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  • Lynen zur Werder-Krise: “Ich habe schon Schlimmeres

    Lynen zur Werder-Krise: “Ich habe schon Schlimmeres



    Senne Lynen ordnet die schwierige Phase in Bremen ein: Das Pokalaus schmerzt den Werder-Profi noch immer – stattdessen heißt es nun, “das Ding zu stabilisieren”.

    "Wir versuchen jetzt, wieder in die Spur zu kommen": Werder-Profi Senne Lynen.


    “Wir versuchen jetzt, wieder in die Spur zu kommen”: Werder-Profi Senne Lynen.

    picture alliance / Teresa Kroeger/RHR-FOTO


    Dass Senne Lynen ein smarter Typ ist, wird nicht zuletzt anhand seiner bemerkenswerten Deutsch-Kenntnisse ersichtlich, die er seit seinem Wechsel im Sommer 2023 nach Bremen weiterhin angehäuft hat. Doch so flüssig und wortreich der Belgier auch spricht: Eine Erklärung, wie dem SV Werder Bremen in den vergangenen Wochen die Stabilität abhandengekommen ist, hat selbst er nicht.


    “Dazu kann ich leider nichts sagen. Wenn ich die Antwort darauf hätte, wäre es einfach, das wieder zu ändern”, erklärte der defensive Mittelfeldspieler, der dabei auf seiner Position ja gerade gefragt wäre. Dass Werder sich mit der Balance im Zentrum aktuell jedoch äußerst schwertue, habe auch Lynen selbst vernommen: “Ich spüre das – und fühle mich da auch verantwortlich für. Ich will das so schnell wie möglich wieder stabilisieren.”


    Anzusetzen sei etwa bei den Abständen zwischen den Spielern auf dem Platz, die in den Partien seit Jahresbeginn zunehmend auseinandergeraten sind. Exemplarisch stand dafür zuletzt insbesondere das 1:2-Pokalaus bei Arminia Bielefeld, als Werder dem Drittligisten zumindest in Hälfte eins Tür und Tor ins Halbfinale öffnete.

    Lynen: “Ich wollte nach Berlin”


    Dass die Bremer Gegenwehr nach der Halbzeitpause letztlich zu spät kam, setzt Lynen genau eine Woche danach jedenfalls nach wie vor zu: “Mein Gefühl ist, dass das Aus immer noch wehtut, das kann ich sagen. Es ist unfassbar schwer zu verarbeiten, weil es genau der Weg war, den ich einschlagen wollte: nach Berlin”, so der 26-Jährige: “Leider ist das jetzt vorbei – das müssen wir akzeptieren und beim nächsten Mal viel, viel besser machen.”










    Podcast

    KMD #29 – Amiri für Deutschland, Hoeneß zu Leipzig?


    03.03.25 – 15:35 Uhr
    59:17 Minuten


    Ein Auftrag, der für Werder im Übrigen ja auch in der Bundesliga dringend gilt, angesichts der schlechtesten Ausbeute aller 18 Klubs im Jahr 2025. Wie knifflig ordnet Lynen diese Phase am Osterdeich im eigenen Karrierekontext ein? “Ich habe schon schwierigere Phasen erlebt”, entgegnete er und erinnerte an seine Zeit als Zweitligaprofi beim SC Telstar in den Niederlanden: Die Saison 2018/19 beendete der Klub auf Platz 15 (von 20).


    “Jetzt spiele ich in der Bundesliga, wir haben zuletzt noch über Europapokal-Plätze und das Pokal-Halbfinale gesprochen”, so Lynen: “Deswegen: Ich habe schon Schlimmeres erlebt. Und trotzdem können wir uns wieder verbessern.” Das 1:2 zuletzt gegen Wolfsburg wertete auch der Mittelfeldspieler (wie alle anderen Bremer Protagonisten) zumindest als erste Reaktion: “Wenn wir jedes Spiel so angehen, können wir jeden schlagen.”

