Schlagwort: Marco Friedl

  • Werder Bremen gegen Darmstadt: Schmerz-Pause für Justin

    Werder Bremen gegen Darmstadt: Schmerz-Pause für Justin

    Werder Bremen gegen Darmstadt: Schmerz-Pause für Justin

    Im Duell zwischen Werder Bremen und Darmstadt standen die Zeichen für die Grün-Weißen unter keinem guten Stern. Linksaußen Justin Njinmah wird mehrere Wochen pausieren müssen, nachdem er sich im Training eine Verletzung am Oberschenkel zugezogen hat. Dies wurde in einer offiziellen Mitteilung des Vereins bekannt gegeben.

    Die Verletzung wurde am Donnerstag während eines intensiven Trainingsspieles diagnostiziert. Vereinsarzt Dr. Stefan Möller erklärte: „Justin hat sich bei einer unglücklichen Bewegung verletzt. Es handelt sich um einen Muskelanriss, der ihn voraussichtlich vier bis sechs Wochen an der Teilnahme am Spielbetrieb hindern wird.“ Die Diagnose hat bei den Verantwortlichen von Werder Bremen Besorgnis ausgelöst, da Njinmah in dieser Saison mit seinen Leistungen zu den Schlüsselspielern des Teams zählte.

    Wichtige Rolle im Team

    Der 22-Jährige wurde in dieser Saison zu einer zentralen Figur im Angriff von Werder Bremen und trug mit sechs Toren und fünf Vorlagen bereits maßgeblich zum Erfolg des Teams bei. Trainer Ole Werner äußerte sich besorgt über den Ausfall: „Justin hat sich fantastisch entwickelt und war in den letzten Wochen in Topform. Sein Ausfall ist für die Mannschaft ein großer Verlust.“

    Die Bremer stehen vor einer anspruchsvollen Serie mit Spielen gegen starke Gegner in der Bundesliga. Ohne Njinmah müssen nun andere Spieler übernehmen, um die Lücke zu schließen. Werner deutete an, dass er möglicherweise auf Systemumstellungen oder regelmäßige Rotation setzen könnte, um die offensive Spielweise aufrechtzuerhalten.

    Alternative Lösungen

    • Leonardo Bittencourt könnte mehr Spielzeit erhalten und die linke Außenbahn übernehmen.
    • Neuzugang Hendrik Weydandt, der sich in der Vorbereitung als variabel erwies, könnte in die Startelf rücken.

    Die Fans des Vereins zeigen sich enttäuscht über die Nachricht. Auf Social Media gibt es zahlreiche Kommentare, die sich eine schnelle Genesung für den talentierten Spieler wünschen. „Das ist ein herber Schlag für unsere Aufstiegsträume. Justin bringt viel Schwung in unser Spiel“, lautet ein oft geteilter Post eines Fans.

    Teamgeist und Moral

    Trotz der ungünstigen Situation versucht die Mannschaft, optimistisch zu bleiben. Kapitän Marvin Ducksch erklärte nach dem Training: „Wir müssen jetzt als Team zusammenstehen und die Herausforderung annehmen. Jeder hat die Möglichkeit, sich zu beweisen.“ Diese Entschlossenheit ist essenziell, um den Rückstand auf die oberen Plätze nicht weiter anwachsen zu lassen.

    Werder Bremen hat sich in dieser Saison ordentlich stabilisiert und wird alles daransetzen, die Punkte zu holen, die für das Erreichen der oberen Tabellenregionen notwendig sind. Der Fokus liegt darauf, den Weggang von Njinmah schnellstmöglich zu kompensieren.

    Ausblick auf kommende Spiele

    Am kommenden Samstag spielt Werder Bremen gegen den SV Darmstadt 98, der in dieser Saison ebenfalls für Überraschungen sorgt. Die Darmstädter stehen momentan im Mittelfeld der Tabelle und dürften auf einen motivierten Gegner treffen, der die Abwehr an der Alten Försterei unter Druck setzen will.

