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  • Im DFB-Pokal: HSV- und Werder-Fußballerinnen stellen

    Im DFB-Pokal: HSV- und Werder-Fußballerinnen stellen


    Stand: 27.02.2025 17:05 Uhr

    Das Nordderby im DFB-Pokal zwischen dem HSV und Werder Bremen am 23. März wird vor einer Rekordkulisse im deutschen Vereinsfußball der Frauen stattfinden.

    Knapp einen Monat vor Anpfiff des Halbfinals beim Zweitligisten im Volksparkstadion sind bereits mehr als 48.000 Tickets verkauft. Dabei sind die Karten gerade einmal eine Woche auf dem Markt, der Vorverkauf läuft noch weiter. Damit steht fest, dass die bisherige Bestmarke von 44.808 Fans beim DFB-Pokalfinale 2023 in Köln zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg (4:1) übertroffen wird. Die Arena im Volkspark fasst insgesamt 57.000 Besucher.

    “Wir sind unfassbar stolz auf unsere Rekordmarke – die Spielerinnen haben richtig Bock darauf, mit dieser einzigartigen Kulisse im Rücken wieder im Volksparkstadion aufzulaufen”, sagte Saskia Breuer, Koordinatorin der HSV-Frauen.

    “Mit Hamburg im Rücken senden wir ein starkes Signal, welche Anziehungskraft der Fußball der Frauen hat.”
    — HSV-Präsident Marcell Jansen

    Den deutschen Rekord bei einem Frauen-Spiel hatten 73.680 Fans beim WM-Eröffnungsspiel 2011 im Berliner Olympiastadion zwischen Deutschland und Kanada aufgestellt. Der Bestwert der Frauen-Bundesliga liegt bei 38.365 Fans, die 2023 die Begegnung zwischen dem 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt in Müngersdorf verfolgt hatten. Als Weltrekord gelten die 91.648 Zuschauenden bei der Champions-League-Partie des FC Barcelona gegen den VfL Wolfsburg im April 2022 im ausverkauften Camp Nou.

    Dieses Thema im Programm:
    Hamburg Journal | 27.02.2025 | 19:30 Uhr



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  • Zuschauer-Rekord! Werder Bremen gegen HSV wird größtes

    Zuschauer-Rekord! Werder Bremen gegen HSV wird größtes


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    Vor eher kleiner Kulisse in Leverkusen haben die Frauen von Werder Bremen den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale geschafft. Dort erwartet die Fußballerinnen gegen den HSV nun ein Zuschauerrekord.
    Vor eher kleiner Kulisse in Leverkusen haben die Frauen von Werder Bremen den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale geschafft. Dort erwartet die Fußballerinnen gegen den HSV nun ein Zuschauerrekord. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Axel Kohring

    Das wird ein historisches Nordderby: Das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen den Frauen von Werder Bremen und dem HSV stellt einen neuen Frauenfußball-Zuschauer-Rekord auf.

    Bremen – Werder Bremen gegen den Hamburger SV im Halbfinale des DFB-Pokal der Frauen – dass das am Sonntag, 23. März (15.30 Uhr), ein Spiel für die Geschichtsbücher wird, ist seit der Auslosung klar. Für beide Clubs ist das Nordderby ein Spiel von großer Bedeutung. Doch auch auf nationaler Ebene naht ein Meilenstein: Die Partie im Hamburger Volksparkstadion wird zum größten Frauenfußball-Spiel, das es je in Deutschland gegeben hat. Ein neuer Zuschauerrekord gilt jetzt schon als sicher.

    Größtes Frauenfußball-Spiel in Deutschland: Werder Bremen gegen Hamburger SV vor Zuschauerrekord

    Die bisherige Bestmarke stammt vom DFB-Pokal-Finale 2023 zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg. Damals waren 44.808 Fans ins Kölner Rhein-Energie-Stadion gekommen. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, ist dieser Wert im Ticket-Vorverkauf nun bereits geknackt worden. Dass der Ansturm auf die Eintrittskarten riesig ist, hatten Werder Bremen und der HSV bereits bestätigt, nun können die Vereine sogar vom Ausverkauf des 57.000 Plätze fassenden Volksparkstadions träumen.

