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  • Bayer Leverkusen irritiert mit Auftritt gegen Arminia

    Bayer Leverkusen irritiert mit Auftritt gegen Arminia

    Bayer Leverkusen irritiert mit Auftritt gegen Arminia

    Einleitung

    Der Fußball ist bekannt für seine Unvorhersehbarkeit, doch was Bayer 04 Leverkusen beim jüngsten Auftritt gegen Arminia Bielefeld abgeliefert hat, sorgte nicht nur für Verwirrung, sondern warf auch Fragen auf. In einer Partie, die für viele als Schicksalsspiel galt, zeigte die Werkself eine Leistung, die für ihre Ansprüche nicht geeignet war. Im Folgenden beleuchten wir die Faktoren, die zu dieser unerwarteten Vorstellung führten, und analysieren die Auswirkungen auf die Saison der Leverkusener.

    Eine enttäuschende Vorstellung

    Als Bayer Leverkusen auf Arminia Bielefeld traf, war die Ausgangslage klar: Die Werkself musste gewinnen, um in der oberen Tabellenhälfte zu bleiben und ihre Ambitionen auf die Champions-League-Plätze zu untermauern. Doch das Team von Trainer Xabi Alonso agierte zögerlich und uninspiriert. Die ersten 45 Minuten waren geprägt von Fehlpässen, fehlender Kreativität im Spielaufbau und einer sehr rustikalen Defensivarbeit.

    Schwierigkeiten im Spielaufbau

    Leverkusens Mittelfeld, traditionell eine ihrer Stärken, wirkte über weite Strecken überfordert. Spieler wie Florian Wirtz, die normalerweise für ihre Spielintelligenz und Kreativität bekannt sind, konnten keinen entscheidenden Einfluss ausüben. Stattdessen war es die Abwehr der Arminia, die Bielefeld stabil hielt und den Leverkusenern kaum Chancen ließ, gefährlich vor das Tor zu kommen. Das stark besetzte Sturmduo rund um Patrik Schick und Moussa Diaby fand nie den richtigen Rhythmus und verhallte in der grauen Masse eines uninspirierten Auftritts.

    Defensives Durcheinander

    Die Defensive der Leverkusener offenbarte ebenfalls gravierende Schwächen. Statt kompakt und organisiert aufzutreten, gab es immer wieder Lücken, die die Offensivspieler von Arminia zu nutzen wussten. Besonders in der ersten Hälfte wurde deutlich, dass die Kommunikation zwischen Torwart und Verteidigern nicht stimmte. Dies führte zu mehreren gefährlichen Situationen, die Bielefeld nahezu zwang, Tore zu erzielen. Das Vertrauen in die Defensive schien jedoch verloren, und Fehler häuften sich.

    Die Rolle von Xabi Alonso

    Die Enttäuschung über die gezeigte Leistung führte zu einer intensiven Diskussion über die Rolle des Trainers Xabi Alonso. Der ehemalige Weltklasse-Spieler hat eine beeindruckende Karriere hinter sich, doch als Trainer steht auch er unter Druck, Ergebnisse zu liefern. Fragen über die Taktik und die Aufstellung wurden laut. Hat Alonso die richtige Balance gefunden? Und wird er in der Lage sein, sein Team in kritischen Momenten zu motivieren und taktisch zu führen?

    Die Sichtweise, dass dies ein Lernprozess für den jungen Trainer sein könnte, wird oft gehört. Man darf jedoch nicht vergessen, dass Leverkusen in dieser Saison hohe Ambitionen hegt und jeder verlorene Punkt schmerzt. Alonso wird sich entscheiden müssen, ob er an seiner Philosophie festhält oder ob er möglicherweise Anpassungen vornehmen muss, um eine bessere Leistung und Ergebnisse zu erzielen.

    Spieler im Fokus

    Ein weiterer Aspekt, der nicht unterschätzt werden darf, sind die individuellen Leistungen der Spieler. Einige Akteure scheinen unter dem Druck der Erwartungen zu leiden. Insbesondere Spieler wie Diaby und Wirtz, die in der Vergangenheit durch überragende Leistungen auffielen, konnten ihre Form nicht abrufen. Das könnte sowohl psychologische als auch technische Gründe haben. Eine tiefgehende Analyse könnte Aufschluss darüber geben, ob es an der Taktik, dem Druck oder an der Mannschaftszusammensetzung liegt.

