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  • Gegen St. Pauli kann der VfL Wolfsburg nicht gewinnen

    Gegen St. Pauli kann der VfL Wolfsburg nicht gewinnen


    Wolfsburg. Der FC St. Pauli hat seine Talfahrt in der Fußball-Bundesliga beendet, einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt aber verpasst. Der Aufsteiger erkämpfte sich nach zuvor vier Niederlagen in Serie ein 1:1 (1:0) beim VfL Wolfsburg. Allerdings wäre für die lange führenden Kiezkicker mehr drin gewesen. Für den VfL bedeutete das Unentschieden einen weiteren Rückschlag im Kampf um die Europapokalplätze. Die Niedersachsen bleiben in der Bundesliga damit gegen den FC St. Pauli weiter ohne Sieg.

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    Vor 28.917 Zuschauern in der ausverkauften Volkswagen Arena brachte Siebe van der Heyden den Aufsteiger in Führung. Mohammed Amoura gelang per Strafstoß nur noch der Ausgleich für die Wolfsburger, die damit daheim gegen das nächste Kellerkind Punkte liegen ließen. Schon gegen Kiel und Bochum hatte es jeweils nur zu einem Remis gereicht.

    Mutiger Pauli-Beginn

    Ungeachtet der jüngsten Rückschläge startete der FC St. Pauli mutig. Trainer Alexander Blessin setzte in der Offensive etwas überraschend auf Oladapo Afolayan und Danel Sinani anstelle von Johannes Eggestein und Elias Saad. Umstellungen, die den VfL anfangs offenbar überraschten und für einige Unruhe in der Defensive der Gastgeber sorgten.

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    Erst nach einer Viertelstunde bekamen die Wolfsburger die Partie besser in den Griff und durch Yannick Gerhardt zur ersten guten Chance der Partie (16.). Der Schuss des Mittelfeldspielers ging aber knapp am Pauli-Tor vorbei.

    Die Niedersachsen, die wegen Krankheit auf den Bremer Doppeltorschützen Patrick Wimmer verzichten mussten, bekamen die Begegnung danach etwas besser in den Griff, leisteten sich insgesamt aber zu viele Ungenauigkeiten.

    Gäste zur Pause verdient vorne

    So war die Pausenführung des Aufsteigers nicht unverdient. Nach einer Ecke war van der Heyden per Kopf zur Stelle und ließ die rund 6000 mitgereisten Pauli-Fans jubeln. Es war der erste Treffer für die Kiezkicker nach zuvor vier Spielen ohne Tor.

    Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste die Partie lange Zeit unter Kontrolle. Zwar feierte bei den Wolfsburgern Kapitän Maximilian Arnold nach einem Monat Verletzungspause sein Comeback, doch auch der Routinier konnte dem Spiel des VfL zunächst keine Konturen geben.

    Elfmeter bringt Wolfsburg zurück

    So musste schon ein Elfmeter her, um das Hasenhüttl-Team zurück ins Spiel zu bringen. Van der Heyden hielt im Strafraum völlig unnötigerweise den eingewechselten Jakub Kaminski fest. Amoura verwandelte den fälligen Strafstoß sicher.

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    Kurze Zeit später hätte Amoura, der in der vergangenen Saison noch unter dem jetzigen Pauli-Coach Blessin bei Royale Union St. Gilloise in Belgien spielte, Wolfsburg sogar in Führung bringen können. Doch Pauli-Torwart Nikola Vasilj parierte stark, rettete St. Pauli so den verdienten Punkt – und sorgte für das vierte Wolfsburger Heim-Remis in Folge.

    VfL Wolfsburg – FC St. Pauli 1:1 (0:1)

    VfL: Müller – Fischer (46. Roerslev), Vavro, Koulierakis, Maehle – Gerhardt (46. Arnold), Svanberg – Skov Olsen (63. Kaminski), Tomás (79. Behrens), Amoura – Wind (63. Dardai).

    St. Pauli: Vasilj – Nemeth, Wahl, Van Der Heyden – Treu, Irvine, Smith, Ritzka (46. Saliakas) – Weißhaupt (71. Boukhalfa), Sinani (90.+4 Eggestein), Afolayan (46. Saad).

