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  • Thomas Meunier beklagt große BVB-Schwierigkeiten: „Probleme wie nie zuvor“

    Thomas Meunier beklagt große BVB-Schwierigkeiten: „Probleme wie nie zuvor“


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    Thomas Meunier bei einem Testspiel des BVB
    Thomas Meunier äußerte sich zuletzt zu seiner BVB-Vergangenheit. © Christopher Neundorf/Kirchner-Media

    Anlässlich der CL-Spiele des LOSC Lille gegen Borussia Dortmund sprach Thomas Meunier über seine schwarz-gelbe Zeit. Der Ex-BVB-Profi überraschte.

    Dortmund – Im Zuge der Champions-League-Partien des BVB gegen den LOSC Lille kommt es zu einem dreifachen Wiedersehen. Wenn Borussia Dortmund auf die Franzosen trifft, spielen Serhou Guirassy und Thomas Meunier gegen ihre ehemaligen Klubs. Letzterer äußerte sich vor den Duellen zu großen Schwierigkeiten, die er während seiner Station im Ruhrgebiet hatte.

    Thomas Meunier beklagt große BVB-Schwierigkeiten: „Probleme wie nie zuvor“

    „Ich hatte so viele Probleme wie noch nie zuvor. Ich hatte enorme Schwierigkeiten, meinen Rhythmus zu finden und mich zu stabilisieren“, kommentierte Meunier seine BVB-Zeit in einem Interview mit der L‘Équipe. Dabei bezog sich der Belgier auf mehrere Verletzungen.

    Meunier beschrieb seine ersten zwei Jahre bei Borussia Dortmund als „außergewöhnlich“. Die darauffolgenden Spielzeiten habe er dann eine Achterbahnfahrt aus „ein paar Spielen, Verletzungen und drei Monaten Pause“ erlebt (mehr zu ehemaligen BVB-Stars bei RUHR24). Einige schwarz-gelbe Fans dürften dem Ex-Borussen zumindest im ersten Punkt widersprechen.

    Meuniers Leistungen im BVB-Dress wurden oft wegen Fehlpässen und Fehlern in der Defensive kritisiert. Allerdings verwandelte sich die Kritik mitunter in ein regelrechtes Bashing gegen den 33-Jährigen, welches nicht immer der Wahrheit entsprach. Im vergangenen Jahr verließ er den Verein schließlich.

    Ex-BVB-Profi Thomas Meunier wollte Tapetenwechsel

    Der Ex-BVB-Profi betonte, er habe einen Tapetenwechsel gebraucht. Über die Monate vor seinem Abschied von Borussia Dortmund sagte Meunier: „Ich spielte, weil Julian Ryerson verletzt war, aber er war immer noch Option Nummer eins. Ich wäre trotzdem auf der Bank gelandet.“

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    Aus diesem Grund wechselte der Rechtsfuß im Februar 2024 in die Türkei. Seinerzeit feierte Meunier ein märchenhaftes Debüt bei Trabzonspor, als er in der Nachspielzeit einen Treffer im Pokal vorbereitete. Im Sommer desselben Jahres folgte der umstrittene Transfer zum LOSC Lille.

    Wechsel von Thomas Meunier zum LOSC Lille sorgte für Ärger – Ex-BVB-Profi behält Haus in Dortmund

    Wie RUHR24 bereits berichtete, drohte dem Ex-BVB-Profi ein Rechtsstreit wegen seines Frankreich-Wechsels. Meunier besaß laut eigenen Angaben eine Ausstiegsklausel bei Trabzonspor, die er im letzten Moment zog, ehe die Frist verstrichen wäre. Der Lille-Transfer ermöglichte dem dreifachen Vater mehr Nähe zu seiner Familie.

    In diesem Kontext überraschte der ehemalige BVB-Spieler – zum Zeitpunkt des Frankreich-Wechsels lebte dessen Familie noch in Deutschland. Meuniers Söhne seien vier Jahre in Dortmund zur Schule gegangen und sprechen Deutsch. Zudem gehöre ihm nach wie vor ein Haus in der Ruhrgebietsstadt.

    Trotz der bestehenden Verbindung nach Dortmund erwartet Meunier im Rahmen seine Rückkehr gleichgültige Reaktionen der BVB-Fans. Er betonte: „Ich habe zwar nicht die Geschichte des Vereins geprägt, aber ich hatte auch nie Probleme mit irgendjemanden.“



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  • BVB vor schmerzhaftem Wiedersehen mit Meunier

    BVB vor schmerzhaftem Wiedersehen mit Meunier


    Borussia Dortmund trifft im Achtelfinale der Champions League auf einen alten Bekannten. Der ehemalige BVB-Akteur weiß genau, wie er den Dortmundern wehtun kann. Seine Spielweise könnte zum Problem werden.

