Turin FC – AC Milan Tipp mit Experten-Prognose, Analyse & Statistik sowie Value-Quote für deine Serie A Wette | Dritter Liga-Sieg in Folge für die Rossoneri?
Unser Turin FC – AC Milan Sportwetten Tipp zum Serie A Spiel am 22.02.2025 lautet: Die Mailänder konnten zuletzt vier Liga-Spiele in Folge ungeschlagen bleiben und wollen die positive Tendenz fortsetzen. Im Wett Tipp heute wird dies gegen die Turiner auch gelingen.
Am 22. Februar 2025 erwartet uns ein spannendes Duell in der Serie A: FC Turin trifft auf AC Mailand im Stadio Olimpico Grande Torino. Während die Turiner aktuell auf Platz 12 rangieren und mit 28 Punkten eher im Mittelfeld der Tabelle stehen, kämpft Milan, derzeit auf Platz 7 mit 41 Punkten, um wichtige Zähler, um nicht den Anschluss an die oberen Tabellenplätze zu verlieren.
Die Form beider Teams könnte in der Turin FC AC Milan Prognose natürlich eine Rolle spielen. Die Hausherren haben in den letzten neun Spielen nur einmal gewonnen (6U, 2N), während die Mailänder auf den dritten Liga-Sieg in Folge hoffen. Seit vier Liga-Auftritten ist Milan schon ungeschlagen (3S, 1U).
Daher lautet unser Turin FC AC Milan Wett Tipp heute: „Sieg AC Milan” zu einer Quote von 2,05 bei Betway.
Darum tippen wir bei Turin FC vs AC Milan auf „Sieg AC Milan”:
AC Milan benötigt dringend Punkte, um die oberen Tabellenplätze zu erreichen.
Turin hat derzeit Verletzungssorgen und es fehlt an Konstanz.
Die Buchmacher-Favoritenstellung der Gäste unterstützt diesen Turin FC AC Milan Tipp.
(Quoten entsprechen dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung und können sich ändern.)
Turin FC vs AC Milan Quoten Analyse:
Für das bevorstehende Duell zwischen FC Turin und AC Milan tendieren wir zu einer Wette auf einen Auswärtssieg der Rossoneri. Diese Prognose basiert auf der aktuellen Form und den Ambitionen der Teams. Die Gäste werden auch von den Wettanbietern mit schneller Auszahlung favorisiert, was Turin FC AC Milan Quoten von 2,05 unterstreichen.
So ganz chancenlos werden die Turiner aber nicht eingestuft, was Quoten von 3,25 für das Unentschieden in den Sportwetten Apps bestätigen. Auch der Heimsieg liegt nicht viel weiter entfernt, hierfür pendeln sich die Turin FC AC Milan Wettquoten bei 3,75 ein.
Letzte 5 Spiele AC Milan: 1:1 Feyenoord (H), 1:0 Hellas Verona (H), 0:1 Feyenoord (A), 2:0 Empoli (A), 3:1 AS Rom (H).
Letzte 5 Spiele Turin FC vs. AC Milan: 2:2 (A), 3:1 (H), 1:4 (A), 0:1 (A), 0:0, 1:0 n.V. (A).
Unser Turin FC – AC Milan Tipp: Sieg AC Milan
Die Turin FC gegen AC Milan Prognose verspricht ein intensives und taktisch geprägtes Spiel. Alles deutet darauf hin, dass die Rossoneri als Sieger hervorgehen werden.
Unser Turin FC AC Milan Sportwetten Tipp lautet: „Sieg AC Milan” mit einer Wettquote bei Betway von 2,05.
Jetzt bei Buchmacher Betway auf Turin FC vs AC Milan tippen!
Die AC Milan hat zwar immerhin mal wieder zwei Ligaspiele in Folge gewonnen und kletterte damit wieder auf Rang sieben. Unter der Woche scheiterten die Rossoneri jedoch an Feyenoord Rotterdam in der Champions League. Auch jetzt steht bei Turin FC gegen AC Milan der Tipp auf den Auswärtssieg der Lombarden nicht unter den allerbesten Vorzeichen. Schließlich konnte keines der letzten drei Gastspiele im Stadio Olimpico Grande Torino mehr gewonnen werden (ein Remis, zwei Niederlagen).
Inhaltsverzeichnis
Allerdings gegen die Granata nicht allzu formstark in dieses Heimspiel. Nur eines ihrer letzten neun Serie-A-Spiele haben die Stiere noch gewonnen (sechs Remis, zwei Niederlagen), was bei Turin FC gegen AC Milan die Prognose ebenfalls beeinflusst. Besonders auffällig ist dabei natürlich die hohe Remis-Tendenz. Nur Juventus (13) und Bologna (elf) haben in 2024/25 noch häufiger unentschieden gespielt als der Turin FC (zehn).
Turin FC – AC Milan Quoten | 3 Top-Tipps
Wettquoten Stand: 21.02.2025, 10:42
Dabei gab es auch in den zwölf Serie-A-Heimspielen der Granata nicht allzu viel Action. Nur beim Empoli FC fielen im bisherigen Saisonverlauf noch weniger Tore (19) als beim Turin FC (21), der vor heimischer Kulisse zwar erst elf Gegentore zuließ, jedoch auch lediglich zehn eigene Tore erzielte. Mit Blick darauf, dass in den letzten sechs Pflichtspielen der AC Milan nur ein einziges Mal der Tipp auf über 2,5 Tore durchgegangen wäre, ergibt es daher am meisten Sinn, auf ein torarmes Match zu wetten.
Für die Wette auf unter 2,5 Tore steht in der Bet-at-home App eine Quote von 1.73 zur Verfügung. Wer bei diesem Wettanbieter noch nicht registriert ist, der kann über den folgenden Werbebanner außerdem bis zu 100€ beim aktuellen Willkommensbonus abstauben.
Bet-at-home: 100€ Willkommensbonus in DE
Jetzt Willkommensbonus sichern
Turin FC – Statistik & aktuelle Form
Beim Turin FC herrscht mal wieder das gewohnte Bild: Mit dem Abstiegskampf hat „Il Toro“ zwar nichts am Hut. Mit dem Kampf um die internationalen Startplätze aber auch nicht. Letzten Sommer landeten die Granata auf dem neunten Platz der Abschlusstabelle, aktuell steht bei 28 Punkten aus 25 Ligaspielen Platz zwölf zu Buche.
Das ist insofern enttäuschend, als dass der Saisonstart unter dem neuen Trainer Paolo Vanoli zunächst so vielversprechend war. Nach Traumstart stand der Traditionsklub aus der piemontesischen Landeshauptstadt nach dem 5. Spieltag sogar auf Platz eins der Tabelle.
Spiele vom Turin FC haben eine hohe Remis-Tendenz
Dass die Granata aber so tief gefallen sind, liegt auch daran, dass kaum noch Spiele gewonnen werden. Alleine unter den letzten neun Serie A-Spielen ist wieder einmal nur ein einziger Sieg zu finden (sechs Remis, zwei Niederlagen).
