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  • FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen in Champions

    FC Bayern München gegen Bayer Leverkusen in Champions


    Ein Hauch von Verzweiflung schwang mit, als der sonst so unantastbar wirkende Xabi Alonso an diesem Abend einen letzten Kampf führte. Er wollte trotz der 0:3-Niederlage beim FC Bayern Optimismus ausstrahlen, also sagte er: „Es ist Fußball.“ Das Spiel, in dem schon so viele Wunder passiert sind. Bessere Argumente fielen dem spanischen Trainer am Ende einer denkwürdigen Champions-League-Nacht nicht mehr ein, um den Glauben an einen Erfolg im Achtelfinal-Rückspiel am kommenden Dienstag zu stärken.

    Das Publikum hatte eine Demonstration der Stärke erlebt, die nicht zuletzt darauf hinwirkte, das alte Machtgefüge im deutschen Gegenwartsfußball wiederherzustellen. Er selbst habe jetzt als Triainer „vier Mal gegen Leverkusen gespielt“, sagte Vincent Kompany, „und jedes Mal ging es um Details, auch heute, auch wenn es nicht so aussieht.“ An diesem Abend hatte die Summe sehr vieler Kleinigkeiten das Bild einer grundlegenden Münchner Überlegenheit ergeben.

    Der mit Spannung erwartete Wettbewerb der Trainerideen hatte schon auch stattgefunden, entschieden wurde dieses Spiel aber weniger durch Strategien und taktische Innovationen, als durch individuelle Qualität und durch den mentalen Zustand der Fußballer; allen drei Toren gingen schlimme Fehler der Rheinländer voraus, während die Bayern funktionierten wie eine auch auf höchster Stufe störungsfrei laufende Maschine. „Es war unsere Schuld, dass wir den Bayern die Chancen gegeben haben“, sagte Alonso. „Wir haben das Spiel nicht kontrolliert und große Fehler gemacht.“

    Dieser Fehler ist Alonso passiert

    Vor dem 1:0 agierte der neben sich stehende Nordi Mukiele viel zu passiv in einem Kopfballduell mit Harry Kane, nachdem Piero Hincapié zuvor eine Flanke von Michael Olise zugelassen hatte. Der zweite Treffer resultierte aus einem schlimmen Fehlgriff von Torhüter Matej Kovar, der eine eigentlich einfach zu verarbeitende Flanke vor die Füße von Jamal Musiala fallen ließ. Und vor dem 3:0 zerrte Edmond Tapsoba so lange im Strafraum an Kane, bis der Videoassistent eingriff und einen Elfmeter empfahl, den der englische Torjäger zum dritten Treffer nutzte.

    Am Ende auch ein wenig ratlos: Bayer-Leverkusen-Trainer Xabi Alonso
    Am Ende auch ein wenig ratlos: Bayer-Leverkusen-Trainer Xabi AlonsoReuters

    Zwischendurch war zudem Mukiele nach einer zweiten Gelben Karte vom Platz geflogen, weil er Kingsley Coman zwar versehentlich, aber auch übermotiviert und sehr hart mit den Stollen in die Wade getreten hatte. Alonso ist der Fehler passiert, den offenkundig verunsicherten Franzosen nicht schon in der Halbzeit vom Feld zu nehmen. Dennoch haderten die Leverkusener mit Schiedsrichter Michael Oliver, dessen Zweikampfbewertung nicht immer konsistent war. Ein grober Patzer ist dem Engländer aber nicht unterlaufen.

    DSGVO Platzhalter

    Es waren die Spieler, ihre Form, ihre Interpretation der Aufgaben und ihre Einsatzbereitschaft, die den Bayern diese gute Ausgangslage für das Rückspiel beschert haben. Immer wieder fanden die Münchner Wege, um sich aus dem Leverkusener Pressing zu befreien, während Florian Wirtz bis zu seiner Auswechslung nach 80 Minuten ein Gefangener der konsequenten Manndeckung von Joshua Kimmich war.

    Bedeutsam war außerdem, dass die Bayern nach diesem Abend zu den ganz wenigen Mannschaften zählen, denen es gelungen ist, zugleich auch noch Granit Xhaka aus dem Spiel zu nehmen. „Sie haben ihr Spiel angepasst, sie haben uns nicht die Möglichkeit gegeben, so zu pressen wie in den letzten Spielen“, sagte der Leverkusener Verteidiger Jonathan Tah.

    DSGVO Platzhalter

    Nach der dominanten Vorstellung der Leverkusener beim 0:0 gegen die Bayern Mitte Februar entstand ja der Eindruck, dass der Rekordmeister nun verunsichert sein müsse. Dass Respekt in Ehrfurcht oder Zaghaftigkeit umschlagen könnte, dass das Selbstvertrauen beschädigt ist, zumal Kompany als Münchner Trainer gerade auf dem höchsten Niveau verwundbar wirkte. „Wir alle hatten im Kopf, dass wir in den letzten Spielen nicht so erfolgreich waren gegen Leverkusen“, sagte Kimmich.

    Dass die Bayern sich nicht lähmen, sondern beflügeln ließen von diesen schmerzlichen Erinnerungen, ist ein beeindruckendes Signal der Stärke einer Mannschaft, die vielleicht doch größer ist, als viele glauben. Leverkusen und Bayern wirken derzeit wie zwei Teams, die sich gegenseitig hochschaukeln, und gerade jetzt, wo die Zeit der wichtigsten Spiele beginnt, waren die Bayern hellwach, klar, harmonisch als Kollektiv und bereit, alle vorhandene Energie zu investieren.

    Nach der überlegenen Vorsaison mit dem Leverkusener Double und sechs Duellen von Xabi Alonso mit dem Rekordmeister ohne eine einzige Niederlage schimmerte plötzlich eine Hilflosigkeit der Werkself hervor, die es in einem solch wichtigen Spiel bislang nur einmal gab: beim ebenfalls 0:3 verlorenen Europa-League-Finale gegen Bergamo im vergangenen Mai.

