Schlagwort: Kai Havertz

  • FC Bayern und BVB einzige Kandidaten bei Havertz?

    FC Bayern und BVB einzige Kandidaten bei Havertz?

    FC Bayern und BVB einzige Kandidaten bei Havertz?

    Die Transfergerüchte um Kai Havertz nehmen Fahrt auf. Der 24-jährige Offensivspieler von Chelsea gilt als einer der begehrtesten Spieler in der Bundesliga. Mit seinem Wechsel zu den Blues im Jahr 2020 hat sich Havertz dort zwar etabliert, dennoch gibt es zunehmend Anzeichen, dass er die Premier League verlassen könnte. Insbesondere zwei deutsche Klubs scheinen am stärksten interessiert: der FC Bayern München und Borussia Dortmund.

    Aktuelle Lage bei Chelsea

    Nach einer durchwachsenen Saison bei Chelsea, die nur mittelmäßige Ergebnisse lieferte, sind die perspektivischen Erwartungen an Havertz gesunken. Der Wechsel von Trainer Mauricio Pochettino könnte jedoch frischen Wind bringen, doch Berichte deuten darauf hin, dass die Londoner eventuell bereit sind, Havertz ziehen zu lassen, um die dringend benötigten finanziellen Mittel für neue Spieler zu generieren.

    Interesse des FC Bayern

    Der FC Bayern München hat sich wiederholt als ein potenzieller Zielort für Havertz positioniert. Laut interner Quellen prüfen die Verantwortlichen des Rekordmeisters die Möglichkeit, Havertz in die Münchner Offensive zu integrieren. “Wir schauen uns stets nach Talenten um, die unsere Mannschaft verstärken können”, wird ein Klubvertreter zitiert. Die Bayern haben bereits in der Vergangenheit in den eigenen Reihen nach seiner Rückkehr aus Leverkusen Ausschau gehalten, und der Fokus könnte erneut auf ihn gerichtet sein.

    Der Stand bei Borussia Dortmund

    Gleichzeitig hat auch Borussia Dortmund ein starkes Interesse an Havertz signalisiert. Die BVB-Scouting-Abteilung beobachtet den Spieler seit Längerem. Berichten zufolge planen die Verantwortlichen, die Offensivreihe zu verstärken, und Havertz würde gut ins aktuelle Profil passen. “Er hat das Potenzial, unsere kreative Achse zu beleben”, äußerte ein anonym bleibender BVB-Funktionär.

    Konkurrenz auf dem Markt

    Trotz des zunehmenden Interesses des FC Bayern und BVB könnte Havertz auch andere Optionen in Europa haben. Intern berichteten Quellen über mögliche Anfragen aus Spanien, insbesondere von Top-Klubs wie Real Madrid und FC Barcelona. Beide Vereine haben sich als Verfechter der Verpflichtung junger Talente präsentiert, und Havertz könnte als langfristige Investition in Betracht gezogen werden.

    Finanzielle Rahmenbedingungen

    Ein entscheidender Faktor für einen möglichen Transfer wird die finanzielle Flexibilität der interessierten Vereine sein. Die Ablöse, die Chelsea für Havertz verlangen könnte, wird auf etwa 60 bis 70 Millionen Euro geschätzt. Dies könnte für Dortmund eine größere Hürde darstellen, während der FC Bayern dank seiner soliden finanziellen Basis eher in der Lage ist, solche Summen zu stemmen.

    Meinungen der Experten

    Die Expertenmeinungen zu Havertz variieren stark. Während einige von seinem außergewöhnlichen Talent und seiner Spielintelligenz überzeugt sind, äußern andere Bedenken hinsichtlich seiner Konstanz. “Er ist ein Spieler, der unter dem richtigen Trainer und den richtigen Bedingungen aufblühen kann”, sagte ein Analyst. “Aber wird er das Risiko wert sein, sofern der Preis weiter steigt?”, fügte er hinzu.

