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  • Nürnberg und Union Berlin kommen Aufstieg näher

    Nürnberg und Union Berlin kommen Aufstieg näher

    Titel: Nürnberg und Union Berlin: Aufstieg in greifbarer Nähe

    In der aktuellen Fußballsaison zeigen der 1. FC Nürnberg und der 1. FC Union Berlin beeindruckende Leistungen und stehen vor dem möglichen Aufstieg in die Bundesliga. Beide Mannschaften haben sich in der unteren Liga stark präsentiert und zeigen nicht nur kämpferischen Willen, sondern auch attraktive Spielweise.

    Der 1. FC Nürnberg: Tradition trifft auf moderne Fußballkultur

    Der 1. FC Nürnberg, bekannt für seine lange Tradition im deutschen Fußball, hat in dieser Saison ein starkes Comeback hingelegt. Unter der Leitung des Trainers gelingt es dem Team, die Zuschauer mit leidenschaftlichem Spiel und taktischer Disziplin zu begeistern. Die Kombination aus erfahrener Spieler und talentierten Nachwuchsfußballern hat sich bislang als Schlüssel zum Erfolg erwiesen.

    Mit einer soliden Abwehr und einem kreativen Mittelfeld gelingt es Nürnberg, in jeder Partie die notwendige Energie und Entschlossenheit an den Tag zu legen. Die letzten Spiele zeigen, dass der Aufstieg nicht nur ein Traum, sondern durchaus realistisch ist. schnelle Konter und effektive Standardsituationen könnten entscheidend für den weiteren Saisonverlauf werden.

    Union Berlin: Eine Erfolgsgeschichte im Aufstieg

    Union Berlin ist ein weiteres Team, das in dieser Saison für Furore sorgt. Die "Eisernen", wie sie oft genannt werden, haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich verbessert und sind nunmehr fest in den oberen Tabellenregionen der 2. Bundesliga verankert. Trainer und Team setzen auf eine aggressive Spielweise und Härte, was sie zu einem unschlagbaren Gegner macht.

    Ein besonderes Augenmerk gilt den Fans, die jedes Spiel zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Die Atmosphäre im Stadion sorgt für einen zusätzlichen Schub, der das Team antreibt. Mit einer beeindruckenden Heimstatistik sind sie auch in den ausstehenden Spielen klar im Vorteil und sind entschlossen, den Aufstieg in die Bundesliga zu schaffen.

    Fazit: Auf dem Weg zur Bundesliga

    Die Rivalität zwischen dem 1. FC Nürnberg und Union Berlin ist nicht nur spannend anzusehen, sondern auch von hoher sportlicher Bedeutung. Beide Teams haben das Potenzial, in der kommenden Saison in der höchsten deutschen Spielklasse aufzulaufen. Ein weiterer Aufstieg würde nicht nur die jeweiligen Klubs bereichern, sondern auch den deutschen Fußball insgesamt stärken.

    Sowohl Nürnberg als auch Union Berlin haben alle Voraussetzungen, um in der Bundesliga Fuß zu fassen. Für die Fans heißt es also, die Daumen zu drücken und die Entwicklung dieser beiden aufregenden Teams aufmerksam zu verfolgen. Wer weiß, vielleicht dürfen wir schon bald wieder Fußball der Extraklasse in den Stadien erleben!

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  • Zingler und der Feuerzeug-Wurf: Mir muss niemand mit dem Totschlagargument des Jammerossis kommen – Berliner Zeitung

    Zingler und der Feuerzeug-Wurf: Mir muss niemand mit dem Totschlagargument des Jammerossis kommen – Berliner Zeitung

    Zingler und der Feuerzeug-Wurf: Ein Fußball-Debakel

    Im Fußball gibt es Momente, die selbst die spannendsten Spiele überschattet. Einer dieser Momente ereignete sich kürzlich, als Zingler, ein Spieler des örtlichen Vereins, von einem Feuerzeug getroffen wurde. Dies führte nicht nur zu einem Skandal, sondern auch zu hitzigen Diskussionen über die Sicherheitskultur im Fußball. In diesem Artikel werfen wir einen Blick auf die Geschehnisse und beleuchten die Hintergründe.

    Der Vorfall im Detail

    Während eines entscheidenden Spiels unserer Liga kam es zu einem Zwischenfall, bei dem ein Zuschauer ein Feuerzeug auf das Spielfeld warf. Es traf Zingler am Kopf und sorgte für Aufregung auf und neben dem Platz. Unmittelbar nach dem Vorfall wurde das Spiel unterbrochen, und der Schiedsrichter musste eingreifen. Zingler, der sichtlich getroffen war, wurde behandelt und anschließend vom Platz geführt.

    Die Reaktionen der Fans und Verantwortlichen

    Die Reaktionen auf den Vorfall waren gemischt. Viele Fans äußerten sich empört über das Verhalten des Werfers und forderten strengere Maßnahmen gegen solche Ausschreitungen. Einige Stimmen nutzten jedoch diesen Vorfall, um über die vermeintlichen „Jammerossi“-Argumente zu diskutieren, die besagen, dass im Osten Deutschlands die Stadionkultur oft weniger respektvoll sei. Diese Diskussion wurde von verschiedenen Fußballanalysten und sozialen Medien aufgegriffen.

    Totschlagargumente in der Fußball-Diskussion

    Gerade in der heutigen Zeit, in der Sicherheit im Fußball immer wichtiger wird, sind Totschlagargumente fehl am Platz. Wer Verantwortung tragen will, sollte nicht mit pauschalen Aussagen um sich werfen. Der Vorfall mit Zingler zeigt, dass Fußball ein leidenschaftlicher Sport ist, der jedoch auch die Verantwortung aller Beteiligten erfordert. Ganz gleich, ob Spieler, Funktionäre oder Fans – Gewalt und Unsportlichkeit haben keinen Platz im Stadion.

    Fazit

    Der Feuerzeug-Wurf und die damit verbundenen Reaktionen machen deutlich, wie sensibel das Thema Sicherheit im Fußball ist. Es ist entscheidend, dass die Verantwortlichen jetzt handeln und präventive Maßnahmen ergreifen. Nur so kann die Liebe zum Fußball weiterhin ungetrübt bleiben und jeder Spieler respektvoll behandelt werden. Es ist an der Zeit, Verantwortung zu übernehmen – auf und neben dem Platz.