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    Schiedsrichter: Robert Hartmann (Wangen) – Zuschauende: 28917 (ausverkauft).

    Tore: 0:1 Van Der Heyden (38.), 1:1 Amoura (70./Foulelfmeter).

    Gelb: Amoura (4) / –

    AZ/WAZ



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  • Bundesliga: Wie der BVB 2:0 gegen St. Pauli gewinnen konnte – Sport

    Bundesliga: Wie der BVB 2:0 gegen St. Pauli gewinnen konnte – Sport


    Zunächst lief der Samstagnachmittag für Karim Adeyemi relativ bescheiden. Der Angreifer von Borussia Dortmund war zwar überall dort aufzufinden, wo etwas los war, doch das bedeutete: Er fiel nur sehr sporadisch auf. Und nicht jede Szene zeugte von bestechender Form.

    Zuerst verhedderte sich Adeyemi in der gegnerischen Abwehr, sein Schuss wurde geblockt, es gab Abstoß für den FC St. Pauli. Daraufhin grätschte er an einer flachen Hereingabe vorbei, sein Timing war nicht ideal. Und kurz vor der dem Pausenpfiff, als klar war, dass die Dortmunder eine leistungsmäßig sehr ausbaufähige erste Halbzeit hinter sich hatten, wurde er noch einmal steil geschickt. Pfeilschnell ist er ja, dieser Adeyemi, seine Coolness vor dem Tor ist dagegen weniger gefürchtet. Sein Schuss zischte knapp vorbei.

    Doch im Fußball geht es manchmal schneller, als Adeyemi laufen kann, weshalb weitere 45 Minuten später festgehalten werden durfte: Der BVB konnte sich eine klare Leistungssteigerung abringen und einen letztlich verdienten 2:0-Sieg einfahren. Drei Punkte aus dem Hamburger Millerntor zu entführen, war mit einem harten Stück Arbeit verbunden. Und einen der musterhaftesten Arbeitsnachweise erbrachte dann tatsächlich der zuvor nicht uneingeschränkt glücklich wirkende Karim Adeyemi.

    „Karim macht das gut“, stellte der Dortmunder Abwehrmann Nico Schlotterbeck zutreffend fest und schob nach: „Er kommt immer besser in Schwung. Mit seiner Geschwindigkeit kann er einfach so viel rausholen.“ Adeyemi war es, der in der 50. Minute den ersten Dortmunder Treffer einleitete, nach seinem Flachschuss breitete sich Konfusion in der paulianischen Abwehr aus – ein Umstand, den Sturmkollege Serhou Guirassy ausnutzte, indem den Abpraller über die Linie drückte.

    Am Dienstag geht es in der Champions League gegen Lille

    Daraufhin setzte Adeyemi einen Dortmunder Befreiungsschlag zu einem Solo an, ließ zwei Gegenspieler aussteigen und schoss den Ball zum 2:0-Endstand ins Tor (58.) – mit seinem vermeintlich schwachen linken Fuß, welcher die Dortmunder Delegation erneut positiv überraschte, weil dieser in der jüngeren Vergangenheit mitunter bessere Präzisionsarbeit leistet als der starke rechte. Schlotterbeck und Sportchef Lars Ricken jedenfalls konnten hinterher darüber schmunzeln, während Adeyemi mit sichtlich guter Laune durch den Kabinentrakt stapfte, die Hand zur Faust ballte und mit ebenfalls zufriedenen Vereinsmitarbeitern abklatschte.

    „Ich bin glücklich“, sagte Adeyemi stellvertretend für sein Team. So zufrieden wie am Samstag hat man die Dortmunder in den vergangenen Monaten jedenfalls selten gesehen. Und wer ihren noch relativ frischen Trainer Niko Kovac kennt, weiß, dass Zufriedenheit nur aus einer produktiven Wechselwirkung aus Engagement und Ergebnissen resultieren kann: Der BVB hat die vergangenen drei Pflichtspiele gewonnen, sich dabei keinen Gegentreffer eingefangen und dabei zwar keinen Glanz versprüht, aber jeweils einen geordneten und kampfeslustigen Eindruck hinterlassen. In der Champions League ging es eine Runde weiter, im Achtelfinale wartet am Dienstag OSC Lille. Und in der Liga sind die Europapokalplätze wieder in Griffweite gerückt.

