.) und Karim Adeyemi (82.) trafen für den BVB.ran hat die Noten und Einzelkritiken der BVB-Profis.Das Wichtigste in KürzeGregor KobelWird in der ersten Halbzeit nur aus der Distanz getestet und löst seine Pflichtaufgaben souverän. In den zweiten 45 Minuten bekommt er dank der Leistungssteigerung seines Teams aber nicht mehr viel zu tun. ran-Note: 3Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.Privatsphäre-EinstellungenJulian RyersonWirkt in den Anfangsminuten überfordert mit dem Druck des Heimteams, kommt aber immer besser in die Partie und gewinnt einige wichtige Zweikämpfe. Offensiv ist sein Einfluss allerdings überschaubar. ran-Note: 3Emre CanKommt etwas wacklig in die Partie und leistet sich früh einen Stellungsfehler (9.), der beinahe bestraft wird. Fängt sich anschließend und macht eine im Kern sehr unauffällige Partie. In der Schlussphase hat er den eingewechselten Gyökeres gut im Griff. ran-Note: 3Nico SchlotterbeckRepariert mit einer starken Grätsche den Fehler von Can (9.), sieht dafür in der 15. Minute nicht gut aus, als er sich aus seiner Position locken lässt und kurz vor dem Lattentreffer Sportings den Zweikampf verliert. In der Folge mit einigen sehr guten Verlagerungen und guten Aktionen im Vorwärtsverteidigen. Leitet auch das 1:0 mit ein. ran-Note: 2Daniel SvenssonDarf direkt bei seinem Debüt schon die Standards schießen. Lässt sich defensiv hin und wieder etwas überrumpeln, steht aber gerade im ersten Durchgang auch massiv unter Druck, weil Sporting viel über seine Seite spielt. Dafür löst er es im Kontext seines ersten Spiels auf diesem Niveau sogar passabel. Vor allem im Ballvortrag hat er einige gute Aktionen, bietet sich auch mal im Zentrum an und hilft so bei der Spielgestaltung. ran-Note: 3Marcel SabitzerVersteckt sich im Aufbau zu häufig und macht es den eigenen Innenverteidigern damit schwer, Anspielstationen zu finden. Selbst in der starken zweiten Halbzeit fällt der Österreicher nahezu komplett ab. ran-Note: 4BVB: Antons Horror-Tag! Wechseln die ersten BVB-Fans zu S04?Pascal GroßFindet erstmal keinen Rhythmus und von seiner Spielstärke ist ebenfalls wenig zu sehen. Wirkt stattdessen fahrig, wenn er unter Druck gesetzt wird. In der zweiten Halbzeit agiert er deutlich offensiver, wo er besser ins Spiel findet. In der 67. Minute ist Groß nach einer Flanke zur Stelle und trifft zum 2:0. ran-Note: 3Karim AdeyemiVom Angreifer ist eine Halbzeit lang gar nichts zu sehen. Dann aber kommt er mit Druck und Tempo aus der Pause, hat einen guten Abschluss (53.) und einen hohen Ballgewinn, aus dem immerhin eine Ecke entsteht (56.). Arbeitet auch gegen den Ball gut mit und krönt eine gute zweite Halbzeit mit einem sehr gut ausgespielten Konter und seinem Treffer zum 3:0. ran-Note: 2Julian BrandtVerliert in der Vorwärtsbewegung in der Anfangsphase oft den Ball und bietet so Chancen an wie den gefährlichen Fernschuss von Harder (35.). Nach gut einer Stunde dann aber mit der präzisen Flanke auf den Kopf von Guirassy, der das 1:0 köpft. Legt bei einem Konter in den Schlussminuten noch einen weiteren Assist bei Adeyemis Treffer zum 3:0 oben drauf. Und doch bleibt der Eindruck, dass er in vielen Aktionen viel zu ungenau ist – in dieser Partie war Brandt dennoch entscheidend. ran-Note: 2Jamie GittensHat die erste halbgefährliche Aktion des BVB, als er die Sporting-Defensive im Alleingang ausspielt und es dann aus großer Distanz probiert (38.) – bezeichnend. Es bleibt aber die einzige gute Situation für ihn und so nimmt ihn Kovac nach 65 Minuten runter. ran-Note: 4Serhou GuirassyHat zunächst keine wirkliche Anbindung zum Spiel, ist dann zum Ende der ersten Halbzeit aber der zentrale Mann bei einer Art Druckphase der Dortmunder. Sein Fernschuss wird beinahe ins Tor abgefälscht, kurz darauf vergibt er eine Großchance – allerdings aus einer Abseitsposition (45.). Macht im zweiten Durchgang so weiter und ist vor allem nach Flanken sehr gefährlich – so auch bei seinem Führungstreffer zum 1:0, den er per Kopf schön ins lange Eck setzt. Muss später sogar noch das 3:0 machen (80.). Zwischendurch starke Flanke zu Groß’ 2:0. ran-Note: 2Einwechselspieler des BVBMaximilian Beier (ab der 65. Minute für Gittens): Nicht mal drei Minuten auf dem Feld, da sorgt er mit einem starken Laufweg dafür, dass Groß genug Platz im Strafraum hat, um das 2:0 zu erzielen (67.). ran-Note: 3Julian Duranville (ab der 86. Minute für Adeyemi): Darf dabei helfen, die Partie über die Zeit zu bringen. ran-Note: Ohne Bewertung.Carney Chukwuemeka (ab der 86. Minute für Brandt): Kommt zu seinem Debüt. ran-Note: Ohne Bewertung.Salih Özcan (ab der 90.+3 für Groß): Kommt in der Nachspielzeit. ran-Note: Ohne Bewertung.Niklas Süle (ab der 90.+3 für Svensson): Darf auch noch kurz mitmischen. ran-Note: Ohne Bewertung.