    Alonsos Team mag an manchen Tagen fähig sein, einen Fußball zu spielen, der eine faszinierende Perfektion ausstrahlt. Aber wer genau hinsieht, findet unter dieser Oberfläche Stellen, an denen diese Mannschaft verwundbar ist. Kompany und seine Spieler haben diese Stellen entblößt.



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  • Bayern decken Bayers große Schwachstelle gnadenlos auf

    Bayern decken Bayers große Schwachstelle gnadenlos auf


    Analyse
    Champions League

    Aktualisiert am 06.03.2025, 11:18 Uhr

    Das 3:0 des FC Bayern gegen Bayer 04 Leverkusen war eine Machtdemonstration. Während Harry Kane und Jamal Musiala bei Bayern glänzten, wurde Leverkusen die zu große Abhängigkeit von Florian Wirtz zum Verhängnis.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Oliver Jensen sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Die Stimmung in der Allianz-Arena war nach dem Spiel ausgelassen. Freudig hüpften die Spieler des FC Bayern München vor dem Fanblock auf und ab. Mit dem 3:0 gegen Bayer Leverkusen im Champions-League-Achtelfinal-Hinspiel haben sie einen großen Schritt in Richtung Viertelfinale gemacht. Und das völlig verdient: Der FC Bayern hatte ein Torschussverhältnis von 17:3 und 65 Prozent Ballbesitz.

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    Agierte der FC Bayern beim Bundesliga-Duell gegen Leverkusen 15 Tage zuvor noch sehr defensiv (Endstand 0:0), zeigten sie diesmal ein anderes Gesicht. Das frühe 1:0 durch Harry Kane war völlig verdient. DAZN-Experte Michael Ballack stellte fest: “Trotz einer fast identischen Aufstellung ist das eine ganz andere Bayern-Mannschaft. Sie sind offensiv agil, verteidigen nach vorne und sind mutig.”

    Ein Torschuss nur dank Bayern-Fehler

    Leverkusen fand kein Rezept gegen den deutschen Rekordmeister. Trainer Xabi Alonso machte einen nachdenklichen Eindruck, als er zur Halbzeit in Richtung Kabine ging. Seine Mannschaft brachte in den ersten 45 Minuten lediglich einen Torschuss zustande.

    Und das auch nur, weil Bayern-Verteidiger Dayot Upamecano in der 13. Minute einen katastrophalen Fehlpass spielte. Torwart Manuel Neuer konnte den Schuss aus kurzer Distanz von Jeremie Frimpong allerdings klären. Dies sollte für Leverkusen die einzige Großchance des Spiels bleiben.

    Ein Grund für die Dominanz des FC Bayern war die Zweikampfstärke. “Wir waren in den Zweikämpfen besser als der Gegner. Wir haben vorne sehr, sehr aggressiv gespielt”, sagte Upamecano. Nach rund 30 Minuten lag die Zweikampfquote bei über 73 Prozent. Über das gesamte Spiel waren es 55 Prozent zugunsten von München.

    Leverkusen ist von Wirtz abhängiger als Bayern von Musiala

    Florian Wirtz, der bei Leverkusen eigentlich für die kreativen Momente sorgen soll, wurde von Joshua Kimmich weitestgehend aus dem Spiel genommen. Wirtz gewann in der 1. Halbzeit nur 12 Prozent seiner Zweikämpfe und hatte eine Fehlpassquote von 30 Prozent. Nach der Pause lief es nicht wesentlich besser – zum Leidwesen der gesamten Mannschaft. Einen Torschuss bekam er nicht zustande. Ballack stellte fest: “Leverkusen ist noch abhängiger von Wirtz als Bayern von Musiala.”

    Wie unzufrieden Wirtz mit sich selber war, zeigte sich nach seiner Auswechslung. Frustriert saß er auf der Bank neben Frimpong, schüttelte mit dem Kopf, gestikulierte wild und schien vor allem eines zu sein: verzweifelt!

    Torwartfehler, Platzverweis, Elfmeter – alles lief gegen Leverkusen

    Das 2:0 des FC Bayern in der 54. Minute resultierte aus einem Fehler von Leverkusen-Torwart Matej Kovar, der eine Flanke von Joshua Kimmich nicht festhalten konnte. Jamal Musiala traf per Abstauber.

    Die Freude erlitt wenige Augenblicke später einen Dämpfer: Neuer musste ausgewechselt werden, weil er sich beim Jubeln verletzt hatte. Dadurch gab der 21-jährige Jonas Urbig, der erst im Winter vom Zweitligisten 1. FC Köln verpflichtet wurde, sein Bayern-Debüt. Zu diesem Zeitpunkt konnte noch niemand ahnen, dass Urbig keinen einzigen Ball würde halten müssen.

    “Erst einmal hoffe ich, dass Manuel nicht allzu schwer verletzt ist”, sagte Urbig. “Ich persönlich habe mich super gefreut, dass ich mein Debüt in der Champions League geben konnte.” Kane sagte über den jungen Schlussmann. “Es ist toll für ihn, in so einem Spiel eingewechselt zu werden. Er sah cool, ruhig und gefasst auf dem Platz aus. Ich habe ihn zu seinem Debüt bei diesem großen Club gratuliert.”

    Taktik von Alonso ohne Stürmer ging nicht auf

    Für Leverkusen folgte ein Rückschlag nach dem anderen: Ab der 62. Minute mussten sie in Unterzahl agieren, weil Rechtsverteidiger Nordi Mukiele mit der Gelbroten Karte vom Platz gestellt wurde. Zwölf Minuten später erzielte Kane per Elfmeter das 3:0.