Zu oft teilen die Stiere sich mit ihren Gegnern die Punkte – schon zehn Mal an der Zahl. Daher sprechen bei Turin FC gegen AC Milan die Quoten gegen die Hausherren. Betano bietet Notierungen in Höhe von 4.00 für Tipp 1 an, offeriert dabei aber momentan auch eine exklusive Betano 20€ Freebet.
Turin FC ist nicht gerade für actionreiche Heimspiele bekannt
Dass die Stiere so wenige Spiele gewinnen und eine so starke Tendenz zur Punkteteilung haben, ist wiederum auf die sehr defensive Spielweise zurückzuführen, die zumeist zu Lasten der Offensive geht. Den gerade einmal 31 Gegentoren stehen lediglich 27 erzielte Tore gegenüber.
Insbesondere vor heimischer Kulisse wurde dabei zumeist fußballerische Schonkost angeboten. Nur 21 Tore fielen insgesamt in den zwölf Serie A-Heimspielen der Granata (10:11), die bei nur drei Siegen lediglich auf Platz 14 der Heimtabelle zu finden sind. Nur Empoli (fünf) und Lecce (neun) schossen dabei noch weniger Heimtore als der Turin FC (zehn).
Voraussichtliche Aufstellung von Turin FC:
Verletzte und Gesperrte Spieler von Turin FC:
Letzte Spiele von Turin FC:
AC Milan – Statistik & aktuelle Form
Die AC Milan hatte sich nach der Vizemeisterschaft viel für die neue Saison vorgenommen. Der mit viel Vorschusslorbeeren geholte Trainer Paulo Fonseca schlug aber nie so recht in der Lombardei ein, woraufhin die Verantwortlichen zum Jahreswechsel noch einmal auf der Trainerbank nachjustierten.
Es kam Sérgio Conceição, unter dem es zumindest teilweise wieder bergauf ging. Die Rossoneri sicherten sich in der Supercoppa Italiana den Gesamtsieg und kletterten in der Serie A immerhin wieder auf Rang sieben, obgleich sie bei 15 Punkten Rückstand auf Platz eins in der Serie A Meister 2025 Prognose gar keine Rolle mehr spielen.
Wir der volle Spielplan der AC Milan zum Verhängnis?
Aktuell ist „Il Diavolo“ seit vier Ligaspielen in Folge ungeschlagen (drei Siege, ein Remis), musste allerdings im Zuge der vielen Englischen Wochen nun einen empfindlichen Rückschlag verkraften. Am Dienstagabend verabschiedeten die Lombarden sich nach der 0:1-Pleite in den Niederlanden von letzter Woche durch ein 1:1-Remis gegen Feyenoord Rotterdam aus der Champions League.
Zwar können die Rossoneri sich jetzt voll auf die nationalen Aufgaben konzentrieren. Dass aber bei Turin FC gegen AC Milan der Tipp auf den Auswärtssieg in Piemont aufgeht, ist auch insofern fragwürdig, als dass die Conceição-Elf aktuell ihre achte (!) Englische Woche am Stück bestreitet.
AC Milan ließ zuletzt die Durchschlagskraft vermissen
Zwar ist die Personaldecke für Rotation vorhanden. Dass die Frische vor dem Hintergrund, dass in Turin das bereits siebte Pflichtspiel im Februar auf dem Programm steht, aktuell aber fehlt, spiegelt sich auch in den jüngsten Ergebnissen wider.
Mehr als ein eigenes Tor erzielten die Rossoneri nur in zwei ihrer letzten sieben Pflichtspiele, weshalb es gegen die sehr defensiven und passiven Granata durchaus zu einem weiteren Abnutzungskampf kommen könnte, für den die Körner womöglich nicht mehr vorhanden sind. In anderen Worten: Viel spricht für ein zähes Spiel mit wenigen Toren und unklarem Ausgang. Nur in einem der sechs Februar-Spiele der AC Milan wäre überdies der Tipp auf über 2,5 Tore durchgegangen.
Voraussichtliche Aufstellung von AC Milan:
Verletzte und Gesperrte Spieler von AC Milan:
Letzte Spiele von AC Milan:
Unser Turin FC – AC Milan Tipp im Quotenvergleich 22.02.2025 – Über/Unter
Turin FC – AC Milan Direkter Vergleich / H2H-Bilanz
Head to head: 55 – 67 – 77
Insgesamt 199 Aufeinandertreffen haben zwischen beiden Teams bislang stattgefunden und mit 77 Siegen führt die AC Milan den direkten Vergleich an. Aktuell warten die Rossoneri allerdings seit zwei Aufeinandertreffen auf einen weiteren Sieg gegen den Turin FC (ein Remis, eine Niederlage). Auch auswärts im Stadio Olimpico Grande Torino haben die Lombarden keines ihrer letzten drei Gastspiele mehr gewonnen (ein Remis, zwei Niederlagen).
Statistik Highlights für Turin FC gegen AC Milan
Wettbasis-Prognose & Turin FC – AC Milan Tipp
Zwar schlagen bei Turin FC gegen AC Milan die Wettquoten der besten Buchmacher in Richtung der Gäste aus der Lombardei aus. Nicht nur haben die Rossoneri aber keines ihrer letzten drei Gastspiele im Stadio Olimpico Grande Torino mehr gewonnen (ein Remis, zwei Niederlagen), sondern sie taten sich zuletzt auch immer mal wieder mit dem Toreschießen schwer. In fünf ihrer letzten sieben Pflichtspiele schossen die Rossoneri maximal ein eigenes Tor, weshalb die Granata, die defensiv sehr gut stehen, durchaus gute Karten für einen Punktgewinn vor heimischer Kulisse haben.
Key-Facts – Turin FC vs. AC Milan Tipp
Turin FC ist seit drei Serie A-Heimspielen gegen AC Milan ungeschlagen (zwei Siege, ein Remis)
AC Milan hat fünf der elf Serie-Auswärtsspiele der Saison 2024/25 gewonnen (zwei Remis, vier Niederlagen)
Turin FC hat nur eines der letzten neun Serie A-Spiele gewonnen (sechs Remis, zwei Niederlagen)
Nichtsdestotrotz ist der Auswärtssieg der Lombarden auch nicht kategorisch ausgeschlossen, weshalb wir am besten damit fahren, dem Dreiweg-System aus dem Weg zu gehen. Stattdessen ergibt bei Turin FC gegen AC Milan die Prognose darauf, dass maximal zwei Treffer fallen, am meisten Sinn.
Für unter 2,5 Tore stehen bei Bet-at-home Notierungen in Höhe von 1.73 bereit, die wir mit drei von zehn Units anspielen. Verwiesen sei dabei auch noch auf den aktuellen Bet-at-home Gutschein, dessen Konditionen wir im verlinkten Beitrag ausführlich darlegen.