  • Keven und Nico Schlotterbeck in einem Team? “Er müsste zu mir kommen”

    Keven und Nico Schlotterbeck in einem Team? “Er müsste zu mir kommen”


    Keven Schlotterbeck spielt mit dem FC Augsburg eine starke Saison. Im SPORT1-Interview spricht der 27-Jährige über das Duell mit seinem Bruder Nico und die Schwierigkeiten mit seinem Vornamen. Außerdem verrät er, was ihm graue Haare beschert.

    Die Familie Schlotterbeck hat zwei prominente Gesichter. Während Nico mit Borussia Dortmund um die Champions League kämpft, spielt Keven eine erfolgreiche Bundesliga-Saison beim FC Augsburg.

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    Was die beiden trennt? Schlappe drei Punkte in der Tabelle.

    Vor dem Familien-Duell am kommenden Samstag (Bundesliga: BVB – Augsburg, ab 15.30 Uhr im LIVETICKER) spricht Keven Schlotterbeck im exklusiven SPORT1-Interview über die nicht unerheblichen Schwierigkeiten mit seinem Vornamen und den Vergleich mit seinem Bruder Nico.

    Schlotterbeck: „Nicht so glücklich“

    Außerdem verrät der 27-Jährige, was ihm in der Vergangenheit graue Haare beschert hat und worin er einer Meinung mit Mats Hummels ist.

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    SPORT1: Keven Schlotterbeck, wissen Sie eigentlich, wie viele berühmte Träger des Vornamens Keven im deutschen Wikipedia gelistet sind?

    Keven Schlotterbeck: (lacht) Tatsächlich nicht. Ich glaube, es gibt einen, der hat mal in der Oberliga Baden-Württemberg gespielt. Aber sonst? Ich müsste schätzen. Wahrscheinlich zehn – maximal.

    SPORT1: Es sind tatsächlich sogar nur vier, Sie eingeschlossen. Daran anschließend: Wird Ihr Vorname öfter richtig oder falsch geschrieben?

    Schlotterbeck: Klar, Freunde und Familie wissen es mittlerweile, aber wenn die eine oder andere Fanpost kommt, wird schon häufiger Kevin geschrieben. Das macht mich dann nicht so glücklich. Natürlich ist Keven irgendwo ein besonderer Name, aber wenn man etwas möchte, dann sollte man den Namen schon richtig schreiben.

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    Schlotterbeck-Familie reist durch Deutschland

    SPORT1: Wissen Sie denn, wie Ihre Eltern auf die Idee für den Namen gekommen sind?

    Schlotterbeck: Genau weiß ich es gar nicht. Wenn die Geschichte stimmt, dann wollten sie tatsächlich einen Kevin haben, aber dann hat der Papa gesagt: „Na ja, machen wir doch aus dem I ein E.“ Letztendlich ist es Keven geworden.

    SPORT1: Heute sind Ihre Eltern sehr viel in Sachen Fußball unterwegs. Am vergangenen Wochenende hat Ihr Bruder samstags mit dem BVB auf St. Pauli gespielt, sonntags dann Sie zuhause in Augsburg gegen Freiburg – und immer war jemand dabei.

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    Schlotterbeck: Mein Papa ist am Freitag oder Samstag nach Hamburg geflogen, am Sonntag nach München und ist dann mit dem Zug nach Augsburg gekommen. Der Fußball lässt sie nicht in Ruhe, sie reisen überall mit hin. Gerade jetzt sind es aufregende Wochen, weil es sowohl für uns als auch für den BVB in die Crunchtime geht, von daher freut es sie immer, wenn sie dabei sind. Und uns natürlich auch.

    SPORT1: Wie froh sind Ihre Eltern, wenn ihre Jungs wie am kommenden Wochenende mal gegeneinander spielen und sie nur in ein Stadion müssen?

    Schlotterbeck: Das ist natürlich so ein bisschen zweigeteilt. Auf der einen Seite spielen wir gegeneinander, da wünschen sich unsere Eltern ein Unentschieden, damit beide Jungs glücklich sind. Auf der anderen Seite sind sie auch froh. Im vergangenen Jahr mit Bochum und Dortmund ist es öfter nur ein Weg gewesen, der akzeptabel war, wenn sie beide Söhne sehen konnten. Nichtsdestotrotz sind sie, glaube ich, insgesamt froh, wenn sie am Samstag auch mal nur einen Weg fahren müssen.

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    Vergleich mit den Kelce-Brüdern

    SPORT1: In der NFL hatte die Mutter der Kelce-Brüder des Öfteren ein Oberteil an, das zu jeweils einer Hälfte aus dem Trikot eines Sohnes bestand. Gibt es so etwas in der Familie Schlotterbeck auch?

    Schlotterbeck: Die Kelce-Brüder haben natürlich jahrelang bei denselben Teams gespielt. Nico ist jetzt seit 2022 beim BVB, aber ich hatte in den vergangenen drei Jahren ein paar unterschiedliche Teams. Da jedes Jahr ein neues Trikot zu flechten, wäre wahrscheinlich nicht so schön. Es wäre eine Überlegung wert, aber ich glaube, sie teilen es sich dann auf: Der eine zieht das Dortmund-Trikot am Wochenende an und der andere das Augsburg-Trikot.

    SPORT1: Wie ist es denn zwischen Ihnen und Ihrem Bruder vor so einem direkten Duell – ist der Kontakt dann eher mehr oder weniger?

    Schlotterbeck: Wir freuen uns einfach, dass wir uns jetzt wiedersehen. Wir haben uns lange nicht mehr gesehen, seit Weihnachten eigentlich, weil wir dann doch beide unterwegs sind. Aber der Kontakt ist ganz normal. Man fragt natürlich nach: Wie sieht es aus? Spielst du? Aus Augsburger Sicht muss man ja sagen, ist es die perfekte Woche für uns, denn der BVB spielt rund um unser Spiel zwei englische Wochen. Wir wissen, was sie in der Champions League geleistet haben diese Saison – und vielleicht können wir sie dann zwischendrin am Samstag ärgern.

    SPORT1: Das hat im Hinspiel schon ziemlich gut geklappt, aktuell ist der FCA obendrein seit acht Bundesligaspielen ungeschlagen. Wie schafft es dieser Verein immer wieder, so zu überraschen?

