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  • Prass stecke ich in meine rechte Hosentasche

    Prass stecke ich in meine rechte Hosentasche

    Prass stecke ich in meine rechte Hosentasche

    Der Begriff „Prass“ hat in den letzten Jahren an Popularität gewonnen, nicht nur in der Alltagssprache, sondern auch als gesellschaftliches Phänomen. Im regionalen Dialekt wird er oft genutzt, um eine leichte, entspannte Haltung auszudrücken. Der Ursprung des Wortes ist jedoch komplexer und geht auf eine Mischung aus Slang und traditioneller Sprache zurück.

    Herkunft und sprachliche Entwicklung

    Der Ausdruck „Prass“ stammt ursprünglich aus dem norddeutschen Raum und hat sich seither in verschiedenen Variationen in die deutsche Sprache integriert. Besonders unter Jugendlichen hat sich der Begriff etabliert, um informelle Gespräche zu beleben. Linguisten betonen, dass solche Ausdrücke oft in kulturellen Kontexten verwurzelt sind und ihre Bedeutung sich durch soziale Interaktionen weiterentwickeln.

    Verbreitung in sozialen Medien

    In Zeiten von sozialen Medien hat sich auch die Verbreitung solcher Begriffe stark verändert. Plattformen wie Instagram und TikTok haben dazu beigetragen, dass Begriffe wie „Prass“ viral gehen. Influencer nutzen den Ausdruck, um eine Verbindung zu ihrer Zielgruppe herzustellen. Ein Nutzer auf TikTok kommentierte: „Wenn ich sage, ‚Prass stecke ich in meine rechte Hosentasche‘, dann ist das für mich eine Art, entspannt und humorvoll zu kommunizieren.“

    Gesellschaftliche Bedeutung und Rezeption

    Die Verwendung von „Prass“ hat auch eine gesellschaftliche Dimension. Medienwissenschaftler argumentieren, dass die Akzeptanz solcher Ausdrücke in der Sprache die Verschmelzung von Generationen zeigt. Während ältere Generationen möglicherweise noch an formelleren Ausdrücken festhalten, zeigen Jüngere eine Neigung, alltägliche Sprache spielerisch zu nutzen. Dies könnte als eine Art Ausdruck von Individualität und Lebensfreude interpretiert werden.

    Regionale Unterschiede

    In verschiedenen Regionen Deutschlands werden unterschiedliche Bedeutungen und Nuancen des Begriffs „Prass“ wahrgenommen. In Bayern etwa wird es manchmal als Synonym für Unannehmlichkeiten genutzt, während in Schleswig-Holstein eine Bedeutung von Leichtigkeit und Entspannung vorherrscht. Sprachforscher versuchen, diese Unterschiede systematisch zu dokumentieren, um ein besseres Verständnis für regionale Sprachgebraüche zu entwickeln.

    Einfluss der Popkultur

    Popkulturelle Elemente haben ebenfalls zur Aufwertung des Begriffs beigetragen. Filme, Musik und Literatur verwenden den Ausdruck, um bestimmte Charakterzüge zu verdeutlichen oder Zusammenhänge mit der Freizeitgestaltung zu schaffen. So ist es in einem aktuellen Song eines bekannten deutschen Künstlers, der die Zeile „Prass stecke ich in meine rechte Hosentasche“ verwendet, eine Metapher für das Loslassen von Stress und Sorgen.

    Prass und die digitale Kultur

    Die schnelle Kommunikation in der digitalen Welt führt dazu, dass Ausdrücke wie „Prass“ noch dichter in den Akt des Austauschs eingewoben werden. Diese Dynamik hat nicht nur die Art und Weise verändert, wie wir Sprache wahrnehmen, sondern auch, wie wir soziale Beziehungen gestalten. Psychologen glauben, dass solche Ausdrücke dazu beitragen, soziale Bindungen zu stärken, indem sie eine informelle, vertrauliche Atmosphäre schaffen.

