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  • St. Paulis Blessin über Saads Einsatz in Wolfsburg

    St. Paulis Blessin über Saads Einsatz in Wolfsburg


    „So ein paar Sonnenstrahlen tun einfach gut. Das merke ich selber an mir, das Vitamin D. Ich freue mich, das aufzunehmen“, sagte Alexander Blessin am Donnerstagnachmittag und blickte aus dem Pressekonferenzraum im Bauch des Millerntor-Stadions in den satt-blauen Hamburger Himmel. Der 51-Jährige war trotz zuletzt vier Bundesliga-Niederlagen am Stück gut aufgelegt – und half vielleicht auch deshalb nach, als die anwesenden Reporter bestimmte Themen nicht auf dem Schirm hatten.

    Die Fastenzeit etwa. St. Paulis Trainer erinnerte vor dem Auswärtsspiel seiner Mannschaft beim VfL Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr/Sky live) daran, dass der muslimische Fastenmonat Ramadan begonnen habe – und das für gewisse Spieler in der Vorbereitung auf so ein Spiel natürlich Folgen habe.

    „Das ist ein Thema, was nicht einfach zu bewerkstelligen ist. Wir haben auch ein paar Spieler, da sind sommerliche Temperaturen nicht das beste, wenn man die Woche über keine Möglichkeit hat, seinen Wasserhaushalt zu gewährleisten und die Energiespeicher zu füllen“, erklärte Blessin, der nicht zum ersten Mal in seiner Trainerkarriere mit den Auswirkungen des Ramadan auf Leistungssportler zu tun hat. Bei seiner vorherigen Station Union Saint-Gilloise trainierte der 51-Jährige letztes Jahr den ebenfalls praktizierenden Muslim Mohamed Amoura (24) – inzwischen beim kommenden Gegner Wolfsburg unter Vertrag (neun Saisontore/acht Vorlagen).

    Keine Nahrung, vor allem aber wird beim Fasten keine Flüssigkeit zu sich genommen – bei den steigenden Temperaturen nicht ganz ohne, vor allem für Sportler. Unter anderem damit auch für Angreifer Elias Saad, der nach seiner langen Sprunggelenksverletzung in den vergangenen drei Spielen in der Startelf stand und jeweils 60 Minuten spielte.

    St. Pauli-Trainer Blessin spricht über den Ramadan

    Gegen Wolfsburg könnte der 25-Jährige zum Edeljoker werden, glaubt man Blessin: „Vielleicht ist es auch wieder eine Option, ihn von der Bank zu bringen.“ Das habe dann aber nicht nur zwingend mit Ramadan zu tun, sondern auch mit Saads Jokerqualitäten. „Wir wissen auch, dass er da natürlich ein Spiel verändern kann. Das ist in unseren Gedankengängen absolut ein Thema, dass man sagt, vielleicht ist es jetzt mal ganz gut, Druck herauszunehmen“, gewährte Blessin einen Einblick in seine Gedanken.

    Erster Kandidat auf den vakanten Saad-Posten wäre Oladapo Afolayan, der in den vergangenen Wochen nicht über den Status des Ersatzspielers hinauskam und darüber „not amused“ ist.



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  • St. Pauli zu Gast beim VfL Wolfsburg

    St. Pauli zu Gast beim VfL Wolfsburg


    Gegen Borussia Dortmund offenbarte der FC St. Pauli seine Schwachstellen. Besonders unglücklich: Vorne blieben die Hamburger torlos, in der Defensive kassierte man zwei Gegentore – und das binnen acht Minuten. Am Ende stand aus Sicht der „Kiezkicker“ eine Niederlage zu Buche. Es war die vierte Niederlage in Folge und in Hamburg könnte sich der Blick tendenziell Richtung Tabellenkeller richten.

    Sammelt St. Pauli nun gegen den VfL Wolfsburg wichtige Punkte zum Verbleib in der ersten Liga? Verfolgen Sie das Spiel im Liveticker auf shz.de. Los geht es am Samstag um 15.30 Uhr.



