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  • Warum der Freiburg-Sieg nichts wert sein könnte

    Warum der Freiburg-Sieg nichts wert sein könnte

    Warum der Freiburg-Sieg nichts wert sein könnte

    Einleitung

    Der Sport lebt von Höhen und Tiefen, von Triumphen und Enttäuschungen. Oft wird ein Sieg als Maßstab für den Erfolg eines Teams oder eines Spielers herangezogen. Doch was passiert, wenn ein Sieg, wie der kürzliche Erfolg des SC Freiburg, am Ende nicht viel wert ist? In diesem Artikel beleuchten wir die Faktoren, die dazu führen können, dass ein scheinbar positiver Ausgang in der Realität nicht von großer Bedeutung ist. Dabei werden wir Aspekte wie den Kontext des Spiels, die Leistung des Teams, die Gegnerstärke und die langfristigen Implikationen analysieren und herausfinden, warum dieser Sieg in den größeren Rahmen des Wettbewerbs eingepasst werden muss.

    Der Kontext macht den Unterschied

    Ein Sieg ohne Substanz

    Ein Sieg ist meist das Ergebnis harter Arbeit und strategischen Erfindungsreichtums, doch manchmal kann der Kontext mehr über den Wert des Sieges verraten als die bloßen Zahlen auf dem Spielbericht. Wenn Freiburg beispielsweise gegen ein Team spielt, das stark von Verletzungen geplagt ist oder in einer Krise steckt, könnte dieser Sieg nicht für viel mehr stehen als eine formale Erfüllung der Pflicht. Solche Siegen sind oft das Ergebnis einer unzureichenden Konkurrenz, was den Erfolg in einem anderen Licht erscheinen lässt. Ein Sieg, der nur aufgrund der Schwächen des Gegners zustande kommt, lässt Fragen nach der eigenen Leistungsfähigkeit aufkommen.

    Die Bedeutung der Gegnerstärke

    Die Stärke des Gegners ist ein weiterer entscheidender Aspekt, der den Wert eines Sieges beeinflusst. Ein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten im Abstiegskampf hat eine ganz andere Bedeutung als ein Erfolg gegen einen bereits feststehenden Meister oder ein abstiegsgefährdetes Team. Für den SC Freiburg könnte ein Sieg gegen ein Team auf dem Abstiegsplatz zwar kurzfristig wichtig erscheinen, langfristig jedoch zählen die Punkte gegen die Spitzenmannschaften. Ein weiterer Umstand, der den Wert des Sieges mindern kann, ist, wenn dieser nur sporadisch erzielt wird und nicht Teil einer konstanten Leistung ist.

    Die Leistung im Detail analysiert

    Mangelnde Dominanz auf dem Spielfeld

    Ein weiterer Aspekt, der in Betracht gezogen werden sollte, ist, wie Freiburg gespielt hat. Haben sie das Spiel dominiert? Hatten sie mehr Ballbesitz, Chancen und sind sie defensiv stabil geblieben? Ein erzeugter Sieg durch Glück und individuelle Fehler des Gegners kann schnell als wenig wertvoll erachtet werden. Ein Beispiel wäre ein Spiel, in dem Freiburg ein Tor durch einen individuellen Fehler des Torwarts des Gegners erzielt. In einem solchen Fall könnte die Leistung am Ende als nicht ausreichend angesehen werden, um diesen Sieg als bedeutend einzustufen.

    Verletzungen und taktische Anpassungen

    Verletzungen und taktische Anpassungen spielen ebenfalls eine Rolle. Ein Team, das in der Lage ist, während des Spiels schnell auf Verletzungen zu reagieren oder taktische Anpassungen vorzunehmen, zeigt oft seine wahre Stärke. Freiburg könnte einen Sieg erringen, doch wenn ihre Leistung durch fehlende Schlüsselfiguren geschwächt ist, könnte dies auf ein größeres Problem im Kader oder in der Teamgeist hindeuten.

    Langfristige Implikationen

    Realitätscheck für die Saisonziele

    Ein weiterer wichtiger Punkt ist, wie der Sieg in die langfristigen Ziele des Teams passt. Ein kurzfristiger Erfolg kann im Hinblick auf die restliche Saison einen Realitätscheck erfordern. Freiburg könnte einen Sieg errungen haben, das Team könnte aber dennoch im unteren Drittel der Tabelle verbleiben. Eine Einzelveranstaltung, die nicht in den Gesamtrahmen der Saison passt, wirft Fragen auf, ob das Team die Qualität hat, um wirklich um höhere Ziele zu kämpfen.

    Mentale Stärke und Konsequenzen

    Außerdem darf man die psychologische Komponente nicht unterschätzen. Ein Sieg kann das Selbstbewusstsein stärken, doch kann er auch dazu führen, dass das Team übermütig wird und in den kommenden Spielen nicht die erforderliche Konzentration aufbringt. Die Frage ist also, wird dieser Sieg das Team aufbauen oder könnte er im schlimmsten Fall eine Illusion von Stärke schaffen, die bei den nächsten Herausforderungen nicht standhalten kann?

