Dortmunds Spielmacher Julian Brandt (28) wurde diese Saison zu einem der Krisen-Gesichter von Borussia Dortmund. In der Liga erzielte er bislang drei Treffer, enttäuschte in den meisten Spielen. Jetzt muss er sogar um seinen Stammplatz bangen, Chelsea-Leihgabe Carney Chukwuemeka (21) drängt sich auf.
Ohne den verletzten Brandt gewann Dortmund nun überzeugend mit 6:0 gegen Union Berlin. Die Frage, die sich nun alle BVB-Fans stellen: Ist Dortmund ohne Brandt besser?
Brandt fehlt die Chef-Mentalität
Pro von SPORT BILD-Reporter Yannick Hüber: „Niko Kovac versuchte, Julian Brandt starkzureden, indem er ihn „in die Range“ mit Florian Wirtz und Jamal Musiala hob. Keine Frage: Brandt ist ein hochbegabter Fußballer mit großartigen technischen Fähigkeiten. Bei seinem Vergleich hat Kovac aber einen entscheidenden Punkt außer Acht gelassen: Wirtz ist mit gerade mal 21 Jahren schon eine Führungspersönlichkeit, und auch Musiala übernimmt im selben Alter immer mehr Verantwortung, indem er Spiele allein entscheidet.
Brandt hingegen ist immer nur so gut wie sein Team. Im Erfolg glänzt er. Bei Misserfolg fehlt ihm die Chef-Mentalität, um seine Kollegen aus der Krise zu ziehen. Vizekapitänsamt und Rückennummer 10 scheinen ihn eher zu belasten.
Das haben auch die Bosse erkannt, die derzeit nicht mit ihm verlängern wollen und mit Carney Chukwuemeka einen unbekümmerten Antreiber holten. In der aktuellen Situation ist Dortmund ohne Brandt daher besser.“
Viererpack!: Die gigantische Guirassy-Show
Quelle: Bild23.02.2025
BVB braucht Brandt für die Ziele
Contra von SPORT BILD-Reporter Jonas Ortmann: „Ohne Zweifel: Julian Brandt ist in dieser Saison nicht als Krisen-Bekämpfer aufgefallen. Die Bosse und Ex-Trainer Sahin haben weder sich noch dem dienstältesten Dortmund-Profi einen Gefallen getan, ihn als Vizekapitän und Nummer 10 zu positionieren. Die Binde ist für den introvertierten Kopfmenschen Brandt ein Rucksack.
In Dortmund heißt es auch deshalb schnell, „Schönwetterfußballer“ Brandt spiele nur gut, wenn es auch das Team tut. Das kann man aber auch anders sehen: Die Mannschaft funktioniert vor allem (und vielleicht nur) dauerhaft dann, wenn Brandt performt! Beispiele? Fast-Meisterschaft 2023 und Champions-League-Finaleinzug 2024, als er mit Top-Leistungen überzeugte und Mitspieler besser machte.
Besinnen sich Klub und Spieler wieder auf die Stärken und entlasten ihn, bleibt Brandt Dortmunds genialster Spieler. Vorangehen müssen andere.
Er kam, spielte und siegte. Jadon Sanchon zockte sich bei Borussia Dortmund in Windeseile in alle Fan-Herzen. Sein Abgang: ein schwerer Schlag. Nicht nur für den BVB, rückblickend auch für ihn selbst. Bei Manchester United wurde er zum Flop und Sündenbock. Nach einer kurzen Rückkehr nach Dortmund erlebt er nun beim FC Chelsea das nächste Drama.
Sein Start in London war phantastisch, doch dann fiel er wieder in ein Loch. Nun schlittert Chelsea immer tiefer in die Krise – und wieder knallt es um Ex-BVB-Star Jadon Sancho.
Jadon Sancho wieder der Sündenbock
An der Stamford Bridge läuft derzeit wenig zusammen. Chelsea steckt nach einem guten Saisonstart in einer tiefen Krise – und Sancho ist zum Krisen-Gesicht geworden. Zur neuen Saison aus Manchester ausgeliehen, zauberte er wie in besten Zeiten, bevor plötzlich der Stecker gezogen war. Nun steht er immer heftiger in der Kritik.