    Die Zukunft von Havertz

    Der Sommertransfermarkt wird entscheidend für die Zukunft von Kai Havertz sein. Beide Vereine, der FC Bayern und Borussia Dortmund, werden versuchen, ihre besten Argumente zu präsentieren, um den Spieler zu gewinnen. Wesentliche Faktoren werden hierbei auch die persönliche Perspektive von Havertz und seine eigenen Präferenzen in Bezug auf die Karriere sein.

    Fazit der Gerüchteküche

    Obwohl bislang keine offiziellen Angebote vorliegen, haben die Gerüchte um einen möglichen Transfer von Kai Havertz Fahrt aufgenommen. Die anhaltende Diskussion über seine mögliche Rückkehr in die Bundesliga und die Hauptkandidaten FC Bayern und BVB sorgen nicht nur für Aufregung bei den Fans, sondern auch für strategische Überlegungen innerhalb der Clubs. Es bleibt abzuwarten, ob und wann die Situation konkrete Formen annehmen wird.

  • Wenn Dortmund und Bayern nicht anklopfen…

    Wenn Dortmund und Bayern nicht anklopfen…

    Wenn Dortmund und Bayern nicht anklopfen…

    Im Schatten der beiden Fußball-Giganten Borussia Dortmund und FC Bayern München finden zahlreiche Talente in der Bundesliga ihre Chance, sich zu beweisen. Doch was passiert, wenn diese beiden Traditionsvereine nicht anklopfen? Ein genauer Blick auf die Karrieren junger Spieler zeigt, dass sich auch abseits der großen Namen bemerkenswerte Geschichten entfalten.

    Die Nachwuchsförderung in der Bundesliga

    Die Bundesliga hat in den letzten Jahren verstärkt auf die Förderung junger Spieler gesetzt. Vereine wie RB Leipzig, Bayer 04 Leverkusen und die TSG Hoffenheim haben durch gezielte Scouting-Programme und Jugendakademien großes Potenzial entdeckt. Laut DFL-Statistik sind über 50 Prozent der in der Bundesliga eingesetzten Spieler unter 25 Jahre alt, was die junge, dynamische Ausrichtung der Liga unterstreicht.

    Aufstrebende Talente abseits der großen Namen

    Ein Beispiel für ein vielversprechendes Talent ist der 19-jährige Offensivspieler Jannik Haberer von SC Freiburg. Der Verein setzt auf eine Philosophie, die es jungen Spielern ermöglicht, sich in einem stabilen Umfeld weiterzuentwickeln. Haberer hat in dieser Saison bereits für Furore gesorgt und zeigt, dass auch abseits der großen Clubs Skandale stattfindet.

    „Ich fühle mich hier wohl und kann mich entfalten“, sagt Haberer. „Wenn Dortmund oder Bayern nicht anklopfen, hat das für mich keine Bedeutung. Ich konzentriere mich auf meine Entwicklung hier in Freiburg.“

    Die Rolle kleinerer Vereine im Fußball-Ökosystem

    Kleinere Vereine in der Bundesliga spielen eine entscheidende Rolle im Fußball-Ökosystem. Sie sind oft Sprungbrett für junge Talente, die bei großen Clubs nicht die nötigen Spielminuten erhalten würden. Ein Beispiel hierfür ist der FC Augsburg, der in den letzten Jahren mehrfach unbekannte Perspektivspieler aus der Region verpflichtet hat und ihnen die Möglichkeit gibt, sich in der Bundesliga zu beweisen.

    Die Herausforderung, Talenten eine Bühne zu bieten

    Vorstandsmitglied Stefan Reuter erklärt: „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Talente die Bühne bekommen, die sie benötigen. Nur so können wir sie langfristig halten und entwickeln.“ Dies gilt als Schlüsselstrategie, besonders wenn die großen Clubs nicht anklopfen.