    Für Bremen wird es entscheidend sein, die Chance zu nutzen und das Heimspiel zu gewinnen. Die Dimension der Herausforderung hat sich durch den verletzungsbedingten Ausfall von Njinmah verändert, doch das Trainerteam hat Vertrauen in die Fähigkeiten der Spieler, sodass jeder Einzelne zeigen kann, was er kann.

    Gesundheitschecks und Rehabilitation

    In den kommenden Tagen wird Njinmah einen individuellen Rehabilitationsplan durchlaufen. Die medizinische Abteilung ist optimistisch, dass er nach der vorgesehenen Heilungszeit wieder auf das Spielfeld zurückkehren kann. Es bleibt abzuwarten, ob es eventuell zu einer schnelleren Rückkehr kommt, die von der Schwere der Verletzung abhängt.

    Die Vereinsverantwortlichen haben bereits angekündigt, die Fans über Neuigkeiten bezüglich der Verletzung und den Heilungsprozess informiert zu halten. Die medizinische Abteilung wird dabei regelmäßige Updates geben, um das Publikum auf dem Laufenden zu halten.

    Die nächste Phase der Saison wird für Werder Bremen entscheidend sein, um die Kursrichtung in der Bundesliga zu festigen. Das Auftaktspiel gegen Darmstadt wird zeigen, wie gut das Team ohne seinen Schlüsselspieler zurechtkommt und ob die Moral hoch genug ist, um auch diese Herausforderung zu meistern.

  • Werder Bremen: Ole Werner nennt zwei Schlüssel: So will

    Werder Bremen: Ole Werner nennt zwei Schlüssel: So will


    „Wir versuchen, aus dem Hinspiel Mut zu schöpfen, in dem wie eine sehr gute Leistung gezeigt haben.“

    Trotz der fünf Pflichtspiel-Niederlagen in Folge im Rücken fährt Werder mit positiver Einstellung nach Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr). Trainer Ole Werner (36) und sein Team erinnern sich an das 2:2 aus der Hinrunde, das den 161 Tage langen Torlos-Frust im Weserstadion beendet hatte und ein Spiel auf Augenhöhe zeigte.

    Dass die Leverkusener nach der Achtelfinal-Enttäuschung gegen Bayern (0:3) in der Champions League angeknackst auflaufen könnten, spielt für Werner keine Rolle.

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    Quelle: DYN07.03.2025

    „Natürlich ist jetzt ein halbes Jahr vergangen, die Mannschaften sind an unterschiedlichen Punkten, es haben sich Dinge verändert“, sagt der Coach. „Aber das Hinspiel ist eher das, worauf wir uns konzentrieren. Der Ansatz aus dem Champions-League-Spiel wird uns wahrscheinlich nicht am Samstag erwarten.“

    Werner muss Werder aus der Krise holen – ausgerechnet beim Deutschen Meister. Aber der Coach weiß, wie man eine Chance gegen den Favoriten hat.

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    „Das alles Entscheidende ist, dass du gut verteidigst. Als Mannschaft vor allem zentrale Räume gut schützt, dich da nicht zu früh rausziehen lässt. Das ist etwas, was uns im Hinspiel gut gelungen ist“, nennt der Trainer einen wichtigen Punkt.

    Auch im Hinspiel verteidigte Werders Dreierkette äußerst konzentriert, ließ nur 13 Torschüsse zu. Zu ebenso vielen kam die eigene Werder-Offensive im Leverkusener Strafraum – der zweite Schlüssel.

    „Und dann geht es darum, es auch gutzumachen, wenn du dann Bälle gewinnst. Leverkusen hat sehr gutes Gegenpressing, da ist es schwierig, überhaupt im Ballbesitz zu bleiben“, sagt Werner.



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  • Werder Bremen: Alle verletzt! Ohne drei Stars nach

    Werder Bremen: Alle verletzt! Ohne drei Stars nach


    Hoffnung geplatzt!

    Werder muss in Leverkusen (Sa., 15.30 Uhr, Sky) auf drei wichtige Spieler verzichten.

    Wie befürchtet kommt das Spiel für Kapitän Marco Friedl (26), aber auch für Stürmer Marvin Ducksch (30) und Innenverteidiger Niklas Stark (29) zu früh.