Erst kürzlich nahm sich Klublegende John Obi Mikel den Flügelstürmer mit drastischen Worten vor (hier die Aussagen lesen). Nun legt der Nigerianer noch einmal nach und poltert gegen den 24-Jährigen, was das Zeug hält. „Er hat uns mit ein paar guten Spielen betrogen“, schimpft Mikel in seinem Podcast. „Wir dachten, verdammt, jetzt kriegen wir diesen Sancho von Borussia Dortmund. Aber er ist wieder weg.“
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„Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist komplett verschwunden. Er kommt nicht mehr an Gegenspielern vorbei, kreiert keine Torchancen mehr. Er hilft dem Team nicht, wie er sollte. Jadon muss verdammt nochmal aufwachen.“
Knallharte Worte gegen den Ex-Dortmunder. Der kommt in den letzten elf Partien auf eine müde Torbeteiligung, kam zuletzt mehrfach nur noch von der Bank.
BVB-Profi Pascal Groß macht nach seiner Assist-Gala gegen Union Berlin ein ehrliches Geständnis. Und spricht über einen ganz besonderen Motivations-Push.
Nach zwei Auswärtspartien in Folge darf unsere Alemannia endlich wieder zu Hause ran – und empfängt am Samstag um 14 Uhr die U23 von Borussia Dortmund. Wir haben den BVB-Nachwuchs für euch abgecheckt.
Aufatmen nach torloser Pleitenserie – die Form: Der BVB II ist wieder zurück in der Spur. Nach dem 2:1-Sieg bei Schlusslicht Unterhaching zum Start in 2025 verliefen die folgenden drei Spiele so gar nicht nach Plan und gingen jeweils ohne eigenes Tor verloren. Auf die Niederlagen zu Hause gegen Arminia Bielefeld (0:4) und Hansa Rostock (0:2) sowie auswärts beim VfL Osnabrück (0:1) hatte die Mannschaft von Trainer Jan Zimmermann am letzten Wochenende jedoch die passende Antwort parat: Durch ein knappes 1:0 im Stadion Rote Erde gegen den SV Sandhausen konnten die Dortmunder den Abwärtstrend vorerst stoppen. Dank dem Dreier am späten Samstagnachmittag schob sich der BVB an seinen Gästen aus der Kurpfalz vorbei auf Platz zehn und hat aktuell mit 32 Zählern sechs Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.
Bruder von U21-Nationalspieler ins Team gelockt – die Wintertransfers: Borussia Mönchengladbach wollte ihn unbedingt halten, doch Tony Reitz entschied sich anders. Der Bruder des U21-Nationalspielers und Gladbacher Bundesligaprofis Rocco Reitz wechselte im Winter aus der Regionalliga-Reserve der Fohlenelf in die U23 von Borussia Dortmund. Wie der kicker berichtete, war der Wechsel eigentlich erst im Sommer geplant. Mit dem Sprung zu den Westfalen möchte der 20-jährige Tony seinen nächsten Karriereschritt einleiten und seine Chance im defensiven Mittelfeld des BVB II nutzen. Diese ist mit der Langzeitverletzung von Positionskonkurrent Felix Paschke nicht unbedingt kleiner geworden – allerdings verpasste auch Reitz nach seinem ersten Kurzeinsatz für Dortmund in Osnabrück das jüngste Spiel in Sandhausen mit einer Gehirnerschütterung. Neben dem Mittelfeld-Talent wechselte auch Arne Wessels von Oberligist SpVg Schonnebeck im Winter zum BVB II, wurde allerdings direkt wieder an seinen alten Verein verliehen. Auf der Abgangsseite bei den Dortmundern stehen zudem Justin Butler (SV Sandhausen), Leon Klußmann (Sportfreunde Siegen) und Leonardo Posadas (Hamburger SV II).
Rote Karte leitet die Niederlage ein – das Hinspiel: Ein Spiel, das man nicht verlieren muss – das dachte sich vermutlich der Großteil der 2600 mitgereisten Öcher Fans bei Abpfiff des Hinspiels im Stadion Rote Erde. Mit 0:3 hatten ihre Tivoli-Kicker an diesem Sonntagabend im September in Dortmund den Kürzeren gezogen, obwohl die Partie sich lange offen gestaltete. Nachdem es mit einem 0:0 in die Pause ging, traf Babis Drakas nach 58 Minuten quasi aus dem Nichts ins rechte, kurze Eck. Die Kaiserstädter waren nach diesem Rückstand zu unaufmerksam, daraus resultierend musste Jan-Luca Rumpf nach einem Fehlpass im Aufbau die Notbremse ziehen und sah die Rote Karte. Der BVB II nutzte seine Überzahl und besiegelte durch Julian Hettwer (79.) und Cole Campbell (83.) den Endstand. Es war ein gebrauchter Tag für unsere Mannschaft – aber jetzt ist Zeit für die Revanche mit unseren Heimfans im Rücken!