    Auswirkungen auf die lokale Mundart

    Die Verbreitung von „Prass“ hat auch Einfluss auf lokale Dialekte und Mundarten. Linguisten erforschen, wie der Begriff in verschiedenen Kontexten Verwendung findet und welche Rolle dabei der soziale Status und das Bildungsniveau spielen. Besondere Aufmerksamkeit wird dabei den Jugendlichen geschenkt, die oft eine wichtige Rolle bei der Anpassung und Evolution der Sprache spielen.

    Ausblick und weitere Entwicklungen

    Die laufende Entwicklung der Sprache und die Integration von Slangbegriffen wie „Prass“ führt zu einer fortwährenden Debatte über kulturelle Identität und Kommunikation. Sprachwissenschaftler stellen fest, dass solche Begriffe einen Wert für die Gesellschaft und ihre Dynamik haben, da sie nicht nur Botschaften transportieren, sondern auch Gesellschaftsstrukturen reflektieren. Die Herausforderung besteht darin, den richtigen Umgang mit solchen Ausdrücken zu finden, insbesondere in formellen Kontexten.

    Fazit

    Der Begriff „Prass“ illustriert eindrucksvoll die Vielfalt und Wandelbarkeit der deutschen Sprache im 21. Jahrhundert. Ob in der Hüfte, in der Tasche oder im Herzen – die Verwendung solcher Begriffe verdeutlicht die Lebendigkeit der Kommunikation und die stetige Anpassung an gesellschaftliche Veränderungen.

  • Nikolaus Wurmbrand: Rapids Lichtblick im Europacup

    Nikolaus Wurmbrand: Rapids Lichtblick im Europacup


    Nikolaus Wurmbrand hatte erneut eine starke Europacup-Nacht.

    Gegen den FC Kopenhagen geigte der 19-Jährige mit einem Doppelpack auf. Das Spiel gewann Rapid mit 3:0, in Banja Luka kam es etwas anders. Gegen den FK Borac wurde es nur ein 1:1 (Spielbericht >>>), trotzdem ist die Leistung von Wurmbrand besonders hervorzuheben.

    Er stellte die gegnerische Abwehr oftmals vor Probleme, die Führung zum 1:0 hat er ideal vorbereitet. Wurmbrand behauptete sich im Duell mit Meijers, ließ diesen alt aussehen und legte vor für Beljo.

    Ein weiteres Indiz dafür, dass Rapid mit Wurmbrand einen Shootingstar in seinen Reihen hat.

    Klauß von Wurmbrand überzeugt

    Trainer Robert Klauß sprach in höchsten Tönen vom 19-Jährigen: “Der Niki hat es gut gemacht. Wir haben ihn spielen lassen, weil wir mit ihm über die Seite einen guten Vorteil haben können. Das hat er mit seinen Eins-gegen-Eins-Situationen auch bewiesen, auch kam er oft hinter die Kette.”

    In seinen 21 Pflichtspielen für Rapid steuerte Wurmbrand drei Tore und zwei Vorlagen bei. Davon waren zwei Tore und eine Vorlage in der UEFA Conference League. Während es im Europacup gut läuft, gibt es in der ADMIRAL Bundesliga noch Verbesserungspotential.

    Daher stellte Klauß klar, wie wichtig die Leistung in Banja Luka für den weiteren Werdegang ist: “Deshalb freu’ ich mich für ihn, dass er das so zeigen konnte und für ihn ist das auch sehr wichtig.”

    Radulovic mit Startelf-Debüt unzufrieden

    Umgekehrte Welt herrscht bei Leih-Spieler Andrija Radulovic. Der Montenegriner konnte in der Bundesliga zweimal als Einwechselspieler treffen. Beim Startelf-Debüt gegen Borac blieb der 22-Jährige erstmals ohne Scorer.

    “Ich habe gut reingefunden, in drei Spielen habe ich zwei Tore erzielt. Diese Form möchte ich natürlich beibehalten. Mit meiner Leistung in Banja Luka war ich aber nicht zufrieden, trotzdem werde ich nicht aufgeben. Ich weiß, dass es in Zukunft wieder besser wird”, konstatierte Radulovic.