    Schmerzhaftes Wiedersehen mit dem Ex? Borussia Dortmund trifft am Abend auf LOSC Lille (ab 21 Uhr im LIVETICKER) und somit auch auf Thomas Meunier, der zwischen 2020 und 2024 83 Spielen für Schwarz-Gelb absolvierte.

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    Der 33-Jährige weiß genau, wie die Dortmunder zu knacken sind – gerade zuhause. Sein Spielstil könnte gleich in zweierlei Hinsicht schmerzhaft für die Dortmunder werden.

    BVB-Abschied von Thomas Meunier in drei Akten

    Rückblick: Es war ein Akt in drei Teilen. Thomas Meunier stand bei Borussia Dortmund schon seit geraumer Zeit auf dem Abstellgleis.

    Der Grund: Bei seinem ablösefreien Wechsel von Paris St. Germain zum BVB, statteten ihn die Bosse mit einem lukrativen Vertrag aus. Mit einem Jahresgehalt von knapp acht Millionen Euro gehörte der Belgier zu den Top-Verdienern im Team, spielte aber nie wie einer.

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    Die Verantwortlichen wollten ihn bereits im Sommer 2023 abgeben. Doch es fand sich kein Abnehmer für den belgischen Nationalspieler. Im folgenden Winter-Transferfenster galt er deshalb als Transfer-Kandidat Nummer eins, doch aufgrund der angespannten Personalsituation wurde er kurz vor Weihnachten wieder wichtig.

    Und so sah es zum Ende des Winter-Transferfensters so aus, als würde Meunier erneut in Dortmund bleiben. Doch es kam anders. Da Wechsel in die Türkei auch über die Deadline (Ende Januar) hinaus finalisiert werden konnten, verließ er vor ziemlich genau einem Jahr den Verein.

    Meunier wechselt dank kurioser Klausel

    Bei Trabzonspor gehörte der Rechtsverteidiger zum Stammpersonal und sprang durch ansprechende Leistungen auf den EM-Zug auf. Zum Einsatz kam er bei dem Turnier in Deutschland aufgrund einer Verletzung allerdings nicht.

    Nach einem halben Jahr in der Türkei zog er weiter – zum Unmut der Trabzonspor-Bosse. Denn Meunier ließ sich eine Klausel in seinen Vertrag schreiben, wonach er unter bestimmten Bedingungen den Verein zum Nulltarif verlassen könnte.

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    „Ich war allein, weit weg von meiner Frau und meinen Kindern, die in Deutschland zur Schule gingen. Da ich ablösefrei gekommen war, hatte ich eine Ausstiegsklausel, die besagte, dass ich bis zum 15. Juli ohne Verhandlungen frei zu einem Verein gehen konnte, der mich näher an meine Familie bringen würde“, erklärte Meunier im Interview mit der französischen Zeitung L´Équipe.

    Lille zog diese Klausel am letzten Tag.

    Meunier überzeugt: „Dann werden wir diesen Druck nicht spüren“

    Beim Tabellenfünften der Ligue A war er zunächst nur als Backup eingeplant. Doch weil sich Tiago Santos das Kreuzband riss, rutschte er wieder in die erste Reihe und überzeugte.

    Spielerisch, gerade auf engem Raum, hat Meunier – wie schon zu Dortmunder Zeiten – sicherlich Defizite.

    Doch eines muss man ihm zugutehalten: Der 33-Jährige ist ein absoluter Kämpfer, der sich für keinen Zweikampf zu schade ist und sein Herz für seine Mannschaft auf dem Platz lässt. Dazu gehört: Eng am Mann stehen und unangenehm bis schmerzhaft im Zweikampf zu sein – eine Herangehensweise, mit der die Dortmunder in dieser Saison enorme Probleme haben.

