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  • Große Trauer bei Borussia Dortmund

    Große Trauer bei Borussia Dortmund


    Martin Labus ist gestorben

    Trauer um Martin Labus. © BVB

    5 Min Lesezeit

    Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:

    20. Februar, 15.46 Uhr: Borussia Dortmund trauert um Volunteer

    Große Trauer bei Borussia Dortmund. Am Mittwochabend während des Champions-League-Spiels gegen Sporting Lissabon ist Martin Labus, ein langjähriger Volunteer, gestorben. Er ist 63 Jahre alt geworden. „Martin Labus war seit Juli 2013 ein fester Bestandteil des Volunteer-Teams und hat seither bei fast jedem Spiel unterstützt. Mit seiner unermüdlichen Einsatzbereitschaft war er eine große Bereicherung für die Volunteers. Im Info-Team „Team Außen“ stand er zahlreichen Fans mit Rat und Tat zur Seite und war stets bereit, bei Fragen und Anliegen zu helfen. Bei seinen Volunteer-Kollegen war er äußerst beliebt, seine kecken Sprüche brachten immer wieder ein Lächeln auf die Gesichter seiner Mitmenschen“, schreibt der BVB in einer Mitteilung. „Wir sind mit unseren Gedanken bei seiner Familie.“ Labus hinterlässt eine Frau und zwei Töchter.

    18. Februar, 22.18 Uhr: Kovac-Ansage an BVB-Profis nach Presse-Aufreger in Bochum

    Borussia Dortmunds Trainer Niko Kovac hat seine Spieler für ihr Verhalten nach dem 0:2 beim VfL Bochum gerüffelt. Dass die enttäuschten Profis nach einer Niederlage wie am vergangenen Samstag nicht mit Journalisten sprechen, werde es in Zukunft nicht mehr geben „In Zukunft werden sich die Spieler den Nachfragen stellen. Das gehört zum Leben dazu. Das werden wir mit Sicherheit besser machen“, sagte der 53-Jährige am Dienstag.

    Nach der Blamage beim abstiegsbedrohten Reviernachbarn waren nur zwei Spieler den vertraglichen Pflichten nachgekommen und vor die TV-Kameras getreten. Den Fragen aller anderen Journalisten entzogen sich die Profis indes. „Das ist nicht gut gelaufen, dass niemand bei der schreibenden Zunft war“, meinte Kovac. „Da werde ich auch dafür sorgen, dass das in Zukunft nicht mehr passiert. Ich bitte um Nachsicht.“

    18. Februar, 19.45 Uhr: Roggow verhandelt mit Hertha BSC

    Am Samstag noch war Franz Roggow Siegtorschütze beim 1:0-Erfolg von Borussia Dortmunds U23 gegen den SV Sandhausen. Den trainingsfreien Dienstag nutzte der 22-Jährige nun offenbar für weitere persönliche Weichenstellungen. Ein Video von Sky, das bei „X“ kursiert, zeigt, wie der BVB-Mittelfeldspieler gemeinsam mit seinem Berater Mohamed Meziani die Geschäftsstelle von Hertha BSC besucht.

    Roggow, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, führt derzeit Vertragsverhandlungen. Berlin ist dabei einer von mehreren Zweitligisten, die Interesse am Dortmunder zeigen. Roggow (Marktwert: 600.000 Euro) war 2021 vom FC St. Pauli zur BVB-U23 gewechselt und hat sich dort nach kurzer Anlaufzeit rasch zum absoluten Stammspieler entwickelt. Dennoch ist sein Abgang im Juni gewiss – der 22-Jährige möchte den nächsten Schritt in seiner Karriere machen.

    16. Februar, 17.17 Uhr: Ragnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung

    Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    16. Februar, 16.28 Uhr: Diallo sichert Auswärtssieg der BVB-U19

    Borussia Dortmunds U19 hat das Aus in der Youth League gegen Real Madrid gut verkraftet. Bei Union Berlin siegte die Mannschaft von Mike Tullberg am Sonntag mt 4:2 (1:2) und drehte dabei einen zweimaligen Rückstand. Zum Matchwinner avancierte Ousmane Diallo mit einem Doppelpack (73., 82.).

    Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Nach einem Fehler von BVB-Rechtsverteidiger William Rashidi schob Musa Alkan zur Berliner Führung ein. Dortmund fand durch Pharell Kegni jedoch die direkte Antwort (6.). Eine weitere Unaufmerksamkeit in der Defensive führte nach Foul von Dortmunds Torhüter Robin Lisewski zur erneuten Union-Führung per Elfmeter durch Duje Sliskovic (19.).

    Nach insgesamt vier Wechseln bis zur 71. Minute übernahmen die Schwarzgelben immer mehr die Spielkontrolle und drehten die Partie innerhalb von zehn Minuten durch Diallo und Joker Alex Niziolek (77.). „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit bestimmt und die drei Tore erzwungen“, sagte Tullberg. In der Tabelle rückt der BVB mit sechs Punkten auf Rang zwei vor. Am kommenden Samstag (12 Uhr) folgt ein weiteres Auswärtsspiel beim Tabellenvierten FSV Mainz 05.

    BVB-U19: Lisewski – Rashidi, Benkara, Reggiani (46. Mahjoubi), Feddersen – Degener – Cherny (61. Etcibasi), Inacio (82. Adamczyk) – Albert (71. Niziolek), Kegni (61. Ngambia), Diallo

    Tore: 1:0 Alkan (5.), 1:1 Kegni (6.), 2:1 Sliskovic (19., Elfmeter), 2:2 Diallo (72.), 2:3 Niziolek (77.), 2:4 Diallo (82.)

    15. Februar. 18.23 Uhr: BVB-U23 beendet Sieglos-Serie gegen Sandhausen

    Die BVB-U23 ist zurück in der Erfolgsspur. Durch ein 1:0 gegen den SV Sandhausen beendete die schwarzgelbe Drittliga-Filiale ihre seit drei Spielen andauernde Sieg- und Torlos-Serie. Den Treffer des Tages erzielte Franz Roggow nach einem Doppelpass mit Jordi Paulina nach 17 Minuten.

    Der BVB war in der ersten Hälfte drückend überlegen, vergab jedoch eine Reihe von Großchancen. Die dickste gab es nach 27 Minuten, als Michael Eberwein die Latte traf. Nach der Pause ein anderes Bild: Sandhausen drückte, die Borussia geriet vollkommen in die Defensive. Sie hatte in Torwart Marcel Lotka aber einen starken Rückhalt, der den Sieg festhielt.

    „Ich bin erleichtert und zufrieden. In der ersten Hälfte haben wir genau das auf dem Platz bekommen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben es aber versäumt, deutlich höher zu führen. Ein 2:0, 3:0 wäre möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten und es als Mannschaft rigoros verteidigt“, befand BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann.

    12. Februar, 12 Uhr: DFB terminiert Drittliga-Spieltage der BVB-U23

    Der DFB hat die Spieltage 27 bis 30 in der 3. Liga terminiert. Glück für die U23 von Borussia Dortmund: An diesen vier Spieltagen findet keine Begegnung parallel zu den Profis statt. Eine Partie steigt allerdings am Achtelfinal-Spieltag der Champions League. Die Ansetzungen im Überblick:

    27. Spieltag: 1860 München – BVB-U23 (Sonntag, 9. März, 13.30 Uhr)

    28. Spieltag: Dynamo Dresden – BVB-U23 (Mittwoch, 12. März, 19 Uhr)

    29. Spieltag: BVB-U23 – Viktoria Köln (Samstag, 15. März, 14 Uhr)

    30. Spieltag: Waldhof Mannheim – BVB-U23 (Samstag, 29. März, 14 Uhr)

    06. Februar, 13.08 Uhr: DFL terminiert Bundesliga-Spieltage 25 bis 27

    Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die zeitegnauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Alle BVB-Termine auf einen Blick:

    25. Spieltag: BVB – FC Augsburg (Samstag, 8. März, 15.30 Uhr)

    26. Spieltag: RB Leipzig – BVB (Samstag, 15. März, 18.30 Uhr)

    27. Spieltag: BVB – FSV Mainz 05 (Sonntag, 30. März, 17.30 Uhr)

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  • Borussia Dortmund: Pflicht erfüllt – “Alles andere wäre eine große Katastrophe gewesen”

    Borussia Dortmund: Pflicht erfüllt – “Alles andere wäre eine große Katastrophe gewesen”


    Statt Rückenwind für das wichtige Spiel gegen Union Berlin gab es für den BVB nur ein 0:0 gegen Sporting Lissabon. Was Sebastian Kehl positiv stimmt.

    Als Giovanni Reyna in der 71. Minute frei vor Rui Silva auftauchte, schien ein träger Champions-League-Abend für Borussia Dortmund doch noch sein glückliches Ende zu nehmen. Der US-Amerikaner hatte gerade die Strecke von der Ersatzbank bis in den Strafraum von Sporting Lissabon zurückgelegt, da lag ihm der Ball auch schon vor den Füßen.

    Doch anstatt ins kurze Eck traf Reyna nur den Pfosten – und stolperte den Nachschuss vorbei. Bezeichnend. So stand am Ende ein 0:0, mit dem Borussia Dortmund zwar seine Pflicht getan, aber keine Begeisterung ausgelöst hat. Die Rehabilitation für das 0:2 beim VfL Bochum blieb vor dem richtungsweisenden Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag, 22. Februar, 18:30 Uhr, aus.

    Dabei wäre die Partie gegen Sporting Lissabon dafür prädestiniert gewesen. Nach dem 0:3 im Hinspiel waren die Topstars Trincao und Viktor Gyökeres gar nicht erst mit nach Deutschland gereist. Sporting präsentierte sich harmlos, ließ den BVB spielen und ergab sich seinem Schicksal.

    Allein belohnt haben sich die Dortmunder nicht. „Wir hätten das Spiel gewinnen müssen“, konstatierte Trainer Niko Kovac. Seine Mannschaft hat sich nicht belohnt. Nicht zum ersten Mal in den vergangenen Wochen.

    Borussia Dortmund: Pflicht erledigt, mehr aber auch nicht

    „Wir haben keinen Zauberfußball gespielt. Es ging darum, dass wir das Ergebnis, das wir uns in Lissabon erarbeitet haben, durchbringen“, sagte Kovac diplomatisch auch mit Blick auf den FC Bayern München, der sich am Dienstag gegen Celtic Glasgow enorm schwergetan hat. Und dennoch hätte den Dortmundern ein souveräner Sieg über die schwachen Portugiesen mehr als gutgetan. „Dass die Mannschaft im Moment nicht vor Selbstvertrauen strotzt, ist klar“, sagte Sportdirektor Sebastian Kehl. „Wir haben ein seriöses Spiel gemacht und wollten vor allem zu Null spielen. Alles andere als das Weiterkommen wäre eine große Katastrophe gewesen. Wir machen kleine Schritte nach vorne.“

    Mit Union Berlin kommt am Samstag nun eben wieder eine ganz ähnliche Mannschaft ins Westfalenstadion: defensiv kompakt, mit schnellen Konterspielern. Ein Profil, gegen das Borussia Dortmund erst am vergangenen Samstag in Bochum nicht angekommen ist. „Es wird sicherlich ein ganz anderes Spiel werden. Wir sind unter Zugzwang, das wissen wir auch. Wir wissen aber auch, dass Union Aufwind bekommen hat. Wir werden sie über 90 Minuten bearbeiten müssen“, sagte Kovac.