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  • FC St. Pauli in Wolfsburg unter Druck? Eine Frage der

    FC St. Pauli in Wolfsburg unter Druck? Eine Frage der


    Auf den FC St. Pauli wartet am Samstag (15.30 Uhr) ein „verdammt schweres Spiel gegen einen Gegner, der sehr viel individuelle Qualität und ganz andere Möglichkeiten hat als wir.“ Hat Hauke Wahl gesagt. Wenn man es nicht besser wüsste, würde man vielleicht vermuten, die Hamburger treffen auf den FC Bayern München, Bayer 04 Leverkusen oder Eintracht Frankfurt. Der Aufsteiger aber ist am 25. Spieltag nicht bei einem der Top-drei-Klubs der Fußball-Bundesliga zu Gast, sondern beim VfL Wolfsburg (7.). 

    FC St. Pauli in fast jedem Bundesligaspiel Außenseiter

    Wahl hat natürlich recht mit dem, was er da gesagt hat. Allerdings gilt dieser Satz im Hinblick auf die beschränkten Mittel der Hamburger für die allermeisten Duelle im Oberhaus: Nur Holstein Kiel und der 1. FC Heidenheim verfügen in etwa über ähnlich bescheidene finanzielle Möglichkeiten wie die Kiezkicker. Deshalb ist es auch nicht verwunderlich, dass sich das Trio im Abstiegskampf befindet. In Wolfsburg geht es mithilfe der Millionen von VW unterdessen darum, sich für das internationale Geschäft zu qualifizieren. Nach Jahren, in denen dieses Ziel regelmäßig verfehlt wurde, scheint es diesmal zu klappen.

    Einen kleinen Lauf hätten die „Wölfe“ gerade, wusste Wahl, der mit seiner Elf nach dem 0:2 zuletzt gegen den BVB hingegen seit fünf Spielen sieglos ist. Auch damit liegt der Hamburger nicht falsch: Der VfL ist inzwischen seit sechs Spielen ungeschlagen, hat als Tabellensiebter vier Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz, während St. Pauli nur vier Zähler Vorsprung auf den Relegationsrang vorzuweisen hat. Insofern sind die Kräfteverhältnisse eigentlich klar verteilt. Wie vieles im Leben aber gilt auch vor dem Duell der beiden Nordklubs am Samstag: alles eine Frage der Perspektive. 

    VfL Wolfsburg lässt gegen Abstiegskandidaten Federn

    Wolfsburg hat in neun Spielen nach der Winterpause zwar nur einmal verloren (2:3 gegen den FC Bayern), aber eben auch „nur“ drei Siege eingefahren. Und unter den fünf Unentschieden lässt sich auch ein 1:1 gegen den VfL Bochum und ein 2:2 gegen Holstein Kiel (nach 2:0-Pausenführung) finden. Überdies waren die Niedersachsen im Hinspiel in Hamburg nicht über ein 0:0 hinausgekommen. Insofern wartet auch kein übermächtiger Gegner auf die Kiezkicker. 

    Finanziell liegen zwischen beiden Klubs Welten, auch sportlich gibt es erhebliche Unterschiede – die sich unterschiedlich bewerten lassen: Der FC St. Pauli reißt von allen Bundesligisten die meisten Kilometer ab (kumuliert 2906,6 km), der VfL liegt in diesem Ranking auf dem drittletzten Platz (2748,8,). Die Hamburger betreiben also den größten Aufwand – der Ertrag aber ist gering: nur 18 Tore hat der Aufsteiger bislang geschossen (Platz 18), gibt überdies die zweitwenigsten Schüsse ab (262). Der VfL hingegen stellt mit 48 Treffern hinter dem FC Bayern (72), Bayer Leverkusen (55) und Eintracht Frankfurt (50) die viertbeste Offensive der Liga. 

    Mohamed Amoura schärfste Wolfsburger Waffe

    Vielleicht aber laufen die Hamburger auch einfach nur mehr, um das eigene Tor vehementer zu verteidigen. St. Pauli stellt die viertbeste Abwehr und hat neun Gegentore weniger kassiert als Wolfsburg. Weil der Tabellen-15. zuletzt zwei Gegentore in Mainz und auch gegen Dortmund hatte schlucken müssen, dürfte es in Wolfsburg in erster Linie also darum gehen, dass hinten mal wieder die Null steht. 