    Und genau das weiß Meunier. Man müsse mit einer hohen Aggressivität auch den Fans und der Gelben Wand den Zahn ziehen. „Wenn es uns gelingt, sie in Schwierigkeiten zu bringen, werden wir diesen Druck nicht spüren.“

    Auch wenn Nico Schlotterbeck nach dem 2:0-Sieg am Wochenende gegen St. Pauli zugab, kaum französischen Fußball zu schauen, erwartet der Innenverteidiger einen „unangenehmen Gegner.“ Und weiter: „Thomas spielt rechts hinten jedes Spiel. Ich glaube der passt mit seiner Zweikampfstärke ganz gut nach Lille.“

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    Meunier vor „gleichgültiger“ Rückkehr

    Auf eine emotionale Rückkehr stellt sich Meunier, wie er im Interview beschrieb, übrigens nicht ein. Er gehe davon aus, dass sein Auftritt „ein bisschen gleichgültig“ sein werden.

    „Ich habe zwar nicht die Geschichte des Vereins geprägt, das ist klar, aber ich hatte auch nie Probleme mit irgendjemandem. Wir haben immer noch ein Haus dort, unsere drei Kinder sind dort vier Jahre zur Schule gegangen, sprechen Deutsch. Ich werde nicht sagen, dass es die beste Erfahrung meines Lebens war, aber ich bereue es absolut nicht.“

    Wie schwer es ist, gegen Lille zu bestehen, weiß BVB-Trainer Niko Kovac übrigens nur zu gut. Mit seinem ehemaligen Verein AS Monaco gewann er keines der drei direkten Aufeinandertreffen.

    Lille kann Geschichte schreiben

    LOSC Lille kann Geschichte schreiben. Denn noch nie gelang es den „Doggen“ im Achtelfinale der Königsklasse zu bestehen und weiterzukommen. In der vergangenen Saison reichte es in der Conference League aber immerhin für das Viertelfinale.

    Zwar qualifizierten sich die Franzosen nur knapp über die Qualifikation für die Königsklasse (gegen Slavia Prag und Fenerbahce Istanbul), mit dem Erreichen von Rang sieben in der Ligaphase mussten sie aber nicht den Umweg Play-Off-Spiele nehmen.

    Obwohl Lille am Wochenende von PSG überrollt wurde (1:4 – nach 37 Minuten stand es bereits 0:4), Siege gegen Real Madrid (1:0), auswärts gegen Atletico Madrid (3:1) oder auch das Remis gegen Juventus Turin (1:1) beweisen: Mit der Überraschungstüte Lille darf zu rechnen sein – gerade, weil Thomas Meunier genau weiß, wie er dem Ex-Verein wehtun kann.



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  • BVB: Thomas Meunier blickt vor Rückkehr auf Zeit in Dortmund

    BVB: Thomas Meunier blickt vor Rückkehr auf Zeit in Dortmund


    Mit Lille an alter Wirkungsstätte 

    BVB: Thomas Meunier blickt vor Rückkehr auf Zeit in Dortmund zurück

    ©IMAGO

    Gut ein Jahr nach seinem Abschied kehrt Thomas Meunier an die alte Wirkungsstätte in Dortmund zurück. Im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League am Dienstagabend (21 Uhr/Amazon Prime) will der 33-Jährige mit dem LOSC Lille seinen Ex-Klub BVB ärgern. Die Franzosen hatten sich als Siebter der Ligaphase etwas überraschend direkt für die Runde der letzten 16 qualifiziert, während die Borussia in den Playoffs gegen Sporting Lissabon (3:0, 0:0) antreten musste.

    „Wir sollten nicht herunterspielen, was wir getan haben, es ist außergewöhnlich. Wir fahren nicht nach Dortmund, um Catenaccio zu machen und zu sehen, was passiert, sondern um diese Runde zu überstehen, dieses Abenteuer so intensiv wie möglich zu erleben“, sagte Meunier im Interview mit „L’Équipe“. Man müsse mit einer hohen Aggressivität auch den Fans und der Gelben Wand den Zahn ziehen. „Wenn es uns gelingt, sie in Schwierigkeiten zu bringen, werden wir diesen Druck nicht spüren.“

    Der belgische Nationalspieler sieht einige Parallelen zwischen den beiden Klubs. „In der Philosophie und den Ergebnissen“, meinte Meunier. „Dortmund kann in der Champions League landen und in der ersten Runde des DFB-Pokals ausscheiden. Wie sie können wir manchmal hervorragend sein und uns dann in etwas verblüffende Schwierigkeiten bringen.“ Im Spiel seien beide Mannschaften sehr dominant, der BVB habe in der Bundesliga aber mit Leverkusen, Leipzig, Stuttgart oder Frankfurt mehr Konkurrenz bekommen. „Im Prinzip muss Dortmund da sein, wenn es bei Bayern nicht gut läuft. In den letzten Jahren ist das hier in Lille konstanter.“ Nach der Meisterschaft 2021 fuhr der LOSC auf den Plätzen zehn, fünf und vier ein, aktuell ist man wieder Fünfter.