    Zudem zeigte sich, dass ein taktischer Kniff von Trainer Xabi Alonso nicht aufging. Er ließ seine Mannschaft ohne echten Mittelstürmer spielen. Patrik Schick wurde erst in der 81. Minute eingewechselt, als sie bereits mit drei Toren zurücklagen. Victor Boniface kam überhaupt nicht zum Einsatz. Auch dies war ein Grund für die mangelnde Torgefahr.

    Ballack kritisiert die “Nicht-Form von Leverkusen”

    Ballack war von der Leistung des FC Bayern nicht überrascht. “Ich habe schon vor dem Spiel gesagt, dass die Bayern in so einem Spiel nie Außenseiter sind. Sie hatten bereits in den Ligaspielen gegen Frankfurt und Stuttgart angedeutet, dass sie in einer sehr guten Verfassung sind. Dafür haben sie selber gesorgt. Und das haben sie heute eindrucksvoll fortgesetzt”, lobte er.

    Was Ballack mehr überraschte, “ist die Nicht-Form von Leverkusen. Natürlich war das durch den Fehler von Kovar begünstigt, dann gab es die Gelbrote Karte. Es lief alles gegen sie. Aber sie waren schon vorher nicht so mutig und griffig wie im Ligaspiel, als sie die Bayern dominiert hatten.” Zwar gäbe es noch ein Rückspiel. “Aber das ist ein klares Ergebnis. Es wird enorm schwierig für Leverkusen, das wieder geradezurücken.”

    Ein kleiner Hoffnungsschimmer für Leverkusen

    Was Leverkusen vielleicht Hoffnung machen könnte? Im Februar des vergangenen Jahres gewannen sie in der Bundesliga mit 3:0 gegen den FC Bayern. Ein solches Ergebnis im Rückspiel würde zumindest für die Verlängerung genügen.

    Granit Xhaka von Leverkusen will “dran glauben bis zum Schluss, 90 Minuten alles geben und zum Schluss schauen, ob es reicht.” Auch Trainer Alonso hat die Hoffnung nicht aufgegeben: “Wir haben im Fußball schon einige große Wunder gesehen. Und wir brauchen im Rückspiel fast ein Wunder.”

    Verwendete Quellen

    Teaserbild: © IMAGO/kolbert-press/IMAGO/kolbert-press/Martin Agüera



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  • FC Bayern überrollt Leverkusen! Pressestimmen zur

    FC Bayern überrollt Leverkusen! Pressestimmen zur


    Bayern überrollt Bayer – und schielt weiter auf das „Finale dahoam“.

    Runde 1 des Krachers in der Champions League geht an den deutschen Rekordmeister! Mit 3:0 zerlegen die Münchner im Achtelfinal-Hinspiel das Team von Xabi Alonso (43) und haben somit den Grundstein für den Einzug in die Runde der letzten Acht gelegt (Rückspiel nächsten Dienstag, 21 Uhr).

    Weil Harry Kane doppelt trifft und Leverkusens Keeper Kovar patzt. Die Reaktionen in der Presse auf die Münchner Machtdemonstration waren eindeutig. Ein Überblick.



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  • FC Bayern zerlegt Bayer 04 Leverkusen – DW – 06.03.2025

    FC Bayern zerlegt Bayer 04 Leverkusen – DW – 06.03.2025


    Nach ihrer Machtdemonstration tanzten die Profis des FC Bayern vor ihren Fans und genossen den Riesenschritt Richtung Viertelfinale der Champions League. Die Münchener gewann das Achtelfinal-Hinspiel gegen den deutschen Meister Bayer 04 Leverkusen klar und deutlich mit 3:0 (1:0). Der Einzug in die nächste Runde im Rückspiel am kommenden Dienstag (11. März) scheint damit für die Bayern nur noch Formsache zu sein. 

    “Der Job ist zur Hälfte erledigt, jetzt freuen wir uns auf die nächste Woche”, sagte der überragende Bayern-Torjäger Harry Kane. Der Brite hatte die Münchener bereits früh mit einem platzierten Kopfball (9. Minute) in Führung gebracht und mit einem verwandelten Foulelfmeter (75.) den 3:0-Endstand erzielt. Es waren Kanes Treffer Nummer acht und neun in dieser Champions-League-Saison. Jamal Musiala (54.) steuerte das zweite Tor für die an diesem Abend in allen Belangen überlegenen Münchener bei. Der schwache Leverkusener Verteidiger Nordi Mukiele flog mit Gelb-Rot (62.) vom Platz. 

    Durchhalteparolen der Leverkusener

    “Wir brauchen fast ein Wunder”, sagte Bayer-Trainer Xavi Alonso nach dem Spiel und fügte trotzig hinzu: “Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist. Wir müssen zurückkommen.” Es war die erste Niederlage für den Spanier als Leverkusener Trainer im siebten Duell gegen die Münchener, für die Alonso zu seiner aktiven Zeit selbst gespielt hatte.

    “Heute lief alles gegen uns, woran wir auch selbst schuld waren”, räumte Alonso ein. Mittelfeldspieler Granit Xhaka, der ebenso wie Offensivstar Florian Wirtz diesmal blass blieb, sprach von einem “bitteren Abend”. Man werde aber nicht aufgeben. Ähnlich äußerte sich Bayer-Kapitän Jonathan Tah. “Natürlich habe ich noch Glauben und Hoffnung zu Hause”, sagte der Verteidiger der deutschen Fußballnationalmannschaft. Allerdings sei das Rückspiel nun “eine Riesen-Challenge”. 