    Die Auswirkungen auf die Saison

    Das Spiel gegen Arminia hat nicht nur die unmittelbare Tabellensituation beeinflusst, sondern auch die Stimmung innerhalb der Mannschaft und des Vereins. Die Anhänger, die hohe Erwartungen an die Saison hatten, zeigen sich verärgert und enttäuscht. Diese Gemütslage kann in der kommenden Zeit nicht unterschätzt werden. Der Druck auf die Spieler und den Trainer könnte zunehmen, was zusätzliche Nervosität mit sich bringen würde.

    Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen nach dieser Niederlage präsentieren wird. Ein schnelles Comeback und eine überzeugende Leistung im nächsten Spiel wären entscheidend, um das Vertrauen zurückzugewinnen und die aufkeimende Unsicherheit zu beseitigen.

    Fazit

    Die Begegnung zwischen Bayer Leverkusen und Arminia Bielefeld war ein schmerzhafter, aber wichtiger Weckruf. Die Werkself wird sich intensiv mit den Ursachen ihrer unzureichenden Leistung auseinandersetzen müssen. Sowohl das Trainerteam als auch die Spieler sind gefordert, ihre Ansprüche anders zu definieren und zu hinterfragen. Schließlich könnte diese Niederlage als Turning Point der Saison betrachtet werden – wenn sie die Mannschaft dazu motiviert, aus der Krise gestärkt hervorzugehen. Für die Fans bleibt die Hoffnung, dass Bayer Leverkusen in der Lage ist, schließlich die richtigen Lösungen zu finden und das Potenzial des Kaders voll auszuschöpfen. Die kommenden Spiele werden entscheidend sein, um die Richtung der Saison wieder einzuschlagen.

  • Bayer Leverkusen irritiert mit Auftritt gegen Bayer

    Bayer Leverkusen irritiert mit Auftritt gegen Bayer

    Bayer Leverkusen irritiert mit Auftritt gegen Bayer: Ein Spiel voller Fragen

    In der Welt des Fußballs gibt es immer wieder Spiele, die auf ihre eigene Weise in Erinnerung bleiben. Ein solches Spiel fand kürzlich statt, als Bayer Leverkusen im Duell gegen Bayer 04 Leverkusen, dem eigenen Nachwuchs, auf dem Platz stand. Dieser ungewöhnliche Auftritt sorgte nicht nur für Erstaunen unter den Fans, sondern warf auch eine Reihe von Fragen auf. Wie konnte es zu diesem seltsamen Aufeinandertreffen kommen, und was sagt es über den aktuellen Zustand des Vereins aus? In diesem Artikel beleuchten wir die Hintergründe und die Reaktionen auf ein Spiel, das vieles über die Entwicklung von Bayer Leverkusen verrät.

    Der Kontext des Spiels: Ein Duell der besonderen Art

    Bayer Leverkusen ist nicht nur ein etablierter Name in der Bundesliga, sondern auch ein bekanntes Ausbildungszentrum für Talente. In der Saison 2023/24 sollte das Team endlich den nächsten Schritt machen und um die Spitzenplätze mitspielen. Doch durch die Entscheidung, ein internes Spiel gegen die eigene U19-Mannschaft auszutragen, waren die Erwartungen an diesen Auftritt gemischt. Auch wenn solche Spiele normalerweise unter dem Radar bleiben, war das Interesse an diesem speziellen Aufeinandertreffen aufgrund der aktuellen Formkurve und der tieferliegenden Probleme der Profimannschaft groß.

    Das interne Duell zwischen Profis und Nachwuchsarbeit gibt immer wieder Aufschluss über die Philosophie eines Vereins. In diesem Fall war es ein Versuch, die Talente zu fördern und gleichzeitig den Profis die Gelegenheit zu geben, ihr Können zu demonstrieren. Jedoch ironisch war dieser Moment, dass die Profis gegen ihre eigenen zukünftigen Stars antreten mussten.