    Transferpolitische Aspekte und die schleichende Abwanderung

    Die Abwanderung von Talenten zu großen Vereinen ist ein ständiges Thema in der Bundesliga. Spieler wie Kai Havertz und Timo Werner haben gezeigt, dass Talente oft den Verein wechseln, um in einer konkurrenzfähigeren Umgebung zu spielen. Aber was passiert, wenn Dortmund und Bayern nicht anklopfen?

    Experten warnen vor den Gefahren einer übermäßigen Abwanderung. „Wenn die großen Clubs nicht mehr anklopfen, könnte das Signal an die jungen Spieler sein, dass sie in ihrer aktuellen Umgebung stagnieren“, sagt Sportpsychologe Dr. Felix Kühn. „Dies kann zu langfristigen Auswirkungen auf die Entwicklung ihrer Karrieren führen.“

    Der Einfluss von Trainer-Philosophien

    Trainer spielen eine Schlüsselrolle bei der Entwicklung junger Spieler. Der Erfolg von Julian Nagelsmann bei RB Leipzig verdeutlicht, wie wichtig eine progressive und entwicklungsorientierte Philosophie ist. „Ich setze auf die Stärkung der Individualität jedes Spielers“, erläutert Nagelsmann. „Wenn Clubs wie Dortmund und Bayern nicht anklopfen, ist das oft ein Zeichen, dass junge Spieler Zeit zur Entwicklung brauchen.“

    Vorbildliche Ausbildung in der Jugend

    Ein weiterer Aspekt ist die Ausbildung in den Jugendakademien. Die DFB-Jugendakademien haben in den letzten Jahren zahlreiche Talente hervorgebracht, die inzwischen in der Bundesliga spielen. Diese Nachwuchsarbeit wird nicht nur von den großen Clubs geleistet. Viele kleinere Vereine haben ihren Fokus auf die eigene Jugendförderung gelegt, um mit top ausgebildeten Spielern im Bundesliga-Alltag bestehen zu können.

    Ausblick auf die Zukunft der Bundesliga

    Die Frage bleibt, wie sich die Bundesliga in der Zukunft entwickeln wird, wenn die großen Clubs wie Dortmund und Bayern möglicherweise nicht mehr die einzige Anlaufstelle für Talente sind. Der Fokus auf die individuelle Entwicklung und die Stärkung kleinerer Clubs könnte zu einer breiteren und vielfältigeren Liga führen.

    Analysten prognostizieren, dass die Bundesliga ihren Charakter als Talentschmiede bewahren sollte. „Wir müssen die Entwicklung junger Spieler weiterhin fördern und ihnen Möglichkeiten bieten, die sie verdienen“, sagt DFL-Chef Christian Seifert. „Nur so kann die Bundesliga international weiter an Bedeutung gewinnen und sich als starke Liga behaupten.“

    Zusammenfassung der Trends und Entwicklungen

    • Jugendförderung in der Bundesliga erreicht neue Höhen.
    • Wachstumspotenzial abseits von Bayern und Dortmund nicht zu unterschätzen.
    • Kleinere Vereine als Sprungbrett für Talente.
    • Die Trainer-Philosophie formt die Karrierewege junger Spieler.

    Die kommenden Saisons werden zeigen, wie sich die Struktur der Bundesliga entwickelt und ob die Klubs in der Lage sind, ihre Talente langfristig zu halten, auch wenn die großen Vereine nicht anklopfen.

  • Havertz-Hammer? FC Bayern und BVB wohl einzige Kandidaten

    Havertz-Hammer? FC Bayern und BVB wohl einzige Kandidaten

    Havertz-Hammer? FC Bayern und BVB wohl einzige Kandidaten

    Die Diskussion um einen möglichen Wechsel von Kai Havertz nimmt in den letzten Tagen Fahrt auf. Insbesondere die beiden Bundesliga-Rivalen FC Bayern München und Borussia Dortmund scheinen die Hauptanwärter auf die Dienste des 24-jährigen Offensivspielers zu sein. Havertz, der gegenwärtig beim FC Chelsea unter Vertrag steht, hat in den vergangenen Spielzeiten durch seine technischen Fähigkeiten und seine Torgefährlichkeit überzeugt.