    Kehl wurde noch etwas konkreter. Er sieht in den schnellen Außenspielern einen möglichen Schlüssel für das Union-Spiel: „Wir werden einen schnellen Spielaufbau und eine schnelle Spielverlagerung brauchen. Gerade gegen Union Berlin wird das extrem wichtig sein. Ähnlich wie die Bochumer werden sie sehr kompakt stehen und die Zweikämpfe annehmen wollen. Union wird eine hitzige Atmosphäre erzeugen wollen. Darauf müssen wir uns einstellen.“

    Denn am Ende sind eben Siege die dominierende Währung bei Borussia Dortmund. „Wir wissen um die Kritik, die im Moment auf uns einprasselt. Da müssen wir zusammenstehen. Am Ende werden uns nur Erfolgserlebnisse helfen“, sagte Kehl. Am besten schon gegen Union Berlin.



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  • Wieso das frühe City-Aus auch dem BVB eine große Chance

    Wieso das frühe City-Aus auch dem BVB eine große Chance


    Essen. Das war‘s für Manchester City: Im Giganten-Duell gegen Real Madrid zieht die Startruppe den Kürzeren. Dies öffnet den Wettbewerb – auch dem BVB.



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  • U17 Nachwuchsliga: Schnappt sich Schalke dieses große

    U17 Nachwuchsliga: Schnappt sich Schalke dieses große


    Diego Backes hat in diesem Jahr in der U17 des VfL Bochum eine tolle Entwicklung genommen. Verliert der VfL nun sein großes Talent an den FC Schalke 04?

    Der VfL Bochum spielte eine bärenstarke Vorrunde in der neu geschaffenen U17 DFB-Nachwuchsliga. Mit zwölf Siegen und zwei Niederlagen beendete die Mannschaft die Gruppe A vor dem FC Schalke 04 als Spitzenreiter.

    Einen großen Anteil daran hatte Verteidiger Diego Backes. Der Plettenberger erzielte sechs Treffer selbst und bereitete fünf weitere vor. Er gilt als eines der größten Talente im Kader des VfL. Und ausgerechnet dieses Talent scheint der Bundesligist nun an den S04 zu verlieren.

    Wie das Portal transfermarkt.de berichtet, soll Backes zur kommenden Saison zu Nobert Elgert in die Knappenschmiede wechseln und dort in der U19 spielen. “Ich bin mir sicher, dass ich auch in der U19 und der U21 auf dem höchsten Level spielen werde. Ich muss so schnell wie möglich bald in den Seniorenfußball. Wir haben einen Plan für die nächsten zwei bis drei Jahre mit meinem Vater und meinem Berater erstellt”, erklärte Backes unlängst dem Online-Portal come-on.de.

    Er wolle unbedingt Profi werden und sucht nun nach dem Verein, mit dem er dieses Ziel am besten erreichen kann. Sein Vertrag beim VfL Bochum läuft Ende dieser Saison nach zwei Jahren aus.

    Bereits vor drei Jahren hatten die Königsblauen und auch Rot-Weiss Essen Interesse an ihm, aber damals entschied er sich zu einem Wechsel zum SC Paderborn. Dort blieb er jedoch nur ein Jahr, ehe es ihn nach Bochum zog. Und nun doch Schalke? Klar sei für ihn, dass er sich in der kommenden Saison voll auf dem Sport konzentrieren wolle und dafür auch in ein Internat ziehen möchte.

    Der 16-Jährige spielte in der Saison 2025/16 bereits eine Saison für Bayer Leverkusen und von 2016 bis 2018 für Borussia Dortmund. Danach wurde er beim BVB allerdings ausgemustert und ging zum TuS Plettenberg. Von dort ging es zum TuS Iserlohn, bevor er dann beim SC Paderborn höherklassig einen neuen Anlauf genommen hat.



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  • Playoffs in der Champions League: Das große Wanken in den

    Playoffs in der Champions League: Das große Wanken in den


    Stand: 17.02.2025 16:15 Uhr

    Acht Teams werden sich in dieser Woche für das Achtelfinale in der Champions League qualifizieren. In den meisten Rückspielen der Playoffs wird es richtig eng.