    „Ich freue mich riesig auf das Spiel“, sagte Werders Frauen-Trainer Thomas Horsch, der seinen auslaufenden Vertrag im Sommer nicht verlängert, zuletzt im Weser-Kurier, „und sogar fast noch mehr über die sportliche Komponente des Nordderbys. Es geht um etwas, und zwar um den Einzug ins Pokalfinale.“ Für die Frauen-Sparten beider Clubs darf schon das Halbfinale als einer der größten Erfolge der eigenen Geschichte gewertet werden. Werder Bremen hat sich erst in den vergangenen Jahren in der Bundesliga etabliert und kam im Cup nie über das Viertelfinale hinaus, der Hamburger SV ist aktuell nur Zweitligist, stand 2002 aber schon mal überraschend im Endspiel.

    Werder Bremen-Frauen vor besonderem DFB-Pokal-Halbfinale gegen HSV: Immer mehr Spiele vor großer Zuschauer-Kulisse

    Neuland ist ein Spiel vor einer großen Kulisse für die Werder-Frauen aber schon seit einiger Zeit nicht mehr. Die sogenannten Highlightspiele im Weserstadion locken Jahr für Jahr mehr Fans an, im Oktober 2024 waren 22.721 Zuschauer gegen Bayer Leverkusen (1:1) dabei – Bremer und norddeutscher Rekord im Frauenfußball. Im März 2024 traten die Fußballerinnen des SV Werder Bremen sogar schon vor mehr als 30.000 Zuschauern im Kölner Rhein-Energie-Stadion an. Erfahrungswerte, die für das besondere Pokal-Derby gegen den HSV mit Sicherheit helfen können. (han)



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  • Zuschauer-Rekord! Werder Bremen gegen HSV wird größtes

    Zuschauer-Rekord! Werder Bremen gegen HSV wird größtes


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    Vor eher kleiner Kulisse in Leverkusen haben die Frauen von Werder Bremen den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale geschafft. Dort erwartet die Fußballerinnen gegen den HSV nun ein Zuschauerrekord.
    Vor eher kleiner Kulisse in Leverkusen haben die Frauen von Werder Bremen den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale geschafft. Dort erwartet die Fußballerinnen gegen den HSV nun ein Zuschauerrekord. © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Axel Kohring

    Das wird ein historisches Nordderby: Das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen den Frauen von Werder Bremen und dem HSV stellt einen neuen Frauenfußball-Zuschauer-Rekord auf.

    Bremen – Werder Bremen gegen den Hamburger SV im Halbfinale des DFB-Pokal der Frauen – dass das am Sonntag, 23. März (15.30 Uhr), ein Spiel für die Geschichtsbücher wird, ist seit der Auslosung klar. Für beide Clubs ist das Nordderby ein Spiel von großer Bedeutung. Doch auch auf nationaler Ebene naht ein Meilenstein: Die Partie im Hamburger Volksparkstadion wird zum größten Frauenfußball-Spiel, das es je in Deutschland gegeben hat. Ein neuer Zuschauerrekord gilt jetzt schon als sicher.

    Größtes Frauenfußball-Spiel in Deutschland: Werder Bremen gegen Hamburger SV vor Zuschauerrekord

    Die bisherige Bestmarke stammt vom DFB-Pokal-Finale 2023 zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg. Damals waren 44.808 Fans ins Kölner Rhein-Energie-Stadion gekommen. Wie die „Bild“-Zeitung berichtet, ist dieser Wert im Ticket-Vorverkauf nun bereits geknackt worden. Dass der Ansturm auf die Eintrittskarten riesig ist, hatten Werder Bremen und der HSV bereits bestätigt, nun können die Vereine sogar vom Ausverkauf des 57.000 Plätze fassenden Volksparkstadions träumen.