    „Kompliment an die Jungs, wie sie das Spiel angegangen sind“, sagte Kovac. Denn diese Jungs hätten erst dagegengehalten, dann mitgespielt und schließlich gewonnen. Mit diesem Dreisatz konnte der Kroate bekanntlich schon immer viel anfangen. Und er lieferte überdies eine schlüssige Argumentationslinie dafür, warum es ein wenig gedauert hat, bis der BVB auf St. Pauli besser in die Partie kam. Zunächst habe sich die Dreierkette schwer damit getan, dass sie von drei St. Pauli-Angreifern angelaufen wurde, meinte Kovac. Eine Umstellung auf Viererkette zur Halbzeit habe dann geholfen, „die erste Linie zu überspielen“. Fußball ist eben gar nicht so kompliziert. Und Niko Kovac, das wurde nicht nur am Samstag deutlich, mag’s weiterhin gerne effizient.



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  • Salih Özcan vor St. Pauli: „Von der ersten Minute zeigen, dass wir gewinnen wollen“

    Salih Özcan vor St. Pauli: „Von der ersten Minute zeigen, dass wir gewinnen wollen“


    Die Ende Januar besiegelte Rückkehr an die alte Wirkungsstätte in Dortmund begreift der 27-Jährige als neue Chance, wie er im Gespräch mit BVB-TV erklärt: „Ich fühle mich sehr, sehr gut. Ich bin da, wenn das Team mich braucht und versuche, jeden Tag Gas zu geben und mich zu beweisen.“ Wie vom Trainerstab erhofft, benötigte Özcan keine lange Anlaufphase. Nur wenige Tage nach seinem Abschied als Leihspieler aus Wolfsburg feierte er beim 2:1-Sieg am 1. Februar in Heidenheim für knapp 20 Minuten sein Comeback im schwarzgelben Trikot. Weitere Kurzeinsätze gegen Lissabon, Bochum und Union Berlin folgten.

    Nach einem Monat beim BVB verspürt Özcan Rückenwind. Vor allem die starke Leistung der Mannschaft beim 6:0-Kantersieg am vergangenen Samstag gegen die Berliner stärkte seinen Glauben an eine Trendwende: „Ich bin voll davon überzeugt, dass es jetzt erfolgreiche Wochen werden.“ Doch Özcan weiß aus eigener Erfahrung, was den BVB im Duell mit dem FC St. Pauli am Samstag erwartet. Schließlich bekam er die hitzige Atmosphäre am Millerntor bereits in der Hinrunde beim 0:0 seines ehemaligen Klubs aus Wolfsburg für 90 Minuten hautnah zu spüren. „Ein Selbstläufer wird das nicht, das sollten wir wissen. Es ist immer eklig, dort zu spielen“, warnte Özcan.

    Große Lauffreude, engagierte Zweikämpfe und hohes Pressing würden nach seiner Einschätzung auch in Hamburg die Chance auf einen Erfolg erhöhen: „Wir müssen klar bei uns bleiben, klar unser Muster durchspielen und versuchen – wie im letzten Heimspiel – den Gegner einfach reinzudrücken und die Bälle früh vorne abzufangen. Wir müssen von der ersten Minute an zeigen, dass wir gewinnen wollen und eklig sein.“

    Zwei aufeinanderfolgende Bundesliga-Siege gelangen dem BVB in dieser Saison noch nicht. Özcan hofft, dass diese Serie am Samstag in Hamburg zu Ende geht. Das würde nicht nur die Aussichten auf eine erfolgreiche Aufholjagd in der Meisterschaft, sondern auch das Selbstvertrauen für das erste Achtelfinal-Duell in der UEFA Champions League drei Tage später gegen OSC Lille verbessern. „Wenn du mit zwei Siegen in die Champions-League-Woche gehst, umso besser“, sagte der BVB-Rückkehrer.



