Schlagwort: kleine

  • Als Union-Fan war man lange „das kleine, hässliche Schmuddelkind“

    Als Union-Fan war man lange „das kleine, hässliche Schmuddelkind“

    „Vom kleinen, hässlichen Schmuddelkind zum angesehenen Spieler: Die Transformation der Union-Fans“

    Einleitung

    Als Fan des 1. FC Union Berlin zu sein, war lange Zeit mit einem besonderen Gefühl verbunden. In den Augen vieler Außenseiter war man das „kleine, hässliche Schmuddelkind“ unter den deutschen Fußballvereinen. Doch in den letzten Jahren hat sich viel verändert. Union hat nicht nur in der Bundesliga Eindruck hinterlassen, sondern auch das Image seiner Anhänger gewandelt. Dieser Artikel beleuchtet die Geschichte und den Wandel der Union-Fans und erklärt, wie sich ihre Wahrnehmung innerhalb und außerhalb des Fußballs verändert hat.

    Der Historische Kontext

    Wurzeln in der Arbeiterklasse

    Um die Identität der Union-Fans zu verstehen, ist es wichtig, einen Blick auf die Wurzeln des Vereins zu werfen. Gegründet im Jahr 1966, entwickelte sich Union in einem sozialistischen Umfeld Ostberlins – ein Ort, an dem der Volksmund und die Arbeiterklasse prägend waren. Während der Wiedervereinigung 1990 musste Union eine massive Identitätskrise durchleben. Die Geister des alten DDR-Fußballs schwebten über dem Verein, und viele Fans trugen ein tiefes Gefühl der Nostalgie und Bindung an die eigene Vergangenheit mit sich.

    Image als „Hässliches Kind“

    Für viele Menschen außerhalb von Berlin war Union lange Zeit nicht mehr als ein „Hässliches Kind“ unter den großen Clubs. Während Bayern München, Borussia Dortmund und andere im Rampenlicht standen, war Union häufig der Verein, der von der Bildfläche verschwunden schien. Galten seine Anhänger oft als „Schmuddelkinder“ des deutschen Fußballs, waren sie leidenschaftlich, aber oft belächelt. Dieses Image entstand nicht zuletzt durch eng verbundene Subkulturen, die nicht immer im Einklang mit gesellschaftlichen Normen standen.

    Der Wandel der Wahrnehmung

    Sportlicher Aufstieg in der Bundesliga

    Der Wendepunkt kam mit dem Aufstieg in die Bundesliga im Jahr 2019. Dieser Erfolg war nicht nur sportlicher Natur, sondern führte auch zu einer radikalen Neuausrichtung des Vereins und seiner Anhänger. Union Berlin wurde plötzlich zu einem ernstzunehmenden Bestandteil der Liga, was auch die Wahrnehmung der Fans selbst veränderte. Der „Underdog“-Status, der einst als Stigma galt, wurde zum Stolz.

    Gemeinschaft und Identität

    Ein weiterer entscheidender Aspekt, der zum Wandel beitrug, war die starke Gemeinschaft der Union-Fans. Oft wird betont, dass die Fans das Herz des Vereins sind. Sie haben es geschafft, eine einladende und inklusive Atmosphäre zu schaffen. Das gemeinsame Fiebern in der Alten Försterei, einem der atmosphärischsten Stadien in Deutschland, zeigt, wie stark die Verbundenheit der Fans untereinander ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist das Singen der „Union“-Hymne direkt vor jedem Spiel, was ein Gefühl von Einheit und Stolz vermittelt.

    Engagement für gesellschaftliche Themen

    Union-Fans sind auch für ihr Engagement in sozialen und politischen Themen bekannt geworden. Initiativen zur Förderung von Toleranz und gegen Rassismus zeichnen den Verein und seine Anhänger aus und haben dazu beigetragen, das Image des „Schmuddelkindes“ zu wandeln. Stattdessen sind sie als Botschafter für Gemeinschaft und Zusammenhalt in ihrer Stadt aufgetreten, was ihre Stellung im deutschen Fußball weiter festigte.

    Der Einfluss des Erfolgs

    Wirtschaftlicher Aufschwung

    Mit dem sportlichen Erfolg kam auch der wirtschaftliche Vorteil. Ein starker Rückhalt durch die Fans führte zu höherem Ticketverkauf, besserem Merchandising und mehr Sponsoring-Partnerschaften. Union konnte Investitionen in das Team tätigen, was zu einer positiven Rückkopplungsschleife führte: Mehr Erfolg auf dem Platz sorgte für eine bessere finanzielle Situation, und bessere Spieler zogen bessere Leistungen nach sich.

    Imagewandel in der Öffentlichkeit

    Auch in der Öffentlichkeit hat sich das Bild der Union-Fans verändert. Wo andere Clubs manchmal mit einem schlechten Ruf behaftet waren, haben Union-Fans es geschafft, ein positives Narrativ zu kreieren. Sie sind nicht mehr nur die „Hässlichen“, sondern gelten als leidenschaftliche und authentische Föderation von Fußballenthusiasten, die ihren Verein bedingungslos unterstützen.

    Fazit

    Die Transformation der Union-Fans vom „kleinen, hässlichen Schmuddelkind“ hin zu respektierten und angesehenen Anhängern ist ein faszinierender Prozess, der die Kraft von Identität, Gemeinschaft und Engagement demonstriert. Der Aufstieg in die Bundesliga hat nicht nur die sportliche, sondern auch die soziale Dimension des Vereins gestärkt. Der Stolz der Fans ist größer denn je, und das kleine Schmuddelkind hat sich in einen selbstbewussten Akteur im deutschen Fußball verwandelt.