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  • BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac

    BVB: Darum läuft’s jetzt bei Borussia Dortmund unter Kovac



     
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    BVB-Trainer Niko Kovac hat in seinem zweiten Spiel bei Borussia Dortmund den ersten Sieg einfahren können. „Ein Schritt in die richtige Richtung, trotzdem sind noch viele weitere zu gehen”, erklärte BVB-Boss Lars Ricken: „Jetzt ist es wichtig, wirklich den Willen zu zeigen, das zu bestätigen.“

    Trotzdem kann man aus dem Sieg einiges für die Zukunft mitnehmen. Man möchte nicht in Selbstzufriedenheit verfallen, aber: „Wir werden aus diesem Spiel sicherlich sehr viele schöne Momente mitnehmen können in die Nachbesprechung“, sagte Niko Kovac.

    BVB: Starke zweite Halbzeit führt zum Sieg

    Beim Spiel gegen Sporting Lissabon sah man zwei Gesichter des BVB. In der ersten Halbzeit blieben die Dortmunder eher passiv. Bei Amazon Prime beschrieb Kovac die erste Hälfte seiner Mannschaft: „Wir haben mit dem Ball viel zu langsam Fußball gespielt. Wenn wir die Seite gewechselt haben, ging es zu langsam. So bringst du den Gegner wieder in die eigene Ordnung zurück.“ Genau das wollte Kovac eigentlich vermeiden.

    In der zweiten Halbzeit war das Gegenteil der Fall. Der 53-Jährige schien in der Halbzeit seinen Spielern die richtigen Impulse gegeben zu haben: „Wenn du das Balltempo erhöhst, dann hast du dementsprechend auch Räume, du fixt auch besser“, erklärte der Kroate nach dem Spiel. Mit fixen meinte Kovac hier, dass man sich den Gegner zurechtlegt und ihn so aus der eigenen Ordnung bringt.

    BVB: Anpassungen in der Halbzeit bringen Dortmund auf die richtige Spur

    „In der ersten Halbzeit haben wir viel zu weit von der Kette weggespielt. Das heißt, der Gegner kann den Lauf immer machen. Aber wenn du den Gegner etwas fixt, ihn herausziehst und dann zur Seite spielst – dann ist es schwierig“, fachsimpelte Kovac. Ein Muster, das funktioniert zu haben scheint. 