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    Quelle: DAZN06.03.2025

    Werner: „Duckschi hat immer noch muskuläre Probleme im Oberschenkel. Es wird besser, ist aber nicht absehbar, ob es für ihn bis zum Gladbach-Spiel reicht.“ Die Heim-Partie gegen die Borussia ist die letzte vor der anstehenden Länderspielpause.

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    Ähnlich der Fall bei Innenverteidiger Stark, der gegen Wolfsburg (1:3) zur Pause rausmusste. Werner: „Starki hat eine Reizung im Knie, die Probleme bereitet. Gegen Gladbach ist er noch nicht raus, aber für Leverkusen wird es nicht reichen.“



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  • Fußball-Bundesliga: Werder ohne Trio nach Leverkusen

    Fußball-Bundesliga: Werder ohne Trio nach Leverkusen


    Werder Bremen muss im Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen weiter auf ein wichtiges Trio verzichten. Kapitän Marco Friedl, sein Verteidiger-Kollege Niklas Stark und Torjäger Marvin Ducksch fallen für die Partie beim deutschen Meister am Samstag (15.30 Uhr/Sky) verletzt aus. Dafür stehen die Offensivkräfte Romano Schmid, Justin Njinmah und Marco Grüll nach ihren Erkrankungen wieder zur Verfügung.

    Werder steht nach nur einem Sieg aus den vergangenen neun Bundesligaspielen im Niemandsland der Tabelle. Der Traum vom Einzug ins internationale Geschäft ist nahezu geplatzt.

    Dennoch wollen die Grün-Weißen in Leverkusen, das in der Champions League ein empfindliches 0:3 gegen Bayern München hinnehmen musste, punkten. Mut macht dabei das 2:2 aus dem Hinspiel. «Weil wir da ein sehr gutes Spiel gemacht haben», sagte Werder-Coach Ole Werner. Daran gelte es anzuknüpfen.

    © dpa-infocom, dpa:250306-930-395740/1



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  • Marco Friedl stößt zur Mannschaft

    Marco Friedl stößt zur Mannschaft


    Bei Marco Friedl ist nach seiner Innenbandverletzung im Knie Besserung in Sicht: Wie der SV Werder Bremen am Dienstag berichtet, absolvierte der Kapitän das Aufwärmprogramm mit dem Team. Der nächste Schritt in Richtung Comeback wurde vom Österreicher also genommen.


    Bis der Werder-Kapitän wieder spielfit ist, wird es aber noch die eine oder andere Woche dauern. Zuletzt wurde Ende März als möglicher Rückkehrzeitpunkt genannt.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Werder Bremen: Neue Sorgen für Werner – Grippe-Welle

    Werder Bremen: Neue Sorgen für Werner – Grippe-Welle


    Mit Marvin Ducksch (30/muskuläre Probleme), Romano Schmid (25/krank) und Kapitän Marco Friedl (26/Innenbandzerrung) muss Werder am Wochenende ohnehin schon auf drei seiner wichtigsten Profis verzichten. Und für Trainer Ole Werner (36) kommt es mitten in der sportlichen Krise (vier Pflichtspiel-Pleiten in Folge) jetzt noch dicker!

    Denn eine Grippe-Welle legt drei weitere Profis lahm. Marco Grüll (26), Skelly Alvero (22) und – dieser Ausfall wäre besonders schwerwiegend – Torwart Michael Zetterer (29). Das Trio kann am Donnerstag nicht trainieren, wackelt damit fürs Heimspiel gegen Wolfsburg am Samstag (15.30 Uhr).

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    Quelle: BILD27.02.2025

    „Romano hat es richtig erwischt, bei den anderen dreien habe ich gerade eben erst erfahren, dass sie nicht trainieren werden“, sagt Werner und will positiv bleiben. „Ob sie bis Samstag wieder auf den Beinen stehen, weiß ich noch nicht, bin aber jetzt erst mal optimistisch.“

    Ein Trainingsausfall so kurz vor der Partie ist allerdings kein gutes Zeichen. Möglich also, dass Ersatzkeeper Mio Backhaus (20) zum ersten Mal zwischen Bundesliga-Pfosten stehen wird.

