Schlagwort: Kovac

  • BVB-Coach Kovač macht missverständliche Bemerkung

    BVB-Coach Kovač macht missverständliche Bemerkung


    Nach Sieg in der Champions League

    Witzige Interview-Situation mit Niko Kovač


    Aktualisiert am 12.02.2025Lesedauer: 1 Min.

    Niko Kovač: Der BVB-Trainer erregte mit einer Formulierung in einem Interview Aufmerksamkeit.Vergrößern des Bildes

    Niko Kovač: Der BVB-Trainer erregte mit einer Formulierung in einem Interview Aufsehen. (Quelle: Kirchner-Media/Thomas Haesler/imago-images-bilder)

    Gegen Sporting Lissabon in der Champions League feierte der BVB seinen ersten Sieg unter Trainer Niko Kovač. Der sorgte mit seinem Interview danach für Lacher.

    Nanu, was hat der da gerade gesagt? Das dürften sich einige deutsche Fußball-Fans gedacht haben, als sie das Interview von BVB-Trainer Niko Kovač nach dem Sieg gegen Sporting Lissabon verfolgt haben. Im Hinspiel der Champions-League-Playoffs gewann Borussia Dortmund souverän mit 3:0 in Portugal.

    Dabei zeigten die “Schwarz-Gelben” vor allem in der zweiten Halbzeit eine deutliche Leistungssteigerung. Trainer Kovač wollte nach der Partie am Mikrofon des übertragenden Streamdienstes Amazon Prime erläutern, was genau sein Team im zweiten Abschnitt so viel besser gemacht habe. Dabei wählte er jedoch eine missverständliche Formulierung: “Du fixed auch besser. Erste Halbzeit haben wir viel zu weit von der Kette weggespielt. Das heißt, der Gegner kann den Lauf immer machen, aber wenn du den Gegner etwas fixed, ihn rausziehst und dann zur Seite spielst, dann ist es schwierig”, so Kovačs taktische Erläuterungen.

    Das Problem: Der englische Begriff “fixed”, der auf Deutsch so viel heißt, wie fixieren oder festsetzen, klingt ausgesprochen genauso wie im Deutschen ein vulgärer Ausdruck für Geschlechtsverkehr.

    Die Formulierung ist vor allem missverständlich, weil der vulgäre Begriff vor allem in der Rap- und Jugendsprache häufig als Ausdruck für “jemanden fertig machen” benutzt wird. Daran, dass der BVB Sporting in der zweiten Halbzeit fertig gemacht hat, gibt es in der Tat keinen Zweifel. Beim nächsten Mal dürfte Kovač seine Worte, um genau diesen Umstand zu beschreiben, jedoch vorsichtiger wählen.



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  • BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle

    BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle


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    Borussia Dortmund gastiert zum Derby in der Bundesliga beim VfL Bochum. Trainer Niko Kovač muss in der Abwehr puzzeln. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Zum Abschluss seiner ersten englischen Woche als Trainer bei Borussia Dortmund gastiert Niko Kovač am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum (15.30 Uhr, alle TV-Infos). Der BVB steht unter Zugzwang, wenn er sich von Rang elf noch auf die Europapokalränge verbessern will. Beim Schlusslicht ist jeder Punktverlust verboten.

    Rückenwind will Dortmund aus dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg bei Sporting in der Playoff-Runde der Champions League mitnehmen. Zumindest personell ist das aber nicht ohne Weiteres möglich. Nach seiner unbeherrscht emotionalen Reaktion im Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) ist Julian Ryerson gesperrt. Dadurch ergibt sich für Kovač ein Abwehrpuzzle.

    Ein Dortmund-Neuzugang fällt erneut aus

    „Wir müssen schauen, wie wir das in Bezug auf die Sperre von Julian regeln“, ließ sich der Kroate in der Pressekonferenz am Freitag nicht in die Karten schauen. Der BVB muss dabei neben Ryerson auch auf den anderen etatmäßigen Stamm-Außenverteidiger verzichten. Wider Erwarten fällt Ramy Bensebaini weiter aus.

    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB.
    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB. © IMAGO/Maciej Rogowski

    „Ramy steht nicht zur Verfügung. Die Verhärtung ist auf dem Weg der Besserung, aber nicht so, dass er ein Bundesliga-Spiel bestreiten kann“, sagte Kovač. Anstelle des Algeriers dürfte damit erneut Daniel Svensson beginnen, nachdem dem Winter-Neuzugang in der Champions League ein beachtliches Doppel-Debüt gelungen war. Der andere Winter-Neuling, Carney Chukwuemeka, ist nach einer kurzen Premiere wegen anhaltender Kniebeschwerden für den Samstag erneut kein Thema.

