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  • Und wer lässt den 1. FC Union Berlin mal wieder jubeln? Na klar: Hollerbach

    Und wer lässt den 1. FC Union Berlin mal wieder jubeln? Na klar: Hollerbach

    Wer lässt den 1. FC Union Berlin mal wieder jubeln? Hollerbach!

    Der 1. FC Union Berlin erlebt in dieser Saison ein Auf und Ab. Immer wieder stehen die fanatischen Anhänger der Eisernen am Nervenzusammenbruch, doch in jüngster Zeit gab es einen Lichtblick: Trainer Hollerbach. Der leidenschaftliche Fußballprofi hat frischen Wind in die Mannschaft gebracht und dafür gesorgt, dass die Fans wieder jubeln können.

    Hollerbachs Einfluss auf das Team

    Unter der Regie von Hollerbach zeigt die Mannschaft eindrucksvolle Leistungen. Sei es durch strategische Wechsel, mutige Entscheidungen oder das gezielte Fördern junger Talente – der Trainer versteht es, die Spieler zu motivieren und ihre Stärken optimal zu nutzen. Die neu entwickelte Spielphilosophie fängt an, Früchte zu tragen.

    Offensive strategisch stärken

    Ein zentrales Element in Hollerbachs Training ist die Stärkung der Offensive. Die Stürmer werden zunehmend besser in Position gebracht, was zu mehr Torchancen und letztendlich auch zu mehr Toren führt. Ein Paradebeispiel dafür ist die vergangene Partie gegen einen direkten Konkurrenten, in der Union mit einer überzeugenden Offensivleistung die drei Punkte sichern konnte.

    Defensive Stabilität

    Doch nicht nur die Offensive profitiert. Hollerbach legt auch großen Wert auf eine kompakte Defensive. Durch gezielte Übungen hat die Abwehr deutlich an Stabilität gewonnen. Der vereinfachte Passspielaufbau und ein besseres Stellungsspiel führen dazu, dass Gegner seltener gefährlich vor dem Tor auftauchen.

    Die Fans: Ein wichtiger Rückhalt

    Die Unterstützung der Fans ist entscheidend für den Erfolg des 1. FC Union Berlin. Die Atmosphäre im Stadion ist einzigartig und gibt den Spielern einen zusätzlichen Schub. Hollerbach hat es geschafft, die Verbindung zwischen Mannschaft und Fans zu stärken. Diese Einheit zeigt sich nicht nur bei Heimspielen, sondern auch auswärts, wo die Union-Anhänger ihre Mannschaft tatkräftig unterstützen.

    Fazit: Vorwärts mit Hollerbach

    Mit Hollerbach an der Seitenlinie erleben die Eisernen einen ordentlich Aufwind. Es bleibt spannend zu beobachten, wie sich die Mannschaft im weiteren Verlauf der Saison entwickeln wird. Die Fans hoffen auf erfolgreiche Spiele und viele Gründe zum Jubeln. Eines steht fest: Mit dem richtigen Trainer und einer starken Mannschaft wird der 1. FC Union Berlin alles daran setzen, die Spitze der Tabelle zu erobern.

    Wenn auch Sie die Spiele von Union Berlin verfolgen und darüber diskutieren möchten, werfen Sie einen Blick auf die kommenden Spieltage und seien Sie dabei, wenn es wieder heißt: "Union, unser Stolz!"

  • DFB-Pokal: Drei Mal dritte Liga im Endspiel?

    DFB-Pokal: Drei Mal dritte Liga im Endspiel?

    DFB-Pokal: Dreimal dritte Liga im Endspiel? Eine Sensation in Sicht!

    Der DFB-Pokal, eines der prestigeträchtigsten Turniere im deutschen Fußball, hat schon viele Überraschungen hervorgebracht. Doch was wäre, wenn gleich drei Vertreter aus der dritten Liga den Sprung ins Endspiel schaffen würden? Dieses Szenario könnte den deutschen Fußball auf den Kopf stellen und sowohl Fans als auch Experten aufhorchen lassen. In diesem Artikel beleuchten wir die Möglichkeiten, die Herausforderungen und die bisherigen Erfolge der Drittligisten im DFB-Pokal.

    Der DFB-Pokal: Ein Turnier der Überraschungen

    Der DFB-Pokal ist bekannt für seine unberechenbaren Ergebnisse. Teams aus unteren Ligen haben oft die Möglichkeit, gegen große Bundesligisten zu gewinnen und sich in die Herzen der Fans zu spielen. Dies zeigt sich beispielsweise in den letzten Jahren, in denen Drittligisten immer wieder für Furore sorgten. Das Turnier bietet nicht nur eine Plattform für die großen Klubs, sondern auch für die Underdogs, die oft als sehr emotionale Geschichten in die Geschichte des Fußballs eingehen.

    Die Frage, ob drei Drittligisten es ins Endspiel schaffen könnten, mag auf den ersten Blick utopisch erscheinen. Doch mit den richtigen Voraussetzungen und etwas Glück ist auch dies möglich. Lassen Sie uns die Chancen und Herausforderungen näher betrachten.

    Die Herausforderungen der dritten Liga

    Finanzen und Ressourcen

    Ein Hauptunterschied zwischen den Clubs der dritten Liga und ihren Pendants aus der Bundesliga sind die finanziellen Mittel. Drittligisten kämpfen häufig um jedes Euro, während Bundesliga-Clubs mit hohen Budgets arbeiten, die sich vor allem aus Fernseheinnahmen und Sponsoring speisen. Diese finanziellen Unterschiede wirken sich nicht nur auf die Kaderqualität, sondern auch auf die Infrastruktur und die Trainingsmöglichkeiten aus.