    Wien ein gutes Pflaster: “Ich genieße es”

    Der Flügelspieler ist bis Ende der Saison von Vojvodina ausgeliehen. Er wurde bei Roter Stern Belgrad ausgebildet, hatte dort aber kaum Chancen auf Einsatzzeiten. Schließlich folgten drei Leihen, bei Rapid erhofft sich Radulovic mehr Spielpraxis.

    “Der Weg war nicht leicht. Ich bin dankbar, bei Rapid zu sein. Jetzt will ich Schritt für Schritt gehen”, so der Montenegriner.

    In Wien-Hütteldorf will er sich eine Basis aufbauen, um künftig Stammkraft bei einem Verein zu werden. Mit seinen Einsätzen bei Rapid könnte er sich für Stammklub Vojvodina empfehlen. Zudem stellte Radulovic klar, dass die österreichische Bundeshauptstadt ein guter Boden dafür sei.

    Auf die Frage, wie es ihm in Wien gefalle, antwortete er kurz und knackig: “Sehr schön, ich genieße es.”


    Rapid-Noten nach Borac-Remis: Gute Leistung, keine Belohnung










    https://www.youtube.com/watch?v=v=4yVkaEiSmOc





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  • Rapid erneut ohne Jansson: Das steckt dahinter

    Rapid erneut ohne Jansson: Das steckt dahinter


    SK Rapid musste beim 1:1 im Achtelfinal-Hinspiel der UEFA Conference League gegen FK Borac Banja Luka (Spielbericht >>>) auf Isak Jansson verzichten.

    Der Schwede war nach einer Knieverletzung gerade erst wieder in Form gekommen und hatte zuletzt in der ADMIRAL Bundesliga gegen Altach mit einem Doppelpack geglänzt. Doch in Bosnien fehlte der 23-Jährige überraschend im Kader.

    Trainer Robert Klauß erklärte im Nachgang, dass Jansson an der Schulter verletzt sei. Grund zur Sorge gibt es aber keine: “Es ist keine schwerwiegende Verletzung, aber sehr schmerzhaft, weil er sehr eingeschränkt in seinen Bewegungen ist.”

    Einsatz gegen Hartberg fraglich

    Der Flügelspieler trainierte noch mit den Hütteldorfern, doch erst am Donnerstagmorgen fiel kurzfristig die Entscheidung, dass Jansson in Banja Luka nicht zum Einsatz kommt.

    Ob Jansson am Sonntag (ab 17:00 Uhr im LIVE-Ticker) in der Bundesliga gegen den TSV Hartberg auflaufen kann, bleibt ungewiss.

    “Wann er wieder spielen kann, ist völlig offen. Vielleicht schon morgen, vielleicht erst in ein, zwei Wochen. Wir werden das von Tag zu Tag entscheiden”, so Klauß.

    Rapid-Noten nach Borac-Remis: Gute Leistung, keine Belohnung >>>


    https://www.youtube.com/watch?v=v=4yVkaEiSmOc






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  • Verlängerung? Valentino Lazaro äußert sich zu Zukunft

    Verlängerung? Valentino Lazaro äußert sich zu Zukunft


    Valentino Lazaro hat sich nach seinem Wechsel im Sommer 2023 von Inter Mailand beim FC Torino zum Stammspieler etabliert.

    Zuvor war der Grazer bereits ein Jahr lang an die “Granata” verliehen. 88 Pflichtspiele stehen zu Buche, nur für den FC Red Bull Salzburg hatte der 36-fache ÖFB-Nationalspieler mehr (121).

    Kommenden Sommer läuft sein Vertrag in Turin aus, seine Laufbahn wird er in der Serie A fortsetzen. Nach Informationen von LAOLA1 bleibt Lazaro darüber hinaus beim FC Torino. Aufgrund einer Klausel wird sein Kontrakt automatisch verlängert.