    Wirtz? “Die Aktionen passieren im Moment”


    Auch den Deutschen Meister, auswärts? Die Leverkusener wolle er sich am Mittwoch in der Champions League beim FC Bayern natürlich am Fernseher nicht entgehen lassen: “Weil das ein geiles Spiel ist – und für uns natürlich auch wichtig.”


    Florian Wirtz, auf den er am Samstagnachmittag in der BayArena dann womöglich öfter treffen könnte, müsse Lynen jedenfalls nicht extra scouten: “Diese Spieler kann man nicht so gut analysieren, weil sie nicht viel nachdenken und ihre Aktionen im Moment passieren. Dadurch weißt du gar nicht, wie er dann handeln wird …”


    Und auch mit Blick auf die Tabelle will Lynen erst einmal jedes Spiel auf sich zukommen lassen – zum wiederholten Mal übrigens: “Es ist eine Klischee-Antwort, aber für mich bringt es aktuell gar nichts, darauf zu schauen”, betonte er angesichts der Bremer Krise: “Wir versuchen jetzt, wieder in die Spur zu kommen – und das Ding zu stabilisieren.”



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  • Wie Senne Lynen aus dem Formtief kommen wollen

    Wie Senne Lynen aus dem Formtief kommen wollen


    Eine Woche ist mittlerweile vergangen, seitdem sich diese Saison endgültig nicht mehr so anfühlt wie zuvor. Nicht nur in der Liga geriet der SV Werder Bremen gehörig ins Schlingern, auch aus dem DFB-Pokal hat sich der Club verabschiedet, obwohl ganz weit hinten am Horizont bereits das Olympiastadion in Berlin zu sehen war. Und das schmerzt. Auch jetzt noch. Gefühle, aus denen Senne Lynen kein Geheimnis macht. „Das Aus im Pokal tut immer noch weh“, gab der 26-Jährige am Dienstag unumwunden zu. „Das ist brutal, denn es ist einfach vorbei. Fertig. Für mich ist das unheimlich schwer, denn es war der Weg, den ich unbedingt gehen wollte.“ Die Krux: Genau diesen Willen hatte es nicht nur in Bielefeld, sondern auch an anderer Stelle zuvor mannschaftlich kaum zu sehen gegeben. Nun bleibt nur noch die Liga, um zu zeigen, dass es auch wieder anders geht. Die Partie gegen Wolfsburg soll da trotz der 1:2-Niederlage einen ersten Mutmacher symbolisieren. Lynen glaubt jedenfalls fest an die Wende.

    Auf der Suche nach Erklärungen

    „Ich habe schon schwierigere Phasen erlebt in meiner Karriere“, betonte der Belgier. „Ich war mal in der zweiten niederländischen Liga – jetzt spiele ich in der Bundesliga und es wurde zwischendurch über Europa oder das Pokal-Halbfinale geredet. Da habe ich also schon Schlimmeres erlebt.“ Die Art und Weise, mit der Lynen und seine Kollegen diese großen Themen aber in der Versenkung haben verschwinden lassen, erschütterte amtlich. Das Vertrauen in das Team ging mancherorts verloren und muss nun mühsam zurückerarbeitet werden. „Wir haben richtig daran gearbeitet – für die Fans und uns selbst –, dass man auf dem Platz wieder die richtige Körpersprache sieht“, erklärte der Mann aus Antwerpen. „Es war gut, dass wir jetzt gegen Wolfsburg eine Reaktion gezeigt haben. Wir haben in dem Spiel gemerkt, dass wir es besser gemacht haben, unsere Chancen hatten – jetzt müssen wir uns nur noch belohnen.“

    Senne Lynen will dabei ein zentraler Baustein sein. Muss er sogar. Als Sechser ist er bei Werder nicht nur regelmäßig der Akteur, der die meisten Kilometer während einer Begegnung sammelt, sondern an besonders guten Tagen auch derjenige, der für die perfekte Balance zwischen Angriff und Abwehr im Bremer Spiel sorgt. Ähnlich wie viele andere Kollegen durchläuft aber auch der Belgier derzeit ein Formtief. Lynen, der von den Verantwortlichen gern als Taktgeber oder Herzstück der Mannschaft bezeichnet wird, sucht selbst den bewährten Rhythmus. So kämpft er schon per se mit sich, doch wenn dann auch noch die dringend notwendige Unterstützung seiner Nebenleute ausbleibt, verpuffen seine laufintensiven Bemühungen zusehends.