    „Jeder in unserem Kader muss immer bereit sein, zu spielen“, sagt Werner über den Jung-Keeper. „Die Rolle der Nr. 2 erfüllt er so, wie man es sich vorstellt. Er arbeitet gut im Training. Wenn er spielen muss, glaube ich, dass er bereit ist. Trotzdem hoffen wir, dass Zetti am Samstag spielen kann.“



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  • Bremer Krise: Ratlos und ersatzgeschwächt: Werder

    Bremer Krise: Ratlos und ersatzgeschwächt: Werder


    Mehr als eine halbe Stunde lang redete Werder-Coach Ole Werner vor dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg über die angespannte Situation bei Werder Bremen. Wirklich schlauer, warum die Grün-Weißen nach einer starken Hinrunde im Jahr 2025 völlig den Faden verloren haben und am Dienstag auch noch im Viertelfinale des DFB-Pokals beim Drittligisten Arminia Bielefeld ausschieden, war danach aber niemand.

    Erneut war viel von Problemen innerhalb der Mannschaft die Rede, die konkret aber wieder nicht benannt wurden. Es scheint, als stünden Spieler und Verantwortliche an der Weser derzeit selbst fassungslos vor der nun schon seit Wochen anhaltenden Negativspirale. Immer klarer wird, dass es an der Weser im Sommer einen Umbruch geben muss.

    Umbruch versäumt

    Schon vor der Saison hatte Werner gesagt, dass der weitgehend unverändert gebliebene Kader auf der einen Seite ein Vorteil sein könne, weil im Team die Abläufe und Mechanismen bekannt sein. Gleichwohl könne sich aber auch negativ auswirken, dass es keine Fluktuation und keinen frischen Wind im Kader des Fußball-Bundesligisten gegeben habe, der seit dem Aufstieg vor drei Jahren zusammengeblieben ist.

    «Wir haben eine gewisse Struktur, die wir schon seit zweieinhalb Jahren haben», erklärte Werner vielsagend. «Die Themen sind schon seit zweieinhalb Jahren da. Die kommen immer mal wieder auf, wenn die Ergebnisse ausbleiben.»

    Nach dem 0:5-Debakel beim SC Freiburg vor einer Woche hatte Werner öffentlich den Zusammenhalt im Team angeprangert. Die Defensive würde mit dem Finger auf die Offensive zeigen, die Angreifer wiederum auf die Verteidiger. So könne man in der Bundesliga kein Spiel gewinnen, es müsse wieder eine Einheit auf dem Platz stehen.

    Werner-Worte ohne Wirkung

    Klare Worte, die an den Spielern allerdings wirkungslos abprallten. Anders ist der über weite Strecke leblose und desolate Auftritt in Bielefeld nicht zu erklären. Der DFB-Pokal war das große Ziel, die Aussicht auf den Einzug ins Finale von Berlin das, was das Team zusammenhielt. Seit Dienstag ist all das futsch, hergeschenkt durch einen unerklärlich leblosen Auftritt auf der Alm, der viele Fragen aufwirft.

    Die sonst so treuen Fans wendeten sich nach dem Offenbarungseid erstmals von der Mannschaft ab. Eine brandgefährliche Tendenz. Bei Borussia Mönchengladbach erlebten sie im vergangenen Jahr eine ähnliche Situation. Das Aus beim Drittligisten 1. FC Saarbrücken sorgte für eine Spaltung zwischen Anhängern und Spielern und riss den Traditionsverein vom Niederrhein fast in den Abgrund. Nur mit großer Mühe konnte der Abstieg verhindert werden.

    Den Bremern droht Ähnliches. Das einzig Positive ist, dass Werder 15 Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz hat und ein Abstieg damit nahezu ausgeschlossen ist. Doch um die Stimmung am Osterdeich nicht noch weiter kippen zu lassen, ist am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Wolfsburg zwingend eine Reaktion notwendig.