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  • Frauen gewinnen gegen SG Andernach

    Frauen gewinnen gegen SG Andernach


    (dbr) Die Frauen von Borussia Mönchengladbach sind erfolgreich in die Rückrunde gestartet. Bei der SG Andernach feierte die Mannschaft von Jonas Spengler am Sonntag einen 2:1-Erfolg. Neuzugang Miray Cin und Kiki Scholten trafen für Mönchengladbach, dass von Beginn an die Spielkontrolle übernahm. So wurde der Gegner stets früh im Aufbau gestört und kam so nie richtig in sein Spiel. Aus einer Balleroberung fiel zudem die früh die Führung für die Borussia: Kiki Scholten behielt auf der linken Seite die Übersicht und gab den Ball nach innen, wo Miray Cin das Spielgerät zum 1:0 nur noch über die Linie drücken musste. Für den Winter-Neuzugang war es ein Einstand nach Maß, sie war gleich im ersten Pflichtspiel für die Borussia erfolgreich.

    Die Mannschaft von Spengler ließ defensiv nichts zu und schaltete aus ihrer kompakten Abwehrformation ab und an gefährlich um. So auch nach einer halben Stunde, als Flaka Aslanaj das Leder auf Scholten abgab. Die 17-Jährige nahm Tempo auf und lief plötzlich alleine auf Andernachs Torhüterin Marisa Schön zu, der sie mit einem platzierten Flachschuss keine Abwehrchance ließ – das 2:0. Kurz vor der Pause hätte Aslanaj bereits für die Vorentscheidung sorgen können, scheiterte mit einem satten Schuss aber an Torhüterin Schön.

    Der zweite Durchgang startete erneut mit einem Schuss von Aslanaj, die aus gut zwölf Metern wiederum nicht an Schön vorbeikam. In der 67. Minute wurde es erstmals auf der anderen Seite gefährlich: Isabel Pfeiffer zog aus halblinker Position allerdings zu zentral ab, sodass VfL-Keeperin Luisa Palmen den Ball sicher parieren konnte. In der Schlussphase blieb Palmen bei einem Distanzschuss von Leonie Wäschenbach erneut die Siegerin.

    In der 90. Minute kam Andernach trotzdem zum Anschlusstreffer. Nach einer Hereingabe von der rechten Seite setzte Jette Schulz den Ball aus etwa sechs Metern ins lange Eck. In der restlichen sechs Minuten mussten Borussias Frauen noch mehrere brenzlige Situationen überstehen, brachten den Sieg aber letztlich verdient über die Zeit.

    „In der ersten Hälfte sind wir gut in die Abläufe gekommen, waren sehr dominant und haben gefährlich nach vorne gespielt. Nach der Pause haben wir es lange Zeit geschafft, dem erhöhten Druck des Gegners zu überstehen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit der Leistung, die uns für das Pokalspiel am Mittwoch beim HSV viel Selbstvertrauen gibt“, so Trainer Jonas Spengler. In der Tabelle rangiert Borussia mit 21 Punkten auf Platz acht.



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    Hier ist eine FAQ zu einem Sieg von Frauen gegen die SG Andernach:

    FAQ: Frauen gewinnen gegen SG Andernach

    Frage 1: Wann fand das Spiel gegen die SG Andernach statt?
    Antwort: Das Spiel fand am [Datum des Spiels] statt.

    Frage 2: Wo wurde das Spiel ausgetragen?
    Antwort: Das Spiel wurde im [Spielort, z.B. Stadion oder Sportplatz] ausgetragen.

    Frage 3: Wie lautete das Endergebnis?
    Antwort: Die Frauenmannschaft gewann mit [Endergebnis, z.B. 3:1].

    Frage 4: Wer waren die Torschützen?
    Antwort: Die Torschützen für unsere Mannschaft waren [Namen der Spielerinnen und die jeweiligen Tore].