    Dazu bedarf es wohl in erster Linie Kompaktheit im Zentrum. Denn: Wolfsburg schlägt von allen Bundesligisten die wenigsten Flanken (150), von den Flügeln droht also wenig Gefahr. Für Hauke Wahl und seine Abwehrkollegen wird es in erster Linie darum gehen, Mohamed Amoura auszuschalten, auch wenn beim 2:1 zuletzt gegen Werder Bremen sich Patrick Wimmer mit einem Doppelpack zum Matchwinner aufgeschwungen hatte.

    Amoura, Nationalspieler Algeriens, ist mit 170 Zentimetern Körperlänge und 62 Kilogramm zwar eher ein Leichtgewicht, mit neun Treffern und zehn Vorlagen aber ein Schwergewicht bei den „Wölfen“. Im Hinspiel hatten die Hamburger den Angreifer allerdings abgemeldet, was daran gelegen haben mag, dass Blessin seine Abwehr gut auf den 24-Jährigen vorbereitet hatte: Bei Union Saint-Gilloise hat Amoura in 36 Einsätzen unter Blessin 17 Treffer erzielt. 

    Hauke Wahl betont: „Sind in einer guten Position“

    In Wolfsburg werde man im letzten Drittel „ein bisschen besser“ sein und hinten „ein bisschen konsequenter verteidigen“ müssen, erklärte Wahl, ohne Schwarzmalerei zu betreiben. Nach vier Niederlagen in Folge hat sich die Situation im Abstiegskampf zwar verschärft, vor der Saison aber hätte man noch unterschrieben, mit einem Vier-Punkte-Polster auf den Relegationsrang in die Crunchtime zu gehen. „Wir sind in einer guten Position, das haben wir uns in den letzten Monaten erarbeitet“, sagte Wahl. Es ist eben alles eine Frage der Perspektive, auch wenn der Druck zunimmt: Auf Bayern, Leverkusen und Frankfurt treffen die Hamburger noch.



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  • Jonas Kaczmarczyk aus Bramsche träumt, Fußballprofi zu

    Jonas Kaczmarczyk aus Bramsche träumt, Fußballprofi zu


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  • Nach Odyssee beim VfL Osnabrück angekommen

    Nach Odyssee beim VfL Osnabrück angekommen


    Bryang Kayo gehört zu den Gesichtern des Aufschwungs beim VfL Osnabrück. Der US-Amerikaner hat eine vierjährige Odyssee in Deutschland hinter sich – fühlt sich nun aber in Verein und Mannschaft wohl. Das ist die Geschichte des 22-Jährigen, der seine Heimat früh verließ, um seinen Träumen nachzujagen.

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  • Nach Odyssee beim VfL Osnabrück angekommen

    Nach Odyssee beim VfL Osnabrück angekommen


    Bryang Kayo gehört zu den Gesichtern des Aufschwungs beim VfL Osnabrück. Der US-Amerikaner hat eine vierjährige Odyssee in Deutschland hinter sich – fühlt sich nun aber in Verein und Mannschaft wohl. Das ist die Geschichte des 22-Jährigen, der seine Heimat früh verließ, um seinen Träumen nachzujagen.

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  • Warum Borussia Dortmund dem FC St. Pauli keine Angst macht

    Warum Borussia Dortmund dem FC St. Pauli keine Angst macht


    Mit einem 6:0-Kantersieg hat sich Borussia Dortmund zuletzt gegen Union Berlin aus der Krise geschossen. Zumindest ist das die Hoffnung all derer, die es mit den Schwarzgelben halten. Als Tabellenzehnter hinkt der BVB in der Fußball-Bundesliga seinen eigenen Ansprüchen weit hinterher. Nun aber scheint verloren gegangenes Selbstvertrauen zurück zu sein und sich die Stimmung unter Neu-Trainer Niko Kovac gedreht zu haben. Der FC St. Pauli aber lässt sich vor dem Aufeinandertreffen am Samstag mit der Borussia nicht einschüchtern. Zu Recht?