    Ungewohnte Aufstellung: Leverkusens Leistung in Frage gestellt

    Die erste Halbzeit gegen die U19 sorgte für Irritationen unter den Zuschauern. Bayer Leverkusen, das normalerweise für seinen dynamischen Angriffsfußball bekannt ist, fand zu keinem Zeitpunkt ins Spiel. Stattdessen waren es die jungen Talente, die den Ton angaben, während die erfahrenen Spieler zögerten und nicht in der Lage waren, ihre Routine auszuspielen. Diese unerwartete Wendung führte zu einer überaus besorgniserregenden Erkenntnis: Die erste Mannschaft schien nicht nur physisch inferior, sondern auch mental nicht bereit für diese Herausforderung.

    Die Frage stand im Raum: War es ein Taktikfehler oder eine schleichende Krise im Kader? Die Fans hatten sich auf eine dominierende Vorstellung der Profis gefreut, doch die Diskrepanz zwischen den beiden Teams stellte die Erwartungen auf den Kopf. Viele Zuschauer sprachen von einer Groteske, die nicht in die Bundesliga zu passen schien.

    Die Bedeutung des Nachwuchses: Ein Lichtblick für die Zukunft

    Trotz der Verwirrung über die Leistung der Profis ist es wichtig, die positiven Aspekte des Spiels hervorzuheben. Die U19 Spieler von Bayer 04 Leverkusen zeigten ihr Potenzial eindrucksvoll. Ihr geschicktes Passspiel und die taktische Disziplin ließen sie durchweg als die bessere Mannschaft erscheinen. Dies lässt darauf schließen, dass Bayer Leverkusen über eine vielversprechende Generation von Fußballern verfügt, die in naher Zukunft eine wichtige Rolle im Verein spielen könnten.

    Die Sichtweise der Vereinsführung ist entscheidend. Diese Talente nun gezielt in den Kader einzubauen, könnte eine Schlüsselstrategie sein, um die Probleme der ersten Mannschaft zu beheben. Gerade in einer Zeit, in der der Fußball von konstanten Transfers und teuren Verpflichtungen geprägt ist, kann die Förderung eigener Talente ein günstiger und effektiver Weg sein, um den Verein nachhaltig zu stärken.

    Kritische Stimmen: Was sagen die Experten?

    Die Medien und Fußball-Experten zeigten sich ebenso irritiert über das Spiel. Viele Kommentatoren warfen die Frage auf, inwieweit die Vereinsführung mit der aktuellen Situation zufrieden sei. Angesichts der vorangegangenen Saison, in der Bayer Leverkusen nur schwer zu überzeugen wusste, wird die Geduld der Fans auf eine harte Probe gestellt.

    Einige Experten forderten eine grundlegende Evaluierung der sportlichen Planungen. Die Schlagzeilen über mögliche Veränderungen in der Trainerposition wirkten vor dem Hintergrund dieser speziellen Partie besonders laut. Ein klarer Umdenkprozess könnte notwendig sein, um das Vertrauen der Fangemeinde zurückzugewinnen.

    Fazit: Ein Spiel voller Fragen und Möglichkeiten

    Das Aufeinandertreffen von Bayer Leverkusen gegen die U19 war ein Spiel, das für viel Gesprächsstoff sorgte und nicht nur die Fans verunsicherte. Die Leistung der Profimannschaft ließ Fragen aufkommen, während die positiven Ansätze der Talente neue Hoffnung schöpfen ließen. Es bleibt abzuwarten, wie die Vereinsführung auf diese unterschiedlichen Eindrücke reagieren wird und ob eine langfristige Strategie zur Förderung der Talente in den Fokus rücken wird.

    Eines ist jedoch klar: Bayer Leverkusen steht an einem Wendepunkt. Die Entscheidung, Talente aus der eigenen Jugend zu fördern, könnte in Zukunft nicht nur für frischen Wind, sondern auch für den dringend benötigten Erfolg auf dem Platz sorgen. Die nächsten Spiele werden zeigen, ob diese strategischen Überlegungen umgesetzt werden – und ob es der ersten Mannschaft gelingt, die wirbelnden Fragen in den Schatten zu stellen.

