Schlagwort: Italien

  • Der Sport-Tag: Schock in Italien: Tabellenführer patzt

    Der Sport-Tag: Schock in Italien: Tabellenführer patzt



    Der Sport-Tag

    Schock in Italien: Tabellenführer patzt sensationell bei Aufsteiger

    Die SSC Neapel hat die Tabellenführung in der italienischen Serie A abgegeben. Der Ex-Meister verlor überraschend bei Aufsteiger Como 1907 1:2 (1:1) und liegt nun einen Punkt hinter Inter Mailand zurück. Der Titelverteidiger hatte am Samstag gegen CFC Genua glanzlos mit 1:0 (0:0) gewonnen. Neapel geriet durch ein Eigentor von Amir Rrahmani (7.) in Rückstand, Giacomo Raspadori (17.) gelang der Ausgleich. Assane Diao (77.) machte aber die vierte Saisonniederlage der Gäste perfekt. Der argentinische Weltmeister Lautaro Martínez (78.) traf derweil zum Inter-Sieg. Im Tor vertrat Josep Martinez den verletzten Yann Sommer, der nach einer Daumen-OP bis zu vier Wochen ausfällt.



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  • Serie A – Bericht: Hummels im Sommer wohl zurück nach

    Serie A – Bericht: Hummels im Sommer wohl zurück nach


    Rom (dpa) – Ex-Weltmeister Mats Hummels erwägt laut einem Medienbericht nach einem Auslandsjahr bei der AS Rom eine Rückkehr nach Deutschland. Die italienische Zeitung „La Repubblica“ meldete, dass es den 36-Jährigen zurück in die Nähe seiner Familie und seines Sohnes ziehe. Der Fußball-Routinier hat beim Serie-A-Verein noch einen Vertrag bis Saisonende. Er selbst sagte zuletzt, dass er im Sommer über seine Zukunft entscheiden wolle.

    In der italienischen Hauptstadt hatte Hummels einen denkbar schlechten Start und wurde zunächst nicht eingesetzt. Erst unter dem neuen Coach Claudio Ranieri schaffte es der Abwehrspieler ins Team und wurde zu einem Leistungsträger. „Aber seine Zukunft scheint irgendwo anders zu liegen, wahrscheinlich in Deutschland, um seine Karriere bei einem Bundesliga-Verein abzuschließen“, schrieb die in Rom erscheinende „Repubblica“.

    Hummels hatte in der Bundesliga für Borussia Dortmund und den FC Bayern München gespielt. Er wurde sechsmal Meister und gewann viermal den DFB-Pokal. 2013 und 2024 erreichte er mit dem BVB zweimal das Finale der Champions League, konnte den wichtigsten Vereinstitel im Fußball aber nicht gewinnen. Dafür wurde er 2014 mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister.

    © dpa-infocom, dpa:250225-930-386628/1



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  • Hummels im Sommer wohl zurück nach Deutschland

    Hummels im Sommer wohl zurück nach Deutschland


    Serie A

    Bericht: Hummels im Sommer wohl zurück nach Deutschland

    Aktualisiert am 25.02.2025 – 14:45 UhrLesedauer: 1 Min.

    Mats HummelsVergrößern des Bildes

    Könnte nach einer Saison in Rom schon wieder zurück nach Deutschland kommen: Mats Hummels. (Quelle: Luis Vieira/AP/dpa/dpa-bilder)

    Nach großen Anlaufschwierigkeiten überzeugt Mats Hummels in Rom. Die Zeit in Italien könnte aber bald schon wieder vorbei sein.

    Ex-Weltmeister Mats Hummels erwägt laut einem Medienbericht nach einem Auslandsjahr bei der AS Rom eine Rückkehr nach Deutschland. Die italienische Zeitung “La Repubblica” meldete, dass es den 36-Jährigen zurück in die Nähe seiner Familie und seines Sohnes ziehe. Der Fußball-Routinier hat beim Serie-A-Verein noch einen Vertrag bis Saisonende. Er selbst sagte zuletzt, dass er im Sommer über seine Zukunft entscheiden wolle.