    Alexander Blessin will 6:0-Sieg nicht überbewerten

    Die Erwartungshaltung dürfte in Dortmund sein, dass jetzt „Pflichtsiege“ folgen, um die Distanz auf die Champions-League-Plätze wieder zu verringern, hatte Alexander Blessin auf der Pressekonferenz vor dem Spiel betont. Der Trainer des seit vier Partien sieglosen FC St. Pauli glaubt daher: „Die drei Punkte sind gedanklich wahrscheinlich schon auf der Habenseite.“ Er selbst sehe das „natürlich nicht so“, betonte der 51-Jährige und wollte den BVB-Kantersieg nicht überbewerten: „Ob das ein Spiel so aussagekräftig ist, das werden wir sehen.“

    Das sieht auch Niko Kovac so. „Der Sieg hat allen gezeigt: Wir können es noch. Aber wir müssen jetzt auch nachlegen und können uns nicht darauf ausruhen.“ Der BVB-Coach erwartet eine schwierige Aufgabe: „St. Pauli ist ein sehr unangenehmer Gegner, sie lassen extrem wenig zu. Wir müssen viel tun, damit wir Chancen kreieren, weil sie sehr kompakt verteidigen.“

    „St. Pauli ist ein sehr unangenehmer Gegner, sie lassen extrem wenig zu. Wir müssen viel tun, damit wir Chancen kreieren, weil sie sehr kompakt verteidigen.“

    Niko Kovac

    Trainer von Borussia Dortmund

    Damit hatten die Dortmunder häufiger Probleme und sich den zweifelhaften Ruf als besonders launisch erarbeitet. In dieser Saison lassen sich etliche Belege dafür finden, dass es bisweilen an der nötigen Bereitschaft mangelt, gegen die vermeintlich Kleinen, nicht nur das vorhandene Potenzial voll auszuschöpfen, sondern in erster Linie auch Fußball als körperliche Arbeit zu verstehen. Die Folge waren Peinlich-Pleiten gegen den VfL Bochum (0:2) und Holstein Kiel (2:4) nach der Winterpause, sowie Niederlagen gegen den FC Augsburg (1:2) und Union Berlin (1:2) in der Hinrunde, als der Trainer noch Nuri Sahin hieß.

    FC St. Pauli verkaufte sich in Dortmund teuer

    Und so freut man sich in Hamburg zwar auf „einen großen Namen“ – aber auch auf einen Gegner mit großen Problemen, den man „ein bisschen ärgern“ wolle. In erster Linie, in dem man ihn in den Zweikämpfen richtig rannimmt, um ihm die Lust am Spiel zu nehmen. Im Oktober war St. Pauli das über weite Strecken prima gelungen. „Im Hinspiel hätten was mitnehmen können, wenn nicht sogar müssen“, betonte Blessin. Damals aber hatten die Schwarzgelben noch einen prima Lauf vor heimischer Kulisse und durch einen späten Treffer von Serhou Guirassy mit 2:1 triumphiert. 

    Sechs Siege hatte der BVB in den ersten sechs Spielen im Signal Iduna Park geholt. Schon damals aber hatte der Champions-League-Finalist der Vorsaison außerhalb des Ruhrgebiets erhebliche Probleme gehabt. Und darauf ruht dann auch eine weitere Hoffnung der Hamburger am Samstag.

    BVB hat auswärts erst zwei Siege gefeiert

    Die Auswärtsschwäche des BVB könne man nicht wegdiskutieren, sagte Blessin angesichts von nur zwei Siege in der Fremde. Sein Gegenüber dürfte dem entgegenhalten, dass St. Pauli eine nicht weniger veritable Heimschwäche aufweist: Nur zwei von elf Spielen am Millerntor hat die Blessin-Elf gewonnen. 

    Damit am Samstag der dritte folgt, der die eigene Negativserie beendet, werde man 90 Minuten hellwach sein und die Zweikämpfe mit einer gewissen Schärfe und Galligkeit führen müssen, betonte Blessin. Es dürfte allerdings nicht nur um wehrhaftes Gerangel gehen, sondern auch darum, den Gegner möglichst viel in Bewegung zu bringen: St. Pauli ist führender, was die Laufleistung angeht, der BVB vorletzter. Bei den intensiven Läufen liegt der Aufsteiger auf Rang vier, Dortmund auf Platz 14.