Jung, mutig, begehrt – der Spieler im Fokus: Da Angreifer und Topscorer Julian Hettwer (elf Tore und sechs Vorlagen in 18 Einsätzen) aktuell mit Rückenproblemen ausfällt, lenken wir unseren Fokus hier auf einen nicht minder wichtigen Spieler, der ähnlich begehrt sein dürfte wie das Sturmtalent: Franz Roggow. Der 22-jährige Mittelfeldmann kann in der laufenden Saison die meisten Einsatzminuten im Kader des BVB II aufweisen und verpasste lediglich ein Spiel gelbgesperrt. Mit seinem erlösenden 1:0 gegen Sandhausen brach er in der letzten Woche nicht nur den Torbann seines Teams, sondern betreibt bereits während der ganzen Spielzeit reichlich Werbung in eigener Sache. Übersicht, Zweikampfstärke und die Geilheit auf Erfolg – diese Attribute zeichnen Roggow, der seit Sommer 2023 in Dortmund spielt, aus. Der Vertrag des aus Brandenburg stammenden Sechsers endet im kommenden Juni, es soll etliche Interessenten für eine Verpflichtung geben – darunter ist wohl der 1. FC Köln, der auch an Teamkollege Hettwer dran sein soll…
Der BVB kann wieder siegen – und das eindrucksvoll. Beim 6:0-Sieg gegen Union Berlin war eine Szene abseits des Spielgeschehens interessant.
Dortmund – Der BVB fegte Union Berlin mit einem 6:0 aus dem eigenen Stadion. Auch nach einer komfortablen Führung blieb das Team gierig und spielte die Eisernen an die gelbe Wand. Nach Wochen der Rückschläge und der Kritik tat das gut. Eine Szene abseits des Spielgeschehens war bezeichnend. Im Zentrum: Dortmund-Keeper Gregor Kobel.
BVB-Befreiungsschlag? Szene um Gregor Kobel ist bezeichnend
Es war in der Mitte der zweiten Halbzeit, als ein hoher Ball auf Gregor Kobel kam. Der BVB-Keeper stürmte aus seinem Tor und fischte kurz vor seinem Gegenspieler Andrej Ilic die Kugel knapp vor der Sechzehnmeterlinie aus der Luft und hielt sie fest. Er brachte den Ball wieder ins Spiel.
Als sich das Spielgeschehen schon längst wieder in der gegnerischen Hälfte abspielte, platzte es aus Kobel heraus. Der Torwart sprang nochmal in die Luft und reckte die Faust in die Höhe. Freude pur!
BVB-Torwart Gregor Kobel jubelt nach starker Aktion – „so können wir zusammen erfolgreich sein“
Von außen betrachtet wirkte es so, als würde Druck vom Torwart abfallen. Von RUHR24 nach dem Spiel auf die Szene angesprochen, entgegnete Kobel: „Ich meine, ich bin ja auch ein emotionaler Typ. Ich glaube, wir brauchen eine gute Energie miteinander. Einander anfeuern, einander stark machen.“
Ein bisschen Selbstbestärkung, ein bisschen Selbstvertrauen, Mut zusprechen – das stärkt den Teamgeist beim BVB. Kobel: „Wenn einer eine geile Aktion hat, dann den pushen, den ein bisschen feiern, das gehört dazu. Ich meine, darum geht es. Und so können wir zusammen erfolgreich sein.“
BVB bleibt beim Thema Befreiungsschlag defensiv – jetzt geht es darum, es zu beweisen
Was das Thema „Befreiungsschlag“ angeht, hält sich Borussia Dortmund trotz des Kantersieges gegen Union Berlin bedeckt. „So ein Spiel tut sehr gut. Ich glaube, es gibt sehr viel Positives, was wir heute mitnehmen können vom ganzen Spiel. Aber wir müssen es natürlich jetzt auch beweisen. Die nächsten Wochen einfach was mitnehmen“, ordnete der BVB-Torwart den Sieg mit Blick auf die anstehenden Spiele ein.
