Schlagwort: Kilian Fischer

  • VfL Wolfsburg verärgert über Handelfmeter

    VfL Wolfsburg verärgert über Handelfmeter


    Elfmeter-Ärger im DFB-Pokal

    “Soll er sich den Arm abschneiden, oder was?”


    Aktualisiert am 27.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Die entscheidende Szene: Kilian Fischer bekommt den Ball an den rechten Arm.Vergrößern des Bildes

    Die entscheidende Szene: Kilian Fischer bekommt den Ball an den rechten Arm. (Quelle: IMAGO/Michael Taeger)

    Das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal war für den VfL Wolfsburg bitter. Über die entscheidende Szene wurde sich im Nachgang heftig echauffiert.

    Der VfL Wolfsburg wollte am Mittwochabend ins Halbfinale des DFB-Pokals einziehen. Doch daraus wurde nichts. Die Niedersachsen verloren bei RB Leipzig mit 0:1 und schieden aus dem Wettbewerb aus. Doch das Zustandekommen des Treffers von Benjamin Šeško sorgte für Ärger im VfL-Lager.

    Was war passiert? Der Torschütze hatte die Führung für Leipzig per Handelfmeter erzielt. Dem Treffer ging eine durchaus strittige Entscheidung von Schiedsrichter Tobias Reichel voraus. Denn Šeško hatte VfL-Verteidiger Kilian Fischer den Ball zuvor aus äußerst kurzer Distanz an den Arm geschossen. Der Videoassistent korrigierte Reichel in der Folge nicht.

    Dementsprechend bedient war Wolfsburg Torhüter Marius Müller nach der Partie. “Ein Ausscheiden ist immer scheiße, aber mit so einer Entscheidung ist’s halt schwierig”, sagte der 31-Jährige am Sky-Mikrofon. Auf die Frage, ob der Pfiff zumindest halbwegs nachzuvollziehen sein, antwortete Müller: “Nein, nein, nein. Also auf gar keinen Fall.”

    Kurz darauf wurde der Keeper noch deutlicher. “Ich glaube, wenn du es auf dem Platz in der realen Geschwindigkeit siehst und dann auch im Fernsehen siehst, dann ist es niemals, niemals wirklich ein Handelfmeter”, sagte Müller. “Ich meine, was soll Kili machen: Soll er sich den Arm abscheiden, oder was?” Dass es in solchen Fällen keine klare Linie gebe, sei aber bereits seit Jahren “das große Problem.”

    Auch Wolfsburgs Sportdirektor Sebastian Schindzielorz zeigte sich enttäuscht darüber, wie das Aus zustande gekommen war. “Es ist richtig bitter, dass so eine Entscheidung dieses wichtige Spiel entscheidet”, erklärte er. “Ich glaube, das hatte das Spiel nicht verdient. Es hatte sich aber ein wenig abgezeichnet, denn der Schiedsrichter hat kein richtiges Gefühl für das Spiel bekommen.”

    VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl betonte, es sei “nicht nachzuvollziehen”, warum der Videoassistent Reichel nicht an den Bildschirm geschickt habe. “Er hat’s nicht gemacht. Warum, verstehe ich nicht”, sagte der Coach.



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  • Wolfsburg ärgert sich über Elfmeter gegen Leipzig

    Wolfsburg ärgert sich über Elfmeter gegen Leipzig


    Elfmeter-Ärger im DFB-Pokal

    “Soll er sich den Arm abschneiden, oder was?”


    26.02.2025 – 23:42 UhrLesedauer: 2 Min.

    Die entscheidende Szene: Kilian Fischer bekommt den Ball an den rechten Arm.Vergrößern des Bildes

    Die entscheidende Szene: Kilian Fischer bekommt den Ball an den rechten Arm. (Quelle: IMAGO/Michael Taeger)

    Das Ausscheiden aus dem DFB-Pokal war für den VfL Wolfsburg bitter. Über die entscheidende Szene wurde sich im Nachgang heftig echauffiert.

    Der VfL Wolfsburg wollte am Mittwochabend ins Halbfinale des DFB-Pokals einziehen. Doch aus dem Vorhaben wurde nichts. Die Niedersachsen verloren bei RB Leipzig mit 0:1 und schieden aus dem Wettbewerb aus. Doch das Zustandekommen des Treffers von Benjamin Šeško sorgte für Ärger im VfL-Lager.

    Was war passiert? Der Torschütze hatte die Führung für Leipzig per Handelfmeter erzielt. Dem Treffer ging eine durchaus strittige Entscheidung von Schiedsrichter Tobias Reichel voraus. Denn Šeško hatte VfL-Verteidiger Kilian Fischer den Ball zuvor aus äußerst kurzer Distanz an den Arm geschossen. Der Videoassistent korrigierte Reichel in der Folge nicht.

    Dementsprechend bedient war Wolfsburg Torhüter Marius Müller nach der Partie. “Ein Ausscheiden ist immer scheiße, aber mit so einer Entscheidung ist halt schwierig”, sagte der 31-Jährige am Sky-Mikrofon. Auf die Frage, ob der Pfiff zumindest halbwegs nachzuvollziehen sein, antwortete Müller: “Nein, nein, nein. Also auf gar keinen Fall.”