    BVB-Trainer Kovač muss Yan Couto noch besser „scannen“

    Die große Frage lautet, wie der Ausfall von Ryerson kompensiert werden soll. Auf dem Papier steht mit Yan Couto ein Ersatz bereit, der Brasilianer spielte aber noch keine Sekunde unter Kovač – und insgesamt nur zehn Minuten, seit Nuri Şahin als Trainer beurlaubt wurde.

    „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Als Wing-Back wird der Flügelspieler in einem System mit Dreier- bzw. Fünferkette bezeichnet, wohingegen Außenverteidiger der Viererkette in Englisch als Full-Backs firmieren.

    BVB in Dreier- oder Viererkette? „Diese Mannschaft kann alles“

    Schon seit seinem Amtsantritt gibt es in Dortmund Spekulationen, dass Kovač eine Umstellung auf die Dreierkette planen könnte. „Diese Mannschaft kann alles. Es geht um die Prinzipien, was wir mit und gegen den Ball wollen. Das ist heutzutage fließend, deswegen möchte ich mich da nicht auf ein System festlegen“, erklärte der Ex-Profi vor dem Auswärtsspiel in Bochum.

    Mit einer Dreierkette ließe sich das Problem des Ausfalls von Ryerson kaschieren, zumal mit Waldemar Anton und Niklas Süle zwei Innenverteidiger von Format hinter dem aktuell gesetzten Duo aus Emre Can und Nico Schlotterbeck bereitstehen. Mit Anton, Can und Süle haben aber auch drei der vier schon reichlich Erfahrung auf der rechten Seite und könnten den Vorzug vor Couto erhalten, wenn es bei der Viererkette bleiben soll und Kovač den Fokus auf die Defensive legen will.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Bochum

    Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck – Couto, Groß, Brandt, Svensson – Adeyemi, Guirassy, Gittens

    Entscheidet sich Kovač für eine Viererkette, würde wohl Marcel Sabitzer für Süle oder Couto in die Elf rücken. Weitere Änderungen sind nach der starken zweiten Hälfte in Lissabon eher unwahrscheinlich. Für große Rotationen ist der BVB in seiner aktuellen Situation zu instabil. Deshalb ist auch schwer vorstellbar, dass Pascal Groß aus dem Zentrum genommen wird, hinten rechts verteidigt und im Mittelfeld etwa durch Salih Özcan ersetzt wird.



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  • Lothar Matthäus Kolumne über Borussia Dortmund, Can, Brandt und Kovac | Fußball News

    Lothar Matthäus Kolumne über Borussia Dortmund, Can, Brandt und Kovac | Fußball News


    Borussia Dortmund ist als Mitfavorit auf die Meisterschaft in die Saison gestartet und steht nach der 1:2-Niederlage gegen Stuttgart als Tabellen-Elfter im grauen Mittelmaß der Bundesliga. Lothar Matthäus erklärt in seiner Kolumne, was sich beim BVB ändern muss.

    Die Situation von Borussia Dortmund ist nach der 1:2-Niederlage gegen Stuttgart nicht nur unbefriedigend, sie ist fürchterlich, vor allem auch für die Fans.

    Natürlich hat man beim BVB immer den Anspruch, in der Champions League zu spielen.

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    Sky Experte Lothar Matthäus glaubt nicht mehr daran, dass Borussia Dortmund in dieser Saison noch einen Champions-League-Platz erreicht.

    Dortmund muss auf jeden Fall international spielen, aber wenn ich jetzt sage, “wir müssen unbedingt die Champions League erreichen”, würde ich zusätzlichen Druck aufbauen. Das bringt aber momentan nichts, denn die Spieler sind sowieso nicht frei im Kopf.

    Ich würde den Druck erst einmal etwas herausnehmen und sagen: “Wir wollen nach vorne schauen und vieles besser machen, was bisher schlecht gelaufen ist.”

    Beim BVB muss jetzt Ruhe reinkommen

    Es wurde vieles falsch gemacht, alle haben ihren Teil dazu beigetragen – abgesehen von den Fans. Es muss jetzt Ruhe reinkommen. In die Köpfe der Spieler und in den Verein.

    Die Mannschaft war zuletzt nicht in der Lage, die Qualität abzurufen, die ganz sicher in ihr steckt. Ein neuer Trainer garantiert auch nicht, dass es von einem auf den anderen Tag besser wird. Es gilt jetzt, Schritt für Schritt nach vorne zu machen.

    Der Fußball ist enger zusammengerückt, auf höchstem Niveau entscheiden Details. In Dortmund haben sich viele Kleinigkeiten zu einem größeren Problem addiert.

    Kovac muss seine Stammformation finden

    Sahin hat seine Mannschaftsaufstellung sehr häufig verändert. Aber wenn du die Spieler am zweiten Spieltag zufriedenstellen willst, die du am ersten Spieltag enttäuscht hast, hast du schon verloren.