    BVB bricht gegen Lille in der zweiten Hälfte ein

    Nicht ganz so riesig, aber groß genug ist die Herausforderung für Borussia Dortmund im Rückspiel beim französischen Klub OSC Lille am Mittwoch kommender Woche (12. März). Dem Team von Trainer Niko Kovac droht nach dem mageren 1:1 (1:0)-Unentschieden im Hinspiel in Dortmund der K.o. im Achtelfinale. “Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt. Es war schwierig, Torchancen zu kreieren”, sagte BVB-Torschütze Karim Adeyemi nach dem Abpfiff. “Das nächste Spiel ist umso wichtiger, dann holen wir es halt bei denen zu Hause.”  

    Adeyemi hatte die vor der Pause spielbestimmenden Dortmunder mit einem Schuss aus 18 Metern in Führung gebracht (22.). Es war das fünfte Champions-League-Tor des deutschen Nationalstürmers in dieser Saison. Nach der Pause traf Hakon Haraldsson (68.) für die nun stärkeren Gäste zum Ausgleich.

    Lange Gesichter bei den Dortmunder Spielern nach dem Unentschieden gegen Lille
    Lange Gesichter bei den Dortmunder Spielern nach dem Unentschieden gegen LilleBild: Federico Gambarini/dpa/picture alliance

    “Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv”, räumte BVB-Kapitän Emre Can ein. “Wir sind nicht dahin gegangen, wo es weh tut. Wir müssen mutiger sein. Das können wir besser.” Dennoch fahre die Mannschaft “mit breiter Brust nach Lille”, so der Abwehrchef: “Wir glauben dran, dass wir dort weiterkommen können.”

    BVB-Neuzugang Daniel Svensson verletzt 

    Für Ärger bei den Dortmundern sorgte ein Tritt gegen Winter-Neuzugang Daniel Svensson. Der Schwede musste in der Schlussphase ausgewechselt werden, nachdem ihn der Portugiese André Gomes in die Hacken getreten hatte. Svensson zog sich eine Innenbandverletzung im Knie zu und fällt vorerst aus. 

    BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl kritisierte den Schiedsrichter: “So wie die Aktion war, hätte er sie auf jeden Fall überprüfen sollen. Das hat er am Ende nicht getan.” Gomes erhielt für seine Aktion nicht einmal die Gelbe Karte. 

    Die Ergebnisse der Achtelfinal-Hinspiele: 

    Dienstag, 4. März 2025
    FC Brügge – Aston Villa 1:3 (1:1)
    Borussia Dortmund – OSC Lille 1:1 (1:0)
    Real Madrid – Atletico Madrid 2:1 (1:1)
    PSV Eindhoven – FC Arsenal 1:7 (1:3)
     
    Mittwoch, 5. März 2025:
    Feyenoord Rotterdam – Inter Mailand 0:2 (0:1)
    Bayern München – Bayer 04 Leverkusen 3:0 (1:0)
    Benfica Lissabon – FC Barcelona 0:1 (0:0)
    Paris Saint-Germain – FC Liverpool 0:1 (0:0)



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  • Wirtz ist nur noch genervt: Bayer Leverkusen vollführt

    Wirtz ist nur noch genervt: Bayer Leverkusen vollführt



    Wirtz ist nur noch genervt

    Bayer Leverkusen vollführt schlimme Akte der Selbstzerstörung

    Supertrainer Xabi Alonso ist für den FC Bayern doch nicht unbesiegbar. Im Achtelfinalhinspiel der Champions League erlebt Bayer Leverkusen in München einen Abend, der schrecklicher nicht laufen kann.

    Xabi Alonso ahnte an diesem Mittwochabend offenbar schon früh, dass es sehr unangenehm für ihn und seine Fußballer von Bayer Leverkusen werden könnte. Elegant gekleidet wie immer, fuchtelte er bereits in den ersten Minuten des Achtelfinalhinspiels mit seinen Händen an der Seitenlinie herum, diskutierte mit seinem Co-Trainer Sebastián Parrilla und versuchte dringend einzugreifen. Denn anders als noch vor rund zweieinhalb Wochen, als sich der FC Bayern und Leverkusen in der BayArena zum Liga-Gipfel getroffen hatten, wollte der Matchplan des entthronten Supertrainers nicht aufgehen: Das erste von zwei Duellen in der Champions League endete mit einem vernichtenden 0:3 (0:1).

    Wieder einmal hatte Alonso darauf verzichtet, einen richtigen Stürmer aufzustellen. So einen, der vielleicht nicht der wildeste Hund im Pressing ist, wie die nervtötenden Nathan Tella, Jeremie Frimpong, Florian Wirtz und Amine Adli. Aber einer, dem man mal eine Flanke servieren kann, oder der auch mal einen Ball festmacht, damit ein paar Spieler nachrücken können. Mit Patrik Schick und Victor Boniface hat Leverkusen zwei herausragende Fachkräfte in Anstellung. Aber Alonso schickt sie dieser Tage in wichtigen Spielen in Teilzeit oder hat erst gar keine Verwendung für sie. Der Plan, die Münchner abermals früh zu attackieren und ins Arbeiterhemdchen zu zwingen, verpuffte ratzfatz, weil die Münchner auch den langen Ball als probates Gegenmittel nicht scheuten.

    Ein Patzer jagt den nächsten

    Alonso dirigierte und jagte Anweisungen im Akkord auf den Platz. Aber er erreichte seine Fußballer an diesem Abend offenbar nicht, die vielleicht das schwächste Spiel der Saison zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt auf den Rasen brachten. Die Leverkusener war beeindruckt von der Wucht, die die Bayern ihnen entgegenstellten. Und sie waren erschüttert von den eigenen Fehlern, von denen es in solch einem Spitzenspiel viel zu viele gab. Drei wurden knallhart bestraft. Beim 0:1 hatte Flankengeber Michael Olise zu viel Ruhe und Bayers Abwehrmann Nordi Mukiele Superstürmer Harry Kane nicht bemerkt. Beim 0:2 flutschte eine nicht furchteinflößende Hereingabe von Joshua Kimmich dem Torwart Matej Kovar durch die Finger. Den Abpraller versenkte Jamal Musiala. Dann sah Mukiele Gelb-Rot, nach einem wilden Tritt in völlig ungefährlicher Position gegen Kingsley Coman. Schließlich rang Edmond Tapsoba Kane so ungeschickt im Strafraum nieder, dass es zu einem Elfmeter kam, den Kane selbstverständlich versenkte. Das machte er ja immer. Der Serientäter.