    Kurz darauf wurde der Keeper noch deutlicher. “Ich glaube, wenn du es auf dem Platz in der realen Geschwindigkeit siehst und dann auch im Fernsehen siehst, dann ist es niemals, niemals wirklich ein Handelfmeter”, sagte Müller. “Ich meine, was soll Kili machen: Soll er sich den Arm abscheiden, oder was?” Dass es in solchen Fällen keine klare Linie gebe, sei aber bereits seit Jahren “das große Problem.”

    Auch Wolfsburgs Sportdirektor Sebastian Schindzielorz zeigte sich enttäuscht darüber, wie das Aus zustande gekommen war. “Es ist richtig bitter, dass so eine Entscheidung dieses wichtige Spiel entscheidet”, erklärte er. “Ich glaube, das hatte das Spiel nicht verdient. Es hatte sich aber ein wenig abgezeichnet, denn der Schiedsrichter hat kein richtiges Gefühl für das Spiel bekommen.”

    VfL-Trainer Ralph Hasenhüttl betonte, es sei “nicht nachzuvollziehen”, warum der Videoassistent Reichel nicht an den Bildschirm geschickt habe. “Er hat’s nicht gemacht. Warum, verstehe ich nicht”, sagte der Coach.



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  • Fischer sitzt fest im VfL-Sattel

    Fischer sitzt fest im VfL-Sattel


    Kilian Fischer muss sich beim VfL Wolfsburg aktuell keine Gedanken machen, seinen Stammplatz auf der rechten Abwehrseite an einen seiner Konkurrenten zu verlieren. Der 24-Jährige, der im zurückliegenden Spiel gegen Bochum wegen seiner 5. Gelben Karte aussetzte, nahm laut Trainer Ralph Hasenhüttl sowohl offensiv als auch defensiv eine „sensationelle Entwicklung“, wodurch seine Rolle im Teamgefüge mit Nachdruck gefestigt wurde.


    Daran ändert auch der erste Startelfeinsatz von Neuzugang Mads Roerslev nichts, der gegen die Bochumer (1:1) ohnehin nicht seinen besten Tag erwischte und nach rund einer Stunde Platz für Sebastiaan Bornauw machen musste. „Ich fand es gar nicht so schlecht, wie es jetzt vielleicht rüberkommt“, so Hasenhüttl über Roerslev, „weil wir als Mannschaft insgesamt nicht so erfolgreich waren. Ich fand es zu Beginn sehr lebhaft auf außen.“

    Die Verdienste Fischers hat Hasenhüttl durch die kurze Auszeit aber keineswegs vergessen: „Trotzdem hat Kilian eine sehr gute Phase gehabt und es wäre auch vermessen zu sagen: Er ist jetzt raus“, so der Coach, der noch einmal den positiven Wandel Fischers hervorhob.

    „Kili hat eine unglaubliche Entwicklung genommen. Wenn man ihn jetzt im Training sieht, mit wie viel Selbstvertrauen und Selbstverständnis der Bursche aufläuft und auf dem Platz agiert, ist das ein meilenweiter Unterschied zu der Zeit, als ich hierhergekommen bin“, freute sich Hasenhüttl. „Da war er eigentlich das fünfte Rad am Wagen. Er hat gezeigt, dass er zu Recht diese Chance erhalten und dann einfach mit beiden Händen genutzt hat.“

    Fischer die Wolfsburg-Entwicklung in Person

    Dass sich beim VfL Wolfsburg unter der Regie Hasenhüttls in den letzten Wochen und Monaten nicht nur Fischer, sondern das gesamte Team entwickelt hat, ist recht gut an der Tabellensituation zu erkennen. Die Mannschaft aus Niedersachsen befindet sich wieder in Reichweite zu den internationalen Rängen. Fischer sei ein Sinnbild für diesen Verlauf.

    „Wenn er jetzt noch anfangen würde, Tore zu schießen, dann wären wir da, wo wir hinwollen“, erläuterte der Übungsleiter auf der Pressekonferenz zum Pokalspiel gegen Leipzig (Mittwoch, 20:45 Uhr). „Im Training macht er das schon immer mehr und er ist in einer kontinuierlichen Entwicklung, bei der wir selber nicht genau wissen, wo das Limit ist.“

    Dass Fischer einen so massiven Sprung nach vorne gemacht hat, liege an seiner schwierigen Situation, die er phasenweise durchlief. „Wegen des Drucks, den er gespürt hat, dass immer Konkurrenz auf der Position da war, hat er sich einfach enorm weiterentwickelt. Deswegen freut mich das für so einen Spieler extrem“, gab Hasenhüttl zu Protokoll.

    Roerslev wird noch wichtig

    Für Roerslev klingt das zunächst zwar nicht besonders optimal, was Einsatzzeit angeht, allerdings erläuterte Hasenhüttl, dass der Däne in Zukunft „noch sehr viele Spiele“ machen werde.

    „Auch jetzt in der Rückrunde wird er ein wichtiger Bestandteil der Mannschaft sein. Er hat schon gezeigt, dass er Qualitäten hat, die wir brauchen und dementsprechend bin ich froh, dass ich ihn habe.“

    Sowohl im Pokalduell mit Leipzig als auch im darauffolgenden Bundesliga-Spiel gegen Werder Bremen ist aber aller Voraussicht nach mit Fischer in der ersten Elf zu rechnen …



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