    In der italienischen Hauptstadt hatte Hummels einen denkbar schlechten Start und wurde zunächst nicht eingesetzt. Erst unter dem neuen Coach Claudio Ranieri schaffte es der Abwehrspieler ins Team und wurde zu einem Leistungsträger. “Aber seine Zukunft scheint irgendwo anders zu liegen, wahrscheinlich in Deutschland, um seine Karriere bei einem Bundesliga-Verein abzuschließen”, schrieb die in Rom erscheinende “Repubblica”.

    Hummels hatte in der Bundesliga für Borussia Dortmund und den FC Bayern München gespielt. Er wurde sechsmal Meister und gewann viermal den DFB-Pokal. 2013 und 2024 erreichte er mit dem BVB zweimal das Finale der Champions League, konnte den wichtigsten Vereinstitel im Fußball aber nicht gewinnen. Dafür wurde er 2014 mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister.



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  • Italiens Horror-Woche in der Champions League

    Italiens Horror-Woche in der Champions League


    Mamma mia!

    Aktualisiert am 20.02.2025, 16:21 Uhr

    Noch vor wenigen Wochen blickten deutsche Klubs in der Champions League neidisch auf Italien. Doch in den Playoffs zeigten Vereine aus der belgischen und niederländischen Liga den Serie-A-Teams ihre Grenzen auf. Die gute Saison im Europapokal ist dahin.

    Mehr News zur Champions League

    Es ist noch gar nicht lange her, da war die italienische Fußballwelt eine andere. Am vorletzten Spieltag der neuen Ligaphase gewannen vier der fünf Teams in der Champions League ihre Partien, nur Juventus Turin spielte gegen den FC Brügge unentschieden.

    In der Tabelle standen mit den zwei Mailänder Vereinen AC und Inter sowie mit Atalanta Bergamo drei Klubs unter den Top Acht, die die direkte Achtelfinal-Qualifikation bedeutet hätten – mehr als alle anderen Länder. Mit Juventus hatte noch ein weiteres Team gute Chancen, ebenfalls in die Spitzengruppe zu rutschen. Vier italienische Teams in der heißen Phase der Champions League – damals gar nicht so unrealistisch.

    Die Träume von der europäischen Dominanz haben sich jedoch innerhalb von zwei Tagen ausgeträumt. Der italienische Fußball erlebte in den Rückspielen der Champions-League-Playoffs eine echte Horror-Woche. Gleich drei Klubs – Juventus, der AC Milan und Atalanta Bergamo – hatten mit PSV Eindhoven, Feyenoord Rotterdam und dem FC Brügge auf dem Papier eigentlich schlagbare Gegner aus kleineren Ligen erwischt. Doch am Ende enttäuschten alle drei Favoriten gegen die Klubs aus den Niederlanden und Belgien.

    Italienische Klubs blamieren sich in CL-Playoffs

    Während Juventus in Eindhoven eine 1:0-Führung aus dem Hinspiel verspielte, war das Ausscheiden vom AC Milan schon beim schwachen Auftritt in der Vorwoche in Rotterdam erkennbar gewesen. Doch besonders Atalanta lieferte im Rückspiel vor eigenem Publikum einen desaströsen Auftritt, leistete sich einen unnötigen Aussetzer auf dem Platz und machte mit einem Trainer, der den eigenen Spieler wegen eines verschossenen Elfmeters anging, negative Schlagzeilen.

    Statt möglicherweise vier Teams ist jetzt mit Inter Mailand nur noch ein italienischer Vertreter im Champions-League-Achtelfinale vertreten – zuletzt war dies in der Saison 2014/15 der Fall, als Juventus als einziger italienischer Klub die K.o.-Runde und letztlich auch das Finale erreichte. Ein Szenario, das sicherlich auch den Inter-Fans gefallen würde – doch im Achtelfinale wartet mit Feyenoord oder Eindhoven ein Team, das im Besiegen von italienischen Teams bereits Erfahrung hat.

