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  • Klarer Testspielsieg gegen Fortuna Köln

    Klarer Testspielsieg gegen Fortuna Köln

    Klarer Testspielsieg gegen Fortuna Köln

    Im Rahmen eines Testspiels hat die Mannschaft von Trainer Michael Müller am vergangenen Samstag einen überzeugenden 4:1-Sieg gegen Fortuna Köln erzielt. Das Duell fand im heimischen Stadion statt und lockte zahlreiche Zuschauer an, die das Team bei seinen Vorbereitungen auf die kommende Saison unterstützen wollten.

    Aufstellung und Taktik

    Michael Müller schickte seine beste Elf auf den Platz und experimentierte dabei mit einer offensiven 4-3-3-Formation. Auf der Torhüterposition stand Max Schmidt, während die Abwehr aus Jonas Weber, Lars Becker, Tim Köster und David Müller bestand. Im Mittelfeld agierten Felix Sommer, Leon Richter und Jasper Schneider. Die Offensive bildeten die beiden Flügelspieler Tom Strehle und Benjamin Horn sowie der zentrale Stürmer Daniel Braun.

    Spieleverlauf

    Die Heimelf begann das Spiel druckvoll und setzte die Abwehr von Fortuna Köln bereits früh unter Druck. Nach nur zehn Minuten konnte Tom Strehle die erste Torchance nutzen und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Ein präziser Pass von Jasper Schneider öffnete die Abwehrreihe der Kölner und Strehle erzielte sein erstes Tor im Testspiel.

    Wenige Minuten später erhöhte Daniel Braun mit einem Kopfballtor auf 2:0, nachdem er eine Flanke von Benjamin Horn perfekt verwertete. Die Gastgeber dominierten die ersten 30 Minuten des Spiels und ließen Fortuna kaum zur Entfaltung kommen. Die Kölner fanden erst gegen Mitte der ersten Halbzeit etwas besser ins Spiel und konnten durch einen verwandelten Elfmeter von Marco Klein auf 2:1 verkürzen. Klein war im Strafraum von Lars Becker gefoult worden.

    Weitere Tore und individuelle Leistungen

    Nach der Halbzeitpause agierte das Team von Müller weiterhin dominant. Felix Sommer konnte in der 55. Minute das Ergebnis auf 3:1 ausbauen. Ein schneller Konter wurde durch eine sehenswerte Einzelaktion von Tom Strehle abgeschlossen, der Sommer mustergültig ins Szene setzte.

    In der Schlussphase des Spiels krönte Daniel Braun seine starke Leistung mit einem weiteren Treffer. In der 78. Minute erzielte er nach einem Zuspiel von Leon Richter sein zweites Tor des Spiels und stellte den Endstand von 4:1 her. Die Offensive zeigte insbesondere in der zweiten Halbzeit ein starkes Zusammenspiel, was für die kommenden Pflichtspiele Hoffnung macht.

    Äußere Bedingungen und Zuschauer

    Die Bedingungen im Stadion waren optimal. Bei mildem Wetter und Sonnenschein war die Stimmung unter den rund 3.000 Zuschauern ausgelassen. Die Fans der Heimmannschaft feierten jeden gelungenen Spielzug, insbesondere die Tore wurden mit frenetischem Beifall gefeiert. Auf der anderen Seite konnten die Anhänger von Fortuna Köln nur sporadisch auf gute Aktionen ihrer Mannschaft hoffen.