    Denn genau so entstanden die Tore: Dortmund stand höher und begann immer mehr, Sporting Lissabon aus der Grundordnung zu bringen. So schaffte man sich Räume, die man dann nach einer Seitenverlagerung bespielen konnte. Drei Flanken von der rechten Seite in den freien Raum fanden ihren Abnehmer und resultierten in drei Toren. „So wie wir die Tore heraus gespielt haben, fantastisch” freute sich Niko Kovac. 

    Hummels lobt BVB-Spieler

    Ex-BVB-Profi Mats Hummels war ebenfalls von der Leistung seiner ehemaligen Mitspieler angetan. Auf der Plattform “X” hob er im Nachgang einen Spieler heraus: “Die Situation vor dem 0:3 so ruhig zu klären, wie Schlotti (Nico Schlotterbeck, d.Red.) es macht, plus den Pass so zu spielen, dass direkt ein Konter entsteht, ist der Unterschied von guten zu herausragenden Spielern.”

    Der Sieg ist jedoch mit Vorsicht zu genießen. Der Kapitän der Portugiesen, Morten Hjulmand, fehlte gesperrt, Top-Stürmer Viktor Gyökeres war für die Startelf noch nicht fit genug. Die Hauptstädter aus Portugal suchen nach dem Abgang von Trainer Ruben Amorim zu Manchester United gerade in der Champions League nach ihrer Form. Trotzdem zeigte der BVB insgesamt eine ordentliche Leistung, der Sieg dürfte der Mannschaft aus dem Ruhrpott neues Selbstvertrauen verleihen. 

    BVB: Bundesliga-Alltag wartet schon

    Als Nächstes steht mit dem Duell beim Abstiegskandidaten aus Bochum eine schwierige Partie an: „Jetzt fahren wir nach Bochum und wissen auch, dass es in Bochum nicht leicht ist“, sagte Kovac. Auch Sportdirektor Sebastian Kehl legte den Fokus schnell wieder auf die nächsten Spiele: „Es war ein erster Schritt, aber wir wissen, dass wir noch viele vor uns haben.“

    Für das Hinspiel der Champions-League-Playoffs scheint man den richtigen Weg gefunden zu haben. Ob dieser allerdings auch in Zukunft funktionieren wird, müssen die nächsten Spiele zeigen.

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  • BVB-Star Waldemar Anton droht unter Niko Kovac das Abstellgleis

