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  • Druck nach Pokal-Aus: Jetzt muss Wolfsburg über die

    Druck nach Pokal-Aus: Jetzt muss Wolfsburg über die



    Er träumte von Berlin, jetzt muss der VfL Wolfsburg sein Saisonziel Europa über die Liga erreichen. RB Leipzig, den Gegner vom Mittwoch zu überholen, das sollte in Angriff genommen werden.

    Nach dem Pokal-Aus in der Liga unter Druck: Ralph Hasenhüttl will mit dem VfL Wolfsburg nach Europa.


    Nach dem Pokal-Aus in der Liga unter Druck: Ralph Hasenhüttl will mit dem VfL Wolfsburg nach Europa.

    IMAGO/Jan Huebner


    Ralph Hasenhüttl war sichtlich mitgenommen nach diesen 95 Pokalminuten, in denen für seine Mannschaft das Erreichen des Halbfinals im DFB-Pokal klar im Bereich des Möglichen lag. 0:1 in Leipzig, ein schwer umstrittener Handelfmeter zerstörte alle Träume, zehn Jahre nach dem Wolfsburger Triumph in diesem Wettbewerb wieder nach Berlin reisen zu können.


    Der VfL-Trainer nahm, als sein Leipziger Gegenüber Marco Rose das Spiel analysierte, die Brille ab, vergrub sein Gesicht für einen Moment in den großen Händen und blickte dann nach vorne. Er weiß: Wolfsburg muss nun über die Liga das große Saisonziel Europa erreichen




    “Was bleibt”, führte der Österreicher eine halbe Stunde vor Mitternacht aus, “ist ein Traum weniger.” Es bleibt nur noch die Bundesliga, wo der VfL schon so viele Punkte unnötig hat liegen lassen. Deswegen ist Druck da: “Wir brauchen noch viele Punkte, um dorthin zu kommen, wo wir hinwollen”, weiß der Trainer, dessen Team gerade in Heimspielen zu viele Geschenke verteilt hat. Sein Befehl an die am Mittwochabend geknickte Mannschaft: “Kopf hochnehmen, wir sind trotz allem auf einem guten Weg.”

    Der “gute Weg” muss mit Erfolgen gepflastert werden


    Der in den kommenden Wochen mit Erfolgserlebnissen gepflastert werden muss. Die nächsten Spiele bieten alle Chancen, sich oben reinzuarbeiten, wenngleich der Tabellenachte gerade in den vergangenen Wochen gegen Mannschaften wie Kiel (2:2) oder Bochum (1:1) schmerzhaft feststellen musste, dass es für ihn keine leichten Gegner gibt. Und doch müssen die Niedersachsen den Anspruch haben, in den kommenden Spielen den Grundstein dafür zu legen, um im Saisonendspurt im Europa-Kampf dabei sein zu können.


    Angefangen am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) bei ebenfalls Pokal-gefrusteten Bremern, anschließend heißen die Gegner St. Pauli, Augsburg, Heidenheim und Union Berlin. Pokal war gestern, nun muss der VfL in der Liga voll angreifen: “Es gilt, das Ganze zu akzeptieren und zu respektieren”, sagt Sportdirektor Sebastian Schindzielorz zähneknirschend, “um dann in der Liga Vollgas zu geben.”


    Eier, wir brauchen Eier.


    VfL-Keeper Marius Müller zitiert Torwart-Legende Oliver Kahn


    Wolfsburg will nach Europa, will nächstes Jahr international spielen, “wir tun alles dafür”, sagt der erneut starke Kamil-Grabara-Vertreter Marius Müller, damit der VfL in der kommenden Saison in drei Wettbewerben vertreten ist. Der Schlussmann zitiert Torwart-Legende Oliver Kahn: “Eier, wir brauchen Eier.”

    Wiedersehen mit Leipzig am 29. Spieltag


    Mitte April, am 29. Spieltag, kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen mit Leipzig. “Vielleicht können wir Revanche nehmen”, sagt Trainer Hasenhüttl, dessen Team das Hinspiel eindrucksvoll mit 5:1 gewann und auch am Mittwoch mindestens auf Augenhöhe agierte. Wolfsburg und Leipzig, den Tabellensechsten, trennen aktuell vier Punkte. Es sollte ein VfL-Ziel sein, nach den kommenden elf Spieltagen vor dem Pokal-Halbfinalisten zu stehen. Und dann sind die Chancen auch groß, dass dies für einen internationalen Rang reicht.