    Die Geschichte von Union Berlin und seinen Anhängern ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie sich selbst die tiefsten Wurzeln in der Vergangenheit in positive und respektierte Identität umformen lassen. Bleibt abzuwarten, wie sich diese Reise weiterentwickeln wird, doch eines steht fest: Die Union-Fans sind mehr als nur ein Teil des Spiels – sie sind ein unverzichtbarer Bestandteil des Fußballlebens in Deutschland.

  • Kleine Muskelverletzung bei Danny da Costa

    Kleine Muskelverletzung bei Danny da Costa


    Danny da Costa hat die Partie am Freitagabend nicht unbeschadet überstanden. Wie Trainer Bo Henriksen auf der Pressekonferenz nach dem 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach bekannt gab, zog sich der Defensivspezialist „eine kleine Muskelverletzung“ zu.


    „Ich denke, dass er nächste Woche trainieren kann“, gab Henriksen vorsichtig Entwarnung. Jedoch müsse er noch weitere Untersuchungen am Samstag abwarten. Ob da Costa im Heimspiel gegen den SC Freiburg am kommenden Samstag (15:30 Uhr) mitwirken kann, bleibt also vorerst abzuwarten.

    Zur ursprünglichen Meldung vom 7. März:

    Da Costa angeschlagen ausgewechselt

    Danny da Costa ist angeschlagen aus der Partie des 1. FSV Mainz 05 gegen Borussia Mönchengladbach gegangen. Bei einem Zweikampf im eigenen Strafraum tat sich der Abwehrspieler offenbar bei einem langen Schritt weh. Zwar konnte er daraufhin noch ein paar Minuten weiterspielen, doch wurde er schließlich positionsgetreu von Andreas Hanche-Olsen ersetzt.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



    Source link

    Hier sind fünf häufig gestellte Fragen (FAQ) zur kleinen Muskelverletzung bei Danny da Costa, die im Stil von Yoast erstellt wurden:

    FAQ zu Danny da Costa’s Muskelverletzung

    1. Was ist die genaue Diagnose von Danny da Costa?
    Die genaue Diagnose ist eine kleine Muskelverletzung, die im Training aufgetreten ist. Weitere Details bleiben vorerst inoffiziell, da das Team noch an der vollständigen Evaluierung arbeitet.

    2. Wie lange wird Danny da Costa voraussichtlich ausfallen?
    Die genaue Dauer der Abwesenheit ist derzeit noch unklar, aber medizinische Experten schätzen, dass er mindestens ein bis zwei Wochen pausieren muss, um sich zu erholen und wieder fit zu werden.

    3. Welche Maßnahmen werden zur Behandlung der Verletzung ergriffen?
    Danny da Costa wird unter ärztlicher Aufsicht behandelt, wobei Ruhe, Physiotherapie und eventuell entzündungshemmende Medikamente eingesetzt werden, um die Heilung zu unterstützen.

    4. Beeinflusst die Verletzung seine kommende Spielbereitschaft?
    Es wird erwartet, dass die Verletzung kurzfristig seine Spielbereitschaft beeinträchtigt. Das Trainerteam wird die Situation genau beobachten und entschieden, wann er wieder ins Training einsteigen kann.

    5. Gibt es bereits einen Ersatzspieler für ihn im Team?
    Der Verein hat mehrere Alternativen im Kader, die in der Lage sind, seine Position zu übernehmen. Das Trainerteam wird in den kommenden Spielen die Aufstellung entsprechend anpassen.

    Diese FAQs bieten eine schnelle Übersicht über die aktuelle Situation von Danny da Costa und informieren Fans und Interessierte über die Auswirkungen seiner Verletzung.

    Um einen Yoast-How-to-Block für eine kleine Muskelverletzung bei Danny da Costa zu erstellen, benötigen wir eine übersichtliche Anleitung. Hier ist ein Vorschlag, wie du das strukturieren könntest:


    How-to: Kleine Muskelverletzung bei Danny da Costa behandeln

    Schritt 1: Verletzung bewerten

    • Symptome überprüfen: Klopfen, Schwellungen oder Schmerzen im betroffenen Bereich feststellen.
    • Ruhe: Sofort von der Aktivität Abstand nehmen, um die Verletzung nicht zu verschlimmern.

    Schritt 2: Erste-Hilfe-Maßnahmen

    • Eis auflegen: Ein Eispack auf die betroffene Stelle legen, um Schwellungen zu reduzieren. 15-20 Minuten lang anwenden.
    • Kompression: Verwende einen elastischen Verband, um die betroffene Stelle zu stabilisieren und Schwellungen zu minimieren.
    • Hochlagern: Das Bein hochlagern, um die Durchblutung zu fördern.

    Schritt 3: Schmerzmanagement

    • Schmerzmittel: Bei Bedarf ein rezeptfreies Schmerzmittel (z. B. Ibuprofen oder Paracetamol) einnehmen, um Schmerzen zu lindern.

    Schritt 4: Überwachung der Heilung

    • Regelmäßige Kontrolle: Die Verletzung regelmäßig überprüfen. Wenn die Symptome nicht besser werden, einen Arzt aufsuchen.
    • Rest und Rehabilitation: Bei leichter Besserung mit sanften Dehnübungen beginnen und Belastungen langsam steigern.