    Ein solch fürchterlichen Abend mit so vielen kaum zu fassenden Akten der Selbstzerstörung hatten Xabi Alonso und Bayer Leverkusen in ihrer gemeinsamen Zeit noch nicht erlebt. Es ging doch immer nur nach oben. Es tobte eine Party, die nie zu Ende gehen wollte. Und wenn es dafür auch öfter die maximale Dehnung der Sperrstunde brauchte. Nun aber droht das Aus im Achtelfinale der Champions League, in der Meisterschaft hechelt Bayer den Bayern ebenfalls hinterher. Das Märchen einer großen Wachablösung droht schneller zu enden, als es den Autoren lieb ist. Das in der Mottenkiste eigentlich verschlossene Vizekusen-Monster streckt seine Greifarme langsam wieder aus.

    Die Niederlage in München – sie hinterlässt Spuren bei Bayer. Der Unbesiegbare, Xabi Alonso, wurde zum ersten Mal von einem Bayern-Trainer entzaubert. Und der Spanier war danach einigermaßen ratlos, warum sein Team so auftrat, wie es auftrat. “Wir haben zu viele Fehler gemacht und viel für dieses Ergebnis getan. In diesem Wettbewerb entscheiden die Details, die wir heute nicht umsetzen konnten. Wir waren heute nicht erwachsen genug. Natürlich ist es bitter, aber wir haben wirklich viel dafür getan, dass Bayern gewinnt.”

    Womöglich wäre das Spiel anders gelaufen, hätte Jeremie Frimpong nach 13 Minuten ausgeglichen, aber er scheiterte an Manuel Neuer. Sonst war da wenig bis nichts, was diesen Abend für Bayer hätte besser gestalten können. Nur in Momenten, die maximal in My-Dimensionen gemessen werden konnten, hatte die Mannschaft mal Kontrolle über das Spiel. “Insgesamt waren die Bayern intensiver in den Zweikämpfen, waren wacher und galliger”, befand Innenverteidiger Jonathan Tah. “Die Tore, die wir bekommen, insbesondere die letzten beiden und die Rote Karte, sind sehr unglücklich. Ich glaube nicht, dass wir so ein schlechtes Spiel gemacht haben, dass wir 0:3 verlieren hätten müssen.”

    Kein Bayer-Spiel hat Form

    Niemand mochte an diesem Abend seine Form finden. Sobald der umworbene Spielmacher Florian Wirtz den Ball am Fuß hatte, wurde er bedingungslos attackiert. Joshua Kimmich nahm sich dem Youngster an, den die alten Granden des FC Bayern, Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge, in bester Störfeuer-Gepflogenheit vor dem Gipfel als Transferziel Nummer eins markiert hatten. Obwohl die Ablöse mit dem derzeit nicht mehr prall gefüllten, legendären Festgeldkonto kaum zu stemmen ist. Wirtz war irgendwo anwesend, aber scheinbar nicht in der Allianz Arena. Alles um ihn herum schien ihn zu nerven. Er kam aus dem Abwinken und abfällige Gesten machen nicht mehr heraus. Und machte auf der Bank weiter, auf der er in der Schlussphase sitzen musste.

    Der sonst so schnelle und lustvolle Frimpong wurde von Alphonso Davies völlig außer Dienst gestellt. Adli hatte auch nichts auf der Habenseite. Und wenn es mal einen durchstartenden Angriff gab, dann landete der Ball dort, wo ein echter Stürmer stehen sollte. Dort, wo ein echter Stürmer stehen könnte. Aber den gab es ja ganz lange nicht. Erst kurz vor Ende, schon in Unterzahl, kam Schick. Einen guten Ball sah er nicht. Bayer bekam keine Ruhe ins Spiel, keine Struktur, wurde ständig gestresst. Dann passierten die Fehler. Hatte man selten gesehen. Und mit jedem zerbrach der Mythos der Unbesiegbarkeit von Xabi Alonso ein kleines bisschen mehr. Mit jedem wurde er wütender und verzweifelter. So wahnsinnig viel Druck liegt auf diesem Duell, in dem es umso viel mehr geht, als um das Weiterkommen. Es geht um die Antwort, wer die beste deutsche Mannschaft ist. Und vielleicht auch darum, welcher Trainer hier die größeren Hymnen gesungen bekommt.

    Im Duell um den Goldenen Otto der Unzufriedenheit duellierte sich Wirtz indes mit Granit Xhaka, der in den Katakomben richtig schlechte Laune zur Schau trug: “Wir waren trotz des frühen Rückstand gut im Spiel, wir waren stabil. Und dann kriegen wir eine unnötige Rote Karte. So etwas darf uns nicht passieren”, schimpfte er. “Unsere dicke Chance zum 1:1 Ausgleich konnten wir leider auch nicht nutzen und so nehmen die Dinge ihren Lauf. Ich glaube, es gibt auch andere Geschichten, worüber man reden muss.” Es ging um die eigenen Fehler und den Schiedsrichter. Den Elfmeter an Kane hätte Xhaka nie gegeben. Das gehöre zum Fußball auch dazu, befand er und kritisierte Vorgänge auf dem Platz, konkreter wollte er nicht werden. Er war einfach nur genervt und ging.