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  • BVB-Sondertrikot: Im 90er-Retro-Look nach Amerika?

    BVB-Sondertrikot: Im 90er-Retro-Look nach Amerika?


    Dortmund. Borussia Dortmund veröffentlichte gestern einen kurzen Trikot-Teaser. Eine Hommage an die erfolgreichen 90er-Jahre des BVB.



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  • DFB-Pokal: VfL Wolfsburg wütet nach Skandal-Elfmeter

    DFB-Pokal: VfL Wolfsburg wütet nach Skandal-Elfmeter



    “Soll er sich Arm abschneiden?”

    Wolfsburg wütet nach Skandal-Elfmeter und Pokal-Aus

    Bei den angeschlagenen Leipzigern hält der VfL Wolfsburg lange das 0:0, hat sogar einige Chancen auf den Führungstreffer. Dann ertönt ein Pfiff und niemand auf dem Platz versteht, wieso dieser Pfiff ertönt. Der Pfiff führt zu einem Elfmeter, der das Spiel entscheidet. Nach dem Spiel ist die Wut groß.

    Bei der letztlich zum Aus im DFB-Pokal führenden Elfmeterszene wäre Marius Müller all-in gegangen. “Haus, Hof und Kind” hätte der Torwart des VfL Wolfsburg gewettet, dass Schiedsrichter Tobias Reichel keinen Elfmeter pfeift. Doch genau das tat der Unparteiische – und löste damit eine solide Debatte aus. “Ich meine, was soll Kili (Anmerk. d. Red. Kilian Fischer) machen: Soll er sich den Arm abschneiden, oder was?”, meinte Müller und sagte weiter: “Ausscheiden ist immer scheiße. Aber mit so einer Entscheidung ist es schwierig.”

    Selbst die Leipziger zeigten Verständnis für den Wolfsburger Ärger. “Ich bin schon im Spiel zu ein paar Wolfsburgern hin und habe sorry gesagt, im Moment werden solche Handelfmeter gepfiffen. Ich bin selbst Außenverteidiger und weiß, wie eklig es ist, wenn man eine Flanke blocken will”, sagte RB Leipzigs Nationalspieler David Raum. Sein Teamkollege Benjamin Sesko hatte den Strafstoß verwandelt und die Sachsen mit dem 1:0 ins Halbfinale geschossen.

    Sesko war zuvor in der zum Elfmeter führenden Situation in der ersten Reihe. Eine Flanke des Slowenen prallte aus kurzer Distanz an den Arm von Fischer. “Ehrlich gesagt, war ich ein wenig überrascht”, kommentierte Sesko den Elfmeterpfiff. “Aber alles geht so schnell, man kann das gar nicht richtig sehen.”

    Reichel erklärt: “Zwei Spreizschritte, Arm auf Spannung”

    Schiedsrichter Reichel hatte offenbar beste Sicht auf die Szene und argumentierte, dass Fischer die Situation anders hätte lösen können. “Er hatte eine klare Sicht auf den Ball. Die Distanz war kurz, er versuchte aber auch mit zwei Spreizschritten, sich in den Weg zu stellen, der Ball war erwartbar. Als der Ball an den Arm ging, war dieser auf Spannung”, sagte der 39-Jährige.

    Videoschiedsrichter Pascal Müller überprüfte die Szene, bat Reichel aber nicht zur erneuten Ansicht. “Er konnte die genannten Parameter mit den Bildern nicht widerlegen. Ich hatte die Wahrnehmung so auf dem Feld, deswegen habe ich so entschieden”, sagte Reichel.

    Gerade dass Reichel sich die Bilder nicht noch einmal anschaute, verstand Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl überhaupt nicht. “”Was ich nicht akzeptieren kann, ist die Tatsache, dass vom VAR dann keine Aufforderung kommt, um sich das anzugucken. Dafür haben wir das Ding ja. Ich glaube, dass das absolut kein klares Handspiel war”, sagte der Österreicher. Man habe viele ähnliche Situationen gehabt, in denen man keinen Elfmeter bekommen habe.