    Schritt 5: Rückkehr zum Sport

    • Ärztliche Untersuchung: Vor der Rückkehr zum Training oder Wettkampf eine medizinische Untersuchung durchführen lassen.
    • Schrittweise Wiederherstellung: Die Rückkehr zum Sport schrittweise gestalten und auf den eigenen Körper hören.

    Zusammenfassung: Bei einer kleinen Muskelverletzung, wie sie bei Danny da Costa aufgetreten ist, sollten sofortige Erste-Hilfe-Maßnahmen ergriffen, die Verletzung sorgfältig überwacht und die Rückkehr zum Sport geplant erfolgen. Bei Zweifeln immer einen Arzt konsultieren.


    Dieser Block kann in deinen Content eingefügt werden, um detaillierte Anweisungen zur Behandlung der Verletzung zu geben. Achte darauf, dass die Informationen an die jeweilige Zielgruppe angepasst sind!

  • Kleine Muskelverletzung bei Danny da Costa

    Kleine Muskelverletzung bei Danny da Costa


    Danny da Costa hat die Partie am Freitagabend nicht unbeschadet überstanden. Wie Trainer Bo Henriksen auf der Pressekonferenz nach dem 3:1 gegen Borussia Mönchengladbach bekannt gab, zog sich der Defensivspezialist „eine kleine Muskelverletzung“ zu.


    „Ich denke, dass er nächste Woche trainieren kann“, gab Henriksen vorsichtig Entwarnung. Jedoch müsse er noch weitere Untersuchungen am Samstag abwarten. Ob da Costa im Heimspiel gegen den SC Freiburg am kommenden Samstag (15:30 Uhr) mitwirken kann, bleibt also vorerst abzuwarten.

    Zur ursprünglichen Meldung vom 7. März:

    Da Costa angeschlagen ausgewechselt

    Danny da Costa ist angeschlagen aus der Partie des 1. FSV Mainz 05 gegen Borussia Mönchengladbach gegangen. Bei einem Zweikampf im eigenen Strafraum tat sich der Abwehrspieler offenbar bei einem langen Schritt weh. Zwar konnte er daraufhin noch ein paar Minuten weiterspielen, doch wurde er schließlich positionsgetreu von Andreas Hanche-Olsen ersetzt.

    LIGAINSIDER-DURCHSCHNITTSNOTE in den letzten VIER Jahren



    Source link

    Hier ist ein Beispiel für ein FAQ im Yoast-Format zu kleinen Muskelverletzungen bei Danny da Costa:

    FAQ zu kleinen Muskelverletzungen bei Danny da Costa

    Frage 1: Was ist eine kleine Muskelverletzung?

    Antwort: Eine kleine Muskelverletzung bezieht sich in der Regel auf Zerrungen oder kleinere Risse in den Muskelsträngen. Diese Verletzungen können durch Überlastung, plötzliche Bewegungen oder mangelndes Aufwärmen entstehen.

    Frage 2: Wie wurde die Muskelverletzung von Danny da Costa diagnostiziert?

    Antwort: Die Diagnose einer Muskelverletzung bei Danny da Costa erfolgte in der Regel durch eine klinische Untersuchung sowie bildgebende Verfahren wie Ultraschall oder ein MRT, um den Schweregrad der Verletzung festzustellen.

    Frage 3: Wie lange ist Danny da Costa voraussichtlich verletzt?

    Antwort: Die genaue Dauer der Verletzung hängt vom Schweregrad ab. Bei kleinen Muskelverletzungen kann die Genesung in der Regel zwischen einer und vier Wochen dauern, abhängig von der Rehabilitation und dem individuellen Heilungsprozess.

    Frage 4: Welche Behandlungsmaßnahmen werden für kleine Muskelverletzungen empfohlen?

    Antwort: Zu den empfohlenen Behandlungsmaßnahmen gehören Ruhe, Eisbehandlung zur Schmerzlinderung, Kompression, und Elevation. In einigen Fällen kann auch Physiotherapie zur Unterstützung der Genesung beitragen.

    Frage 5: Kann Danny da Costa nach der Verletzung wieder voll leistungsfähig werden?

    Antwort: Ja, in den meisten Fällen können Spieler nach einer kleinen Muskelverletzung vollständig genesen und zu ihrer vollen Leistungsfähigkeit zurückkehren, vorausgesetzt, dass sie die nötigen Rehabilitationsmaßnahmen ergreifen und sich ausreichend Zeit zur Heilung geben.

    Diese FAQ kann je nach Aktualität und neuen Informationen zu Danny da Costas Verletzung angepasst werden.

    Ein Yoast-How-To-Block ist eine strukturierte Anleitung, die dem Leser hilft, ein bestimmtes Problem zu lösen oder eine bestimmte Aufgabe zu erledigen. Hier ist ein Beispiel, wie man einen How-To-Block zu einer kleinen Muskelverletzung bei Danny da Costa erstellen kann:

    How-To: Kleine Muskelverletzung bei Danny da Costa behandeln

    Schritt 1: Ruhe gönnen

    • Lassen Sie den betroffenen Muskel ruhen. Vermeiden Sie Aktivitäten, die Schmerzen verursachen oder die Verletzung verschlimmern könnten.