    Fazit

    Der Sieg des SC Freiburg mag auf den ersten Blick erfreulich erscheinen, doch bei genauerer Betrachtung gibt es viele Faktoren, die den tatsächlichen Wert dieses Erfolges in Frage stellen. Der Kontext des Spiels, die Stärke des Gegners, die eigene Leistung sowie die langfristigen Implikationen sind entscheidende Aspekte, die allesamt bei der Beurteilung eines Sieges berücksichtigt werden müssen. In einer so dynamischen und wettbewerbsintensiven Sportart wie dem Fußball sollte jeder Erfolg als Teil eines größeren Ganzen betrachtet werden. Letztendlich hängt der wahre Wert eines Sieges weniger von der Rückschau auf das spezifische Spiel ab, sondern vielmehr von der Fähigkeit des Teams, diese Momente zu nutzen, um sich weiterzuentwickeln und auf dem Spielfeld konsistent zu überzeugen.

    FAQ zu "Warum der Freiburg-Sieg nichts wert sein könnte"

    1. Weshalb kann ein Sieg gegen einen schwachen Gegner als wenig wertvoll angesehen werden?

    Ein Sieg gegen einen schwachen Gegner zeigt oft weniger über die Qualität des eigenen Teams, als über die Schwächen des Gegners. Dies kann zu einer verzerrten Wahrnehmung der tatsächlichen Fähigkeiten führen.

    2. Welche Rolle spielt die eigene Leistung im Rahmen eines Sieges?

    Die eigene Leistung ist entscheidend. Ein Team, das durch individuelle Fehler des Gegners oder Glück einen Sieg erlangt, könnte langfristig dennoch geschwächt sein und nicht das nötige Selbstvertrauen für zukünftige Spiele aufbauen.

    3. Was bedeutet es, wenn ein Team häufig gegen stärkere Gegner verliert?

    Wenn ein Team häufig gegen stärkere Gegner verliert, kann das darauf hindeuten, dass die eigene Spielweise oder die Teamqualität nicht auf dem erforderlichen Niveau sind, um um höhere Ziele zu konkurrieren.

    4. Warum ist der Kontext eines Spiels wichtig?

    Der Kontext bezieht sich auf Faktoren wie Verletzungen der gegnerischen Mannschaft, das strategische Setup und die Bedeutung des Spiels — all diese Aspekte können den Eindruck eines Sieges stark beeinflussen.

    5. Welche langfristigen Implikationen hat ein einzelner Sieg für eine Saison?

    Ein einzelner Sieg kann kurzfristig Selbstvertrauen geben, jedoch kann er auch zu einer Überbewertung der eigenen Stärke führen. Entscheidend ist, wie dieser Erfolg in den Gesamtplan des Teams passt und welche Lehren daraus gezogen werden können.

  • Can nach Pfeifkonzert: “Den Fans kann man nichts vorwerfen”

    Can nach Pfeifkonzert: “Den Fans kann man nichts vorwerfen”



    Zehn Siege, fünf Remis, zehn Niederlagen. Durch das 0:1 gegen den FC Augsburg am Samstag weist Borussia Dortmund in der Liga nur eine ausgeglichene Bilanz aus. Hart ins Gericht gingen die BVB-Protagonisten danach mit sich selbst.

    Standen nach dem Spiel gegen Augsburg im Fokus der Fankritik: Die Dortmunder Spieler.


    Standen nach dem Spiel gegen Augsburg im Fokus der Fankritik: Die Dortmunder Spieler.

    picture alliance/dpa


    “Das war viel zu wenig über die 90 Minuten”, ging Niko Kovac nach der Partie bei Sky mits einer Mannschaft hart ins Gericht. “Wir haben kein bisschen gezeigt, dass wir das Spiel gewinnen wollen. Das war viel zu behäbig, zu langsam, zu träge, wir haben nicht in die Tiefe gespielt, keine Chancen kreiert. Bei den einfachsten Situationen, wie einem Einwurf, gehen wir nur langsam hin. Das war zu pomadig, so kannst du kein Bundeliga-Spiel gewinnen”, so der Dortmunder Coach weiter.


    Selbst die einfachsten Grundtugenden, die er von Spielern erwartet, vermisste der 53-Jährige, der beim BVB erst seit rund fünf Wochen im Amt ist: “Für mich sind Laufbereitschaft, Leidenschaft, Intensität und Aggressivität das Maß aller Dinge. Dann erst kommt die spielerische Kompetente. Diese Tugenden haben wir nicht an den Tag gelegt”, schimpfte Kovac.

    Can nach zehnter BVB-Pleite: “Wir sind keine Top-Mannschaft”


    An der Reaktion der Dortmunder Fans war abzulesen, dass sie dies nicht anders als der Coach gesehen hatten. Hatte es schon zur Halbzeit kleinere Unmutsbekundungen von der Tribüne gegeben, steigerte sich dies nach dem Schlusspfiff zu einem gellenden Pfeifkonzert, gefolgt von wüsten Beschimpfungen in Richtung der Spieler, die sich dennoch für kurze Zeit in die Fankurve aufgemacht hatten.


    Das hat nichts mit der Fitness zu tun, das liegt alles im Kopf. Das hat mit der Einstellung zu tun.



    “Das tut schon weh”, meinte Can über die Beschimpfungen, aber es sei “schon verständlich, wenn die so durchdrehen, wenn wir es auf dem Platz nicht hinbekommen. Den Fans kann man auf keinen Fall etwas vorwerfen, das sind schon wir Spieler auf dem Platz.”