Wie das vonstattengehen soll? „Die positiven Gefühle, die Tore, die gute Performance, all die Euphorie, die auch da aufkommt. Das aufsaugen und nächste Woche gut erholen, gut vorbereiten. Und dann natürlich Step by Step genauso weiter“, sagte Kobel.
Ähnliches ließen auch BVB-Kapitän Emre Can und Sportdirektor Sebastian Kehl verlauten. Dass Borussia Dortmund den Befreiungsschlag nicht zu früh verlautbaren will, ist nachvollziehbar und angesichts der bisherigen Saison nur klug. Nach einem fulminanten 6:0-Sieg gegen Union Berlin wird es aber immerhin einiges Positives geben, worauf Trainer Niko Kovac aufbauen kann.
Während Borussia Dortmund sich durch die Saison krampft, denken viele Fans mit Wehmut an die glorreichen Zeiten zurück. Wagt der BVB jetzt einen Anlauf, einen Meister-Macher zurückzuholen?
2011/12 war Ilkay Gündogan ein prägendes Gesicht der Mannschaft, die unter Jürgen Klopp das Double holte und Vereinsgeschichte schrieb. Schon einmal wagte Borussia Dortmund einen Anlauf zur Rückholaktion. Nun könnte erneut eine Tür aufgehen.
Holt Borussia Dortmund Gündogan zurück?
Fünf Jahre zog er im BVB-Mittelfeld die Fäden, 2016 schnappte sich Manchester City die Dienste des Strategen. Dort krönte er seine Karriere, prägte die erfolgreichste Ära der Klubgeschichte, wurde fünfmal englischer Meister und holte als Kapitän die Champions League. Es folgte der Abschied aus England. Der BVB bemühte sich um eine Rückkehr, wie Gündogan selbst verriet. Doch der Star sagte ab (hier die Gründe).
Er ging nach Barcelona, kehrte im vergangenen Sommer zu ManCity zurück. Doch diesmal ist alles anders. Mit Manchester erlebt er eine Horror-Saison, ist in der Meisterschaft weit abgeschlagen und nach der Demütigung gegen Real Madrid auch früh aus der Champions League raus. Das wird Konsequenzen haben. Die City-Bosse haben einen Umbruch und zahlreiche Abgänge beschlossen. Dazu gehört auch llkay Gündogan.
Gelingt der Coup im zweiten Anlauf?
Bei Borussia Dortmund dürfte man sofort aufhorchen. Mehr denn je hadert der BVB mit seinem Kreativzentrum, in dem jeder Spieler seiner Form meilenweit hinterherläuft. Ein Gündogan, wenn auch inzwischen 34 Jahre alt, könnte dieses Problem auf einen Schlag lösen. Ablösefrei wäre auch das Risiko einer solchen Star-Verpflichtung überschaubar.
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Wie schon 2023 hängt alles an einer Frage: Will Ilkay Gündogan zurück? Damals begründete er öffentlich seine Absage, sagte: „Ich habe eine starke Verbindung zum BVB. Dass Gerüchte auftauchen, war klar, aber für mich war das kein Thema, in die Bundesliga zurückzukehren.“ Ob sich diese Einstellung geändert hat?
Seit 20 Jahren führt er Borussia Dortmund, Ende dieses Jahres soll Schluss sein. Wie schwer Hans-Joachim Watzke das Loslassen fällt, hat sich schon mehrfach gezeigt. Öffentlich wie hinter den Kulissen mischt er noch immer fleißig mit.
Ruhestand genießen? Bei Watzke kaum denkbar. Und so kommt nun ein Hammer raus, den viele bereits geahnt haben. Trotz des Rückzugs bei Borussia Dortmund bleibt er dem Fußball erhalten.
Borussia Dortmund: Watzke kandidiert erneut
Er steht auf dem Trainingsplatz, auf der Tribüne, vor den Mikrofonen, in der Geschäftsstelle. Auch wenn die Entscheidungsgewalt inzwischen bei Nachfolger Lars Ricken liegt: So richtig kauft man „Aki“ Watzke seinen Rückzug noch nicht ab. Noch immer ist er massiv beim BVB involviert. In der aktuellen Krise hat er sein Engagement eher weiter verschärft als gemindert.
+++ Borussia Dortmund lange ohne Bensebaini? Kovac klärt auf +++
Ende des Jahres soll dennoch Schluss sein. Beim BVB zumindest (hier die Details). Jetzt ist aber klar: So manches anderes Amt will der Dortmunder Sport-Geschäftsführer nicht aufgeben. Sonne, Strand und Sauerland werden sein Leben auch 2026 nicht prägen – stattdessen kandidiert er nun erneut für einen großen Posten.