    Schritt 2: Eis anwenden

    • Legen Sie Eis auf die verletzte Stelle für 15-20 Minuten alle 1-2 Stunden. Verwenden Sie ein Tuch, um Hautschäden zu vermeiden.

    Schritt 3: Kompression

    • Verwenden Sie einen elastischen Verband, um den verletzten Bereich sanft zu komprimieren und Schwellungen zu reduzieren. Achten Sie darauf, nicht zu fest zu wickeln.

    Schritt 4: Hochlagern

    • Lagern Sie das betroffene Bein hoch, um Schwellungen zu minimieren. Ideal ist eine Position, in der der verletzte Bereich über Herzhöhe liegt.

    Schritt 5: Sanfte Dehnung und Rehabilitation

    • Beginnen Sie nach ein paar Tagen mit sanften Dehnungs- und Mobilitätsübungen, sobald die Schmerzen nachlassen. Konsultieren Sie einen Physiotherapeuten für ein gezieltes Reha-Programm.

    Schritt 6: Rückkehr zum Sport

    • Beginnen Sie mit leichten Übungen und steigern Sie die Intensität langsam. Achten Sie darauf, dass keine Schmerzen auftreten, bevor Sie zu intensiveren Aktivitäten zurückkehren.

    Hinweis:

    • Konsultieren Sie einen Arzt, wenn die Verletzung nicht innerhalb weniger Tage besser wird oder sich die Symptome verschlimmern. Es ist wichtig, ernsthafte Verletzungen auszuschließen.

    Abschluss

    Mit diesen Schritten kann Danny da Costa seine kleine Muskelverletzung effektiv behandeln und hoffentlich schnell wieder ins Training zurückkehren.


    Dieser Block kann in ein bestehendes CMS eingefügt werden und bietet eine klare, schrittweise Anleitung, die für Leser leicht verständlich ist.

  • “Kleine Schritte” aus der Krise: Kovac warnt vor

    “Kleine Schritte” aus der Krise: Kovac warnt vor


    Trainer Niko Kovac will Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund mit “kleinen Schritten” aus der Krise führen. “Wir müssen die kleinen Erfolgserlebnisse und Momente für uns irgendwo einsammeln, damit wir mit positiver Energie und positiven Ergebnissen nach vorne gehen”, sagte der 53-Jährige. Am Samstag empfängt der BVB den FC Augsburg (15.30 Uhr/Sky) und muss nach dem 1:1 unter der Woche gegen Lille in der Champions League in der Bundesliga wieder in die Spur finden – ein entscheidender Faktor dürfte Serhou Guirassy werden.

    Der Stürmer “ist unsere Lebensversicherung im Moment. Wir haben auf dieser Position nur ihn als richtigen Stoßstürmer, deswegen muss er immer ran und muss da durch. Dass jetzt Ramadan ist, erleichtert es ihm nicht, aber er ist ein absoluter Vollprofi”, sagte Kovac. Guirassy traf in den letzten beiden Liga-Spielen fünf Mal und ist Dortmunds Toptorschütze.

    Auch der zuletzt glücklose und in die Kritik geratene Julian Brandt dürfte in der Startelf stehen. “Ich möchte, dass er mein Vertrauen spürt und das tut er, denke ich. Deswegen werde ich mit ihm überhaupt nicht so hart ins Gericht gehen. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, er wird da schon wieder rauskommen bzw. dorthin kommen, wo wir ihn gerne hätten – und das geht nur mit Minuten”, sagte Kovac. Nicht im Kader sein wird hingegen Chelsea-Leihgabe Carney Chukwuemeka, der “noch kein grünes Licht” gegeben habe.

    Dortmund könnte gegen die Fuggerstädter zum ersten Mal in dieser Saison drei Liga-Spiele hintereinander gewinnen – einfach wird das aber nicht. “Augsburg ist eine Mannschaft, die sehr körperbetont Fußball spielt. Sie spielen mit einer sehr kompakten Fünferkette, die zuletzt wenig zugelassen hast.” Das Team von Trainer Jess Thorup könnte mit einem Sieg sogar an Punkten mit Dortmund gleichziehen.



    Source link
    Gerne! Bitte teilen Sie mir mit, um welches Thema es sich handelt, damit ich passende FAQs erstellen kann.

  • “Kleine Schritte” aus der Krise: Kovac warnt vor

    “Kleine Schritte” aus der Krise: Kovac warnt vor


    {
    “placeholderType”: “BANNER”
    }

    Kovac: Er ist unsere Lebensversicherung

    Niko Kovac schwärmt von einem BVB-Star – und bricht einmal mehr eine Lanze für Julian Brandt.

    Dortmunds Trainer Niko Kovac erklärt, warum er zuletzt nicht auf Julian Brandt in der Startelf setzte. Der BVB-Coach bewertet zudem die Leistung von Giovanni Reyna.

    Niko Kovac schwärmt von einem BVB-Star – und bricht einmal mehr eine Lanze für Julian Brandt.

    Trainer Niko Kovac will Bundesligist Borussia Dortmund mit „kleinen Schritten“ aus der Krise führen. „Wir müssen die kleinen Erfolgserlebnisse und Momente für uns irgendwo einsammeln, damit wir mit positiver Energie und positiven Ergebnissen nach vorne gehen“, sagte der 53-Jährige.