    „Ich freue mich riesig auf das Spiel“, sagte Werders Frauen-Trainer Thomas Horsch, der seinen auslaufenden Vertrag im Sommer nicht verlängert, zuletzt im Weser-Kurier, „und sogar fast noch mehr über die sportliche Komponente des Nordderbys. Es geht um etwas, und zwar um den Einzug ins Pokalfinale.“ Für die Frauen-Sparten beider Clubs darf schon das Halbfinale als einer der größten Erfolge der eigenen Geschichte gewertet werden. Werder Bremen hat sich erst in den vergangenen Jahren in der Bundesliga etabliert und kam im Cup nie über das Viertelfinale hinaus, der Hamburger SV ist aktuell nur Zweitligist, stand 2002 aber schon mal überraschend im Endspiel.

    Werder Bremen-Frauen vor besonderem DFB-Pokal-Halbfinale gegen HSV: Immer mehr Spiele vor großer Zuschauer-Kulisse

    Neuland ist ein Spiel vor einer großen Kulisse für die Werder-Frauen aber schon seit einiger Zeit nicht mehr. Die sogenannten Highlightspiele im Weserstadion locken Jahr für Jahr mehr Fans an, im Oktober 2024 waren 22.721 Zuschauer gegen Bayer Leverkusen (1:1) dabei – Bremer und norddeutscher Rekord im Frauenfußball. Im März 2024 traten die Fußballerinnen des SV Werder Bremen sogar schon vor mehr als 30.000 Zuschauern im Kölner Rhein-Energie-Stadion an. Erfahrungswerte, die für das besondere Pokal-Derby gegen den HSV mit Sicherheit helfen können. (han)



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  • DFB-Pokal: HSV gegen Werder wird größtes Frauen-Spiel

    DFB-Pokal: HSV gegen Werder wird größtes Frauen-Spiel


    Der 23. März 2025 wird ein Tag für die Geschichtsbücher beim HSV – und auch für den gesamten deutschen Fußball. Denn schon jetzt steht fest: Das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen den Hamburgerinnen und Nord-Rivale Werder Bremen wird zum größten Frauen-Fußballspiel auf deutschem Boden!

    Der Vorverkauf für das Nord-Derby der Damen (Anstoß: 15.30 Uhr) läuft seit Tagen heiß und hat inzwischen die bisherige Bestmarke von 44.808 Zuschauern durchbrochen. So viele Fans kamen im Mai 2023 ins ausverkaufte Kölner Stadion zum Pokal-Finale zwischen Wolfsburg und Freiburg (4:1).

    Jetzt bricht ausgerechnet der Frauen-Zweitligist Hamburg diesen Rekord.

    Nächster Doppelpack!: Selke-Show im Spitzenspiel

    Teaser-Bild

    Quelle: Bild21.02.2025

    Dabei wurde der Karten-Verkauf erst vor rund einer Woche gestartet. Doch bereits im Mitglieder-Verkauf gingen bis Montagmorgen 20.000 Tickets weg. Die Bestmarke für ein Frauen-Fußballspiel auf Hamburger Boden (19.710) war da schon gefallen. Bis Montag-Nachmittag waren es bei über 30.000, bis Mittwochmorgen dann über 42.000.

    Inzwischen ist auch der Rekord geknackt – und der Klub sogar auf dem Weg zu einem ausverkauften Volksparkstadion mit 57.000 Zuschauern. Einige Blöcke sind aktuell noch nicht freigeschaltet. Kontingente dort werden unter anderem für Sponsoren und Partner bereitgehalten.

    Auch bei den Gästen aus Bremen (Platz 8 der Frauen-Bundesliga) ist die Ticket-Nachfrage riesig. Wer eine der begehrten Karten aus dem Gäste-Kontingent bekommt, muss ausgelost werden. Denn die Zahl der Anfragen liegt höher als die der Tickets.