BVB-Boss will UEFA-Amt behalten
Seit 2023 sitzt Watzke im UEFA-Exekutivkomitee, dem höchsten Gremium des europäischen Fußballverbandes. Am 3. April wird dort neu gewählt. Bereits jetzt ist die Kandidatenliste veröffentlicht worden. Und: Hans-Joachim Watzke steht erneut drauf. Für vier weitere Jahren will er sich in das Komitee wählen lassen. Und es könnte nicht sein einziger Job bleiben.
Auch bei der DFL steht er als Mitglied und Sprecher des Präsidiums weit oben in der Hierarchie. Ohne Posten bei einem Profi-Klub ist eine erneute Kandidatur aber nicht möglich. Wie praktisch, dass die Neuwahlen des DFL-Präsidiums schon in diesem Herbst sind und damit kurz vor seinem BVB-Rückzug. Der Verdacht liegt nahe, dass das kein Zufall ist und er sich schnell noch in seinem Amt bestätigen lassen will.
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Und auch der DFB-Bundestag steht im September 2025 wieder an. Im deutschen Fußballverband ist Watzke derzeit Vize-Präsident. Steht er auch hier erneut zur Wahl? Ziemlich sicher wird man den Funktionär auch nach seinem Abschied aus dem BVB-Alltagsgeschäft weiter sehen. Denn selbst über eine Kandidatur für ein anderes Amt bei Borussia Dortmund wird bereits gemunkelt. Hier mehr dazu.
Exakt 104 Tage hatte Felix Agu auf diesen Moment warten müssen, wirklich schön war er dann aber nicht. Es stand am vergangenen Freitag bereits 0:3 aus Sicht des SV Werder Bremen, als der Flügelspieler eine halbe Stunde vor dem Abpfiff sein ersehntes Comeback gab. Am Ende musste bei Grün-Weiß bekanntlich ein 0:5 verarbeitet werden. Doch nach hartnäckigen Kniebeschwerden zuvor war das für Agu beinahe zweitrangig. Werder hat ab sofort wieder eine Option mehr auf den beiden Außenbahnen, nicht ausgeschlossen sogar, dass der Rechtsfuß beim DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr) in der Startelf steht.
„Felix ist eine Option für einen Einsatz von Beginn an. Er ist ein Spieler, der uns einiges gibt und wieder besser macht“, lobt Ole Werner den 25-Jährigen, der zuvor letztmals Anfang November beim spektakulären 2:1-Heimsieg gegen Holstein Kiel mitgewirkt hatte. Dort hatte es einen Zusammenprall mit einem Gegenspieler gegeben, Agu aber durchgehalten und nicht mit einer ernsthafteren Verletzung gerechnet. Bekanntlich kam es anders, der zuvor gesetzte Profi wurde wieder einmal notgedrungen zum Zuschauer.
Sein Selbstbewusstsein hat der gebürtige Osnabrücker durch die Zwangspause nicht eingebüßt. „Ich werde versuchen, mindestens an das vorherige Level anzuknüpfen, wenn nicht sogar wieder den nächsten Schritt zu gehen. Ich mache mir jedenfalls keine Gedanken darüber, dass ich vielleicht nicht auf meine Spielzeit komme“, hatte Agu kürzlich in einem Deichstube-Interview erklärt.
Womöglich schon am Dienstag wieder. Nachdem sich während seiner Abstinenz weder Derrick Köhn noch Issa Kaboré unverzichtbar auf der linken Seite gemacht haben, winkt nun eine Chance für Agu. „Felix hat jetzt schon wieder ein paar Wochen mit der Mannschaft trainiert und zeigt sich dort sehr gut“, meint Ole Werner. „Er hat in Freiburg positive Szenen gehabt, aber auch welche, in denen man ihm angemerkt hat, dass er ein bisschen raus war. Er ist aber grundsätzlich ein wichtiger Spieler für uns, bei dem wir uns sehr darüber freuen, dass er uns wieder zur Verfügung steht.“
Die Frankfurter verlieren verdient in München, da hilft auch ein tapferer Wikinger nichts. Das FR-Klassenbuch zur Klatsche beim Rekordmeister.
