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  • Liverpool-Trainer Arne Slot für zwei Spiele gesperrt

    Liverpool-Trainer Arne Slot für zwei Spiele gesperrt


    Im Rennen um die englische Fußball-Meisterschaft muss Spitzenreiter FC Liverpool vorübergehend ohne Trainer Arne Slot auskommen. Der Niederländer und auch sein Assistent Sipke Hulshoff wurden für zwei Spiele gesperrt. Das Duo wird in der Premier League beim Heimspiel in Anfield gegen Newcastle United am Mittwochabend und auswärts beim FC Southampton am 8. März nicht auf der Bank sitzen.

    Tumulte nach Merseyside-Derby

    Sowohl Slot als auch Hulshoff hatten im Anschluss an das Merseyside-Derby gegen den FC Everton (2:2) zu Monatsbeginn die Rote Karte sehen. Nach dem späten Ausgleich durch James Tarkowski (90.+8) war es im Goodison Park zu tumultartigen Szenen gekommen. Neben Slot und Hulshoff wurden auch Liverpool-Profi Curtis Jones und Evertons Abdoulaye Doucouré vom Platz gestellt. Zunächst war jedoch unklar gewesen, wie die Strafe ausfällt.

    Eine unabhängige Disziplinarkommission entschied nun, das Trainer-Duo mit der Sperre zu belegen, nachdem beide eingeräumt hatten, sich gegenüber den Offiziellen unangemessenen verhalten zu haben. Slot wurde zudem zu einer Geldstrafe von 70.000 Pfund (ca. 85.000 Euro) verurteilt, während Hulshoff 7.000 Pfund (ca. 8.500 Euro) zahlen muss. Obendrein müssen die beiden Vereine jeweils eine Geldstrafe wegen der Vorfälle zählen.

    Liverpool auf Meisterschaftskurs

    Nach dem Unentschieden beim Lokalrivalen Everton drohte der Tabellenvorsprung Liverpools zu schrumpfen. Inzwischen haben die Reds wieder ein komfortables Polster und führen die Tabelle mit elf Punkten vor dem FC Arsenal an. Die Londoner haben allerdings ein Spiel weniger absolviert.

    Auch in der Königsklasse darf sich Liverpool Hoffnungen auf den Titel machen. Im Champions-League-Achtelfinale bei Paris Saint-Germain am 5. März sitzt Slot wie gewohnt auf der Bank.



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  • Sorge um Kimmich: «Er geht nicht gerne vom Platz»

    Sorge um Kimmich: «Er geht nicht gerne vom Platz»


    Der FC Bayern München muss anderthalb Wochen vor dem deutschen Achtelfinal-Duell in der Champions League gegen Bayer Leverkusen einen Ausfall von Joshua Kimmich befürchten. Der Nationalmannschaftskapitän musste beim 4:0 des deutschen Fußball-Rekordmeisters im Bundesliga-Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt in der 43. Minute ausgewechselt werden.

    «Jo ist schon angeschlagen ins Spiel gegangen. Er ist bei der Untersuchung», berichtete Sportvorstand Max Eberl nach dem Heimspiel beim Streamingdienst DAZN. Er hoffe, dass es nichts Schlimmes sei. «Jo geht nicht gerne vom Platz», ergänzte Eberl. Nach seinem Tor zum 3:0 in der Schlussphase verließ auch Nationalspieler Jamal Musiala humpelnd den Platz. Hier sprach Eberl von «einer Vorsichtsmaßnahme». Der 21-jährige Musiala sollte also nicht ausfallen.

    «Vorsichtsmaßnahme» bei Musiala

    Kimmich, der sich kurz vor der Halbzeitpause auf den Boden setzte und behandelt wurde, unternahm nicht einmal mehr den Versuch, sich in die Pause zu retten. Für ihn kam Leon Goretzka in die Partie.

    Ein längerer Ausfall von Kimmich würde den Rekordmeister gerade im brisanten Königsklassen-Duell mit Doublesieger Leverkusen hart treffen. Der unter Trainer Vincent Kompany unangefochtene Mittelfeldchef verpasste in dieser Saison noch keine Pflichtspielminute beim FC Bayern. Beim Treffer zum 1:0-Pausenstand durch Michael Olise war Kimmich schon in den Katakomben.

    Im Achtelfinale der Champions League erwarten die Münchner am Aschermittwoch Bayer Leverkusen zum Hinspiel. Sechs Tage später steht das Rückspiel am Rhein an.



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