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  • Ein Klub schnappt nach Luft: Der Werder-Untergang

    Ein Klub schnappt nach Luft: Der Werder-Untergang



    Der SV Werder Bremen geht auch im DFB-Pokal baden, das Bild von dem “einen Boot” wird weiter konterkariert. Wie tief soll es noch gehen? Erst mal geht es nur noch darum, die Saison ins Trockene zu bringen.

    Enttäuschung pur beim SVW nach dem Pokal-Aus in Bielefeld.


    Enttäuschung pur beim SVW nach dem Pokal-Aus in Bielefeld.

    IMAGO/Noah Wedel


    Es ist sein sechstes Jahr im Verein, nicht viele Spieler im aktuellen Team haben mehr Partien für den SV Werder Bremen absolviert als Leonardo Bittencourt. Er ist mit dem Klub (zwar vor leeren Rängen zu Corona-Zeiten) in die 2. Liga abgestiegen – aber eine solche Reaktion des eigenen Anhangs? “Ich bin schon lange hier, so habe ich die Fans noch nicht erlebt”, bekannte der 31-Jährige nach dem 1:2-Pokalaus in Bielefeld.


    Es war ja nicht das erste Mal in diesen krisenbehafteten Wochen, dass die Mannschaft auch am Dienstagabend reumütig vor die Bremer Kurve trat: Ole Werner, der ebenfalls von einem bislang einmaligen Fan-Erlebnis in seinen mehr als drei Jahren als Cheftrainer berichtete, und Kapitän Niklas Stark schritten voran – mussten jedoch schnell feststellen, dass sie dort keineswegs mehr erwünscht waren.

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  • RB Leipzig: “Viel Luft nach oben” – Frust statt

    RB Leipzig: “Viel Luft nach oben” – Frust statt


    Rose: “Wir sind zu unpräzise”

    Hinzu kommen die zahlreichen Fehlpässe beim Herausspielen aus der eigenen Hälfte und vor allem im letzten Drittel. “Das Thema Unsauberkeit begleitet uns schon die ganze Saison, wir sind zu unpräzise”, meinte der 48 Jahre alte Rose, dem die Enttäuschung im Gesicht stand. Dennoch bemerkte er: “Ich habe ein Gefühl für meine Mannschaft, ich habe nicht das Gefühl, dass wir verunsichert sind. Das würde ich erkennen.”

    So bleibt RB statt im Fortschritts-Modus weiter im Kampf-Modus, “so wie ich es schon am 1. oder 2. Januar gesagt habe”. Nun wolle Rose “gegen Wolfsburg Lösungen finden, um ins Pokal-Halbfinale einzuziehen”, denn er glaube an sein Team. Torwart Peter Gulácsi sieht “insgesamt noch sehr viel Luft nach oben. Ich finde, dass die Richtung nicht schlecht ist, wir müssen Spiele gewinnen und in den Flow kommen”.

    Orban bemängelt Torgefahr

    Kapitän Orban, der als Abwehrchef Teil des Defensiv-Problems und auch Verursacher des Strafstoßes zum 0:2 war, sieht das Problem in der Offensive: “In der letzten halben Stunde waren wir zu ungenau und haben zu wenig Torgefahr ausgestrahlt. Gerade in den letzten 20 Minuten hätte ich mir hier zuhause etwas mehr erhofft.”



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