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  • FC Bayern München – BVB, Lars Ricken: „Die Reibereien

    FC Bayern München – BVB, Lars Ricken: „Die Reibereien

    FC Bayern München – BVB, Lars Ricken: „Die Reibereien

    Die Rivalität zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund ist so alt wie beide Clubs selbst. Lars Ricken, ehemaliger Spieler von Borussia Dortmund und heutiger Jugendkoordinator, beleuchtet die aktuellen Spannungen zwischen den beiden Giganten des deutschen Fußballs. In einem exklusiven Interview spricht Ricken über die Rivalität und deren Auswirkungen auf die Entwicklung junger Spieler.

    Historischer Kontext der Rivalität

    Die Rivalität zwischen Bayern und Dortmund geht bis in die 1960er Jahre zurück, als beide Mannschaften zum ersten Mal nationale Erfolge feierten. Die Begegnungen zwischen den Clubs sind oft von Intensität geprägt, sowohl auf dem Platz als auch außerhalb. Ricken hebt hervor, dass sich diese Rivalität über die Jahre weiterentwickelt hat und inzwischen auch die Jugendarbeit in beiden Vereinen beeinflusst. „Wir sehen uns nicht nur als Konkurrenten, sondern auch als treibende Kräfte in der Entwicklung des deutschen Fußballs“, erklärt Ricken.

    Reibereien im Nachwuchsbereich

    Ricken äußert, dass die Konkurrenz zwischen den beiden Vereinen inzwischen auch um die besten Talente spitz zuläuft. „Junge Spieler stehen oft vor der Entscheidung, ob sie zu Bayern oder Dortmund wechseln. Diese Reibereien sind sowohl strategisch als auch emotional“, so Ricken weiter. Der Druck, der auf den jungen Talenten lastet, spiele eine entscheidende Rolle und führe häufig zu Spannungen. Ricken, der selbst als Spieler in einer solchen Umgebung gewachsen ist, erklärt: „Es ist wichtig, dass die Talente in dieser Phase gut betreut werden.“

    Aktuelle Entwicklungen im Bundesliga-Kampf

    In der aktuellen Bundesliga-Saison dominieren Bayern und Dortmund erneut die Tabellenplätze. Ricken bemerkt, dass diese Erfolge nicht nur auf den Platz an sich, sondern auch auf die Jugendarbeit zurückzuführen sind. „Beide Clubs investieren massiv in ihre Nachwuchsakademien“, erklärt Ricken und fügt hinzu, dass der Wettbewerb um die besten Talente auch dazu führt, dass die Vereine innovativer in ihren Trainingsmethoden werden müssen.

    Blick auf die Taktik

    Ein weiterer spannender Aspekt, den Ricken adressiert, ist die taktische Ausrichtung beider Teams. „Die unterschiedlichen Spielstile spiegeln die Philosophie der Vereine wider“, führt er aus. Bayern, bekannt für seine offensive Spielweise, steht dem defensiven und konterstarken Ansatz von Dortmund gegenüber. Diese taktischen Unterschiede tragen zur Dynamik der Spiele zwischen den beiden Mannschaften bei und führen häufig zu intensiven Auseinandersetzungen.

    Die Rolle der Fans

    Die Fanszenen beider Clubs sind ein wichtiger Faktor in dieser Rivalität. Ricken hebt hervor, dass die Unterstützung durch die eigenen Fans eine immense Bedeutung hat. „Die Atmosphäre in den Stadien ist einzigartig, besonders bei direkten Begegnungen“, sagt er. Dabei betont er, dass die Leidenschaft der Fans, auch wenn sie zu Reibereien führt, letztlich dem Fußball zugutekommt. Ricken appelliert an die Fans, die Rivalität als etwas Positives zu betrachten, das den Sport bereichert.

    Ausblick in die Zukunft

    Bei der Anspannung zwischen den beiden Vereinen geht es nicht nur um kurzfristige Erfolge, sondern auch um die langfristige Talentförderung. Ricken sieht hier die Verantwortung der Clubs, ein harmonisches Umfeld für junge Spieler zu schaffen. „Es darf nicht nur um den Wettkampf gehen. Wir müssen das Wohl der Spieler in den Mittelpunkt rücken“, mahnt er. Durch gezielte Maßnahmen in der Nachwuchsarbeit könnten die Reibereien zwischen den Vereinen verringert werden, glaubt Ricken.

    Abschließende Gedanken

    Die Rivalität zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund wird nicht nur durch Wettbewerb, sondern auch durch gegenseitigen Respekt geprägt. Lars Ricken drängt darauf, dass auch zukünftige Generationen von Spielern die Möglichkeit haben sollten, in einer gesunden und wettbewerbsorientierten Umgebung aufzuwachsen. „Letztendlich sind wir alle Teil einer großen Fußballgemeinschaft“, schließt Ricken seine Ausführungen.