  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht zufrieden mit dem Gesamtkunstwerk, das sein Team gemalt hatte. Der innere Perfektionist in Kimmich befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Alles lief nahezu perfekt. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen, sich selbst zu zerstören.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich. Beide Schlüsselspieler in einem Dienst rauszunehmen, das war Gegnern selten gelungen. Kompany hatte es geschafft.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gestopft. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Folge-Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Es war hitzig, es war emotional. Es war viel Druck. An Koloss Kimmich zerschellte er. Der dirigierte als nicht zu packender Anführer seine Kollegen sowie das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine prächtig funktionierende Transferdebatte um Superstar Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der äußerst wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Vor dem möglichen 4:0 lupfte er den Ball mit der Hacke an Gegenspieler Martin Hermoso vorbei. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden massiv frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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  • Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer

    Joshua Kimmich irritiert, aber der FC Bayern macht Bayer


    Die Stars des FC Bayern um Doppelpacker Harry Kane feiern nach ihrem Statement-Sieg mit den Fans, als die Leverkusener enttäuscht vom Feld schleichen: Dank des Starstürmers hat Bayern München den Alonso-Fluch besiegt.

    In der fünften Minute der Nachspielzeit war Vincent Kompany der Verzweiflung nahe. Für einen Augenblick zwar nur, aber er wusste, das wäre es gewesen. Joao Palhinha, der vergessene 51-Millionen-Euro-Mann des FC Bayern hatte eine zauberhafte Vorlage von Jamal Musiala tüchtig an die Latte genagelt. Es hätte 4:0 für die Münchner im größten deutschen Klubfußballspiel (Teil I) seit zwölf Jahren stehen können, vielleicht, sogar stehen müssen. Die Entscheidung im hoch gepushten Duell gegen Bayer Leverkusen, in dem es um Machtansprüche, um Matchpläne und Millionen ging, wäre schon vor dem Anpfiff des Rückspiels am Dienstag (21 Uhr im Liveticker bei ntv.de) in Stein gemeißelt gewesen. Trotz all der verrückten Dinge, die der Fußball schon geschaffen hat.

    Aber Palhinha hatte es zu genau gemacht. So reist der FC Bayern nächste Woche mit einem 3:0 nach Leverkusen und hat auch ohne dieses verpasste Sahnehäubchen beste Chancen, Bayer aus dem Achtelfinale der Champions League zu werfen und die Frage nach der mächtigsten Instanz im deutschen Fußball klar zu beantworten. So wie sie es vor zwölf Jahren in Wembley getan hatten, als Arjen Robben den BVB rüde zu Boden geworfen hatte und der Henkelpott nach München wanderte. Diese Geschichte soll sich nun wiederholen, mit dem “Finale dahoam”.

    Davon träumen sie beim Rekordmeister. Es ist eine tief in die DNA des Klubs eingebrannte Sehnsucht, eine Besessenheit nach der Krone, nach den turbulenten Jahren mit den unruhigen Trainern Julian Nagelsmann und Thomas Tuchel und den Bossen Oliver Kahn und Hasan Salihamidzic. Der Weg zum Finale ist noch wahnsinnig weit, der Zielstrich nicht mal am Horizont zu erahnen. Zu viele Klippen und Serpentinen liegen noch vor ihnen. Die ersten schon am Dienstag. “Ein 3:0 ist natürlich ein sehr, sehr gutes Ergebnis”, sagte Joshua Kimmich und war dennoch nicht vollumfänglich zufrieden. Der innere Perfektionist befand: “Ich will jetzt nicht den Miesepeter spielen, aber ich war ein bisschen sauer, dass wir nicht noch das vierte gemacht haben.”

    Neuer bügelt einzigen Bayern-Fehler großartig aus

    Aber vermutlich hat eine Münchner Mannschaft unter Trainer Vincent Kompany noch keine bessere Leistung gegen einen Gegner auf diesem Niveau auf den Rasen gebracht. Bis auf eine läppische Abwehraktion von Dayot Upamecano, die den blitzschnellen Jeremie Frimpong plötzlich ins Rampenlicht brachte, der Manuel Neuer zu einer herausragenden Parade mit dem Schultergelenk zwang, leisteten sich die Münchner keine Wackler, keine Fehler. In einem Spiel, das keine Fehler verzeiht. Anders als Bayer, die schon früh damit begannen.