    Demnach hat der 28-Jährige beim 2:1-Erfolg gegen die AC Milan nach eigener Aussage “eine gewisse Anzahl an Einsätzen” erreicht, die eine Verlängerung möglich macht.




    Die besten Fan-Choreos 2024 im internationalen Fußball



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  • Abwärtsspirale! Warum es bei der AC Milan nicht läuft

    Abwärtsspirale! Warum es bei der AC Milan nicht läuft


    Die AC Milan ist raus aus der Königsklasse! Gegen Feyenoord Rotterdam schieden die “Rossoneri” nach einem 1:1 im Playoff-Rückspiel mit einem Gesamtscore von 1:2 aus. Spielbericht >>>

    So gefällig die Leistung, speziell im Vergleich zum Hinspiel, gewesen sein mag – das Ausscheiden ist beispielhaft dafür, dass beim Traditionsverein vieles im Argen liegt.

    In der Serie A belegt Milan derzeit nur Rang sieben, immerhin aber in Schlagdistanz zu Rang vier. Tabelle der Serie A >>>

    Auch wenn es unter Neo-Coach Sergio Conceicao dem Champions-League-Aus zum Trotz nun etwas aufwärts geht: Das ist viel zu wenig für die Ansprüche der stolzen “Rossoneri”. Die Saison ist eine verkorkste, einzig die Derbys gegen Inter (von den bisherigen drei konnte man zwei gewinnen, eines endete Remis) und ein Sieg in der CL-Ligaphase gegen Real Madrid sorgten für Freude.

    Doch woran genau hakt es, welche Fehler wurden in den vergangenen Monaten und Jahren gemacht? LAOLA1 hat sich die Situation zu Gemüte geführt. Das sind die sechs wesentlichen Gründe dafür, dass die Mailänder ihren Ansprüchen aktuell weit hinterherhinken:

    1.) Der Rausschmiss von Klub-Ikone Paolo Maldini

    Die Aufregung in Mailand war im Sommer 2023 groß, als klar wurde, dass einer der maßgeblichen Architekten des Erfolgs der letzten Jahre gehen muss. Nach der Übernahme des Klubs durch RedBird Capital, angeführt vom nunmehrigen Klubbesitzer Gerry Cardinale, blieb kein Stein auf dem anderen und der Technische Direktor Maldini – die Vereinsikone schlechthin – war eines der ersten Opfer.


    Das Duo Maldini-Massara musste im Sommer 2023 gehen.

    Foto: © getty

    Man warf ihm vor, auf dem Transfermarkt schlecht gearbeitet zu haben. Wenig später musste auch Sportdirektor Fredric Massara gehen. Sie beiden formten in Zusammenarbeit mit Ex-Trainer Stefano Pioli aus einem desolaten Milan ab 2019 eine Meistermannschaft, die 2022 den “Scudetto” holte.

    Cardinale und Maldini haben nie richtig harmoniert. Maldini wollte den bedachten und über Jahre angelegten Kurs der Entwicklung weiterverfolgen, Cardinale aber wollte den schnellen Erfolg. Der Klubboss warf den langjährigen Kapitän samt seiner rechten Hand Massara kurzerhand raus und köpfte damit die sportliche Abteilung. Mitgeteilt wurde dies in einer dreizeiligen Pressemitteilung. Ein Affront für die Fans.

    Gerade in Italien spielen Sentimentalitäten eine gewichtige Rolle. Maldini rauszuschmeißen – und das noch dazu so ungalant – hat auch dem Image des Klubs massiv geschadet. Seit Maldinis Abgang hat sich das Budget verdoppelt – aktuell bei nicht einmal halbem Ertrag.

    2.) Die Trennung von Meistercoach Stefano Pioli

    Es gab Befürworter und Kritiker der Entscheidung, sich mit Ende der Saison 2023/24 von Stefano Pioli zu trennen. Stand heute lässt sich sagen: Es war ein Fehler. Milan konnte nach seinem Abgang nicht mehr an die letzten Jahre anschließen.