Quoten-Wahrscheinlichkeiten für Sieg Turin FC / Unentschieden / Sieg AC Milan:
Turin FC – AC Milan – Wettquoten * & weitere interessante Wetten im Überblick:
Über / Unter 2,5 Tore
Über 2,5 Tore: 2.05 @Bet365
Unter 2,5 Tore: 1.68 @Bet365
Beide Teams treffen JA: 1.92 @Bet365 NEIN: 1.77 @Bet365
Der AC Milan feiert am 25. Spieltag der Serie A einen knappen 1:0-Heimsieg gegen Hellas Verona.
Wie schon in der Champions League-Partie gegen Feyenoord unter der Woche tut sich die Mannschaft von Sergio Conceicao tut lange schwer. Die erste Halbzeit verläuft weitestgehend unspektakulär, es geht torlos in die Kabinen.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts kommen Gimenez und Leao neu ins Spiel. Und das Duo ist es auch, das für die drei Punkte aus Sicht des AC Milan sorgt. In der Schlussphase der Partie ist es eine schöne Kombination zwischen dem Portugiesen und Gimenez, die der mexikanische Neuzugang zum 1:0 abschließt (75.).
Das ist gleichzeitig der Endstand. Milan ist nach dem Sieg Siebenter und hält den Abstand auf die Europacup-Plätze gering, Hellas Verona rangiert auf Platz 15.
Fast schon erwartet reißerisch klingen die italienische Gazetten, um die Rückschläge in den Playoffs der Champions League zu beschreiben. Wer hatte erwartet, dass der Europa-League-Triumphator Atalanta Bergamo und die früheren Titelträger AC Mailand und Juventus Turin vor dem Achtelfinale scheitern würden?
Vom “Euro-Desaster” ist die Rede. Am Dienstag verabschiedeten sich auf unrühmlich Art und Weise erst Atalanta Bergamo (1:3 gegen Club Brügge) und AC Mailand (1:1 gegen Feyenoord Rotterdam) aus der Königsklasse, dann blamierte sich am Mittwoch auch noch Juventus Turin (1:3 nach Verlängerung beim PSV Eindhoven).
Randal Kolo Muani mal wieder unglücklich
Das Aus der “alten Dame” setzt dem Versagen auf dieser Bühne noch die Krone auf. Dabei hatte es doch geheißen, Trainer Thiago Motta habe mit seiner Verjüngung den richtigen Kurs gewählt. Doch in Eindhoven war Juve von Anfang an auf dem Irrweg, auch der ehemalige Bundesligastürmer Randal Kolo Muani, auf Leihbasis aus Paris gekommen, agierte mal wieder höchst unglücklich.
Als für ihn nach 90 Minuten endlich Dusan Vlahovic das Spielfeld betrat, kam auch noch Pech dazu: Der serbische Stürmerstar grätschte die Kugel in der umkämpften Verlängerung an den Pfosten. Die Bianconeri hatten aber offensiv zu wenig zu bieten – und offenbarten ungeahnte defensive Schwächen. Als Timothy Weah zwischenzeitlich für den italienischen Rekordmeister ausglich (63.), brachte Ismael Saibari die Niederländer gleich wieder in Führung (74.).
Loblieder auf die Serie A verfrüht
Das finanziell deutlich schwächer ausgestattete Gegner aus Benelux zu Stolpersteinen für italienische Renommerklubs werden, stellt einen Schockmoment für die Serie A dar, die sich doch im vergangenen Jahr auf einem herausragenden Weg wähnte, weil ihre Vertreter in der UEFA-Fünfjahreswertung die meisten Punkte sammelten. Mehr als die deutsche Bundesliga, die spanische La Liga und die englische Premier League. Belohnt mit einem fünften Champions-League-Startplatz.
International wurden wieder viele Loblieder auf den italienischen Fußball angestimmt, weil Verband und Vereine vermeintlich aus Fehlern der Vergangenheit gelernt hatten – und eigene Tugenden wie taktische Disziplin mit internationalen Errungenschaften zur erfolgreichen Rezeptur mischten. Doch kaum ein Jahr später ist das Wehklagen gewaltig. Und die Wut suchte sich danach definitiv die falschen Ventile.
Felix Zwayer bekommt den Zorn zu spüren
Ausgerechnet der auch in Deutschland oft kritisierte Schiedsrichter Felix Zwayer bekam den italienischen Zorn am eigenen Leib zu spüren. Der Berliner stellt sich dem vor Wut schäumenden Rafael Toloi mutig in den Weg, doch der Atalanta-Kapitän rempelte den Referee einfach weg, um dann Gegenspieler Maxim De Cuyper im Stile eines Wrestlers zu Boden zu reißen.
Rot war die logische Konsequenz fürs unrühmliche Ende eines Ensembles, das im Vorjahr den Nimbus der Unbesiegbarkeit von Bayer Leverkusen mit einer imponierenden Vorstellung im Europa-League-Endspiel von Dublin beendete.
Die Beherrschung verloren: Rafael Toloi sieht Rot von Schiedsrichter Felix Zwayer
“Der italienische Fußball hat einen schwarzen Dienstag erlebt”, schrieb nun die Zeitung Corriere della Sera über einen Abend, der für reichlich Gesprächsstoff sorgte. Das galt vor allem für Tolois Ausraster kurz vor Spielende. Auslöser war ein unnötiger Rempler von Brügges De Cuyper. Der Bergamo-Profi verlor die Nerven, wollte erst den Ball auf seinen Gegenspieler werfen, verlor das Spielgerät jedoch kläglich, rutschte aus, rappelte sich auf, bekam den Ball wieder nicht zu fassen, ließ den herbeigeeilten Zwayer an sich abtropfen und erreichte dann doch noch De Cuyper.
Bergamo-Coach kritisiert eigenen Spieler
Und doch war der italienische Nationalspieler mit brasilianischen Wurzeln nicht der größter Verlierer, diese Rolle gehörte Ademola Lookman. Der frühere Leipziger, der im Mai vergangenen Jahres gegen die Werkself einen Dreierpack schnürte, verschoss beim Stand von 1:3 einen Elfmeter – und wurde nach Schlusspfiff von seinem Trainer öffentlich angezählt. “Ademola Lookman ist einer der schlechtesten Elfmeterschützen, die ich je gesehen habe”, zürnte der Coach Gian Piero Gasperini wenig mitfühlend: “Er wollte schießen, weil er vorher schon ein Tor erzielt hatte. Er hat den Ball genommen, obwohl Retegui und De Ketelaere zur Verfügung standen. Ich mag nicht, was Lookman getan hat.” Vergaß der in Ehren ergraute Fußballlehrer seine gute Kinderstube?
Lookman reagierte tief enttäuscht auf die Kritik. “Auf diese Weise herausgegriffen zu werden, tut weh und gibt mir das Gefühl, nicht respektiert zu werden”, schrieb er am Mittwoch in den sozialen Netzwerken. Zeitgleich verabschiedete sich auch Milan – gegen “den Tabellenvierten aus Holland”, wie Corriere dello Sport auf dem Titel anmerkte. Das Remis war nach dem 0:1 im Hinspiel zu wenig.