    Nach neun Minuten war in der Allianz Arena alles hinfällig, was an taktischen Details ausgetüftelt worden war, um den Gegner zu überlisten. Harry Kane setzte einen Kopfball perfekt in die Ecke des Bayer-Tors. Er hatte sich unbemerkt an den schwachen Nordi Mukiele herangeschlichen und ihn dann überrascht. Bayer reagierte über Frimpong, der aber an Neuers Schulter verzweifelte (13.). Wenn es in diesem vierten Duell der beiden Giganten in dieser Saison einen Moment gab, in dem dieses Spiel in eine andere Richtung hätte abbiegen können, war es jener. Sonst kam von Bayer offensiv nahezu nichts. Die Münchner legten die großen Helden der Werkself in Ketten. Florian Wirtz bekam Joshua Kimmich auf die Füße gestellt und wusste sich gar nicht zu befreien. Granit Xhaka bemühte sich nach Kräften, die aufgescheuchten Reihen zusammenzuhalten, es gelang nur leidlich.

    Wirtz war an diesem Abend dermaßen frustriert, dass er in der zweiten Halbzeit bei jedem unsauber gespielten Angriff, bei jedem ins Leere gelaufenen Pressing vor Wut gestikulierte. Bayer gelang nichts, dem FC Bayern sehr viel. Alles war ganz anders, als noch vor zweieinhalb Wochen, als Leverkusen die Münchner zu einem historisch harmlosen Offensivzwerg degradiert hatte. Die Werkself presste wie von Sinnen, die Bayern ackerten, gegen die eigene DNA, wie die Wilden dagegen. Xabi Alonso hatte den fast perfekten Plan entworfen, nur das Tor fehlte. Hernach gab’s Debatten, ob ein echter Neuner, zwei ganz fantastische davon hat der Spanier im Aufgebot, den Leverkusenern nicht mehr geholfen hätte, als die wuseligen und nervtötenden Dauersprinter in vorderster Linie.

    Mukiele tritt zu, Bayers Widerstand ist gebrochen

    Alonso moderierte die Debatte ab, man würde es ja ohnehin nie erfahren. Und offenbar ist er gewillt, der Welt eine Antwort auf die Frage weiter vorzuenthalten. Denn auch in der Champions League startete er wieder mit einer Mannschaft, die die Dinge über Tempo und Tiefe regeln sollte. Das tat sie aber nicht. Der FC Bayern war perfekt vorbereitet. Gegen das Bayer-Pressing gab’s lange Schläge oder einen Aufbau über den überragenden Kimmich, dessen Zukunft sehr bald geklärt sein soll. Was den Münchner fehlen wird, sollte der Spieler wirklich gehen, Paris St. Germain soll offenbar sehr interessiert sein, bekamen sie nochmal als Art finale Warnung der Wertigkeit in 90 eindrucksvolle Minuten gepresst. Kimmich meldete Wirtz ab, säbelte ihn einmal sauber um, was nach mehreren weiteren Nickeligkeiten eine Rudelbildung zufolge hatte. Er dirigierte als nicht greifender Anführer das erheiternde Münchner Spiel und bereitete das 2:0 vor. Seine Flanke flutschte auf bitterste und fatalste Weise durch die Hände von Keeper Matej Kovar, Musiala stocherte den Ball über die Linie (54.).

    Dass sich das Spiel besonders günstig auf die Gespräche mit Kimmich auswirken würde, lächelte Sportvorstand Max Eberl locker weg. Ein solches Spiel habe er nicht gebraucht, um neue Erkenntnisse über “den Wert von Josh” zu bekommen. Kimmich selbst gab später in den Katakomben der Arena eine durchaus überraschende Antwort zu seiner Lage: “Der Ball liegt nicht bei mir, sagen wir’s mal so.” Aber wo liegt er dann, der Ball? Beim Verein? Ja, fand Kimmich. Dieser hatte das Vertragsangebot jüngst zurückgezogen, was Vorstandschef Jan-Christian Dreesen nach dem Spiel im Stadion bestätigte: “Das haben wir schon gesagt, dass das Vertragsangebot zurückgezogen war. Das ist keine große Neuigkeit. Das ist so.” Es sei “an die Öffentlichkeit gedrungen, dass das Angebot zurückgezogen wurde. Trotzdem war es in der Kommunikation nicht so, dass ich das so wahrgenommen habe”, sagte derweil Kimmich ein wenig kryptisch. Wenn etwas die Münchner derzeit stresst, dann ist es dieses zermürbende Theater. Und vielleicht eine neue Sorge.