  • Charlie Kirk (†31): „Haben noch freie Meinung“

    Charlie Kirk (†31): „Haben noch freie Meinung“

    Charlie Kirk (†31): „Haben noch freie Meinung“

    Der konservative Aktivist Charlie Kirk, Gründer von „Turning Point USA“, ist im Alter von 31 Jahren verstorben. Kirk war eine umstrittene Figur in der politischen Landschaft der USA und hinterließ ein Erbe, das von Bewunderung bis Kritik reicht. Sein plötzlicher Tod hat Wellen geschlagen und eine Vielzahl von Reaktionen ausgelöst, sowohl von Anhängern als auch von Gegnern.

    Politisches Erbe und Einflüsse

    Kirk wurde 2012 zum politischen Aktivismus ermuntert und gründete „Turning Point USA“, eine Organisation, die sich darauf fokussierte, konservative Werte an amerikanischen Schulen und Universitäten zu fördern. Die Organisation gewann rasch an Popularität und unterstützte zahlreiche Veranstaltungen, die darauf abzielten, die Rechte der Meinungsfreiheit und konservative Ansichten zu verteidigen.

    „Wir haben noch freie Meinung“, war eines von Kirks bekanntesten Mantras, das oft in seinen Reden und sozialen Medien verwendet wurde. Dieses Motto spiegelte seinen Kampfgeist wider, insbesondere gegen die Wahrnehmung, dass konservative Stimmen in der akademischen Welt unterdrückt werden.

    Reaktionen auf seinen Tod

    Nach dem Bekanntwerden von Kirks Tod äußerten zahlreiche Persönlichkeiten ihre Trauer und ihren Respekt. Donald Trump, ehemaliger Präsident der USA, lobte ihn als „unermüdlichen Kämpfer“ für die Freiheit und die Werte der USA. Auch in konservativen Medien wurde Kirk als „ein Licht in der Dunkelheit der politischen Korrektheit“ beschrieben.

    Gegner hingegen äußerten sich ambivalenter über sein Erbe. Kritiker werfen ihm vor, eine polarisierende Rhetorik verwendet zu haben, die zur Spaltung der Gesellschaft beiträgt. Zahlreiche Kommentatoren in sozialen Medien verwiesen auf die Kontroversen, die um einige seiner Äußerungen kreisten, und wiesen darauf hin, dass Ideen und Ansichten, die abseits des Mainstreams liegen, oft stigmatisiert werden. Kirks Tod polarisiert somit nicht nur seine Unterstützer, sondern auch seine Gegner.

    „Haben noch freie Meinung“ als politisches Schlagwort

    Sein berühmtes Zitat „Haben noch freie Meinung“ hat auch nach seinem Tod Gewicht. Das Konzept der Meinungsfreiheit ist ein zentrales Element der amerikanischen Verfassung, wird jedoch im politischen Diskurs häufig als Kampfbegriff genutzt. Kritiker attestieren, dass der Kampf um die Meinungsfreiheit oft politische Agenden verschleiert, die nicht unbedingt im besten Interesse der Gesellschaft sind.

    Die Diskussion um Meinungsfreiheit gewinnt in den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Debatten zunehmend an Bedeutung. In einer Zeit, in der soziale Medien eine zentrale Rolle in der Verbreitung von Informationen spielen, bleibt die Frage, wer in der Lage ist, eine „freie Meinung“ zu haben, umstritten.

    Nachhaltige Wirkung und zukünftige Entwicklungen

    Charlie Kirks Einfluss auf die junge Generation von Konservativen in den USA wird auch weiterhin spürbar sein. Seine Organisation, „Turning Point USA“, wird voraussichtlich weiterhin eine zentrale Rolle in der politischen Mobilisierung spielen. Bereits in der Vergangenheit hatte die Gruppe eine Vielzahl von Initiativen gestartet, die darauf abzielten, junge Menschen für konservative Themen zu sensibilisieren und zu engagieren.

    Die Sicherheitslage für diese Art von Veranstaltungen wird immer wieder in Frage gestellt, vor allem im Kontext von Protesten und Kontroversen, die häufig mit Konservativen in Verbindung gebracht werden. Experten warnen, dass eine solche Polarisierung zu einer weiteren Fragmentierung der Gesellschaft beitragen könnte. Gleichzeitig gibt es Bestrebungen, den Dialog zwischen verschiedenen politischen Lagern zu fördern, um ein besseres Verständnis für unterschiedliche Standpunkte zu erzielen.

    Die Rolle der sozialen Medien

    Charlie Kirk hat die Macht und die Reichweite von sozialen Medien effektiv genutzt, um seine Botschaften zu verbreiten. Plattformen wie Twitter und Facebook haben es ihm ermöglicht, direkt mit jungen Wählern zu kommunizieren, und seine Anhängerschaft auf Twitter zählt mehrere Hunderttausend Follower. Diese Form der direkten Ansprache hat es Kirk ermöglicht, Impfstoffe gegen die politische Korrektheit zu propagieren und gleichzeitig eine Gemeinschaft zu schaffen, die seine Ansichten teilt.