    Trotzdem ist das Ausscheiden aus der Champions League nicht nur für die einzelnen Teams, sondern auch für die italienische Liga, eine herbe Enttäuschung. “Ein Desaster”, kommentierte Italiens wichtigste Sportzeitung “Gazzetta dello Sport”. Die Hoffnung, für gute Leistungen im Europapokal einen fünften Champions-League-Platz für die kommende Saison zu erhalten, muss der italienische Fußball damit endgültig aufgeben.

    Die großen Klubs aus Mailand und Turin scheinen aktuell aber sowieso mehr mit sich selbst beschäftigt zu sein. Besonders bei Juventus (Vierter in der Serie A) und Milan (Siebter) geht es in der nationalen Meisterschaft längst auch darum, überhaupt die Mindestziele zu erreichen. Um die Meisterschaft kämpft derweil Inter Mailand mit dem SSC Neapel, der als letztjähriger Zehntplatzierter in diesem Jahr gar nicht im Europapokal vertreten ist.

    Italienischer Fußball war in Europa zuletzt stark

    Dabei hatte die Serie A auf europäischer Ebene in den vergangenen Saisons eine Hochphase, in der Spielzeit 2022/23 waren die italienischen Klubs noch zu fünft in den Halbfinals der europäischen Wettbewerbe vertreten, darunter als Champions-League-Finalist. Mit dem ersten italienischen Titel in der Königsklasse seit 2010 klappte es nicht, dennoch stellt das Land mit Atalanta Bergamo und der AS Rom zuletzt immerhin zwei Europapokalsieger. Und in dieser Saison war die Serie A mit der Bundesliga eine der Ligen, die aufgrund guter Leistungen in Europa einen fünften Platz in der Champions League zugesprochen bekam.

    Dass es dieses Jahr so weitergeht, kann nach der aus italienischer Sicht enttäuschenden europäischen Woche erst einmal ausgeschlossen werden. Denn in den weiteren europäischen Wettbewerben sieht es nur ein wenig besser aus. In der Europa League strauchelte die AS Rom in den Playoffs gegen den FC Porto, mit dem Stadtrivalen Lazio ist aber zumindest ein Team sicher im Achtelfinale. Und in der Conference League ist Italien mit der AC Florenz, die nach zwei Finalniederlagen nun den dritten Anlauf startet, die Conference League zu gewinnen, ebenfalls nur mit einem Team vertreten.

    Der Höhenflug des italienischen Fußballs wurde auch mit dem sogenannten “Decreto Crescita” verbunden, einem 2019 verabschiedeten Gesetz, das den italienischen Teams Steuererleichterungen für im Ausland verpflichtete Spieler versprach. Ende 2023 wurde es wieder abgeschafft. Kritiker, die mit dieser Entscheidung einen Abschwung des italienischen Fußballs prognostizierten, darunter etwa Lazios Präsident Claudio Lotito, könnten jetzt wieder lauter werden.

    JTI zertifiziert
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    “So arbeitet die Redaktion” informiert Sie, wann und worüber wir berichten, wie wir mit Fehlern umgehen und woher unsere Inhalte stammen. Bei der Berichterstattung halten wir uns an die Richtlinien der Journalism Trust Initiative.



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  • Italiens Horror-Woche in der Champions League

    Italiens Horror-Woche in der Champions League


    Mamma mia!

    Aktualisiert am 20.02.2025, 12:50 Uhr

    Noch vor wenigen Wochen blickten deutsche Klubs in der Champions League neidisch auf Italien. Doch in den Playoffs zeigten Vereine aus der belgischen und niederländischen Liga den Serie-A-Teams ihre Grenzen auf. Die gute Saison im Europapokal ist dahin.

    Mehr News zur Champions League

    Es ist noch gar nicht lange her, da war die italienische Fußballwelt eine andere. Am vorletzten Spieltag der neuen Ligaphase gewannen vier der fünf Teams in der Champions League ihre Partien, nur Juventus Turin spielte gegen den FC Brügge unentschieden.