    Der Dortmunder Kapitän ging wieder einmal selbst mit sich und seinem Team hart ins Gericht. “Wir sind keine Top-Mannschaft, wir stehen verdient nicht unter den ersten Vier oder Sechs. Wenn das so weitergeht, wird das eine ganz schlimme Saison für uns”, so Can, der zugleich Gerüchte über mangelnde Fitness im Kader zurückwies. “Das hat nichts mit der Fitness zu tun, das liegt alles im Kopf. Das hat mit der Einstellung zu tun.”

    Schlotterbeck: “Fehlende Konstanz ist fehlende Qualität”


    Ähnlich sah es Nico Schlotterbeck. “Fehlende Konstanz ist fehlende Qualität, wir kriegen es nicht hin”, meinte der Abwehrspieler, der selbst entsetzt war über die Partie seines Teams.  “Das war frustrierend, enttäuschend, es tut mir richtig im Herz weh. Das heute war nichts, das war gar nichts. Das kann eigentlich nicht wahr sein”, haderte der Nationalspieler.




    Angesichts des aktuellen Platzes im Mittelfeld der Bundesliga-Tabelle sieht Schlotterbeck nun einzig noch die Champions League als letzten Strohhalm der Hoffnung für die laufende Saison: “Wir stehen da leider zurecht, das müssen wir uns eingestehen. In der Bundesliga kriegen wir es nicht hin, jetzt müssen wir auf die Champions League hoffen. Lille (im Rückspiel am Mittwoch, 18.45 Uhr; Anm. d. Red.) wird schwer, ich muss mich heute Abend erst einmal sammeln, den Kopf frei bekommen und auf Lille konzentrieren. Das ist noch unsere einzige Chance, den Turnaround hinzukriegen.”



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  • „Es bringt nichts, alles über den Haufen zu schmeißen“

    „Es bringt nichts, alles über den Haufen zu schmeißen“


    …das Personal: „Manolis Saliakas ist fit für die Startelf. Er hat im Training diese Woche auch alles mitgemacht und gut reagiert. Ob er am Samstag auch in der Startelf steht, müssen wir mal sehen. Connor Metcalfe und Robert Wagner hatten leichte Probleme vergangene Woche, aber beide haben diese Woche auch wieder voll mittrainiert. Sie werden jetzt an die Intensität herangeführt und haben gut darauf reagiert, sodass sie eigentlich auch zur Verfügung stehen könnten. Connor müssen wir vielleicht nochmal eine Woche mehr geben als Robert. Eric Smith ist fit. Er hatte gestern ein bisschen Probleme an der Patellasehne. Er ist aber gut behandelt worden und hat heute wieder voll mittrainiert. Darüber sind wir natürlich froh.“

    …die Niederlagenserie: „Wir waren in vielen Spielen nah dran und wollen den Bock jetzt natürlich umstoßen. Ich will nicht alles schönreden, wir haben genügend Fehler gemacht, das haben wir auch schon zur Genüge besprochen. Aber es geht darum, gegenzuhalten und zu gucken, was gut lief und an diesen Punkten festzuhalten. Es bringt ja nichts, wenn ein bisschen Gegenwind kommt, wieder alles über den Haufen zu schmeißen. Wir müssen Ruhe bewahren und trotzdem Dinge auch klar ansprechen. Wir wissen genau, dass wir am Wochenende wieder 100 Prozent abrufen müssen – und das dann aber auch über 90 Minuten und nicht 45 oder 50. Es waren einfach dumme Gegentore, bei denen wir sehr inaktiv waren, und diese Inaktivität darf uns so nicht mehr passieren.“

    …den kommenden Gegner: „Wolfsburg hat eine gute Struktur gefunden und eine hohe Offensivqualität. Im Vergleich zur Hinrunde haben sie aber auch eine sehr gute defensive Stabilität und ziehen dann auch die Spiele. Es ist schwierig, gegen sie Tore zu machen. Gleichzeitig haben sie eine brutale Schnelligkeit und wir müssen gewarnt sein. Im Hinspiel haben wir es sehr gut unter Kontrolle gehabt und da gilt es anzusetzen. Wir haben wieder einen guten Plan, in einer etwas anderen Variation. Ich bin guter Dinge, dass das aufgehen könnte.“

    …Elias Saad: „Er hat immer mal wieder leichte Schmerzen, wenn er sich aktiv abdrückt oder aufs Tor schießt. Das dauert immer eine halbe Minute, in der es wehtut, aber dann ist der Schmerz weg. Ihn hat immer ausgezeichnet, dass er mit 100 Prozent in eine Aktion geht. Aktuell stoppt er manchmal noch ab und nimmt Tempo raus. Dann bringt er nicht genau diese Pace und diese Qualität in eine Eins-gegen-eins-Situation. Er muss wieder dahinkommen, dass er die Zweikämpfe mit voller Intention angeht. Aber dass das nicht von heute auf morgen geht, ist ja klar. Wenn ein Spieler vier Monate ausfällt, dann fängt er erstmal wieder bei null an. Wir wollen ihm keinen Druck auferlegen, aber er will natürlich selber wieder die Leistung zeigen, die er vor seiner Verletzung gezeigt hat.“