    Die Relevanz sozialer Medien im politischen Diskurs hat in den letzten Jahren stark zugenommen. Wichtige Themen und Debatten werden häufig über diese Plattformen agitiert, was sie zu einem Hauptschauplatz der politischen Auseinandersetzungen macht. Experten sehen eine klare Doppelrolle: Einerseits können sie zur Aufklärung und Mobilisierung beitragen, andererseits auch zur Verbreitung von Fehlinformationen und extremen Positionen.

    Schlussfolgerung

    Das Vermächtnis von Charlie Kirk wird weiterhin ein umstrittenes Thema sein, das sowohl die Unterstützung als auch die Kritik an den Konservativen schärfer in den Fokus rückt. Die Diskussion um Meinungsfreiheit, die Kirk als Teil seines Erbes propagierte, bleibt von zentraler Bedeutung: Wie kann in einer vielfältigen Gesellschaft ein Gleichgewicht zwischen freier Meinungsäußerung und gesellschaftlicher Verantwortung geschaffen werden? Diese Fragestellung wird voraussichtlich in den kommenden Jahren weiterhin von Belang sein.

  • Fußball Bundesliga: Der BVB hat viele Probleme, aber eine

    Fußball Bundesliga: Der BVB hat viele Probleme, aber eine

    Fußball Bundesliga: Der BVB hat viele Probleme, aber eine

    Aktuelle Situation des BVB

    Der Borussia Dortmund (BVB) steht in der laufenden Bundesliga-Saison unter einem erheblichen Druck. Nach einer enttäuschenden ersten Saisonhälfte häufen sich die Probleme sowohl auf als auch neben dem Platz. Verletzungen, Leistungsschwankungen und Schwierigkeiten in der Teamsolidarität sind nur einige der Herausforderungen, mit denen sich der Verein konfrontiert sieht.

    Verletzungssorgen

    Die Personalsituation stellt eine der größten Herausforderungen für Trainer Edin Terzić dar. Schlüsselspieler wie Marco Reus und Youssoufa Moukoko sind verletzungsbedingt ausgefallen, wodurch die Mannschaft an Flexibilität und Kreativität leidet. Laut dem Medizinischen Dienst des BVB haben sich die Verletzungen in dieser Saison drastisch erhöht, was die Kaderplanung erheblich erschwert.

    Leistungsschwankungen im Team

    Die Form des Teams schwankt stark. Während einige Spieler wie Donyell Malen eindrucksvolle Leistungen gezeigt haben, kämpfen andere, insbesondere in der Verteidigung, mit ihrer Konstanz. Die Defensive des BVB hat in den letzten Spielen wiederholt kritische Fehler begangen, die zu entscheidenden Punktverlusten führten.

    Trainerkritik und Taktikfragen

    Edin Terzić sieht sich zunehmend in der Kritik. Mehrere Analysten werfen ihm mangelnde taktische Flexibilität vor. Die Mannschaft scheint Schwierigkeiten zu haben, sich an verschiedene Spielstile anzupassen. Laut Experten ist die fehlende Reaktionsfähigkeit des Trainers auf das gegnerische Spiel ein großes Defizit. „Wir müssen die Taktiken anpassen und uns besser auf Gegner vorbereiten“, so Terzić nach der letzten Niederlage.

    Die Rolle des Vereinsvorstands

    Auch hinter den Kulissen gibt es hitzige Diskussionen. Der BVB-Vorstand steht unter Druck, um die sportliche Führung zu limitieren und möglicherweise Veränderungen vorzunehmen. Berichten zufolge wird erwogen, neue Wege in der Kaderplanung und Spielerentwicklung zu gehen. Ein Mitglied des Vorstands äußerte sich: „Wir sind uns der Herausforderungen bewusst. Es ist wichtig, dass wir langfristige Lösungen finden, und nicht nur kurzfristige Veränderungen anstreben.“

    Fankultur und Erwartungshaltung

    Die Fangemeinde des BVB ist bekannt für ihre Loyalität und Leidenschaft. Doch trotz der Unterstützung zeigen einige Fans Anzeichen von Unmut. Die Resultate der letzten Monate haben zu sinkenden Zuschauerzahlen und kritischen Stimmen in den sozialen Medien geführt. Die Fans verlangen eine Rückkehr zu den Erfolgen vergangener Jahre, was den Druck auf Trainer und Mannschaft weiter erhöht.

    Die Herausforderung der Transfers

    Eine weitere Herausforderung ist die bevorstehende Transferperiode. Der BVB wird gezwungen sein, die aktuelle Kaderstruktur zu überdenken. Spielerwechsel könnten sowohl notwendig als auch risikobehaftet sein. Die Suche nach einem strategischen neuen Zugang, um die Mannschaft zu stabilisieren, steht nun im Fokus des Sportmanagements. „Wir müssen überlegen, wo wir gezielt investieren können“, kommentierte ein Insider der Transferverhandlungen.