    Sportliche Leistungen und Marktwert

    Kai Havertz hat sich in der Premier League als einer der vielversprechendsten Talente etabliert. In der vergangenen Saison erzielte er insgesamt 14 Tore und legte acht weitere Treffer auf. Seine Fähigkeiten als zentraler Mittelfeldspieler sowie als Stürmer machen ihn zu einem wertvollen Asset für jede Mannschaft. Der aktuelle Marktwert des Spielers liegt geschätzt bei etwa 60 Millionen Euro, was ihn für die beiden deutschen Top-Teams interessant macht.

    FC Bayern München: Ist Havertz eine strategische Entscheidung?

    Der FC Bayern München hat in der Sommertransferperiode verstärkt auf eine Verjüngung des Kaders gesetzt. Mit dem möglichen Wechsel von Havertz könnte der Verein eine innovative Offensivkraft gewinnen, die die aktuellen Spieler wie Thomas Müller und Leroy Sané ergänzen würde. Julian Nagelsmann, Cheftrainer des FC Bayern, zeigt sich seit längerem an flexiblen Spielertypen interessiert, und Havertz könnte genau in dieses Profil passen. Laut internen Quellen haben bereits erste Gespräche zwischen Bayern und Havertz‘ Beratern stattgefunden.

    Borussia Dortmund: Überraschung im Rennen um Havertz?

    Borussia Dortmund hat in den letzten Jahren mit einer Reihe von talentierten Spielern aufgewartet, allerdings kämpft der Verein weiterhin um Kontinuität. Das Interesse an Havertz könnte eine attraktive Möglichkeit sein, die offensive Abteilung zu stärken. Sportdirektor Sebastian Kehl hat bestätigt, dass der Verein aktiv nach Verstärkungen im Mittelfeld sucht. Ein Wechsel zu Dortmund könnte zudem die Rückkehr von Havertz in die Bundesliga bedeuten, was die Hoffnung auf eine Verstärkung der Teamdynamik schüren könnte.

    Wettbewerb und finanzielle Überlegungen

    Die finanzielle Lage beider Vereine könnte ausschlaggebend für einen potenziellen Transfer sein. Der FC Bayern hat traditionell die Möglichkeit, hohe Transferausgaben zu stemmen, während Dortmund für versteckte Talente bekannt ist. Beide Vereine könnten jedoch Schwierigkeiten haben, sich gegen die finanziellen Möglichkeiten von Clubs außerhalb Deutschlands durchzusetzen, welche ebenfalls an Havertz interessiert sein könnten, insbesondere aus der Premier League.

    Öffentliche Reaktionen und Expertenmeinungen

    In der Fußball-Community gibt es unterschiedliche Meinungen zu einem möglichen Wechsel von Havertz. Experten betonen, dass ein Transfer sowohl für den Spieler als auch für den Verein von entscheidender Bedeutung sein würde, um in den kommenden Saisons wettbewerbsfähig zu bleiben. „Havertz könnte das fehlende Puzzlestück sein, das beide Clubs benötigen“, meint der Sportjournalist Uwe Seeler.

    Zusammenfassung der Transfergerüchte

    • FC Bayern München und Borussia Dortmund sind die Hauptkandidaten für Kai Havertz.
    • Sein aktueller Marktwert wird auf etwa 60 Millionen Euro geschätzt.
    • Beide Clubs haben sportliche und finanzielle Interessen an Havertz.
    • Internationale Konkurrenz könnte eine Herausforderung darstellen.

    Zukunftsausblick im Transfermarkt

    Die kommenden Wochen werden entscheidend sein, um zu erkennen, ob Kai Havertz tatsächlich in die Bundesliga zurückkehrt. Beide Clubs müssen nicht nur in finanzieller Hinsicht ihre Optionen prüfen, sondern auch abwägen, wie Havertz in ihre jeweiligen Spielsysteme integriert werden könnte. Der Transfermarkt bleibt dynamisch, und jede Entwicklung könnte eine Welle von Spekulationen auslösen.

