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  • Gladbach-Sportchef: «Seoane hat mich komplett

    Gladbach-Sportchef: «Seoane hat mich komplett


    Nach einer kritischen Phase sitzt Gerardo Seoane (46) bei Borussia Mönchengladbach fest im Trainersattel. Sein Sportchef erklärt, was er am Schweizer schätzt.

    Gerardo Seoane
    Gerardo Seoane und Borussia Mönchengladbach klettern in der Bundesliga auf Platz 8. – keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Gladbach-Sportchef Roland Virkus ist überzeugt von Trainer Gerardo Seoane.

    • Der Schweizer habe ihn mit seiner Herangehensweise «komplett überzeugt.»

    • Heute empfangen die achtplatzierten «Fohlen» die formstarken Mainzer (20.30 Uhr).

    Das 3:0 in Heidenheim ist der vierte Sieg in den letzten sechs Spielen für Borussia Mönchengladbach.

    Das Team von Ex-YB-Coach Gerardo Seoane darf auf Rang acht sogar von Europa träumen. Und das, trotz eines grossen Umbruchs und einem durchzogenen Saisonstart.

    Schafft es Mönchengladbach in den Europapokal?Ja.Nein.

    Das überrascht auch Sportchef Roland Virkus. Im Interview mit dem «Kicker» erklärt der 58-Jährige: «Ich wusste, dass die Mannschaft Qualität hat. Aber es stimmt: Ich habe gedacht, wir brauchen schon noch ein bisschen länger.»

    Borussia Mönchengladbach
    Borussia Mönchengladbach hat sich in der Tabelle nach oben gearbeitet. – keystone

    Dass zwischendurch auch sein Schweizer Trainer in der Kritik stand, hat Virkus zugesetzt, wie er zugibt. «Das war schwierig. Wenn ich jetzt hier sitze und sage: Das war alles easy – nein, das war nicht easy! Diese Zeit war schon ziemlich hart.»

    Doch Virkus sagt: «Ich war aber immer zu 100 Prozent von dem Weg überzeugt, den wir gehen und gehen mussten.»

    Dazu gehört auch das Festhalten an Ex-YB-Trainer Gerardo Seoane.

    Gerardo Seoane
    Gerardo Seoane beim Sieg gegen Heidenheim. – keystone

    Der Sportchef schwärmt von Seoane. Und erklärt, weshalb er nicht am Schweizer zweifelte. «Wir diskutieren sehr oft über Fussball. Er hört sich viele Meinungen an, lässt diese auch in seine Überlegungen einfliessen. Es fällt ihm inzwischen leichter zu delegieren, aber er ist einer, der sehr viel selber machen will.»

    Gerardo Seoane
    Sportchef Roland Virkus und Trainer Gerardo Seoane ergänzen sich bei Mönchengladbach gut. – keystone

    Die beiden seien am Morgen stets die ersten auf dem Gelände. «Da hängt er früh schon an seinem PC, er ist sehr akribisch. Mit seiner Herangehensweise an die unterschiedlichsten Herausforderungen hat er mich komplett überzeugt.»

    Virkus: «Gerardo Seoane kann auch laut werden»

    Dass Seoane immer sachlich und beherrscht wirke, passe zur funktionierenden Zusammenarbeit: «In unserem Team bin ich eher der emotionale Typ. Gerardo versucht alles sofort zu versachlichen. Er kann auch laut werden, aber er ist in der Regel sehr, sehr sachlich.»

    Gerardo Seoane Nico Elvedi
    Unter Gerardo Seoane ist Nico Elvedi in der Viererkette gesetzt. – keystone

    Aus sportlicher Sicht seit vor allem wichtig gewesen, dass sich Seoane auf ein Spielsystem festgelegt habe. Er habe eine funktionierende Achse, zu der gehöre auch Nati-Verteidiger Nico Elvedi.

    Gewinnt Borussia Mönchengladbach gegen Mainz?Ja.Nein, die Mainzer setzen sich durch.Das Spiel endet unentschieden.