    Frage 5: Was waren die Schlüsselmomente des Spiels?
    Antwort: Einige Schlüsselmomente waren [kurze Beschreibung von entscheidenden Spielszenen, z.B. wichtige Tore, Paraden, Strafen].

    Frage 6: Hatte das Spiel Auswirkungen auf die Tabelle oder die Liga?
    Antwort: Ja, der Sieg hat folgende Auswirkungen auf die Tabelle: [Erläuterung der Auswirkungen, z.B. Platzierung in der Tabelle, Punkte].

    Frage 7: Gab es besondere Erwähnungen oder Auszeichnungen nach dem Spiel?
    Antwort: [Informationen über Auszeichnungen, z.B. Spielerin des Spiels, besondere Anerkennungen].

    Frage 8: Wie war die Stimmung auf den Tribünen?
    Antwort: Die Stimmung war großartig, mit vielen Fans, die die Mannschaft lautstark unterstützten.

    Frage 9: Welche nächsten Spiele stehen an?
    Antwort: Die nächsten Spiele sind gegen [Namen der kommenden Gegner, Datum] und finden statt am [Datum].

    Frage 10: Wo kann ich weitere Informationen über das Team finden?
    Antwort: Weitere Informationen findet man auf der offiziellen Webseite des Teams oder den sozialen Medien.

    Bitte passe das FAQ mit spezifischen Informationen zu dem Spiel und dem Team an, um es relevanter zu machen!

  • Gewinnen in Dortmund? Natürlich will der 1. FC Union beim

    Gewinnen in Dortmund? Natürlich will der 1. FC Union beim


    Steffen Baumgart hegt mit seinem 1. FC Union ein ehrgeiziges Ziel. Gewinnen will der Coach am Sonnabendabend im Topspiel der Bundesliga bei Borussia Dortmund (18.30 Uhr). Wenn ihm aber einer mit der Logik kommt, dass das angesichts der Dortmunder Krise ja auch klappen sollte, ist der Coach ganz schnell auf dem Baum.

    Baumgart lässt sich von den zwei Pleiten in der Liga, die die Borussia unterm neuen Trainer Niko Kovac kassierte, nicht blenden. „Ich beurteile die Mannschaften nicht nach den Ergebnissen“, sagt Baumgart und legt los in seiner Analyse der Dortmunder. „Sie haben Fehler gemacht, die ihnen sehr ins Kontor schlagen. Es ist der Ansatz, sie dahin zu bringen, dass sie Fehler machen, die sie nicht machen möchten.“

    Für einen Sieg muss viel für den 1. FC Union laufen

    Was in der Theorie ziemlich einfach klingt, erfordert auf dem Platz einen Mix aus fehlerfreiem Spiel der Eisernen sowie höchster Effektivität. Baumgart sagt es so:  Es müsse viel für Union laufen, „um da nicht nur einen Punkt zu holen, sondern dort auch zu gewinnen. Das ist das erklärte Ziel. Wir wollen da hin, um das Beste rauszuholen. Dass das schwer wird, ist klar. Es muss defensiv viel passen, offensiv musst du die Chancen nutzen.“

    Von seiner Mannschaft fordert Baumgart einen „mutigen“ Auftritt: „Sonst gewinnst du kein Spiel. Dortmund ist eine Mannschaft mit hoher individueller Qualität. Sie sind in der Lage, aus wenig viel zu machen.“

    Trainer Steffen Baumgart (r.) erklärt Benedict Hollerbach, wie das auf dem Platz laufen soll.

    Trainer Steffen Baumgart (r.) erklärt Benedict Hollerbach, wie das auf dem Platz laufen soll.Matthias Koch/Imago

    Im Gegensatz zum 1. FC Union holte Baume beim BVB schon mal einen Punkt

    Gelingt den Eisernen der große Wurf, beenden sie eine Negativserie in ihrer noch jungen Bundesligageschichte. Bei fünf Gastspielen in Dortmund setzte es fünf Niederlagen. Baumgart kann da zumindest einen Punkt vorweisen. Allerdings fühlt sich der vom 3:3 mit Paderborn auch wie eine Niederlage an. Baumgart: „Wir haben damals schon 3:0 geführt.“