    Meunier glaubt nicht, dass seine Rückkehr mit großen Emotionen verbunden sein wird. Der Empfang werde wohl „ein bisschen gleichgültig“ sein, sagte der Rechtsverteidiger, der für den BVB 83 Partien (drei Tore) absolvierte. „Ich habe zwar nicht die Geschichte des Vereins geprägt, das ist klar, aber ich hatte auch nie Probleme mit irgendjemandem. Wir haben immer noch ein Haus dort, unsere drei Kinder sind dort vier Jahre zur Schule gegangen, sprechen Deutsch. Ich werde nicht sagen, dass es die beste Erfahrung meines Lebens war, aber ich bereue es absolut nicht.“ In seiner ersten Saison 2020/21 gewann Meunier als Stammkraft mit dem BVB den Pokal, im zweiten Jahr begann jedoch sein Verletzungspech.

    Meunier hadert rückblickend mit Verletzungspech beim BVB

    „Meine ersten beiden Jahre waren außergewöhnlich, aber die nächsten beiden waren eine Achterbahnfahrt. Ein paar Spiele, eine Verletzung, drei Monate Pause und so weiter. Ich hatte so viele Probleme wie noch nie zuvor. Ich hatte enorme Schwierigkeiten, meinen Rhythmus zu finden und mich zu stabilisieren“, blickte Meunier zurück, den es im Februar 2024 zu Trabzonspor zog. „Ich brauchte einen Tapetenwechsel. Ich spielte, weil Julian Ryerson verletzt war, aber er war immer noch die Option Nummer eins, und ich wäre trotzdem auf der Bank gelandet.“ Er habe sich aber für die EM empfehlen wollen. In der Türkei gelang ihm dies mit einem Tor und sieben Vorlagen in 19 Spielen, doch eine Muskelverletzung verhinderte die Teilnahme am Turnier in Deutschland.

    Im vergangenen Sommer kehrte Meunier nach Frankreich zurück, das Ziehen einer Klausel zum Nulltarif am letzten Tag sorgte bei Trabzonspor aber für Ärger. „Ich war allein, weit weg von meiner Frau und meinen Kindern, die in Deutschland zur Schule gingen. Da ich ablösefrei gekommen war, hatte ich eine Ausstiegsklausel, die besagte, dass ich bis zum 15. Juli ohne Verhandlungen frei zu einem Verein gehen konnte, der mich näher an meine Familie bringen würde. Und an diesem 15. Juli rief mich Olivier Létang (Lilles Päsident; d. Red.) an, den ich von PSG kannte. ‚Du kommst genau richtig, Olivier, denn du hast noch fünf Stunden Zeit, um mich ablösefrei zu verpflichten. Ich steige ins Flugzeug – ich war im Urlaub in Griechenland –, bereite die Papiere vor, sobald ich ankomme, unterschreibe ich.‘ Ich hatte zwei, drei andere Vereine in Europa, die aber eher auf den Klassenerhalt als auf die Tabellenspitze ausgerichtet waren, und ich wollte die Konkurrenzfähigkeit behalten, die ich in Trabzon gehabt hätte, wo ich tolle, herrliche Monate erlebte. Sie haben es ein wenig schlecht aufgenommen, weil es am letzten Tag der Klausel geschah und sie nicht damit gerechnet hatten.“

    In Lille sollte Meunier eigentlich als erfahrener Back-up für Tiago Santos (22) fungieren, seit einer Kreuzbandverletzung des portugiesischen Nationalspielers im Oktober muss der Routinier aber häufiger ran. „Ich gebe immer noch alles wie damals, als ich 18 Jahre alt war. Ich lasse kein Training ausfallen, weil ich mir denke, dass der Alte bei minus fünf Grad drinnen bleiben kann, oder weil es mir hier ein bisschen zieht. Das tötet sonst die Produktivität und den Wettbewerb.“ Die Bilanz gegen den BVB ist für Meunier gemischt. In seinem einzigen Einsatz im Champions-League-Achtelfinale 2020 verlor PSG in Dortmund mit 1:2. Dank eines 2:0 im Rückspiel kamen die Pariser trotzdem weiter, Meunier fehlte allerdings gelbgesperrt.



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