    Heute Freitag wartet ein richtiger Prüfstein auf Gerardo Seoane und sein Team: Die «Fohlen» empfangen die formstarken Mainzer. Die Mannschaft von Ex-FCZ-Coach Bo Henriksen hat sich bis auf Rang 4 der Bundesliga hochgearbeitet.



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    FAQ zum Thema Gladbach und Sportchef über Seoane

    Frage 1: Wer ist Seoane?
    Antwort: Seoane bezieht sich wahrscheinlich auf Gerardo Seoane, einen Fußballtrainer und ehemaligen Spieler, der in der Bundesliga tätig ist.

    Frage 2: Was bedeutet es, dass der Gladbach-Sportchef sagt, dass Seoane ihn «komplett» hat?
    Antwort: Diese Aussage könnte bedeuten, dass der Sportchef von Borussia Mönchengladbach von Seoanes Fähigkeiten, seiner Arbeitsweise oder seiner Philosophie stark beeindruckt ist. Es deutet darauf hin, dass er ihm voll und ganz vertraut oder schätzt.

    Frage 3: In welchem Kontext wurde diese Aussage getroffen?
    Antwort: Diese Aussage wurde vermutlich in einem Interview oder einer Pressekonferenz gemacht, wo der Sportchef von Borussia Mönchengladbach über die Trainerwahl, die Teamstrategie oder die sportlichen Ziele des Vereins sprach.

    Frage 4: Welche Rolle spielt der Sportchef bei Borussia Mönchengladbach?
    Antwort: Der Sportchef ist verantwortlich für die sportliche Leitung und die strategische Ausrichtung des Vereins, einschließlich der Verpflichtung von Trainern und Spielern, der Kaderplanung und der Sportentwicklung.

    Frage 5: Was sind die Erwartungen an Seoane bei Gladbach?
    Antwort: Die Erwartungen könnten sich auf die Verbesserung der Teamleistung, die Entwicklung junger Talente, das Erreichen bestimmter Platzierungen in der Bundesliga oder das Erreichen von Erfolgen in nationalen und internationalen Wettbewerben beziehen.

    Frage 6: Wie könnte die Kommunikation zwischen dem Sportchef und Seoane aussehen?
    Antwort: Es wird erwartet, dass die Kommunikation offen und konstruktiv ist, um die Erwartungen und Strategien klar zu definieren und die sportlichen Ziele zu erreichen.

    Frage 7: Welche Herausforderungen könnte Seoane bei Gladbach erwarten?
    Antwort: Seoane könnte mit Herausforderungen konfrontiert werden, wie zum Beispiel der Anpassung an die Bundesliga, dem Umgang mit Spielertransfers, Verletzungen, der Teamdynamik und dem Druck, Ergebnisse zu liefern.

    Frage 8: Wie haben sich die Fans zu Seoane geäußert?
    Antwort: Die Reaktionen der Fans könnten unterschiedlich sein, abhängig von ihren Erwartungen an den Trainer, den bisherigen Ergebnissen des Teams und der Kommunikation des Vereins über die Traineranstellung.

    Wir hoffen, diese FAQ hilft Ihnen, besser zu verstehen, was die jüngsten Aussagen über Seoane und dessen Rolle bei Borussia Mönchengladbach bedeuten!

  • BVB-Rückfall gegen Lille: Kovač-Prognose geht komplett daneben

    BVB-Rückfall gegen Lille: Kovač-Prognose geht komplett daneben


    1. fussball.news
    2. Deutschland
    3. Borussia Dortmund

    Der BVB war gegen Lille in der Champions League mit einem 1:1 gut bedient. Trainer Niko Kovač lag mit einer Prognose zum Spiel komplett daneben.

    Dortmund – Niko Kovač bedient sich bei öffentlichen Auftritten gerne bei Fußballbegriffen aus dem Englischen. Julian Brandt zum Beispiel spielt beim Cheftrainer von Borussia Dortmund bisweilen nicht im offensiven Mittelfeld, sondern „in der Pocket“ hinter dem Stürmer.