    Ein Trainer muss am Anfang einer Saison seine ersten elf bis 13 Spieler haben, die anderen müssen sich zunächst hinten anstellen. Auch für Kovac geht es jetzt darum, seine Stammformation zu finden.

    Viele der Neuzugänge, die auch von mir gelobt wurden, sind bisher unter den Erwartungen geblieben. Anton hat als Abwehrchef in Stuttgart und vorher in Hannover bewiesen, dass er ein Leader sein kann, aber in Dortmund hat er es noch nicht gezeigt.

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    Lothar Matthäus ist enttäuscht von den BVB-Spielern, sowohl die Neuzugänge wie Maximilian Beier wie auch Torwart Gregor Kobel stehen aktuell völlig neben sich, spielen blutleer und haben mit sich selbst zu kämpfen.

    Brandt schwankt zwischen Weltklasse und Kreisklasse

    Altgediente BVB-Profis wie Brandt und Can haben durch inkonstante Leistungen und die Kritik der Öffentlichkeit viel mit sich selbst zu tun.

    Brandt würde ich gerne als Leader sehen, aber er zeigt mir immer das Gegenteil. Brandt hat Weltklasse-Spiele gemacht, aber jetzt schwankt er zwischen Weltklasse und Kreisklasse.

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    Sky Experte Lothar Matthäus mit vernichtenden Worten zu BVB-Spieler Julian Brandt, er sei nicht mehr als ein Talent, der vor vielen Jahren in seiner Entwicklung stehen geblieben sei.

    Kovac muss sich überlegen, was er mit Can vorhat

    Can hat nicht das Standing in der Mannschaft und auch nicht bei den Fans. Um eine Mannschaft als Kapitän anzuführen, muss man aber unantastbar und Stammspieler sein. Kovac muss sich überlegen, was er mit Can vorhat, ob er ihn in der Innenverteidigung oder im Mittelfeld sieht.

    Mit Can, Sabitzer, Groß und dem aktuell verletzten Nmecha hat der BVB vier potenzielle Sechser im Kader. Sabitzer und Groß können auch auf der Acht agieren, Brandt kann Achter und Zehner spielen. Der Trainer hat viele Möglichkeiten. Er muss ein System finden, in dem die Qualitäten der einzelnen Spieler am besten zur Geltung kommen.

    Vorne wäre eine Dreier-Offensive aus Gittens, Adeyemi und Beier hinter Guirassy eine mögliche Variante. Beier hat in Hoffenheim auch auf der Halbposition neben Kramaric gespielt und auf den Flügeln könnte man die Schnelligkeit von Gittens und Adeyemi optimal nutzen. Dann bräuchte man allerdings zwei Sechser zur Absicherung dahinter.

    Dortmund vor richtungweisenden Wochen

    Fakt ist: Der BVB steht vor richtungweisenden Wochen. Das Spiel am Dienstag (ab 21:00 Uhr im Liveticker) beim Tabellenführer der portugiesischen Liga wird alles andere als ein Selbstläufer. Sporting ist eine harte Nuss, die Dortmund in Lissabon und im Rückspiel mit den eigenen Fans im Rücken knacken muss. Dazwischen liegt das Derby beim Bundesliga-Schlusslicht in Bochum, das für beide Seiten ein Schlüsselspiel ist.

    Für Bayern sehe ich keine Gefahr

    Für den FC Bayern sehe ich in den Duellen mit Celtic Glasgow keine Gefahr. Die Chancen der Münchner auf den Einzug ins Achtelfinale sind sehr groß.

    Celtic hat ein Heim- und ein Auswärtsgesicht. Die Schotten haben zu Hause 3:1 gegen Leipzig gewonnen, aber 1:7 in Dortmund verloren.

    Bayern hat zwar in Rotterdam und gegen Kiel jeweils drei Gegentore kassiert, aber am Freitag gegen Bremen zu Null gespielt. Bei ihnen passt momentan alles. Sie zeigen die Qualität, die in ihnen steckt. Im Gegensatz zu den Dortmundern.

    Mehr zum Autor Lothar Matthäus

    Alle weiteren wichtigen Nachrichten aus der Sportwelt gibt es im News Update nachzulesen.



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  • Ungewohntes Lob von Kovac: BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle

    Ungewohntes Lob von Kovac: BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle



    Ungewohntes Lob von Kovac

    BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle

    Emre Can hat sich in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund festgespielt. Auf der neuen Position kann der Kapitän dem BVB deutlich mehr helfen. Der neue Trainer Niko Kovac ist voll des Lobes und sehnt dennoch die Rückkehr eines Innenverteidigers herbei.