Die Schwalbe von Theo Hernandez
Auch hier war der Sündenbock schnell ausgemacht: Frankreichs Nationalspieler Theo Hernandez sah kurz nach der Pause Gelb-Rot (51.) für eine Schwalbe, danach kippte das Spiel. “Fußball ist ein Teamsport, doch es gibt Fälle, in denen ein Spieler allein eine Niederlage besiegeln kann”, schrieb Gazzetta dello Sport. Für Tuttosport war das Aus eine „Schande! Man kann nicht gegen ein derart schwaches Feyenoord ausscheiden.“ Offenbar ging es doch.
In der Serie A müssen die Rossoneri nun als Siebter um die erneute Qualifikation für die Königsklasse bangen. Immerhin: die vier Startplätze Italiens sind nicht in Gefahr – die Nation ist immer noch Zweite in dem UEFA-Ranking. Und ein Klub spielt auch noch in der Champions League mit: Inter Mailand hatte sich als einzige Mannschaft direkt fürs Achtelfinale qualifiziert.
Wie es der Zufall so will, trifft der Meister und aktuelle Tabellenzweite nun entweder auf Rotterdam oder Eindhoven. Man kann also Wiedergutmachung für die Konkurrenz aus dem eigenen Land betreiben. Doch die Chancen, dass erstmals seit 15 Jahren wieder ein italienischer Klub den Henkelpott empfängt, sind nach einer katastrophal verlaufenden Playoff-Runde auf dieser Bühne rapide gesunken.
Die AC Milan ist raus aus der Königsklasse! Gegen Feyenoord Rotterdam schieden die “Rossoneri” nach einem 1:1 im Playoff-Rückspiel mit einem Gesamtscore von 1:2 aus. Spielbericht >>>
So gefällig die Leistung, speziell im Vergleich zum Hinspiel, gewesen sein mag – das Ausscheiden ist beispielhaft dafür, dass beim Traditionsverein vieles im Argen liegt.
In der Serie A belegt Milan derzeit nur Rang sieben, immerhin aber in Schlagdistanz zu Rang vier. Tabelle der Serie A >>>
Auch wenn es unter Neo-Coach Sergio Conceicao dem Champions-League-Aus zum Trotz nun etwas aufwärts geht: Das ist viel zu wenig für die Ansprüche der stolzen “Rossoneri”. Die Saison ist eine verkorkste, einzig die Derbys gegen Inter (von den bisherigen drei konnte man zwei gewinnen, eines endete Remis) und ein Sieg in der CL-Ligaphase gegen Real Madrid sorgten für Freude.
Doch woran genau hakt es, welche Fehler wurden in den vergangenen Monaten und Jahren gemacht? LAOLA1 hat sich die Situation zu Gemüte geführt. Das sind die sechs wesentlichen Gründe dafür, dass die Mailänder ihren Ansprüchen aktuell weit hinterherhinken:
1.) Der Rausschmiss von Klub-Ikone Paolo Maldini
Die Aufregung in Mailand war im Sommer 2023 groß, als klar wurde, dass einer der maßgeblichen Architekten des Erfolgs der letzten Jahre gehen muss. Nach der Übernahme des Klubs durch RedBird Capital, angeführt vom nunmehrigen Klubbesitzer Gerry Cardinale, blieb kein Stein auf dem anderen und der Technische Direktor Maldini – die Vereinsikone schlechthin – war eines der ersten Opfer.
Das Duo Maldini-Massara musste im Sommer 2023 gehen.
Man warf ihm vor, auf dem Transfermarkt schlecht gearbeitet zu haben. Wenig später musste auch Sportdirektor Fredric Massara gehen. Sie beiden formten in Zusammenarbeit mit Ex-Trainer Stefano Pioli aus einem desolaten Milan ab 2019 eine Meistermannschaft, die 2022 den “Scudetto” holte.
Cardinale und Maldini haben nie richtig harmoniert. Maldini wollte den bedachten und über Jahre angelegten Kurs der Entwicklung weiterverfolgen, Cardinale aber wollte den schnellen Erfolg. Der Klubboss warf den langjährigen Kapitän samt seiner rechten Hand Massara kurzerhand raus und köpfte damit die sportliche Abteilung. Mitgeteilt wurde dies in einer dreizeiligen Pressemitteilung. Ein Affront für die Fans.
Gerade in Italien spielen Sentimentalitäten eine gewichtige Rolle. Maldini rauszuschmeißen – und das noch dazu so ungalant – hat auch dem Image des Klubs massiv geschadet. Seit Maldinis Abgang hat sich das Budget verdoppelt – aktuell bei nicht einmal halbem Ertrag.
2.) Die Trennung von Meistercoach Stefano Pioli
Es gab Befürworter und Kritiker der Entscheidung, sich mit Ende der Saison 2023/24 von Stefano Pioli zu trennen. Stand heute lässt sich sagen: Es war ein Fehler. Milan konnte nach seinem Abgang nicht mehr an die letzten Jahre anschließen.
Pioli coachte Milan für vier volle Saisons, in diesen wurde er ein Mal Meister (2022), zwei Mal Vizemeister (2021, 2024) und ein Mal Vierter (2023). Dazu kommt ein Halbfinale in der Champions League 2023.
Er war im Zusammenspiel mit Maldini und Massara maßgeblich dafür verantwortlich, dass aus einer überalterten und leidenschaftslosen Truppe ein Meister geformt werden konnte. Zudem erreichte er den selben Punkteschnitt wie Carlo Ancelotti (beide 1,93; K.o.-Spiele exkludiert). Pioli gelang es, Spieler wie Davide Calabria, Alessio Romagnoli, Rafael Leao und Theo Hernandez zu Top-Stars und wesentlichen Faktoren für den Gewinn der Meisterschaft zu formen.
Bild mit Symbolcharakter: Pioli wurde von den Spielern nicht nur sportlich, sondern vor allem für seine menschlichen Qualitäten geschätzt.
Seine Mannschaftsführung wurde insbesondere in seiner letzten Saison als zu kumpelhaft kritisiert, was tatsächlich immer wieder zu blutleeren Auftritten führte. Ihm wurde zudem vorgeworfen, das Team taktisch und spielerisch nicht weiterentwickelt zu haben. Die Spiele unter ihm wurden immer unattraktiver, speziell nach dem Abgang von Denker und Lenker Sandro Tonali. Dazu gesellten sich auch defensive Schwächen.
Dennoch gelang es ihm, Milan zum Vizemeistertitel zu führen. Pioli selbst deutete immer wieder an, dass es auch Phasen geben müsse, in denen man das aktuelle Niveau hält, ehe man den nächsten Schritt machen kann. Nur, was man bei einem Spitzenklub eben nicht hat, ist Zeit. Speziell, seit RedBird das Sagen hat.
Am Ende wurde ihm die Vorsaison, in der man in den internationalen Bewerben sowie in der Coppa Italia früh raus war, zum Verhängnis. Der Vizemeistertitel hinter einem überlegenen Inter konnte darüber nicht hinwegtrösten.
