Alle gönnen Amine Adli (24) dieses Erfolgserlebnis!
„Ich bin sehr glücklich für ihn“, sagte Patrik Schick (29) nach dem 2:0 von Bayer Leverkusen in Kiel. „Es freut mich brutal“, meinte auch Robert Andrich (30).
Mit einem Luftküsschen für seinen Kumpel Florian Wirtz (21) bedankte sich Adli für den Pass zum 2:0 in Kiel. „Obwohl ich lange nicht mit Flo zusammenspielen konnte, habe ich noch diese Verbindung zu ihm. Immer, wenn er den Ball hat, weißt du, dass er dir den perfekten Ball spielen wird“, sagte der marokkanische Nationalspieler.
Alle feiern Bayer-Liebling Adli!
„Von uns kriegt er auch viele Küsschen“, lachte Sport-Boss Simon Rolfes (43), „Amine ist ein super Typ, er hat sich das nach der Scheiß-Verletzung total verdient. Das Tor macht er super, er läuft super rein, aber schon das erste Tor bereitet er gut vor. Insgesamt ein gutes Spiel von Amine. Wir freuen uns alle riesig für ihn.“
Erst Schick, dann schicker: Zauber-Lupfer von Adli
Quelle: Bild22.02.2025
Adlis erstes Saisontor krönte nach der Top-Vorlage für Schick sein Traum-Comeback in der Startelf seit dem Wadenbeinbruch im Oktober beim 1:1 gegen Brest. Der Lohn: BILD-Note 1.
Adli: „Ich bin sehr glücklich darüber, wieder in der Startelf gestanden und das Spiel gesund beendet zu haben. Das war für mich das Wichtigste. Und mit dem Tor und dem Assist hätte es nicht besser laufen können.“
Trainer Xabi Alonso (43) setzte in Kiel mit Adli und Wirtz vor allem auf Tempo auf dem schlechten Rasen – der Plan ging auf.
Amine Adli bedankt sich bei Vorlagengeber Florian Wirtz
Foto: WITTERS
Alle feiern Bayer-Liebling Adli
„Er ist sehr wichtig für uns alle. Amine hat jeden Tag diese Top-Einstellung. Seine Qualität ist sehr wichtig für die Mannschaft. Er hat großen Einfluss – mit dem Ball, gegen den Ball. Es ist eine Super-Nachricht für den Rest der Saison, dass er nach seiner schweren Verletzung wieder fit ist“, meinte Alonso.
Nationalspieler Andrich: „Ich war schon immer ein Fan von Amine. Es ist immer gut, dass Spieler aus Verletzungen zurückkommen, sich an die Mannschaft annähern und wieder in den Rhythmus kommen. Dann bekommen andere Spieler zwar wieder weniger Einsatzzeit, so ist das Geschäft. Aber wir profitieren brutal von diesen Rotationen. deswegen brauchen wir alle auf einem guten Level – und da hat Amine wieder einen vorgelegt.“
Robert Andrich (30) und Bayer Leverkusen haben bei der Nullnummer im Liga-Gipfel gegen die Bayern am vergangenen Samstag verpasst, auf 5 Punkte an den Rekordmeister heranzukommen und so mehr Spannung in das Meister-Rennen zu bringen.
Doch geht es nach Andrich, will der Meister den Bayern noch nicht zur Schale gratulieren. Im Gegenteil: Der DFB-Star schaltet auf Angriff, sendet eine Kampf-Ansage in Richtung München.
Erst Schick, dann schicker: Zauber-Lupfer von Adli
Quelle: Bild22.02.2025
Andrich im ZDF-Interview: „Wir wollen den Bayern bis zum Ende auf den Sack gehen und Druck von hinten geben.“
Fakt ist: Ein 8-Punkte-Vorsprung wurde bei 12 ausstehenden Spieltagen in der Bundesliga-Historie noch nie verspielt!
Den Auswärtsrekord nimmt Bayer-Trainer Xabi Alonso mehr zur Kenntnis als mit Stolz. Auch eine heftige Attacke auf den großen Star im Leverkusener Team bringt ihn nicht aus der Ruhe.