    Das ungewohnte Lob kam von höchster Stelle, doch Emre Can blieb ganz bescheiden. “Wenn er so weitermacht”, sagte Trainer Niko Kovac über seinen Kapitän, der vom Mittelfeld in die Abwehrzentrale umgezogen ist, “ist er sicherlich derjenige, der die Position im Moment am besten bekleidet.” Das mag seltsam klingen, immerhin hat Borussia Dortmund in der Innenverteidigung neben dem gesetzten Nico Schlotterbeck noch die potenziellen Nationalspieler Waldemar Anton und Niklas Süle zur Verfügung. Doch Can, der in der Vergangenheit oftmals arg kritisiert worden war, harmoniert derzeit hervorragend mit Schlotterbeck – und steht als gelernter Mittelfeldspieler in der Hierarchie der Innenverteidiger vor der namhaften Konkurrenz.

    “Mit Emre kannst du eine hohe Kette spielen, weil er schnell ist”, lobte Schlotterbeck, der aufgrund der besseren Technik meist den Spielaufbau übernimmt. Bereits unter Kovacs Vorgänger Nuri Şahin spielte Can mitunter in der Abwehr. “Ich finde, er macht das mit und gegen den Ball gut, hat eine hohe Geschwindigkeit”, so Schlotterbeck.

    Endlich mal wieder ein Spiel ohne Gegentor

    In der Champions League beim 3:0 bei Sporting Lissabon blieb der BVB erstmals seit Ende November ohne Gegentreffer. Stürmer Viktor Gyökeres, von zahlreichen europäischen Spitzenteams begehrt, hatte in Laufduellen mit Can mehrfach das Nachsehen. Chancen ließen der Kapitän und die gesamte Dortmunder Abwehr in Portugal kaum zu, mit dieser neuen Stabilität will der BVB nun in der Bundesliga eine Aufholjagd starten.

    Er sei sicher, betonte Can, dass Anton und Süle ihre Sache ebenso gut machen würden. Er spiele dort, wo ihn der Trainer aufstelle, und an seiner Herangehensweise ändere sich sowieso nie etwas. “Alles reinhauen”, lautet Cans Devise, auch in der Liga beim VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) wird der Kapitän wieder in der Innenverteidigung spielen.

    Im Mittelfeld offenbart Can große Probleme

    Dort ist Can derzeit wertvoller als auf seiner angestammten Position im Mittelfeldzentrum, auf der er immer wieder große Probleme offenbarte. Kovac sieht dort eher Pascal Groß und Marcel Sabitzer, Julian Brandt spielt ebenfalls zentral, aber weiter vorne. Aus der Abwehr heraus soll Can, dessen Wort Gewicht hat, das Spiel von hinten mit Übersicht lenken. Er kommuniziert viel mit Schlotterbeck und trägt so zur Stabilität bei.

    Es ist jedoch auch höchste Zeit, dass sich Dortmund fängt. Ein sicheres Gerüst fehlt dem BVB seit Saisonbeginn, 36 Gegentore in nur 21 Ligaspielen sind aberwitzig. Seit dem elften Spieltag hat Dortmund nicht mehr zu null gespielt, und in Bochum tut sich der BVB seit dem Aufstieg des VfL schwer. Der letzte Ligasieg beim Ruhr-Rivalen gelang im März 2010, zuletzt gab es in Bochum dreimal ein 1:1. Dabei braucht der BVB jetzt dringend eine Erfolgsserie für ein versöhnliches Ende einer bislang ganz schwachen Saison. Vielleicht ja mit Emre Can in ungewohnter Hauptrolle im Abwehrzentrum.



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  • Trainer Kovač wird nach Debüt-Pleite deutlich

    Trainer Kovač wird nach Debüt-Pleite deutlich


    Niederlage gegen Stuttgart

    Nach Debüt-Pleite: Das sagt BVB-Trainer Kovač

    08.02.2025Lesedauer: 1 Min.

    Unglückliches Debüt: BVB-Trainer Niko Kovač auf der Pressekonferenz nach dem 1:2 gegen Stuttgart.Vergrößern des Bildes

    Unglückliches Debüt: BVB-Trainer Niko Kovač auf der Pressekonferenz nach dem 1:2 gegen Stuttgart. (Quelle: IMAGO/Eibner-Pressefoto/Fabian Friese/imago-images-bilder)

    Der neue Trainer von Borussia Dortmund spricht über seinen Einstand an der Seitenlinie des BVB – und wird an einer Stelle deutlich.

    Niko Kovač hat nach seinem missglückten Einstand als neuer Cheftrainer von Borussia Dortmund die Spieler weitgehend in Schutz genommen. Der 53-Jährige sagte beim Sender Sky nach dem 1:2 vor heimischer Kulisse gegen den VfB Stuttgart: “Das Ergebnis ist das Einzige, was nicht gut war, der Rest war völlig in Ordnung.”