    “Wenn ich Wolfsburger wäre, würde ich mich echauffieren”

    Aus der Leipziger Ecke hagelte es nicht nur von Sesko und Raum Verständnis. Der ehemalige Wolfsburger und derzeitige Leipzig-Funktionär Marcel Schäfer sagte bei Sky: “Klar ist, dass der Ball aus einem halben Meter an die Hand geht, Kilian Fischer konnte da wenig machen.” Weil er jedoch nun Leipziger ist, schränkte er ein, dass es nicht das erste Mal sei, “dass es für so etwas Elfmeter gegeben hat”.

    Auch RB-Trainer Marco Rose, der durch den Sieg vorerst weiter auf der Bank bleiben dürfte, solidarisierte sich mit den Verlierern. “Wenn ich ein Wolfsburger wäre, würde ich mich echauffieren”, erklärte er und schränkte nach dem Muster der Gewinner ein: “Man kann ihn auf gar keinen Fall zurücknehmen, wenn man ihn gepfiffen hat.



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  • Mit Mainz 05 nach Europa? Bekenntnisse einer Skeptikerin –

    Mit Mainz 05 nach Europa? Bekenntnisse einer Skeptikerin –


    1. Mit Mainz 05 nach Europa? Bekenntnisse einer Skeptikerin  Mittelhessen
    2. Mainz 05: Gewinnbringende Strategie mit der Jugend in der Bundesliga  FAZ – Frankfurter Allgemeine Zeitung
    3. Die Fußballgötter, der Comic zur Bundesliga: Nie wieder ist jetzt  Süddeutsche Zeitung – SZ.de
    4. Darum ist Mainz 05 erst jetzt wirklich reif für den Kampf um Europa  BILD



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  • Gigantischer Vorsprung: FC Liverpool kann nach

    Gigantischer Vorsprung: FC Liverpool kann nach


    Nach einem bösen Patzer des FC Arsenal kann Liverpool kann seine Meister-Party planen.

    Dem FC Liverpool ist die Meisterschaft in der Premier League kaum noch zu nehmen. Auch ohne den gesperrten Teammanager Arne Slot gewann der souveräne Tabellenführer der englischen Premier League verdient mit 2:0 (1:0) gegen Newcastle United und baute damit den Vorsprung auf den “Verfolger” FC Arsenal auf 13 Punkte aus.



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  • Nach üblem Transfer-Zoff: FC Bayern München wohl heiß auf

    Nach üblem Transfer-Zoff: FC Bayern München wohl heiß auf


    1. Nach üblem Transfer-Zoff: FC Bayern München wohl heiß auf BVB-Wunschspieler – doch es gibt einen Haken  SPOX
    2. Bundesliga-Spitze bleibt dran: Die Bedenken bei Cherki  FussballTransfers.com
    3. Rayan Cherki bleibt ein Thema beim FC Bayern  fcbinside.de
    4. Borussia Dortmund: Cherki-Hammer im Sommer? Bericht versetzt Fans Stich ins Herz  DER WESTEN



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  • Ein Klub schnappt nach Luft: Der Werder-Untergang

    Ein Klub schnappt nach Luft: Der Werder-Untergang



    Der SV Werder Bremen geht auch im DFB-Pokal baden, das Bild von dem “einen Boot” wird weiter konterkariert. Wie tief soll es noch gehen? Erst mal geht es nur noch darum, die Saison ins Trockene zu bringen.

    Enttäuschung pur beim SVW nach dem Pokal-Aus in Bielefeld.


    Enttäuschung pur beim SVW nach dem Pokal-Aus in Bielefeld.

    IMAGO/Noah Wedel


    Es ist sein sechstes Jahr im Verein, nicht viele Spieler im aktuellen Team haben mehr Partien für den SV Werder Bremen absolviert als Leonardo Bittencourt. Er ist mit dem Klub (zwar vor leeren Rängen zu Corona-Zeiten) in die 2. Liga abgestiegen – aber eine solche Reaktion des eigenen Anhangs? “Ich bin schon lange hier, so habe ich die Fans noch nicht erlebt”, bekannte der 31-Jährige nach dem 1:2-Pokalaus in Bielefeld.