    Womit der Coach wieder bei der Effektivität ist. Dortmund ist in der Lage, Fehler eiskalt zu bestrafen. Deshalb hofft er, dass seine Stürmer den Lauf vom 4:0 in Hoffenheim wiederfinden. Auf wen er dabei von Beginn an setzt, ist offen. „Ich entscheide mich nicht gegen einen Spieler sondern immer für einen. Das wird so bleiben, bis einer wie Phönix aus der Asche kommt und uns 20 Tore schießt. In den nächsten fünf Spielen. Jetzt kommt das Rechenspiel. Wird nicht ganz klappen. Ich lasse es mir offen, mit wem ich immer wieder beginnen werde.“ ■



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  • „Unser Ziel, dort zu gewinnen“

    „Unser Ziel, dort zu gewinnen“


    Irgendwann ist immer das erste Mal. Wenn der 1. FC Union Berlin am Sonnabend (18.30 Uhr) in der Fußball-Bundesliga bei Borussia Dortmund gastiert, wollen die Köpenicker die persönliche Horrorbilanz beim kommenden Gegner unbedingt durchbrechen. Fünfmal reisten die Eisernen seit dem Aufstieg im Mai 2019 in den Signal-Iduna-Park, fünfmal gingen sie als Verlierer vom Platz. Mal chancenlos, mal wirklich unverdient, mal eine Pleite nach eigener Führung – gefühlt war schon jede Dramaturgie Teil der Niederlage. 5:17 lautet das Torverhältnis. Im Schnitt mehr als drei Gegentore musste Union, stets von Urs Fischer betreut, beim letztjährigen Champions-League-Finalisten also hinnehmen.

    Jetzt darf sich mit Steffen Baumgart erstmals ein anderer Trainer versuchen, einen, vielleicht ja sogar drei Punkte mit auf die Rückreise in den Südosten Berlins zu bringen. Die 1:2-Niederlage gegen Borussia Mönchengladbach am vergangenen Wochenende hat zwar keine weiteren Zähler in der Tabelle gebracht, dafür aber die Erkenntnis, dass sich die Mannschaft innerhalb eines Spiels steigern kann, und zwar ganz deutlich. Baumgart und die Spieler betonten später unisono, dass man auf die Darbietung in der zweiten Halbzeit aufbauen wolle.

    Einer, der bei dieser Aufbauarbeit abermals nicht helfen wird, ist der einstige Abwehrchef Kevin Vogt. Der 33-Jährige plagt sich schon seit Wochen mit Kniebeschwerden. In Dortmund könnte er zwar wieder im Union-Kader stehen, ein Einsatz ist aber selbst in diesem Fall unwahrscheinlich. Im Hinspiel Anfang Oktober vergangenen Jahres war er noch der Hauptdarsteller beim 2:1-Sieg. Mit seinem verwandelten Strafstoß zum zwischenzeitlichen 1:0 beendete er eine eigentlich unfassbare Torlos-Serie von 3640 Tagen. In diesen zehn Jahren hatte er 275 Spiele in der Bundesliga bestritten, 21 davon für die Köpenicker, die er vor etwas mehr als einem Jahr mitten im Abstiegskampf entscheidend stabilisiert hatte.

    Baumgart allerdings setzt eher auf die Viererkette, in der Diogo Leite links und Danilho Doekhi rechts innen verteidigen. Mit Leopold Querfeld – nach seiner Einwechslung zuletzt gegen Gladbach fast fehlerlos – lauert zudem ein junger Back-up auf seine Chance. „Es läuft bei ihm in die richtige Richtung“, sagte Baumgart auf Nachfrage, wie weit Vogt bei seinen Comeback-Arbeiten denn schon sei. „Trotzdem“, fügte der Trainer auf der Spieltags-Pressekonferenz an, „ist er immer noch in der Anpassung.“

    Robert Skov und Aljoscha Kemlein fallen verletzungsbedingt aus

    Definitiv nicht im Kader werden Robert Skov und Aljoscha Kemlein stehen. Der Däne verletzte sich gegen Mönchengladbach und musste schon nach einer halben Stunde ausgewechselt werden. Baumgart wollte zur Ausfallzeit keine genaue Prognose abgeben, im schlimmsten Fall aber müsse Union möglicherweise bis zur nächsten Länderspielpause Ende März auf Skov verzichten. Um Kemleins Verletzung, der zu Beginn der Amtszeit von Steffen Baumgart im zentralen Mittelfeld gesetzt war, macht der Klub weiterhin ein großes Geheimnis. „Wir planen von Tag zu Tag“, war dem Trainer im Hinblick auf den Youngster lediglich zu entlocken.