    Seine Spieler hätten “wirklich alles gegeben”, befand Kovač, der das Amt von Übergangscoach Mike Tullberg übernommen hatte und gegen den deutschen Fußball-Vizemeister erstmals die Verantwortung trug. Vor Tullberg hatte Nuri Şahin den BVB trainiert, die Zusammenarbeit endete nach rund einem halben Jahr.

    Sie hätten sicher nicht als Verlierer vom Platz gehen dürfen, sagte Kovač nach der Niederlage. “Die Mannschaft hat einiges wirklich ganz gut umgesetzt.” Im gegnerischen Strafraum hätten seine Spieler aber nicht immer die richtigen Entscheidungen getroffen. “Wir haben uns selber irgendwo um die Früchte gebracht.”

    Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Dortmunder Stadion hatten ausgerechnet der Ex-Stuttgarter Waldemar Anton (50. Minute) mit einem Eigentor und Jeff Chabot (62.) die Tore der Gäste erzielt. Julian Brandt (81.) war nur noch der Anschlusstreffer für Dortmund gelungen (mehr dazu lesen Sie hier).

    “Ich will jetzt hier kein Alibi suchen, aber der Waldi wurde gefühlt 20 Sekunden festgehalten”, sagte Kovač zum Eigentor. “Anstelle das mal abzupfeifen, lässt man es laufen.”



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  • Kovač äußert sich zur Situation um Anton

    Kovač äußert sich zur Situation um Anton


    Waldemar Anton saß beim 3:0-Sieg gegen Sporting Lissabon in der Champions League über die volle Distanz auf der Bank von Borussia Dortmund. Es scheint so, als hätte der Abwehrspieler seinen Stammplatz in der Innenverteidigung unter Neu-Trainer Niko Kovač vorerst verloren.


    „Das hat nichts mit dem unglücklichen Eigentor (gegen den VfB Stuttgart, Anm. d. Red.) zu tun, sondern Schlotti kam wieder und auf der Seite hat man dann einen klaren Linksfuß. Das ist schon ein Vorteil“, erklärte Kovač den Bankplatz für Anton. Neben Schlotterbeck ist Emre Can unter dem Kroaten aktuell gesetzt. „Emre macht es im Moment richtig gut, da freue ich mich sehr darüber. Wir lassen es erst mal so, wie es in Lissabon war.“

    Ob Kovač auch eine Systemumstellung auf eine Dreierkette vornehmen könnte, ließ der Coach offen: „Es ist nicht in Stein gemeißelt, mit welcher Kette wir spielen. Die Mannschaft kann alles und es geht um die Prinzipien. Wir müssen auch auf den Gegner reagieren. Ich möchte mich deswegen nicht auf ein spezielles System festlegen.“

    Gut möglich, dass Anton am Wochenende gegen den VfL Bochum (Samstag, 15:30 Uhr) trotzdem in der Anfangsformation des BVB zu finden sein wird. Und zwar auf der Position des Rechtsverteidigers, auf der der gesperrte Julian Ryerson ersetzt werden muss. In Zukunft dürfte es der 28-Jährige jedoch schwer haben.

    Quelle: Pressekonferenz

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



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  • Ungewohntes Lob von Kovac: BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle

    Ungewohntes Lob von Kovac: BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle



    Ungewohntes Lob von Kovac

    BVB-Prügelknabe Emre Can glänzt in neuer Rolle

    Emre Can hat sich in der Innenverteidigung von Borussia Dortmund festgespielt. Auf der neuen Position kann der Kapitän dem BVB deutlich mehr helfen. Der neue Trainer Niko Kovac ist voll des Lobes und sehnt dennoch die Rückkehr eines Innenverteidigers herbei.

    Das ungewohnte Lob kam von höchster Stelle, doch Emre Can blieb ganz bescheiden. “Wenn er so weitermacht”, sagte Trainer Niko Kovac über seinen Kapitän, der vom Mittelfeld in die Abwehrzentrale umgezogen ist, “ist er sicherlich derjenige, der die Position im Moment am besten bekleidet.” Das mag seltsam klingen, immerhin hat Borussia Dortmund in der Innenverteidigung neben dem gesetzten Nico Schlotterbeck noch die potenziellen Nationalspieler Waldemar Anton und Niklas Süle zur Verfügung. Doch Can, der in der Vergangenheit oftmals arg kritisiert worden war, harmoniert derzeit hervorragend mit Schlotterbeck – und steht als gelernter Mittelfeldspieler in der Hierarchie der Innenverteidiger vor der namhaften Konkurrenz.