    Überblick über die nächsten Spiele

    Die nächsten Duelle könnten entscheidend für die restliche Saison werden. Am kommenden Wochenende trifft man auf einen weiteren Tabellenkonkurrenten, was die ohnehin angespannte Situation verstärken könnte. Ein weiterer Rückschlag wäre für den BVB verheerend und könnte weitreichende Konsequenzen haben. Die kommenden Spiele werden somit zu einem Prüfstein für die gesamte Vereinsführung und das Team.

    Eine positive Note aus der Jugendabteilung

    Trotz der Schwierigkeiten im Profibereich gibt es positive Nachrichten aus der BVB-Jugendabteilung. Talente wie Ansgar Knauff und Jamie Bynoe-Gittens zeigen vielversprechende Leistungen und könnten bald eine wichtige Rolle im Profikader spielen. „Unsere Jugend hat Potenzial, und wir setzen alles daran, diese Talente zu fördern“, sagte ein Vereinsvertreter.

    Fazit zur aktuellen BVB-Lage

    Die Situation beim BVB ist angespannt und vielschichtig. Verletzungsprobleme, schwankende Leistungen und wachsende externe Erwartungen stellen den Verein vor große Herausforderungen. Der Fokus liegt nun darauf, sowohl kurzfristige als auch langfristige Lösungen zu finden, um den BVB wieder in die Erfolgsspur zu bringen. Ob dies gelingt, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

  • BVB, Youssoufa Moukoko: Was ist da schiefgelaufen?

    BVB, Youssoufa Moukoko: Was ist da schiefgelaufen?

    BVB, Youssoufa Moukoko: Was ist da schiefgelaufen?

    Der 18-jährige Youssoufa Moukoko gilt als eines der größten Talente im deutschen Fußball. Mit seiner explosiven Art zu spielen und seinem Torriecher hat der Stürmer beim Borussia Dortmund früh für Aufsehen gesorgt. Doch in der aktuellen Saison scheint etwas nicht zu stimmen. Die Erwartungen an den jungen Spieler sind groß, doch seine Leistungen bleiben hinter den Erwartungen zurück.

    Die Anfänge in Dortmund

    Moukoko wechselte 2016 von St. Pauli zu Borussia Dortmund, wo er in der Jugend schnell auf sich aufmerksam machte. Bereits mit 12 Jahren erzielte er in der B-Junioren-Bundesliga Tore am Fließband. Sein Debüt in der ersten Mannschaft feierte er schließlich im November 2020 und wurde gleichzeitig der jüngste Spieler in der Geschichte der Bundesliga.

    Sein Talent wurde durch zahlreiche Rekorde untermauert. Moukoko erzielte in der Jugend die meisten Tore für die U19-Mannschaft und brach damit die Marke seines Vorbildes Pierre-Emerick Aubameyang. Die Fans und Experten waren sich einig: Er könnte der nächste große Star des deutschen Fußballs werden.

    Die aktuelle Saison: Leistungseinbruch und verletzungsbedingte Ausfälle

    Die Saison 2023/2024 begann für Moukoko vielversprechend, aber schon schnell traten verschiedene Probleme auf. Eine hartnäckige Verletzung verhinderte, dass er sein volles Potenzial ausschöpfen konnte. Trainer Edin Terzić äußerte sich besorgt über die Entwicklung des jungen Stürmers: „Youssoufa hat alle Fähigkeiten, um ein Topspieler zu sein, aber die Verletzungsproblematik macht es ihm schwer, konstant zu performen.“

    Das Vertrauen der Vereinsführung

    Trotz der Schwierigkeiten hat die Vereinsführung von Dortmund weiterhin Vertrauen in Moukoko. Sportdirektor Sebastian Kehl erklärte: „Wir glauben an Youssoufa. Er ist ein essentieller Bestandteil unserer Zukunft. Es ist normal, dass junge Spieler in ihrer Entwicklung Höhen und Tiefen durchleben.“ Dieses Vertrauen zeigt sich auch in den Einsatzzeiten, die Moukoko weiterhin erhält.

    Kritik von außen

    Die Medien und Fans sind hingegen weniger nachsichtig. Kritiker bemängeln die ungenügende Ausbeute an Toren und die fehlende Auswirkungen auf das Spielgeschehen. Analysten betonen, dass Moukoko sich in entscheidenden Momenten zurückzieht und dass es an ihm liegt, sein Potenzial konsequent abzurufen.

    Psychologische Aspekte und Fördermaßnahmen

    Auch psychologische Faktoren spielen eine wichtige Rolle in Moukoko’s Entwicklung. Der Druck, als „Wunderkind“ wahrgenommen zu werden, könnte sich negativ auf seine Leistung auswirken. Der Verein hat daher entschieden, Moukoko mentale Unterstützung anzubieten. Psychologen in der Mannschaft sollen ihm helfen, mit dem Druck besser umzugehen und das Selbstbewusstsein zu stärken.