Tadellos
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Gut dabei
Kein Eintrag
Ganz okay
Rasmus Kristensen: Turm in der Schlacht. Warf sich in alle möglichen Schüsse, rettete auf der Linie, grätschte, stieß mit dem Kopf von Thomas Müller zusammen, ging zu Boden, kurz benommen, spielte mit Turban weiter. So sind die Dänen.
Can Uzun: Schwierige Rolle für den feinen Techniker. Spielte neben Ekitiké im Sturm, hatte wenig Bälle am Fuß, das mag er eigentlich nicht. Suchte dennoch mutig den Abschluss. Schoss in der ersten Halbzeit dreimal aufs Tor. Blieb zur Pause in der Kabine. Toppmöller wollte mehr Durchschlagskraft. Hat nicht geklappt.
Oscar Hojlund: Klaute viele Bälle. Sehr aufmerksam im Mittelfeld, musste sich mit Musiala auseinandersetzen. Verursachte eine brenzlige Situation, als er leichtfertig den Ball verlor. Machte nach 45 Minuten Platz.
So lala
Jean-Matteo Bahoya: Überraschend in der Anfangsformation, er sollte mit seinem Tempo für Verwirrung sorgen. Tat das anfangs, klaute einige Bälle, kreierte gleich die erste Torchance. Baute dann ab, ohne komplett zu enttäuschen.
Ansgar Knauff: Sein Tempo hat den Ausschlag gegeben. Die setzte er zu selten ein, sehr bemüht, defensiv auch ordentlich, aber ansonsten machte Knauff halt zu viele Knauff-Sachen. Technisch limitiert.
Hugo Larsson: Eine Position weiter vorne. Ebenfalls aktiv, versuchte, am Schwungrad zu drehen. War nicht einfach gegen die bayerische Dominanz.
Arthur Theate: Tat sich anfangs doch schwer gegen Olise, der ihn mächtig forderte. Kniete sich rein, beackerte den Außenstürmer, ohne das Führungstor (45+4.) verhindern zu können.
Schwächelnd
Tuta: Nicht gut. Zu viele Leichtsinnsfehler, ein paar Grätschen, aber er konnte der Abwehr nicht viel Stabilität verleihen. Sah zudem seine fünfte Gelbe Karte, fehlt dann gegen Leverkusen.
Ellyes Skhiri: Kam zur Pause, sollte Sicherheit und Stabilität bringen. Gelang manchmal, und manchmal nicht. Ein gewaltiger Bolzen blieb unbestraft.
Kevin Trapp :Hatte in der ersten Hälfte nur Routinearbeit zu verrichten. Das war gut. Beim 0:1 macht er sich vor Sané zu klein, wollte einen Beinschuss verhindern. Falsche Entscheidung. Sah beim 0:2 schlecht aus, kam im Gewühl nicht an den Ball. Um in München was zu holen, braucht es einen überragenden Torwart. War er nicht.
Nnamdi Collins: Schläfrig, nicht richtig da, brauchte lange, um halbwegs wach zu sein. Spielte außen gegen Sané, der ihm häufig im Rücken weglief. Eine gute Rettungaktion gegen Sané war zu dünn.
Hugo Ekitiké: Gab den ersten Schuss aufs Bayern-Tor ab, daneben. Das war seine beste Szene. Komplett abgemeldet, verdaddelte vieles, dribbelte sinnfrei.
Elye Wahi: Bei seiner ersten Aktion trat er am Ball vorbei. Nicht eingebunden, kaum Akzente, war auch schwer.
Zu spät gekommen
M. Götze, M. Batshuayi, N. Brown kil/dur
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FAQ: Ein Turban ist nicht genug
1. Was bedeutet der Satz "Ein Turban ist nicht genug"?
Der Satz könnte verschiedene Bedeutungen haben, je nach Kontext. Allgemein könnte er darauf hindeuten, dass das Tragen eines Turbans allein nicht ausreicht, um kulturelle, religiöse oder identitätsbezogene Aspekte vollständig zu repräsentieren.
2. In welchem Kontext wird dieser Satz verwendet?
Der Satz kann in verschiedenen Kontexten verwendet werden, beispielsweise in Diskussionen über kulturelle Identität, religiöse Praktiken oder die Notwendigkeit einer tieferen Auseinandersetzung mit Traditionen und Werten.
3. Bezieht sich der Satz auf die kulturelle Aneignung?
Ja, der Satz kann auch in Diskussionen über kulturelle Aneignung relevant sein. Es wird oft argumentiert, dass das bloße Tragen eines Symbols, wie eines Turbans, ohne ein echtes Verständnis der Kultur oder ihrer Werte unangemessen sein kann.