    Laut Sport Bild hat Kovac kürzlich einen „katastrophalen Fitnesszustand“ ausgemacht, der einer der Hauptgründe für die vielen individuellen Fehler und Konzentrationsschwächen sei. Kurzerhand wurde ein neuer Athletiktrainer ins Boot geholt. Selbstvertrauen dürften die Dortmunder zwar zuletzt gesammelt haben, dass sie innerhalb weniger Tage ihre Leistungsfähigkeit erheblich verbessert haben, ist allerdings eher nicht zu erwarten.



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  • Auslosung im DFB-Pokal: Leverkusen reist nach Bielefeld

    Auslosung im DFB-Pokal: Leverkusen reist nach Bielefeld


    Titelverteidiger Bayer Leverkusen trifft im Halbfinale des DFB-Pokals auf Drittligist Arminia Bielefeld. Der Double-Gewinner der Vorsaison tritt als haushoher Favorit auswärts bei den Ostwestfalen an, die in dieser Saison schon drei Bundesligisten aus dem Wettbewerb geworfen haben. Im zweiten Halbfinale empfängt Vizemeister VfB Stuttgart den Ligarivalen RB Leipzig. Das ergab die Auslosung im Fußballmuseum in Dortmund, bei der der frühere Nationalspieler und Schalke-Profi Gerald Asamoah die Kugeln zog.

    „Es waren drei relativ schwierige Aufgaben, die kommen konnten, und Leverkusen war vielleicht sogar die schwierigste“, sagte Sport-Geschäftsführer Michael Mutzel in der ARD: „Trotzdem freuen wir uns natürlich riesig, den Doublesieger hier begrüßen zu dürfen und haben jetzt schon richtig Bock auf das Spiel und den Abend und freuen uns auf Leverkusen.“

    Die beiden Halbfinals finden am 1. und 2. April statt. Das Endspiel wird am 24. Mai im Berliner Olympiastadion ausgetragen.

    Größter Außenseiter im Halbfinal-Feld ist zweifelsohne Bielefeld. Sollte der Favoritenschreck auf der heimischen Alm auch sensationell Leverkusen schlagen, wäre die Arminia der erste Drittligist im Finale seit dem 1. FC Union Berlin 2001.



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    Gerne! Ich werde ein allgemeines Thema wählen: „Energieeinsparung im Haushalt“. Hier sind fünf häufig gestellte Fragen (FAQ) zu diesem Thema:

    FAQ: Energieeinsparung im Haushalt

    1. Warum ist es wichtig, im Haushalt Energie zu sparen?

    Energieeinsparung reduziert die Strom- und Heizkosten, schont die Umwelt und verringert den CO2-Ausstoß. Durch bewussten Umgang mit Energie können Haushalte ihren ökologischen Fußabdruck minimieren und zur Bekämpfung des Klimawandels beitragen.

    2. Welche Maßnahmen kann ich ergreifen, um Energie zu sparen?

    Es gibt viele Möglichkeiten, um Energie zu sparen, darunter:

    • Verwendung energieeffizienter Haushaltsgeräte (z.B. mit A+++ Bewertung).
    • Installation von LED-Leuchten anstelle von Glühbirnen.
    • Verbesserung der Dämmung in Wänden, Türen und Fenstern.
    • Nutzung von Thermostatventilen an Heizkörpern und senken der Heiztemperatur um 1-2 Grad.

    3. Wie kann ich meinen Stromverbrauch überwachen?

    Sie können Ihren Stromverbrauch überwachen, indem Sie:

    • Einen Strommonitor oder ein Smart-Meter verwenden, um Echtzeitdaten zu erhalten.
    • Jährliche Stromrechnungen analysieren und Verbrauchsspitzen identifizieren.
    • An Apps oder Online-Tools teilnehmen, die Ihren Energieverbrauch tracken und Tipps zur Einsparung anbieten.