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  • So gibt´s Karten für Werder-Frauen gegen HSV!

    So gibt´s Karten für Werder-Frauen gegen HSV!


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    Larissa Mühlhaus (links) und die Frauen des SV Werder Bremen trafen bereits im August 2024 in einem Testspiel auf den HSV - und siegten mit 3:1. Im Halbfinale des DFB-Pokals kommt es am 23. März 2025 zur Neuauflage des Nordderbys.
    Larissa Mühlhaus (links) und die Frauen des SV Werder Bremen trafen bereits im August 2024 in einem Testspiel auf den HSV – und siegten mit 3:1. Im Halbfinale des DFB-Pokals kommt es am 23. März 2025 zur Neuauflage des Nordderbys. © IMAGO/Oliver Baumgart

    Mega-Ansturm auf Tickets für das Nordderby! So gibt es Karten für das Duell zwischen Werder Bremen und dem HSV im Halbfinale des DFB-Pokals der Frauen!

    Bremen – Das Duell steigt zwar erst in gut einem Monat, doch schon jetzt wirft das Nordderby zwischen den Frauen des SV Werder Bremen und des Hamburger SV im Halbfinale des DFB-Pokals seine Schatten voraus. Der Ansturm auf die Tickets für die Partie am 23. März 2025 (15.30 Uhr) ist riesig, der HSV hat nach eigenen Angaben bereits mehr als 30.000 Karten verkauft. „Damit wird das DFB-Pokal-Halbfinale zwischen den HSV-Frauen und dem SV Werder Bremen im Volksparkstadion das zuschauerstärkste Frauen-Vereinsfußballspiel in der Geschichte Norddeutschlands“, freuen sich die Hamburger in einer Mitteilung. Und auch Werder verzeichnet eine massive Ticket-Nachfrage.

    Riesige Ticket-Nachfrage für DFB-Pokal-Halbfinalspiel der Werder-Bremen-Frauen gegen den Hamburger SV

    „Es ist jetzt schon klar, dass wir die Tickets für das Pokalspiel verlosen müssen, weil die Anfragen das Kontingent bei Weitem übersteigen“, teilen die Grün-Weißen auf Nachfrage der DeichStube mit. Noch bis Dienstag, 25. Februar 2025 um 23.59 Uhr können sich Werder-Mitglieder und -Dauerkarteninhaber auf der Vereinshomepage des SV Werder Bremen auf Tickets für die DFB-Pokalpartie gegen den HSV bewerben, eine Stehplatzkarte im Gästeblock kostet 13,20 Euro, für einen Sitzplatz werden 19,80 Euro fällig. Werder-Fans können entweder bis zu zwei Stehplatz- oder bis zu sechs Sitzplatztickets bestellen.

    Sollte das Interesse am Nordderby im DFB-Pokal der Frauen weiterhin derart hoch bleiben, könnten der Hamburger SV und der SV Werder Bremen sogar den Rekord für das meistbesuchte Frauenfußballspiel in der deutschen Geschichte brechen. Der deutschlandweite Höchstwert liegt bei 44.808 Zuschauern, aufgestellt beim DFB-Pokalfinale 2022/23 zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg. Ins Hamburger Volksparkstadion passen maximal 57.000 Zuschauer. (nag)



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  • Bundesliga: vier Emittenten – nur Borussia Dortmund gewinnt zur Abwechslung

    Bundesliga: vier Emittenten – nur Borussia Dortmund gewinnt zur Abwechslung


    Werder Bremen und Schalke 04 hat der 23ste Spieltag der Bundesliga zerlegt – überraschenderweise gewinnt nur Borussia Dortmund…

    Zum Auftakt am Freitagabend in der 1sten Bundesliga stand das Abendspiel SC Freiburg gegen Anleiheemittent Werder Bremen an. Zuvor hatten die Breisgauer dreimal in Folge 1:0 gewonnen. Daher war der beste Tipp… kein guter. Werder ging im Auswärtsspiel sang- und klanglos mit 5:0 unter – inklusive eines verschossenen Elfmeters. Auf Rang 12 orientiert sich Grün-Weiß nunmehr doch nach unten, v.a. nach der dritten Niederlage in Serie.