    Dass Borussia Dortmund zu einer sehr elitären Gruppe gehört, ist bei der aktuellen Lage des Klubs wirklich überraschend. In der Bundesliga gab es beim 0:2 beim VfL Bochum im zweiten Ligaspiel unter dem neuen Trainer Niko Kovac die zweite Niederlage – aber wie bei seinen Vorgängern war er eben zuvor in der Champions League äußerst erfolgreich. Mit 3:0 gewann der BVB das Playoff-Hinspiel bei Sporting Lissabon und steht schon mit einem Bein im Achtelfinale.

    Ähnlich ist die Ausgangslage bei Paris St. Germain, das bei Ligakonkurrent Stade Brest mit dem gleichen Ergebnis gewann und den Drei-Tore-Vorsprung relativ mühelos über die Bühne bringen sollte. Doch abgesehen von Dortmund und PSG gibt es keine Mannschaft, die es entspannt angehen kann. Zwar hat auch in den übrigen sechs Playoff-Duellen jeweils ein Klub einen Vorteil aufgrund eines Hinspielsieges, jedoch sprechen wir hierbei immer nur von einem Tor.

    FC Bayern in guter Position, Man City droht das Aus

    Vermeintlich größer könnte dieser Vorteil beim FC Bayern München sein, der das kleine Polster auswärts bei Celtic Glasgow aufbaute mit einem 2:1-Erfolg. Wie der deutsche Rekordmeister gibt es mit Benfica Lissabon (1:0 bei der AS Monaco) und Real Madrid (3:2 bei Manchester City) zwei weitere Teams, die in der Fremde vorgelegt haben. Gerade das Aufeinandertreffen der beiden aktuell wankenden Giganten Real und City verspricht aber Hochspannung.

    Manchesters Trainer Pep Guardiola beziffert die Chance auf ein Weiterkommen zwar nur auf “ein Prozent”, doch angesichts der Qualität seiner Mannschaft sind die Erwartungen gerade an diese Partie enorm.

    Fakt ist: Einer der beiden größten Favoriten auf den Titel wird ausscheiden. Obwohl in diesem Duell eine besondere Brisanz steckt, wird es auf den übrigen Plätzen aber nicht minder spannend.

    Zwei offene italienisch-niederländische Duelle

    Besonders in Italien dürfte man gespannt bis sorgenvoll auf die Rückspiele der Playoffs schauen. Drei Teams aus der Serie A sind da gefragt, aber nur Juventus Turin hat die erste Partie gewinnen können – wenngleich die PSV Eindhoven nach dem 1:2 in Italien noch immer sehr gute Chancen auf das Weiterkommen hat. Die beanspruchen auch Atalanta Bergamo (1:2 beim FC Brügge) und AC Mailand nach dem 0:1 im Hinspiel bei Feyenoord Rotterdam für sich.

    An dieser Stelle sei daran erinnert, dass die Auswärtstore keine Rolle mehr spielen, sollten die Rückspiele mit der gleichen Tordifferenz für das andere Team enden. Das pure Ergebnis zählt, der Catenaccio-Klassiker, zu Hause mit 1:0 in Führung zu gehen und dann zu verwalten, würde also keinem der Teams, die auswärts getroffen und verloren haben, mehr als die Verlängerung bringen.

    Auslosung des Achtelfinals am Freitag

    Dass es mindestens eine solche geben wird, ist wahrscheinlich. Zu eng ist die Ausgangssituation in den meisten Fällen nach den Hinspielen, zu ausgeglichen auch die Besetzung der Spiele – abgesehen von der Partie des hochfavorisierten FC Bayern gegen Celtic.

    Im Vorfeld gibt es also nur ein paar Teams, deren Kugel man jetzt schon in der Lostrommel bei der Auslosung am Freitag (21.02.2025) erwartet, aber noch ganz viele Mannschaften, deren Weiterkommen ganz gewaltig wankt.