    Er ging mit dem Glauben, dass am Dienstag noch etwas möglich ist. So wie sein Trainer Xabi Alonso: “Wir schauen ab morgen wieder nach vorne und regenerieren. Im Fußball sind schon viele Wunder geschehen, weshalb wir auf ein Wunder am nächsten Dienstag hoffen.” Vielleicht ja auch mit einem wundersamen Plan? Vielleicht ja gar mit Schick in der Spitze. Oder mit Boniface. Oder mit beiden?



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  • Bayer Leverkusen: Plötzlich im BVB-Modus

    Bayer Leverkusen: Plötzlich im BVB-Modus


    Leverkusen überrascht die Bayern erneut. Diesmal mit einem Platzverweis, einem Torwartfehler und anderen Geschenken. Das Achtelfinale scheint bereits gelaufen. Oder?

    6. März 2025, 7:46 Uhr

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    Kommentare

    Bayer Leverkusen: Der Moment, als aus Bayer Leverkusen Borussia Dortmund wurde: Matěj Kovář mit falschem Timing bei einer Flanke

    Der Moment, als aus Bayer Leverkusen Borussia Dortmund wurde: Matěj Kovář mit falschem Timing bei einer Flanke
    © Tom Weller/​dpa

    Was den Unterschied zwischen beiden Mannschaften ausmacht, war in den ersten zwei relevanten Szenen offensichtlich. In der neunten Minute zögerte der Leverkusener Verteidiger Nordi Mukiele, da sprang Harry Kane mit Wucht in eine Flanke von Michael Olise und erzielte mit einem horsthrubschesken Kopfball das 1:0 für Bayern. Erste Chance, Führung.

    Vier Minuten darauf, andere Seite, Dayot Upamecano passte schlampig zurück. Jeremie Frimpong wollte die Gelegenheit ergreifen, doch scheiterte an einem Tormann namens Manuel Neuer, der noch immer einer der besten ist. Kein Ausgleich für Leverkusen, obwohl die Chance viel größer war als die der Bayern.



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  • Wunder” in Leverkusen? Alonso will “daran glauben

    Wunder” in Leverkusen? Alonso will “daran glauben


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    Alonso glaubt ans „Wunder“

    Im Rückspiel am Dienstag muss einiges zusammenkommen, damit Bayer Leverkusen der Sprung ins Viertelfinale doch noch gelingt.

    Nach der bitteren Hinspiel-Niederlage von Bayer Leverkusen spricht aus Granit Xhaka der pure Frust. Der Schweizer wimmelt Reporter-Fragen ab und kritisiert den Elfmeter-Pfiff zum 0:3.

    Im Rückspiel am Dienstag muss einiges zusammenkommen, damit Bayer Leverkusen der Sprung ins Viertelfinale doch noch gelingt.

    Nach seiner ersten Pleite als Trainer gegen Bayern München schüttelte sich Xabi Alonso kurz – und beschwor voller Zweckoptimismus schon das kleine „Fußball-Wunder“ von Leverkusen. Trotz der 0:3 (0:1)-Klatsche im Achtelfinal-Hinspiel der Champions League sei es für Bayer noch „nicht vorbei“, betonte der Spanier, der zuvor sechsmal nicht gegen die Münchner verloren hatte: „Sachen können sich schnell ändern. Wenn es eine Chance gibt, wollen wir die nutzen.“

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    Im Rückspiel am Dienstag (21.00 Uhro) in der BayArena muss aber schon einiges zusammenkommen, damit Leverkusen der Sprung ins Viertelfinale doch noch gelingt. „Wir müssen nach einem schlechten Abend zurückkommen. Wir müssen daraus lernen und daran glauben“, forderte Alonso nach einer Partie, in der „alles“ gegen den nach rund 60 Minuten in Unterzahl spielenden Double-Gewinner gelaufen sei.

    „Müssen im zweiten Spiel alles raushauen“

    Anführer Granit Xhaka präsentierte sich bedient bei den Interviews nach dem Schlusspfiff, Ausnahmekönner Florian Wirtz gestikulierte nach einem gebrauchten Abend völlig frustriert auf der Bank herum. Die Chancen auf ein Comeback scheinen nach den Treffern von Topstar Harry Kane (9./75., Foulelfmeter) und Jamal Musiala (54.) jedenfalls äußerst gering.

    „Wir haben jetzt zwei Möglichkeiten“, sagte Abwehrchef Jonathan Tah, der die Münchner mit Leverkusen zuletzt immer wieder geärgert hatte. Entweder sei man „jetzt traurig, dass wir verloren haben“. Oder aber das Team könne sich „dafür entscheiden, alles zu geben und nicht den Kopf hängen zu lassen. Wir müssen im zweiten Spiel alles raushauen und schauen, was noch geht“, forderte der Nationalspieler.



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  • Stimmen zur Eintracht-Pleite gegen Leverkusen: “Lernen

    Stimmen zur Eintracht-Pleite gegen Leverkusen: “Lernen


    Zum zweiten Mal nacheinander ist die Eintracht chancenlos gegen ein Spitzenteam. Die Frankfurter richten daher nach der Leverkusen-Pleite den Blick schnell wieder nach vorne. Die Stimmen zum Spiel.

    Robin Koch brummt der Schädel.

    Robin Koch brummt der Schädel.


    Robin Koch brummt der Schädel.
    Bild © Imago Images

    Videobeitrag


    Video

    15:12 Min.
    |01.03.25|hr


    Die gesamte Eintracht-PK nach der Niederlage gegen Bayer Leverkusen

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    sge

    Bild © hessenschau.de

    Ende des Videobeitrags

    Eintracht Frankfurt ist im Topspiel gegen Bayer Leverkusen letztlich chancenlos und verliert im eigenen Stadion mit 1:4 (1:3). Nathan Tella hatte die Gäste in Führung gebracht (26. Minute), Nordi Mukiele (29.) und Patrik Schick (33.) erhöhten. Hugo Ekitiké (37.) erzielte zwar noch vor der Pause für die Eintracht den Anschlusstreffer. Aleix Garcia erhöhte in der 62. Minute jedoch auf 4:1 für die Rheinländer. Die Stimmen zum Spiel.