Das Foul von Holstein Kiels Magnus Knudsen gegen Bayer-Star Florian Wirtz hat die Bestmarke der Leverkusener von 28 Auswärtsspielen ohne Niederlage in der Fußball-Bundesliga beinahe in den Hintergrund gerückt. “Das Spiel war okay. Es gab Fair Play”, sagte Bayer-Trainer Xabi Alonso nach dem ungefährdeten 2:0 des deutschen Meisters beim Aufsteiger im hohen Norden. “Okay, vielleicht bis auf die eine Aktion”, räumte er ein.
Mit Fair Play hatte “die eine Aktion” in der zwölften Minute in der Tat nichts zu tun: Kiels Knudsen trat völlig sinnfrei Nationalspieler Wirtz übel gegen den Knöchel.Knudsen (23) fand seine Aktion allerdings völlig im Rahmen. “Es war ein normales Tackling und nichts weiter”, meinte er.
Foul sorgt für Debatte
Am Ende hatten beide Spieler Glück: Knudsen, weil er von Schiedsrichter Daniel Schlager nur die Gelbe Karte statt der vertretbaren Roten Karte gesehen hatte. Und Wirtz, weil er durch den Tritt nicht verletzt wurde.
Das Foul ließ die Diskussion wieder aufleben, ob gerade Top-Spieler besser geschützt werden müssen. “Für mich ist es Rot”, regte sich Sky-Experte Dietmar Hamann im Studio auf. Es sei egal, welcher Spieler es ist, “wir müssen die Gesundheit der Spieler schützen. Und wenn von hinten jemand auf die Achillessehne oder aufs Sprunggelenk draufsteigt, dann hat er mit Rot vom Platz zu gehen.”
Der 43 Jahre alte Alonso blieb sich treu und gab sich gewohnt moderat, als er auf die Attacke auf Ausnahmespieler Wirtz angesprochen wurde. “Ich wünsche mir mehr Schutz, nicht nur für Flo, sondern für alle Spieler”, sagte der Leverkusener Trainer.
Bayers Auswärtsgeheimnis: Effizient und stabil
Wirtz wird in jedem Fall weiterhelfen können, die Rekordserie der Leverkusener auf fremden Plätzen schon gleich am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) beim Tabellendritten Eintracht Frankfurt auszubauen.
“Das bedeutet, dass wir eine Top-Mentalität haben”, erklärte Alonso zu der Bestmarke für ihn und den Verein. “Wir erhalten keine Medaille für diesen Rekord, aber er bedeutet, dass wir sehr effizient und stabil sind.”
Die letzte Niederlage in der Fremde erlebten Alonso und seine Spieler am 34. Spieltag der Saison 2022/23 beim 0:3 beim VfL Bochum. Seitdem kassierten die Leverkusener insgesamt nur einen Misserfolg in der Bundesliga: das 2:3 gegen RB Leipzig am 31. August – in der Heimat.
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+++ Redaktioneller Hinweis: Diese Meldung wurde basierend auf Material der Deutschen Presse-Agentur (dpa) erstellt. Bei Anmerkungen oder Rückfragen wenden Sie sich bitte an [email protected]. +++
Für den wankenden FC Bayern geht es im nächsten Duell der Champions League ausgerechnet gegen den “unbesiegbaren” Gegner. Ein ehemaliger Spieler ordnet ein.
Auf dem Weg ins “Finale dahoam” steht der FC Bayern im Achtelfinale der Champions League vor einem Gipfeltreffen. Der Gegner heißt Bayer Leverkusen, doch mit dem haben die Bayern in der jüngeren Vergangenheit keine guten Erfahrungen gemacht. In sechs Spielen gegen Trainer Xabi Alonso konnten die Münchner kein einziges Mal gewinnen. In der aktuellen Saison gab es zwei Unentschieden in der Bundesliga und eine Niederlage im DFB-Pokal. Steht das Ende aller Titelträume in der “Königsklasse” bevor?
Der frühere Nationaltorhüter René Adler sieht zumindest einen realistischen Erfolg aufseiten der Leverkusener: “Die Chance war noch nie so groß, die Bayern in ihrem eigenen Wettbewerb zu schlagen”, sagt er im Gespräch mit t-online. Das liege vorwiegend an der Energie des Meisters: “Bayer funktioniert als Kollektiv aktuell mehr.”