    “Mit Emre kannst du eine hohe Kette spielen, weil er schnell ist”, lobte Schlotterbeck, der aufgrund der besseren Technik meist den Spielaufbau übernimmt. Bereits unter Kovacs Vorgänger Nuri Şahin spielte Can mitunter in der Abwehr. “Ich finde, er macht das mit und gegen den Ball gut, hat eine hohe Geschwindigkeit”, so Schlotterbeck.

    Endlich mal wieder ein Spiel ohne Gegentor

    In der Champions League beim 3:0 bei Sporting Lissabon blieb der BVB erstmals seit Ende November ohne Gegentreffer. Stürmer Viktor Gyökeres, von zahlreichen europäischen Spitzenteams begehrt, hatte in Laufduellen mit Can mehrfach das Nachsehen. Chancen ließen der Kapitän und die gesamte Dortmunder Abwehr in Portugal kaum zu, mit dieser neuen Stabilität will der BVB nun in der Bundesliga eine Aufholjagd starten.

    Er sei sicher, betonte Can, dass Anton und Süle ihre Sache ebenso gut machen würden. Er spiele dort, wo ihn der Trainer aufstelle, und an seiner Herangehensweise ändere sich sowieso nie etwas. “Alles reinhauen”, lautet Cans Devise, auch in der Liga beim VfL Bochum am Samstag (15.30 Uhr/Sky und im Liveticker bei ntv.de) wird der Kapitän wieder in der Innenverteidigung spielen.

    Im Mittelfeld offenbart Can große Probleme

    Dort ist Can derzeit wertvoller als auf seiner angestammten Position im Mittelfeldzentrum, auf der er immer wieder große Probleme offenbarte. Kovac sieht dort eher Pascal Groß und Marcel Sabitzer, Julian Brandt spielt ebenfalls zentral, aber weiter vorne. Aus der Abwehr heraus soll Can, dessen Wort Gewicht hat, das Spiel von hinten mit Übersicht lenken. Er kommuniziert viel mit Schlotterbeck und trägt so zur Stabilität bei.

    Es ist jedoch auch höchste Zeit, dass sich Dortmund fängt. Ein sicheres Gerüst fehlt dem BVB seit Saisonbeginn, 36 Gegentore in nur 21 Ligaspielen sind aberwitzig. Seit dem elften Spieltag hat Dortmund nicht mehr zu null gespielt, und in Bochum tut sich der BVB seit dem Aufstieg des VfL schwer. Der letzte Ligasieg beim Ruhr-Rivalen gelang im März 2010, zuletzt gab es in Bochum dreimal ein 1:1. Dabei braucht der BVB jetzt dringend eine Erfolgsserie für ein versöhnliches Ende einer bislang ganz schwachen Saison. Vielleicht ja mit Emre Can in ungewohnter Hauptrolle im Abwehrzentrum.



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  • Das sagte Niko Kovac in der Kabine

    Das sagte Niko Kovac in der Kabine


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Trainer Niko Kovac
    Der BVB hat in den Champions-League-Playoffs gegen Sporting Lissabon mit 3:0 gewonnen. © Patricia de Melo Moreira/AFP

    Der BVB drehte nach 45 Minuten in Lissabon auf. Pascal Groß und Karim Adeyemi erklären die Gründe für die späte Gala gegen Sporting.

    Dortmund – Am Dienstagabend (11. Februar) hat Borussia Dortmund beim 3:0-Sieg in Lissabon zwei grundverschiedene Halbzeiten gespielt. In Halbzeit eins war der BVB gegen Sporting noch vollkommen torungefährlich.

    BVB in Lissabon wie verwandelt: Das sagte Niko Kovac in der Kabine

    Die beste Nachricht aus Dortmunder Sicht: In einem unterdurchschnittlichen Champions-League-Spiel stand es noch 0:0. Warum die Borussia in Halbzeit zwei aufdrehte, erklären die Torschützen Pascal Groß und Karim Adeyemi.

    „Man hat uns angemerkt, dass wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen“, gab Pascal Groß nach Schlusspfiff bei Amazon Prime Video zu. Der BVB war langsam, fand spielerisch keine Idee. Was hat Trainer Niko Kovac also zur Pause in der Kabine gesagt?

    BVB-Torschütze Pascal Groß erklärt: Trainer Niko Kovac forderte mehr Tempo und Zielstrebigkeit

    „Er hat uns drei, vier Szenen gezeigt. Dass wir zu langsam nach vorne spielen, dass wir die Situationen besser ausspielen müssen. Da waren wir schlampig und nicht zielstrebig genug in der 1. Halbzeit. Da müssen wir schneller und zielstrebiger vors Tor spielen“, sagte Pascal Groß, der in der mit seinem Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 in der 68. Minute die Weichen auf Auswärtssieg stellte. Es war sein erstes Tor im BVB-Trikot überhaupt.