    Markus Krösche: “Leverkusen ist uns zwei, drei Jahre voraus. Wir haben versucht, sie hoch anzulaufen und ihnen damit Räume angeboten, die sie genutzt haben. Wir haben verdient verloren, aber das ist letztlich kein Beinbruch. Die Gegentore waren schon sehr einfach und in der ersten Hälfte haben wir zu wenig die Tiefe gesucht. Es war kein einfaches Spiel für uns. Lernen tut manchmal weh, aber auch daraus kann man extrem viel ziehen. Wir haben viel Luft nach oben, das hat man gegen die Bayern und auch heute gesehen. Trotzdem geht unser Weg weiter, am Donnerstag gegen Ajax wird es ein ganz anderes Spiel. Manchmal muss man auch Schmerzen erfahren und dann die richtigen Schlüsse daraus ziehen.”

    Nathaniel Brown: “Wir sind alle sehr enttäuscht, wir haben uns viel vorgenommen und wollten zeigen, dass wir auch gegen die Großen bestehen können. Das ist uns nicht gelungen. Die haben schon eine unglaubliche Qualität, aber wir dürfen natürlich in zwei Spielen nicht acht Tore kassieren, auch wenn das zwei sehr, sehr starke Teams sind.”

    Zum Artikel

    Dino Toppmöller: “Das war ein sehr verdienter Sieg für Leverkusen. Bayer hat sehr gute erste 35 Minuten gespielt und die Chancen eiskalt ausgenutzt. Mit den drei Toren hat uns Leverkusen überrumpelt. Wichtig war, dass wir danach eine Reaktion gezeigt haben. In der Halbzeit haben wir uns natürlich viel vorgenommen. Wir haben Leverkusen dann aber leider wieder eingeladen. Nach dem vierten Gegentreffer war das Spiel durch. Wir haben gegen die beiden besten deutschen Mannschaften klar die Grenzen aufgezeigt bekommen. Wir müssen das alles aber richtig analysieren, auch wenn das heute weh tut. Ab Donnerstag gilt der volle Fokus dann dem Spiel in Amsterdam.”

    Kevin Trapp (bei Sky): “Leverkusen war ein bis zwei Klassen stärker. Heute haben wir eine absolute Topmannschaft gegen uns gehabt, da können wir uns noch ein bisschen was abschauen. In zwei Spielen acht Gegentore zu bekommen, ist schon unangenehm, das tut weh. Aber wir sind weiterhin oben dabei, jetzt kommt die Crunchtime, wir haben wieder Englische Wochen. Es ist unser Anspruch, die nächsten Spiele zu gewinnen, dann würden wir dort bleiben. Champions League ist etwas Wunderbares. Wenn wir das am Ende haben, freuen wir uns natürlich. Aber es ist noch ein sehr, sehr weiter Weg. Wir wollen das Maximale rausholen, ohne das Ziel Champions League wirklich auszusprechen.

    zur Kritik an seiner Person: “Es ist normal, dass man nach einem Fehler wie letzte Woche in München kritisiert wird, das gehört dazu. Die Art und Weise, wie es teilweise passiert ist, kann man hinterfragen. Aber am Ende ist es Zeit- und Energieverschwendung, darüber nachzudenken.”

    Xabi Alonso (Leverkusen-Trainer): “Für uns ist es ein wichtiger Sieg. Besonders in den ersten 35 Minuten haben wir mit sehr hohem Tempo gespielt. Es war eine komplette Leistung und für uns ist es ein gutes Ergebnis. Deswegen bin ich sehr zufrieden mit der Mannschaft.”

    Videobeitrag


    Video

    06:19 Min.
    |02.03.25|hr


    Highlights: Eintracht Frankfurt – Bayer Leverkusen

    Im Hintergrund sieht man ein Fussballstadion, davor links das Logo von Eintracht Frankfurt und rechts das Logo von Bayer 04 Leverkusen

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    FAQ: Stimmen zur Eintracht-Pleite gegen Leverkusen

    Frage 1: Wie haben die Spieler auf die Niederlage gegen Leverkusen reagiert?
    Antwort: Viele Spieler äußerten sich enttäuscht über das Ergebnis, betonten jedoch auch, dass sie die Niederlage als Lernchance sehen. Sie möchten aus den Fehlern, die im Spiel gemacht wurden, lernen und sich in den kommenden Begegnungen verbessern.

    Frage 2: Was haben die Trainer zur Leistung der Mannschaft gesagt?
    Antwort: Der Trainer hat die Mannschaft auf die positiven Aspekte hingewiesen, aber auch klare Kritik an der Defensivarbeit geübt. Er betonte, dass man aus der Pleite lernen müsse, um in künftigen Spielen besser abzuschneiden.

    Frage 3: Welche Aspekte des Spiels wurden als verbesserungswürdig identifiziert?
    Antwort: Die Spieler und der Trainer nannten vor allem die defensive Organisation und die Chancenverwertung als Punkte, die verbessert werden müssen. Zudem wurde erwähnt, dass die Kommunikation auf dem Platz stärker sein sollte.

    Frage 4: Wie reagieren die Fans auf die Niederlage?
    Antwort: Die Fans sind enttäuscht, erkennen jedoch, dass solche Spiele Teil des Prozesses sind. Viele unterstützen die Mannschaft und hoffen auf eine schnelle Besserung in den kommenden Spielen.

    Frage 5: Welche Lernziele hat sich die Eintracht für die nächsten Spiele gesetzt?
    Antwort: Die Eintracht hat sich zum Ziel gesetzt, aus den Fehlern der Leverkusen-Partie zu lernen, die defensive Stabilität zu erhöhen und die Effizienz vor dem Tor zu steigern. Zudem soll die Teamchemie weiter gestärkt werden.