Die Bayern und Leverkusen standen sich erst Mitte Februar in der Bundesliga gegenüber. Obwohl die Partie im 0:0-Unentschieden endete, dominierte die Werkself das Spielgeschehen. Die Münchner gaben in der ersten Hälfte nicht einen Torschuss ab. Während Experten die Bayern als “Außenseiter” betitelten, musste sich auch Kapitän Manuel Neuer nach der Partie eingestehen: “Unsere Idealvorstellung sieht natürlich ganz anders aus. Aber was wir heute nach vorn nicht gebracht haben, haben wir defensiv auf den Platz gebracht.”
Im Achtelfinale wird eine stabile Bayern-Defensive aber allein nicht reichen, ist sich Adler sicher. “Du musst aktiv sein und alles reinwerfen”, fordert der 40-Jährige den deutschen Rekordmeister. “Aktuell geht bei den Bayern nichts so leicht von der Hand, wie noch zu Beginn der Saison. Du musst dir alles erkämpfen.” Die Zeit, in der die Bayern ein Spiel nach dem anderen ohne Gegentor gewinnen – wie es im Herbst der Fall war –, ist vorbei.
So stolperte der FC Bayern in der Champions League gleich mehrfach. In Birmingham (gegen Aston Villa) und in Rotterdam (gegen Feyenoord) setzte es überraschende Niederlagen. Im Play-off-Rückspiel gegen Celtic Glasgow zitterte sich Bayern in der eigenen Allianz Arena mit dem Ausgleichstreffer erst kurz vor Schluss ins Achtelfinale (1:1).
Nun wartet das deutsche Duell gegen Leverkusen. In der Champions League qualifizierte sich die Werkself souverän mit fünf Siegen aus acht Spielen direkt fürs Achtelfinale, hat einen konditionellen Vorteil.
Dass sich die beiden Teams nun gegenüberstehen, habe Adler bereits kommen sehen, sagte zwar: “Der Respekt auf beiden Seiten ist da”, sein Tipp aber geht klar nach Leverkusen. “Auch das Glück ist mitentscheidend.”
Die Reaktionen der Klubs auf das Los fielen dabei unterschiedlich aus. Bayerns Routinier Thomas Müller witzelte bereits nach der Auslosung: “Leverkusen ist ja ganz klar der Favorit und wir als absolut krasser Außenseiter wollen uns natürlich da beweisen, liebe Experten.” Bayern-Sportvorstand Max Eberl erinnerte an “spannende Duelle”, mahnte aber auch: “Wie schwer diese Aufgabe wird, haben wir dabei gesehen.”
Leverkusens Sportchef Simon Rolfes sagte zur Auslosung: “Sicher eine Mannschaft, die wir gut kennen.” Der Gegner selbst kenne Leverkusen ebenso gut. “Das ist ein Achtelfinale auf hohem Niveau.” Das deutsche Duell startet am 5. März mit dem Hinspiel in München. Die Entscheidung um den Viertelfinal-Einzug fällt dann sechs Tage später in Leverkusen.
Bayer-Boss: “Das wäre mir neu” Simon Rolfes kontert Sprüchefeuerwerk von Thomas Müller
22.02.2025, 17:11 Uhr
Wer ist Favorit bei Bayern gegen Bayer? Thomas Müller verweist auf die Experten und erklärt sein Team mit einem Augenzwinkern zum Außenseiter. Nun reagiert Ex-DFB-Kollege Simon Rolfes. Der deutsche Fußball steht vor unterhaltsamen Wochen.
Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes hat vor dem deutschen Champions-League-Kracher gegen den FC Bayern eine Stichelei von Thomas Müller gekontert. “Thomas ist ja immer für einen Spruch gut, das weiß ich als Mitspieler aus der Nationalmannschaft von damals noch. Dass die Bayern nicht Favorit sind in der Champions League, das wäre mir neu”, sagte Rolfes vor dem Gastspiel bei Holstein Kiel beim TV-Sender Sky.
Der Rekordmeister und der Meister treffen im Achtelfinale am 5. März in München sowie am 11. März in Leverkusen aufeinander. Müller hatte am Freitag nach der Auslosung mit süffisanter Miene eine Bayern-Ansage folgen lassen.