    {
    “placeholderType”: “MREC”
    }

    Am Samstag empfängt der BVB den FC Augsburg (15.30 Uhr) und muss nach dem 1:1 unter der Woche gegen Lille in der Champions League in der Bundesliga wieder in die Spur finden – ein entscheidender Faktor dürfte Serhou Guirassy werden.

    Der Stürmer „ist unsere Lebensversicherung im Moment. Wir haben auf dieser Position nur ihn als richtigen Stoßstürmer, deswegen muss er immer ran und muss da durch. Dass jetzt Ramadan ist, erleichtert es ihm nicht, aber er ist ein absoluter Vollprofi“, sagte Kovac. Guirassy traf in den letzten beiden Liga-Spielen fünf Mal und ist Dortmunds Toptorschütze.

    Kovac stärkt Brandt

    Auch der zuletzt glücklose und in die Kritik geratene Julian Brandt dürfte in der Startelf stehen. „Ich möchte, dass er mein Vertrauen spürt und das tut er, denke ich. Deswegen werde ich mit ihm überhaupt nicht so hart ins Gericht gehen. Er ist ein sehr wichtiger Spieler, er wird da schon wieder rauskommen bzw. dorthin kommen, wo wir ihn gerne hätten – und das geht nur mit Minuten“, sagte Kovac.

    {
    “placeholderType”: “MREC”
    }

    Nicht im Kader sein wird hingegen Chelsea-Leihgabe Carney Chukwuemeka, der „noch kein grünes Licht“ gegeben habe.

    Dortmund könnte gegen die Fuggerstädter zum ersten Mal in dieser Saison drei Liga-Spiele hintereinander gewinnen – einfach wird das aber nicht. „Augsburg ist eine Mannschaft, die sehr körperbetont Fußball spielt. Sie spielen mit einer sehr kompakten Fünferkette, die zuletzt wenig zugelassen hast.“ Das Team von Trainer Jess Thorup könnte mit einem Sieg sogar an Punkten mit Dortmund gleichziehen.



    Source link
    Gerne, ich helfe Ihnen gerne! Bitte teilen Sie mir das Thema mit, zu dem Sie die FAQs erstellen möchten.

  • Dem Tischtennis-Team des SV Werder gelingt eine kleine

    Dem Tischtennis-Team des SV Werder gelingt eine kleine


    Zwei Heimspiele innerhalb von nur drei Tagen können richtig viel Spaß machen: Nachdem es am Donnerstag bereits mit 3:0 über den TTC Bad Homburg gewonnen hatte, gewann das Tischtennis-Team des SV Werder nun auch mit 3:0 über den TTC Schwalbe Bergneustadt. Was die Bremer denn auch ausgelassen mit einer La Ola-Welle und den 550 Zuschauern in der Klaus-Dieter Fischer-Halle feierten. „Eine überragende Teamleistung“, jubelte Teammanager Sascha Greber.

    Sicher war nach dem zweiten Sieg über ein Team aus der Tabellenmitte der Tischtennisbundesliga: Der Mittelfeldkonkurrenz ist der SV Werder derzeit mehr als gewachsen. Das ist eine gute Nachricht in einer Saison, die angesichts von lediglich zwölf Meldungen für die TTBL der kommenden Spielzeit ohnehin ohne Absteiger auskommen wird. Geht aber noch etwas in Richtung der Play-Offs? „Die haben wir abgehakt: Wir wollen die Saison bestmöglich beenden und dann mit einem guten Gefühl starten“, so Greber.

    Trotz der Serie sind die Play-Offs kein Thema

    Der sechste Platz, auf den die Bremer nach dem zweiten Heimsieg kletterten, täuscht ein bisschen: Stolze sechs Punkte trennen Werder vom Tabellenvierten Fulda-Maberzell. Das wird in den verbleibenden vier Partien nur sehr schwer aufzuholen sein. Es bedeutet aber nicht, dass der SVW keinen Spaß mehr im Saisonfinale haben darf. Das Spiel gegen Bergneustadt hatte schon gut begonnen. Beim glatten 3:0-Erfolg über Adrien Rassenfosse brachte der nun wieder an der Position eins geführte Mattias Falck seinem Gegner nicht nur die erste Niederlage in der Rückrunde bei. Der Bremer Topspieler revanchierte sich auch für die 2:3-Pleite aus dem Hinspiel, das Werder insgesamt ebenfalls mit 2:3 verloren hatte.

    Insofern wurde Falck der ihm zugedachten Rolle als Leader in jeder Hinsicht gerecht. Spätestens zur Satzmitte hatte sich der mit klaren Vorteilen versehene Schwede jeweils abgesetzt und deshalb hochverdient mit 3:0 gewonnen. Dem glatten Auftakt sollte eigentlich ein deutlich spannenderes Match folgen. Tatsächlich wurde das Duell zwischen Andrei Putuntica und Kanak Jha insgesamt auf einem noch höheren Niveau ausgetragen. Dabei war der Bremer eigentlich in der Außenseiterrolle gegen den auf Rang 28 der Weltrangliste geführten US-Amerikaner angetreten. Aber das war am Donnerstag, beim 3:2 über gegen Bad Homburgs Kristian Karlsson (Nr. 29 der Welt), ja auch nicht anders gewesen. Motiviert durch den Erfolg über einen Topspieler ging Putuntica sehr selbstbewusst an die Aufgabe und lieferte einmal mehr eine starke Leistung ab. Dabei schien das Duell gegen den keineswegs enttäuschenden Jha im zweiten Durchgang vor einer Wende zu stehen: Gleich drei Satzbälle hatte sich die Nummer eins der Gäste erarbeitet, und nachdem der erste zum 11:7 verwandelt war, stand es eben 1:1.