    Wenn Kovač das 1:1 des BVB gegen den OSC Lille im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League am Dienstagabend betrachtet, könnte er in diesem Sinne die englische Weisheit nutzen, Fußball sei „a game of two halves“, ein Spiel von zwei Hälften. Gemeint ist nicht die Selbstverständlichkeit, dass zwei Blöcke von 45 Minuten ein Fußballspiel ausmachen. Sondern, dass die Unterschiede zwischen zwei Halbzeiten manchmal eklatant ausfallen.

    BVB nach schwacher zweiter Hälfte mit Remis gut bedient

    Das war im Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenfünften der Ligue 1 definitiv der Fall: Nach 45 Minuten lag der BVB 1:0 in Führung, war einem zweiten Tor und damit vielleicht schon der halben Miete Richtung Viertelfinale deutlich näher als Lille dem Ausgleich. Nach den zweiten 45 Minuten und einem gravierenden Leistungsabfall des BVB waren die Schwarzgelben mit dem Remis ordentlich bedient.

    Der zweite Durchgang war nicht weniger als ein Rückfall in Zeiten, die eigentlich durch den jüngsten Aufschwung unter Kovač der Vergangenheit angehören sollten. Er verlief ohne eine einzige klare Torchance für Dortmund, dafür aber mit einer frappierenden Anzahl von unnötigen Ballverlusten und verlorenen Zweikämpfen. Gegen einen individuell stärkeren Gegner als Lille hätte diese Nichtleistung nach dem Seitenwechsel mutmaßlich schlimmere Konsequenzen für den BVB nach sich gezogen.

    Niko Kovač erwartete klare Vorteile für den BVB in der Schlussphase

    Bemerkenswert ist dabei: Kovač hatte vor dem Spiel klare Vorteile für sein Team mit fortwährender Spieldauer prophezeit. „Wir müssen die Intensität hochhalten, da sind wir den Franzosen überlegen über 90 Minuten“, schätzte der Trainer vor Anpfiff beim Streamingdienst Amazon Prime Video ein. „Nach der 70., 75. Minute hoffe ich, dass wir die körperlichen Fähigkeiten neben den fußballerischen nutzen können.“

    Niko Kovač sah einen Leistungseinbruch bei seinen BVB-Profis in der zweiten Halbzeit.
    Niko Kovač sah einen Leistungseinbruch bei seinen BVB-Profis in der zweiten Halbzeit. © IMAGO/pepphoto / Horst Mauelshagen

    BVB-Fans dürften bei diesen Aussagen hellhörig geworden sein. Denn die Unzulänglichkeiten der Mannschaft in Sachen Fitness sind im Prinzip seit Jahren ein Dauerthema, das in dieser Saison besonders an Fahrt aufgenommen hat. Nicht von ungefähr ließ Kovač zuletzt mitten in der Spielzeit eine Leistungsdiagnostik durchführen, um sich ein besseres Bild von seinen Profis zu verschaffen.

    Rund um den Klub werden die Trainingsansätze von Nuri Şahin im Sommer als Hauptgrund für schwache Laufleistungen in vielen Spielen der Saison gesehen. Spät in den Partien noch deutlich zulegen zu können, das hat man dem BVB in dieser Spielzeit kaum nachgesagt.

    BVB nach der Pause mit desaströser Zweikampfbilanz

    Insofern verwunderte die Prognose von Kovač – der sie postwendend ins eigene Gesicht zurück geweht bekam. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr hechelten seine Profis dem am Dienstag keineswegs überragenden Gegner hinterher. Während der zweiten Halbzeit machte die Horror-Statistik von unterirdischen 33 Prozent Zweikampfquote aufseiten des BVB die Runde.