    Personalsorgen vor Wolfsburg

    «Wir müssen geschlossen und kämpferisch auftreten», sagte Werner. Allerdings gesellen sich zur sportlichen Krise nun auch noch Personalsorgen hinzu. Marvin Ducksch, Marco Friedl und Romano Schmid fallen auf jeden Fall aus. Hinter den Einsätzen von Michael Zetterer, Marco Grüll und Skelly Alvero stehen noch Fragezeichen. Das Trio plagt sich mit Erkältungen herum.

    Nach der Niederlage in Bielefeld hatte Routinier Leonardo Bittencourt heftige Kritik am Zustand der Mannschaft geübt. Werner sah darin kein Problem. Er forderte aber ein Zeichen auf dem Platz. «Es ist nicht damit getan, Dinge anzusprechen. Es kommt auf die Reaktion an», sagte der 36-Jährige. «Reden können wir alle viel. Es kommt darauf an, was man auf dem Platz sieht. Und es ist de facto so, dass man aktuell zu wenig sieht.»

    © dpa-infocom, dpa:250227-930-388657/2



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  • Werder Bremen: Comeback-Schreck! Bittere Friedl-News

    Werder Bremen: Comeback-Schreck! Bittere Friedl-News


    1. Werder Bremen: Comeback-Schreck! Bittere Friedl-News für die Fans  BILD
    2. SV Werder Bremen gibt Update zu Comeback-Plan von Marco Friedl  LigaInsider
    3. Beunruhigende Friedl-Statistik: So wenig Punkte holt Werder ohne seinen Kapitän  deichstube.de
    4. Marco Friedl: So wenig Punkte holt Werder ohne seinen Kapitän  WESER-KURIER
    5. SV Werder Bremen: Marco Friedl will im März auf dem Platz stehen  LigaInsider



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  • DFB-Pokal: Arminia Bielefelds Pokal-Held Wörl

    DFB-Pokal: Arminia Bielefelds Pokal-Held Wörl


    Zukunft ab Sommer offen 

    DFB-Pokal: Arminia Bielefelds Pokal-Held Wörl zuversichtlich gegen Werder

    ©IMAGO

    „Magische Nächte“ auf der Bielefelder Alm gab es in der aktuellen DFB-Pokal-Saison bereits mehrfach zu bestaunen – und immer waren sie auch verbunden mit dem Namen Marius Wörl. Der 20 Jahre alte Mittelfeldspieler zählt mit vier Torbeteiligungen in drei Partien zu den Top-Scorern des Wettbewerbs. Vor dem Viertelfinal-Duell der Arminia mit Werder Bremen (Dienstag, 20:45 Uhr) sprach Transfermarkt ausführlich mit dem Leihspieler von Hannover 96 über die Chancen des Drittligisten sowie seine persönliche Zukunft. Auch Hannovers Sportdirektor Marcus Mann bezog zu letzterer Stellung.

    Rund um die SchücoArena ist die Vorfreude auf das Kräftemessen mit Werder in diesen Tagen fast allgegenwärtig. Dreimal stand Arminia Bielefeld in diesem Jahrtausend im Pokal-Halbfinale, gegen ein viertes hätte hier niemand etwas. Seit 2019 schaffte es einzig der 1. FC Saarbrücken als Drittligist im Pokal so weit vorzudringen wie das Team von Mitch Kniat. Hannover, Union Berlin und der SC Freiburg mussten in der SchücoArena bereits die Segel streichen, in Bremen ist man entsprechend gewarnt. „Wir wissen um die Gefährlichkeit der Aufgabe, auf der Alm ist es immer schwierig“, hatte Werders Kapitän Marco Friedl nach der Auslosung Mitte Dezember betont. Dennoch will Werder seiner Favoritenrolle gerecht werden, wie Trainer Ole Werner unterstrich.