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  • Fußball | Bundesliga: VfB-Boss Wehrle sieht große Lücke zu Top-Clubs wie Bayern und Dortmund

    Fußball | Bundesliga: VfB-Boss Wehrle sieht große Lücke zu Top-Clubs wie Bayern und Dortmund


    Stand: 14.02.2025 13:16 Uhr

    Mit dem zweiten Platz in der vergangenen Bundesliga-Saison hat der VfB Stuttgart für Aufsehen gesorgt. Dennoch sieht der Vorstandschef Alexander Wehrle die Großen der Liga noch weit voraus.

    Der VfB-Vorstandsvorsitzende Alexander Wehrle sieht auch nach der Vizemeisterschaft und der Champions-League-Teilnahme des VfB Stuttgart keine Möglichkeit, kurzfristig zu den Großen der Fußball-Bundesliga aufzuschließen. “Vereine wie Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und Bayer Leverkusen sind vom Umsatz und den vorhandenen Investitionsmöglichkeiten her weit vor uns”, sagte Wehrle dem Internet-Portal “transfermarkt.de”. Und sagte zudem: “Diese Lücke zu schließen, wird Jahre, vielleicht sogar Jahrzehnte dauern.”

    Ziel des VfB Stuttgart: Stabiler Bundesligist mit Blick auf Europa

    Das grundlegende Ziel der Vereinsführung sei es, den VfB zu einem stabilen Bundesliga-Mitglied zu entwickeln, das sich immer wieder mal für einen europäischen Wettbewerb qualifizieren kann. Durch eine gute Kaderplanung könne es gelingen, im einen oder anderen Jahr für eine positive Überraschung zu sorgen. 

    Social-Media-Beitrag auf YouTube von SWR Sport Fußball : “Jeff Chabot und Karma regeln beim VfB in Dortmund – DEIN VfB #147 | SWR Sport”

    Um die deutsche Meisterschaft könne der Klub jedoch noch nicht spielen. Gleichwohl sei der VfB nicht auf Geld aus internationalen Wettbewerben angewiesen. “Wenn wir on top Einnahmen aus der Champions League oder Europa League haben sollten, werden wir diese sicherlich wieder in die Mannschaft investieren”, führte Wehrle aus.

    Als Fünfter auf Kurs Europapokal

    In der vergangenen Saison war der VfB überraschend Vizemeister geworden, nachdem er in den Jahren zuvor gegen den Abstieg gekämpft hatte. In der laufenden Spielzeit hat er als Tabellenfünfter gute Chancen, sich erneut für die Champions League zu qualifizieren, aus der er nach der Liga-Phase ausgeschieden war.



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  • Bundesliga: Der große Wirtz-Musiala-Vergleich | Sport

    Bundesliga: Der große Wirtz-Musiala-Vergleich | Sport


    Es ist das größte Duell des Bundesliga-Gipfels am Samstag zwischen Meister Leverkusen und Rekordmeister Bayern (18.30 Uhr, Sky und auf bild.de im Live-Ticker): Florian Wirtz (21) gegen Jamal Musiala (21).

    Wer ist aktuell der bessere Spieler? BILD macht den Fakten-Vergleich.

    Die Datenbank wertet nach 24 Kategorien die individuellen Leistungen in der aktuellen Bundesliga-Saison aus.

    Deutliches Ergebnis: Wirtz schlägt Musiala 21:4!

    Die Tabelle zeigt die Bundesliga-Daten von Wirtz und Musiala in dieser Saison. Der Leverkusener ist in den meisten der 24 Kategorien besser

    Die Tabelle zeigt die Bundesliga-Daten von Wirtz und Musiala in dieser Saison. Der Leverkusener ist in den meisten der 24 Kategorien besser

    Foto: BILD

    Musiala gewinnt bei den Toren (10:9), Toren außerhalb des Strafraum (1:0) und Kopfball-Toren (2:0). Es gibt ein Unentschieden (lange Pässe pro 90 Minuten). In allen anderen Wertungen ist der Leverkusener Spielmacher besser.