    Pioli coachte Milan für vier volle Saisons, in diesen wurde er ein Mal Meister (2022), zwei Mal Vizemeister (2021, 2024) und ein Mal Vierter (2023). Dazu kommt ein Halbfinale in der Champions League 2023.

    Er war im Zusammenspiel mit Maldini und Massara maßgeblich dafür verantwortlich, dass aus einer überalterten und leidenschaftslosen Truppe ein Meister geformt werden konnte. Zudem erreichte er den selben Punkteschnitt wie Carlo Ancelotti (beide 1,93; K.o.-Spiele exkludiert). Pioli gelang es, Spieler wie Davide Calabria, Alessio Romagnoli, Rafael Leao und Theo Hernandez zu Top-Stars und wesentlichen Faktoren für den Gewinn der Meisterschaft zu formen.


    Bild mit Symbolcharakter: Pioli wurde von den Spielern nicht nur sportlich, sondern vor allem für seine menschlichen Qualitäten geschätzt.

    Foto: © getty

    Seine Mannschaftsführung wurde insbesondere in seiner letzten Saison als zu kumpelhaft kritisiert, was tatsächlich immer wieder zu blutleeren Auftritten führte. Ihm wurde zudem vorgeworfen, das Team taktisch und spielerisch nicht weiterentwickelt zu haben. Die Spiele unter ihm wurden immer unattraktiver, speziell nach dem Abgang von Denker und Lenker Sandro Tonali. Dazu gesellten sich auch defensive Schwächen.

    Dennoch gelang es ihm, Milan zum Vizemeistertitel zu führen. Pioli selbst deutete immer wieder an, dass es auch Phasen geben müsse, in denen man das aktuelle Niveau hält, ehe man den nächsten Schritt machen kann. Nur, was man bei einem Spitzenklub eben nicht hat, ist Zeit. Speziell, seit RedBird das Sagen hat.

    Am Ende wurde ihm die Vorsaison, in der man in den internationalen Bewerben sowie in der Coppa Italia früh raus war, zum Verhängnis. Der Vizemeistertitel hinter einem überlegenen Inter konnte darüber nicht hinwegtrösten.

    Etwas mehr als ein halbes Jahr später wünschen sich nicht wenige einen wie Pioli zurück. Oft weiß man erst zu schätzen, was man hatte, wenn man es nicht mehr hat.

    3.) Die Verpflichtung von Paulo Fonseca

    Als Nachfolger von Stefano Pioli wurde Paulo Fonseca von OSC Lille geholt. Spielerisch sollte es unter ihm einen Schritt nach vorne gehen, nachdem Pioli speziell in seiner letzten Saison oft sehr pragmatischen Fußball spielen ließ.

    Dieser Gedanke kam bei den anfangs eher skeptischen Fans (Fonseca trainierte einst die AS Roma) naturgemäß gut an. Fonseca hatte die Kurve auch bis zum Ende großteils hinter sich, weil er zeigte, dass er dem Team Feuer unter dem zuvor oft zu bequemen Hinterteil machen will.

    (Text wird unter dem Video fortgesetzt)



    Abgesehen vom Derbysieg über Inter und dem 3:1 gegen Real Madrid, in denen Milan wirklich überzeugen konnte, blieb die gewünschte Entwicklung aber großteils unsichtbar. Die Fans sehen die Gründe dafür aber eher bei der Mannschaft, als bei Fonseca.

    Das Verhältnis zwischen dem Portugiesen und seinem Team war nie das Beste, wie aus dem San Siro zu vernehmen war. Am Ende scheiterte er an seiner Mannschaftsführung, die zu unterschiedlich von jener Piolis war, unter dem sich Milan zur Wohlfühloase entwickelt hatte. Auch das sollte durch die Verpflichtung des strengeren Fonseca gebrochen werden, der Kontrast war am Ende aber zu krass.