    Eine Erklärung dafür, warum die ganzheitliche Stabilität im Vergleich zur Hinrunde auf einmal nicht mehr vorhanden ist, sucht Senne Lynen ebenfalls noch. „Das kann ich leider auch nicht sagen. Wenn ich die Antwort darauf hätte, dann wäre ja alles wieder gut“, meinte er lächelnd. „Aber ich spüre im Mittelfeld auch, dass es so ist – und ich fühle mich dafür mitverantwortlich. Deswegen will ich das so schnell wie möglich wieder stabilisieren.“ Nur die Suche nach dem Wie, die läuft eben noch. Ein Faktor könnte die Personalsituation im Werder-Kader sein. Während im Angriff oder in der Defensive nach schwächeren Leistungen schon mal die Besetzung durchgewechselt wird, ist das im Zentrum aus freiwilligen Stücken kaum einmal möglich. Qualitativ und quantitativ. „Wir haben im Mittelfeld nicht so viele Spieler, ich spiele meistens auch das ganze Spiel durch“, weiß auch Lynen. „Die Konkurrenzsituation gab es, aber es ist eben nicht so, dass wir mal eben zwei, drei Spieler tauschen.“

    Lynen ist bei Werder trotz Formdelle unersetzlich

    So genießt der Werder-Profi einen Status der Unersetzlichkeit. Auch nach schwächeren Darbietungen wird nicht an seiner Rolle gerüttelt. Ob mehr Druck von der Bank auch für seine eigene Leistung förderlich wäre? „Das kann sein, ich weiß es nicht. Vielleicht“, grübelte Lynen. „Das ist schwierig zu sagen. Ich gebe mein Bestes, garantiert nicht nur 70 oder 80 Prozent. Man sagt immer, dass Konkurrenz einen besser machen würde, aber ich spüre das eigentlich nicht. Da ist schon ein großes Vertrauen vorhanden.“

    Und mit dieser Einstellung nimmt Senne Lynen nun den Saisonendspurt in Angriff. Zehn Ligapartien stehen noch an, in denen sich die Bremer noch einen halbwegs versöhnlichen Abschluss bescheren können. Ob man nun nach oben oder unten im Klassement schauen werde, wurde der Rechtsfuß noch gefragt, der bei der Beantwortung aber den Weg durch den Nebenausgang wählte. „Es ist vielleicht ein Klischee: Aber für mich bringt es im Moment gar nichts, auf die Tabelle zu schauen“, hob Lynen hervor. „Das hilft uns nicht weiter. Wir müssen jetzt erst einmal die Dinge stabilisieren und wieder in die Siegerspur zurückfinden.“

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    Sextett um Friedl kehrt zurück – doch weitere Leistungsträger fehlen

    Zum Trainingsauftakt vor dem Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr) hat sich die Personal-Lage etwas entspannt. So standen die zuletzt kranken Romano Schmid, Justin Njinmah, Marco Grüll, Abdenego Nankishi und Patrice Covic am Dienstag anteilig wieder mit den Kollegen auf dem Platz.

    Mit dabei war erstmals auch wieder Marco Friedl, der sich Ende Januar gegen Mainz eine Innenbandzerrung zugezogen hatte. Dass der Kapitän damit schon wieder eine Option für das Leverkusen-Spiel darstellt, ist allerdings nicht zu erwarten, nachdem er am Rande des Wolfsburg-Spiels frühestens für die Partie gegen Borussia Mönchengladbach (15. März) ein Comeback in Aussicht gestellt hatte. Ganz aussetzen mussten unterdessen Jens Stage (individuelle Belastungssteuerung), Skelly Alvero (krank), Marvin Ducksch (Reha nach Muskelverletzung) und Niklas Stark (Knieprobleme). Zudem fehlte Keeper Michael Zetterer erneut krankheitsbedingt, nachdem er sich bereits in der Vorwoche krankgemeldet und dann gerade rechtzeitig für die Partie gegen Wolfsburg fit gemeldet hatte.