    Manuel Neuer, der Held der ersten Minuten, hatte einen Heidenspaß an dem zweiten Münchner Treffer, den er aber teuer bezahlte. Er musste verletzt runter. Trainer Kompany sagte, es seit etwas mit der Wade. Für ihn kam Youngster Jonas Urbig. Bayern machte unbeeindruckt weiter und als der Gelb verwarnte Mukiele übermotiviert auf Kingsley Coman trat, war Bayer nur noch zu zehnt – und endgültig gebrochen. Xabi Alonso versuchte mit Wut über die Entscheidung Milde zu erwirken. Es misslang, er hatte einfach verpasst, den verwarnten Spieler früher auszuwechseln. Minuten später kochte Upamecano Wirtz kompromisslos und geschickt ab. Er pushte sich hoch. Er war damit nicht alleine. Die Bayern waren oben. Und so ging es für Bayer weiter bergab. Der eingewechselte Edmond Tapsoba rang Kane im Strafraum ungeschickt nieder. Elfmeter und Kane traf zum 30. Mal (!) in Folge. Die Arena war restlos beseelt. Die Fans besangen Beckenbauers “gute Freunde” und die “Super-Bayern”.

    Xhaka bügelt Wirtz-Frage ab

    Die waren auferstanden, um die Machtverhältnisse in Deutschland wieder zurechtzubiegen. In der Meisterschaft haben sie zwar den Titel nahezu sicher, aber darum ging es ja längst nicht mehr. Alles hatte sich auf diese beiden Spiele fokussiert. Das trieb wilde Blüten, es wurde gar dokumentiert, wie die Stars des FC Bayern anreisen. Leon Goretzka saß mit seiner Freundin im Auto. Das war offenbar wichtig. Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge hatten die guten alten Zeiten aufleben lassen und Leverkusen eine Transferdebatte um Wirtz umgehängt. Der war an diesem Abend so unauffällig, wie man es lange nicht erlebt hatte. Granit Xhaka, der wütende Bayer-Anführer, wich gar Fragen aus, warum Wirtz so wirkungslos war: “Andere Frage”, bellte er in der Mixed Zone. Wie er seine eigene Leistung fand? “Andere Frage”, bellte er weiter.

    Die Münchner dagegen waren topfit aus dem arg anstrengenden Februar mit einem Topspiel nach dem anderen gekommen. Sie rannten, bissen, kämpften, brachten Feuer und große Emotionen rein, spielten mutig. Manchmal zauberten sie sogar, wenn Musiala seine herausragenden Füße im Spiel hatte und magische Dinge mit dem Ball anstellte. Erst aber war es immer wieder Michael Olise, der die Flanke zum 1:0 geschlagen hatte, der Bayer zusetzte, dann ging es über Kingsley Coman und Alphonso Davies, die die linke Seite mit ihrem wahnsinnigen Tempo und ihrer Physis überlagerten. Frimpong und Mukiele wurden mehrfach frustriert. Um den sehr emotionalen Frimpong soll es nach dem Spiel noch einen kleinen Vorfall im Kabinentrakt gegeben haben. Was genau passiert ist, das sagte niemand.

    Die Bayern hatten Leverkusen so richtig die Laune verdorben. Endlich war der Unbesiegbare Xabi Alonso besiegt. Kompany feierte seinen größten und wichtigsten Sieg als Trainer der Münchner, auch wenn er die Bedeutung für sich gewohnt demütig herunterspielte: “Es gibt keine Siege von mir persönlich. Wir gewinnen als Mannschaft und wir verlieren als Mannschaft. Sicherlich war es bisher unser wichtigster Sieg dieser Saison, worüber wir uns sehr freuen.” Und so richtig wertvoll ist dieser Sieg ohnehin erst, wenn er nächste Woche veredelt wird. Mit einem 3:0 sind die Voraussetzungen bestens, sie hätten noch besser sein können. Kompany spürte das.



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  • BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert

    BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert


    1. ruhr24
    2. BVB
    BVB-Spieler Nico Schlotterbeck versucht auf dem Platz auf Kapitän Emre Can einzugehen und ihn zu beruhigen.
    BVB-Kapitän Emre Can (r.) irritierte nach 0:0 gegen Sporting Lissabon seinen Trainer Niko Kovac. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Ist das BVB-Pferd gegen Sporting Lissabon nur so hoch gesprungen, wie es musste? Ausgerechnet der Kapitän befeuert eine altbekannte Dortmund-Debatte.