    Bislang gibt es noch keine offiziellen Bestätigungen seitens der Clubs oder des Spielers. Dennoch zeigt die wachsende Aufregung um eine Rückkehr des Talents in die Bundesliga, dass Havertz nach wie vor auf dem Radar der Top-Vereine steht.

  • Der bessere Klopp? – Deswegen ist Liverpool unter Slot noch

    Der bessere Klopp? – Deswegen ist Liverpool unter Slot noch


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  • Verletzung von Kai Havertz: Arsenal hat ein

    Verletzung von Kai Havertz: Arsenal hat ein


    Die Premier League versucht den Spielplan im Winter so zu gestalten, dass jedem Klub etwa zehn Tage ohne Pflichtspiel zur Verfügung stehen. Das Entgegenkommen soll den Spitzenfußballern eine Verschnaufpause verschaffen, und obwohl die Idee durch die zusätzlichen Spieltage in der Champions League kaum mehr umsetzbar ist, entschied sich der FC Arsenal dennoch spontan zu einem ei­nwöchigen Trainingslager. Möglich machte dies der direkte Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale sowie ein frühes Aus im FA Cup. Wie in der Vorsaison begab sich die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta in die Sonne Dubais. Der Plan war, dass sich die Spieler unter warmen Bedingungen erholen können und Kraft tanken für den Rest der Saison.

    Stattdessen hat sich nun die angespannte Verletzungssituation in der Offensive drastisch verschärft. Denn der deutsche Nationalspieler Kai Havertz zog sich bei einer Einheit in Dubai eine schwere Oberschenkelverletzung zu, die operiert werden muss; das Rehabilitationsprogramm von Havertz werde „voraussichtlich bis in die Vorbereitung auf die nächste Saison hinein andauern“. Womit, klar, diese Saison für ihn vorbei ist. Zur Entstehung der Verletzung schilderte Arteta, Havertz habe im Anschluss an eine Standardsituation einen Schuss blocken wollen, dabei das Bein gedehnt und dann etwas im Oberschenkel gespürt. Die Diagnose sei „unerwartet“ und ein „schwerer Schlag“, räumte der Trainer ein. Zusätzlich zu Havertz fehlen Arsenal derzeit die Leistungsträger Bukayo Saka und Gabriel Martinelli (beide Oberschenkel) sowie der ständig mit Verletzungen kämpfende Torjäger Gabriel Jesus (Kreuzband).

    So stehen im Angriff nur Leandro Trossard, Raheem Sterling und Ethan Nwaneri fit zur Verfügung – wobei keiner von ihnen Mittelstürmer ist. Zuletzt hatte der flexible Havertz diese Position bekleidet. Sein Langzeitausfall durchkreuzt das Titelstreben des Klubs. Im Ligaspiel bei Aufsteiger Leicester City am Samstagmittag setzte Arteta auf Trossard im Zentrum. Lange mangelte es an Durchschlagskraft, erst in der Schlussphase kam man durch einen Doppelpack des eingewechselten Mittelfeldspielers Mikel Merino zum 2:0-Pflichtsieg. Im Rahmen des Matches erzählte Arteta, dass sich aufgrund der Notlage im Angriff sogar der eigene Verteidiger William Saliba als Aushilfsstürmer angeboten habe. Saliba hatte in der Jugend mal vorn gespielt und einige Tore erzielt. Die Initiative wies Arteta charmant ab.