    In der Tabelle standen mit den zwei Mailänder Vereinen AC und Inter sowie mit Atalanta Bergamo drei Klubs unter den Top Acht, die die direkte Achtelfinal-Qualifikation bedeutet hätten – mehr als alle anderen Länder. Mit Juventus hatte noch ein weiteres Team gute Chancen, ebenfalls in die Spitzengruppe zu rutschen. Vier italienische Teams in der heißen Phase der Champions League – damals gar nicht so unrealistisch.

    Die Träume von der europäischen Dominanz haben sich jedoch innerhalb von zwei Tagen ausgeträumt. Der italienische Fußball erlebte in den Rückspielen der Champions-League-Playoffs eine echte Horror-Woche. Gleich drei Klubs – Juventus, der AC Milan und Atalanta Bergamo – hatten mit PSV Eindhoven, Feyenoord Rotterdam und dem FC Brügge auf dem Papier eigentlich schlagbare Gegner aus kleineren Ligen erwischt. Doch am Ende enttäuschten alle drei Favoriten gegen die Klubs aus den Niederlanden und Belgien.

    Italienische Klubs blamieren sich in CL-Playoffs

    Während Juventus in Eindhoven eine 1:0-Führung aus dem Hinspiel verspielte, war das Ausscheiden vom AC Milan schon beim schwachen Auftritt in der Vorwoche in Rotterdam erkennbar gewesen. Doch besonders Atalanta lieferte im Rückspiel vor eigenem Publikum einen desaströsen Auftritt, leistete sich einen unnötigen Aussetzer auf dem Platz und machte mit einem Trainer, der den eigenen Spieler wegen eines verschossenen Elfmeters anging, negative Schlagzeilen.

    Statt möglicherweise vier Teams ist jetzt mit Inter Mailand nur noch ein italienischer Vertreter im Champions-League-Achtelfinale vertreten – zuletzt war dies in der Saison 2014/15 der Fall, als Juventus als einziger italienischer Klub die K.o.-Runde und letztlich auch das Finale erreichte. Ein Szenario, das sicherlich auch den Inter-Fans gefallen würde – doch im Achtelfinale wartet mit Feyenoord oder Eindhoven ein Team, das im Besiegen von italienischen Teams bereits Erfahrung hat.

    Trotzdem ist das Ausscheiden aus der Champions League nicht nur für die einzelnen Teams, sondern auch für die italienische Liga, eine herbe Enttäuschung. “Ein Desaster”, kommentierte Italiens wichtigste Sportzeitung “Gazzetta dello Sport”. Die Hoffnung, für gute Leistungen im Europapokal einen fünften Champions-League-Platz für die kommende Saison zu erhalten, muss der italienische Fußball damit endgültig aufgeben.

    Die großen Klubs aus Mailand und Turin scheinen aktuell aber sowieso mehr mit sich selbst beschäftigt zu sein. Besonders bei Juventus (Vierter in der Serie A) und Milan (Siebter) geht es in der nationalen Meisterschaft längst auch darum, überhaupt die Mindestziele zu erreichen. Um die Meisterschaft kämpft derweil Inter Mailand mit dem SSC Neapel, der als letztjähriger Zehntplatzierter in diesem Jahr gar nicht im Europapokal vertreten ist.

    Italienischer Fußball war in Europa zuletzt stark

    Dabei hatte die Serie A auf europäischer Ebene in den vergangenen Saisons eine Hochphase, in der Spielzeit 2022/23 waren die italienischen Klubs noch zu fünft in den Halbfinals der europäischen Wettbewerbe vertreten, darunter als Champions-League-Finalist. Mit dem ersten italienischen Titel in der Königsklasse seit 2010 klappte es nicht, dennoch stellt das Land mit Atalanta Bergamo und der AS Rom zuletzt immerhin zwei Europapokalsieger. Und in dieser Saison war die Serie A mit der Bundesliga eine der Ligen, die aufgrund guter Leistungen in Europa einen fünften Platz in der Champions League zugesprochen bekam.