    Frage 6: Gibt es positive Aspekte aus der Niederlage, die betont werden sollten?
    Antwort: Ja, einige Spieler haben persönliche Fortschritte festgestellt und auch die Tatsache, dass man aus schwierigen Situationen lernen kann, wurde als positiv hervorgehoben. Die Mannschaft bleibt optimistisch und blickt auf die kommenden Herausforderungen.

    Frage 7: Wie geht es jetzt mit der Vorbereitung für die nächsten Spiele weiter?
    Antwort: Die Mannschaft wird hart arbeiten, um an den angesprochenen Schwächen zu feilen. Es stehen intensive Trainingseinheiten an, in denen sowohl taktische als auch technische Aspekte verbessert werden sollen, um für die nächsten Spiele besser gewappnet zu sein.

    Für weitere Fragen und aktuelle Entwicklungen zur Eintracht Frankfurt, bleiben Sie dran!

  • FC Bayern: Manuel Neuer verletzt sich gegen Leverkusen

    FC Bayern: Manuel Neuer verletzt sich gegen Leverkusen


    Manuel Neuer steht beim Champions-League-Kracher gegen Bayer Leverkusen nicht bis zum Abpfiff auf dem Rasen. Der Torwart verletzt sich offenbar auf kuriose Weise. Für den verletzten Schlussmann kommt ein Youngster zu seiner Premiere beim FC Bayern.

    Manuel Neuer ist im Champions-League-Duell mit Bayer Leverkusen verletzungsbedingt ausgewechselt worden. Der Kapitän des deutschen Fußball-Rekordmeisters zeigte kurz nach dem 2:0 durch Jamal Musiala (54. Minute) im Achtelfinal-Hinspiel an, dass es für ihn nicht weitergeht.

    Der 38-Jährige musste in seinem 150. Königsklassen-Auftritt den Rasen vorzeitig verlassen (58.), offenbar wegen Problemen am rechten Bein. TV-Aufnahmen zeigten, dass sich der Ex-Nationaltorwart beim Jubeln über den Treffer bei einem unglücklichen Schritt verletzte.

    Ernsthaft verletzt schien Neuer auf den ersten Blick zwar nicht, schließlich konnte der Torwart ohne Hilfe den Ball verlassen. Eine Diagnose gibt es bisher allerdings nicht. Sportvorstand Max Eberl sagte nach dem Spiel: „Es ist etwas Muskuläres. Die Diagnose steht noch aus.“

    Urbig feiert Debüt beim FC Bayern

    Für Neuer wurde U21-Nationaltorwart Jonas Urbig (21) eingewechselt, der damit seine Premiere für die Münchner gab. Urbig war erst im Januar vom 1. FC Köln nach München gewechselt.

    Nach der Verpflichtung hatte Bayern-Sportdirektor Christoph Freund den jungen Torwart gelobt: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit Jonas Urbig einen weiteren Transfer mit Blick auf die Zukunft umsetzen konnten. Er ist einer der vielversprechendsten jungen Torhüter im deutschen Fußball, sehr ehrgeizig und hat riesiges Potenzial.“ Eberl sagte im Interview mit der „Sport Bild“ zuletzt: „Dass Jonas schon im Winter kam, lag daran, dass wir mit Sven Ulreich im Dezember nicht planen konnten. Dann hatte Daniel Peretz eine Nierenverletzung.“

    Eigentlich war geplant, dass Urbig erstmals in der Bundesliga gegen Holstein Kiel im Kader stehen sollte. Nun kam er aber bereits gegen Leverkusen zum Einsatz. Urbig hielt sich schadlos und erhielt von den Münchner Fans stellenweise Szenenapplaus. Das Torwarttalent erhielt von Eberl ein Lob für sein Debüt: „Er hat sehr stabil gewirkt.“ Es sei nie einfach, wenn plötzlich alle Augen auf einen gerichtet seien, so Bayerns Sportvorstand.



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  • Notarzteinsatz bei Duell zwischen Bayern und Leverkusen

    Notarzteinsatz bei Duell zwischen Bayern und Leverkusen


    Fans schweigen

    Notarzteinsatz bei deutschem Champions-League-Duell


    05.03.2025 – 22:41 UhrLesedauer: 1 Min.

    Thomas Müller schaut skeptisch: Im Champions-League-Spiel der Bayern kam es zu einem Zwischenfall.Vergrößern des Bildes

    Thomas Müller schaut skeptisch: Im Champions-League-Spiel der Bayern kam es zu einem Zwischenfall. (Quelle: Tom Weller/dpa)

    Im Champions-League-Kracher zwischen Bayern und Leverkusen herrschte auf den Rängen gute Stimmung. Doch plötzlich schwiegen die Fans.

    Im Hinspiel des Champions-League-Achtelfinales zwischen dem FC Bayern München und Bayer 04 Leverkusen ist es zu einem medizinischen Zwischenfall gekommen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit stellten die bis dahin lautstark aufgetretenen Fans beider Mannschaften die Unterstützung ein.

    Im Oberrang über der Südtribüne, wo sich der Bayern-Block befindet, war wohl ein medizinischer Notfall aufgetreten. Der Vorfall ereignete sich wohl direkt unterhalb des vor dem Spiel am Dach angebrachten XXL-Trikots von Bayern-Legende Franz Beckenbauer, mit dem der deutsche Rekordmeister den “Kaiser” ehren möchte.

    Sanitäter eilten herbei, um der betroffenen Person zu helfen. Bereits nach wenigen Minuten schien die Situation jedoch bereinigt, die Sanitäter verließen die Tribüne wieder und die Fans nahmen die Unterstützung wieder auf. Darüber, was genau vorgefallen war und wie es der betroffenen Person geht, gab es zunächst keine Informationen.



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