    Trotz dieser Herausforderungen gibt es immer wieder mutige Auftritte von Drittligisten im DFB-Pokal. Die Emotion, die Leidenschaft und der unbändige Wille, die Favoriten zu schlagen, können oft Berge versetzen.

    Teamgeist und Motivation

    Eine der Stärken von Drittligisten ist, dass sie oft als gut eingespieltes Team auftreten, in dem der Zusammenhalt über allem steht. In einem K.O.-System wie dem DFB-Pokal kann der richtige Spirit entscheidend sein. Teams, die nicht viel zu verlieren haben, zeigen häufig eine beeindruckende Leistungsbereitschaft. Dies macht sie zu ernstzunehmenden Gegnern, selbst für Bundesligisten.

    Beispiele erfolgreicher Drittligisten im DFB-Pokal

    1. FC Saarbrücken: Ein historischer Erfolg

    Im Jahr 2020 gelang dem 1. FC Saarbrücken der sensationelle Einzug ins Halbfinale. Gegen die großen Namen des Fußballs zeigte das Team, dass es auch ohne hohe Budgets und große Namen Erfolg haben kann, wenn der Teamgeist und die Leidenschaft stimmen. Dies war ein großer Schritt für den Verein und ein eindrucksvolles Beispiel für die Stärke der dritten Liga.

    SC Freiburg: Vom Außenseiter zum Renommierte

    Der SC Freiburg hatte in der Vergangenheit ebenfalls gute Jahre im DFB-Pokal. Auch wenn sie nicht aus der dritten Liga stammen, zeigt ihr Beispiel, dass Teams, die sich aus der unteren Liga hocharbeiten, oftmals eine große Cup-Mentalität entwickeln, die sie in den entscheidenden Momenten stark macht.

    Der VfB Lübeck, eine weitere Erfolgsgeschichte

    Der VfB Lübeck hat in den früheren Jahren im DFB-Pokal ebenfalls für Aufsehen gesorgt. Mit einem beeindruckenden Auftritt in einem Jahr, in dem sie gegen einen Bundesligisten spielten, schrieben sie Fußballgeschichte und bewiesen, dass im DFB-Pokal alles möglich ist.

    Die Möglichkeit eines Endspiels mit drei Drittligisten

    Format und Modus des DFB-Pokals

    Der Modus des DFB-Pokals erlaubt es auch kleinen Teams, weit zu kommen. An einem guten Tag kann man jeden schlagen, und die dritte Liga hat in den letzten Jahren immer wieder bewiesen, dass sie gefährlich sein kann. Ein Weg, um die Endrunde zu erreichen, könnte ein glückliches Los und einige überzeugende Spiele sein.

    Kopf-an-Kopf-Rennen

    Wenn mehrere Drittligisten in das Halbfinale gelangen, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sie sich gegenseitig eliminieren, was die Chancen für einen reinrassigen Drittligafinalisten erhöht. Das Potenzial ist vorhanden, auch weil die Spiele im Pokal-System ein hohes Maß an Unvorhersehbarkeit mit sich bringen.

    Fazit: Eine neue Ära im DFB-Pokal?

    Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Vorstellung, drei Drittligisten könnten im Endspiel des DFB-Pokals aufeinandertreffen, zwar gewagt ist, aber nicht gänzlich abwegig. Die Herausforderungen für diese Clubs sind immens, doch die Beispiele aus der Vergangenheit zeigen, dass im DFB-Pokal alles möglich ist. Mit der richtigen Mischung aus Leidenschaft, Teamgeist und einer Prise Glück könnte sich eine solche Sensation wahrhaftig ereignen.

    Während die Fußballwelt auf die nächsten DFB-Pokal-Runden wartet, bleibt die Hoffnung, dass die Magie dieses Wettbewerbs erneut zum Vorschein kommt. Wer weiß, vielleicht erleben wir bald ein Finale, das wir so noch nie gesehen haben – von und für die Underdogs!

  • Der 1. FC Union lässt zum ersten Mal seit Dezember Punkte liegen

    Der 1. FC Union lässt zum ersten Mal seit Dezember Punkte liegen

    Titel: 1. FC Union Berlin: Erste Punktverluste seit Dezember

    Der 1. FC Union Berlin hat am letzten Spieltag eine unerwartete Niederlage erlitten, die die Fans in Erstaunen versetzte. Zum ersten Mal seit Dezember 2022 ließ die Mannschaft um Trainer Urs Fischer Punkte liegen, was die Frage aufwirft: Was ist mit dem Berliner Traditionsverein passiert?

    Ein Rückblick auf die Saison

    Die Saison 2023/2024 begann für Union Berlin vielversprechend. Mit einer soliden Leistung in der Bundesliga und einer starken Präsenz im europäischen Wettbewerb konnte der Verein viele seiner Anhänger begeistern. Die Defensive war dicht, und die Offensive fand immer wieder Wege, um Tore zu erzielen. Doch jetzt, nach der jüngsten Niederlage, stehen Fragen im Raum.