    …zum eigenen Spielstil: „Am Anfang der Saison haben wir klar definiert, wie wir spielen wollen, was wir erreichen wollen und wie wir das erreichen wollen. Und das ist einfach durch defensive Stabilität und die Intensität gegen den Ball. Es ist wichtig, dass wir nicht nervös werden, wenn wir eine Torchance haben. Wir müssen das einfach zelebrieren, wenn wir gute Chancen haben. Auf der anderen Seite wollen wir uns aber auch für jeden defensiven Zweikampf abfeiern. Wenn die Null steht, dann spielen wir gut und es gibt uns ein positives Gefühl. Je länger das Spiel geht, desto mehr Chancen werden wir uns auch arbeiten. Wir wollen davon auch nicht abgehen. Es wäre ein falscher Ansatz zu sagen, dass wir jetzt noch offensiver agieren werden, weil wir uns noch mehr Torchancen herausarbeiten wollen in der Hoffnung, dass wir dann auch mehr Tore schießen.“

    …Druck im Abstiegskampf: „Ich rede offen mit den Jungs darüber und habe ja schon öfter gesagt, dass jeder die Tabelle lesen kann. Wir wollen auf unsere Leistung und unsere Punkte gucken. Es gibt momentan drei Mannschaften, die sofort unterschreiben würden, unsere Punkte zu haben. Von daher sind wir trotzdem in einer guten Situation und müssen diese verteidigen und nicht verwalten. Es wollen drei Mannschaften an uns vorbei und für uns gilt es, dagegenzuhalten.“

    …seinen ehemaligen Schützling Mohamed Amoura: „Wir schreiben uns immer mal wieder. Man sieht bei ihm eine Entwicklung, nicht nur durch seine Tore, sondern durch seine Assists. In unserer gemeinsamen Zeit bei Union Saint-Gilloise war er noch ein bisschen egoistischer. Das hat er ein bisschen abgelegt und dadurch ist er natürlich noch unberechenbar. In der Hinrunde haben wir ihn richtig gut bearbeitet, sodass er eigentlich keine nennenswerten Chancen hatte. Aber wir wissen natürlich, dass so ein Spieler aus dem Nichts ein Tor machen kann. Deshalb müssen wir hellwach sein.“

    …die Position von Eric Smith: „Es ist alles offen und wir müssen immer schauen, was uns gerade guttut. Wir wollen wie immer eine Struktur haben, die aber ständig veränderbar ist, mit vielen Rotationen. Es gilt dann aber auch, Situationen zu kreieren, bei denen man Gegner immer wieder vor Aufgaben stellt. Das müssen wir hinkriegen. Ob Eric dann zentral in der Abwehrkette spielt oder davor, ist nicht in Stein gemeißelt.“

     

    (tb)

    Fotos: FC St. Pauli



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  • Borussia Dortmund: Aus dem Nichts! BVB mit großer Verkündung

    Borussia Dortmund: Aus dem Nichts! BVB mit großer Verkündung


    Nach der 6:0-Gala von Borussia Dortmund bekommen die Fans des Revierklubs gleich den nächsten Grund zur Freude. In den vergangenen Jahren hat der BVB stets ein Sondertrikot pro Saison herausgebracht. So wird es auch in diesem Jahr sein.

    Die jeweiligen Sondertrikots von Borussia Dortmund waren für den Klub stets eine gute Einnahmequelle, die Trikots sind immer wieder zu Kassenschlager geworden. Dies erhofft man sich wohl auch in diesem Jahr. Dabei hat man ein Problem aus der Vergangenheit behoben bekommen.

    Borussia Dortmund kündigt neues Sondertrikot an

    Der BVB und seine Sondertrikots – das hat in den letzten Jahren immer funktioniert. Die treue Fangemeinde haben dem Verein stets die Fanshops eingerannt und sich die Trikots zugelegt. Vor allem für Trikotsammler des BVB ist das stets eine gute Geschichte. Diese können sich nun wohl über ein weiteres Exemplar freuen.

    Denn wie der Bundesligist am Mittwoch (26. Februar) bekannt gegeben hat, wird es „bald“ ein weiteres Trikot geben. Die Verkündung kommt aus dem Nichts, ein solcher Schritt hat sich zuvor nicht angekündigt.

    ++ BVB: Experte legt sich fest – Fans hören ganz genau hin ++

    Der Dress erscheint in Neon-Gelb mit kleinen schwarzen Akzenten. Das Trikot erinnert ein wenig an das Meistertrikot aus der Saison 1995/96 – der neue Hintergrund ist jedoch noch unklar. Ebenso unklar wie der Verkaufsstart des Sondertrikots. Auch der Preis des Trikots ist noch nicht bekannt.

    BVB verhindert Trikotleak

    Fakt ist: Die BVB-Anhänger können den Verkaufsstart gar nicht mehr abwarten. Dass die Fans voller Vorfreude sind, dürfte auch daran liegen, dass vorher nichts zu diesem Trikot bekannt war. In den letzten Jahren wurden die Trikots immer wieder von Internetplattformen geleaked, sodass schon vorher bekannt war, wie das Sondertrikot aussehen wird. Oftmals hat dies die offizielle Verkündung des BVB ein wenig versaut. In diesem Jahr ist der Pottklub dem zuvorgekommen.


    Weitere News:


    Die Fans müssen sich wohl noch ein wenig gedulden, bis sie erneut zuschlagen können. Fakt ist: Auf seine Anhänger kann sich Schwarz-Gelb verlassen. Auch dieses Trikot dürfte erneut zum Kassenschlager werden.