    Etwa bei den Torvorlagen (9:2), den Torschuss-Vorlagen (48:29), den geführten Zweikämpfen pro 90 Minuten (31:26), den gewonnenen Zweikämpfen (52,4 Prozent zu 51,1), Dribblings pro 90 Minuten (4;3:4,2), den gewonnenen Dribblings (61,8 Prozent zu 58,3) und den Laufleistungen wie Sprints pro 90 Minuten (35:26) und der Laufstrecke pro 90 Minuten (11,8 km zu 10,8 km).



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  • Große Schwäche von „Ausnahmestürmer“ Guirassy ärgert BVB-Fans

    Große Schwäche von „Ausnahmestürmer“ Guirassy ärgert BVB-Fans



    Serhou Guirassy schießt den BVB zum Sieg in der Champions League bei Sporting. Allerdings gibt es auch Kritik am „Ausnahmestürmer“.Dortmund – Borussia Dortmund muss nach dem klaren 3:0-Erfolg in der Champions League gegen Sporting endlich einmal den Schwung in die Bundesliga mitnehmen. Zu oft gelang es dem BVB in dieser Saison nicht, aus einem Sieg eine nachhaltige Trendwende zu schaffen. Am Samstag tritt die Mannschaft von Niko Kovač beim Kellerkind VfL Bochum an.Die Hoffnungen ruhen dabei besonders auf Serhou Guirassy. Mit einem Kopfballtor zur Führung und einer präzisen Flanke auf Pascal Groß, der damit sein erstes Tor für den BVB erzielte, glänzte der Stürmer in Lissabon. Die UEFA kürte Guirassy zum Man of the Match, der Nationalspieler aus Guinea erhielt viel Lob.Serhou Guirassy hat bereits einen Vereinsrekord bei Borussia Dortmund eingestelltIn der Champions League führt Guirassy nach neun Spielen mit zehn Toren die Torschützenliste an. Damit übertrifft er die besten Knipser der letzten Saison, Harry Kane vom FC Bayern und Kylian Mbappé von (damals noch) Paris Saint-Germain, die jeweils acht Treffer erzielten. Mit seinem Kopfballtor am Dienstagabend egalisierte Guirassy sogar einen BVB-Vereinsrekord in der Champions League, den zuvor Robert Lewandowski und Erling Haaland erreicht hatten. In der Bundesliga hingegen sind seine neun Treffer nach 18 Spielen solide, aber nicht herausragend.Eine Erklärung für diesen Unterschied gibt es beim BVB derzeit nicht. Lars Ricken betonte zu Guirassy: „Er ist ein extrem wichtiger Spieler für uns, nicht nur in der Champions League, sondern auch in der Bundesliga. Die letzten Wochen waren auch für ihn keine einfache Zeit, sich dann so im wahrsten Sinne des Wortes herauszukämpfen – das 1:0 war überragend“, lobte der Sportchef weiter.Serhou Guirassy ist beim BVB sportlich nicht zu ersetzen.© IMAGO/Maciej RogowskiGuirassy „hat eine super Entwicklung genommen“, lobt Niko KovačAuch Trainer Niko Kovač zeigte sich beeindruckt: „Das ist ein Ausnahmestürmer“, sagte er bei Amazon Prime Video über Guirassy. „Er hat eine super Entwicklung genommen. Das ist schon à la bonne heure.