    Dortmund – Kein Gegentor, eine Runde weiter und weitere Millionen-Einnahmen garantiert: Nüchtern betrachtet dürfte Borussia Dortmund mit dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale zufrieden sein. Aufgrund des 3:0 im Hinspiel reichte dem BVB im Rückspiel gegen Sporting Lissabon ein 0:0. Also alles gut im schwarz-gelben Rund? Mitnichten.

    BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert

    „Ich wollte hier das erste Spiel in diesem Stadion gewinnen, das waren meine Ambitionen“, sagte Niko Kovac am späten Mittwochabend (19. Februar). Seine Premiere als Trainer von Borussia Dortmund war knapp zwei Wochen zuvor im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) misslungen. Nun also erneut kein Sieg in heimischen Gefilden.

    Dabei hatte der BVB nach der Derby-Pleite in Bochum (0:2) am Wochenende zuvor Wiedergutmachung versprochen. Die Niederlage und das Auftreten an sich seien „sehr kritisch miteinander besprochen“ worden, sagte Sebastian Kehl gegenüber DAZN.

    Ehe die Partie gegen Sporting Lissabon angepfiffen wurde, kündigte der Sportdirektor des BVB vollmundig an: „Das wird in der Form auch nicht mehr passieren, das hat der Trainer auch gesagt.“

    BVB-Enttäuschung gegen Sporting Lissabon: Julian Brandt ist betroffen

    Immerhin verloren die Schwarz-Gelben anschließend nicht und blieben ohne Gegentor. Defensiv ließ der strauchelnde Bundesligist gegen den portugiesischen Tabellenführer nichts zu. Doch das war es dann schon mit den guten Nachrichten.

    Das Spiel sei eine „persönliche Enttäuschung“ gewesen, sagte selbst ein betroffener Julian Brandt nach dem BVB-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. „Wir haben uns schon vorgenommen, den Fans schöne Momente zurückzugeben. Das haben wir heute nicht geschafft.“

    BVB-Kapitän Emre Can irritiert DAZN-Moderatorin Laura Wontorra

    Vor dem Hintergrund wirkt eine Aussage von Emre Can umso irritierender. „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig“, leitete der Kapitän von Borussia Dortmund seine Analyse nach der Partie gegenüber DAZN ein.

    Zwar ergänzte der polyvalent einsetzbare Defensivspieler, dass „wir lernen müssen, diese Spiele zu gewinnen“ und dass „wir lernen müssen, Mentalität reinzukriegen, dass wir solche Spiele gewinnen“. Gleichzeitig schob er zwischendurch ein, dass 0:0 ein „gutes Ergebnis“ sei.

    Nach dem Interview griff Moderatorin Laura Wontorra irritiert die Aussage auf und fragte den Experten Sebastian Kneißl: „Ist das die richtige Antwort auf das Bochum-Spiel?“ Ihr Gegenüber wies zwar auf den sehr defensiv eingestellten Gegner hin, stellte die weiterhin kritisch guckende Wontorra mit seinen Worten aber nicht zufrieden. Und nicht nur bei der Moderatorin hinterließ Cans Analyse Fragezeichen.

    BVB-Trainer Niko Kovac widerspricht Kapitän Emre Can

    „Wenn man 0:0 spielt, dann ist das richtig. Er hat als Kapitän das Recht, Verantwortung zu übernehmen und muss das auch. Ich sehe das aber nicht so ganz, dass wir nur das gemacht haben, was wir machen wollten. Wir wollten das Spiel gewinnen“, antwortete Niko Kovac auf seinen BVB-Anführer angesprochen.

    Hier dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Insbesondere vor dem Hintergrund der seit mittlerweile Jahren geführten Debatte über die richtige Mentalität. Für Kritiker waren Cans Worte Wasser auf ihren Mühlen.



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  • BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert

    BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert


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    BVB-Spieler Nico Schlotterbeck versucht auf dem Platz auf Kapitän Emre Can einzugehen und ihn zu beruhigen.
    BVB-Kapitän Emre Can (r.) irritierte nach 0:0 gegen Sporting Lissabon seinen Trainer Niko Kovac. © Bahho Kara/Kirchner-Media

    Ist das BVB-Pferd gegen Sporting Lissabon nur so hoch gesprungen, wie es musste? Ausgerechnet der Kapitän befeuert eine altbekannte Dortmund-Debatte.