    4. Hat die Verwendung von erneuerbaren Energien Einfluss auf die Energiekosten?

    Ja, die Nutzung erneuerbarer Energien wie Solarenergie kann langfristig die Energiekosten senken. Durch die Installation von Solarpanelen können Haushalte ihre Abhängigkeit von teurem Strom aus dem Netz reduzieren und manchmal sogar Geld durch Einspeisevergütungen verdienen.

    5. Gibt es staatliche Förderungen für energetische Sanierungen?

    In vielen Ländern gibt es staatliche Förderprogramme oder Steuervorteile für energetische Sanierungen. Diese können Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen für Projekte wie den Austausch alter Heizungen, die Dämmung von Gebäuden oder die Installation von Solaranlagen umfassen. Es lohnt sich, die jeweiligen Angebote der Regierung oder örtlicher Stellen zu prüfen.

    Wenn du ein spezifisches Thema im Sinn hast, lass es mich wissen!

  • Jackson Irvine schlägt nach Dortmund-Pleite Alarm

    Jackson Irvine schlägt nach Dortmund-Pleite Alarm


    Die Hoffnung war groß, gegen Borussia Dortmund den Turnaround zu schaffen. Zunächst sah es auch so aus, als könnte der FC St. Pauli seinen Negativtrend in der Fußball-Bundesliga stoppen. Am Ende aber stand eine 0:2-Heimpleite zu Buche, nach der man nicht so einfach zur Tagesordnung übergehen könne, wie Jackson Irvine hervorhob.

    FC St. Pauli muss schnell Antworten finden

    Früher hat er sich die Spiele immer noch einmal angeschaut, um sie zu analysieren, zu lernen und besser zu werden. „Für jemanden wie mich, der nicht mit dem ultimativen natürlichen Talent gesegnet ist, ist das auch der Grund, wieso ich es in meiner Karriere bis hierhin geschafft habe“, hat Jackson Irvine einmal erklärt. Nicht selten hat ihn die Selbstkritik um den Schlaf gebracht. Inzwischen versucht der Kapitän des FC St. Pauli schneller mit dem Geschehenen abzuschließen. Am Samstag aber machte der 31-Jährige deutlich: Die Heimpleite gegen den BVB einfach so abzuhaken, das ist nicht möglich.

    Die Hamburger sind in der Bundesliga inzwischen seit fünf Spielen sieglos und warten seit nunmehr 430 Minuten auf einen Torerfolg. „Wir müssen Antworten finden“, betonte der sichtlich angefasste Australier. Es braucht Antworten auf die Fragen, warum Chancen nicht genutzt wurden, hinten einfache Fehler zu Gegentoren führten und wiederholt auf eine gute erste Halbzeit eine deutlich schwächere zweite folgte. Eine Erklärung konnte Irvine ad hoc nicht liefern, er werde sich das noch einmal anschauen müssen, sagte der 31-Jährige.

    Jackson Irvine kündigt intensive Gespräche an

    Das Spiel in seine Einzelteile zu sezieren, mache allerdings wenig Sinn. Das Gesamtbild sei frustrierend, sagte Irvine: „Wie wir Woche für Woche die Spiele durchrutschen lassen – vier Niederlagen in Folge, das geht nicht.“ An der Einstellung läge es nicht, betonte der Australier, man spiele mit ganzem Herzen. Aber in einzelnen Momenten sei es eben nicht gut genug.

    Warum die Hamburger gegen den BVB nach der Pause keinen Zugriff mehr bekamen und wie schon eine Woche zuvor in Mainz schnell auf die Verliererstraße gerieten, konnte auch Irvine nicht erklären. „Wir wollten mit hoher Intensität aus der Kabine kommen und aggressiv bleiben. Wir haben es aber nicht geschafft, gute Pressingmomente zu finden und hatten einen wirklich schlechten Start. Das hat uns das Spiel gekostet.“

    Gleichwohl wollte der Kapitän sich nicht allein auf die Partie gegen Dortmund versteifen. „Ich denke, es ist ein Tag, um das große Ganze zu betrachten und was es im Kontext unserer aktuellen Situation und der kommenden Spiele bedeutet.“

    „Wir müssen schwierige Gespräche untereinander führen. Es kann ein kleiner Kniff sein, der etwas ändert.“

