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  • Ole Werners Abrücken von der Mannschaft war mutig

    Ole Werners Abrücken von der Mannschaft war mutig


    Der SV Werder, der sich gerne als ein etwas anderer Verein im Profifußball inszeniert, erlebt dieser Tage genau das, was bei Traditionsklubs wie dem FC Schalke 04, dem Hamburger SV oder dem 1. FC Köln ganzjährig aufgeführt wird: das große Drama. Sicherheitshalber sei hier erwähnt: Das ist nichts Gutes.

    Zwischen den Spekulationen, Werder würde mit seinem Trainer Ole Werner langfristig verlängern, und dem grün-weißen Krisentheater lagen nur sehr wenige Tage – und zwischen den Hoffnungen auf eine Rückkehr in den Europapokal und den berechtigten Zweifeln, ob diese Mannschaft dazu die nötige Klasse hat, lag kaum mehr als ein Monat.

    Diese Stimmungsschwankungen sind rasanter als das Geschehen auf dem Rasen, wo Werder sein langsames Spiel nach vorne zuletzt einfach nur dadurch relativierte, dass man nach Ballverlusten im Spielaufbau noch sehr viel langsamer nach hinten verteidigte. So etwas führt schnell ins Verderben – und so muss man sich fragen, was da eigentlich nicht stimmt bei Werder.

    Wie im Abstiegsjahr: Werder auf Platz 12

    Die Antwort darauf gefällt nicht jedem, weder in der Mannschaft noch bei den Fans, im Trainerstab oder in der Vereinsführung. Aber wer sich mit der nötigen Ehrlichkeit an die Ursachenforschung begibt, der wird schnell merken, dass er hier kein Schwarz oder Weiß findet. Es geht vielmehr um schleichende Prozesse, an denen schon ein Florian Kohfeldt kurz nach seinem Bremer Höhenflug einst gescheitert ist. Auch das war ein wochenlanges Siechtum, bei dem man immer denken mochte: Ach, das muss doch jetzt bald wieder klappen! Aber dann folgte dem einen Tiefpunkt ein weiterer Tiefpunkt, bis der Verein – ohne jedes Gegensteuern – in der Zweitklassigkeit gelandet war. Ein unnötiger Abstieg, aber auch ein sehr logischer. Weil die Entwicklung in die falsche Richtung nicht gestoppt wurde.

    Schein und Sein klafften damals bei Werder weit auseinander, und nun ist das seit einigen Wochen schon wieder so: Während in Bremen gerechnet wird, wie wenige Punkte es nur sind bis zu den internationalen Plätzen, spielt die Mannschaft offensiv wie defensiv schlechter als die potenziellen Absteiger Bochum und Heidenheim. Nur eines von acht Spielen im Jahr 2025 gewonnen zu haben, ist schwach – aber 1:8 Gegentore zuletzt aus den Spielen gegen Hoffenheim und Freiburg sind noch einmal eine andere Dimension. Wer nach der Heimniederlage gegen Hoffenheim so in Freiburg untergeht, vor allem in der zweiten Halbzeit, der kann nur froh sein, noch einen großen Abstand zu den Abstiegsrängen zu haben. Wobei hier der guten Ordnung halber erwähnt sei: Gesichert ist der Klassenerhalt noch nicht. Werder hat erst 30 Punkte, im Mai 2021 stieg man mit 31 Punkten ab. Und wie wurde damals gedacht, zwischen März und Mai? „Das muss doch jetzt bald wieder klappen…“ Damals wie heute stand Werder nach 23 Spieltagen trügerisch beruhigend auf Platz 12.

    Dass Ole Werner nach dem Debakel in Freiburg deutlich von der Mannschaft und einzelnen Spielern abrückte, war verständlich und überfällig, aber auch mutig. Ein Trainer kann das nicht zweimal machen – kommt nach so einem Ausraster keine Reaktion auf dem Feld, dann hat er sich selbst angezählt. Werner hat grundsätzlich recht: Das Tun und die Körpersprache einiger Spieler ist schlecht, sie zeigen öfter eine abfällige Handbewegung, als dass sie einen klugen Pass spielen oder ein wichtiges Laufduell gewinnen. Andererseits: Es ist ja Werner, der diese Spieler immer wieder aufstellt, wie Kohfeldt damals, und der es seit Monaten versäumt hat, einen echten Konkurrenzkampf zu entfachen. Mehrere Spieler können sich im Prinzip alles erlauben, sie spielen trotzdem immer. Ob sich daran im Pokalspiel in Bielefeld etwas ändert?

    Von diesem Spiel hängt für Werder nun viel ab – aber nur in eine Richtung: Bei einem Sieg gegen einen Drittligisten ist noch längst nicht alles gut, bei einer Niederlage aber würde sich das Gegeneinander verschlimmern. Eine Mannschaft, die gegen den Trainer spielt, könnte das ja nicht besser machen als in der zweiten Hälfte in Freiburg. Und ein Trainer kann nicht weiter von seinen Spielern abrücken. Dieses Verhältnis muss – durch Ergebnisse – ganz schnell eingerenkt werden, sonst ist es schwer zu kitten.

    Ducksch muss spielen, das ist nun klar

    Der Trainer kann es durch eine andere Aufstellung lösen, ein neuer Trainer würde das ohnehin tun, personell und vielleicht auch von der Grundordnung her. Die Spieler können es durch ihre Arbeit auf dem Feld lösen: Es reicht nicht, sich cool die Kopfhörer in die Ohren zu stecken und vor dem Spiel den Rasen abzuchecken, wie es die Großen in der Champions League machen. Man muss dann auch abliefern: taktisch, physisch und geistig professionell.