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  • Krösche macht sich nichts aus Bayern-“Krise” ➤ Aktuelles von

    Krösche macht sich nichts aus Bayern-“Krise” ➤ Aktuelles von


    Seitenhieb auf Kolo Muani

    Eintracht-Vorstandssprecher Axel Hellmann bedauert sportlich zwar den Winterwechsel von Omar Marmoush, sieht ihn finanziell jedoch als alternativlos an, wie er am Montagabend auf der Mitgliederversammlung kundtat. “Ein Spieler, der die Chance seines Lebens ergreifen kann, ist für uns besonders wertvoll. Nicht nur, wenn er bleibt, sondern wenn er im Guten den Club verlässt”, so Hellmann, der sich einen Seitenhieb auf Randal Kolo Muani nicht verkneifen konnte, ohne dessen Namen überhaupt zu nennen. “Es gab auch andere Beispiele. Einen Spieler in dieser Konstellation so gut zu verabschieden, das ist einmalig”, sagte Hellmann. Kolo Muani war 2023 in den Streik getreten, um nach Paris zu wechseln. Mittlerweile ist er an Juventus Turin verliehen und trifft dort verlässlich.



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  • Beim BVB passt einfach gar nichts mehr

    Beim BVB passt einfach gar nichts mehr


    Bei Borussia Dortmund hat man nach wie vor das Gefühl, dass es hinten und vorne nicht stimmt. Der BVB braucht deshalb dringend einen Neuanfang auf allen Ebenen. Doch das scheint leichter gesagt als getan.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Stefan Rommel sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Spät am Dienstagabend hat Emre Can einen bemerkenswerten Satz gesagt. “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, erzählte Borussia Dortmunds Kapitän nach dem 0:0 gegen Sporting und dem damit verbundenen Weiterkommen in der Champions League.

    Mehr News zu Borussia Dortmund

    Cans ehrliche – oder naive, je nach Lesart – Ausführung hat danach ein paar Wellen geschlagen, sein Trainer Niko Kovac musste ihm widersprechen, heftige Kritik gab es von Seiten der BVB-Fans und unter anderem auch von Ex-Kapitän Roman Weidenfeller.

    “Was ist denn das für ein Ansatz”, fragte Weidenfeller in einem Fußball-Talk bei “Sky”. “Ich finde es fahrlässig, dass der Kapitän von Borussia Dortmund das sagt. Bei einem Champions-League-Abend im Signal Iduna Park muss die Luft und der Platz brennen!”

    Eine nichtige Episode, möchten man meinen. Im Grunde spiegelt sich darin aber tatsächlich sehr viel von dem, was Borussia Dortmund in dieser Saison anbietet und wofür es steht. Und das ist in diesem Fall nicht als Qualitätsmerkmal zu verstehen.

    Platz elf entspricht den Leistungen

    Gegen Sporting blieben zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit Plätze im Stadion frei, die Partie war nicht ausverkauft oder ein kleiner Teil der Fans verzichtetet freiwillig auf einen Besuch. Nun könnte man das mit den besonderen Vorzeichen erklären, unter denen die Partie stand: Das Duell gegen den portugiesischen Meister schien nach dem 3:0-Erfolg aus dem Hinspiel bereits entschieden, außerdem war es lausig kalt.

    In “normalen” Zeiten wären die Fans trotzdem ins Westfalenstadion gepilgert und hätten sich darauf gefreut, dass dann “die Luft und der Rasen brennt”. Aber “normal” im Sinne von “geregelt” scheint bei Borussia Dortmund schon lange nichts mehr.

    Vielmehr wird BVB seit Monaten nur so durch diese Saison geschleudert, vereinzelten Highlights folgen immer noch schlimmere Tiefpunkte. Zuletzt beim 0:2 in Bochum, samt indiskutabler Leistung. Es war die fünfte Bundesliga-Niederlage im siebten Spiel in diesem Kalenderjahr, Tabellenplatz elf ist deshalb längst keine flüchtige Bestandsaufnahme mehr, sondern entspricht exakt der Leistungsfähigkeit der Mannschaft.

    Kovac und die Standard-Rezepte

    Dies zu ändern, wurde vor wenigen Wochen Niko Kovac als Aufgabe aufgetragen. Die große Euphorie versprühte Kovac‘ Berufung von Anfang an nicht, eher das Gefühl einer zweckdienlichen Entscheidung. Eine gute Halbzeit gegen Sporting ist der Mannschaft mit ihrem neuen Trainer aus den ersten vier Spielen geglückt. Der Rest war genau das, was man schon in den Wochen und Monaten davor sehen konnte.

    Mit Kovac holten sich die Verantwortlichen um Lars Ricken und dem immer noch omnipräsenten Hans-Joachim Watzke so etwas wie den kleinsten gemeinsamen Nenner ins Haus. Und zeigten damit bei der Besetzung der Trainerstelle, welche Art Lösungsansätze für den BVB definiert sind.

    Im offenkundigen Irrglauben, doch noch irgendwie auf Platz vier in der Tabelle und damit erneut in die Königsklasse zu springen, sollte es ein Trainer sein, der schnell die soften Faktoren anspricht und verbessert: Leidenschaft und Kampfgeist, “den Kopf frei machen”, Selbstvertrauen tanken, Gras fressen beim selbst ernannten Malocher-Klub. Und – als inhaltlichen Aspekt – die Stärkung der Defensivleistung der Mannschaft.