Etwas mehr als ein halbes Jahr später wünschen sich nicht wenige einen wie Pioli zurück. Oft weiß man erst zu schätzen, was man hatte, wenn man es nicht mehr hat.
3.) Die Verpflichtung von Paulo Fonseca
Als Nachfolger von Stefano Pioli wurde Paulo Fonseca von OSC Lille geholt. Spielerisch sollte es unter ihm einen Schritt nach vorne gehen, nachdem Pioli speziell in seiner letzten Saison oft sehr pragmatischen Fußball spielen ließ.
Dieser Gedanke kam bei den anfangs eher skeptischen Fans (Fonseca trainierte einst die AS Roma) naturgemäß gut an. Fonseca hatte die Kurve auch bis zum Ende großteils hinter sich, weil er zeigte, dass er dem Team Feuer unter dem zuvor oft zu bequemen Hinterteil machen will.
(Text wird unter dem Video fortgesetzt)
Abgesehen vom Derbysieg über Inter und dem 3:1 gegen Real Madrid, in denen Milan wirklich überzeugen konnte, blieb die gewünschte Entwicklung aber großteils unsichtbar. Die Fans sehen die Gründe dafür aber eher bei der Mannschaft, als bei Fonseca.
Das Verhältnis zwischen dem Portugiesen und seinem Team war nie das Beste, wie aus dem San Siro zu vernehmen war. Am Ende scheiterte er an seiner Mannschaftsführung, die zu unterschiedlich von jener Piolis war, unter dem sich Milan zur Wohlfühloase entwickelt hatte. Auch das sollte durch die Verpflichtung des strengeren Fonseca gebrochen werden, der Kontrast war am Ende aber zu krass.
Fonseca legte sich öffentlich mit Stars wie Theo Hernandez und Rafael Leao an. Zudem griff er phasenweise das ganze Team medienwirksam an, wie etwa nach dem CL-Spiel gegen Roter Stern Belgrad, was die Kabine mehr und mehr spaltete, anstatt die Spieler anzustacheln.
Auch der schon unter Pioli nicht immer sattelfesten Defensive konnte er nicht die nötige Stabilität verleihen. Er rotierte oft wild durch, fand nie einen Stamm für die Viererkette.
Funktionierte der “Fonseca-Ball” aber einmal, war ersichtlich, welches Potenzial in dem Team steckt. Das gelang aber zu selten. Fonseca selbst betonte glaubhaft, er habe “alles versucht”. Das mag so sein, aber nicht immer passt der gekaufte Trainer-Deckel auch zum vorhandenen Mannschafts-Topf.
4.) Die wackelnden Säulen der Meistermannschaft
Einige elementare Säulen aus der Meistermannschaft von 2022 spielen nach wie vor für die “Rossoneri”. Keeper Mike Maignan, Theo Hernandez, Rafael Leao und Fikayo Tomori halten bis heute die Knochen für Milan hin.
Sie bildeten gemeinsam mit Franck Kessie, dem erst kürzlich zu Bologna gewechselten Davide Calabria und Alessio Romagnoli das Gerüst des Teams. Sie spielen eine ebenso gewichtige Rolle im Zustandekommen der aktuellen Situation.
Theo und Leao: Die vielleicht beste linke Seite Europas
Insbesondere Theo und Leao, die – wenn sie ihr Potenzial voll ausschöpfen – wohl die beste linke Seite Europas sein können – fielen in der jüngeren Vergangenheit zu oft durch Extravaganzen und abseits des Feldes auf, anstatt mit Leistung zu glänzen. Was aber nicht nur an den beiden Egozentrikern liegt, sondern auch am geschassten Fonseca, der es im Gegensatz zu Pioli nie wirklich schaffte, die Stärken des Duos in sein System einzubinden.
Keeper Maignan erlebte ebenso schon bessere Tage, leistete sich in dieser Saison auffällig viele Unsicherheiten und Patzer. An ihm alleine liegt es aber natürlich nicht. Denn genauso gab es zahlreiche Situationen, in denen er seinem Team den Allerwertesten rettete.
Tomori, unter Pioli unumschränkter Stammspieler und Abwehrchef, wurde von Fonseca rasiert. Einsätze in der Startelf wechselten sich mit 90 Minuten auf der Bank regelmäßig ab. Da so etwas wie Konstanz in seinen Leistungen zu entwickeln, ist eine Mammutaufgabe. Dennoch passierten ihm zu viele einfach Fehler, die einem selbst bei mangelnder Spielzeit nicht unterlaufen sollten.
Unter Conceicao zeigten aber zumindest Hernandez und Leao wieder in Ansätzen, wozu sie in der Lage sind. Unter dem Neo-Coach arbeitet Leao nun auch endlich defensiv mit. Maignan wurde zum Kapitän ernannt, zumindest in dieser Rolle macht er sich bisher gut.
5.) Die Entscheidungen von “König” Zlatan
Zlatan Ibrahimovic mag ein großartiger Fußballer gewesen sein. Das steht außer Frage. Nach seinem Karriereende 2023 wurde er Chef-Berater von Milan-Eigentümer RedBird und Klubboss Gerry Cardinale.
Seither wird keine sportliche Entscheidung ohne den selbsternannten “König von Mailand” getroffen. Ibrahimovic sollte den Klub sportlich neu ausrichten, hatte Cardinale doch den Sieg in der Champions League als großes Ziel für die nächsten Jahre ausgerufen. Wohin dieses Vorhaben und Zlatans Entscheidungen bisher geführt haben, sieht man.
Bisher ist Zlatan Ibrahimovics Ära als “starker Mann” der AC Milan nicht von Erfolg gekrönt.
Ibrahimovic drängte auf die Ablöse von Stefano Pioli und die Verpflichtung von Fonseca. Es war seine erste große Entscheidung als Quasi-Sportdirektor (kaufmännisch wird der Klub von Ex-Bänker Giorgio Furlani geführt) und diese stellte sich als Fehler heraus.
Als Spieler war der selbstbewusste Schwede in seinem Ausgedinge ein wesentlicher Faktor beim Wiedererstarken der “Rossoneri”. Mit der gleichen Attitüde geht er an seine nunmehrige Aufgabe heran, bisher mit mäßigem Erfolg. Das führt uns auch zum nächsten Punkt, in den “Ibra” wesentlich involviert ist.
6.) Die chaotische Kader-Politik
Der Transfer-Sommer bei der AC Milan war auffällig ruhig. Er symbolisierte weder den von den Fans erhofften Aufbruch, noch war er es schlussendlich.
Als Ersatz für den zu Los Angeles abgewanderten Stürmer-Haudegen Olivier Giroud holte man Spaniens Teamkapitän Alvaro Morata und Tammy Abraham von der Roma. Beide sollten nicht einschlagen. Hoffnungsträger Morata suchte mittlerweile wieder das Weite und wechselte zu Galatasaray.
Dazu gab man ohne jede Not mit Pierre Kalulu eine Abwehrkonstante der letzten Jahre ab, was für breites Unverständnis sorgte. Ihn sollte Ex-Salzburger Strahinja Pavlovic ersetzen, der unter Fonseca gar nicht funktionierte, sich jetzt unter Conceicao aber langsam fängt.