    Vielleicht auch deshalb – aber vermutlich vor allem wegen der starken Mannschaftsleistung in Halbzeit zwei lautete sein Fazit: „Wir haben dieses Jahr auch schon Spiele gewonnen, wo ich nicht mit so einem guten Gefühl vom Platz gegangen bin, aber heute gehe ich mit einem guten Gefühl vom Platz.“

    BVB-Torschütze Karim Adeyemi über aggressiveres Dortmund: „Das mochten die nicht“

    Der BVB steht nach dem klaren Erfolg in Lissabon vor dem Einzug in das Champions-League-Achtelfinale. Auch Karim Adeyemi, der das 3:0 für den BVB erzielt hatte (80.), benannte die erhöhte Zielstrebigkeit als wichtigen Faktor. Außerdem sagte er: „Wir waren noch aktiver, noch aggressiver, das haben die nicht gemocht. Deswegen haben wir sehr gut gespielt und verdient gewonnen.“



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  • Bochum – Dortmund: Tappt der BVB in die Falle? Kovac schwant Böses

    Bochum – Dortmund: Tappt der BVB in die Falle? Kovac schwant Böses


    Es ist natürlich nicht so groß wie das Revierderby mit dem FC Schalke 04. Borussia Dortmund steht am Samstag (15. Februar, 15.30 Uhr) gegen den VfL Bochum dennoch ein heißes Duell bevor.

    Dass es dann auch hitzig werden kann, ist sich Neu-Coach Niko Kovac bewusst. Deshalb warnt er seine Mannschaft davor, nicht in die Falle des VfL Bochums zu tappen. Das Schlusslicht wird im eigenen Stadion vor vollen Tribünen nämlich sicherlich versuchen, Borussia Dortmund zu provozieren. Schließlich jagt der BVB aktuell einen Negativrekord.

    Bochum – Dortmund: Zu viele Platzverweise beim BVB

    In der laufenden Saison hat sich Borussia Dortmund schon sehr oft selbst geschadet. Sechs Platzverweise gab es in der Spielzeit bereits für einen BVB-Spieler. Damit sind die Schwarzgelben letzter in der Fairnesstabelle der Liga. Ein dickes Problem für die Mannschaft von Trainer Niko Kovac, der deshalb vor dem Derby gegen den VfL Bochum warnt.


    Auch interessant: Borussia Dortmund jubelt erstmals unter Kovac! BVB-Coach spricht direkt Klartext


    „Man muss das klar ansprechen. Das haben wir auch getan. Wenn sie in sechs Spielen schon sechs rote Karten haben, dann mindert das die Chancen. Wir müssen morgen mit kühlem Kopf und heißem Herzen spielen. Wir dürfen es nicht dazukommen lassen, dass es zu impulsiv wird, weil das Publikum heiß ist und das wird auch für den Schiedsrichter schwierig“, so der Coach.

    +++ Bochum – Dortmund: Jetzt ist es raus! DFB-Entscheidung gefallen +++

    Kovac weiß auch, dass es ein „sehr kampfgeprägtes Spiel sein wird. Für Bochum kommt das Derby sehr gelegen. Wir müssen die Zweikämpfe führen und annehmen, um am Ende als Sieger vom Platz gehen zu können.“

    Kovac warnt seine Mannschaft

    Auch wenn Borussia Dortmund unter der Woche gegen Sporting Lissabon (3:0) eine starke Leistung zeigte, wird es gegen Schlusslicht Bochum kein Selbstläufer. Schon Top-Klubs wie Bayer Leverkusen (1:1) und RB Leipzig (3:3) konnten im Ruhrstadion des VfL keine drei Punkte einfahren.


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    Die Marschroute von Kovac lautet dennoch: „Wir wollen keinen Schönheitspreis gewinnen, sondern drei Punkte holen. Das ist unser Anspruch.“ Dafür muss der Coach neben dem gesperrten Julian Ryerson auch auf Ramy Bensebaini und Neuzugang Carney Chukwuemueka verzichten.



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  • BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle

    BVB-Aufstellung gegen Bochum: Kovač steht vor Abwehrpuzzle


    • Lars Pollmann

      VonLars Pollmann

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    Borussia Dortmund gastiert zum Derby in der Bundesliga beim VfL Bochum. Trainer Niko Kovač muss in der Abwehr puzzeln. Die BVB-Aufstellung.

    Dortmund – Zum Abschluss seiner ersten englischen Woche als Trainer bei Borussia Dortmund gastiert Niko Kovač am Samstag in der Bundesliga beim VfL Bochum (15.30 Uhr, alle TV-Infos). Der BVB steht unter Zugzwang, wenn er sich von Rang elf noch auf die Europapokalränge verbessern will. Beim Schlusslicht ist jeder Punktverlust verboten.