    Jeder einzelne Punkt für sich genommen ist eine wichtige Zutat erfolgreicher Mannschaften. Die eigentlichen Kernprobleme der Mannschaft werden dabei aber geflissentlich immer noch übersehen.

    Der Ballbesitz als größtes Problem

    Kovac versucht sich in seinen ersten Tagen beim BVB mit dem Patentrezept für abstiegsbedrohte Teams: Eine defensive Grundordnung zuerst, ein großer Fokus auf die viel zitierten Basics und Disziplin, ausgeführt von einem kleinen Stamm an Startspielern. Das ist nicht falsch, für die Ansprüche und die Ziele von Borussia Dortmund aber vermutlich auch zu wenig. Der BVB muss jetzt Spiele gewinnen, und das in Serie.

    Wie das mit den gravierenden Problemen im eigenen Ballbesitz, im tiefen Aufbau und vor allen Dingen im letzten Drittel funktionieren soll, ist schleierhaft. Dafür hat Kovac noch keine Ideen entwickelt oder aber eine gewisse Rotation innerhalb der Mannschaft gefunden, die wichtige Spieler in die für sie besten Positionen bringt.

    Pascal Groß bleibt ein Pendler zwischen seiner angestammten Position im zentralen Mittelfeld und der des Außenverteidigers. Maximilian Beier spielt nicht als zweite, hängende Spitze, sondern als Achter oder Flügelangreifer, Emre Can hat sein flüchtiges Glück nun als Innenverteidiger gefunden, zumindest vorerst. Am auffälligsten lässt sich das Problem aber wohl an einem Spieler belegen, der fast komplett unter dem Radar fliegt.

    Yan Couto als Sinnbild

    Yan Couto ist als Rechtsverteidiger von Manchester City ausgeliehen, in wenigen Monaten soll eine Kaufoption für den Brasilianer greifen. Kolportiert wird eine Summe von 25 Millionen Euro, inklusive der rund fünf Millionen Leihgebühr wäre Couto damit einer der teuersten Transfers der Dortmunder Klubgeschichte.

    Aktuell steht Couto bei 14 Einsätzen in der Bundesliga, rund die Hälfte davon als Einwechselspieler. Unter Kovac hat Couto bisher 27 Minuten spielen dürfen, gegen Sporting saß er in beiden Partien 90 Minuten lang nur auf der Bank. Eingekauft wurde Couto als offensivstarker Rechtsverteidiger, der im eigenen Ballbesitz in die letzte Linie hochschiebt – ganz so, wie es sich Ex-Trainer Nuri Sahin vorgestellt hatte und wie Couto bei seinem vorherigen Klub in Girona auf sich aufmerksam machen konnte.

    Mit den Trainerwechseln zu Interimslösung Mike Tullberg und nun zu Kovac wurde Coutos Spielerprofil quasi wegrationalisiert: Den Job übernehmen nun auf der anderen Seite Groß und Winter-Zugang Daniel Svensson – während Coutos Planstelle auf rechts mit dem Kämpfertyp Julian Ryerson besetzt ist.

    Kaum etwas könnte die Dortmunder Malaise besser zusammenfassen als Coutos momentanes Schicksal: Ein Spieler mit reichlich Potenzial und einem sehr spielerischen Ansatz wird zum Opfer mehrerer Trainer- und damit auch Philosophiewechsel, findet sich vorerst lediglich auf der Bank wieder und “muss” im Sommer womöglich doch für sehr viel Geld fest verpflichtet werden.

    Dortmunds Ideen greifen einfach nicht

    Das Problem eines krumm und schief geplanten Kaders drängt sich wegen Geschichten wie dieser immer mehr auf. Wobei da weder Niko Kovac noch Yan Couto eine Schuld trifft. Die Zusammensetzung der Mannschaft erfolgte auf Grund einer gründlichen Analyse im Sommer nach einer holprigen letzten Saison, der Kern und der Charakter der Mannschaft wurden dafür aber offenbar außer Acht gelassen.

    Can bleibt Kapitän, das hat auch Neu-Trainer Kovac noch einmal mit Nachdruck bestätigt. Ein Stellvertreter ist Julian Brandt. Beide, Can und Brandt, galten vor nicht einmal zwei Jahren als Verkaufskandidaten Nummer eins und zwei – nun führen sie eine Mannschaft an, der es mehr denn je an Führung fehlt. Und an Charakteren, an der sich andere aufrichten können.

    Die Idee, auf Spielern der Vergangenheit die Basis zu bauen für eine erfolgreiche Zukunft, mit Zukäufen von in der Regel ligabekannten und -erprobten Spielern hat sich zum wiederholten Mal als Trugschluss erwiesen und die Frage wird sein, wann der BVB diese Strategie mit erfahrenen, teilweise (zu) satten Spielern wieder zu den Akten legt.

    Mit deutlich über 200 Millionen Euro unterhält der BVB immerhin den zweitteuersten Kader der Liga nach dem der Bayern. Aufwand und Ertrag passen da nun schon seit Jahren nicht mehr zusammen und es wird mehr als “nur” eine Transferperiode brauchen, die Fehleinschätzungen der letzten Jahre wieder zu kassieren.