    Dass es dieses Jahr so weitergeht, kann nach der aus italienischer Sicht enttäuschenden europäischen Woche erst einmal ausgeschlossen werden. Denn in den weiteren europäischen Wettbewerben sieht es nur ein wenig besser aus. In der Europa League strauchelte die AS Rom in den Playoffs gegen den FC Porto, mit dem Stadtrivalen Lazio ist aber zumindest ein Team sicher im Achtelfinale. Und in der Conference League ist Italien mit der AC Florenz, die nach zwei Finalniederlagen nun den dritten Anlauf startet, die Conference League zu gewinnen, ebenfalls nur mit einem Team vertreten.

    Der Höhenflug des italienischen Fußballs wurde auch mit dem sogenannten “Decreto Crescita” verbunden, einem 2019 verabschiedeten Gesetz, das den italienischen Teams Steuererleichterungen für im Ausland verpflichtete Spieler versprach. Ende 2023 wurde es wieder abgeschafft. Kritiker, die mit dieser Entscheidung einen Abschwung des italienischen Fußballs prognostizierten, darunter etwa Lazios Präsident Claudio Lotito, könnten jetzt wieder lauter werden.

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  • Italien: Juventus verwehrt Inter den Sprung an die Spitze

    Italien: Juventus verwehrt Inter den Sprung an die Spitze


    Stand: 16.02.2025 23:10 Uhr

    Das “Derby d’Italia” in der Serie A ist an Juventus Turin gegangen. Der Rekordmeister schlug am Sonntagabend (16.02.2025) Titelverteidiger Inter Mailand 1:0 (0:0) und verbesserte sich auf Rang vier.

    Francisco Conceicao sorgte nach sehenswerter Vorarbeit von Winterzugang Randal Kolo Muani für die Entscheidung (74. Minute). Inter (54 Punkte) verpasste die Chance, an die Tabellenspitze zu springen, nachdem die SSC Neapel (56) am Samstag bei Lazio Rom 2:2 (1:1) gespielt hatte.

    • 25. Spieltag
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    Rom siegt ohne Hummels

    Mit Mats Hummels auf der Bank hat die AS Rom ihre Aufholjagd fortgesetzt. Der Klub aus der Hauptstadt gewann 1:0 (1:0) bei Parma Calcio, hat als Neunter aber weiterhin einen ordentlichen Rückstand auf die internationalen Plätze. Hummels kam in Parma nicht zum Einsatz.

    Der Argentinier Matias Soule (33.) erzielte den einzigen Treffer für Rom, das lange in Überzahl spielte: Parmas Giovanni Leoni (31.) hatte kurz vor dem Gegentreffer Rot gesehen. Allerdings entschied der Schiedsrichter bei Leonis Foulspiel zunächst auf Elfmeter für Rom und Gelb für den Parma-Abwehrspieler. Diese Entscheidungen revidierte er nach Sicht der Videobilder. Leoni musste vom Platz, statt Elfmeter gab es Freistoß. Soule war es egal: Er verwandelte den fälligen Freistoß zum Sieg. 

    Erneuter Rückschlag für Gosens

    Nationalspieler Robin Gosens erlitt mit der AC Florenz erneut einen Rückschlag. Das 0:2 (0:1) im eigenen Stadion gegen Aufsteiger Como 1907 war die zweite Niederlage in Serie. Die Fiorentina liegt weiter auf Rang sechs, die AC Mailand und der FC Bologna haben aber jeweils nur einen Punkt Rückstand – und ein Spiel weniger absolviert.