    Rückenwind will Dortmund aus dem überraschend deutlichen 3:0-Sieg bei Sporting in der Playoff-Runde der Champions League mitnehmen. Zumindest personell ist das aber nicht ohne Weiteres möglich. Nach seiner unbeherrscht emotionalen Reaktion im Spiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) ist Julian Ryerson gesperrt. Dadurch ergibt sich für Kovač ein Abwehrpuzzle.

    Ein Dortmund-Neuzugang fällt erneut aus

    „Wir müssen schauen, wie wir das in Bezug auf die Sperre von Julian regeln“, ließ sich der Kroate in der Pressekonferenz am Freitag nicht in die Karten schauen. Der BVB muss dabei neben Ryerson auch auf den anderen etatmäßigen Stamm-Außenverteidiger verzichten. Wider Erwarten fällt Ramy Bensebaini weiter aus.

    Niko Kovač bestreitet in Bochum sein erstes (kleines) Derby mit dem BVB.

    © IMAGO/Maciej Rogowski

    „Ramy steht nicht zur Verfügung. Die Verhärtung ist auf dem Weg der Besserung, aber nicht so, dass er ein Bundesliga-Spiel bestreiten kann“, sagte Kovač. Anstelle des Algeriers dürfte damit erneut Daniel Svensson beginnen, nachdem dem Winter-Neuzugang in der Champions League ein beachtliches Doppel-Debüt gelungen war. Der andere Winter-Neuling, Carney Chukwuemeka, ist nach einer kurzen Premiere wegen anhaltender Kniebeschwerden für den Samstag erneut kein Thema.

    BVB-Trainer Kovač muss Yan Couto noch besser „scannen“

    Die große Frage lautet, wie der Ausfall von Ryerson kompensiert werden soll. Auf dem Papier steht mit Yan Couto ein Ersatz bereit, der Brasilianer spielte aber noch keine Sekunde unter Kovač – und insgesamt nur zehn Minuten, seit Nuri Şahin als Trainer beurlaubt wurde.

    „Die Spieler, die seit Jahren in der Bundesliga spielen, kennen wir alle. Yan ist erst vor kurzem hergekommen, da brauche ich noch ein bisschen Zeit um ihn zu scannen. Er ist sicherlich eine Alternative hinten rechts, wobei er schon eher ein Wing-Back als ein Full-Back ist“, sprach der Trainer am Freitag im besten Fußball-‚Denglisch‘ über Couto.

    Als Wing-Back wird der Flügelspieler in einem System mit Dreier- bzw. Fünferkette bezeichnet, wohingegen Außenverteidiger der Viererkette in Englisch als Full-Backs firmieren.

    BVB in Dreier- oder Viererkette? „Diese Mannschaft kann alles“

    Schon seit seinem Amtsantritt gibt es in Dortmund Spekulationen, dass Kovač eine Umstellung auf die Dreierkette planen könnte. „Diese Mannschaft kann alles. Es geht um die Prinzipien, was wir mit und gegen den Ball wollen. Das ist heutzutage fließend, deswegen möchte ich mich da nicht auf ein System festlegen“, erklärte der Ex-Profi vor dem Auswärtsspiel in Bochum.

    Mit einer Dreierkette ließe sich das Problem des Ausfalls von Ryerson kaschieren, zumal mit Waldemar Anton und Niklas Süle zwei Innenverteidiger von Format hinter dem aktuell gesetzten Duo aus Emre Can und Nico Schlotterbeck bereitstehen. Mit Anton, Can und Süle haben aber auch drei der vier schon reichlich Erfahrung auf der rechten Seite und könnten den Vorzug vor Couto erhalten, wenn es bei der Viererkette bleiben soll und Kovač den Fokus auf die Defensive legen will.

    Die voraussichtliche Aufstellung des BVB gegen Bochum

    Kobel – Süle, Can, Schlotterbeck – Couto, Groß, Brandt, Svensson – Adeyemi, Guirassy, Gittens

    Entscheidet sich Kovač für eine Viererkette, würde wohl Marcel Sabitzer für Süle oder Couto in die Elf rücken. Weitere Änderungen sind nach der starken zweiten Hälfte in Lissabon eher unwahrscheinlich. Für große Rotationen ist der BVB in seiner aktuellen Situation zu instabil. Deshalb ist auch schwer vorstellbar, dass Pascal Groß aus dem Zentrum genommen wird, hinten rechts verteidigt und im Mittelfeld etwa durch Salih Özcan ersetzt wird.

    Rubriklistenbild: © IMAGO/Maciej Rogowski



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