    Es war ja nicht das erste Mal in diesen krisenbehafteten Wochen, dass die Mannschaft auch am Dienstagabend reumütig vor die Bremer Kurve trat: Ole Werner, der ebenfalls von einem bislang einmaligen Fan-Erlebnis in seinen mehr als drei Jahren als Cheftrainer berichtete, und Kapitän Niklas Stark schritten voran – mussten jedoch schnell feststellen, dass sie dort keineswegs mehr erwünscht waren.

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  • Nach BVB-Aus: So hart läuft es für Ex-St. Pauli-Juwel

    Nach BVB-Aus: So hart läuft es für Ex-St. Pauli-Juwel


    2016 verließ er den FC St. Pauli, um sein Glück beim kommenden Kiezklub-Gegner (Samstag, 15.30 Uhr, Liveticker auf MOPO.de) Borussia Dortmund zu finden. Nach acht Jahren war dort im Sommer Schluss für Youssoufa Moukoko, der BVB lieh ihn an OGC Nizza aus. Wie schlägt sich St. Paulis einstiges Supertalent dort?

    Zunächst hatte Moukoko in Dortmund durchaus sein Glück gefunden. Ab 2020 absolvierte der Stürmer 76 Bundesliga-Spiele und schoss dabei 17 Tore für die Borussia. Zuletzt jedoch immer weniger – weswegen sich die Wege kurz nach Beginn der aktuellen Saison trennten.

    Im September schoss Moukoko seine einzigen Nizza-Tore

    Moukoko zog es als Leihspieler an die Cote d’Azur, in Katalogen von Reisebüros etwas höher gehandelt als die Westfalenmetropole Dortmund. Für den Olympique Gymnaste Club läuft es gut: Nach Platz fünf im Vorjahr sind die Südfranzosen aktuell Dritter und damit auf Kurs Champions League. Des einen Freud, des anderen Leid: Für Moukoko läuft es nicht so gut.

    Zwar kommt er auf elf Einsätze in der Ligue 1, stand dabei aber insgesamt nur 199 Minuten auf dem Rasen. Nur im Oktober in Nantes (1:1, 68 Minuten) und im September gegen St. Etienne (8:0, 62 Minuten) stand er länger auf dem Platz. Beim Schützenfest gegen St. Etienne gelangen ihm auch seine beiden einzigen Saisontreffer.

    Ist Moukoko bald zurück bei St. Pauli-Gegner Dortmund?

    Lange her. In den letzten drei Partien, allesamt Siege für Nizza, saß Moukoko auf der Bank oder stand gar nicht im Kader. Die Europa League, in der Moukoko regelmäßig zum Einsatz kam, war ein Desaster für den ganzen Verein: OGC gewann keines seiner acht Spiele und wurde 35. unter 36 Teilnehmern.

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    Anhaltende Diskussionen um sein Alter – 20, wie im Spielerpass, oder 24? – belasten Moukoko zudem. Im Sommer soll er nach Dortmund zurückkehren, doch daran bestehen derzeit erhebliche Zweifel.



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  • Nach Pokal-Aus muss bei Werder Bremen alles auf den

    Nach Pokal-Aus muss bei Werder Bremen alles auf den


    Fußball-Profi Leonardo Bittencourt gehört nicht zu den Lieblingen der Werder-Fans, aber er wird diese Woche viel Zustimmung bekommen: Denn der erfahrene Mittelfeldspieler hat nach dem Aus im DFB-Pokal und der nächsten schwachen Leistung Klartext gesprochen. Er spricht vielen Fans aus der Seele. Und was ihn aufregt, wirft kein gutes Licht auf den Zustand des Bremer Bundesligisten.

    Der größte Kritikpunkt: Fußball zum Abgewöhnen. Selbst gegen einen Drittligisten wie Arminia Bielefeld war kein Klassenunterschied zu sehen, im Gegenteil: Werder war nie Herr des Geschehens, konnte den Gegner weder einschnüren noch müde spielen. Bittencourt ätzte über die Versuche, in der ersten Halbzeit „irgendwelche Räume“ finden zu wollen, statt sich den limitierten Drittligisten zurechtzulegen und einfachen Fußball zu spielen. Der Unterton ist nicht zu überhören und trifft ins Schwarze: Viel zu oft geht es bei Werder um das Bespielen von Halb- und Zwischenräumen, und immer öfter geht das auf dem Platz schief. Ob es Überforderung ist oder fehlender Wille: Das Spiel wirkt planlos und gehemmt. Es ist kein Zufall, dass von den vergangenen neun Pflichtspielen acht nicht gewonnen wurden – bei desolaten 2:13 Toren aus den jüngsten vier Begegnungen. Vom eigenen Anspruch, Menschen begeistern zu wollen, hat sich Werder weit entfernt.