Mit Youssouf Fofana holte man einen universellen Sechser, dem man bis dato tatsächlich wenig vorwerfen kann. Er ist von den Neuzugängen der mit Abstand konstanteste.
Die Verpflichtung von Santiago Gimenez erwies sich bisher als Erfolg.
Was Ibrahimovic und Fonseca geritten hat, Emerson Royal als Konkurrenz für den etablierten Rechtsverteidiger Davide Calabria zu holen, wäre spannend zu erfahren. Der Brasilianer offenbarte schon bei Tottenham Schwächen im Spiel gegen den Ball – eigentlich war das genau jene Baustelle, die es zu schließen galt.
Immerhin erkannte Zlatan seine Fehler und reagierte im Winter.
In der Defensive gelang dies mit der Verpflichtung von Kyle Walker. Der langjährige City-Kapitän kann in der Abwehr rechts und innen spielen, er blieb bisher nichts schuldig.
Offensiv bediente sich bei Feyenoord Rotterdam und holte Shootingstar Santiago Gimenez. Der mexikanische Teamspieler geht bisher wie gewünscht auf und lieferte in fünf Einsätzen drei Tore und eine Vorlage.
Auch war im Sommer erwartet worden, dass man endlich die Baustelle auf der Zehner-Position schließt, welche der Abgang des von Real Madrid zurückgeholten Brahim Diaz aufgerissen hat. Fonseca versuchte aber stattdessen, Flügelspieler Christian Pulisic dort zu etablieren – und scheiterte. Auch hier reagierte man im Winter und lieh Joao Felix von Chelsea, der zumindest in Ansätzen zeigt, dass er die erhoffte Verstärkung sein kann. Für ein Urteil ist es aber noch zu früh.
Fazit: Bisher ist die Kaderpolitik von Ibrahimovic chaotisch und erfolglos. So unreflektiert, wie er sich gibt, scheint er aber nicht zu sein. Die Schritte, die man im Winter gesetzt hat, sind durchaus erfolgversprechend. Es wartet aber noch viel Arbeit auf und abseits des Platzes. Das hat das Rückspiel gegen Feyenoord gezeigt.
Die 20 wertvollsten ablösefreien Transfers aller Zeiten
Der AC Mailand ist nach einem Remis gegen Feyenoord Rotterdam aus der Champions League ausgeschieden. Auch, weil Theo Hernandez den Italienern einen Bärendienst erwies. Das Hinspiel hatten die Niederländer 1:0 gewonnen. Auch Benfica Lissabon bejubelt den Achtelfinaleinzug. Für eine große Überraschung sorgte der FC Brügge.
Atalanta Bergamo – FC Brügge 1:3 (0:3)
Im Rückspiel in Bergamo hat der FC Brügge seinen zweiten Sieg gelandet und den Europa-League-Sieger aus dem Wettbewerb gekegelt. Die Belgier gewannen nach dem 2:1 im Hinspiel auch in Italien, diesmal mit 3:1 (3:0). Chemsdine Talbi brachte Brügge schnell in Front (3.) und erhöhte nach einer knappen halben Stunde (27.). Ferran Jutgla machte bereits vor der Pause so gut wie alles klar.
Kurz nach dem Wiederanpfiff schürte Adomola Lookmans Tor noch einmal Hoffnung bei den Oberitalienern, aber Lookman vergab bei einem Foulelfmeter die Chance auf den Anschlusstreffer.
Benfica Lissabon gegen AS Monaco 3:3 (1:1)
Benfica Lissabon reichte in einem wilden Spiel ein 3:3 (1:1) gegen die AS Monaco zum Weiterkommen ins Achtelfinale. Das Hinspiel im Fürstentum hatten die Portugiesen mit 1:0 knapp für sich entschieden.
AC Mailand – Feyenoord Rotterdam 1:1 (1:0)
Für Milan ist das frühe Aus nach einem 1:1 im Rückspiel gegen Feyenoord ein schwerer Schlag in einer ohnehin schwierigen Saison: In der Serie A müssen die Rossoneri als derzeit Siebter um die erneute Qualifikation für die Königsklasse bangen. Rotterdam steht zum ersten Mal in seiner Geschichte im Achtelfinale der Champions League.
Am Dienstagabend half Mailand im eigenen Giuseppe-Meazza-Stadion kräftig mit. Zwar stand es nach nur 37 Sekunden bereits 1:0 für die Gastgeber, auf Vorlage des deutschen Nationalspielers Malick Thiaw traf Santiago Gimenez und egalisierte damit das Hinspiel-Ergebnis – doch ein völlig unnötiger Platzverweis ließ die Begegnung kippen.
Theo Hernandez sah kurz nach der Pause Gelb-Rot (51.) für eine Schwalbe im gegnerischen Strafraum; angesichts der vielen TV-Kameras im Stadion und des Videoschiedsrichters ein wenig aussichtsreicher Spielansatz. Wenig später traf der eingewechselte Julian Carranza (73.) zum wichtigen Ausgleich für Rotterdam.
Am Dienstagabend um 18:45 Uhr wird in San Siro ein möglicher Achtelfinalgegner von entweder dem Arsenal FC oder Inter Mailand ermittelt. Die Aussicht auf ein potenzielles Derby della Madonnina in der Königsklasse dürfte die Rossoneri dabei sicherlich beflügeln. Geht jedoch bei AC Milan gegen Feyenoord Rotterdam der Tipp auf den Heimsieg der Lombarden nicht auf, wäre es das bereits gewesen. Die Niederländer haben das Hinspiel schließlich mit 1:0 gewonnen und brauchen somit prinzipiell nur noch das Remis.
Inhaltsverzeichnis
Selbst ein Mailänder Heimsieg mit einem Tor Differenz würde jedoch nur in die Verlängerung führen. Entsprechend groß ist der Druck, unter dem die Rossoneri stehen, die mit dem Rücken zur Wand nicht immer gut performten. Nur in einem der letzten fünf Fälle kamen die Lombarden in der Champions League noch weiter, wenn sie das Hinspiel verloren haben. Allerdings muss bei AC Milan gegen Feyenoord Rotterdam in der Prognose auch berücksichtigt werden, dass die Niederländer fünf ihrer bisherigen sechs Gastspiele in Italien verloren haben (ein Sieg).
AC Milan – Feyenoord Rotterdam Quoten | 3 Top-Tipps
Wettquoten Stand: 17.02.2025, 09:34
Freebets & Sportwetten Specials für AC Milan vs. Feyenoord Rotterdam
Problematisch ist für den Stadionclub sicherlich der Umstand, dass neben Keeper Justin Bijlow aktuell noch sechs weitere Spieler sicher ausfallen, während neben zwei weiteren Leistungsträgern Fragezeichen stehen. Die Mannschaft dürfte sich damit so ziemlich von selbst aufstellen. Auf der anderen Seite hat Feyenoord jedoch in drei Pflichtspielen in Folge kein Gegentor mehr zugelassen und kann mit der klaren Mission nach San Siro kommen, den Bus am eigenen Strafraum zu parken.