    Im Samstagabendspiel wiederum legte die Borussia aus Dortmund mal so richtig los. Endlich wieder ein Sieg im Heimspiel des börsennotierten Aktienemittenten. Willfähriger Gegner war Union Berlin. Beim 6:0 scheint sich der Kader seinen Frust vom Stollen geschossen zu haben – Dortmund rückt wieder an Werder vorbei, ist aber auch sechs Zähler vom internationalen Geschäft entfernt.

    1ste Bundesliga nach ST 23

    1ste Bundesliga nach ST 23

    Schalke 04 und Hertha BSC Berlin stehen jetzt unisono als Tabellennachbarn da – im letzten Drittel der 2ten Bundesliga. Die Hertha mit einem einzigen Zähler aus den letzten fünf Partien, Schalke mit immerhin sechs Punkten. Die Königsblauen gingen in Darmstadt mit 2:0 unter, die Hertha erreichte unter dem neuen Trainer ein torloses Unentschieden.

    Und wie bei fast jedem Spieltag in der 2ten Bundesliga hat auch dieses Mal wieder der Tabellenführer gewechselt: Der HSV rückte nach oben, Köln einen nach unten. In der oberen Tabellenhälfte siegte an diesem Spieltag nur ein Team: der HSV.

    2te Bundesliga nach ST 23

    2te Bundesliga nach ST 23

    Falko Bozicevic

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  • Der HSV im Rausch: “Bewerbungsschreiben für die

    Der HSV im Rausch: “Bewerbungsschreiben für die


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  • Wird Bochum zum neuen HSV?

    Wird Bochum zum neuen HSV?


    Als Dieter Hecking Anfang November beim Vfl Bochum übernahm, hatte der VfL einen mageren Punkt auf dem Konto – nach neun Spielen. Der Kader wurde im Sommer einmal komplett umgekrempelt, nachdem der Abstieg über die Relegation im letzten Moment abgewendet worden war. Die Qualität schien zu fehlen, der Klassenerhalt einem Wunder gleichzukommen.

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    Dreieinhalb Monate später hat sich das Blatt gewendet: Bochum holt nach dem 2:0-Sieg gegen Borussia Dortmund ein hochverdientes 1:1 beim starken VfL Wolfsburg und hätte gerne sogar erneut dreifach gepunktet: „Hätte mir gewünscht, dass wir das 1:0 über die Zeit bringen. Wir schenken Vertrauen, im Moment ist das eine tolle Begeisterung in der Truppe. Sie ärgern sich, das ist immer ein gutes Zeichen“, so Hecking nach der Partie bei ‚Sky‘.

    Horn und die Neuzugänge als neue Waffen

    Der 60-Jährige hat dem Team aus dem Ruhrgebiet wieder neues Leben eingehaucht, plötzlich ist eine gewisse Bundesligareife zu sehen. Zieht sich Bochum also erneut aus der Affäre? Der Werdegang erinnert etwas an den Hamburger SV, der sich 2013/14 und in der Folgesaison zweimal durchaus glücklich über die Relegation in der Bundesliga hielt und den Gang ins deutsche Unterhaus immerhin bis 2018 verschob.

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    Ein ähnlicher Coup könnte Hexer Hecking jetzt auch gelingen. Dabei helfen ihm die beiden starken Winter-Neuzugänge Tom Krauß und Georgios Masouras, auch die neue Nummer eins Timo Horn überzeugt. „Wir haben das überragend gemacht, die Neuzugänge tun uns unheimlich gut, so sind wir deutlich besser“, stellt der Keeper daher auch fest.