    Schlotterbeck: In der Hinrunde war es schon ein kleines Auf und Ab, als wir einfach viele Gegentore gefressen haben und dann immer wieder viel anlaufen mussten. Jetzt stehen wir gerade sehr stabil, haben in den vergangenen acht Spielen sechsmal zu Null gespielt. Klar fehlt dann manchmal ein bisschen was in der Offensive – aber wenn die Null steht, weißt du, dass du auf jeden Fall einen Punkt hast. Finn (FCA-Torwart Finn Dahmen; Anm. d. Red.) hat ja über 30 Bundesligaspiele auf sein erstes Zu-Null-Spiel gewartet. Der ist gerade sehr glücklich und macht es sehr gut. Ein bisschen Glück gehört natürlich dazu, wenn man an das Heimspiel gegen Heidenheim zurückdenkt, wo der Ball nicht ins Tor fällt. Aber wir sind gerade sehr stabil und so wollen wir auch die nächsten Wochen angehen.

    SPORT1: In Umfragen gehört der FCA zu den Vereinen, auf die viele Fans in der Bundesliga am ehesten verzichten könnten. Wieso ist Augsburg eine Bereicherung für die Bundesliga?

    Schlotterbeck: Es ist jetzt die 14. Bundesliga-Saison in Folge – und ich glaube, hier hat sich in den vergangenen Jahren einfach ein bisschen was entwickelt. Vielleicht wünscht sich vielleicht der eine oder andere, dass wir mal runtergehen, aber da kann ich aus vollster Überzeugung sagen: Wir werden dieses Jahr in der Bundesliga bleiben, davon bin ich felsenfest überzeugt. Und klar ist auch: Hier macht es für den Gegner keinen Spaß, Fußball zu spielen! Wir haben vor allem in den vergangenen Wochen die FCA-Tugenden auf den Platz gebracht und machen es dem Gegner sehr schwer. Deswegen stehen wir auch gerade wieder da, wo wir sind.

    Schlotterbeck: „Es bringt graue Haare“

    SPORT1: Sie haben in Ihrer Karriere nicht nur die Augsburger Tugenden, sondern auch schon diverse andere Vereine kennengelernt und dabei meistens eher in den unteren Tabellenregionen gespielt. Was macht das mit einem, wenn man dann länger keine Erfolgserlebnisse hat – und wie gut tut dann mal so eine Erfolgsserie wie aktuell?

    Schlotterbeck: Es bringt vor allem graue Haare, muss ich sagen. Das habe ich jetzt in den vergangenen Jahren gemerkt. Wenn man beispielsweise an die vergangene Saison zurückdenkt: Wir waren mit Bochum eigentlich fast schon sicher, haben dann Spiel um Spiel verloren und sind in die Relegation gekommen, die knapper hätte nicht sein können. Da musst du mental stark sein, das ist einfach so. Denn du möchtest kein Absteiger sein! Du möchtest in deiner persönlichen Vita keinen Abstieg drin haben. Wir spielen jetzt eine solide bis gute Saison und schauen mal, wo es hingeht – aber das oberste Ziel ist immer der Klassenerhalt für den FCA, weil viele Vereine ein Budget haben, das über unserem liegt.

    SPORT1: Wenn wir auf das kommende Wochenende schauen: Kennen Sie eigentlich die Statistik in direkten Duellen mit Ihrem Bruder?

    Schlotterbeck: Jedes halbe Jahr wird das eigentlich ausgepackt. Ich glaube, ich liege immer noch hinten, aber ich konnte durch den Hinrundensieg meine Bilanz aufbessern.

    SPORT1: Wenn Sie beide auf dem Platz standen, müssten Sie jetzt beide je zweimal gewonnen haben, bei 6:6 Toren. Also alles ausgeglichen.

    Schlotterbeck: Das könnte sein, ja. Der erste Sieg war mit Freiburg gegen Union im Pokal damals, den zweiten gab es in der Vorrunde. Und die anderen zwei Spiele? Ich erinnere mich nicht gern an Niederlagen, nur an Siege – das ist immer besser (schmunzelt).

    SPORT1: Sie haben sich schon als Kinder immer wieder duelliert. Was waren das für Situationen oder Challenges?

    Schlotterbeck: Wir waren schon recht oft auf dem Bolzplatz und einer musste und wollte immer gewinnen, das gehört natürlich dazu. Ob es dann die Schulnoten waren oder der Fußball, als Brüder findest du immer irgendwelche Challenges – und das hört nie auf. Deswegen: Ich glaube, dieses Jahr bin ich immer noch vorne mit den Toren – und das ist gut so (lacht)!

    SPORT1: Passend dazu hat Mats Hummels am Ende der vergangenen Saison mal gesagt, dass der Offensivkopfball etwas ist, woran Nico noch arbeiten muss. Würden Sie da zustimmen?

    Schlotterbeck: Ja, zum Teil. Er kann sicherlich noch ein bisschen am Timing arbeiten, aber wenn man zurückblickt aufs EM-Achtelfinale Deutschland gegen Dänemark, da ist er schon mit Wucht und ordentlich Druck reingekommen. Das wünsche ich mir noch öfter von ihm. Das gehört dazu, weil Standards in der heutigen Zeit Dosenöffner sind – und das würde sicherlich sowohl Nico als auch Borussia Dortmund dieses Jahr helfen.

    SPORT1: Was können Sie sich denn von ihm abschauen – und wo, abgesehen von den Toren, haben Sie vielleicht sonst noch die Nase vorn?

    Schlotterbeck: Vom Spielstil her sind wir schon relativ gleich. Vielleicht habe ich das eine oder andere Geschwindigkeitsdefizit ihm gegenüber. Aber wir haben beide einen guten linken Fuß. Wir wissen beide, wie wir stehen müssen. Ich glaube, wir schenken uns da nicht viel. Der eine oder andere gute Ball kommt sowohl von ihm als auch von mir. Aber es ist schwierig, da Vergleiche zu ziehen: Dortmund hat ein bisschen mehr Ballbesitz, wir versuchen, dem Gegner ein bisschen den Ball zu überlassen und über Konter zu gehen. Wenn wir in unseren Spielen nur 50 Prozent Ballbesitz haben und Dortmund 70 Prozent, dann hat er schon die eine oder andere Möglichkeit mehr, den Ball durch die Linien zu jagen.