    „Wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen und wir hatten nicht die Ballbesitzphasen, die wir haben wollten und in der ersten Halbzeit hatten“, räumte Kovač ein. „Wir hatten zu wenige Spielverlagerungen, zu wenige Phasen, in denen wir das Spiel beruhigt haben. Wir haben den Ball sehr leicht weggegeben, dann kam eine Welle nach der anderen.“

    Zwar kam Lille nicht zu vielen echten Torchancen, brenzlige Situationen im und am Strafraum des BVB gab es aber zuhauf. In der letzten Linie verteidigte Dortmund mit Ausnahme des Gegentors jedoch weitgehend aufmerksam, gerade Nico Schlotterbeck blieb der Turm in der Schlacht.

    BVB-Verteidiger Schlotterbeck erkennt „auf keinen Fall eine Kraftfrage“

    Der Nationalspieler wollte nach der Partie keinen Hinweis auf den Fitnesszustand hören. „Wir sind Profisportler, wir müssen alle drei, vier Tage Leistung bringen, sonst sind wir falsch im Beruf“, sagte Schlotterbeck. „Es ist auf keinen Fall eine Kraftfrage, aber vielleicht sah das von außen so aus.“

    Wenn es keine Frage nach der Kondition war, müsste sich der BVB die altbekannten Fragen nach Mentalität und Einstellung gefallen lassen. Kapitän Emre Can deutete sie bei Amazon selbst an: „Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv. Wir sind nicht dahin gegangen, wo es vielleicht weh tut. Da muss man gegen Lille hin, das ist eine gute Mannschaft, die nicht umsonst im Achtelfinale der Champions League steht.“

    Kovač hatte vor dem Spiel wiederholt auf seine Erfahrungen in Frankreichs Ligue 1 verwiesen, wo er mit der AS Monaco gegen Lille dreimal sieglos geblieben war. Ob er seine BVB-Mannschaft mit der Warnung vor dem LOSC wirklich erreicht hat, sei nach dem Rückfall in der zweiten Halbzeit dahingestellt.

    Im Rückspiel kommende Woche Mittwoch (18.45 Uhr) muss Dortmund in jedem Fall an die erste Hälfte anknüpfen. „Wir erwarten dort einen harten Kampf und trotzdem, dass wir es schaffen, in die nächste Runde zu kommen. Das ist unser Anspruch und unser Ziel“, stellte Kovač nach dem Heim-Remis klar.



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  • BVB-Rückfall gegen Lille: Kovač-Prognose geht komplett daneben

    BVB-Rückfall gegen Lille: Kovač-Prognose geht komplett daneben


    1. wa.de
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    3. BVB 09

    Der BVB war gegen Lille in der Champions League mit einem 1:1 gut bedient. Trainer Niko Kovač lag mit einer Prognose zum Spiel komplett daneben.

    Dortmund – Niko Kovač bedient sich bei öffentlichen Auftritten gerne bei Fußballbegriffen aus dem Englischen. Julian Brandt zum Beispiel spielt beim Cheftrainer von Borussia Dortmund bisweilen nicht im offensiven Mittelfeld, sondern „in der Pocket“ hinter dem Stürmer.

    Wenn Kovač das 1:1 des BVB gegen den OSC Lille im Hinspiel des Achtelfinales der Champions League am Dienstagabend betrachtet, könnte er in diesem Sinne die englische Weisheit nutzen, Fußball sei „a game of two halves“, ein Spiel von zwei Hälften. Gemeint ist nicht die Selbstverständlichkeit, dass zwei Blöcke von 45 Minuten ein Fußballspiel ausmachen. Sondern, dass die Unterschiede zwischen zwei Halbzeiten manchmal eklatant ausfallen.

    BVB nach schwacher zweiter Hälfte mit Remis gut bedient

    Das war im Heimspiel gegen den aktuellen Tabellenfünften der Ligue 1 definitiv der Fall: Nach 45 Minuten lag der BVB 1:0 in Führung, war einem zweiten Tor und damit vielleicht schon der halben Miete Richtung Viertelfinale deutlich näher als Lille dem Ausgleich. Nach den zweiten 45 Minuten und einem gravierenden Leistungsabfall des BVB waren die Schwarzgelben mit dem Remis ordentlich bedient.