    Schweres Programm vor der Brust

    Hecking macht den VfL aktuell besser – so viel besser, dass selbst der direkte Klassenerhalt greifbar scheint. Gelingt dieser, macht sich Hecking wohl unsterblich und erhöht den Druck auf die Vereinsführung, ihn über die Saison hinaus zu binden. Am kommenden Samstag (15:30 Uhr) steht das direkte Duell mit der TSG Hoffenheim im Abstiegskampf an, danach wird klar sein, wohin die Reise gehen kann. Es folgen die Aufeinandertreffen mit dem FC Bayern, Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen und dem VfB Stuttgart. Schwere Aufgaben, für die sich Taktikfuchs Hecking sicherlich wieder besondere Tricks einfallen lässt.



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  • Vor der Bundestagswahl: Werder, HSV, St. Pauli und Co.

    Vor der Bundestagswahl: Werder, HSV, St. Pauli und Co.


    Stand: 21.02.2025 14:55 Uhr

    In den Farben getrennt, in der Sache vereint: Fußball-Nordclubs wie der HSV, der FC St. Pauli und Werder Bremen haben sich vor der Bundestagswahl am Sonntag klar gegen Rechts positioniert und die Bürger aufgerufen, zur Wahl zu gehen. Von DFL bis DOSB gibt es im Sport eine groß angelegte Initiative für die Demokratie.

    Es ist das “Wir”, das der HSV in seinem Video in den Vordergrund stellt. “Wir stehen für Vielfalt. Wir passen aufeinander auf. Wir leben Demokratie. Wir halten zusammen. Wir heißen alle willkommen. Alle gemeinsam und nicht alleine”, sagen Offizielle des Fußball-Zweitligisten wie Sportvorstand Stefan Kuntz oder Präsident Marcell Jansen, Kapitän Sebastian Schonlau, die Trainer Merlin Polzin und Loïc Favé oder zwei Mitglieder des queeren Fanclubs “Volksparkjunxx” in kurzer Abfolge, bevor zu lesen ist: “Wir gehen wählen.”

    In der Beschreibung des Videos dann der Wahlaufruf: “Sonntag ist Wahltag. Nutzt eure Stimme für die Demokratie!”

    HSV, St. Pauli und Werder rufen zu Wahl und Haltung auf

    Das Video, das die Hamburger auf ihren Social-Media-Kanälen am Donnerstag teilten, hat alleine bei Instagram knapp 5.400 Likes (Stand: 21. Februar, 15 Uhr) – und erhält, neben ein wenig Kritik, in den Kommentaren vor allem viel Zuspruch.

    Auch auf dem Kanal des Stadtnachbarn FC St. Pauli gibt es einen ähnlichen Appell. “Wie viele mitbekommen haben, ist es dieses Jahr umso wichtiger, seine Stimme zu zeigen”, sagt Innenverteidiger Hauke Wahl da: “Also informiert euch, geht wählen und tut was Gutes für die Demokratie!”

    Unter dem Beitrag der Braun-Weißen findet sich der Hashtag #demokrateam. Dieser ziert schon seit anderthalb Wochen auch das Bremer Weserstadion. In weißer Schrift steht dort auf einem grünen Plakat: “Kante zeigen”. Auch beim Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen Hoffenheim (1:3) hatten sich beide Teams hinter einem Spruchband mit dem Slogan positioniert.

    Zudem postete der SVW unter demselbenMotto auf dem Kanal seiner Nachhaltigkeits-Initiative “Werder bewegt” bereits zu Beginn des Monats Bilder von einer Demonstration in der Bremer Innenstadt. Darauf zu sehen unter anderem: Club-Präsident Hubertus Hess-Grunewald.

    DFL und DOSB positionieren sich gegen Rassismus

    Die Posts und Aktionen der drei Fußball-Nordclubs stehen in einer Reihe vieler Aktivitäten von Vereinen und Deutscher Fußball Liga (DFL). “Als deutscher Fußball haben wir unseren Kompass. Unsere Leuchttürme sind der demokratische Diskurs, Toleranz sowie der Kampf gegen Rassismus und Antisemitismus”, betonte der DFL-Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Joachim Watzke zuletzt.