    Die Niederlage im Detail

    Im Spiel gegen [Dominierender Gegner] tat sich der 1. FC Union Berlin schwer. Die Mannschaft war zwar bemüht, konnte jedoch nicht an die früheren Leistungen anknüpfen. Ein frühes Tor des Gegners setzte die Eisernen unter Druck, und trotz mehrerer guter Chancen gelang es nicht, den Ausgleich zu erzielen. Die letzte halbe Stunde war geprägt von Nervosität und verpassten Gelegenheiten.

    Was kommt als Nächstes?

    Die Spieler müssen das Spiel schnell abhaken und sich auf die kommenden Begegnungen konzentrieren. Am nächsten Wochenende steht das wichtige Spiel gegen [Nächster Gegner] an. Die Fans und die Mannschaft hoffen auf eine schnelle Rückkehr zu alter Stärke. Urs Fischer wird gefordert sein, die richtigen Worte zu finden und seine Mannschaft neu zu fokussieren.

    Fazit

    Die ersten Punktverluste seit Dezember sind ein Wendepunkt für den 1. FC Union Berlin. Die Mannschaft hat in der bisherigen Saison viel Potenzial gezeigt, doch jetzt ist es wichtig, aus dieser Niederlage zu lernen und zurückzukommen. Die Unterstützung der Fans wird dabei entscheidend sein. Bleiben Sie dran für weitere Nachrichten und Analysen rund um den 1. FC Union Berlin!

  • Mister Zuverlässig: Wann hat Kane eigentlich das letzte Mal

    Mister Zuverlässig: Wann hat Kane eigentlich das letzte Mal



    Harry Kane war der entscheidende Mann beim 3:0-Erfolg gegen Leverkusen. Dabei glänzte der Bayern-Stürmer auch wieder beim Elfmeter. Das warf direkt die Frage auf, wann der Engländer das letzte Mal Nerven vom Punkt gezeigt hatte.

    Sorgte vom Elfmeterpunkt eiskalt für den 3:0-Endstand: Harry Kane.


    Sorgte vom Elfmeterpunkt eiskalt für den 3:0-Endstand: Harry Kane.

    IMAGO/Sven Simon


    Kleine Schritte beim Anlauf, den Kopf gehoben, den Torhüter ausgeguckt und mit einer Eiseskälte den Ball im Netz versenkt: So kennt man Harry Kane bestens im Dress des FC Bayern und der englischen Nationalmannschaft.


    Auch am späten Mittwochabend beim 3:0-Erfolg im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinals gegen Bayer 04 Leverkusen zeigte der 31-jährige Kapitän der Three Lions wieder seine Klasse vom Punkt. So blieb er hier in der 75. Minute beim Duell mit Werkself-Keeper Matej Kovar cool und feuerte die Kugel ansatzlos in den rechten oberen Winkel.


    Damit versenkte Kane, der nun zum siebten Mal in seiner Karriere auf mindestens 30 Tore in einer Spielzeit kommt, ganz nebenbei seinen 30. Elfmeter in Folge im gegnerischen Gehäuse. Der Torgarant der Münchner macht so den Anschein, der sicherste Elfmeterschütze in diesen Tagen im Weltfußball zu sein. Mit solch einer Serie stellt er auch Granden der Vergangenheit wie Michael Ballack – zu seiner Zeit selbst bekannt für Sicherheit beim Elfmeter – in den Schatten.

    “Ich kenne keinen, der Elfmeter besser schießt”


    Der ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und Ex-Bayern-Profi (2002 bis 2006) war an diesem Abend auch als DAZN-Experte in der Allianz-Arena vor Ort – und zog im Anschluss an die Vorstellung von Kane, der schon das 1:0 via starkem Kopfball erzielt hatte, seinen Hut.


    “So geht ein Führungsspieler voran”, holte Ballack in diesem Atemzug aus. “Er hat das komplette Repertoire – und ist ein unglaublich sicherer Elfmeterschütze.” Auch klubintern ist diese Stärke natürlich bestens bekannt. “Ich kenne keinen, der Elfmeter besser schießt”, hatte zuletzt etwa FCB-Präsident Herbert Hainer gelobt. Und auch für Joshua Kimmich ist Kanes Qualität vom Punkt “außergewöhnlich. Es ist schon eine Bank, wenn man sich da so drauf verlassen kann.”


    Es kann passieren.


    Harry Kane über das Potenzial, mal wieder vom Punkt zu scheitern


    Da stellt sich aus neutraler Sicht schon auch die Frage: Kann Kane überhaupt noch verschießen? “Es kann passieren”, hatte der Routinier zuletzt selbst dazu gemeint – und ergänzt: “Aber hoffentlich hört das nicht so bald auf.”


    Allein in seiner Bundesliga-Zeit seit Sommer 2023 hat Kane 14 von 14 Elfmetern verwandelt – zuletzt mal wieder souverän beim 3:0 gegen Werder Bremen gleich zweimal. Das macht allein in dieser Spielzeit 13 von 13 – neunmal in der Liga, viermal in der Champions League.


    Die Bundesliga selbst schreibt auf ihrer Website dazu: “Kane ist der erste Spieler seit 25 Jahren mit neun Elfmetertoren in einer Bundesliga-Spielzeit. Der frühere Leverkusen-Keeper Jörg Butt erreichte 1999/2000 ebenfalls neun. Einzig Bayern-Legende Paul Breitner steht mit zehn Strafstoßtoren noch vor Kane (1980/81).”


    Harry Kane vergibt beim Duell mit Hugo Lloris.