    „Wir hatten in den ersten drei Runden starke Gegner und auch Bremen wird es uns als Bundesligist nicht einfacher machen. Dort ist eine große individuelle Klasse vorhanden, vor allem spielt Werder auch schnell nach vorne. Aber dass man auch mit uns rechnen kann, haben wir in den ersten Runden gezeigt. Auch da haben ja nicht viele an uns als Drittligisten geglaubt. Das ist auch diesmal etwas, das mich im Vorfeld gut und zuversichtlich stimmt“, blickt Wörl im Gespräch mit TM auf die anstehende Aufgabe. Der gebürtige Münchner und Ex-Löwe ist ein Gesicht der bis dato erfolgreichen Bielefelder Pokalrunde. Gegen seinen Stammklub 96 leitete er mit seinem Assist zum 1:0 durch den im Winter nach Mannheim verliehenen André Becker den Sieg ein, beim 2:0 gegen Union traf er zunächst selbst per Traumtor und legte anschließend erneut Becker auf. Gegen Freiburg assistierte er wiederum Christopher Lannert zur Führung.

    Arminia Bielefeld im DFB-Pokal: „Das Stadion hat uns getragen“

    Auf seine Statistiken angesprochen und auf die Frage, warum ihm der Pokal scheinbar so gut liegt, sagt Wörl: „Ich bin ja noch relativ jung und daher sind das natürlich mit die größten Spiele, die ich persönlich in meiner Karriere bislang hatte. Ich bin dann komplett bis oben hin motiviert und versuche immer, alles für den Verein, das Team und ein Weiterkommen zu geben. Ich liebe Abendspiele, ich liebe es, wenn das Stadion ausverkauft ist. Mir macht jedes einzelne Pokalspiel bis hierhin total Spaß und ich hoffe, dass ich am Dienstag darauf aufbauen und an die Leistungen der ersten Runden anknüpfen kann.“ 

    Vereinsvergleich

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    Mitch Kniat

    Trainer

    Ole Werner

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    Eine zentrale Rolle werde gegen Werder aber nicht nur der Mannschaft, sondern erneut den Arminia-Anhängern zukommen, betont Wörl, der die Stimmung auf der Alm als „überragend“ bezeichnet. „Ich denke, das hat man in allen drei Heimspielen gesehen. Es war eine unfassbare Stimmung von der ersten bis zur letzten Minute und man kann schon sagen, dass das Stadion uns auf jeden Fall getragen hat. Unsere Fans spielen immer eine ganz wichtige Rolle und jeder freut sich auch deshalb schon unheimlich auf das Spiel am Dienstag. Das wird für alle ein super Ereignis, wir haben richtig Bock!“

    Mit den Fans im Rücken will Arminia Bielefeld ins DFB-Pokal-Halbfinale einziehen.

    Mit den Fans im Rücken will Arminia Bielefeld ins DFB-Pokal-Halbfinale einziehen.

    Wörl hat sich in seinem zweiten Jahr in Bielefeld den Status des Leistungsträgers und Führungsspielers erarbeitet. Im Sommer 2023 war der Youngster im Alter von 18 Jahren vom Ausbildungsklub 1860 München, wo er bereits früh den Ruf des Nachwuchsjuwels besaß, nach Hannover gewechselt und direkt an den DSC verliehen worden. Bereits in seiner ersten Saison kam er auf 30 Partien und 24 Startelfeinsätze, insgesamt stehen seither 14 Scorer in 65 Pflichtspielen zu Buche. Im vergangenen Sommer wurde der Leihdeal mit den Roten um ein weiteres Jahr bis Saisonende 2025 verlängert. „Ich habe nach dem ersten Jahr gesehen, dass ich mich hier, auch dank des Trainerteams rund um Mitch Kniat, richtig gut entwickle. Und ich glaube, ein junger Spieler muss so viel wie möglich spielen. Dazu hat es mir in Bielefeld einfach super gefallen und das waren zusammengenommen die ausschlaggebenden Faktoren für die Entscheidung. Auf dieser Basis haben wir gemeinsam mit Hannover und Arminia entschieden, dass es für mich das Beste ist, wenn ich ein weiteres Jahr bleibe, um mich stetig weiterzuentwickeln“, erklärt Wörl. 

    Marius Wörl ist bei Arminia Bielefeld zum Führungsspieler geworden.

    Marius Wörl ist bei Arminia Bielefeld zum Führungsspieler geworden.