    Der Weg zurück zum Erfolg

    Trainer Terzić hat Moukoko klare Ziele gesetzt. „Er muss lernen, seinen Instinkt auf das Spielfeld zu bringen und die Chancen zu nutzen, die sich ihm bieten. Wir arbeiten im Training intensiv daran, seine Entscheidungsfindung zu optimieren“, so der Coach. Die kommenden Wochen werden entscheidend für die Entwicklung des Stürmers sein. Ein Comeback könnte nicht nur seine Karriere, sondern auch die Offensive des BVB entscheidend stärken.

    Stimmen aus dem Team

    Moukoko selbst äußert sich optimistisch über die kommenden Herausforderungen. „Ich weiß, dass ich noch viel zu lernen habe. Mein Ziel ist es, dem Team zu helfen und wieder Tore zu schießen. Der BVB ist ein großer Klub, und ich möchte hier erfolgreich sein“, erklärte er während eines Interviews.

    Fazit: Ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Reife

    Die Situation rund um Youssoufa Moukoko ist komplex. Seine Entwicklung zeigt, dass talentierte Spieler Zeit und Unterstützung benötigen, um sich zu entfalten. Der BVB scheint gewillt, diesen Weg mit ihm zu gehen. Ob Moukoko die Herausforderungen der kommenden Monate meistern kann, bleibt abzuwarten. Eines ist jedoch sicher: Der Druck wird nicht weniger, und die Erwartungen bleiben hoch. Fans und Experten sind gespannt, ob er die Kurve kriegt und das Potenzial, das in ihm schlummert, endlich auf den Platz bringt.

  • Borussia Dortmund: Der Kampf um noch mehr Millionen

    Borussia Dortmund: Der Kampf um noch mehr Millionen


    In der Bundesliga zittert Borussia Dortmund um eine erneute Qualifikation für Champions League. Umso wichtiger wäre es, in der laufenden Saison international möglichst weit zu kommen. Es geht um viel Geld – und darum, die nationale Konkurrenz abzuwehren.

    Lars Ricken war weit davon entfernt, euphorisch zu werden. „Wir haben Siege gefordert. Wir haben jetzt in zwei Spielen zwei Erfolge eingefahren“, sagte der Geschäftsführer Sport von Borussia Dortmund nach dem 2:0 beim FC St. Pauli vom Samstag. Insofern hätte die Mannschaft „abgeliefert“ – nicht mehr und nicht weniger, so Ricken.

    Jeglicher Kommentar, der auch nur ansatzweise überschwänglich geklungen hätte, wäre deplatziert gewesen. Es war schließlich das erste Mal in der laufenden Saison, dass der BVB zwei Bundesligaspiele in Folge gewinnen konnte – am bereits 24. Spieltag. Das verdeutlicht, wie enttäuschend die laufende Spielzeit für den nach Bayern München umsatzstärksten deutschen Verein bislang verlaufen ist. Und der Pflichtsieg beim Aufsteiger bringt den Tabellenzehnten seinem Minimalziel, der erneuten Qualifikation für die Champions League, auch nur minimal näher. „Wir pirschen uns ran, und jetzt geht es im Tunnelblick weiter“, erklärte Ricken. Das Motto müsse lauten: „Scheuklappen auf und nächstes Spiel.“

    Die kommende Partie ist vor dem Hintergrund der tristen Gegenwart für die Zukunft besonders wichtig. Am Dienstag geht es im Hinspiel des Achtelfinales in der Königsklasse gegen den OSC Lille (21 Uhr/Prime Video und im WELT-Liveticker). Und weil es nicht unwahrscheinlich ist, dass den Dortmundern in der kommenden Saison die große europäische Bühne verwehrt bleiben könnte, sind die Einnahmen aus der aktuellen Spielzeit in der Champions League umso bedeutsamer für die Ausgestaltung der Zukunft. Sollten Umbauarbeiten am Team vorgenommen werden, dürfte dies einiges kosten.

    Einnahmen von bis zu 110 Millionen Euro

    Die Champions League ist für den BVB eine Cashcow, von der der Verein in den vergangenen Jahren sehr gut gelebt hat. Denn selbst wenn es in der Bundesliga in der vergangenen Saison nur zum fünften Platz gereicht hat und diesmal am Ende sogar eine noch schlechtere Platzierung drohen könnte – international ist der Klub eine starke Marke.

    Was den Klub-Koeffizienten des europäischen Verbandes Uefa angeht, der die Spielstärke der einzelnen Vereine vergleicht und somit Auswirkungen auf die Gelder aus dem Marketingpool hat, liegt der BVB auf Rang sieben. Zwar mit deutlichem Rückstand auf die Bayern (Platz drei), aber unverändert vor dem Deutschen Meister Leverkusen (Platz neun). Das hat damit zu tun, dass die Dortmunder in den vergangenen Jahren Dauergast in diesem Wettbewerb waren und deshalb von der Fünf-Jahres-Wertung profitierten.

    Das ließ und lässt Einnahmen sprudeln. Allein in der vergangenen Saison, als das Finale erreicht werden konnte, flossen rund 120 Millionen Euro an Prämien und Zuwendungen aus dem Marketingpool an den BVB. Zuschauereinnahmen kamen noch hinzu.