“Leverkusen ist ja ganz klar der Favorit. Da muss man ja bloß mal in die deutsche Experten-Landschaft reinhören”, sagte der Vizekapitän des FC Bayern München. “Wir als absolut krasser Außenseiter wollen uns natürlich beweisen. Na, liebe Experten, dann schauen wir mal.”
Für Alonso ist noch ein wenig Zeit
Nach zwei Liga-Duellen (1:1, 0:0) und Leverkusens 1:0-Auswärtssieg im Pokal werden die Champions-League-Partien bereits das vierte und das fünfte Aufeinandertreffen in dieser Saison.
“Ich traue der Mannschaft vieles zu. Ich traue ihr auch zu, dass wir sehr viele Punkte machen und sehr viele Siege einfahren. Dass wir den Willen und die Qualität haben, viele, viele Punkte zu machen, davon bin ich 100 Prozent überzeugt”, sagte Rolfes. Ein mögliches Triple habe man aber angesichts des Rückstands in der Bundesliga nicht mehr selbst in der Hand.
Während Rolfes also bereits ein wenig nach vorne blickte, wollte Trainer Xabi Alonso von dem deutschen Giganten-Duell in der Königsklasse nichts wissen. “Das ist bei uns noch kein Thema”, sagte er: “Wir haben noch Zeit, uns darauf vorzubereiten.”
Bayer dreht auf – und ein Star leitet seinen Abschied ein?
Bei Aufsteiger Holstein Kiel lässt Leverkusen nichts anbrennen, gewinnt 2:0. Die Werkself ist damit seit 21 Partien ungeschlagen, hat unglaubliche 28 Auswärtsspiele nacheinander nicht verloren.
Leverkusen darf zumindest weiterhin auf die Meisterschaft hoffen – auch dank Patrik Schick!
Erst Schick, dann schicker: Zauber-Lupfer von Adli
Quelle: Bild22.02.2025
Der Star-Stürmer trifft auf dem holprigen Kieler Rasen schon in der 9. Minute: Nachdem Amine Adli zwei Gegner ausspielt und ins Zentrum flankt, lässt Keeper Timon Weiner den Ball abprallen. Schick steht goldrichtig – 1:0!
Beim 0:0 zuletzt gegen die Bayern durfte Schick nur eine Minute ran. Jetzt hat er seinen Berater gewechselt – um sich auf einen Wechsel vorzubereiten? Der tschechische Nationalspieler steht in direkter Konkurrenz mit Victor Boniface (24), keiner ist gesetzt. Unwahrscheinlich, dass der Doublesieger noch einmal gemeinsam mit den beiden in eine Saison geht.
Für die Störche bedeutet das Schick-Tor den 21. Rückstand im 23. Bundesliga-Spiel.
Dann kommt es zu einem kurzen Schreckmoment! Magnus Knudsen foult Florian Wirtz (12.), trifft den Bayer-Star am Sprunggelenk – sieht dafür nur Gelb. „Sky“-Experte Didi Hamann: „Das ist für mich eine klare Rote Karte.“
Bayer dominiert weiterhin die Partie, kommt aber nicht mehr so oft zum Abschluss wie in der Anfangsphase.
Dann ist es Wirtz, der Adli schickt. Der Linksaußen vollstreckt über Weiner hinweg – 2:0 (45.). Das nach Überprüfung kein Abseits war. Adli wirft daraufhin Wirtz ein Luft-Küsschen zu. Für den Stürmer ist es ein Mega-Comeback: Der Marokkaner stand zuletzt am 23. Oktober 2024 in der Startelf, fiel danach lange mit einem Wadenbeinbruch aus.
Kiel kommt in der ersten Hälfte nur zu zwei echten Torchancen, beide gehen auf die Kappe von Knudsen (22., 45.+2). Auch danach lässt Leverkusen nichts anbrennen. Und das, obwohl Kiel in den vergangenen neun Spielen immer getroffen hat. Es bleibt beim 2:0.