    Jackson Irvine

    Kapitän des FC St. Pauli

    Die Hamburger seien stets gut vorbereitet, körperlich, taktisch, mental. Der Matchplan passe ebenfalls. „Aber vielleicht gibt es einen Grund dafür, dass uns etwas fehlt.“ Möglichst schnell gilt es herauszufinden, was das sein könnte. Dazu werde man sich in die Augen schauen und in einen offenen, ehrlichen Austausch gehen, wie der Kapitän ankündigte: „Wir müssen schwierige Gespräche untereinander führen. Es kann ein kleiner Kniff sein, der etwas ändert.“

    Alexander Blessin wirft seiner Mannschaft „Naivität“ vor

    Im ersten Saisondrittel, als der Aufsteiger Lehrgeld bezahlte, hatten die Hamburger noch auf den Entwicklungsprozess vertraut. Inzwischen aber sind eher Rückschritte erkennbar. Vor wenigen Wochen noch hatte Trainer Alexander Blessin davon gesprochen, seine Elf trete reifer auf als zu Beginn dieser Spielzeit. Am Samstag attestierte er der Mannschaft eine gewisse „Naivität“.

    Die gilt es schnell abzulegen, im Abstiegskampf wird der Druck zunehmend größer. Deshalb sei es jetzt wichtig, Klartext zu sprechen und Lösungen zu finden. Noch steht der Aufsteiger (15.) über dem Strich, hat vier Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang und sechs auf den ersten Abstiegsplatz. Aber: „Die Dinge können sich sehr schnell ändern“, mahnte auch Irvine mit Blick darauf, dass die Saison in die entscheidende Phase geht und forderte etwas, für das es kein nächtliches Videostudium der letzten Auftritte braucht: „Wir müssen jetzt zehn Spiele um unser Leben spielen.“



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  • FC St. Pauli vorne zu harmlos, hinten zu naiv

    FC St. Pauli vorne zu harmlos, hinten zu naiv


    Philipp Treu hatte noch versucht zu verhindern, was kaum noch zu verhindern war: St. Paulis Schienenspieler rannte zu Tobias Stieler, zeigte dem Schiedsrichter, dass er sich gerade eine blutige Schramme geholt hatte. Im Kölner Keller wurde die Szene gecheckt. Kurz darauf war nicht nur Treus Hoffnung dahin: Der Treffer von Karim Adeyemi zählte, Dortmund hatte innerhalb von acht Minuten die Hamburger in die Knie gezwungen. Mit 0:2 (0:0) verlor der abstiegsbedrohte Aufsteiger sein Bundesliga-Heimspiel.

    FC St. Pauli seit fünf Bundesliga-Spielen sieglos

    Wie schon eine Woche zuvor in Mainz (0:2), reichte auch am Samstag eine gute erste Halbzeit der Hamburger nicht aus, um sich aus der Krise zu schießen. Der Aufsteiger kassierte seine vierte Niederlage in Folge und wartet nunmehr bereits seit fünf Spielen auf einen Dreier. 

    Dass der Negativlauf gegen den BVB nicht endete, hatte die Elf von Trainer Alexander Blessin sich allerdings selbst zuzuschreiben. Zum wiederholten Male belohnten sie sich nicht, wie das heißt, wenn man zwar ganz ordentlich spielt, aber einfach das Tor nicht trifft. 

    Dabei hatte sich die Partie am Millerntor zunächst genau so entwickelt, wie Blessin sich das vorgestellt hatte. Giftig in den Zweikämpfen kauften die Gastgeber den Dortmundern den Schneid ab. Nach etlichen starken Balleroberungen tauchten die Nordlichter in der ersten halben Stunde mehrfach gefährlich im und am gegnerischen Strafraum auf. Vor allem Noah Weißhaupt stellte die Gäste mit seinem Tempo immer wieder vor große Probleme. 