    Trainerstimmen

    Nach dem Spiel äußerte sich Trainer Michael Müller sichtlich zufrieden über die Leistung seines Teams: „Es war ein wichtiger Schritt in unsere Saisonvorbereitung. Die Spieler haben gezeigt, dass sie gut zusammenarbeiten können. Es gab einige herausragende individuelle Leistungen, die uns zuversichtlich für die kommenden Spiele stimmen.“

    Fortunas Trainer Jan Schmidt gab hingegen zu bedenken: „Wir müssen defensiv stabiler werden. Es gibt noch viel Arbeit vor uns, aber ich sehe auch positive Ansätze in unserem Spiel.“

    Ausblick auf die Saison

    Mit diesem Testspielsieg konnte die Mannschaft nicht nur Selbstvertrauen tanken, sondern auch wichtige Erkenntnisse über verschiedene Aufstellungsvarianten gewinnen. Die nächsten Testspiele werden entscheidend sein, um die Teamdynamik weiter zu festigen und die Form zu überprüfen, bevor die Liga beginnt. Alle Beteiligten blicken optimistisch in die Zukunft und hoffen, dass die Mannschaft die gezeigte Leistung in die ersten Spiele der neuen Saison mitnehmen kann.

    Fazit zur Testspielphase

    Die Testspielphase stellt für viele Teams eine wichtige Gelegenheit dar, sich auf die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten. Der klare Sieg gegen Fortuna Köln gibt Anlass zur Hoffnung, dass die heimische Mannschaft in der neuen Saison stärker als je zuvor auftritt und eventuell um die oberen Tabellenhälften mitspielen kann. Zudem ist die Harmonie im Team spürbar und dürfte sich als wertvoller Faktor erweisen.

  • Vom TSV Havelse zu Lupo/Martini Wolfsburg: Darum kehrte

    Vom TSV Havelse zu Lupo/Martini Wolfsburg: Darum kehrte


    Wolfsburg. Auf der einen Seite hätte er dem TSV Havelse gern beim Unternehmen „Aufstieg in die 3. Liga“ geholfen, auf der anderen wollte er seine alte Liebe Lupo/Martini Wolfsburg nicht hängen lassen. Der Fußball-Oberligist bemühte sich in der Winterpause stark um die Rückkehr von Maxim Safronow. Der 23-jährige Offensivspieler sah mehrere gute Gründe, um zumindest für ein halbes Jahr zu den Kreuzheidern zurückzukehren.

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    Die Leidensgeschichte begann im Juli vergangenen Jahres: Safronow war gerade von Lupo zum Nord-Regionalligisten Havelse gewechselt, als bei ihm eine Entzündung am Adduktorensehnenansatz diagnostiziert wurde. Diese eher seltene Verletzung wird in der Regel durch Überbelastung hervorgerufen – und sie setzte den Wolfsburger lange außer Gefecht. „Das hat sich gezogen. Mal wurde es besser – und ich dachte, ich kann das Trainingspensum steigern. Doch dann nahmen die Schmerzen wieder zu“, erzählt er. Mehr als individuelles Training war nicht möglich, noch keine einzige Pflichtspielminute bestritt Safronow für den Viertligisten.

    Erster Kontakt zu Lupo zum Ende des Vorjahres

    Der TSV spielt bislang eine starke Saison, führt die Tabelle mit zehn Punkten Vorsprung an. „Nach einem halben Jahr ohne Spiel in eine erfolgreiche Mannschaft zu kommen, ist nicht einfach“, weiß der Mittelfeldspieler. Dementsprechend wären seine Einsatzchancen bei den Garbsenern im zweiten Teil der Spielzeit nur gering gewesen.

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    Die Anfrage von Lupo kam ihm im Winter somit gelegen. Schon zum Ende des vergangenen Jahres meldeten sich der damalige Trainer Michele Rizzi sowie der Vorstand bei Safronow. „Es ging zunächst einmal darum, ob ich mir eine Leihe bis zum Saisonende vorstellen kann“, erzählt er. „Ich war mir zu diesem Zeitpunkt selbst noch nicht sicher, weil ich nicht wusste, wann ich wieder richtig fit sein würde.“