Bayers Rückstand auf Spitzenreiter Bayern schrumpft damit vorerst auf fünf Zähler. Allerdings müssen die Münchner am Sonntag noch gegen Frankfurt ran (17.30 Uhr, hier im BILD-Liveticker). Schlusslicht Kiel spielt wohl die eigene Keller-Meisterschaft aus – zumindest der Relegationsplatz ist noch in Reichweite.
Die Leverkusener mussten vor dem Topspiel gegen Eintracht Frankfurt am kommenden Samstag in der Bundesliga und den Duellen im Achtelfinale in der Champions League gegen Bayern München nicht glänzen, um zum 21. Mal in Folge ungeschlagen zu bleiben.
Patrik Schick (9.) mit seinem 15. Saisontreffer und Amine Adli (45.) machten mit ihren Toren schon vor der Pause alles klar. Die harmlosen Kieler sind nach dem sechsten Spiel ohne Sieg weiter am Tabellenende und müssen mehr denn je fürchten, nach einem Jahr Erstklassigkeit wieder abzusteigen.
Amine Adli sorgte kurz vor der Pause mit dem Treffer zum 2:0 schon für die Vorentscheidung
Bochum überrascht mit Remis bei Wolfsburg
Während Kiel ohne Punkte blieb, sicherte sich der Tabellen-16. VfL Bochum mit dem 1:1 bei Wolfsburg einen Zähler. Nur wenige Minuten fehlten dem VfL zum ersten Auswärtssieg in dieser Saison. Erhan Masovic brachte die Bochumer in Führung (50.), Mattias Svanberg (81.) verhinderte eine Heimpleite der Hasenhüttl-Elf, in der Patrick Wimmer bis zur 63. Minute im Einsatz war.
Mit einem Hattrick von Alexis Claude-Maurice innerhalb einer Viertelstunde (55., 61., 70.) und einer Rekordserie hat der FC Augsburg die Abstiegszone weit hinter sich gelassen. Die Gäste blieben im siebenten Ligaspiel nacheinander unbesiegt, profitierten dabei aber auch von der frühen Roten Karte gegen Gladbachs Torhüter Jonas Omlin (28.). Der Österreicher Kevin Stöger musste früh für Ersatztorhüter Tobias Sippel vom Feld.
Der FSV Mainz feierte mit Philipp Mwene, der bis zur 83. Minute im Einsatz war, einen 2:0-Heimsieg gegen St. Pauli und verbesserte sich auf Rang fünf. Bei den Hamburgern spielte David Nemeth durch.
Deutsche Bundesliga, 23. Runde
Samstag:
Kiel – Leverkusen 0:2 (0:2)
Tore: Schick (9.), Adli (45.)
Kiel: Pichler nicht im Kader (verletzt)
Wolfsburg – Bochum 1:1 (0:0)
Tore: Svanberg (81.) bzw. Masovic (50.)
Wolfsburg: Wimmer bis zur 63. Minute, Pervan auf der Bank
Mönchengladbach – Augsburg 0:3 (0:0)
Tore: Claude-Maurice (55., 61., 70.)
Rote Karte: Omlin (28./Gladbach)
Gladbach: Stöger bis zur 32. Minute, Lainer nicht im Kader
Mainz – St. Pauli 2:0 (0:0)
Tore: Jae Sung (67.), Nebel (95.)
Mainz: Mwene bis zur 84. Minute, Veratschnig auf der Bank St. Pauli: Nemeth spielte durch
Freitag:
Freiburg – Bremen 5:0 (2:0)
Tore: Sildillia (15.), Grifo (33., 57.), Doan (76., 92.)
Freiburg: Lienhart spielte durch, Adamu ab der 77. Minute, Gregoritsch auf der Bank Bremen: Schmid spielte durch, Grüll ab der 72. Minute, Friedl nicht im Kader (verletzt)
Leverkusen bleibt an Bayern dran – Gladbach geht in Unterzahl unter
Von t-online, sid, dpa, BZU
Aktualisiert am 22.02.2025 – 17:40 UhrLesedauer: 3 Min.
Leverkusens Spieler feiern einen Treffer gegen Kiel: Im hohen Norden holte die Werkself wichtige Punkte. (Quelle: IMAGO/CB)
Nach dem Unentschieden gegen die Bayern ist Leverkusens Meisterchance gering. Einen weiteren Patzer darf sich die Werkself nicht erlauben. In Kiel erfüllte Bayer die Pflicht.