    Putuntica dominiert auch Jha

    Allerdings blieb das erwartbare Comeback des US-Amerikaners aus, und das lag an Andrei Putuntica: Der Bremer ließ sich nicht beeindrucken, zog im dritten Satz auf 4:1 und 7:2 davon und gewann diesen schließlich mit 11:7. Nervenstark konterte Putuntica jeden Versuch Kanak Jhas, das Duell mit einer Wende zu versehen. Dabei halfen ihm die starken Schläge aus der Defensive ebenso wie eine variable Eröffnung: Bei Bedarf wechselte Putuntica einfach auf Rückhand-Aufschläge. Die geschlossen gute Leistung perfekt machte schließlich Kirill Gerassimenko beim 3:0-Erfolg über den deutschen Topspieler Benedikt Duda: In diesem Duell kam zu keiner Zeit der Verdacht auf, der dominante Bremer würde es nicht gewinnen können. Mit einem ebenso tollen wie langen Ballwechsel nutzte Gerassimenko den zweiten Matchball und gab so das Startsignal zum Jubel in der Klaus-Dieter Fischer-Halle.

    Info

    Statistik:

    SV Werder Bremen – TTC Schwalbe Bergneustadt 3:0

    Falck – Rassenfosse 3:0 (11:8, 11:5, 11:6)

    Putuntica – Jha 3:1 (12:10, 7:11, 11:7, 11:7)

    Gerassimenko – B. Duda 3:0 (11:7, 11:7, 11:9)

    Zur Startseite



    Source link

  • Eine kleine Revolution bei Borussia Dortmund

    Eine kleine Revolution bei Borussia Dortmund


    Ein kleines Wort reichte dem Fußballtrainer Niko Kovac, um den Auftritt seines Tageshelden zu beschreiben. „Weltklasse“ sei die Leistung des Torjägers Serhou Guirassy gewesen, der vier Treffer zum 6:0-Sieg beigetragen und damit erstmals in seiner Profikarriere in einer Partie viermal getroffen hatte. „Das war ein perfekter Abend“, ergänzte der Nationalspieler Guineas, der bereits die Torjägerliste der Champions League vor Superstars wie Kylian Mbappé, Robert Lewandowski oder Harry Kane anführt. In der Bundesliga war er vor diesem 23. Spieltag mit neun Toren weit weniger effizient. Haben die Dortmunder also am Samstag den endgültigen Durchbruch eines Fußballers erlebt, der alle mitreißen kann?

    Das Gesicht dieses für Borussia Dortmund befreienden Abends mag Hans-Joachim Watzke gewesen sein, dessen ungetrübtes Lachen auf der Tribüne eine bislang verborgene Seite des Klubchefs sichtbar machte. Der heimliche Held war Pascal Groß, der vier Tore vorbereitet hatte, aber die große Hoffnung ist Guirassy.

    Denn zumindest auf den ersten Blick verkörperte der im vorigen Sommer für 18 Millionen Euro aus Stuttgart ins Revier transferierte Profi die stark schwankenden Ergebnisse zwischen nationalem und internationalem Wettbewerb wie kaum ein anderer. Wenn er jetzt auch in der Bundesliga regelmäßig träfe – so könnte man annehmen –, würden für das gesamte Team bessere Zeiten anbrechen. Wobei Guirassy auch in Partien ohne Tore häufig zu den stärksten Dortmundern zählte.

    Kovac schickt Groß bei Ballbesitz auf die Außenbahn

    Denn er arbeitet auch dann intensiv mit, wenn die Gegner den Ball haben. Er wartet nicht nur auf Torvorlagen, sondern bereichert den Spielaufbau, indem er sich in den engen Räumen des offensiven Mittelfeldes anbietet. „Ich würde Serhou gegen keinen Spieler der Welt tauschen“, hat der im Januar beim BVB entlassene Nuri Şahin im Herbst über Guirassy gesagt. Das war vielleicht ein wenig übertrieben, aber nicht erst seit der Show gegen Union ist der Nationalspieler Guineas neben Nico Schlotterbeck der zuverlässigste Stabilisator des launischen BVB-Konstrukts. Es hat allerdings lange gedauert, bis er auf diesem Niveau angekommen ist.

    Nach ersten Profistationen bei Stade Laval, AJ Auxerre und OSC Lille wechselte er 2016 zum 1. FC Köln in die Bundesliga, wo er – auch aufgrund von Verletzungen – drei Jahre lang eher mitschwamm. Erinnert wird bei den Rheinländern vor allen Dingen eine Szene aus einer richtungsweisenden Partie im Kampf um den Klassenverbleib gegen Werder Bremen, als Guirassy aus drei Metern das leere Tor verfehlte. Danach war das Kölner Urteil gefällt: Das ist keiner.