    Watzke und die gespielte Lässigkeit

    Der BVB steht unter den besten 16 Mannschaften Europas, das ist nicht nur fürs Renommee, sondern auch aus finanzieller Sicht eine gute Nachricht. Nicht nur die Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison steht auf dem Spiel, womöglich haben die Dortmunder Spieler dann ganz grundsätzlich unter der Woche frei, wenn es nicht mal für die Trostpreise Europa League oder Conference League reicht.

    Möglich ist das allemal, die gespielte Gelassenheit von Klub-Boss Watzke, der seinem Klub auch zwei Jahre ohne Königsklasse zutrauen würde, mag in finanzieller Dimension stimmen. “Dann macht der BVB wieder ein oder zwei Transfers, dann ist wieder alles im Lot”, sagt Watzke. Dass dann aus einer mittelmäßigen Mannschaft ein oder zwei herausragende Spieler gerissen würden, sagt er nicht.

    Der fest beanspruchte Platz zwei hinter den Bayern, der Beste vom Rest quasi, ist an Bayer Leverkusen übergegangen, hinter der Borussia scharrt Eintracht Frankfurt schon mächtig mit den Hufen.

    Intern dürfte sich die Unruhe auch nach der Demission von Sven Mislintat und der Beschneidung von Matthias Sammers TV-Eskapaden nur geringfügig legen, so lange die Mannschaft nicht in die Spur findet. Wer ab sofort den Kader für welche Wettbewerbe planen wird, steht allenfalls auf dem Papier fest – ob Niko Kovac je nach Abschneiden noch über den Sommer hinaus Trainer bleiben kann, muss sich erst noch zeigen.

    Dazu kommt die zwar finanziell lukrative, aus sportlicher Sicht aber fragwürdige Klub-WM, die im Sommer eine gezielte Vorbereitung torpediert. Für den BVB und seine Ambitionen sind die Aussichten nicht gerade rosig. Eigentlich müsste eine komplette Neuausrichtung des Klubs her – das ist aber leichter gesagt als getan.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
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  • Flick über Tabellenführung: “Es ändert sich nichts”

    Flick über Tabellenführung: “Es ändert sich nichts”


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    Flick über Tabellenführung: “Es ändert sich nichts”

    “Auf die Tabelle zu gucken, ist nicht gut, denn der Weg ist lang”, sagt der Barca-Coach.

    Hansi Flick (M.) ist wieder Tabellenführer

    © AFP/AFP/LLUIS GENE

    “Auf die Tabelle zu gucken, ist nicht gut, denn der Weg ist lang”, sagt der Barca-Coach.

    Hansi Flick hat die Rückkehr des FC Barcelona an die Tabellenspitze eher kühl zur Kenntnis genommen. “Der Klub und die Spieler verdienen das. Es ändert sich aber nichts. Wir müssen weiter kämpfen, um diesen Platz bis zum Saisonende zu verteidigen”, sagte der Trainer der Katalanen nach dem 1:0 (1:0) gegen den Tabellensechsten Rayo Vallecano.

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    Durch den vierten Ligasieg in Folge zog Barca an den Madrid-Klubs Real und Atletico vorbei und steht erstmals seit dem 1. Dezember auf Platz eins. “Auf die Tabelle zu gucken, ist nicht gut, denn der Weg ist lang. Wir sind glücklich über die drei Punkte. Es war sehr hart und nicht einfach”, sagte Flick.

    Das Siegtor erzielte Robert Lewandowski per Foulelfmeter (28., nach Videobeweis), der bei seiner Auswechslung in der 81. Minute dennoch unzufrieden wirkte. Flick nahm das gelassen. “Er will Tore schießen, aber es ist meine Entscheidung. Ich treffe sie für das Team”, sagte er: “Ich unterstütze ihn immer, gebe ihm immer die Chance, von Anfang an zu spielen. Heute hat er ein sehr wichtiges Tor erzielt.”

    Barca liegt nach 24 von 38 Spieltagen punktgleich mit Real und einen Zähler vor Atletico. Am Samstag wartet auf Gran Canaria das Spiel gegen den Tabellen-17. UD Las Palmas.



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  • Borussia Dortmund: Mit dieser Mannschaft ist nichts zu gewinnen

    Borussia Dortmund: Mit dieser Mannschaft ist nichts zu gewinnen


    Borussia Dortmund geht beim Tabellenletzten in Bochum baden. Wieder einmal läutet ein vermeintlicher Leistungsträger die Pleite ein. Und nach dem Rückstand kommt statt eines Sturmlaufs nur ein laues Lüftchen. BVB-Fans muss so angst und bange werden. Ein Kommentar.

    Von Martin Jahns

    Borussia Dortmund bleibt auch beim VfL Bochum seinem Saison-Motto treu: Nach einem Schritt voran folgt zwangsläufig einer zurück. Oder eher zwei.

    3:0 gewann der BVB unter der Woche nach einer vielversprechenden zweiten Hälfte bei Sporting Lissabon. Nun setzte es für den letztjährigen Champions-League-Finalisten beim bis dato Tabellenletzten VfL Bochum eine völlig verdiente 0:2-Pleite. Dass die nicht höher ausfiel, hatte die Borussia noch Gregor Kobel zu verdanken.