    Am Maschsee läuft Wörls Vertrag noch bis 2026. Dem Vernehmen nach besitzt Bielefeld eine Kaufoption, die unterschiedlichen Medienberichten zufolge im Bereich von einer Million Euro liegt. Gerüchten zufolge sollen auch andere Vereine längst ein Auge auf den 20-Jährigen geworfen haben, darunter Klubs über die Grenzen Deutschlands hinaus. Über seine Zukunft ab Sommer macht sich der Profi aber aktuell noch keine Gedanken. „Ich bin vielmehr im Hier und Jetzt unterwegs. Ich will erstmal eine gute Saison mit Arminia spielen und Stand jetzt ist es danach natürlich so, dass ich zurück nach Hannover gehe. Aber ich befasse mich damit nicht viel, weil jetzt erstmal noch sehr viele Spiele anstehen. Und die möchte ich, die möchten wir, erfolgreich bestreiten.“ Mit 96 herrscht ein regelmäßiger Austausch, „sie schauen auch viele meiner Spiele an und geben mir Feedback.“

    Hannover 96: Mann nimmt Wörl-Entwicklung „extrem positiv“ wahr

    Bielefelds Geschäftsführer Michael Mutzel attestierte Wörl zuletzt auf und abseits des Platzes „eine extreme Entwicklung“ und betonte gegenüber der „Neuen Westfälischen“, dass man ihn gerne über den Sommer hinaus halten würde: „Er hat sich super entwickelt und sich durch gute Leistungen einen Stammplatz erspielt. (…) Er selbst hat schon mehrfach gesagt, dass er sich bei uns in Bielefeld sehr wohlfühlt. Wir würden ihn gerne dauerhaft hierbehalten und werden alles versuchen, um dies möglich zu machen. Allerdings ist er nach wie vor Spieler von Hannover 96 und es liegt nur bedingt in unseren Händen.“ Mit Blick auf den medial spekulierten Betrag der kolportierten Kaufoption stellte er aber auch klar: „Vertragsinhalte werde ich nicht preisgeben. Nur so viel: Dass wir als Drittligist eine derartige Ablösesumme bezahlen werden, schließe ich kategorisch aus.“

    Der Entwicklungssprung Wörls und dessen Qualitäten sind auch bei den Niedersachsen nicht unbemerkt geblieben, wie Hannovers Sportdirektor Marcus Mann auf Nachfrage gegenüber TM bestätigt: „Wir nehmen die Entwicklung als extrem positiv war. Im letzten Jahr hat man schon gesehen, dass ihm die Spielzeit in der 3. Liga sehr gut getan hat. Dieses Jahr ist er zum absoluten Stammspieler geworden bei der Arminia. Seit dieser Saison wird er auch noch einmal deutlich offensiver eingesetzt, was gut zu ihm passt, weil er ein gutes Gefühl für den Raum hat. Im Pokal hat er ganz besonders auf sich aufmerksam gemacht. Seine Statistik da ist natürlich beeindruckend. Er ist maßgeblich daran beteiligt, dass Bielefeld jetzt das Viertelfinale spielen darf. Wie freuen uns sehr über seine Entwicklung und freuen uns natürlich auch, ihn dann nächste Saison wieder bei uns in Hannover zu begrüßen.“

    Hannovers Sportdirektor Marcus Mann plant Stand jetzt ab Sommer mit Wörl.

    Hannovers Sportdirektor Marcus Mann plant Stand jetzt ab Sommer mit Wörl.

    Mann bestätigt, dass der Klub Wörls Spiele regelmäßig verfolge: „Unsere Scoutingabteilung ist immer wieder bei Spielen der Arminia vor Ort. Ich war erst vor wenigen Tagen mit Marius etwas essen und bin immer gut darüber informiert, wie es ihm geht und was der jeweils aktuelle Stand bei ihm ist.“ Im Mittelfeld der Roten ist die Konkurrenz auf der Wörl-Position nicht gering, derzeit können elf Akteure aus dem Breitenreiter-Kader theoretisch im Zentrum eingesetzt werden. Dass Wörl sich mit der bei der Arminia gesammelten Erfahrung dennoch an der Leine durchsetzen könne, davon ist Mann überzeugt: „Als wir Marius verpflichtet haben, hatte er bei 1860 München zwar schon einige Spiele in der 3. Liga absolviert, war aber so jung, dass er eigentlich noch für die U19 hätte auflaufen dürfen. Deswegen war es einfach für ihn extrem wichtig, viel Spielzeit zu bekommen. Am Ende der Saison wird er bei über 80 Drittligaspielen stehen. Wir trauen es ihm absolut zu, dann auch den nächsten Schritt zu machen. Deswegen planen wir ihn für die kommende Saison bei 96 definitiv ein.“