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  • Werder Bremen: Senne Lynen hat Tor-Frust! Null Treffer,

    Werder Bremen: Senne Lynen hat Tor-Frust! Null Treffer,


    In Werders Startelf ist Senne Lynen (26) gesetzt – der Profi bildet mit Jens Stage (28) das Abräum-Duo im Mittelfeld, das in der Hinrunde maßgeblich für den Erfolg war.

    Seit Jahresbeginn hapert es beim ganzen Team. Werder steckt in der Krise und verlor zuletzt fünf Pflichtspiele in Folge.

    Den Belgier persönlich stört aber noch eine andere Statistik. Denn hinter 22 Lynen-Einsätzen in dieser Bundesliga-Saison (24 mögliche) stehen null (!) Scorerpunkte. Dem Profi gelangen weder Tor noch Vorlage – und das passt ihm nicht.

    Er ist völlig geschockt: Spieler rammt Flick-Star fast Speer in den Fuß

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    Quelle: BILD/ X @angrygavi04.03.2025

    „Ich will das so schnell wie möglich ändern“, sagt Lynen vor dem Kracher in Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr). „Es gab schon Chancen, die normalerweise ein Tor hätten sein können. Ich arbeite daran, das ärgert mich persönlich.“

    Werder Bremen: Torlos-Frust bei Lynen

    So geht es aktuell nicht nur ihm, sondern dem ganzen Team. Auch beim 1:2 gegen Wolfsburg vergab Werder zu viele Möglichkeiten.

    Lynen: „Ich glaube, dass alle gespürt haben, dass wir normalerweise zu 100 Prozent öfter getroffen hätten. Daran können wir weiterarbeiten. Wir hatten die Möglichkeiten, wir müssen uns jetzt nur noch belohnen.“

    Dafür ist in den Augen des Trainerteams aber nicht unbedingt Lynen verantwortlich. Von Coach Ole Werner (36) gibt’s keinen Baller-Befehl. Der Sechser: „Bei mir sind eigentlich eher die zweiten Bälle Thema, dabei noch aggressiver zu sein und nach vorne zu schauen.“



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  • SV Werder Bremen: Senne Lynen erhält Schonpause

    SV Werder Bremen: Senne Lynen erhält Schonpause


    Senne Lynen ist am Mittwoch aus Gründen der Belastungssteuerung im Indoor-Bereich geblieben. Er hat im Bundesliga-Spiel gegen den FC Bayern (0:3) etwas am Sprunggelenk abbekommen und deshalb beim Trainingsauftakt in der neuen Woche nicht mit dem Team gearbeitet.




    Laut dem SV Werder Bremen ist es möglich, dass der defensive Mittelfeldspieler für die kommende Aufgabe gegen Hoffenheim zur Verfügung steht. Lynen kommt in diesem Zusammenhang gelegen, dass die Partie erst am Sonntag stattfindet.

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  • Senne Lynen steht dem SV Werder Bremen zur Verfügung

    Senne Lynen steht dem SV Werder Bremen zur Verfügung


    Senne Lynen steht Werder Bremen für das Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim (Sonntag, 15:30 Uhr) zur Verfügung. Der Mittelfeldspieler hatte beim 0:3 gegen den FC Bayern einen Schlag aufs Sprunggelenk abbekommen und wurde unter der Woche geschont.


    Trainer Ole Werner gab jedoch am Freitag Entwarnung: „Senne wird morgen ganz normal mit der Mannschaft trainieren.“ Die Belastung sei lediglich dosiert worden, nachdem Lynen „am letzten Wochenende etwas mitbekommen hat“ und „eigentlich auch die letzte Viertelstunde nicht mehr auf den Fußballplatz gehörte“. Für Sonntag sei das aber „kein Problem.“

    Während der Einsatz von Teamkollege Jens Stage weiterhin fraglich ist, kann Werner also zumindest auf den Belgier im Mittelfeldzentrum setzen.

    Quelle: Pressekonferenz

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