    Und, ja: Marvin Ducksch gehört wieder in die Startelf, das ist nun quasi erwiesen, weil Werder keinen Besseren hat. Die anderen hatten in Freiburg die Chance, selbst mal die Ecken, Freistöße und Elfmeter zu schießen. Und zwar besser. Es wurde ein Debakel.

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  • Borussia Mönchengladbach: Ist Gerardo Seoane so mutig

    Borussia Mönchengladbach: Ist Gerardo Seoane so mutig


    Am 10. April 2011 traf Lucien Favre (67) eine Entscheidung, die die Geschichte von Borussia Mönchengladbach maßgeblich beeinflusste. Der VfL stand damals am Abgrund, war so gut wie abgestiegen, und der belgische Skandal-Torhüter Logan Bailly (39) konnte wegen einer Affäre um absichtliche Spielmanipulationen nicht im Gladbach-Tor bleiben.

    Favre hatte die Wahl, im Saisonendspurt auf den erfahrenen Christofer Heimeroth (damals 29) oder Super-Talent Marc-André ter Stegen (32) zu setzen. Ter Stegen war damals 18 und hatte nur 18 Einsätze in der U23 vorzuweisen gehabt. Doch Favre traute ihm die Retter-Rolle zu – und wurde belohnt!

    Auch dank ter Stegen schaffte Borussia auf der letzten Rille den Sprung auf Platz 16 und blieb in der Relegation gegen Bochum doch noch Bundesligist.

    Besser geht es nicht: Alle feiern dieses Modric-Tor!

    Real Madrid: Alle feiern dieses Modric-Tor!

    Quelle: BILD24.02.2025

    Ter Stegen startete danach eine Welt-Karriere, ist seit 2015 beim FC Barcelona, wurde Nationaltorwart, Champions-League-Sieger.

    Am kommenden Samstag bei Gladbachs Bundesliga-Spiel in Heidenheim (15.30 Uhr/Sky) steht Gerardo Seoane (43) vor einer ähnlichen Entscheidung. Aber ist er so mutig wie damals Favre?

    Klar ist: Jonas Omlin (31) fehlt rot-gesperrt, Mo Nicolas (27/Sehnenriss) fällt bis Saisonende aus. Seoane könnte wieder auf Oldie Tobias Sippel (36) setzen, der beim 0:3 gegen Augsburg nach seiner Einwechslung in der 32. Minute große Probleme hatte, in den Rhythmus zu kommen.



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    FAQ: Borussia Mönchengladbach – Ist Gerardo Seoane so mutig?

    1. Wer ist Gerardo Seoane?
    Gerardo Seoane ist ein Schweizer Fußballtrainer, der aktuell Borussia Mönchengladbach leitet. Zuvor war er Trainer von BSC Young Boys und durfte dort beeindruckende Erfolge feiern. Seoane ist bekannt für seinen offensiven Spielstil und seine Fähigkeit, junge Spieler zu fördern.

    2. Warum wird Gerardo Seoane als mutig beschrieben?
    Seoane wird als mutig beschrieben, weil er oft unkonventionelle Entscheidungen trifft, sei es bei der Aufstellung, Spieltaktik oder während der Spiele selbst. Er scheut sich nicht, junge Spieler in wichtigen Spielen einzusetzen und hat ein gutes Gespür für die richtige Momentaufnahme im Spiel.

    3. Welche mutigen Entscheidungen hat Seoane in der Vergangenheit getroffen?
    Ein Beispiel für seine Mutigkeit ist die Integration junger Talente in die erste Mannschaft, selbst in kritischen Spielen. Zudem hat er in seiner vorherigen Rolle oft aggressivere Taktiken gewählt, die auf Offensive und Druck auf den Gegner ausgelegt waren.

    4. Wie reagiert die Mannschaft auf Seoanes mutigen Stil?
    Die Spieler zeigen sich oft positiv gegenüber Seoanes Ansatz. Viele von ihnen haben von seiner Philosophie profitiert und fühlen sich durch die verantwortungsvolle Spielweise ermutigt, ihre Fähigkeiten zu entfalten. Das Team hat in der Vergangenheit von einem hohen Maß an Kreativität und Teamgeist profitiert.

    5. Was erwarten die Fans von Gerardo Seoane?
    Die Fans erwarten, dass Seoane den Verein zurück an die Spitze der Bundesliga führt und dabei einen attraktiven und erfolgreichen Fußball präsentiert. Der Mut, den er an den Tag legt, ist ein entscheidender Faktor für viele Anhänger, die an die Vision des Trainers glauben.

    6. Wie geht es weiter mit Borussia Mönchengladbach unter Seoane?
    Die Zukunft unter Gerardo Seoane wird von der kontinuierlichen Entwicklung der Mannschaft und seiner Fähigkeit abhängen, Herausforderungen in der Bundesliga zu meistern. Fans und Experten beobachten gespannt, ob seine mutigen Entscheidungen Früchte tragen werden.

    7. Wo kann ich aktuelle Informationen über Borussia Mönchengladbach und Gerardo Seoane finden?
    Aktuelle Informationen sind auf der offiziellen Website von Borussia Mönchengladbach, in Sportnachrichten, auf Social-Media-Kanälen sowie in Fußballforen und -blogs verfügbar. Hier werden auch die neuesten Entwicklungen und Nachrichten zu besagtem Thema behandelt.

    Zusammenfassung:
    Gerardo Seoane wird als mutiger Trainer bei Borussia Mönchengladbach wahrgenommen, der ansprechende und offensive Spielansätze verfolgt. Seine Entscheidungen und die Reaktionen der Mannschaft scheinen darauf hinzudeuten, dass eine spannende Saison bevorsteht.