    Sowohl bei Hannover 96 als auch bei Arminia Bielefeld ist eine sportliche Prognose, in welcher Liga beide Klubs kommende Saison auflaufen werden, im Februar 2025 noch schwierig zu treffen. Der DSC meldete sich nach zwischenzeitlicher Schwächephase über den Jahreswechsel zuletzt mit zwei Siegen in Folge im Aufstiegskampf der 3. Liga zurück. Zweitligist Hannover musste in diesem eine Klasse höher durch sechs Remis aus den letzten sieben Partien einen Rückschlag hinnehmen. Das Einlaufen der beiden Teams zum Saisonende dürfte auch für die Zukunftsentscheidung Wörls von nicht unerheblicher Bedeutung sein. 

    Mit 20 Jahren und zwei starken Drittliga-Saisons im Rücken steht Wörl vor dem Sprung auf das nächste Level. Auf die Frage, ob ein weiteres Jahr 3. Liga für ihn denkbar wäre, sagt er: „Ich persönlich will immer das Maximum erreichen und natürlich entsprechend auch höchstmöglich spielen. Jetzt ist es so, dass ich in diesem Jahr noch in der dritten Liga spiele und was dann im Sommer passiert, kann man nicht sagen – da gibt es so viele Szenarien. Daher will ich auch aktuell gar keinen großen Blick in die Zukunft werfen. Im Fußball kannst Du nie genau sagen, was am nächsten Tag passiert.“

    Text und Interview: Thomas Deterding

    Hier geht’s zum kompletten Transfermarkt-Interview mit Marius Wörl über die aktuelle Situation bei Arminia Bielefeld



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  • Marco Friedl will im März auf dem Platz stehen

    Marco Friedl will im März auf dem Platz stehen


    Mit Marco Friedl ist Werder Bremen eine extrem wichtige Säule weggebrochen. Der Kapitän erlitt vor drei Wochen eine Innenbandzerrung im Knie und wird noch eine Weile brauchen, bis er zurück ist. Mindestens die nächsten drei Bundesliga-Spiele (Freiburg, Wolfsburg und Leverkusen) wird er laut dem kicker offenbar verpassen.


    Denn der Plan des Innenverteidigers sehe eine Rückkehr auf den Platz erst Mitte März vor. Ob es dann tatsächlich schon für das Duell mit Gladbach (15. März) reicht, wird sich zeigen. Im Anschluss an diese Partie geht es für die Bundesligisten zunächst in eine Länderspielpause.

    Die beiden jüngsten Werder-Niederlagen (0:3 in München und 1:3 gegen die TSG) wollte Lizenzspielerleiter Peter Niemeyer unterdessen nicht auf das Fehlen Friedls reduzieren. „Das wäre mir zu einfach“, so der Funktionär, der anmerkte: „Weil wir in unserer Dreierkette auch ohne ihn auf mehrere Hundert Bundesliga-Spiele Erfahrung kommen. Die Jungs haben schon unter Beweis gestellt, dass sie genauso ihren Mann stehen können.“

    Richten müssen es fürs Erste daher andere Akteure. Fürs Freiburg-Spiel (heute, 20:30 Uhr) hat der Ausfall von Miloš Veljković die Defensiv-Not zusätzlich verstärkt. Anthony Jung, Niklas Stark, Amos Pieper und Julián Malatini stehen bereit. Die beiden letztgenannten liefern sich neben den gesetzten Jung und Stark ein Duell um das verbleibende Ticket für die Dreierkette.

    Quelle: kicker

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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