    Drüber! Harry Kane vergibt 2022 beim WM-Duell mit Hugo Lloris.
    IMAGO/PA Images

    Lloris vor Augen – und über den Kasten gejagt


    Damit kommt Kane so langsam auch ins Fahrwasser von Hans-Joachim Abel. Der frühere Spieler von Fortuna Düsseldorf, des VfL Bochum und Schalke 04 hat zu seiner Zeit all seine 16 Bundesliga-Elfmeter im Netz untergebracht. Kein Akteur hat jemals so eine Bundesliga-Marke aufgestellt. Trifft Kane also seine nächsten drei Bundesliga-Elfmeter, bricht er diese alte Bestmarke.


    Um übrigens den letzten Fehlschuss von Kane ausfindig zu machen, muss schon ein ganzes Weilchen zurückgespult werden – genauer gesagt auf den 10. Dezember 2022. Damals bei der Winter-Weltmeisterschaft in Katar war der Stürmer mit der englischen Nationalmannschaft im Viertelfinale gegen den amtierenden Weltmeister Frankreich gefragt – und zunächst lief auch alles nach Plan. So verwandelte der Kapitän der Three Lions nach 0:1-Rückstand einen Elfmeter gegen Hugo Lloris in der 54. Minute, um in der 84. Minute beim Stand von 1:2 nochmals anzutreten.


    Hier versagten dem gebürtigen Londoner Kane allerdings die Nerven. Der Garant feuerte die Kugel in diesem Moment beim Duell mit seinem damaligen Mitspieler von Tottenham Hotspur über die Querlatte, England verpasste die Verlängerung und schied mit hängenden Köpfen aus.


    Sein letzter Fehlschuss auf Vereinsebene ist ihm derweil am 12. Oktober des selben Jahres unterlaufen – damals in der Champions League mit den Spurs gegen Frankfurts Kevin Trapp. Bedeutet auch: Im Trikot des FC Bayern ist seine Quote in allen Wettbewerben 100 Prozent.



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  • PSV Eindhoven: Peter Bosz mal wieder entschlüsselt – Nur ein

    PSV Eindhoven: Peter Bosz mal wieder entschlüsselt – Nur ein


    Fehlstart ins Jahr 2025 

    PSV Eindhoven: Peter Bosz mal wieder entschlüsselt – Nur ein Sieg 2025

    ©IMAGO

    Lange Zeit sah es so aus, als könnte die PSV Eindhoven die Dominanz der Vorsaison fortsetzen und den Titel in der Eredivisie verteidigen. Doch im Jahr 2025 hat die Mannschaft von Peter Bosz bisher nur ein Ligaspiel gewonnen, Eindhoven stellt sogar die schlechteste Abwehr. Es wirkt, als wäre der ehemalige Trainer von Borussia Dortmund und Bayer Leverkusen mal wieder entschlüsselt.

    2023/24 spielte die PSV die beste Saison in der Historie der Eredivisie nach Ajax Amsterdam 1971/72. Insgesamt 91 Punkte sammelte das Team von Bosz, das lediglich einmal verlor. 111 Treffern standen nur 21 Gegentore gegenüber. Damit gewann Eindhoven die erste Meisterschaft seit 2017/18. Und auch der Start in die neue Spielzeit verlief vielversprechend: Die ersten zehn Partien konnten alle gewonnen werden, insgesamt sogar 15 der 17 Hinrunden-Spiele. Die PSV hatte ein Polster von sechs Zählern auf Ajax Amsterdam.

    Doch seit dem Jahreswechsel ist der Wurm drin. Eindhoven gelang nur ein Sieg in sieben Partien, aus denen sieben Punkte zu Buche stehen. Konkurrent Ajax gewann hingegen alle Spiele, sodass der einstige Vorsprung zu einem Rückstand von acht Punkten angewachsen ist (zur Tabelle). In der Jahrestabelle belegt die PSV nur Rang 14. Auch im Pokalhalbfinale setzte es eine bittere Niederlage gegen die Go Ahead Eagles (1:2). „Sie kassieren ihre Tore sehr leicht, sie spielen mit sehr wenig Selbstvertrauen und wie Ivan Perisic nun sagte: Sie arbeiten nicht füreinander. Wie es dazu kommen konnte, ist schwer zu sagen“, erklärt Jesper Siereveld, Area Manager Niederlande bei Transfermarkt. Lediglich in der Champions League überzeugte Eindhoven und schaltete Juventus Turin in der Zwischenrunde aus.

    Das Sorgenkind von Bosz ist mal wieder die Defensive. In der ersten Saisonhälfte kassierte sein Team 13 Gegentore und spielte siebenmal zu null. In den sieben Partien seit dem Jahreswechsel musste Schlussmann Walter Benítez schon 16-mal hinter sich greifen – eine weiße Weste blieb ihm verwehrt. Damit stellt der niederländische Meister die schlechteste Defensive der Eredivisie im Jahr 2025. „Die PSV spielt mit einer sehr hohen Linie und vor allem in den letzten Wochen gab es viele Missverständnisse. Fast jedes Gegentor resultierte aus einem Konter oder einer Standardsituation. Außerdem gibt es viel Kritik fürs Mittelfeld und den Angriff, die nicht gut zurückarbeiten“, so Siereveld.