Bayer Leverkusen bleibt im Meisterkampf der Bundesliga an den Bayern dran. Der Titelverteidiger gewann bei Holstein Kiel mit 2:0 und fuhr verdiente drei Punkte ein. Borussia Mönchengladbach hingegen erlebte einen Samstagnachmittag zum Vergessen. Gegen den FC Augsburg sah Torwart Jonas Omlin früh die Rote Karte, sodass die Borussia in Unterzahl spielte. Augsburg nutzte den Vorteil aus und gewann deutlich mit 3:0.
Mainz feierte parallel einen Heimsieg gegen St. Pauli, Wolfsburg holte gegen Bochum daheim nur ein 1:1-Unentschieden.
Vor den Wochen der Wahrheit hat Bayer Leverkusen seine Pflicht beim Bundesliga-Letzten Holstein Kiel erfüllt. Das Team von Trainer Xabi Alonso kam zu einem ungefährdeten 2:0 (2:0) gegen die überforderten Norddeutschen. Noch in der Hinrunde hatte Kiel bei Bayer mit einem 2:2 überrascht.
Patrik Schick (9. Minute) mit seinem 15. Saisontreffer und Amine Adli (45.) machten mit ihren Toren schon vor der Pause alles klar. Die harmlosen Kieler sind nach dem sechsten Spiel ohne Sieg weiter am Tabellenende und müssen mehr denn je fürchten, nach einem Jahr Erstklassigkeit wieder abzusteigen.
Borussia Mönchengladbach hat den Sprung auf einen Europacup-Platz verpasst. Die Mannschaft von Trainer Gerardo Seoane unterlag dem FC Augsburg in Unterzahl deutlich mit 0:3 (0:0), Matchwinner der Gäste war Alexis Claude-Maurice mit einem Hattrick. Für Gladbach war es die erste Pleite nach zuletzt vier Spielen ohne Niederlage.
Als Claude-Maurice (55., 61., 70.) den ersten Bundesliga-Hattrick der Augsburger Vereinsgeschichte erzielte, waren die Gäste schon in Überzahl. Der Gladbacher Torhüter Jonas Omlin sah nach einer Notbremse die Rote Karte (29.).
Omlin war erst durch die Verletzung von Moritz Nicolas ins Gladbacher Tor zurückgekehrt. Die Augsburger setzten ihre Erfolgsserie damit fort. Die Mannschaft von Trainer Jess Thorup ist seit sieben Liga-Spielen ungeschlagen und liegt nur noch drei Punkte hinter der Borussia.
Dem VfL Bochum haben im Abstiegskampf nur wenige Minuten zum ersten Saison-Auswärtssieg gefehlt. Beim Europa-League-Kandidaten VfL Wolfsburg kassierte der zuletzt erstarkte Abstiegskandidat erst in der Schlussphase das Gegentor zum 1:1 (0:0). Eine Woche nach dem Derbysieg gegen Borussia Dortmund verpasste der VfL damit die nächste Überraschung nur knapp.
Vor 23.772 Zuschauern brachte Erhan Mašović die Bochumer in der 50. Minute in Führung. Der Ausgleich von Mattias Svanberg fiel erst knapp zehn Minuten vor Schluss (81.). Ein weiterer Wolfsburger Treffer von Mohammed Amoura (64.) war zuvor nach dem Einsatz des Videobeweises wieder aberkannt worden.
Mainz 05 2:0 FC St. Pauli
Der FSV Mainz 05 hat seinen närrischen Fans am Fastnachtsspieltag einen mühsamen Sieg gegen den FC St. Pauli beschert. Im kunterbunten Karo-Sondertrikot zeigte der Europapokal-Kandidat lange eine farblose Partie, gewann aber mit 2:0 (0:0) gegen den Aufsteiger.
Vor 33.305 Zuschauern in der ausverkauften Arena geriet Torwart Nikola Vasilj zum Unglücksraben aufseiten der Hamburger: Der Bosnier konnte in der 67. Minute den Ball nach einem Fernschuss von Nadiem Amiri nicht festhalten – so gelang dem eingewechselten Jae-sung Lee das Führungstor. Paul Nebel erhöhte nach einem Konter auf 2:0 (90.+5).