    Das Experiment mit Paulo Fonseca scheiterte.

    Foto: © getty

    Fonseca legte sich öffentlich mit Stars wie Theo Hernandez und Rafael Leao an. Zudem griff er phasenweise das ganze Team medienwirksam an, wie etwa nach dem CL-Spiel gegen Roter Stern Belgrad, was die Kabine mehr und mehr spaltete, anstatt die Spieler anzustacheln.

    Auch der schon unter Pioli nicht immer sattelfesten Defensive konnte er nicht die nötige Stabilität verleihen. Er rotierte oft wild durch, fand nie einen Stamm für die Viererkette.

    Funktionierte der “Fonseca-Ball” aber einmal, war ersichtlich, welches Potenzial in dem Team steckt. Das gelang aber zu selten. Fonseca selbst betonte glaubhaft, er habe “alles versucht”. Das mag so sein, aber nicht immer passt der gekaufte Trainer-Deckel auch zum vorhandenen Mannschafts-Topf.

    4.) Die wackelnden Säulen der Meistermannschaft

    Einige elementare Säulen aus der Meistermannschaft von 2022 spielen nach wie vor für die “Rossoneri”. Keeper Mike Maignan, Theo Hernandez, Rafael Leao und Fikayo Tomori halten bis heute die Knochen für Milan hin.

    Sie bildeten gemeinsam mit Franck Kessie, dem erst kürzlich zu Bologna gewechselten Davide Calabria und Alessio Romagnoli das Gerüst des Teams. Sie spielen eine ebenso gewichtige Rolle im Zustandekommen der aktuellen Situation.


    Theo und Leao: Die vielleicht beste linke Seite Europas

    Foto: © getty

    Insbesondere Theo und Leao, die – wenn sie ihr Potenzial voll ausschöpfen – wohl die beste linke Seite Europas sein können – fielen in der jüngeren Vergangenheit zu oft durch Extravaganzen und abseits des Feldes auf, anstatt mit Leistung zu glänzen. Was aber nicht nur an den beiden Egozentrikern liegt, sondern auch am geschassten Fonseca, der es im Gegensatz zu Pioli nie wirklich schaffte, die Stärken des Duos in sein System einzubinden.

    Keeper Maignan erlebte ebenso schon bessere Tage, leistete sich in dieser Saison auffällig viele Unsicherheiten und Patzer. An ihm alleine liegt es aber natürlich nicht. Denn genauso gab es zahlreiche Situationen, in denen er seinem Team den Allerwertesten rettete.

    Tomori, unter Pioli unumschränkter Stammspieler und Abwehrchef, wurde von Fonseca rasiert. Einsätze in der Startelf wechselten sich mit 90 Minuten auf der Bank regelmäßig ab. Da so etwas wie Konstanz in seinen Leistungen zu entwickeln, ist eine Mammutaufgabe. Dennoch passierten ihm zu viele einfach Fehler, die einem selbst bei mangelnder Spielzeit nicht unterlaufen sollten.

    Unter Conceicao zeigten aber zumindest Hernandez und Leao wieder in Ansätzen, wozu sie in der Lage sind. Unter dem Neo-Coach arbeitet Leao nun auch endlich defensiv mit. Maignan wurde zum Kapitän ernannt, zumindest in dieser Rolle macht er sich bisher gut.

    5.) Die Entscheidungen von “König” Zlatan

    Zlatan Ibrahimovic mag ein großartiger Fußballer gewesen sein. Das steht außer Frage. Nach seinem Karriereende 2023 wurde er Chef-Berater von Milan-Eigentümer RedBird und Klubboss Gerry Cardinale.

    Seither wird keine sportliche Entscheidung ohne den selbsternannten “König von Mailand” getroffen. Ibrahimovic sollte den Klub sportlich neu ausrichten, hatte Cardinale doch den Sieg in der Champions League als großes Ziel für die nächsten Jahre ausgerufen. Wohin dieses Vorhaben und Zlatans Entscheidungen bisher geführt haben, sieht man.