    Hauke Wahl vergibt größte Chance zur Führung

    Weniger Probleme – und das ist ein zentrales Problem St. Paulis – hatte der Champions-League-Club mit dem Verteidigen von Standardsituationen. Fünf Ecken und acht Freistöße brachten in der ersten Halbzeit nicht den erhofften Ertrag. Einmal hatte Dortmund Glück, dass Hauke Wahl frei stehend am zweiten Pfosten den Ball vorbei setzte (34.). Die Hamburger warten also weiter auf ihren ersten Torerfolg nach einem Standard.

    Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass der alles entscheidende Treffer ausgerechnet nach einem Freistoß der Hamburger fiel. Dortmund hatte den abgefangenen Ball lang aus der Gefahrenzone geschlagen. Treu ließ sich von Adeyemi die Kugel abjagen, der deutsche Nationalspieler wackelte anschließend Eric Smith aus und ließ auch Keeper NIkola Vasilj keine Abwehrchance (58.).

    „Das war einfach schlecht von mir gemacht. Ich muss den Ball auf die Tribüne hauen.“

    Philipp Treu

    Verteidiger des FC St. Pauli

    „Ich habe ein Schlag ins Gesicht bekommen. Das wollte ich dem Schiri noch mitgeben, ob da vielleicht irgendwas war“, erklärte Treu später, gestand aber sogleich: „Das war einfach schlecht von mir gemacht. Ich muss den Ball auf die Tribüne hauen.“ Blessin nannte es naiv, wie sich sein sonst so zuverlässiger Außenverteidiger in jener Szene hatte abkochen lassen.

    Adeyemi avanciert zum Matchwinner des BVB

    In der ersten Halbzeit war es noch Dortmunds Außenstürmer gewesen, der abgekocht worden war. Vier Minuten nach dem Wiederanpfiff aber hatte er bereits den Führungstreffer vorbereitet. Eine abgewehrte Flanke war an der Strafraumkante der Hamburger heruntergefallen. Adeyemi setzte sich gegen Siebe Van der Heyden durch und brachte den Ball vor das Tor, wo Serhou Guirassy die Kugel über die Linie drückte (50.). 

    Blessin und seine Spieler hatten zwar zuvor ein Foul an David Nemeth ausgemacht. Ein wenig waren die Hamburger aber auch selbst Schuld: Sie hatten sie sich nach dem Wiederanpfiff etwas zu weit zurückgezogen, sodass sich Dortmund überhaupt erst am Strafraum festsetzen konnte. 

    „Wir wussten, wer hier das erste Tor schießt, gewinnt“, erklärte BVB-Coach Niko Kovac später, ohne auszuführen, ob er die Statistik kennt, die ein weiteres Problem St. Paulis aufzeigt: Als einziger Bundesligist hat der Aufsteiger noch keinen Rückstand gedreht.

    Dortmund feiert erstmals zwei Siege in Folge

    Während der BVB erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge feierte, wartet der FC St. Pauli weiter auf das Ende seiner Ergebniskrise. „Das fühlt sich beschissen an, auch für mich“, sagte Treu. Dass der VfL Bochum und der 1. FC Heidenheim ebenfalls verloren haben und der Vorsprung des Tabellen-15. auf den Relegationsrang vier und auf den ersten Abstiegsplatz sechs Punkte beträgt, konnte ihn nicht trösten. „Darauf will ich gar nicht schauen, ich will einfach meine Spiele gewinnen. Wir sind mitten im Abstiegskampf“, sagte Treu gefrustet.

    Die Kiezkicker traten zwar gerade in der ersten Halbzeit nicht wie ein Absteiger auf. Dass sie inzwischen allerdings seit 430 Minuten auf einen eigenen Treffer warten, ist mehr als bedenklich. „Da fehlt einfach ein bisschen Quäntchen Glück oder vielleicht eine Standardsituation, die wir einfach mal reinmachen“, erklärte Treu und wusste: „Wenn wir vorne liegen, ist das nochmal etwas anderes“

    Blessin aber verwies auch darauf: „Wir haben schon in den letzten Spielen dumme Tore bekommen, die müssen wir abstellen.“ Denn: Inzwischen stellt der FC St. Pauli nicht mehr – wie lange Zeit – die zweitbeste Abwehr der Liga, sondern ist auf Rang vier abgerutscht. Die Baustellen werden also nicht weniger.



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