    Der zweite Durchgang war nicht weniger als ein Rückfall in Zeiten, die eigentlich durch den jüngsten Aufschwung unter Kovač der Vergangenheit angehören sollten. Er verlief ohne eine einzige klare Torchance für Dortmund, dafür aber mit einer frappierenden Anzahl von unnötigen Ballverlusten und verlorenen Zweikämpfen. Gegen einen individuell stärkeren Gegner als Lille hätte diese Nichtleistung nach dem Seitenwechsel mutmaßlich schlimmere Konsequenzen für den BVB nach sich gezogen.

    Niko Kovač erwartete klare Vorteile für den BVB in der Schlussphase

    Bemerkenswert ist dabei: Kovač hatte vor dem Spiel klare Vorteile für sein Team mit fortwährender Spieldauer prophezeit. „Wir müssen die Intensität hochhalten, da sind wir den Franzosen überlegen über 90 Minuten“, schätzte der Trainer vor Anpfiff beim Streamingdienst Amazon Prime Video ein. „Nach der 70., 75. Minute hoffe ich, dass wir die körperlichen Fähigkeiten neben den fußballerischen nutzen können.“

    Niko Kovač sah einen Leistungseinbruch bei seinen BVB-Profis in der zweiten Halbzeit.
    Niko Kovač sah einen Leistungseinbruch bei seinen BVB-Profis in der zweiten Halbzeit. © IMAGO/pepphoto / Horst Mauelshagen

    BVB-Fans dürften bei diesen Aussagen hellhörig geworden sein. Denn die Unzulänglichkeiten der Mannschaft in Sachen Fitness sind im Prinzip seit Jahren ein Dauerthema, das in dieser Saison besonders an Fahrt aufgenommen hat. Nicht von ungefähr ließ Kovač zuletzt mitten in der Spielzeit eine Leistungsdiagnostik durchführen, um sich ein besseres Bild von seinen Profis zu verschaffen.

    Rund um den Klub werden die Trainingsansätze von Nuri Şahin im Sommer als Hauptgrund für schwache Laufleistungen in vielen Spielen der Saison gesehen. Spät in den Partien noch deutlich zulegen zu können, das hat man dem BVB in dieser Spielzeit kaum nachgesagt.

    BVB nach der Pause mit desaströser Zweikampfbilanz

    Insofern verwunderte die Prognose von Kovač – der sie postwendend ins eigene Gesicht zurück geweht bekam. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr hechelten seine Profis dem am Dienstag keineswegs überragenden Gegner hinterher. Während der zweiten Halbzeit machte die Horror-Statistik von unterirdischen 33 Prozent Zweikampfquote aufseiten des BVB die Runde.

    „Wir sind nicht mehr in die Zweikämpfe gekommen und wir hatten nicht die Ballbesitzphasen, die wir haben wollten und in der ersten Halbzeit hatten“, räumte Kovač ein. „Wir hatten zu wenige Spielverlagerungen, zu wenige Phasen, in denen wir das Spiel beruhigt haben. Wir haben den Ball sehr leicht weggegeben, dann kam eine Welle nach der anderen.“

    Zwar kam Lille nicht zu vielen echten Torchancen, brenzlige Situationen im und am Strafraum des BVB gab es aber zuhauf. In der letzten Linie verteidigte Dortmund mit Ausnahme des Gegentors jedoch weitgehend aufmerksam, gerade Nico Schlotterbeck blieb der Turm in der Schlacht.