    Dazu gibt es eine dezentrale Kampagne, Teil dieser ist die von der DFL Stiftung ins Leben gerufene Social-Media-Initiative “#DemokraTeam – Alles andere ist Abseits.” Genutzt wird dabei ein TikTok-Kanal, auch auf Instagram werden Kurzvideos – unter anderem mit den Spielern Manuel Neuer und Thomas Müller von Rekordmeister Bayern München sowie dem Hamburger Schiedsrichter Patrick Ittrich – gezeigt.

    “Gerade angesichts der internationalen politischen Trends ist eine klare Stärkung der demokratischen Parteien in Deutschland bei dieser Bundestagswahl aus unserer Sicht das Gebot der Stunde.”
    DOSB-Chef Thomas Weikert

    Doch geht das Engagement weit über den Fußball hinaus, auch andere Dachverbände im Sport bekennen vor der wegweisenden Abstimmung am Sonntag öffentlichkeitswirksam Farbe. “Gerade angesichts der internationalen politischen Trends ist eine klare Stärkung der demokratischen Parteien in Deutschland bei dieser Bundestagswahl aus unserer Sicht das Gebot der Stunde”, sagt Thomas Weikert.

    Der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes stellte in einem Appell klar, dass der DOSB “parteipolitisch neutral” sei, verwies aber auf das in der Satzung festgelegte Wertesystem: “Wir treten rassistischen, verfassungs- und fremdenfeindlichen Bestrebungen sowie jeder Form von Gewalt entschieden entgegen. Wir sind also politisch nicht neutral.”

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    Otto Addo © picture alliance / Dennis Ewert/RHR-FOTO

    ROOTS heißt eine Initiative von Otto Addo und seinem Experten-Team. Das Ziel: Rassismus im Sport bekämpfen und Betroffenen helfen.
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    Gemeinsames Video von Rheinland-Rivalen Köln und Düsseldorf

    Rund um den Spieltag in den Fußball-Ligen am Wahl-Wochenende wird es Aktionen geben. Zweitligist 1. FC Köln produzierte mit dem rheinischen Rivalen Fortuna Düsseldorf zu ihrem anstehenden Duell (Sonntag, 13.30 Uhr) ein Video unter dem Stichwort “Gesund streiten”.

    Der organisierte Sport in Deutschland vereint mehr als 28 Millionen Mitglieder in rund 86.000 Vereinen – und diese möchte DOSB-Boss Weikert erreichen: “Bei einer Bundestagswahl entscheiden wir nicht nur über politische Weichenstellungen, über Parteien oder Personen – wir entscheiden vielmehr über den Kurs, den wir als Gesellschaft gemeinsam setzen wollen.” Auch deshalb haben sich unter anderem viele Nordclubs auf verschiedene Weisen für die Demokratie eingesetzt – und zur Wahl aufgerufen.

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    HSV-Profi Robert Glatzel © Witters

    Heute Abend empfängt der Tabellenzweite der 2. Liga aus Hamburg seinen direkten Verfolger. Rückkehrer Glatzel gibt dem Team “Energie”, mehr aber noch nicht.
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    St. Paulis Trainer-Gespann Co-Trainer Peter Németh (l.) und Chefcoach Alexander Blessin © picture alliance / Eibner-Pressefoto

    Im Spiel beim FSV steht Co-Trainer Peter Németh an der Seitenlinie der Braun-Weißen, weil sein Chef Alexander Blessin gesperrt ist. Er kennt die Rolle schon aus der Vorsaison.
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    Sport aktuell |
    21.02.2025 | 16:17 Uhr

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  • Achterbahnfahrt mit besserem Ende für HSV |

    Achterbahnfahrt mit besserem Ende für HSV |


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