    In der laufenden Spielzeit könnte dies wegen des ausgeweiteten Formats ebenfalls geschafft werden – selbst wenn die Dortmunder nicht ganz so weit kommen sollten. Bereits durch das Erreichen des Achtelfinales dürften bereits etwa 110 Millionen Euro aus den verschiedenen Einnahmefeldern sicher sein. Sollte sich die Mannschaft von Niko Kovac gegen den aktuell Tabellenfünften der Ligue 1 durchsetzen, könnten weitere 12,5 Millionen Euro allein an Prämien verbucht werden.

    Die Dortmunder setzen deshalb vor allem auf die internationale Karte. „Wir haben eine Riesenchance, uns für die besten Acht in Europa zu qualifizieren“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl – wohl wissend, dass ein Weiterkommen vor allem seine Arbeit sehr erleichtern könnte. Es würde den Spielraum auf dem Transfermarkt vergrößern – und möglicherweise auch helfen, ein Jahr ohne Teilnahme an der Königsklasse zu kompensieren.

    „Der BVB hält auch zwei Jahre ohne Champions League aus“, hatte der im November scheidende Klubchef Hans-Joachim Watzke vor einigen Wochen gesagt. Eine taktisch motivierte Aussage: Denn die nationale Konkurrenz könnte dem BVB den Rang ablaufen. Rein wirtschaftlich könnten die Einnahmeverluste durch Transfers kompensiert werden. Außerdem nehmen die Dortmunder nach Saisonende auch noch an der Fifa-Klub-WM in den USA teil. Dort soll es eine Antrittsgage von 50 Millionen Euro geben.

    Ein wichtiger Aspekt ist allerdings die Auswirkung auf die Strahlkraft des Vereins, die sich auf dem zunehmend globalisierten Markt in erster Linie an einer erfolgreichen Performance in der Champions League speist. Vor diesem Hintergrund wäre es von großer Bedeutung, weit zu kommen.

    Leicht wird dies jedoch nicht. „Lille ist ein unangenehmer Gegner, der defensiv sehr stark ist“, sagte Kehl über die Franzosen, die sich bereits in der Liga-Phase als Favoritenschreck erwiesen haben. Die Mannschaft von Trainer Genesio Bruno hat zu Hause Titelverteidiger Real Madrid (1:0) geschlagen, bei Atlético Madrid 3:1 und beim FC Bologna 2:1 gewonnen sowie am letzten Vorrundenspieltag Feyenoord Rotterdam mit 6:1 aus dem eigenen Stadion gefegt. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Aber unser Stadion wird brennen“, sagte BVB-Verteidiger Nico Schlotterbeck.



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  • BVB-Chef Lars Ricken in Hamburg: „Das ist einmalig“

    BVB-Chef Lars Ricken in Hamburg: „Das ist einmalig“


    Hamburg. Borussia Dortmund veranstaltet das Regionaltreffen der BVB-Fanclubs in Hamburg. Es geht dabei auch um die schwierige sportliche Lage.



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  • BVB: Lars Ricken – Heiße Füße vom Brandaustreten

    BVB: Lars Ricken – Heiße Füße vom Brandaustreten


    Lars Ricken formt Borussia Dortmund um und löst Baustellen auf. Noch aber hat er seine Ziele nicht erreicht.

    Manchmal sieht sich Lars Ricken noch so, wie er in Übergröße auf einem mächtigen Betonpfeiler der Südtribüne abgebildet ist. Champions-League-Finale, 25 Meter vor dem Tor von Juventus Turin, der Kopf oben, Angelo Peruzzi zu weit draußen.

    „So wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, so habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, sagt Ricken. Nur, dass er damals jung war, stürmisch, mutig – inzwischen tritt er bei Borussia Dortmund die Schwelbrände aus und bekommt davon heiße Füße. Nach blassen ersten Amtsmonaten schärft er sein Profil.

    In der berüchtigten „Elefantenrunde“ der BVB-Entscheider hat der 48-Jährige derart aufgeräumt, dass sie nicht mehr benötigt wird. Er entließ Trainer Nuri Sahin, er warf den Kaderplaner Sven Mislintat raus – und Ober-Boss Hans-Joachim Watzke wird im Herbst ausscheiden, woran Ricken auch seinen Anteil hat: Das frühere Idol der „Süd“ wurde an Sebastian Kehl vorbei befördert und übernahm von Watzke die Sport-Geschäftsführung.

    Die monatlichen Treffen der meinungsstarken Entscheider waren stets mit Watzke, lange auch mit Michael Zorc und Matthias Sammer besetzt. Dort wurde festgelegt, von dort wurde anschließend nach unten kommuniziert. Auch den Berater Sammer hat Ricken zuletzt eingefangen, indem er ihm nach einem allzu wüsten TV-Auftritt nahelegte, nicht mehr als Prime-Video-Experte für BVB-Spiele tätig zu sein. Diese kuriose Doppelrolle scheint aufgelöst zu sein.