    Schlotterbeck: „So ist Fußball“

    SPORT1: Ende Januar gab es einen etwas speziellen Tag für Sie beide. Nico ist gegen Bremen früh vom Platz geflogen, am selben Tag haben Sie in der Nachspielzeit das Siegtor gemacht gegen Heidenheim. Wie geht man als Brüder mit so ganz unterschiedlichen Gefühlswelten um?

    Schlotterbeck: Ganz normal eigentlich. Wenn ich zurückdenke, war es keine unnötige Rote Karte, sondern eher ein bisschen unglücklich. Von daher kann man die relativ schnell abhaken. Aber natürlich tauscht man sich dann über die jeweilige Situation aus. Ich habe mir die Szene relativ schnell nach dem Spiel angeschaut, Nico hat sich mein Tor auch nach dem Spiel angeschaut – und dann wird der eine aufgebaut und der andere freut sich natürlich. Aber so ist Fußball, da können die Emotionen ganz schnell bergauf wie bergab gehen.

    SPORT1: Wie groß ist der Wunsch, diese Emotionen irgendwann auch mal wieder gemeinsam in einem Team zu erleben?

    Schlotterbeck: Das ist sicherlich noch mal ein Traum, zusammen auf dem Platz zu stehen als Bruderpaar. Es war immer schön damals. Ich glaube, es wird trotzdem ein bisschen schwierig, wenn man die gleiche Position spielt und den gleichen starken Fuß hat. Da müsste die jeweilige Mannschaft wahrscheinlich schon mit Dreierkette spielen. Von daher schauen wir mal. Ich habe einen Vertrag in Augsburg, Nico hat einen Vertrag in Dortmund. Ich bin ja auch noch mal zwei Jahre älter, er müsste also wahrscheinlich eher zu mir kommen (lacht).

    „In Dortmund hatte er ein nicht ganz so gutes Jahr“

    SPORT1: Sie haben Nicos Vertrag in Dortmund angesprochen, auch beim DFB ist er eine feste Größe. Wie stolz sind Sie als großer Bruder, was er da für Schritte gemacht hat in den vergangenen Jahren?

    Schlotterbeck: Man muss mal Revue passieren lässt, was er in den vergangenen Jahren geleistet hat. Er hatte ein unfassbares Jahr bei Union, dann in Freiburg und schließlich der Wechsel zu Dortmund, den er sich verdient hat, zudem ist er Nationalspieler geworden. In Dortmund hatte er ein nicht ganz so gutes erstes Jahr, aber das Trikot vom BVB ist wahrscheinlich doch ein bisschen schwerer als beim SC Freiburg. Da musste er sich sicherlich anpassen. Aber klar bin ich unglaublich stolz auf ihn, weil er seinen Weg gegangen ist. Er ist, seit er 13, 14 ist, eigentlich nur davon ausgegangen, dass er Fußballprofi wird. Das war sicherlich bei mir anders. Aber ich versuche, ihn auf all den Wegen zu unterstützen. Er hat sich in der Nationalmannschaft gefangen – das ist auch sehr, sehr wichtig, weil es schon Phasen gab, in denen viel auf ihn geschossen wurde. Ob es dann damals in Katar war gegen Japan – oder auch sonst. Da versuche ich, ihm einfach beiseitezustehen und so gut es geht zu helfen. Vielleicht schaffe ich es nach Amerika dieses Jahr (zur Klub-WM; Anm. d. Red.) und versuche, ihm meine positive Energie zu übertragen.



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  • Wie Senne Lynen aus dem Formtief kommen wollen

    Wie Senne Lynen aus dem Formtief kommen wollen


    Eine Woche ist mittlerweile vergangen, seitdem sich diese Saison endgültig nicht mehr so anfühlt wie zuvor. Nicht nur in der Liga geriet der SV Werder Bremen gehörig ins Schlingern, auch aus dem DFB-Pokal hat sich der Club verabschiedet, obwohl ganz weit hinten am Horizont bereits das Olympiastadion in Berlin zu sehen war. Und das schmerzt. Auch jetzt noch. Gefühle, aus denen Senne Lynen kein Geheimnis macht. „Das Aus im Pokal tut immer noch weh“, gab der 26-Jährige am Dienstag unumwunden zu. „Das ist brutal, denn es ist einfach vorbei. Fertig. Für mich ist das unheimlich schwer, denn es war der Weg, den ich unbedingt gehen wollte.“ Die Krux: Genau diesen Willen hatte es nicht nur in Bielefeld, sondern auch an anderer Stelle zuvor mannschaftlich kaum zu sehen gegeben. Nun bleibt nur noch die Liga, um zu zeigen, dass es auch wieder anders geht. Die Partie gegen Wolfsburg soll da trotz der 1:2-Niederlage einen ersten Mutmacher symbolisieren. Lynen glaubt jedenfalls fest an die Wende.

    Auf der Suche nach Erklärungen

    „Ich habe schon schwierigere Phasen erlebt in meiner Karriere“, betonte der Belgier. „Ich war mal in der zweiten niederländischen Liga – jetzt spiele ich in der Bundesliga und es wurde zwischendurch über Europa oder das Pokal-Halbfinale geredet. Da habe ich also schon Schlimmeres erlebt.“ Die Art und Weise, mit der Lynen und seine Kollegen diese großen Themen aber in der Versenkung haben verschwinden lassen, erschütterte amtlich. Das Vertrauen in das Team ging mancherorts verloren und muss nun mühsam zurückerarbeitet werden. „Wir haben richtig daran gearbeitet – für die Fans und uns selbst –, dass man auf dem Platz wieder die richtige Körpersprache sieht“, erklärte der Mann aus Antwerpen. „Es war gut, dass wir jetzt gegen Wolfsburg eine Reaktion gezeigt haben. Wir haben in dem Spiel gemerkt, dass wir es besser gemacht haben, unsere Chancen hatten – jetzt müssen wir uns nur noch belohnen.“

    Senne Lynen will dabei ein zentraler Baustein sein. Muss er sogar. Als Sechser ist er bei Werder nicht nur regelmäßig der Akteur, der die meisten Kilometer während einer Begegnung sammelt, sondern an besonders guten Tagen auch derjenige, der für die perfekte Balance zwischen Angriff und Abwehr im Bremer Spiel sorgt. Ähnlich wie viele andere Kollegen durchläuft aber auch der Belgier derzeit ein Formtief. Lynen, der von den Verantwortlichen gern als Taktgeber oder Herzstück der Mannschaft bezeichnet wird, sucht selbst den bewährten Rhythmus. So kämpft er schon per se mit sich, doch wenn dann auch noch die dringend notwendige Unterstützung seiner Nebenleute ausbleibt, verpuffen seine laufintensiven Bemühungen zusehends.