Viel spricht somit nicht gerade für ein torreiches Match, zumal den Rossoneri ein ums andere Mal schon die Durchschlagskraft fehlte. Sehr viel Value liefert dabei ganz konkret der Tipp darauf, dass es zur Pause zwischen beiden Klubs remis stehen wird. Hierfür finden wir in der Bet365 App Quoten in Höhe von 2.50. Der Buchmacher wartet aktuell auch mit einer exklusiven Ticketverlosung zur Champions League auf, zu der ihr über den folgenden Werbebanner gelangt.
Ab in die Königsklasse! Ticketverlosung bei Bet365
Jetzt teilnehmen
AC Milan – Statistik & aktuelle Form
Viel hat sich bei der AC Milan seit der Übernahme des Traineramts durch Sérgio Conceição zum Jahreswechsel zum Positiven gewandelt. So richtig stabil sind die Rossoneri aber noch immer nicht. In der Serie A steht weiterhin nur Rang sieben zu Protokoll, und in der Königsklasse steht nach der 0:1-Niederlage vom vergangenen Mittwoch eine große Hypothek über dem Rückspiel.
In vier der letzten fünf Fälle konnte „Il Diavolo“ eine Hinspielpleite in der K.-o.-Runde der Champions League nicht mehr umbiegen. Überhaupt haben die Lombarden zuletzt zwei Partien in Folge im Wettbewerb verloren und könnten nun erstmals seit Oktober 2021 wieder drei Champions League-Partien hintereinander verlieren.
AC Milan hofft auf den Heimeffekt
Dafür, dass bei AC Milan gegen Feyenoord Rotterdam der Tipp auf den Heimsieg des 19-fachen italienischen Meisters aufgeht, spricht aber zumindest die jüngste Heimbilanz. Die Lombarden haben ihre letzten drei Champions League-Heimspiele allesamt gewonnen und verbuchten auch am Samstag bei der Generalprobe gegen Hellas Verona einen wichtigen 1:0-Sieg.
Eine Schlüsselrolle könnte dabei nun Rafael Leão spielen. Der Portugiese steht in der laufenden Saison nicht nur bei bereits vier Torbeteiligungen in der Königsklasse (drei Tore, eine Vorlage), sondern kommt in 2024/25 nur in der Champions League auch schon auf 33 erfolgreiche Dribblings – darunter drei im Hinspiel gegen Feyenoord.
AC Milan mit schwacher Bilanz gegen niederländische Teams
Allerdings taten die Rossoneri sich nicht nur bisweilen mit dem Toreschießen schwer, sondern auch die Bilanz gegen niederländische Teams ist durchaus ausbaufähig. Seit einem 2:0-Sieg gegen PSV Eindhoven im April 2025 blieben die Lombarden in inzwischen acht Champions League-Partien gegen Klubs aus den Niederlanden sieglos (vier Remis, vier Niederlagen).
Mit Blick darauf, dass das Hinspiel letzten Mittwoch nur auf einen gesamten Expected-Goals-Wert von 1,06 kam – der zweitniedrigste in einem Champions League-Match der Saison 2024/25 –, wird es daher sicherlich alles andere als leicht für „Il Diavolo“, den Turnaround noch zu schaffen.
Voraussichtliche Aufstellung von AC Milan:
Verletzte und Gesperrte Spieler von AC Milan:
Letzte Spiele von AC Milan:
Feyenoord Rotterdam – Statistik & aktuelle Form
Feyenoord Rotterdam hat den Wettbewerb zwar im Jahr 1970 schon einmal gewonnen, als er noch Europapokal der Landesmeister hieß. In der Königsklasse selbst jedoch hat es der Stadionclub seit 1974/75 nicht mehr bis ins Achtelfinale geschafft.
Entsprechend groß ist die Hoffnung im Umfeld, dass nun der knappe 1:0-Heimsieg vom vergangenen Mittwoch irgendwie über die Bühne gebracht wird. Hierzu reicht bereits das Remis völlig aus. Allerdings endete keines der bisherigen sechs Gastspiele des Klubs in Italien unentschieden (ein Sieg, fünf Niederlagen).
Video: Der FC Bayern München steht mit einem Bein im Champions League Achtelfinale, muss den Sack im Play-Off Rückspiel gegen Celtic Glasgow (Dienstag, 18.02.2025) aber noch noch zumachen. Unser Experten Quartett aus Carsten Fuß, Marcel Niesner, Turid Knaak und Christian Bernhard analysieren die Partien vom Dienstag, in der noch alles möglich ist. (Quelle: YouTube / Wettbasis)
Steht die Null bei Feyenoord Rotterdam erneut?
Bitter für den „Club aan de Maas“ ist dabei allen voran die angespannte Personalsituation. Bis zu neun Spieler stehen Interimstrainer Pascal Bosschaart aktuell nicht zur Verfügung, wodurch sich die Mannschaft ein Stück weit von selbst aufstellt. In den bislang einzigen beiden Pflichtspielen unter dem Nachfolger von Brian Priske blieb der Stadionclub allerdings erneut ohne Gegentor.
Grundsätzlich ist dem Team aus der niederländischen Hafenstadt trotz vollem Lazarett also auch in San Siro ein defensiv sehr starker Auftritt zuzutrauen. Rotterdam spielte überdies auch in zwei der letzten drei Champions League-Spiele zu Null – so oft wie in den 22 Partien zuvor im Wettbewerb insgesamt.
Die Ausgangslage spricht für Feyenoord Rotterdam
Trotzdem sprechen bei AC Milan gegen Feyenoord Rotterdam die Quoten der Wettanbieter mit Paysafecard natürlich gegen die Niederländer. Bet365 liefert gar eine Quote von 7.50 für Tipp 2. Das ist zum einen auf die magere Auswärtsbilanz zurückzuführen, denn Feyenoord hat nur drei der letzten 17 Champions League-Auswärtsspiele gewonnen (drei Remis, elf Niederlagen).
Zum anderen schwingt hier aber auch der Umstand mit, dass der Stadionclub gar keinen Auswärtssieg braucht, sondern mit dem Remis hervorragend leben kann. Und immerhin: Von den letzten vier Champion League-Gastspielen haben die Niederländer wiederum nur eine einzige Partie am Ende auch wirklich verloren (zwei Siege, ein Remis)…
Voraussichtliche Aufstellung von Feyenoord Rotterdam:
Verletzte und Gesperrte Spieler von Feyenoord Rotterdam:
Letzte Spiele von Feyenoord Rotterdam:
Unser AC Milan – Feyenoord Rotterdam Tipp im Quotenvergleich 18.02.2025 – 1/X/2
Wettquoten Stand: 18.02.2025, 10:41
AC Milan – Feyenoord Rotterdam Direkter Vergleich / H2H-Bilanz
Head to head: 1 – 0 – 2
Insgesamt drei internationale Pflichtspiele haben zwischen beiden Teams bislang stattgefunden, und mit zwei Siegen führt Feyenoord Rotterdam den direkten Vergleich an. Die Niederländer eliminierten die Rossoneri bereits in der Saison 1969/70 im Europapokal der Landesmeister, mussten sich aber auch damals auswärts in San Siro mit 0:1 geschlagen geben.