    PSV Eindhoven hat Kaderwert unter Bosz fast verdoppelt

    Zahlreiche PSV-Profis haben sich unter Bosz deutlich verbessert, was sich auch im Kaderwert widerspiegelt. Seit seinem Amtsantritt im Juli 2023 hat sich dieser von 181 Millionen auf 347 Millionen Euro fast verdoppelt – und das, obwohl man eine nahezu ausgeglichene Transferbilanz hat. Malik Tillman, der nach seiner Leihe vom FC Bayern im Sommer für 12 Mio. Euro fest verpflichtet wurde, steigerte seinen Marktwert etwa von 5 Mio. auf 30 Mio. Euro. Auch Jerdy Schouten (12 Mio. auf 32 Mio. Euro), Olivier Boscagli (7 Mio. auf 27 Mio. Euro), Johan Bakayoko (10 Mio. auf 40 Mio. Euro) und Ex-Augsburger Ricardo Pepi (9 Mio. auf 18 Mio. Euro) gehören zu den großen Gewinnern.

    Trotz der herausragenden Saison ist es den Verantwortlichen gelungen, den Meisterkader beisammenzuhalten. Von den Stammkräften verließen lediglich Jordan Teze und André Ramalho den Verein. Im Winter wechselten Hirving Lozano für 12 Mio. Euro nach San Diego und Matteo Dams für 9 Mio. Euro zu Al-Ahli. Während Dams viel Spielzeit bekam, war Lozano in der Jokerrolle. Dem Mexikaner gelangen sechs Scorer in 284 Minuten.

    Schon bei seinen Stationen in Dortmund und in Leverkusen, wo der Offensivfußball im Nachhinein kritisch beäugt wurde, wurde Bosz nach gewisser Zeit entschlüsselt. „Das könnte auch jetzt der Fall sein. Den Gegnern hilft es, zu sehen, dass die PSV nicht mehr unbesiegbar ist. In den letzten anderthalb Jahren waren sie fast unschlagbar, sodass jede Mannschaft Angst hatte, gegen sie zu spielen. Das hat sich jetzt sicherlich geändert“, so Siereveld. Nachdem Bosz mit dem BVB nach sieben Spieltagen mit 19 Punkten die Tabelle anführte, folgten acht Partien ohne Sieg, ehe er entlassen wurde. Bei der Werkself blieb Bosz knapp zweieinhalb Jahre im Amt und musste im März 2021 gehen. Zuvor hatte Bayer eine starke Hinrunde gespielt, brach in der zweiten Saisonhälfte jedoch ein.

    Geht es nach Siereveld, muss Bosz zumindest vorerst nicht um seinen Job fürchten. „Er hat in den letzten anderthalb Saisons viel Vertrauen aufgebaut, sodass seine Position vorerst stabil ist. Dennoch gibt es einige Fans, die ihn kritisieren. Im Zentrum der Kritik steht vor allem, dass er Talenten wie Tygo Land und Isaac Babadi nicht viel Spielzeit gibt.“ Am Dienstagabend (21 Uhr) duelliert sich die PSV Eindhoven in der Champions League mit dem FC Arsenal. Im internationalen Wettbewerb möchte das Bosz-Team abseits der nationalen Sorgen befreit aufspielen.



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  • Dortmund gewinnt zum zweiten Mal nacheinander.

    Dortmund gewinnt zum zweiten Mal nacheinander.


    Borussia Dortmund hat zum ersten Mal in dieser Saison zwei Spiele nacheinander in der Fußball-Bundesliga gewonnen. Der BVB setzte sich am 24. Spieltag mit 2:0 beim abstiegsgefährdeten Aufsteiger FC St. Pauli durch. Damit bestätigte der BVB den leichten Positivtrend unter dem neuen Trainer Niko Kovac nach dem 6:0 in der vergangenen Woche. 

    Eine weitere empfindliche Niederlage im Kampf um einen Champions-League-Platz musste RB Leipzig zuhause gegen den zuvor punktgleichen FSV Mainz 05 hinnehmen. Im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga kassierten der VfL Bochum gegen die TSG 1899 Hoffenheim und der 1. FC Heidenheim gegen Borussia Mönchengladbach jeweils vor heimischer Kulisse Rückschläge. Im Duell der Pokal-Verlierer unter der Woche gewann der VfL Wolfsburg beim SV Werder Bremen. 

    FC St. Pauli – Borussia Dortmund 2:0 (0:0)

    Der BVB wollte unbedingt das 6:0 zuletzt gegen den 1. FC Union Berlin bestätigen. Beim Hamburger Aufsteiger zeigte die Mannschaft von Niko Kovac in der ersten Halbzeit eher eine mäßige Leistung. Nach der Pause brachte Serhou Guirassy (51.) den BVB aber in Führung, sieben Minuten später erhöhte Karim Adeyemi. St. Pauli blieb auch im vierten Spiel nacheinander ohne Tor und verpasste es, sich ein bisschen von den Abstiegsrängen abzusetzen. 

    RB Leipzig – 1. FSV Mainz 05 1:2 (1:0)

    Auch ein Blitzstart hat die Leipziger nicht retten können. Nach nur einer Minute führten die Gastgeber mit 1:0 durch den Treffer von Xavi Simons. Die Freude nach dem Erreichen des Pokal-Halbfinales unter der Woche ging direkt weiter. Nur, dass die Mainzer, die vor dem Spiel punktgleich schon vor RB lagen, zur Karnevalshochzeit auch zur Ergebnis-Bestform aufliefen: Nadiem Amiri (52.) und Jonathan Burkardt (58.) wendeten die Partie.