Damit blieben die Rheinhessen im achten Heimspiel in Serie ungeschlagen. St. Pauli kann am Sonntag noch auf den 15. Tabellenplatz rutschen. Zum dritten Mal hintereinander erzielten die Kiezkicker kein Tor.
Bayer 04 Leverkusen bleibt an Bayern München dran!
Der amtierende Meister feiert in der 23. Runde der deutschen Bundesliga gegen Aufsteiger Holstein Kiel einen ungefährdeten 2:0-Auswärtssieg und rückt damit wieder bis auf fünf Punkte an Leader Bayern heran. Der Rekordmeister spielt am Sonntag (ab 17:30 Uhr im LIVE-Ticker) gegen Eintracht Frankfurt.
Der Favorit aus Leverkusen fackelt nicht lange und legt furios los. Nach drei Torannäherungen trifft Stürmer Schick zur frühen Führung für die Gäste. Nach einer butterweichen Flanke von Adli ins Zentrum steht der Tscheche goldrichtig und schiebt aus wenigen Metern mit dem linken Außenrist den Ball ins Tor (9.).
Aus dem Nichts kommt Kiel zur ersten guten Chance. Knudsen wird steil geschickt, Kovar kommt mit Risiko aus dem Tor und rettet gerade noch gegen den Norweger, ehe beide zusammenprallen. Es geht bei beiden aber weiter (22.).
Kurz vor dem Pausenpfiff erhöht Leverkusen durch Adli auf 2:0. Wirtz schickt den Offensivspieler in die Tiefe und Adli vollendet eiskalt an Weiner vorbei (45.).
Im zweiten Spielabschnitt nimmt der amtierende Meister das Tempo etwas raus, ist aber trotzdem die bessere Mannschaft. Am Ende bleibt es beim 2:0-Auswärtssieg für Leverkusen, die dadurch als Zweiter wieder auf fünf Punkte an Bayern ranrücken. Kiel bleibt Schlusslicht.
Wolfsburg holt spätes Remis
Im Parallelspiel holt der VfL Wolfsburg dank einem späten Treffer noch ein 1:1-Remis gegen Nachzügler VfL Bochum.
Die erste Hälfte endet torlos, Wolfsburg erwischt den besseren Start, Bochum kommt mit Fortdauer besser ins Spiel. Kurz nach Wiederbeginn nutzt Bochum eine Ecke für die Führung. Eine Hereingabe von Bero von der linken Seite köpft Masovic ins rechte Eck (50.).
Die Gäste sind auch in weiterer Folge besser, bis Wolfsburg aus dem Nichts durch Amoura ausgleichen kann. Nach VAR-Check wird der Treffer wegen eines Foulspiels im Vorfeld wieder annuliert (64.).
Durch den zurückgenommenen Treffer wird die Hasenhüttl-Elf aber stärker und gleicht schließlich in der 81. Minute auch verdient durch Svanberg aus. Durch das Remis springen die “Wölfe” auf Rang acht, Bochum bleibt auf dem Relegationsrang.
Mainz schlägt Aufsteiger Pauli – Claude-Maurice schockt Gladbach
Mainz 05 gewinnt ihr Heimspiel gegen den 1. FC St. Pauli mit 2:0. Für die Tore sorgen Lee (67.) und Nebel (90.+5). ÖFB-Verteidiger Mwene spielt bis zur 83. Minute.
Die Mainzer springen dadurch in der Tabelle vorläufig auf Rang fünf, Pauli ist 14.
Borussia Mönchengladbach kassiert überraschend eine klare 0:3-Heimniederlage gegen den FC Augsburg. Nach der Roten Karte von Torhüter Omlin (28.), nach der auch ÖFB-Legionär Stöger ausgewechselt wird, kippt die Partie zu Gunsten der Gäste.
In Überzahl sorgt Claude-Maurice mit einem lupenreinen Hattrick (55./61./70.) für die drei Punkte. Augsburg springt damit auf Rang zehn, Gladbach ist direkt davor auf Rang neun.
Deutsche Bundesliga: Die Erwartungen an die ÖFB-Teamspieler