    „Weltklasse“: BVB-Coach Kovac ist voll des Lobes für seinen trefffreudigen Torjäger. Der Erfolg liegt auch an der Zusammenarbeit mit Pascal Groß.
    „Weltklasse“: BVB-Coach Kovac ist voll des Lobes für seinen trefffreudigen Torjäger. Der Erfolg liegt auch an der Zusammenarbeit mit Pascal Groß.AFP

    Zurück in Frankreich blieb er zunächst ein Mittelklassestürmer, schoss in einer Saison zehn Tore für Stade Rennes, in einem anderen Jahr traf er neunmal, aber kaum jemand konnte sich vorstellen, dass dieser Spieler in die Phalanx der Allergrößten vorstoßen würde. Doch die 28 Treffer in der vergangenen Bundesligasaison für den VfB Stuttgart waren ein Statement. Und dass Guirassy sich im laufenden Jahr nicht dauerhaft von den Krisendynamiken beim BVB herunterziehen ließ, ist beeindruckend. Nach dieser Partie besteht nun sogar die Hoffnung, dass er einen kongenialen Partner gefunden hat.

    Drei Guirassy-Treffer und Maxi Beiers 6:0 hatte Pascal Groß aufgelegt. Vier Assists eines Bundesligafußballers in einem einzigen Spiel gab es nach Angaben des Statistikdienstleisters „Opta“ seit Beginn der Datenerhebung erst zweimal: durch Christopher Nkunku für RB Leipzig gegen Schalke 2020 sowie acht Jahre zuvor durch Szabolcs Huszti für Hannover 96 beim Niedersachsen-Derby in Wolfsburg.

    Besser als Şahin scheint es Kovac zu gelingen, Groß ins Spiel des Teams zu integrieren, eine direkte Verbindung zu Guirassy herzustellen und nebenbei eine kleine BVB-Revolution in Gang zu setzen. In der jüngeren Vergangenheit wurde das alte Prinzip Flanke-Kopfball-Tor eher umgangen, Treffer sollten herauskombiniert werden. Weil aber Groß solch ein brillanter Flankengeber ist und Guirassy der passende Abnehmer, ändert sich das gerade.

    Ein Grund dafür ist, dass der defensive Zentrumsspieler Groß seit einigen Wochen bei Ballbesitz regelmäßig die Position mit dem Linksverteidiger tauschen soll. Dadurch kommt er oft in Räume weit vorne auf dem Flügel, aus denen er seine Bälle in den Strafraum schlagen kann. Zwei Guirassy-Treffer und das Tor von Beier bereitete er auf diese Art vor, blieb anschließend aber selbstkritisch. „Wir haben in dieser Saison kein einziges Mal zwei Spiele hintereinander in der Bundesliga gewonnen, das ist schon echt schwach.“

    Es ist also verständlich, dass die Angst vor dem nächsten Rückschlag noch nicht verflogen ist. Es sei dringend nötig, „mal drei, vier Spiele am Stück“ zu gewinnen, sagte Marcel Sabitzer, und nicht sofort wieder zusammenzufallen, wenn „dann auswärts wieder so ein ekliges Spiel kommt, wo wir uns den Schneid abkaufen lassen“. Auch Kovac mahnte: „Dieses Spiel ist ein schönes Zeichen, aber mehr auch nicht.“

    Hinter solchen Aussagen steckt das ewige Problemthema beim BVB: Es gelingt nicht, die Spannung hoch zu halten und dauerhaft mit der erforderlichen ­Intensität zu arbeiten. Der abermals schwache Karim Adeyemi forderte erst mal sehr forsch zwei freie Tage, statt fokussiert zu bleiben, was Guirassy eher nicht tun würde. Der Stürmer ist auch deshalb solch ein bedeutsamer Spieler, weil er zwar auf die Vorlagen der Kollegen angewiesen ist, aber relativ unabhängig von den Leistungsschwankungen und Stimmungen seiner Mannschaft bleibt. Das trifft wahrlich nicht auf viele Dortmunder Profis zu.



    Source link

  • Eine kleine Revolution bei Borussia Dortmund

    Eine kleine Revolution bei Borussia Dortmund


    Ein kleines Wort reichte dem Fußballtrainer Niko Kovac, um den Auftritt seines Tageshelden zu beschreiben. „Weltklasse“ sei die Leistung des Torjägers Serhou Guirassy gewesen, der vier Treffer zum 6:0-Sieg beigetragen und damit erstmals in seiner Profikarriere in einer Partie viermal getroffen hatte. „Das war ein perfekter Abend“, ergänzte der Nationalspieler Guineas, der bereits die Torjägerliste der Champions League vor Superstars wie Kylian Mbappé, Robert Lewandowski oder Harry Kane anführt. In der Bundesliga war er vor diesem 23. Spieltag mit neun Toren weit weniger effizient. Haben die Dortmunder also am Samstag den endgültigen Durchbruch eines Fußballers erlebt, der alle mitreißen kann?

    Das Gesicht dieses für Borussia Dortmund befreienden Abends mag Hans-Joachim Watzke gewesen sein, dessen ungetrübtes Lachen auf der Tribüne eine bislang verborgene Seite des Klubchefs sichtbar machte. Der heimliche Held war Pascal Groß, der vier Tore vorbereitet hatte, aber die große Hoffnung ist Guirassy.

    Denn zumindest auf den ersten Blick verkörperte der im vorigen Sommer für 18 Millionen Euro aus Stuttgart ins Revier transferierte Profi die stark schwankenden Ergebnisse zwischen nationalem und internationalem Wettbewerb wie kaum ein anderer. Wenn er jetzt auch in der Bundesliga regelmäßig träfe – so könnte man annehmen –, würden für das gesamte Team bessere Zeiten anbrechen. Wobei Guirassy auch in Partien ohne Tore häufig zu den stärksten Dortmundern zählte.