    Alles gut? Nein. Noch nicht. Einige Lehrgeld-Momente gab es schließlich auch: An seinem ehemaligen Mitspieler Sahin beispielsweise hat Ricken viel zu lange festgehalten. Er hat sich die Wende so sehr herbeigewünscht, dass er übersah, was andere klar vor Augen hatten: Dass sie nicht kommen würde.

    Zweites Beispiel – den lähmenden Machtkampf zwischen Mislintat und Kehl hat Ricken zwar zerschlagen. Das war notwendig. Jedoch: Als Mislintat gehen musste, existierte die Möglichkeit, Kehl ebenfalls freizustellen, quasi gar nicht. Denn der Vertrag mit dem Sportdirektor war trotz interner Unzufriedenheit mit der Kaderzusammenstellung kurz zuvor verlängert worden. Ricken hatte dafür auf der Mitgliederversammlung geworben – mit einer Kehrtwende hätte er sich selbst beschädigt.

    Andererseits hat er zwei „Elefanten“ aus dem Weg geschoben. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist, und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Sahin ja letztendlich auch zwei getroffen“, sagte er. „Getroffen“, auch bekannt als: von Ricken entlassen. Das sei „unbequem“ gewesen, versicherte er, und er führte einen ganz normalen täglichen Austausch mit Kehl und Trainer Niko Kovac ein.

    Noch aber wacht der größte Elefantenbulle über der Herde. Intern hat Watzkes Wort auch in schlankerer Struktur weiter das größte Gewicht, aber er hält sich öffentlich auffällig zurück – und erleichtert es Ricken damit, seine Machtbasis zu festigen.

    Wenn am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC St. Pauli noch sportlich trittsichere Pfade erreicht werden und sich ein Hauch von Umschwung danach in eine Tendenz verfestigt, wäre Ricken wirklich führend. Doch die Kovac-Verpflichtung war aus der Not geboren: Sie könnte ihn schneller wieder einholen, als ihm lieb ist.



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  • Lars Ricken schwimmt sich frei

    Lars Ricken schwimmt sich frei


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Die maßgeblichen Beschlüsse beim BVB wurden bislang in der sogenannten ‘Elefantenrunde’ erörtert. Lars Ricken hat sie nun kurzerhand beendet.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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  • Lars Ricken schwimmt sich frei

    Lars Ricken schwimmt sich frei


    1. wa.de
    2. Sport
    3. BVB 09

    Bisher wurden die entscheidenden Weichenstellungen beim BVB in der sogenannten ‘Elefantenrunde’ diskutiert. Lars Ricken hat sie nun aufgelöst.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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  • Lars Ricken schwimmt sich frei

    Lars Ricken schwimmt sich frei


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    Die wichtigsten Entscheidungen beim BVB wurden bisher in der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ besprochen. Lars Ricken hat sie nun kurzerhand abgeschafft.

    Dortmund – Rund um Borussia Dortmund war nach dem Kantersieg über Union Berlin am Samstagabend die Erleichterung groß. Die 6:0-Gala gegen die Eisernen war das erste große Statement unter Neu-Trainer Niko Kovač, mit dem die Mannschaft bewies, dass sie das Fußballspielen doch nicht verlernt hat.

    Die Hoffnung auf eine Initialzündung ist gegeben, muss aber am Wochenende beim FC St. Pauli sogleich bestätigt werden. Schon zu oft hat der BVB in dieser Saison nach guten Spielen einen Rückfall erlitten.

    Interessant war indes nicht nur, was am Samstagabend auf dem Spielfeld passierte. Am Seitenrand beendete Lars Ricken mit wenigen Worten eine jahrelange BVB-Tradition.

    In der Elefantenrunde des BVB wurden schon Cheftrainer gestürzt

    Der Sportchef bestätigte bereits vor der Partie beim TV-Sender Sky das Ende der sogenannten ‚Elefantenrunde‘ in Dortmund.

    Üblicherweise einmal im Monat waren in den letzten Jahren die Granden beim BVB zu dieser Besprechung zusammengekommen, in der die Leitlinien der Entwicklung rund um die Profimannschaft entwickelt wurden. In den Elefantenrunden wurden Transferziele formuliert, auch Entscheidungen über den Trainerposten gefällt.

    Als sich Dortmund und Chefcoach Marco Rose im Jahr 2022 völlig überraschend trennten, ging dem eine kritische Saisonanalyse in der Elefantenrunde voraus. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der heutige Sportdirektor Sebastian Kehl und sein Vorgänger Michael Zorc sowie Klubberater Matthias Sammer waren die ständigen Mitglieder der Runde, Rose wurde zur Analyse eingeladen.

    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen.
    Sportchef Lars Ricken hat bei Borussia Dortmund zuletzt diverse „unbequeme“ Entscheidungen getroffen. © IMAGO/Max Maiwald/DeFodi Images

    Ricken leitete die Elefantenrunde beim BVB seit Juni

    Nachdem Watzke bereits im letzten Jahr die Umstrukturierung auf der Chefetage angestoßen hatte, leitete Ricken die Elefantenrunden seit Ende der Vorsaison. In seiner ersten Sitzung im Juni standen der Rücktritt von Edin Terzić als Cheftrainer und die Beförderung seines Assistenten Nuri Şahin auf der Tagesordnung. Dessen Aus im Januar sowie die Trennung vom Technischen Direktor Sven Mislintat haben nun auch das Ende der Elefantenrunden mit sich gebracht.