    In der Regel kostet ein geprüfter Weltklasse-Angreifer mindestens 75 Millionen Euro

    Seinen Frust über die Personallage hatte der Spanier schon kürzlich mit scharfen Worten kundgetan. Man habe die „klare Absicht“ gehabt, den eigenen Kader im Winter zu verstärken, dies jedoch diesmal „nicht geschafft“. Deshalb sei man „enttäuscht“, richtete Arteta unverblümt aus. Die Besetzung des Mittelstürmers gilt als neuralgische Stelle im Kader. Sowohl dem im November zurückgetretenen Sportchef Edu als auch seinem Interimsnachfolger Jason Ayto, der zuvor an dessen Seite gearbeitet hatte, ist es nicht gelungen, einen verlässlichen Torjäger zu verpflichten – trotz Gesamttransferausgaben von einer dreiviertel Milliarde Euro in viereinhalb Jahren. Bisher schien man zu sehr auf Jesus zu setzen, der 2022 für 50 Millionen Euro von Manchester City ausgelöst worden war.

    Zudem offerierte die Lösung mit Havertz im Angriff mehr Spielstärke sowie wegen dessen Laufstärke ein für den Gegner unangenehmes Pressing. Womöglich könnten aber auch die stattlichen Ablösesummen in der Vergangenheit zuletzt zum Problem geworden sein. In der Regel kostet ein geprüfter Weltklasse-Angreifer mindestens 75 Millionen Euro. Kryptisch erklärte Arteta, es gebe finanziell einige Dinge, bei denen man „in der Spur bleiben“ müsse. Die Vakanz im Management nach dem Edu-Abschied könnte nun vielleicht eine Chance für DFB-Weltmeister Per Mertesacker sein, der die Jugendakademie des Klubs seit Jahren profiliert leitet. Der 40-Jährige hatte einst im SZ-Interview gesagt, an Tätigkeiten wie speziell der des Sportdirektors interessiert zu sein.

    SZ PlusManCity in der Champions League

    :Ende der Generation Guardiola

    Nach der Pleite gegen Real droht Manchester City in der Champions League das früheste Aus seit 13 Jahren. Die Spieler machen einen erschreckend erschöpften Eindruck, selbst Trainer Pep Guardiola kommt in der Krise an seine Grenzen.

    Arsenals Zögern auf dem Transfermarkt in Hinblick auf einen Mittelstürmer passt zur Gemengelage. Zwar zählt der Klub inzwischen wieder zur europäischen Elite, aber der sehnlich erwartete große Titelgewinn steht weiter aus. Seit 21 Jahren wartet Arsenal auf die Premier-League-Meisterschaft, die Champions League hat man derweil noch nie gewonnen. In gewisser Hinsicht passt die gegenwärtige Stagnation des Vereins auf Spitzenniveau zur persönlichen Situation des Spielers Havertz. Seit seinem Wechsel zu den Gunners 2023 kommt er auf beachtliche 41 Torbeteiligungen in 85 Pflichtspielen. Damit hat er seine Bilanz im Vergleich zu seiner vorherigen Station beim Stadtrivalen Chelsea, mit dem er die Champions League 2022 gewonnen hatte, deutlich verbessert. Mit 15 Pflichtspieltoren ist er in dieser Saison sogar erfolgreicher als in all den anderen Jahren in England.

    Für den letzten Schritt von Havertz zu einem internationalen Ausnahmespieler hat es jedoch trotz der Veranlagung bisher nicht gereicht. Die Divergenz zeigt sich daran, dass von ihm in dieser Spielzeit neben der Verletzung ein verballerter Elfmeter bei der FA-Cup-Niederlage gegen Manchester United hängen bleiben wird. Daraufhin wurden er und seine schwangere Frau im Internet beleidigt und bedroht. Die Erwartung an ihn in London ist bisweilen immens – weil Arsenal so auf ihn angewiesen ist. Auch bei der Nationalelf dürfte Havertz‘ Fehlen eine Lücke reißen. Aufgrund der gleichzeitigen Abwesenheit von Niclas Füllkrug von West Ham United steht Bundestrainer Julian Nagelsmann für das Nations-League-Viertelfinale gegen Italien in Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach) nur ein erprobter Mittelstürmer zur Verfügung.