    Ob Werder Spiele gewinnt oder verliert, hängt derzeit nicht von der Qualität des Gegners ab. Bremen verliert gegen Bayern wie gegen Bielefeld, weil es im Team nicht stimmt. Bittencourt nennt als Beispiel Derrick Köhn, dessen spielerischen Defizite durch sein Verhalten bei der Auswechslung noch in den Schatten gestellt wurden: Statt bei einem 1:2-Rückstand vom Feld zu spurten, fummelte er erst an seinem Tapeverband herum und fing sich einen Rüffel von Bittencourt ein, der später wütete: „Ich weiß nicht, was in manchen Köpfen los ist.“ Er werde da jetzt gegensteuern, „und entweder marschieren die Jungs mit, oder wir gehen unter“.

    Solche Worte lassen befürchten, dass Werder die Kontrolle über die Mannschaft verloren hat. Jetzt zeigt und rächt sich, dass ein Kader mit wenigen Anführern geformt wurde, aber mit vielen Individualisten, die sich teils überschätzen oder auf eigene Rechnung spielen – in den schlimmsten Fällen beides. Wenn es läuft, wie vor Weihnachten, dann fügt sich das gut zusammen, dann können alle glänzen. Läuft es nicht, bricht alles auseinander.

    In Bittencourts Schilderungen klingt Werders Kabine wie eine Wohlfühloase, in der einfach immer alles gut sei. Aber er werde „da jetzt drüber rasieren“. Kann man das deutlicher sagen? Bei solchen Worten kann man die Risse in der Mannschaft fast hören.

    Wenn Ole Werner jetzt nicht handelt, wann dann? Geredet wurde genug.

    Doch die Einstellung ist nur das eine, auch die Aufstellung und die fußballerischen Ansätze gehören auf den Prüfstand. Muss ein Erstligist gegen einen Drittligisten, der einen wuchtigen Angreifer hat, wirklich an der Dreier- oder Fünferkette festhalten? Muss man positionsgetreu wechseln, wenn es nicht läuft, oder ist es besser, die Statik des Spiels zu verändern und den Gegner damit zu (über)fordern? Sollten Werder-Profis einen ruhenden Ball über vier Meter zum Mann bringen können? Sollten sie am eigenen Strafraum auf keinen Fall ins Dribbling gehen? Sollten sie bei einem Konter besser nicht frontal in die Hände des Torwarts laufen? Für sich genommen sind das alles Kleinigkeiten, so nannte es Abwehrchef Niklas Stark, aber in der Summe ächzt Werder gerade unter der Gesamtlast der Unzulänglichkeiten.

    Die Europapokalplätze sind verspielt, der Pokaltraum ist geplatzt, der Schaden ist groß. Und der Abstand zum Tabellenkeller schmilzt. Die Schlüsselfrage lautet: Sorgt Trainer Ole Werner für die Wende? Ein neuer Trainer würde gewiss viele Dinge korrigieren, die sich verselbstständigt haben. Werner hat sich ein hohes Ansehen erarbeitet, und er ist Pragmatiker: Wenn er jetzt nicht handelt, wann dann? Geredet wurde genug. Dass Werder auf dem Platz echte Veränderungen braucht, ist unstrittig. Die Fehlentwicklung ist in ihrer Rasanz erschreckend.

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  • FC Augsburg: Die Team-Statistik nach dem 23. Spieltag

    FC Augsburg: Die Team-Statistik nach dem 23. Spieltag


    Im Fokus: FC Augsburg in der Saison 2024/2025 der Bundesliga. Erhalten Sie einen Überblick über die aktuellen Fußball-Ergebnisse und Statistiken. Wo steht der FC Augsburg gerade in der Tabelle und gegen wen wird das Team als nächstes antreten?

    Insgesamt 23 Spiele hat der FC Augsburg bislang in der Saison 2024/2025 absolviert und dabei 31 Punkte errungen. Derzeit rangiert das Team auf dem 11. Tabellenplatz.