    Auch unter Niko Kovac, der als erster BVB-Coach seit 1984 seine ersten beiden Bundesliga-Spiele verloren hat, bleibt die Inkonstanz Dortmunds größtes Problem. Gerade einmal ein Sieg gelang dem mit Stars gespickten Team in den jüngsten sieben Bundesligaspielen. Gegen die Abstiegskandidaten Bochum und Kiel setzte es dabei in zwei Partien insgesamt sechs Gegentore – indiskutabel für einen Klub mit Champions-League-Ambitionen.

    Und auch in Bochum waren es haarsträubende individuelle Fehler, die die Niederlage einläuteten: Niklas Süle legte ein Gegentor mit einem verkorksten Rückpass mustergültig vor. Ein Ballverlust vom letzten Mann Yan Couto hätte in der zweiten Hälfte für das 0:3 sorgen können, wenn Kobel nicht zweimal glänzend pariert hätte.

    BVB in Bochum: Ein Aufbäumen sieht anders aus

    Dass Bochum trotzdem nicht mehr zittern musste, lag auch an Dortmunds zahnloser Offensive: Am Ende stand es bei den Torschüssen 18:17 für den VfL.

    Serhou Guirassy hätte sein Team vor der Pause zweimal zurück ins Spiel bringen können, doch die Sturmhoffnung vergab zweimal kläglich. Besonders enttäuschend aus Dortmunder Sicht: In der zweiten Hälfte folgte nicht etwa ein BVB-Sturmlauf beim Außenseiter. Stattdessen hatte Bochum noch mehrfach die Chance auf den endgültigen Knockout.

    Stellvertretend für die indiskutable Dortmunder Angriffsleistung war der hadernde Jamie Gittens, der nach seiner Auswechslung außer sich war und von Waldemar Anton beruhigt werden musste. Es war noch die kämpferischste Szene, die man von einem BVB-Spieler im Derby sehen konnte.

    Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis, dass dem Team noch immer das fehlt, was der damalige Interimstrainer Mike Tullberg schon vor Wochen forderte: die Bereitschaft, in unbequemen Spielen auch einmal durch Kompromisslosigkeit und Kampf Erfolge zu erzwingen.

    Stattdessen gab Dortmund das Mittelfeld über weite Strecken der zweiten Hälfte fast kampflos an die Bochumer ab. “Wir haben es nicht geschafft, dagegenzuhalten”, sagte Kobel nach dem Schlusspfiff bei “Sky”. Teamkollege Nico Schlotterbeck bemängelte, dass “die Basics fehlen”. Ein Offenbarungseid!

    BVB inzwischen wie Heidenheim und St. Pauli

    So wurde auch den BVB-Verantwortlichen – wieder einmal – aufgezeigt: Mit dieser Mannschaft ist aktuell kein Blumentopf zu gewinnen. Es fehlt noch immer ein Spieler auf dem Feld, an dem sich strauchelnde Teamkollegen hochziehen können. Stattdessen stehen selbst vermeintliche Säulen wie Süle oder Marcel Sabitzer neben sich.

    Nun findet sich der BVB in einer Riege mit dem 1. FC Heidenheim und dem FC St. Pauli wieder, den einzigen anderen Teams, die diese Saison gegen Bochum verloren haben.

    Und auch in der Tabelle rückt Dortmund mit einer inzwischen negativen Tordifferenz langsam aber sicher in ähnliche Gefilde wie die vermeintlichen Leichtgewichte. Und das so langsam völlig zu Recht.



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  • Bundesliga live: BVB fällt nichts ein, Union verkürzt gegen…

    Bundesliga live: BVB fällt nichts ein, Union verkürzt gegen…


    Borussia Dortmunds neuer Trainer Niko Kovac will den Aufschwung durch seinen ersten Sieg auch in der Bundesliga fortsetzen. „Wir wissen, dass der BVB auswärts nicht unbedingt Bäume ausgerissen hat. Aber wir haben in Lissabon gut dagegen gehalten. Das wollen wir auch in Bochum zeigen“, sagte Kovac vor dem Bundesliga-Duell mit dem VfL Bochum am Samstag.

    Unter der Woche hatte der gebürtige Kroate nach seiner Debüt-Niederlage gegen Stuttgart (1:2) im Playoff-Hinspiel der Champions League bei Sportring Lissabon (3:0) seinen ersten Sieg als BVB-Coach eingefahren. Beim Tabellenschlusslicht erwartet er ein „schwieriges“ und „Kampf-geprägtes“ Spiel. „Wir fahren dahin und wollen keinen Schönheitspreis gewinnen. Sondern wir möchten Selbstvertrauen aufbauen durch drei Punkte“, so Kovac.

    Verzichten muss Kovac im Revierderby auf Verteidiger Ramy Bensebaini und Mittelfeldspieler Carney Chukwuemeka. Zudem fehlt Julian Ryerson nach seiner Gelb-Roten Karte.

    Nach nicht einmal zwei Wochen beim neuen Verein sei Kovac weiter dabei, sich von jedem Spieler ein klares Bild zu machen. „Ich glaube, dass die Mannschaft willig ist, dass die Mannschaft Qualität hat und all die Ziele, die wir uns gesteckt haben noch erreichen kann. Aber das geht nur, wenn wir richtig Gas geben“, betonte er. Als elfter der Tabelle trennen den BVB derzeit sieben Punkte von Platz vier und dem selbst gesteckten Ziel Champions-League-Qualifikation.



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