    Immerhin verschafft Kai Havertz der Zeitpunkt der Verletzung die unfreiwillige Möglichkeit, nach der Reha ausgeruht ins WM-Jahr zu starten.



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  • Havertz-Verletzung: Holt Arsenal vereinslosen Profi? Arteta

    Havertz-Verletzung: Holt Arsenal vereinslosen Profi? Arteta


    15-jähriger Dowman als Alternative 

    Havertz-Verletzung: Holt Arsenal vereinslosen Profi? Arteta will „jede Situation ausloten“

    ©IMAGO

    Nach dem monatelangen Ausfall von Nationalspieler Kai Havertz (25, zur Meldung) gehen Arsenal-Coach Mikel Arteta die Offensivoptionen aus. Im Winter-Transferfenster hatten die Gunners es versäumt, personell nachzulegen. Die Havertz-Verletzung und den dadurch entstandenen Engpass nannte Arteta am Freitag angesichts der hohen Belastung seiner Spieler einen „Unfall, der nur darauf wartet, zu passieren.“ Der spanische Übungsleiter schloss nicht aus, auf dem Markt für Vereinslose zu schauen, ob eine kurzfristige Verpflichtung Sinn macht.

    „Ich werde jede mögliche Situation ausloten und dann eine Entscheidung treffen“, sagte Arteta. Arsenal fehlen neben Havertz im Sturm auch Gabriel Martinelli (23), Bukayo Saka (23) und Gabriel Jesus (27) längerfristig. Bleiben Raheem Sterling  (30) und Leandro Trossard  (30), die nominell auf den Außen zuhause sind, und Ethan Nwaneri (17). Der frühere Leverkusener hatte im Trainingslager in Dubai eine schwere Oberschenkelverletzung erlitten und muss operiert werden.

    Die Zeitung „The Times“ stellte mit Ex-Chelsea-Veteran Diego Costa (36), dem früheren Real-Profi Mariano Díaz (31), dem 32-fachen uruguayischen Nationalspieler Maxi Gómez (28) und Wissam Ben Yedder (34) vier mögliche vereinslose Lösungen in den Raum. Letzterer ist mit 4 Millionen Euro Marktwert der derzeit wertvollste Profi ohne Vertrag, ob angesichts seiner Verurteilung zu zweieinhalb Jahren Gefängnis auf Bewährung wegen unter anderem Sexualdelikten eine Verpflichtung realistisch ist, ist mindestens fraglich. Zuletzt sprach der frühere französische Nationalspieler mit dem Venezia FC über einen Transfer, die Italiener entschieden sich aber dagegen. Auch ohne Verein sind aktuell etwa die Ex-Arsenal-Profis Lucas Pérez (36) und Carlos Vela (35) oder der Championship-erfahrene Britt Assombalonga (32).

    15-jähriger Dowman als Havertz-Ersatz in Arsenals Profikader?

    Als interne Alternative wurde Arteta am Freitag auf Top-Talent Max Dowman (15) angesprochen, der dem U18-Kader der Nord-Londoner angehört, in Dubai aber als eines von acht Talenten bei den Profis dabei war. „Ja, wir haben Max, wir haben auch viele andere Kids. Es ist eine große Chance für uns, sie in unserem Umfeld (bei den Profis; Anm. d. Red.) zu sehen“, sagte Arteta und verwies auf die geltenden Altersbeschränkungen der Premier League. Diese seien „im Moment klar und es ist sehr schwierig, das zu ändern.“

    Um im englischen Oberhaus spielberechtigt zu sein, müssen Spieler zu Saisonbeginn mindestens in der U16-Mannschaft registriert sein, Dowman gehörte damals laut der „Times“ aber der U15 an. Die Zeitung nennt die Möglichkeit einer Sondergenehmigung, um den Teenager in den Kader berufen zu können.

    © tm/imago - Hier über die Premier League mitdiskutieren (Link zu den England-Foren)



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