    BVB-Verteidiger Schlotterbeck erkennt „auf keinen Fall eine Kraftfrage“

    Der Nationalspieler wollte nach der Partie keinen Hinweis auf den Fitnesszustand hören. „Wir sind Profisportler, wir müssen alle drei, vier Tage Leistung bringen, sonst sind wir falsch im Beruf“, sagte Schlotterbeck. „Es ist auf keinen Fall eine Kraftfrage, aber vielleicht sah das von außen so aus.“

    Wenn es keine Frage nach der Kondition war, müsste sich der BVB die altbekannten Fragen nach Mentalität und Einstellung gefallen lassen. Kapitän Emre Can deutete sie bei Amazon selbst an: „Wir waren in der zweiten Halbzeit viel zu passiv. Wir sind nicht dahin gegangen, wo es vielleicht weh tut. Da muss man gegen Lille hin, das ist eine gute Mannschaft, die nicht umsonst im Achtelfinale der Champions League steht.“

    Kovač hatte vor dem Spiel wiederholt auf seine Erfahrungen in Frankreichs Ligue 1 verwiesen, wo er mit der AS Monaco gegen Lille dreimal sieglos geblieben war. Ob er seine BVB-Mannschaft mit der Warnung vor dem LOSC wirklich erreicht hat, sei nach dem Rückfall in der zweiten Halbzeit dahingestellt.

    Im Rückspiel kommende Woche Mittwoch (18.45 Uhr) muss Dortmund in jedem Fall an die erste Hälfte anknüpfen. „Wir erwarten dort einen harten Kampf und trotzdem, dass wir es schaffen, in die nächste Runde zu kommen. Das ist unser Anspruch und unser Ziel“, stellte Kovač nach dem Heim-Remis klar.



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  • BVB – Lille: Knallharte Entscheidung – ER wird komplett fehlen

    BVB – Lille: Knallharte Entscheidung – ER wird komplett fehlen


    Jetzt wird es für Niko Kovac und Schwarz-Gelb so richtig heiß. Nach zuletzt drei Spielen ohne Niederlage und ohne Gegentor empfängt Borussia Dortmund OSC Lille zum Achtelfinalhinspiel der Champions League. Im Hinspiel BVB – Lille geht es für die Kovac-Elf vor allem um eine starke Ausgangslage für das Rückspiel in Frankreich.

    Vor der Partie BVB – Lille gibt es rund um einen Boss des Revierklubs jedoch einmal mehr große Aufregung. Denn passend zum nächsten Champions-League-Spiel der Borussen rückt Berater Matthias Sammer erneut in den Vordergrund.

    BVB – Lille: Sammer wohl gar nicht im Stadion

    In den vergangenen Wochen ist enorm viel über die Rolle von Sammer bei Schwarz-Gelb gesprochen worden. Der Berater der Geschäftsführung ist zuletzt mehr und mehr in die Kritik gerückt – allen voran wegen seiner Aussagen als Experte bei BVB-Spielen. So zum Beispiel nach der 1:2-Niederlage der Borussen in Bologna, als er dem Team sämtliche Qualitäten absprechen wollte. Dabei trägt er selbst eine gewisse Verantwortung für die BVB-Mannschaft.

    In der Folge gab es laut „Bild“ eine interne Aussprache zwischen Sammer, Sportchef Lars Ricken und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke. Das Ergebnis: Der Ex-Profi wird in Zukunft nicht mehr als Experte bei Amazon Prime auftreten, wenn die Westfalen spielen sollten.

    ++ Dortmund – Lille: Bittere Gewissheit! BVB-Star hat sich getäuscht ++

    Das Champions-League-Spiel des BVB bei Sporting Lissabon (3:0) ließ Sammer daraufhin aus, offiziell aus „privaten Gründen“. Dort fehlte der 57-Jährige also. So wird es auch gegen Lille sein – das kommt durchaus überraschend!

    Sammer erneut nicht dabei

    Nach Informationen von „RTL/ntv“ und „sport.de“ soll er auch nicht als Zuschauer im Signal-Iduna-Park sein – er soll dem Westfalenstadion heute Abend fernbleiben. Womöglich ein Hinweis darauf, dass die Dortmunder Führung ihn tatsächlich dazu aufgefordert hat, sich für eine der beiden Aufgaben zu entscheiden.