    „Der Verein liegt mir sehr am Herzen – und ich möchte nicht, dass er absteigt.“

    Maxim Safronow

    Rückkehrer bei Lupo/Martini Wolfsburg

    Anfang Januar stieg der 23-Jährige, der bereits von 2020 bis 2024 für die Italiener gespielt hatte, wieder ins Training beim TSV ein. Davon erfuhr auch sein Ex-Klub und kontaktierte Safronow erneut. „Für mich waren mehrere Faktoren wichtig. Einerseits ist es für mich bei Lupo einfacher, wieder reinzukommen, weil ich die Mannschaft und das Umfeld kenne. Andererseits liegt mir der Verein sehr am Herzen – und ich möchte nicht, dass er absteigt“, erklärt der 1,74-Meter-Mann, der sich direkt an die Havelser Verantwortlichen wandte. „Anschließend ging es schnell“, sagte Safronow, der mit Yassin Jemai noch einen weiteren Akteur vom Regionalliga-Spitzenreiter mitbrachte.

    Der Rückkehrer ist vom bisherigen Abschneiden überrascht

    Der Mitarbeiter in der Leasingabteilung bei VW Financial Services verfolgte mehrere Partien der Kreuzheider in der ersten Saisonhälfte vor Ort. „Ich hätte auf keinen Fall erwartet, dass es so läuft“, betont er. „Die Mannschaft ist sehr gut besetzt, dazu gab es im Sommer keine allzu großen personellen Veränderungen.“ Safronow möchte mithelfen, dass die Italiener den Klassenerhalt noch realisieren. Im Sommer geht‘s für ihn gemäß der Absprache zurück zu Havelse. Dort fühlte sich der Offensivmann sehr wohl: „Das ist eine super Mannschaft, in der ich mich bereits mit einigen Spielern angefreundet habe. Auch das Trainerteam ist top.“ Die 3. Liga, von der die Rot-Weißen träumen dürfen, würde auch den Wolfsburger „sehr reizen“.

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    Doch erst einmal geht‘s Safronow darum, wieder richtig fit zu werden. Er sieht sich bereits bei „knappen 90 Prozent“ seiner Leistungsfähigkeit angelangt, kann schmerzlos trainieren und spielen. „Ich merke schon noch, dass ich wieder in den Rhythmus kommen muss, aber ich bin positiver Dinge, dass mir das bald gelingt“, sagt der Rückkehrer.

    Seine ersten 45 Pflichtspielminuten hat er hinter sich, durfte beim 3:1 bei der U23 von Eintracht Braunschweig eine Halbzeit ran. „Ich war selbst überrascht, wie viel Luft ich hatte. Ich hatte aber im Vorfeld auch einige Läufe absolviert“, verrät Safronow. Er möchte der Mannschaft vor allem mit kreativen Momenten weiterhelfen. „Ich möchte mithelfen, das Offensivspiel zu verbessern, selbst Tore und Vorlagen beisteuern“, sagt der Wolfsburger, der offensiv flexibel einsetzbar ist.

    Nächster Gegner ist der SC Spelle-Venhaus

    Vom Klassenerhalt des Teams von Neutrainer Ludger Tusch, das am Mittwochabend (19 Uhr) ein Testspiel beim Landesligisten SV Lengede bestreitet, ist Safronow fest überzeugt. „Wir haben viel Qualität in unserer Mannschaft und viele richtig gute Spieler. Wichtig wird sein, dass wir als Team auftreten – so wie auch in Braunschweig“, erklärt er. Nächster Lupo-Pflichtspielgegner ist am Samstag (15 Uhr) auswärts der SC Spelle-Venhaus. „Das ist eine Mannschaft, die in den vergangenen Jahren immer oben mitgespielt hat“, sagt der Mittelfeldspieler. „Wir müssen defensiv wie offensiv alles raushauen und unsere Chancen nutzen“, erklärt Safronow. Einen Startelfeinsatz traut er sich bereits zu: „Natürlich möchte ich immer spielen, aber man muss auch vernünftig sein und darf es nicht übertreiben.“

    AZ/WAZ



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