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  • Atalanta in Champions League – Von eigenem Coach verhöhnt:

    Atalanta in Champions League – Von eigenem Coach verhöhnt:


    Bergamo (dpa) – Nach dem Aus von Atalanta Bergamo in der Champions League hat Trainer Gian Piero Gasperini seinen eigenen Stürmerstar Ademola Lookman verhöhnt. Der Torjäger hatte gegen den FC Brügge einen Elfmeter zum möglichen 2:3-Anschlusstreffer verschossen – die Italiener verloren 1:3 und schieden nach einem 1:2 im Hinspiel in den Playoffs aus.

    „Lookman hätte den Elfmeter auf keinen Fall schießen dürfen. Er ist einer der schlechtesten Elfmeter-Schützen, die ich je gesehen habe“, sagte der Coach auf der Pressekonferenz und lächelte leicht. Selbst im Training verwandle der nigerianische Fußballer, der auch bereits für RB Leipzig gespielt hatte, nur wenige Strafstöße. „Er schießt wirklich schwach.“

    Gasperini sagte, dass eigentlich zwei andere Spieler als Schützen vorgesehen waren. Er mutmaßte, dass Lookman (27) nach seiner Einwechslung zur Pause und dann dem schnellen Tor zum 1:3 euphorisch gewesen sei und daher in der 61. Minute selbst vom Punkt antrat. Sein schwacher Versuch wurde pariert.

    Lookman mit emotionaler Replik bei Instagram: „Respektlos“

    Am Tag nach dem Aus von Atalanta reagierte der Stürmer, der in der vorigen Saison im Europa-League-Finale gegen Bayer Leverkusen alle drei Treffer zum 3:0-Sieg erzielt hatte, mit emotionalen Worten auf die Trainer-Schelte. „Auf so eine Art und Weise herausgepickt zu werden, tut nicht nur weh, sondern fühlt sich auch zutiefst respektlos an“, schrieb „Afrikas Fußballer des Jahres 2024“ bei Instagram.

    Lookman unterstrich einerseits, dass er stets hart für den Verein und die Fans in Bergamo kämpfe. Andererseits deutete er an, dass es schwierige Momente während seiner Zeit bei dem Verein gab. „Über die meisten davon habe ich nie gesprochen, denn meiner Meinung nach muss das Team immer geschützt werden und an erster Stelle stehen. Das, was letzte Nacht passiert ist, ist deshalb noch verletzender.“

    Nigerianer rechtfertigt sich: „Habe Verantwortung übernommen“

    Laut Gasperini waren Charles de Ketelaere und Mateo Retegui als Elfmeterschützen vorgesehen. Lookman aber schilderte, dass er just von einem der beiden aufgefordert wurde, den Strafstoß auszuführen. „Um dem Team zu helfen, habe ich in dem Moment die Verantwortung übernommen“, schrieb er und zeigte sich „traurig, an so einem Tag dieses Statement schreiben zu müssen“.

    © dpa-infocom, dpa:250219-930-380036/1



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  • Liveticker Juventus Turin – Inter Mailand 1:0

    Liveticker Juventus Turin – Inter Mailand 1:0


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    Liveticker Juventus Turin – Inter Mailand 1:0 | 25. Spieltag Serie A 2024/2025

    Serie A

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  • Italien: Inter rückt ganz dicht ran an Napoli

    Italien: Inter rückt ganz dicht ran an Napoli


    Stand: 10.02.2025 22:56 Uhr

    Der italienische Fußball-Meister Inter Mailand hat den erneuten Ausrutscher von Spitzenreiter SSC Neapel genutzt und den Rückstand auf seinen Vorgänger als italienischer Meister auf nur noch einen Punkt verkürzt. Gegen Champions-League-Kandidat AC Florenz und seinen deutschen Ex-Spieler Robin Gosens siegte der Titelverteidiger am Montag 2:1 (1:1).