4. Welche weiteren Aspekte sind wichtig, wenn man kulturelle oder religiöse Symbole trägt?
Es ist wichtig, sich über die Bedeutung und die Traditionen hinter den Symbolen, die man trägt, zu informieren. Respekt, Verständnis und Sensibilität gegenüber der Kultur und den Menschen, die diese Symbole repräsentieren, sind entscheidend.
5. Was kann man tun, um Kulturen respektvoll zu repräsentieren?
Recherche: Informiere dich über die Geschichte und die Bedeutung des Symbols.
Dialog: Sprich mit Mitgliedern der Community, deren Kultur du repräsentierst.
Respekt: Vermeide es, kulturelle Symbole als Modeaccessoires zu verwenden, wenn du nicht mit ihrer Bedeutung vertraut bist.
6. Gibt es Alternativen, um die eigene Identität auszudrücken?
Ja, es gibt viele Wege, die eigene Identität auszudrücken, wie durch das Erlernen von Traditionen, das Feiern von Festen oder durch das Teilen von Geschichten, die die eigene Kultur widerspiegeln.
7. Wie kann ich meine Unterstützung für eine Kultur zeigen, ohne sie anzueignen?
Du kannst die Kultur unterstützen, indem du lokale Kunst, Musik und Literatur förderst, Veranstaltungen besuchst und die Community aktiv unterstützt.
8. Wo kann ich mehr über kulturelle Sensibilität lernen?
Es gibt viele Ressourcen wie Bücher, Websites, Workshops und Seminare, die sich mit dem Thema kulturelle Sensibilität und interkulturelle Kommunikation beschäftigen.
9. Bin ich etwas Schlechtes, wenn ich interessiert an einer anderen Kultur bin?
Nicht unbedingt. Interesse an anderen Kulturen ist eine positive Eigenschaft, solange es mit Respekt und Verständnis einhergeht und nicht in Aneignung oder Stereotypisierung umschlägt.
10. Wie kann ich sicherstellen, dass ich respektvoll und sensibel gegenüber anderen Kulturen bin?
Setze dich aktiv mit den Kulturen auseinander, zeige Interesse, höre zu und respektiere die Ansichten und Traditionen der Menschen, die zu dieser Kultur gehören.
Während Borussia Dortmund sich durch die Saison krampft, denken viele Fans mit Wehmut an die glorreichen Zeiten zurück. Wagt der BVB jetzt einen Anlauf, einen Meister-Macher zurückzuholen?
2011/12 war Ilkay Gündogan ein prägendes Gesicht der Mannschaft, die unter Jürgen Klopp das Double holte und Vereinsgeschichte schrieb. Schon einmal wagte Borussia Dortmund einen Anlauf zur Rückholaktion. Nun könnte erneut eine Tür aufgehen.
Holt Borussia Dortmund Gündogan zurück?
Fünf Jahre zog er im BVB-Mittelfeld die Fäden, 2016 schnappte sich Manchester City die Dienste des Strategen. Dort krönte er seine Karriere, prägte die erfolgreichste Ära der Klubgeschichte, wurde fünfmal englischer Meister und holte als Kapitän die Champions League. Es folgte der Abschied aus England. Der BVB bemühte sich um eine Rückkehr, wie Gündogan selbst verriet. Doch der Star sagte ab (hier die Gründe).
Er ging nach Barcelona, kehrte im vergangenen Sommer zu ManCity zurück. Doch diesmal ist alles anders. Mit Manchester erlebt er eine Horror-Saison, ist in der Meisterschaft weit abgeschlagen und nach der Demütigung gegen Real Madrid auch früh aus der Champions League raus. Das wird Konsequenzen haben. Die City-Bosse haben einen Umbruch und zahlreiche Abgänge beschlossen. Dazu gehört auch llkay Gündogan.
Gelingt der Coup im zweiten Anlauf?
Bei Borussia Dortmund dürfte man sofort aufhorchen. Mehr denn je hadert der BVB mit seinem Kreativzentrum, in dem jeder Spieler seiner Form meilenweit hinterherläuft. Ein Gündogan, wenn auch inzwischen 34 Jahre alt, könnte dieses Problem auf einen Schlag lösen. Ablösefrei wäre auch das Risiko einer solchen Star-Verpflichtung überschaubar.
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