    Kovac schickt Groß bei Ballbesitz auf die Außenbahn

    Denn er arbeitet auch dann intensiv mit, wenn die Gegner den Ball haben. Er wartet nicht nur auf Torvorlagen, sondern bereichert den Spielaufbau, indem er sich in den engen Räumen des offensiven Mittelfeldes anbietet. „Ich würde Serhou gegen keinen Spieler der Welt tauschen“, hat der im Januar beim BVB entlassene Nuri Şahin im Herbst über Guirassy gesagt. Das war vielleicht ein wenig übertrieben, aber nicht erst seit der Show gegen Union ist der Nationalspieler Guineas neben Nico Schlotterbeck der zuverlässigste Stabilisator des launischen BVB-Konstrukts. Es hat allerdings lange gedauert, bis er auf diesem Niveau angekommen ist.

    Nach ersten Profistationen bei Stade Laval, AJ Auxerre und OSC Lille wechselte er 2016 zum 1. FC Köln in die Bundesliga, wo er – auch aufgrund von Verletzungen – drei Jahre lang eher mitschwamm. Erinnert wird bei den Rheinländern vor allen Dingen eine Szene aus einer richtungsweisenden Partie im Kampf um den Klassenverbleib gegen Werder Bremen, als Guirassy aus drei Metern das leere Tor verfehlte. Danach war das Kölner Urteil gefällt: Das ist keiner.

    „Weltklasse“: BVB-Coach Kovac ist voll des Lobes für seinen trefffreudigen Torjäger. Der Erfolg liegt auch an der Zusammenarbeit mit Pascal Groß.
    „Weltklasse“: BVB-Coach Kovac ist voll des Lobes für seinen trefffreudigen Torjäger. Der Erfolg liegt auch an der Zusammenarbeit mit Pascal Groß.AFP

    Zurück in Frankreich blieb er zunächst ein Mittelklassestürmer, schoss in einer Saison zehn Tore für Stade Rennes, in einem anderen Jahr traf er neunmal, aber kaum jemand konnte sich vorstellen, dass dieser Spieler in die Phalanx der Allergrößten vorstoßen würde. Doch die 28 Treffer in der vergangenen Bundesligasaison für den VfB Stuttgart waren ein Statement. Und dass Guirassy sich im laufenden Jahr nicht dauerhaft von den Krisendynamiken beim BVB herunterziehen ließ, ist beeindruckend. Nach dieser Partie besteht nun sogar die Hoffnung, dass er einen kongenialen Partner gefunden hat.

    Drei Guirassy-Treffer und Maxi Beiers 6:0 hatte Pascal Groß aufgelegt. Vier Assists eines Bundesligafußballers in einem einzigen Spiel gab es nach Angaben des Statistikdienstleisters „Opta“ seit Beginn der Datenerhebung erst zweimal: durch Christopher Nkunku für RB Leipzig gegen Schalke 2020 sowie acht Jahre zuvor durch Szabolcs Huszti für Hannover 96 beim Niedersachsen-Derby in Wolfsburg.

    Besser als Şahin scheint es Kovac zu gelingen, Groß ins Spiel des Teams zu integrieren, eine direkte Verbindung zu Guirassy herzustellen und nebenbei eine kleine BVB-Revolution in Gang zu setzen. In der jüngeren Vergangenheit wurde das alte Prinzip Flanke-Kopfball-Tor eher umgangen, Treffer sollten herauskombiniert werden. Weil aber Groß solch ein brillanter Flankengeber ist und Guirassy der passende Abnehmer, ändert sich das gerade.

    Ein Grund dafür ist, dass der defensive Zentrumsspieler Groß seit einigen Wochen bei Ballbesitz regelmäßig die Position mit dem Linksverteidiger tauschen soll. Dadurch kommt er oft in Räume weit vorne auf dem Flügel, aus denen er seine Bälle in den Strafraum schlagen kann. Zwei Guirassy-Treffer und das Tor von Beier bereitete er auf diese Art vor, blieb anschließend aber selbstkritisch. „Wir haben in dieser Saison kein einziges Mal zwei Spiele hintereinander in der Bundesliga gewonnen, das ist schon echt schwach.“

    Es ist also verständlich, dass die Angst vor dem nächsten Rückschlag noch nicht verflogen ist. Es sei dringend nötig, „mal drei, vier Spiele am Stück“ zu gewinnen, sagte Marcel Sabitzer, und nicht sofort wieder zusammenzufallen, wenn „dann auswärts wieder so ein ekliges Spiel kommt, wo wir uns den Schneid abkaufen lassen“. Auch Kovac mahnte: „Dieses Spiel ist ein schönes Zeichen, aber mehr auch nicht.“

    Hinter solchen Aussagen steckt das ewige Problemthema beim BVB: Es gelingt nicht, die Spannung hoch zu halten und dauerhaft mit der erforderlichen ­Intensität zu arbeiten. Der abermals schwache Karim Adeyemi forderte erst mal sehr forsch zwei freie Tage, statt fokussiert zu bleiben, was Guirassy eher nicht tun würde. Der Stürmer ist auch deshalb solch ein bedeutsamer Spieler, weil er zwar auf die Vorlagen der Kollegen angewiesen ist, aber relativ unabhängig von den Leistungsschwankungen und Stimmungen seiner Mannschaft bleibt. Das trifft wahrlich nicht auf viele Dortmunder Profis zu.



    Source link