    Vier Tage nach 0:3 -Niederlage bei der Fortsetzung des nach dem Kollaps von Edoardo Bove unterbrochenen Hinspiels in der Toskana unterstrich Inter durch den Erfolg nach einem Eigentor von Marin Pongracic (28. Minute) und einem Treffer von Marko Arnautovic (54.) – beides frühere Bundesliga-Profis – seine Ambitionen auf eine erfolgreiche Titelverteidigung. Die Fiorentina, für die Gosens in der Anfangsformation stand, kam eine Minute vor der Pause durch einen Handelfmeter von Rolando Mandragora nur zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

    • Serie A, 24. Spieltag
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    Neapel lässt auch gegen Udine Punkte liegen

    Die SSC Neapel hatte am Sonntag zum zweiten Mal in Folge Punkte liegen gelassen. Der Spitzenreiter kam gegen Udinese Calcio nur zu einem 1:1 (1:1), eine Woche zuvor hatte es bereits bei der AS Rom nur ein Remis gegeben.

    Scott McTominay (37.) hatte Napoli per Kopf verdient in Führung gebracht, nur drei Minuten später gelang dem früheren Berliner Jurgen Ekkelenkamp (40.) per Schlenzer aber der sehenswerte Ausgleich.

    Kolo Muani trifft doppelt bei Sieg von Juventus

    Der ehemalige Bundesligaprofi Randal Kolo Muani hat Juventus Turin mit einem Doppelpack zum Erfolg bei Como 1907 geschossen. Der französische Nationalspieler, den Juve bis Saisonende von Paris Saint-Germain ausgeliehen hat, traf beim 2:1 (1:1)-Sieg – und damit auch im dritten Spiel für den italienischen Fußball-Rekordmeister. Insgesamt kommt Kolo Muani seit seinem Wechsel in die Serie A bereits auf fünf Tore.

    Elfmeter bringt den Sieg

    Der 26-Jährige hatte Turin in Führung gebracht (34. und nach dem Ausgleich durch Assane Diao (45.+1) auch kurz vor Schluss vom Punkt die Nerven behalten: Kolo Muani verwandelte in der 89. Minute einen Foulelfmeter zum Sieg.



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  • AC Monza entlässt Bocchetti – und holt Vorgänger Nesta

    AC Monza entlässt Bocchetti – und holt Vorgänger Nesta


    Monza kämpft gegen den Abschied

    Erst entlassen, nun zurück: Klub verwirrt mit Trainerposten

    10.02.2025Lesedauer: 1 Min.

    Alessandro Nesta (l.): Er kehrt nach Monza zurück.Vergrößern des Bildes

    Alessandro Nesta (l.): Er kehrt nach Monza zurück. (Quelle: IMAGO/Jonathan Moscrop)

    Vor wenigen Wochen war der frühere Abwehrspieler Alessandro Nesta in Monza entlassen worden. Jetzt soll er dem abgeschlagenen Klub zum Klassenerhalt verhelfen.

    Die AC Monza hat sich nach der 1:5-Niederlage bei Lazio Rom von Coach Salvatore Bocchetti getrennt und einen alten Bekannten wieder auf den Trainerstuhl gesetzt. Wie der abstiegsbedrohte italienische Erstligist am Montag bekannt gab, folgt dem 38-Jährigen sein eigener Vorgänger nach: Alessandro Nesta, Weltmeister von 2006, war erst kurz vor Weihnachten freigestellt worden.

    Der frühere Weltklasseverteidiger hatte den Posten bei den Lombarden im vergangenen Sommer übernommen. Nachdem die Mannschaft in 17 Saisonspielen nur zehn Punkte holen konnte und damit auf dem letzten Platz der Serie A gestanden hatte, musste der 48-Jährige seinen Platz für den zehn Jahre jüngeren Bocchetti räumen.

    Dieser konnte die sportliche Talfahrt der AC allerdings nicht stoppen. Nur drei Punkte holte das Team in den sieben Spielen mit dem fünfmaligen italienischen Nationalspieler auf der Trainerbank. Inzwischen trennen den Tabellenletzten acht Punkte von einem Nichtabstiegsplatz.

    Für den alten und neuen Coach Nesta beginnt sein zweites Engagement bei den Norditalienern mit einem Heimspiel gegen die US Lecce (Sonntag, 15 Uhr im Liveticker bei t-online).



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