    „Die wird es in Zukunft nicht mehr geben“, bestätigte Ricken. „Es ist einfach so, dass Aki Watzke nicht mehr dabei ist und aus der Elefantenrunde hat es mit Sven Mislintat und Nuri Şahin ja letztendlich auch zwei getroffen. Wir sind täglich im Austausch, Niko Kovač, Sebastian Kehl und ich, wenn Matthias Sammer dazu kommt, haben wir eine ganz normale Meetingstruktur, aber da brauchen wir diese Elefantenrunde nicht mehr.“

    Mit dem Schritt konsolidiert Ricken die Machtbasis bei den BVB-Profis um sich. Der Sportchef hat die glasklare Richtlinienkompetenz, Sportdirektor Kehl trägt die Verantwortung für die Umsetzung der Kaderplanung und fungiert als Bindeglied zwischen Trainerstab und Klubführung. Es sind schlanke Strukturen, für die sich Ricken entschieden hat.

    BVB-Boss Ricken schärft sein Profil deutlich

    Bei seiner Beförderung vom Chef der Nachwuchsabteilung zum Gesicht aller Fußballgeschäfte des BVB war dem Ex-Profi durchaus Skepsis ins Gesicht geweht. Ricken hatte kein sonderlich ausgeprägtes öffentliches Profil, Kritiker wiesen auf mangelnde Erfahrung im Profi-Management hin.

    In den ersten Monaten im Amt konnte Ricken den Vorwurf einer gewissen Farblosigkeit nicht ablegen. Wo Watzke als Klubchef bisweilen polterte und die öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog, ist der geborene Dortmunder Ricken eher ein ruhiger Vertreter. Die letzten Wochen haben jedoch gezeigt, dass beim 48-Jährigen stille Wasser durchaus tief sind.

    Den Fehler mit Şahin auf der Trainerbank korrigierte Ricken mehr oder minder im Alleingang. Er gab mit U19-Trainer Mike Tullberg einem langjährigen Vertrauten drei Spiele als Interimscoach, um die Gespräche mit Kovač in der nötigen Ruhe zu führen. Dessen Engagement mit Vertrag bis 2026 löste in Dortmund keine Jubelstürme aus, gibt dem Klub aber auch mit Blick auf die Klub-WM im Sommer Planungssicherheit.

    Ricken muss auch gegen alte BVB-Kollegen hart sein

    Ricken hat also gezeigt, dass er sich nicht vor Entscheidungen scheut. „Es ist für mich auch unbequem, aufgrund der sportlichen Situation ehemalige Mitspieler freizustellen, auch Mitarbeiter, mit denen ich lange zusammengearbeitet habe. Das ist unbequem. Aber so, wie ich als Spieler Lust auf die Herausforderung hatte, habe ich sie jetzt auch als Geschäftsführer“, erklärte Ricken selbst.

    Die Abkehr von der BVB-Institution der Elefantenrunde passt ins Bild. Ebenso das wohl recht deutlich ausgefallene Machtwort, das Ricken gegenüber Matthias Sammer gesprochen haben soll. Dessen Auftritte als TV-Experte hatten in Dortmund bisweilen für Unruhe gesorgt.

    Zum Überlaufen brachte Sammer das Fass mit seiner Analyse des letzten Spiels der kurzen Şahin-Ära. Nach einer Niederlage beim FC Bologna in der Champions League attestierte der ehemalige Meistertrainer, die Mannschaft sei „körperlich und geistig in einer Nicht-Verfassung“.

    Machtwort zu BVB-Berater Sammer zeigt Wirkung

    Inhaltlich lag Sammer sicher nicht komplett daneben, für die Außendarstellung des Vereins war es jedoch verheerend, dass eine an der Entscheidungsfindung in Sachen Kaderplanung und Trainerfrage beteiligte Person derart kritische Worte wählte.

    Ricken hat Sammer, mit dem er sich zu aktiven Zeiten einst im Trainingslager das Doppelzimmer teilte, deshalb zum Verzicht auf die Expertentätigkeit bei BVB-Spielen aufgerufen. „Wir schätzen bei Matthias seine offene Art, das schätzt dann auch der Fernsehsender. Es ist eine schwierige Konstellation, wir haben das intern besprochen.“ Die Entscheidung liege bei Sammer und Amazon, schob Ricken nach, dessen Worte aber klar darauf deuten, dass der Experte keine BVB-Spiele mehr betreuen wird.

    Das Hinspiel im Achtelfinale gegen den OSC Lille läuft beim Streamingdienst Amazon Prime Video, es wäre überraschend, wenn Sammer dabei zum Einsatz käme.



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