Philipp Treu (FC St. Pauli) gegen Maximilian Beier (Borussia Dortmund) Foto: Lobeca/Henning Rohlfs
Hamburg – Der FC St. Pauli steckt weiter in der Krise und musste am Sonnabend die nächste Niederlage hinnehmen. Vor ausverkauftem Millerntor unterlag das Team von Trainer Alexander Blessin mit 0:2 (0:0) gegen Borussia Dortmund.
Die erste Hälfte: Mutige Hamburger
Dabei starteten die Hamburger stark in die Partie, waren in der Anfangsphase das bessere Team und zeigten spielerische Ansätze. Doch mit zunehmender Spielzeit schlichen sich Fehler ein, die dem BVB mehr Kontrolle ermöglichten. Bis zur Pause blieben gefährliche Aktionen jedoch Mangelware – die beste Chance hatte Karim Adeyemi kurz vor dem Halbzeitpfiff.
Nach der Pause: Dortmunder Qualität
Nach Wiederanpfiff erhöhte Dortmund den Druck und wurde schnell belohnt: In der 50. Minute brachte Serhou Guirassy die Gäste mit 1:0 in Führung. St. Pauli zeigte sich bemüht, doch Dortmund blieb mit schnellen Gegenstößen gefährlich. Ein folgenschwerer Ballverlust von Lars Treu als letzter Mann besiegelte die Niederlage – Adeyemi setzte sich durch und blieb vor Torwart Nikola Vasilj eiskalt (58.).
Karol Mets (FC St. Pauli) köpft den Ball aus dem Getümmel – Yannick Gerhardt (VfL Wolfsburg) kommt nicht heran Foto: Lobeca/Andreas Hannig
Hamburg – Für den FC St. Pauli geht es am kommenden Sonnabend um 15.30 Uhr gegen Borussia Dortmund. Den BVB kann man derzeit wahrscheinlich von allen Mannschaften am wenigsten einschätzen. Zuletzt kamen sie in der Champions-League weiter und siegten in der Bundesliga eindrucksvoll mit 6:0 gegen Union Berlin, davor steckte man in der Krise und gab sich sogar gegen Bochum geschlagen. St. Pauli hat eine Chance, wenn die Schwarz-Gelben ihr altes, unsicheres Gesicht zeigen.
Gutes Gefühl
Trainer Alexander Blessin meint: „Niederlagen fühlen sich immer hart an. Wenn man die Saison Revue passieren lässt, haben wir bei den ersten drei Niederlagen Lehrgeld bezahlt. Ich finde, dass wir erwachsener geworden sind – sowohl mit als auch gegen den Ball. Das sieht sehr stabil aus. In den Gesprächen mit den Jungs hatte ich nicht das Gefühl, dass sie nervös sind, weil es nur noch elf Spiele sind. Wir alle wissen, dass wir einen kleinen Vorsprung haben, uns für den aktuell aber nichts kaufen können. Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und die nötigen Punkte holen, ist es egal, was hinter uns passiert.“
Der 24. Spieltag (28.2.-2.3.)
Stuttgart – München (Fr., 20.30 Uhr) Leipzig – Mainz (Sa., 15.30 Uhr) Heidenheim – Mönchengladbach Bremen – Wolfsburg Bochum – Hoffenheim St. Pauli – Dortmund Frankfurt – Leverkusen (18.30 Uhr) Berlin – Kiel (So., 15.30 Uhr) Augsburg – Freiburg (17.30 Uhr)
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Die Tabelle
1.
FC Bayern München
23
69 : 19
58
2.
Bayer 04 Leverkusen
23
51 : 27
50
3.
Eintracht Frankfurt
23
49 : 33
42
4.
Sport-Club Freiburg
23
34 : 36
39
5.
1. FSV Mainz 05
23
37 : 24
38
6.
RB Leipzig
23
38 : 31
38
7.
VfB Stuttgart
23
41 : 34
36
8.
VfL Wolfsburg
23
46 : 37
34
9.
Borussia Mönchengladbach
23
35 : 35
34
10.
Borussia Dortmund
23
43 : 38
32
11.
FC Augsburg
23
27 : 35
31
12.
SV Werder Bremen
23
35 : 47
30
13.
1. FC Union Berlin
23
21 : 35
24
14.
TSG Hoffenheim
23
30 : 46
22
15.
FC St. Pauli
23
18 : 27
21
16.
1. FC Heidenheim
23
27 : 47
15
17.
VfL Bochum 1848
23
22 : 47
15
18.
Holstein Kiel
23
34 : 59
13
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