    Eine Erklärung dafür, warum die ganzheitliche Stabilität im Vergleich zur Hinrunde auf einmal nicht mehr vorhanden ist, sucht Senne Lynen ebenfalls noch. „Das kann ich leider auch nicht sagen. Wenn ich die Antwort darauf hätte, dann wäre ja alles wieder gut“, meinte er lächelnd. „Aber ich spüre im Mittelfeld auch, dass es so ist – und ich fühle mich dafür mitverantwortlich. Deswegen will ich das so schnell wie möglich wieder stabilisieren.“ Nur die Suche nach dem Wie, die läuft eben noch. Ein Faktor könnte die Personalsituation im Werder-Kader sein. Während im Angriff oder in der Defensive nach schwächeren Leistungen schon mal die Besetzung durchgewechselt wird, ist das im Zentrum aus freiwilligen Stücken kaum einmal möglich. Qualitativ und quantitativ. „Wir haben im Mittelfeld nicht so viele Spieler, ich spiele meistens auch das ganze Spiel durch“, weiß auch Lynen. „Die Konkurrenzsituation gab es, aber es ist eben nicht so, dass wir mal eben zwei, drei Spieler tauschen.“

    Lynen ist bei Werder trotz Formdelle unersetzlich

    So genießt der Werder-Profi einen Status der Unersetzlichkeit. Auch nach schwächeren Darbietungen wird nicht an seiner Rolle gerüttelt. Ob mehr Druck von der Bank auch für seine eigene Leistung förderlich wäre? „Das kann sein, ich weiß es nicht. Vielleicht“, grübelte Lynen. „Das ist schwierig zu sagen. Ich gebe mein Bestes, garantiert nicht nur 70 oder 80 Prozent. Man sagt immer, dass Konkurrenz einen besser machen würde, aber ich spüre das eigentlich nicht. Da ist schon ein großes Vertrauen vorhanden.“

    Und mit dieser Einstellung nimmt Senne Lynen nun den Saisonendspurt in Angriff. Zehn Ligapartien stehen noch an, in denen sich die Bremer noch einen halbwegs versöhnlichen Abschluss bescheren können. Ob man nun nach oben oder unten im Klassement schauen werde, wurde der Rechtsfuß noch gefragt, der bei der Beantwortung aber den Weg durch den Nebenausgang wählte. „Es ist vielleicht ein Klischee: Aber für mich bringt es im Moment gar nichts, auf die Tabelle zu schauen“, hob Lynen hervor. „Das hilft uns nicht weiter. Wir müssen jetzt erst einmal die Dinge stabilisieren und wieder in die Siegerspur zurückfinden.“

    Zur Sache

    Sextett um Friedl kehrt zurück – doch weitere Leistungsträger fehlen

    Zum Trainingsauftakt vor dem Auswärtsspiel gegen Bayer 04 Leverkusen (Samstag, 15.30 Uhr) hat sich die Personal-Lage etwas entspannt. So standen die zuletzt kranken Romano Schmid, Justin Njinmah, Marco Grüll, Abdenego Nankishi und Patrice Covic am Dienstag anteilig wieder mit den Kollegen auf dem Platz.

    Mit dabei war erstmals auch wieder Marco Friedl, der sich Ende Januar gegen Mainz eine Innenbandzerrung zugezogen hatte. Dass der Kapitän damit schon wieder eine Option für das Leverkusen-Spiel darstellt, ist allerdings nicht zu erwarten, nachdem er am Rande des Wolfsburg-Spiels frühestens für die Partie gegen Borussia Mönchengladbach (15. März) ein Comeback in Aussicht gestellt hatte. Ganz aussetzen mussten unterdessen Jens Stage (individuelle Belastungssteuerung), Skelly Alvero (krank), Marvin Ducksch (Reha nach Muskelverletzung) und Niklas Stark (Knieprobleme). Zudem fehlte Keeper Michael Zetterer erneut krankheitsbedingt, nachdem er sich bereits in der Vorwoche krankgemeldet und dann gerade rechtzeitig für die Partie gegen Wolfsburg fit gemeldet hatte.

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  • “Kommen da hin”: Zahlen sprechen für ein Ende der

    “Kommen da hin”: Zahlen sprechen für ein Ende der



    Trotz vieler Geschenke ist der VfL Wolfsburg im Europa-Rennen voll dabei. Zum Erreichen des Saisonziels muss aber daheim dringend besser gepunktet werden. Am besten schon am Wochenende.

    Benötigt Lösungen gegen tief stehende Gegner: Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl.


    Benötigt Lösungen gegen tief stehende Gegner: Wolfsburgs Trainer Ralph Hasenhüttl.

    IMAGO/Nordphoto


    Die Rechenspiele schmerzen, wahrscheinlich sollten sie Spieler und Verantwortliche des VfL Wolfsburg auch gar nicht erst anstellen. Aber nur mal angenommen, die Mannschaft von Trainer Ralph Hasenhüttl hätte in der Rückserie in den beiden Heimspielen gegen die Abstiegskandidaten Holstein Kiel (2:2) und VfL Bochum (1:1) gewonnen und wie in der Hinserie (2:0 und 3:1) sechs statt nur zwei Punkte geholt, der VfL wäre nun punktgleich mit Mainz 05 auf Rang 4.

    Der VfL ist im Königsklassen-Kampf nicht chancenlos


    Klar, es ist hypothetisch, solche Rechnungen anzustellen. Und doch zeigt es, dass der VfL selbst im Kampf um die Champions-League-Ränge alles andere als chancenlos ist. In einer Saison, in der Stamm-Teilnehmer wie Borussia Dortmund und RB Leipzig sowie das diesjährige Königsklassenteam VfB Stuttgart schwächeln. Und der VfL mit 37 statt 41 Punkten trotz vieler verteilter Geschenke immer noch gut im Rennen liegt um die internationalen Ränge.