Statistik Highlights für AC Milan gegen Feyenoord Rotterdam
Wettbasis-Prognose & AC Milan – Feyenoord Rotterdam Tipp
Für unseren Geschmack eine Nummer zu deutlich schlagen bei AC Milan gegen Feyenoord Rotterdam die Wettquoten der besten Wettanbieter in Richtung der Rossoneri aus, die zwar ihre letzten drei Champions League-Heimspiele allesamt gewonnen haben, jedoch mit dem Rücken zur Wand nicht immer optimal performten. Nur in einem der letzten fünf K.-o.-Spiele in der Königsklasse kam „Il Diavolo“ noch weiter, nachdem das Hinspiel verloren wurde.
6 Opta-Facts – AC Milan vs. Feyenoord Rotterdam Tipp
AC Milan hat zwei der bisherigen drei internationalen Pflichtspiele gegen Feyenoord Rotterdam verloren (ein Sieg)
Feyenoord Rotterdam hat fünf der bisherigen sechs europäischen Auswärtsspiele bei italienischen Klubs verloren (ein Sieg)
AC Milan kam nur einmal in den letzten fünf Fällen noch weiter, nachdem das Hinspiel verloren wurde
Feyenoord Rotterdam hat nur drei der letzten 17 Champions League-Auswärtsspiele gewonnen (drei Remis, elf Niederlagen)
AC Milan hat die letzten drei Champions League-Heimspiele allesamt gewonnen
Feyenoord Rotterdam hat in zwei der letzten drei Champions League-Spiele eine Weiße Weste behalten
Die Niederländer standen zuletzt überdies defensiv sehr sicher. Nicht nur hat Feyenoord in den letzten drei Pflichtspielen stets eine Weiße Weste behalten, sondern auch in zwei der letzten drei Champions League-Spiele gab es kein Gegentor für den Stadionclub. Entsprechend stimmig ist bei AC Milan gegen Feyenoord Rotterdam die Prognose auf ein eher torarmes Rückspiel.
Wir empfehlen hierbei ganz konkret den Tipp darauf, dass es zur Pause remis stehen wird zwischen beiden Teams. Bet365 liefert hierfür Quoten in Höhe von 2.50, die wir mit zwei Units vorsichtig anspielen. Weitere Wettempfehlungen zu den mit Spannung erwarteten Rückspielen gibt es nicht nur in der Kategorie Champions League Tipps, sondern auch in der neuen Champions League-Ausgabe von Beidfüßig zum 18.02.2025 auf YouTube.
Quoten-Wahrscheinlichkeiten für Sieg AC Milan / Unentschieden / Sieg Feyenoord Rotterdam:
AC Milan – Feyenoord Rotterdam – Wettquoten * & weitere interessante Wetten im Überblick:
Über / Unter 2,5 Tore
Über 2,5 Tore: 1.57 @Bet365
Unter 2,5 Tore: 2.25 @Bet365
Beide Teams treffen JA: 1.77 @Bet365 NEIN: 1.92 @Bet365
Der AC Mailand ist sich mit Kapitän und Stammtorhüter Mike Maignan über eine Vertragsverlängerung einig geworden. Laut ‚Relevo‘ wurde eine mündliche Vereinbarung zwischen Spieler und Klub getroffen. Planmäßig soll der Vertrag bei einem weiteren Treffen in den kommenden Wochen unterschrieben werden. Der Franzose erhält eine Gehaltserhöhung auf fünf Millionen Euro netto zuzüglich Prämien und steigt damit zu den Topverdienern der Rossoneri auf.
Unter der Anzeige geht’s weiter
Der neue Kontrakt wird bis 2028 befristet und enthält eine Option auf eine weitere Saison. Maignan stammt aus der Jugend von Paris St. Germain und war 2021 für 16,4 Millionen Euro vom OSC Lille zu Milan gewechselt. Für den Serie A-Klub hütete der 29-Jährige bisher 146 Mal das Tor und gewann dabei 2022 die Meisterschaft und in dieser Saison den italienischen Superpokal.
Besser war Mailand im Duell mit Hellas Verona allemal, nur die Tore fehlten der AC über weite Strecken. Der Treffer des Tages von Gimenez, bei dem zwei Joker ihre Finger im Spiel hatten, wendete ein torloses Remis ab.
Santiago Gimenez bescherte der AC drei Punkte.
IMAGO/LaPresse
Die Rossoneri brauchten in der Liga gegen Verona dringend ein Erfolgserlebnis, um die Champions-League-Plätze im Blick zu behalten. Doch die Gäste begannen nicht schlecht, Dudas Schuss flutschte durch die Finger von Maignan und zum Glück Milans über den Querbalken (2.). Die AC selbst musste bis zur 25. Minute warten, bis sie erstmals gefährlich wurde: Reijnders Schuss kratzte Verona-Keeper Montipo aus der kurzen Ecke.
Im Anschluss fanden die in der Anfangsphase zaghaft agierenden Hausherren besser ins Spiel, verzweifelten aber erneut an Montipo, der eine tückisch aufsetzende Flanke von Joao Felix gerade noch aus dem rechten Eck faustete (27.). Sechs Minuten später jubelten die Mailänder dann, als Gimenez die Kugel im Tor unterbrachte – sofort ging aber die Fahne des Assistenten hoch. Weil Musah mit der letzten Aktion der ersten Hälfte die klare Chance auf den Führungstreffer auf den Oberrang drosch (45.), ging es torlos in die Kabinen.
Joker machen den Unterschied
Zur zweiten Hälfte brachte Milan-Coach Conceicao Jimenez sowie Rafael Leao – und der Portugiese zog gleich das Spielgeschehen auf seine Seite, fand aber wie seine Teamkollegen keinen Weg durch die mauernde Abwehr Veronas.
Weil Rafael Leao (67.) und Musah (71.) den Gäste-Kasten aus der Ferne jeweils verfehlten, lief Milan auch zu Beginn der Schlussphase dem ersten Treffer hinterher – den lieferte dann postwendend eine Ko-Produktion der Joker: Jimenez bediente Rafael Leao, der auf Gimenez querlegte – der Stürmer musste nur ins leere Tor einnicken (75.).
Nun musste also Hellas eine Schlussoffensive auf die Beine stellen, das fiel den Gästen nach 80 Minuten Passivität aber wahrlich schwer: Wirklich gefährlich kam die Zanetti-Elf nicht mehr vor den Kasten der Rossoneri. So brachte die AC den 1:0-Arbeitssieg über die Zeit.
Milan ist als nächstes im Play-off-Rückspiel der Champions League gegen Feyenoord am Dienstag (18.45 Uhr) gefordert, Verona muss am Sonntag ab 15 Uhr gegen Florenz ran.