    Weitere News:


    Sammer, der normalerweise bei BVB-Spielen stets neben Watzke, Ricken und den anderen Bossen Platz nimmt, wird gegen Lille also nicht mit dabei sein. Es ist die nächste Wende in der Causa Sammer. Statt Sammer werden für Amazon die Ex-Profis Shkodran Mustafi, Christoph Kramer und Tabea Kemme im Einsatz sein.



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  • Sporting – BVB: Guirassy lässt Fans erst jubeln – dann rasten alle komplett aus

    Sporting – BVB: Guirassy lässt Fans erst jubeln – dann rasten alle komplett aus



    In diesem Playoff-Hinspiel fällt noch keine Entscheidung. Erst im Rückspiel kommende Woche, wenn Sporting Lissabon beim BVB zu Gast ist, wird sich zeigen, wer ins Achtelfinale der Champions League einzieht.Bei Sporting Lissabon hatte der BVB aber ganz schön zu kämpfen. Gegen den portugiesischen Top-Klub brauchten die Dortmunder lange, bis sie endlich mal einige Chancen kreieren konnten. Obwohl Serhou Guirassy in dieser Saison schon häufig treffen konnte, ließ er die Fans mit einigen Entscheidungen oft toben. Kurz danach jubelten sie aber dann dank ihm.Sporting – BVB: Guirassy gerät in FankritikIn einer spannenden Partie war Sporting Lissabon in den ersten 45 Minuten die deutlich bessere Mannschaft, während der BVB zu vorsichtig und zu passiv war. Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Niko Kovac großes Glück, dass es zur Halbzeit nur 0:0 stand. Hin und wieder trauten sich die Dortmunder nach vorne, aber es war zu harmlos.Auch interessant: Sporting – BVB: Kovac eiskalt! Denkzettel für Dortmund-StarBei einer Szene gab es im Lissaboner Strafraum kurz Aufregung. Serhou Guirassy sprintete auf das Tor zu und ging in einem Laufduell mit Sporting-Verteidiger Diomande zu Boden. Einige Dortmunder forderten Elfmeter, doch Schiedsrichter Eskas zeigte, dass es kein strafwürdiges Foul war.In der Wiederholung war dann zu sehen, dass Guirassy viel zu leicht fällt. Stattdessen hätte er weiterlaufen und für Gefahr im Strafraum sorgen können. Es ist nicht das erste Mal, dass Guirassy im gegnerischen Strafraum zu leicht und zu einfach zu Boden fällt. Genau das gefällt den Anhängern nicht.Guirassy trifft zur 1:0-FührungOhne Frage gehört der Angreifer zu den torgefährlichsten Spielern in Europa, erzielte nämlich schon neun Tore für den BVB in der Königsklasse. Doch zu oft sind es diese Szenen im Strafraum, wo er fällt und Elfmeter fordert. Dabei gab es auch viele Momente, in dem es besser gewesen wäre, wenn er weitergelaufen wäre. So war es auch gegen Sporting Lissabon der Fall.Daher reicht es den Fans auch langsam, die in den sozialen Netzwerken deutlich ihr Unmut äußern. „Guirassy und der Kampf mit der Schwerkraft – Teil 7. Spoiler: Schwerkraft wins – again“, „Der fliegende Guirassy wieder… Das ihm das nicht selbst mittlerweile peinlich ist“ und „Guirassy hat seinen Fokus inzwischen von Torabschlüssen auf das Schinden von Elfern verlagert. Der fällt bei jedem kleinen Lüftchen direkt um“, regen sich unter anderem einige BVB-Fans auf.Mehr Nachrichten für dich:Viel besser machte er es nach dem Seitenwechsel. In der 60. Minute ließ er die Dortmunder Fans jubeln. Nach einer starken Brandt-Flanke köpfte Guirassy sehenswert zur 1:0-Führung ein. Es war sein zehnter Champions-League-Treffer in dieser Saison. Der BVB-Angreifer steht ganz weit oben in der Torschützenliste. Wenig später bereitete Guirassy sogar das 2:0 für Pascal Groß vor. Ein rundum gelungener Abend für den Angreifer.



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