    Das ist das erklärte Ziel. Und um dieses zu erreichen, muss der VfL anfangen, nun auch in Heimspielen besser zu punkten. 23 Zähler in zwölf Partien in der Fremde weisen die Hasenhüttl-Mannschaft als drittbestes Auswärtsteam aus, nur 14 Punkte in der heimischen Volkswagen-Arena bedeuten Rang 12 im Heim-Ranking. Mit einem Erfolg über Aufsteiger FC St. Pauli, will, ja muss der VfL am Samstag (15.30 Uhr, LIVE! bei kicker) hier klettern.

    Hasenhüttl würde einen “humorlosen Sieg” nehmen


    Es könnte ein perfekter Spieltag für den VfL werden. Mit Gladbach und Mainz sowie Freiburg und Leipzig spielen direkte Europa-Konkurrenten am Wochenende gegeneinander, mit einem Heimsieg kann der VfL einen wichtigen Schritt machen. “Wir haben auch zu Hause schon ganz ordentliche Spiele gemacht”, sagt Hasenhüttl, “aber die Spiele gegen Kiel und Bochum haben uns Punkte gekostet. Wir haben es noch nicht geschafft, solche Spiele mal mit einem humorlosen Sieg für uns zu entscheiden.” Es ist an der Zeit …


    Doch warum tut sich der VfL, der in dieser Saison in der Liga daheim lediglich Union (1:0), Mainz (4:3) und Mönchengladbach (5:1) bezwungen hat, so schwer in der eigenen Arena? “Ich finde nicht”, sagt der Trainer, “dass wir auswärts besser spielen oder mehr Chancen haben, ganz im Gegenteil.”

    Die Zahlen zur durchwachsenen Heimbilanz


    Das belegen auch die Zahlen: Der xG-Wert ist in Heimspielen höher als in der Fremde (1,61 zu 1,34), dennoch erzielt der VfL auswärts mehr Tore (2,17 zu 1,83 pro Spiel). Wolfsburg hat daheim durch mehr Ballbesitz (48 Prozent im Schnitt, auswärts sind’s 39 Prozent), mehr Pässe ins letzte Drittel (121,1 zu 95,6) und mehr Ballkontakte im gegnerischen Strafraum (25,1 zu 18,9) eine höhere Dominanz, tritt aber deutlich ineffizienter und anfälliger auf.


    Sprich: Daheim kassierte der VfL im Schnitt mehr Gegentore (1,83 zu 1,33) als auswärts, die Gäste sind zudem brutal effektiv, benötigen durchschnittlich 5,6 Torschüsse weniger als Wolfsburg für einen eigenen Treffer. Auswärts verwertet das Hasenhüttl-Team wiederum ganze 18,4 Prozent seiner Torchancen, daheim sind es nur 13,5 Prozent.

    Der VfL fühlt sich wohler, wenn er kontern kann


    Es ist offensichtlich, dass sich der VfL wohler fühlt, wenn er kontern kann, wenn er seine schnellen Spitzen Mohammed Amoura, Tiago Tomas oder neuerdings auch Andreas Skov Olsen ins Laufen bringen kann. Das Spiel in der Fremde “liegt uns ein bisschen mehr, weil der Gegner mehr für das Spiel tun muss als bei uns im Stadion”, weiß Hasenhüttl. “Und dass wir im Umschalten unsere Qualitäten haben, das weiß mittlerweile auch jeder.”


    Etwa St. Pauli, das sich beim 0:0 im Hinspiel gegen den Ball bisweilen tief in der eigenen Hälfte aufhielt im Wissen, dass dem VfL die kreativen Lösungen fehlen, um dagegen anzukommen. Am Samstag wird es kaum anders aussehen, wenngleich sich die Niedersachsen seit dem Spiel im vergangenen Oktober weiterentwickelt haben im Spiel mit dem Ball.




    Hasenhüttl will die Heimmisere in den Griff bekommen. “Mir ist nicht angst und bange davor, ich glaube, dass wir auch zu Hause wieder unsere Spiele gewinnen können”, sagt der 57-Jährige und unterstreicht zusätzlich: “Wir kommen da hin, da bin ich mir sicher.” Für die Qualifikation für Europa ist es unerlässlich.

    Thomas Hiete, Severin Dringel



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  • Borussia Dortmund: Kovac über Gittens’ Formtief: Wieder zu Kräften kommen

    Borussia Dortmund: Kovac über Gittens’ Formtief: Wieder zu Kräften kommen


    Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat Jungstar Jamie Gittens angesichts seines Formtiefs in Schutz genommen. „Einem Spieler in seinem Alter muss man auch mal erlauben, dass es da eine Delle gibt. Dass es auch mal ein körperliches Problem werden kann, wenn man alle drei Tage auf dem Niveau spielt“, sagte Kovac vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League heute (21.00 Uhr/Amazon Prime) gegen OSC Lille. 

    Gittens ist in diesem Jahr noch ohne Torbeteiligung, nachdem er in der Hinserie sieben Tore in der Fußball-Bundesliga geschossen hatte. In der Champions League hatte der schnelle Angreifer in der Vorrunde zudem viermal getroffen – ebenfalls ausschließlich im alten Jahr. „Jamie hat in der Hinserie sicher etwas über-performt im Vergleich zur Mannschaft“, befand Kovac, der das BVB-Team vor einem Monat übernommen hatte.

    Gittens laut Kovac jetzt wieder „bei Kräften“

    Zuletzt bei den beiden Bundesliga-Siegen gegen den 1. FC Union Berlin (6:0) und beim FC St. Pauli (2:0) saß der 20-Jährige auch nur auf der Bank und wurde eingewechselt. „Deswegen haben wir ihm jetzt auch mal die nötigen Minuten auf der Bank gegeben. Dass er da auch zu Kräften kommt“, sagte Kovac dazu. „Wenn er ausgeruht ist, kann er das zeigen, was er kann. Seine tiefen Läufe – das ist das, was wir von ihm benötigen.“

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  • Borussia Dortmund: Kovac über Gittens’ Formtief: Wieder zu Kräften kommen

    Borussia Dortmund: Kovac über Gittens’ Formtief: Wieder zu Kräften kommen


    Borussia Dortmund
    Kovac über Gittens’ Formtief: Wieder zu Kräften kommen

    Nach Angaben des BVB-Trainers ist der Angreifer wieder bereit für die Startelf. Und er nimmt den 20-Jährigen in Schutz.

    Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat Jungstar Jamie Gittens angesichts seines Formtiefs in Schutz genommen. “Einem Spieler in seinem Alter muss man auch mal erlauben, dass es da eine Delle gibt. Dass es auch mal ein körperliches Problem werden kann, wenn man alle drei Tage auf dem Niveau spielt”, sagte Kovac vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League heute (21.00 Uhr/Amazon Prime) gegen OSC Lille. 

    Gittens ist in diesem Jahr noch ohne Torbeteiligung, nachdem er in der Hinserie sieben Tore in der Fußball-Bundesliga geschossen hatte. In der Champions League hatte der schnelle Angreifer in der Vorrunde zudem viermal getroffen – ebenfalls ausschließlich im alten Jahr. “Jamie hat in der Hinserie sicher etwas über-performt im Vergleich zur Mannschaft”, befand Kovac, der das BVB-Team vor einem Monat übernommen hatte.

    Gittens laut Kovac jetzt wieder “bei Kräften”

    Zuletzt bei den beiden Bundesliga-Siegen gegen den 1. FC Union Berlin (6:0) und beim FC St. Pauli (2:0) saß der 20-Jährige auch nur auf der Bank und wurde eingewechselt. “Deswegen haben wir ihm jetzt auch mal die nötigen Minuten auf der Bank gegeben. Dass er da auch zu Kräften kommt”, sagte Kovac dazu. “Wenn er ausgeruht ist, kann er das zeigen, was er kann. Seine tiefen Läufe – das ist das, was wir von ihm benötigen.”

    dpa



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  • Borussia Dortmund – Kovac über Gittens’ Formtief: Wieder zu Kräften kommen – Sport

    Borussia Dortmund – Kovac über Gittens’ Formtief: Wieder zu Kräften kommen – Sport


    Dortmund (dpa) – Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat Jungstar Jamie Gittens angesichts seines Formtiefs in Schutz genommen. „Einem Spieler in seinem Alter muss man auch mal erlauben, dass es da eine Delle gibt. Dass es auch mal ein körperliches Problem werden kann, wenn man alle drei Tage auf dem Niveau spielt“, sagte Kovac vor dem Achtelfinal-Hinspiel der Champions League heute (21.00 Uhr/Amazon Prime) gegen OSC Lille. 

    Gittens ist in diesem Jahr noch ohne Torbeteiligung, nachdem er in der Hinserie sieben Tore in der Fußball-Bundesliga geschossen hatte. In der Champions League hatte der schnelle Angreifer in der Vorrunde zudem viermal getroffen – ebenfalls ausschließlich im alten Jahr. „Jamie hat in der Hinserie sicher etwas über-performt im Vergleich zur Mannschaft“, befand Kovac, der das BVB-Team vor einem Monat übernommen hatte.

    Gittens laut Kovac jetzt wieder „bei Kräften“

    Zuletzt bei den beiden Bundesliga-Siegen gegen den 1. FC Union Berlin (6:0) und beim FC St. Pauli (2:0) saß der 20-Jährige auch nur auf der Bank und wurde eingewechselt. „Deswegen haben wir ihm jetzt auch mal die nötigen Minuten auf der Bank gegeben. Dass er da auch zu Kräften kommt“, sagte Kovac dazu. „Wenn er ausgeruht ist, kann er das zeigen, was er kann. Seine tiefen Läufe – das ist das, was wir von ihm benötigen.“

    © dpa-infocom, dpa:250304-930-392944/1



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  • Maraike Kusian vor dem Final4: „Wenn wir in den Flow kommen, ist vieles möglich“

    Maraike Kusian vor dem Final4: „Wenn wir in den Flow kommen, ist vieles möglich“


    Du warst 2023 bereits im Final Four der European League in Graz 2023, jetzt kämpfst Du mit dem BVB in Stuttgart um den DHB-Pokal. Wie blickst Du auf das Final4?„Alle, die dort waren, erzählen mir, wie unfassbar geil das Erlebnis ist. Ich freue mich darauf, endlich diesen Moment erleben zu dürfen und bin sehr gespannt. Wir werden eine gelbe Wand hinter uns haben, auf die ich mich wahnsinnig freue. Das gibt uns einen zusätzlichen Push, den wir nutzen wollen. Graz war schon besonders, aber ich hoffe auf noch bessere Momente in Stuttgart.“

    Im Halbfinale wartet der Deutsche Meister HB Ludwigsburg. Das Hinspiel in der Liga habt Ihr gewonnen, das Rückspiel vergangene Woche in Ludwigsburg verloren. Was erwartet Euch beim dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison?„Wir hatten im Heimspiel mehr Biss, haben ihnen mehr Gegenwehr geboten und ihre Schwächen bestraft. Im Rückspiel hatten wir mehr mit uns und unserer Leistung zu kämpfen, als uns auf Ludwigsburg zu konzentrieren. Es ist eine unglaublich schwere Aufgabe für uns, aber wir wissen, was wir können und haben auch bewiesen, dass wir Ludwigsburg schlagen können. Unsere Abwehr muss die Grundlage für alles andere sein. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir den ersten Schritt Richtung Pokal machen.“

    Worauf kommt es für Euch als Mannschaft an, um erfolgreich zu sein?„Das Final4 ist besonders, weil du innerhalb weniger Stunden zwei sehr wichtige Spiele hast und wenig Regeneration. Umso wichtiger ist es, als Team zusammenzustehen. Wir müssen als Mannschaft füreinander funktionieren und Leidenschaft zeigen. Nur dann haben wir eine Chance, den Pokal zu gewinnen. Immer, wenn wir in einen Flow gekommen sind, haben wir die Spiele in diesem Jahr für uns entschieden. Wenn wir am Samstag in den Flow kommen, ist vieles für uns möglich. Wir werden in zwei Spielen alles reinwerfen und am Ende hoffentlich den Pokal holen.“

    Fast hättest Du diese Chance nicht bekommen: Anfang 2020 hast Du zwischenzeitlich mit dem Handball aufgehört. Warum?„Ich hatte schon vor der Corona-Zeit das Gefühl, den Spaß am Handball zu verlieren. Es war ein komisches Gefühl für mich, wenn man sein ganzes Leben lang einen Sport betrieben und geliebt hat und dann plötzlich keine Freude mehr daran hat. Dazu ließen meine Schulnoten nach und ich wollte etwas daran ändern. Ich wollte mein Abitur in meiner Heimat Wolfsburg und im Umkreis meiner Familie machen. Da sah ich den Handball eher als Hindernis, um das erfolgreich zu schaffen.“