    Ergebnisse der letzten 5 Spiele von FC Augsburg in der Saison 2024/2025

    2 Siege (1 Heimsieg und 1 Auswärtssieg) und 3 Unentschieden – das ist die Bilanz der letzten fünf Spiele für den FC Augsburg in der Bundesliga.

    Datum Heim Gast Ergebnis
    22.02.2025 Borussia Mönchengladbach FC Augsburg 0:3
    14.02.2025 FC Augsburg RB Leipzig 0:0
    08.02.2025 FSV Mainz 05 FC Augsburg 0:0
    01.02.2025 FC St. Pauli FC Augsburg 1:1
    25.01.2025 FC Augsburg 1. FC Heidenheim 2:1

    Die nächsten Spiele für den FC Augsburg in der Bundesliga

    Im nächsten Spiel trifft der FC Augsburg vor heimischen Fans auf den SC Freiburg, welcher aktuell auf Rang 4 in der Tabelle der Bundesliga steht. Anpfiff ist am Sonntag, den 02.03.2025 um 17.30 Uhr. Für die nächsten Spieltage sind noch Matches gegen Borussia Dortmund, den VfL Wolfsburg, die TSG 1899 Hoffenheim und den FC Bayern München angesetzt.

    Datum Heim Gast
    02.03.2025, 17.30 Uhr FC Augsburg SC Freiburg
    08.03.2025, 15.30 Uhr Borussia Dortmund FC Augsburg
    15.03.2025, 15.30 Uhr FC Augsburg VfL Wolfsburg
    29.03.2025, 15.30 Uhr TSG 1899 Hoffenheim FC Augsburg
    05.04.2025, nicht terminiert FC Augsburg FC Bayern München

    Bundesliga live im Fernsehen: Die aktuellen TV-Termine der Fußball-Bundesliga im Überblick!

    Statistik und Highlights der laufenden Saison 2024/2025

    Statistik
    Höchster Heimsieg 3:1 (FC Augsburg – FC St. Pauli)
    Höchster Auswärtssieg 0:3 (Borussia Mönchengladbach – FC Augsburg)
    Spiele zu Null 7
    Torreichstes Spiel 5:1 (Holstein Kiel – FC Augsburg)

    FC Augsburg News 2025: Aktuelle Nachrichten zum Verein

    Hier erhalten Sie einen Überblick über aktuelle News wie Spielberichte zu den letzten Bundesliga-Partien, Vorberichte mit Infos zu bevorstehenden Live-Übertragungen und mehr. Weitere Nachrichten zum Verein finden Sie auf der news.de-Themenseite für den FC Augsburg.

    Noch mehr News zur 1. Fußball-Bundesliga lesen Sie hier.

    FC Augsburg in der aktuellen Bundesliga-Tabelle 2024/2025

    Platz Team Spiele S U N Tore Diff. Pkt.
    1 FC Bayern 23 18 4 1 69:19 50 58
    2 Bayer 04 23 14 8 1 51:27 24 50
    3 E. Frankfurt 23 12 6 5 49:33 16 42
    4 SC Freiburg 23 12 3 8 34:36 -2 39
    5 Mainz 05 23 11 5 7 37:24 13 38
    6 RB Leipzig 23 10 8 5 38:31 7 38
    7 VfB Stuttg. 23 10 6 7 41:34 7 36
    8 Wolfsburg 23 9 7 7 46:37 9 34
    9 Borussia MG 23 10 4 9 35:35 0 34
    10 Bor.Dortmund 23 9 5 9 43:38 5 32
    11 FC Augsburg 23 8 7 8 27:35 -8 31
    12 Werder 23 8 6 9 35:47 -12 30
    13 1. FC Union 23 6 5 12 20:36 -16 23
    14 Hoffenheim 23 5 7 11 30:46 -16 22
    15 St. Pauli 23 6 3 14 18:27 -9 21
    16 VfL Bochum 23 4 5 14 23:46 -23 17
    17 Heidenheim 23 4 3 16 27:47 -20 15
    18 Holstein K. 23 3 4 16 34:59 -25 13

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    +++ Redaktioneller Hinweis: Dieser Text wurde auf Basis aktueller Sportdaten generiert und wird regelmäßig datengetrieben aktualisiert. Feedback und Anmerkungen nehmen wir unter [email protected] entgegen. +++

    kns/roj/news.de



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