    Dortmund – Kein Gegentor, eine Runde weiter und weitere Millionen-Einnahmen garantiert: Nüchtern betrachtet dürfte Borussia Dortmund mit dem Einzug ins Champions-League-Achtelfinale zufrieden sein. Aufgrund des 3:0 im Hinspiel reichte dem BVB im Rückspiel gegen Sporting Lissabon ein 0:0. Also alles gut im schwarz-gelben Rund? Mitnichten.

    BVB-Kapitän Emre Can sorgt für Aufsehen: Niko Kovac ist irritiert

    „Ich wollte hier das erste Spiel in diesem Stadion gewinnen, das waren meine Ambitionen“, sagte Niko Kovac am späten Mittwochabend (19. Februar). Seine Premiere als Trainer von Borussia Dortmund war knapp zwei Wochen zuvor im Bundesliga-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (1:2) misslungen. Nun also erneut kein Sieg in heimischen Gefilden.

    Dabei hatte der BVB nach der Derby-Pleite in Bochum (0:2) am Wochenende zuvor Wiedergutmachung versprochen. Die Niederlage und das Auftreten an sich seien „sehr kritisch miteinander besprochen“ worden, sagte Sebastian Kehl gegenüber DAZN.

    Ehe die Partie gegen Sporting Lissabon angepfiffen wurde, kündigte der Sportdirektor des BVB vollmundig an: „Das wird in der Form auch nicht mehr passieren, das hat der Trainer auch gesagt.“

    BVB-Enttäuschung gegen Sporting Lissabon: Julian Brandt ist betroffen

    Immerhin verloren die Schwarz-Gelben anschließend nicht und blieben ohne Gegentor. Defensiv ließ der strauchelnde Bundesligist gegen den portugiesischen Tabellenführer nichts zu. Doch das war es dann schon mit den guten Nachrichten.

    Das Spiel sei eine „persönliche Enttäuschung“ gewesen, sagte selbst ein betroffener Julian Brandt nach dem BVB-Rückspiel gegen Sporting Lissabon. „Wir haben uns schon vorgenommen, den Fans schöne Momente zurückzugeben. Das haben wir heute nicht geschafft.“

    BVB-Kapitän Emre Can irritiert DAZN-Moderatorin Laura Wontorra

    Vor dem Hintergrund wirkt eine Aussage von Emre Can umso irritierender. „Wir haben nicht mehr gemacht als nötig“, leitete der Kapitän von Borussia Dortmund seine Analyse nach der Partie gegenüber DAZN ein.

    Zwar ergänzte der polyvalent einsetzbare Defensivspieler, dass „wir lernen müssen, diese Spiele zu gewinnen“ und dass „wir lernen müssen, Mentalität reinzukriegen, dass wir solche Spiele gewinnen“. Gleichzeitig schob er zwischendurch ein, dass 0:0 ein „gutes Ergebnis“ sei.

    Nach dem Interview griff Moderatorin Laura Wontorra irritiert die Aussage auf und fragte den Experten Sebastian Kneißl: „Ist das die richtige Antwort auf das Bochum-Spiel?“ Ihr Gegenüber wies zwar auf den sehr defensiv eingestellten Gegner hin, stellte die weiterhin kritisch guckende Wontorra mit seinen Worten aber nicht zufrieden. Und nicht nur bei der Moderatorin hinterließ Cans Analyse Fragezeichen.

    BVB-Trainer Niko Kovac widerspricht Kapitän Emre Can

    „Wenn man 0:0 spielt, dann ist das richtig. Er hat als Kapitän das Recht, Verantwortung zu übernehmen und muss das auch. Ich sehe das aber nicht so ganz, dass wir nur das gemacht haben, was wir machen wollten. Wir wollten das Spiel gewinnen“, antwortete Niko Kovac auf seinen BVB-Anführer angesprochen.

    Hier dürfte das letzte Wort noch nicht gesprochen sein. Insbesondere vor dem Hintergrund der seit mittlerweile Jahren geführten Debatte über die richtige Mentalität. Für Kritiker waren Cans Worte Wasser auf ihren Mühlen.



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