    Bisher ist Zlatan Ibrahimovics Ära als “starker Mann” der AC Milan nicht von Erfolg gekrönt.

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    Ibrahimovic drängte auf die Ablöse von Stefano Pioli und die Verpflichtung von Fonseca. Es war seine erste große Entscheidung als Quasi-Sportdirektor (kaufmännisch wird der Klub von Ex-Bänker Giorgio Furlani geführt) und diese stellte sich als Fehler heraus.

    Als Spieler war der selbstbewusste Schwede in seinem Ausgedinge ein wesentlicher Faktor beim Wiedererstarken der “Rossoneri”. Mit der gleichen Attitüde geht er an seine nunmehrige Aufgabe heran, bisher mit mäßigem Erfolg. Das führt uns auch zum nächsten Punkt, in den “Ibra” wesentlich involviert ist.

    6.) Die chaotische Kader-Politik

    Der Transfer-Sommer bei der AC Milan war auffällig ruhig. Er symbolisierte weder den von den Fans erhofften Aufbruch, noch war er es schlussendlich.

    Als Ersatz für den zu Los Angeles abgewanderten Stürmer-Haudegen Olivier Giroud holte man Spaniens Teamkapitän Alvaro Morata und Tammy Abraham von der Roma. Beide sollten nicht einschlagen. Hoffnungsträger Morata suchte mittlerweile wieder das Weite und wechselte zu Galatasaray.

    Dazu gab man ohne jede Not mit Pierre Kalulu eine Abwehrkonstante der letzten Jahre ab, was für breites Unverständnis sorgte. Ihn sollte Ex-Salzburger Strahinja Pavlovic ersetzen, der unter Fonseca gar nicht funktionierte, sich jetzt unter Conceicao aber langsam fängt.

    Mit Youssouf Fofana holte man einen universellen Sechser, dem man bis dato tatsächlich wenig vorwerfen kann. Er ist von den Neuzugängen der mit Abstand konstanteste.


    Die Verpflichtung von Santiago Gimenez erwies sich bisher als Erfolg.

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    Was Ibrahimovic und Fonseca geritten hat, Emerson Royal als Konkurrenz für den etablierten Rechtsverteidiger Davide Calabria zu holen, wäre spannend zu erfahren. Der Brasilianer offenbarte schon bei Tottenham Schwächen im Spiel gegen den Ball – eigentlich war das genau jene Baustelle, die es zu schließen galt.

    Immerhin erkannte Zlatan seine Fehler und reagierte im Winter.

    In der Defensive gelang dies mit der Verpflichtung von Kyle Walker. Der langjährige City-Kapitän kann in der Abwehr rechts und innen spielen, er blieb bisher nichts schuldig.

    Offensiv bediente sich bei Feyenoord Rotterdam und holte Shootingstar Santiago Gimenez. Der mexikanische Teamspieler geht bisher wie gewünscht auf und lieferte in fünf Einsätzen drei Tore und eine Vorlage.

    Auch war im Sommer erwartet worden, dass man endlich die Baustelle auf der Zehner-Position schließt, welche der Abgang des von Real Madrid zurückgeholten Brahim Diaz aufgerissen hat. Fonseca versuchte aber stattdessen, Flügelspieler Christian Pulisic dort zu etablieren – und scheiterte. Auch hier reagierte man im Winter und lieh Joao Felix von Chelsea, der zumindest in Ansätzen zeigt, dass er die erhoffte Verstärkung sein kann. Für ein Urteil ist es aber noch zu früh.

    Fazit: Bisher ist die Kaderpolitik von Ibrahimovic chaotisch und erfolglos. So unreflektiert, wie er sich gibt, scheint er aber nicht zu sein. Die Schritte, die man im Winter gesetzt hat, sind durchaus erfolgversprechend. Es wartet aber noch viel Arbeit auf und abseits des Platzes. Das hat das Rückspiel gegen Feyenoord gezeigt.





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