    VfL Bochum – TSG 1899 Hoffenheim 0:1 (0:0)

    Es lief lange gut für den VfL nach zuvor drei Spielen ohne Niederlage. In einem intensiven Spieler zweier Abstiegskandidaten kassierten die Bochumer dann aber den entscheidenden Treffer durch Tom Bischof (72.). Der Revierclub bleibt auf dem Relegationsrang, die Gäste aus dem Kraichgau setzten sich leicht von der Gefahrenzone ab.

    1. FC Heidenheim – Borussia Mönchengladbach 0:3 (0:2)

    Der Start für die Heidenheimer hätte nicht schlechter verlaufen können. Nach nicht mal 20 Minuten lagen die Gastgeber mit 0:2 hinten. In der achten Minute traf Robin Hack für die Gladbacher, in der 18. legte Nathan Ngoumou nach. Die Borussia hält durch den Sieg den Kontakt zu den internationalen Rängen, Heidenheim könnte bei einem Sieg von Holstein Kiel am Sonntag pikanterweise in Berlin auf den letzten Platz abrutschen. 

    SV Werder Bremen – VfL Wolfsburg 1:2 (0:1)

    Die Woche ging für Bremen auch noch schlecht zu Ende. Statt eines Erfolgserlebnisses nach dem peinlichen Pokalaus gegen den Drittligisten Arminia Bielefeld gerieten die Bremer in der sechsten Minute durch Patrick Wimmer in Rückstand. Und der traf auch zum 2:0 für die gegen RB Leipzig aus dem Pokal ausgeschiedenen Wolfsburger nach der Pause. Mitchell Weisers Tor (90.) war nicht mehr als Ergebniskosmetik.

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  • Was, diese Spieler waren mal bei Bayer Leverkusen?

    Was, diese Spieler waren mal bei Bayer Leverkusen?


    Christoph Kramer

    Wie Kampl in Solingen geboren, landet auch Christoph Kramer bereits als Jugendlicher bei Bayer Leverkusen – im Alter von neun Jahren. Als Profi wird Kramer 2011, damals 20 Jahre alt, nach Bochum verliehen, und gleich anschließend nach Mönchengladbach. 2016 verkauft Bayer den Weltmeister von 2014 endgültig an die Borussia. Trotzdem bringt es Kramer, hier am 21. Februar 2016 im Bundesligaspiel gegen den BVB, immerhin auf 44 Pflichtspiele für die erste Mannschaft in Leverkusen, bleibt dabei aber ohne Tor.

    © picture alliance/GES-Sportfoto/Marvin Güngör



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  • Vier Mal Guirassy: BVB gelingt Befreiungsschlag gegen Union

    Vier Mal Guirassy: BVB gelingt Befreiungsschlag gegen Union


    Stand: 24.02.2025 00:00 Uhr

    Borussia Dortmund scheint langsam wieder in Schwung zu kommen. Nach dem Erfolg in der Champions League legte das Kovac-Team in der Bundesliga gegen Union Berlin nach und gewann am Samstagabend mit 6:0 (2:0).

    Serhou Guirassy schnürte dabei einen Viererpack. Damit kletterte der BVB in der Tabelle schon mal wieder auf Rang zehn.

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    • 23. Spieltag
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    Freude über ersten Bundesliga-Erfolg unter Kovac

    Nach dem souveränen Achtelfinal-Einzug in der laufenden Champions-League-Runde unter der Woche gegen Sporting Lissabon war für Schwarz-Gelb wieder Bundesliga-Alltag angesagt. Mit einer schwungvollen Leistung die schwachen Vorwochen so allmählich aus den Köpfen vertreiben – dies das Ziel der gebeutelten Dortmunder gegen den Tabellen-13. Union Berlin.

    Und nach dem Kantersieg konnte Kovac gegenüber der Sportschau zufrieden feststellen: “Nach 15 Minuten haben wir es kontrolliert und zwangsläufig viele Chance kreiert. Pfosten, Latte, viele Tore, viele tolle Momente – das war schöner Fußball.“

    Sportschau, 22.02.2025 21:17 Uhr

    BVB-Arbeit am Offensivspiel

    Vor ausverkauftem Haus – über 81.000 Fans veranstalteten schon vor der Partie eine Riesen-Show – versuchte der BVB von Beginn an Druck zu machen. Nach sechs Minuten verpasste Pascal Groß nur knapp nach einer scharfen Hereingabe von Julian Ryerson. “Wir müssen wieder dahin kommen, uns mehr Chancen zu erspielen“, hatte Kovac gefordert.

    Sein neues Team arbeitete dran: Emre Can und Nico Schlotterbeck bemühten sich von hinten heraus um scharfe, genaue Bälle im Aufbau, Pascal Groß auf links und Karim Adeyemi auf rechts versuchten mit Tempo Druck auf die Berliner Abwehrreihe auszuüben.

    Nico Schlotterbeck (r.)im Zweikampf gegen Jeong Woo-yeong.

    Eigentor bringt Dortmund in Führung

    So war Tempo in der Partie, weil auch Union mutig genug war, den Weg nach vorn zu suchen. Rani Khedira setzte sich nach 20 Minuten über rechts gut gegen Ramy Bensebaini durch, konnte aus spitzem Winkel Gregor Kobel aber nicht überwinden.

    Nach 25 Minuten die Dortmunder Führung: Ein Querschläger landete auf halbrechts bei Ryerson, der die Kugel gleich wieder mit Wucht vors Tor schlug. Und der unglückliche Berliner Diogo Leite rutschte in diesen Ball und fälschte ihn unhaltbar für seinen Keeper Frederik Rönnow in den eigenen Kasten ab. Vier Minuten später beinahe das 2:0, als Maximilian Beier nach Adeyemis Vorarbeit den Fuß hinhielt, aber nur den Querbalken des Berliner Tores traf.