    BVB-Star Waldemar Anton droht unter Niko Kovac das Abstellgleis



    Waldemar Anton ist nach seinem Wechsel vom VfB Stuttgart zu Borussia Dortmund noch nicht beim BVB angekommen. Bei seinem neuen Trainer Niko Kovac droht dem Nationalspieler jetzt nur noch die Reservisten-Rolle.von Raman RooprailAls am Samstagnachmittag Pascal Groß Waldemar Anton nach seinem Eigentor, das Borussia Dortmunds 1:2-Niederlage gegen den VfB Stuttgart einleitete, aufhelfen will, schlägt Anton frustriert nur die Hand seines Teamkollegen weg.Es war der Gipfel eines völlig verkorksten Spiels für den Ex-Stuttgarter.Denn bereits zuvor pfiffen ihn seine ehemaligen Fans, die ihm den Wechsel zum BVB trotz Stuttgarter Treueschwüre immer noch übel nehmen, gnadenlos im eigenen Stadion aus. “Das war ja schon im Hinspiel so, ich habe das abgehakt”, erkläre Anton nach dem Spiel.So egal war es dem Innenverteidiger aber wohl doch nicht. Nach der Partie teilte er eine Instagram-Story, die wohl direkt an die VfB-Fans gerichtet war. Darin zu sehen: die Definition des englischen Worts “obsessed”.Frei übersetzt: Nicht aufhören können, über etwas nachzudenken; sich zu sehr für etwas interessieren oder sich Sorgen um etwas machen.Nur wenige Minuten nach Veröffentlichung des Posts löschte Anton die Story wieder. Doch das Internet vergisst bekanntlich nicht und der Schaden war angerichtet. Sowohl BVB- als auch Stuttgart-Fans machten sich über Anton lustig.Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.Privatsphäre-EinstellungenWaldemar Anton beim BVB: Nach Traumsaison folgt DurchhängerEs passt ins Bild der Saison von Anton. Denn in Dortmund drückt seit seinem Wechsel im Sommer über weite Strecken der Schuh. Neben kleineren Verletzungen und der Suche nach seiner Vorjahresform bleibt in der Bundesliga auch der Teamerfolg aus.Und das, nachdem Anton eine überragende Spielzeit 2023/24 als Kapitän des VfB mit der Vize-Meisterschaft und der damit einhergehenden Teilnahme an der Champions League krönte.Persönlich ging es sogar noch weiter hinaus, Julian Nagelsmann nominierte den 28-Jährigen sogar für die Heim-EM. Auch wenn es dort nicht zum Titel gereicht hat, erlebte Anton die mit Abstand beste Spielzeit seiner Karriere.Der Wechsel zum BVB wirkte wie die logische Konsequenz. In Dortmund erhoffte sich Anton, Dauergast in der Champions League zu sein und sogar im Kampf um die Meisterschaft mitmischen zu können. Mit dem VfB den Erfolg der Vorsaison zu wiederholen, erschien im Vergleich unrealistisch.Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube. Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.Privatsphäre-EinstellungenVerliert Anton seinen Stammplatz in Dortmund?Nach 21 Bundesliga-Spieltagen sieht das Bild allerdings anders aus. Dortmund steht nur auf dem elften Tabellenplatz und hat bereits sieben Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz, Stuttgart hingegen rangiert auf Platz fünf mit nur einem Zähler Rückstand auf RB Leipzig, die aktuell auf Rang vier liegen.Das Wichtigste in KürzeDie Negativ-Spirale könnte Anton jetzt sogar seinen Stammplatz kosten. Neu-Trainer Niko Kovac deutete bereits bei seiner Antritts-PK an, dass er große Stücke auf Emre Can hält.”Ich sehe Emre als Führungsspieler. Auf der Position des Innenverteidigers fühlt er sich sehr wohl. (…) Leistung steht über allem, aber die Leistung stimmt.” Gegen Stuttgart untermauerte Can die Lobrede, als einer der wenigen BVB-Stars zeigte er Normalform.BVB: Süle oder Anton?Dass Kovac ein großer Fan von Niklas Süle ist, machte der 53-Jährige auch gleich deutlich. In seiner Zeit beim FC Bayern war Süle in der Innenverteidigung gesetzt, ohne weitere Verletzungssorgen sieht Kovac Süle auch heute noch als Nationalspieler.Der 29-Jährige hat erst kürzlich seine Syndesmose-Verletzung am Sprunggelenk ausgestanden und feierte gegen Stuttgart nach neun Wochen sein Kader-Debüt. Zudem kehrt am nächsten Bundesliga-Spieltag Nico Schlotterbeck nach abgesessener Rotsperre zurück.Gegen Stuttgart agierte Kovac mit einer Viererkette, aber selbst bei einer Systemumstellung auf eine Dreierkette könnte es für Anton früher oder später eng werden. Schlotterbeck und Can sollten aktuell die Nase vorne haben und mit Süle muss gerade unter Kovac zu rechnen sein.BVB-Fans in Sorge um “Tullbergs Lebenswerk”Champions League als letzte Chance?Antons letzte Chance könnte in der Champions League liegen. Der BVB ist am Dienstag bei Sporting Lissabon (ab 21.00 Uhr im Liveticker) zu Gast. Aufgrund der wenigen Trainingseinheiten unter Kovac sowie der fehlenden Spielpraxis von Süle und zuletzt auch Schlotterbeck könnte Anton nochmals von Beginn an auflaufen.Misslingt auch das Auswärtsspiel in Portugal, wäre es keine Überraschung, wenn der in Usbekistan geborene Innenverteidiger am Samstag gegen den VfL Bochum auf der Bank Platz nehmen muss.Für Anton wäre es ein neuer Tiefpunkt in seiner kurzen Zeit beim BVB. Nachdem er schon bei seinem Ex-Klub komplett in Ungnade gefallen ist, droht der Wechsel auch sportlich zu scheitern.



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