“ Kovač achtet genau auf die Belastung des 28-Jährigen, da Guirassy der einzige echte Mittelstürmer im Kader ist. „Ich überlege immer, ob ich ihn in den letzten Minuten rausnehme, weil er am Anschlag spielt“, erklärte Kovač.Trotz der hohen Belastung ist es aber unwahrscheinlich, dass Guirassy bald eine Pause bekommt, da der BVB in der Bundesliga dringend eine Siegesserie benötigt. Dennoch wird Schonung wohl irgendwann unvermeidlich sein, um den möglicherweise wichtigsten Spieler des Kaders gesund zu halten. Viele Fans wünschen sich, dass Guirassy nicht nur eine körperliche, sondern auch eine Denkpause erhält.Die Fallsucht von Guirassy ist längst ein Thema in der BundesligaDenn trotz seiner sportlichen Leistungen gibt es auch zunehmende Kritik an Guirassy. Seine Neigung, bei kleinsten Berührungen zu Boden zu gehen, sorgt für Unmut. Auch in Lissabon suchte er bei minimalem Gegnerkontakt den Boden, um Freistöße oder sogar einen Elfmeter zu provozieren.Kurz vor der Halbzeit fiel Guirassy nach leichtem Kontakt mit Sporting-Verteidiger Ousmane Diomandé, der als Neuzugang beim FC Bayern im Gespräch ist. Der norwegische Schiedsrichter Espen Eskas entschied sofort, dass es keinen Strafstoß geben konnte. Guirassy schien sein plumper Versuch sogar selbst peinlich zu sein, er entschuldigte sich flugs bei den Gegenspielern.Ärger bei den BVB-Spielen gegen Hoffenheim und FrankfurtWenn dies ein Einzelfall wäre, könnten Fans darüber hinwegsehen. Doch Schwalben sind bei Guirassy längst keine Seltenheit mehr. Im Dezember fiel Schiedsrichter Harm Osmers beim Spiel gegen die TSG Hoffenheim (1:1) zunächst auf einen Täuschungsversuch herein, der Videobeweis sorgte jedoch für Klarheit und entlarvte Guirassy als Schwalbenkönig.Alle Bundesliga-Torschützenkönige seit 2010Alle Bundesliga-Torschützenkönige seit 2010Auch bei der Niederlage gegen Eintracht Frankfurt (0:2) im Januar gab es Aufregung. Guirassy wurde von Arthur Theate leicht gehalten, ging jedoch theatralisch zu Boden. „Die Entscheidung, keinen Strafstoß zu geben, ist für uns korrekt“, erklärte Schiri-Sprecher Alex Feuerherdt gegenüber fussball.news, dem Fußball-Portal von IPPEN.MEDIA. „Es gibt zwar ein kurzes, leichtes Halten, das aber nicht ursächlich dafür ist, dass Guirassy zu Boden geht. Impuls und Wirkung passen insoweit nicht zusammen.“BVB-Star Guirassy muss aufpassen, dass er sich seinen Ruf nicht zerstörtDie Schiedsrichter beobachten Guirassy inzwischen genau, da solche Szenen häufiger vorkommen, nicht nur im Strafraum, sondern selbst bei völlig handelsüblichen Luftduellen im Mittelfeld. Der „Ausnahmestürmer“ muss aufpassen, dass er die Unparteiischen nicht zu Vorurteilen gegen seine Person verleitet. Man könnte ihn an die Fabel vom Hirtenjungen und dem Wolf erinnern, die dem griechischen Dichter Äsop zugeschrieben wird.In dieser Fabel ruft ein Hirtenjunge wiederholt, dass Wölfe seine Herde angreifen. Die Dorfbewohner eilen zur Hilfe, merken jedoch, dass der Junge lügt. Als die Wölfe tatsächlich kommen, glaubt ihm niemand mehr. Übertragen auf den Fußball: Wenn Guirassy so weitermacht, könnte ihm ein berechtigter Strafstoß verweigert werden. Auch der Videobeweis hilft nicht immer, wie der BVB nicht zuletzt aus einem Spiel in Bochum 2023 weiß. Der Pfiff von Schiedsrichter Sascha Stegemann blieb nach klarem Foul an Karim Adeyemi im Strafraum aus, der Video-Keller meldete sich nicht zu Wort. Auch Adeyemi hatte in der Vergangenheit den Ruf, zu schnell zu Boden zu gehen.
    Rubriklistenbild: © IMAGO/Maciej Rogowski



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