    BVB macht Druck und stresst Union

    Das Dortmunder Bemühen um Tempo und Rasanz blieb unübersehbar. Auch wenn hin und wieder die Genauigkeit fehlte, blieben die Aktionen doch druckvoll. Das Ganze stresste Union und führte weiter zu Torraumszenen. In der 39. Minute das 2:0: Groß hatte auf links Zeit zum flanken und sein Ball traf punktgenau den Kopf des eingelaufenen Serhou Guirassy – der Guineer vollendete sicher zum zweiten Dortmunder Treffer.

    Die BVB-Spieler feiern den Heimsieg gegen Union Berlin.

    Auch ohne den verletzt fehlenden Julian Brandt zeigte sich der BVB im Spiel nach vorn so stark verbessert, dass Union gar keine rechte Luft gelassen wurde, um selbst konstruktiv nach vorn zu spielen. Der BVB erdrückte den Gegner mit seiner Vehemenz einfach.

    Guirassy trifft wie er will

    Schon gegen Sporting Lissabon unter der Woche hatte der BVB bewiesen, dass er eine Führung mittlerweile souverän verteidigen kann. Das schaffte das Team nun auch problemlos gegen die harmlosen Gäste aus der Hauptstadt. Nach rund einer Stunde nahmen die Dortmunder wieder Tempo auf.

    Und es gab Torchancen: Erst scheiterte Adeyemi noch mit einem Schuss am Pfosten (74.), eine Minute später machte es Guirassy besser: Aus spitzem Winkel donnerte der Mittelstürmer die Kugel in den linken Winkel zum 3:0 (75.). In der 81. Minute schnürte der Guineer seinen Dreierpack: Nach Beiers Vorarbeit brauchte er nur noch die Fußspitze hinhalten und es stand 4:0.

    Union Berlin geht in Dortmund unter

    Und damit nicht genug: Sieben Minuten vor Spielschluss flankte Groß noch einmal gefühlvoll in Richtung Guirassy. Der bedankte sich per Kopf mit seinem vierten Treffer zum 5:0. Und dann durfte gegen mittlerweile wehrlose Unioner auch Beier nochmal ran. Nach Salih Özcans Flanke durfte er völlig freistehend zum 6:0 verwandeln.

    Für Union-Trainer Steffen Baumgart kam es etwas zu dicke. “Ich hadere mit dem Ergebnis“, sagte er im Sportschau-Gespräch: “Ich hadere mit der letzten Viertelstunde extrem. Ich glaube, ein 3:0 kannst du erklären, aber mit einem 6:0 ist schwer umzugehen.” Der BVB konnte konstatieren: Auch in der Bundesliga scheint der erste Schritt zurück in die Erfolgsspur gemacht zu sein.

    Sportschau Bundesliga Highlights, 22.02.2025 20:26 Uhr

    Dortmund in Hamburg, Union gegen Kiel

    Dortmund muss kommendes Wochenende in Hamburg beim FC St. Pauli ran (01.03.2025, 15.30 Uhr). Den Tag darauf ist Union Berlin zuhause gegen Kiel gefragt (15.30 Uhr).

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  • Vier Mal Guirassy – BVB gelingt gegen Union Berlin der Befreiungsschlag

    Vier Mal Guirassy – BVB gelingt gegen Union Berlin der Befreiungsschlag


    Stand: 22.02.2025 21:58 Uhr

    Borussia Dortmund scheint langsam wieder in Schwung zu kommen. Nach dem Erfolg in der Champions League legte das Kovac-Team in der Bundesliga gegen Union Berlin nach und gewann am Samstagabend mit 6:0 (2:0). Serhou Guirassy schnürte dabei einen Viererpack. Damit kletterte der BVB in der Tabelle schon mal wieder auf Rang zehn.

    Zehn Punkte Rückstand auf einen Champions-League-Platz. “Das ist derzeit ganz weit weg für mich. Wir müssen uns erst einmal auf die Basics konzentrieren: Zweikämpfe gewinnen, gute Pässe spielen und ein Bundesligaspiel gewinnen“, so präsentierte sich BVB-Trainer Niko Kovac vor der Partie.

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    • 23. Spieltag
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    Nach dem souveränen Achtelfinal-Einzug in der laufenden Champions-League-Runde unter der Woche gegen Sporting Lissabon war für Schwarz-Gelb also wieder Bundesliga-Alltag angesagt. Mit einer schwungvollen Leistung die schwachen Vorwochen so allmählich aus den Köpfen vertreiben – dies das Ziel der gebeutelten Dortmunder gegen den Tabellen-13. Union Berlin. Und nach dem Kantersieg konnte Kovac gegenüber der Sportschau zufrieden feststellen: “Nach 15 Minuten haben wir es kontrolliert und zwangsläufig viele Chance kreiert. Pfosten, Latte, viele Tore, viele tolle Momente – das war schöner Fußball.“

    Sportschau, 22.02.2025 21:17 Uhr

    BVB-Arbeit am Offensivspiel

    Vor ausverkauftem Haus – über 81.000 Fans veranstalteten schon vor der Partie eine Riesen-Show – versuchte der BVB von Beginn an Druck zu machen. Nach sechs Minuten verpasste Pascal Groß nur knapp nach einer scharfen Hereingabe von Julian Ryerson. “Wir müssen wieder dahin kommen, uns mehr Chancen zu erspielen“, hatte Kovac gefordert.