    …und dann hat Dich im Oktober 2020 das Handball-Fieber doch wieder gepackt?„Ja, total. Mit der Zeit merkte ich, dass die Schule mir leichter fiel als zuvor. Dann sagte ich meinem Vater eines Abends, dass ich gerne ein Spiel in Wolfsburg ansehen möchte. Die Frauen spielten damals in der Oberliga. Er war überrascht, aber nach dem Spiel stand für mich fest, dass ich wieder spielen will. Nach einem kurzen Gespräch, in dem ich meinen Fokus auf die Schule verdeutlichte, gab mir der VfL Wolfsburg die Möglichkeit, die Schule in den Vordergrund zu stellen und dennoch Handball zu spielen. 2022 habe ich dann ein duales Studium in Dresden für den Wechsel zum BVB abgesagt.“

    Und jetzt stehst Du mit dem BVB im Final4. Was würde es dir bedeuten, am Sonntag mit der Borussia den Titel zu gewinnen?„Nach fast drei Jahren in Dortmund wäre es für mich der erste Titel mit der Mannschaft. Das würde mir alles bedeuten. Wir trainieren jeden Tag genau für diese Spiele und Momente. Wir müssen das genießen, aufsaugen und unsere Leistung gemeinsam auf das Feld bringen. Mit allen Emotionen. Schon bei dem Gedanken bekomme ich Gänsehaut. Es ist mit das Größte, was du erreichen kannst. Ich sehe uns bereit als Mannschaft, und wir haben uns das auch einfach verdient.“



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  • Maraike Kusian vor dem Final4: „Wenn wir in den Flow kommen, ist vieles möglich“

    Maraike Kusian vor dem Final4: „Wenn wir in den Flow kommen, ist vieles möglich“


    Du warst 2023 bereits im Final Four der European League in Graz 2023, jetzt kämpfst Du mit dem BVB in Stuttgart um den DHB-Pokal. Wie blickst Du auf das Final4?„Alle, die dort waren, erzählen mir, wie unfassbar geil das Erlebnis ist. Ich freue mich darauf, endlich diesen Moment erleben zu dürfen und bin sehr gespannt. Wir werden eine gelbe Wand hinter uns haben, auf die ich mich wahnsinnig freue. Das gibt uns einen zusätzlichen Push, den wir nutzen wollen. Graz war schon besonders, aber ich hoffe auf noch bessere Momente in Stuttgart.“

    Im Halbfinale wartet der Deutsche Meister HB Ludwigsburg. Das Hinspiel in der Liga habt Ihr gewonnen, das Rückspiel vergangene Woche in Ludwigsburg verloren. Was erwartet Euch beim dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison?„Wir hatten im Heimspiel mehr Biss, haben ihnen mehr Gegenwehr geboten und ihre Schwächen bestraft. Im Rückspiel hatten wir mehr mit uns und unserer Leistung zu kämpfen, als uns auf Ludwigsburg zu konzentrieren. Es ist eine unglaublich schwere Aufgabe für uns, aber wir wissen, was wir können und haben auch bewiesen, dass wir Ludwigsburg schlagen können. Unsere Abwehr muss die Grundlage für alles andere sein. Mit unseren Fans im Rücken wollen wir den ersten Schritt Richtung Pokal machen.“

    Worauf kommt es für Euch als Mannschaft an, um erfolgreich zu sein?„Das Final4 ist besonders, weil du innerhalb weniger Stunden zwei sehr wichtige Spiele hast und wenig Regeneration. Umso wichtiger ist es, als Team zusammenzustehen. Wir müssen als Mannschaft füreinander funktionieren und Leidenschaft zeigen. Nur dann haben wir eine Chance, den Pokal zu gewinnen. Immer, wenn wir in einen Flow gekommen sind, haben wir die Spiele in diesem Jahr für uns entschieden. Wenn wir am Samstag in den Flow kommen, ist vieles für uns möglich. Wir werden in zwei Spielen alles reinwerfen und am Ende hoffentlich den Pokal holen.“

    Fast hättest Du diese Chance nicht bekommen: Anfang 2020 hast Du zwischenzeitlich mit dem Handball aufgehört. Warum?„Ich hatte schon vor der Corona-Zeit das Gefühl, den Spaß am Handball zu verlieren. Es war ein komisches Gefühl für mich, wenn man sein ganzes Leben lang einen Sport betrieben und geliebt hat und dann plötzlich keine Freude mehr daran hat. Dazu ließen meine Schulnoten nach und ich wollte etwas daran ändern. Ich wollte mein Abitur in meiner Heimat Wolfsburg und im Umkreis meiner Familie machen. Da sah ich den Handball eher als Hindernis, um das erfolgreich zu schaffen.“

    …und dann hat Dich im Oktober 2020 das Handball-Fieber doch wieder gepackt?„Ja, total. Mit der Zeit merkte ich, dass die Schule mir leichter fiel als zuvor. Dann sagte ich meinem Vater eines Abends, dass ich gerne ein Spiel in Wolfsburg ansehen möchte. Die Frauen spielten damals in der Oberliga. Er war überrascht, aber nach dem Spiel stand für mich fest, dass ich wieder spielen will. Nach einem kurzen Gespräch, in dem ich meinen Fokus auf die Schule verdeutlichte, gab mir der VfL Wolfsburg die Möglichkeit, die Schule in den Vordergrund zu stellen und dennoch Handball zu spielen. 2022 habe ich dann ein duales Studium in Dresden für den Wechsel zum BVB abgesagt.“

    Und jetzt stehst Du mit dem BVB im Final4. Was würde es dir bedeuten, am Sonntag mit der Borussia den Titel zu gewinnen?„Nach fast drei Jahren in Dortmund wäre es für mich der erste Titel mit der Mannschaft. Das würde mir alles bedeuten. Wir trainieren jeden Tag genau für diese Spiele und Momente. Wir müssen das genießen, aufsaugen und unsere Leistung gemeinsam auf das Feld bringen. Mit allen Emotionen. Schon bei dem Gedanken bekomme ich Gänsehaut. Es ist mit das Größte, was du erreichen kannst. Ich sehe uns bereit als Mannschaft, und wir haben uns das auch einfach verdient.“



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