    Sein neues Team arbeitete dran: Emre Can und Nico Schlotterbeck bemühten sich von hinten heraus um scharfe, genaue Bälle im Aufbau, Pascal Groß auf links und Karim Adeyemi auf rechts versuchten mit Tempo Druck auf die Berliner Abwehrreihe auszuüben.

    Nico Schlotterbeck (r.)im Zweikampf gegen Jeong Woo-yeong.

    Eigentor bringt Dortmund in Führung

    So war Tempo in der Partie, weil auch Union mutig genug war, den Weg nach vorn zu suchen. Rani Khedira setzte sich nach 20 Minuten über rechts gut gegen Ramy Bensebaini durch, konnte aus spitzem Winkel Gregor Kobel aber nicht überwinden.

    Nach 25 Minuten die Dortmunder Führung: Ein Querschläger landete auf halbrechts bei Ryerson, der die Kugel gleich wieder mit Wucht vors Tor schlug. Und der unglückliche Berliner Diogo Leite rutschte in diesen Ball und fälschte ihn unhaltbar für seinen Keeper Frederik Rönnow in den eigenen Kasten ab. Vier Minuten später beinahe das 2:0, als Maximilian Beier nach Adeyemis Vorarbeit den Fuß hinhielt, aber nur den Querbalken des Berliner Tores traf.

    BVB macht Druck und stresst Union

    Das Dortmunder Bemühen um Tempo und Rasanz blieb unübersehbar. Auch wenn hin und wieder die Genauigkeit fehlte, blieben die Aktionen doch druckvoll. Das Ganze stresste Union und führte weiter zu Torraumszenen. In der 39. Minute das 2:0: Groß hatte auf links Zeit zum flanken und sein Ball traf punktgenau den Kopf des eingelaufenen Serhou Guirassy – der Guineer vollendete sicher zum zweiten Dortmunder Treffer.

    Die BVB-Spieler feiern den Heimsieg gegen Union Berlin.

    Auch ohne den verletzt fehlenden Julian Brandt zeigte sich der BVB im Spiel nach vorn so stark verbessert, dass Union gar keine rechte Luft gelassen wurde, um selbst konstruktiv nach vorn zu spielen. Der BVB erdrückte den Gegner mit seiner Vehemenz einfach.

    Guirassy trifft wie er will

    Schon gegen Sporting Lissabon unter der Woche hatte der BVB bewiesen, dass er eine Führung mittlerweile souverän verteidigen kann. Das schaffte das Team nun auch problemlos gegen die harmlosen Gäste aus der Hauptstadt. Nach rund einer Stunde nahmen die Dortmunder wieder Tempo auf.

    Und es gab Torchancen: Erst scheiterte Adeyemi noch mit einem Schuss am Pfosten (74.), eine Minute später machte es Guirassy besser: Aus spitzem Winkel donnerte der Mittelstürmer die Kugel in den linken Winkel zum 3:0 (75.). In der 81. Minute schnürte der Guineer seinen Dreierpack: Nach Beiers Vorarbeit brauchte er nur noch die Fußspitze hinhalten und es stand 4:0.

    Hidding, Torge, Sportschau, 22.02.2025 21:13 Uhr

    Union geht unter

    Und damit nicht genug: Sieben Minuten vor Spielschluss flankte Groß noch einmal gefühlvoll in Richtung Guirassy. Der bedankte sich per Kopf mit seinem vierten Treffer zum 5:0. Und dann durfte gegen mittlerweile wehrlose Unioner auch Beier nochmal ran. Nach Salih Özcans Flanke durfte er völlig freistehend zum 6:0 verwandeln.

    Für Union-Trainer Steffen Baumgart kam es etwas zu dicke. “Ich hadere mit dem Ergebnis“, sagte er im Sportschau-Gespräch: “Ich hadere mit der letzten Viertelstunde extrem. Ich glaube, ein 3:0 kannst du erklären, aber mit einem 6:0 ist schwer umzugehen.” Der BVB konnte konstatieren: Auch in der Bundesliga scheint der erste Schritt zurück in die Erfolgsspur gemacht zu sein.

    Steffen Baumgart: “Ich hadere mit dem Ergebnis.”

    Dortmund in Hamburg, Union gegen Kiel

    Dortmund muss kommendes Wochenende in Hamburg beim FC St. Pauli ran (01.03.2025, 15.30 Uhr). Den Tag darauf ist Union Berlin zuhause gegen Kiel gefragt (15.30 Uhr).

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  • Einsätze für Neuzugang Sarco erst mal kein Thema

    Einsätze für Neuzugang Sarco erst mal kein Thema


    Bei Winter-Neuzugang Alejo Sarco (19), der vom Club Atlético Vélez Sarsfield (Argentinien) an Land gezogen wurde, wird es noch etwas dauern, bis er ein echter Faktor für die Profis von Bayer Leverkusen ist. Der talentierte Stürmer war zudem verletzt und soll langsam herangeführt werden.


    „Er braucht noch mehr Zeit. Er hatte eine Verletzung am Knie und eine Operation“, so Coach Xabi Alonso am Freitag auf der Pressekonferenz zum Kiel-Spiel. „Die Idee ist, dass er in der U19 ein bisschen mehr spielen kann, damit er mehr Rhythmus bekommt. Er trainiert bei uns, aber er braucht noch Zeit.“

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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