    Für Skov dürfte auf der linken Seite der ehemalige Dortmunder Tom Rothe beginnen. Im Mittelfeld-Zentrum hatte sich in den letzten Wochen das Duo aus Rani Khedira und Janik Haberer gefunden. András Schäfer und Lucas Tousart, der nach seiner Einwechslung beim 4:0-Sieg in Hoffenheim überzeugen konnte, müssen sich wohl weiter hinten anstellen.

    Beim Blick auf den Gegner fällt auf, dass in Dortmund ganz besonders nach erfolgreichen Champions-League-Spielen unter der Woche regelmäßig ein Kater im Ligaalltag einkehrt. Das war nicht nur beim Hinspiel in der Alten Försterei so, als die Borussia vier Tage zuvor Celtic Glasgow mit 7:1 aus dem Stadion geschossen hatte, sondern auch bei den Niederlagen in Stuttgart (Sieg zuvor in Brügge), Mainz (Sieg zuvor gegen Graz) und zuletzt in Bochum (Sieg zuvor bei Sporting Lissabon). Nun hat die Mannschaft von Trainer Niko Kovac das Rückspiel gegen Sporting beim torlosen Remis zwar nicht gewonnen, mit dem Sprung ins Achtelfinale aber dennoch die große Kritik der vergangenen Wochen ein klein wenig eindämmen können.

    „Sie haben Fehler gemacht, die ihnen immer wieder sehr ins Kontor schlagen. Es muss für uns am Wochenende viel passieren, aber wir wollen sie dahin bringen, dass sie Fehler machen, die sie nicht machen möchten“, gab sich Baumgart gewohnt angriffslustig und sprach erst gar nicht davon, nur einen Punkt holen zu wollen. „Es ist unser Ziel, dort zu gewinnen“, betonte der 53-Jährige. Mit einem Dreier würden die Eisernen sich einen weiteren Schritt aus der Abstiegszone entfernen, in der die Konkurrenten aus Bochum (beim VfL Wolfsburg), Heidenheim (bei RB Leipzig) und Kiel (gegen Bayer Leverkusen) ausnahmslos als klare Außenseiter in ihre Partien am 23. Spieltag gehen.



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  • Borussia Dortmund: Mit dieser Mannschaft ist nichts zu gewinnen

    Borussia Dortmund: Mit dieser Mannschaft ist nichts zu gewinnen


    Borussia Dortmund geht beim Tabellenletzten in Bochum baden. Wieder einmal läutet ein vermeintlicher Leistungsträger die Pleite ein. Und nach dem Rückstand kommt statt eines Sturmlaufs nur ein laues Lüftchen. BVB-Fans muss so angst und bange werden. Ein Kommentar.

    Von Martin Jahns

    Borussia Dortmund bleibt auch beim VfL Bochum seinem Saison-Motto treu: Nach einem Schritt voran folgt zwangsläufig einer zurück. Oder eher zwei.

    3:0 gewann der BVB unter der Woche nach einer vielversprechenden zweiten Hälfte bei Sporting Lissabon. Nun setzte es für den letztjährigen Champions-League-Finalisten beim bis dato Tabellenletzten VfL Bochum eine völlig verdiente 0:2-Pleite. Dass die nicht höher ausfiel, hatte die Borussia noch Gregor Kobel zu verdanken.

    Auch unter Niko Kovac, der als erster BVB-Coach seit 1984 seine ersten beiden Bundesliga-Spiele verloren hat, bleibt die Inkonstanz Dortmunds größtes Problem. Gerade einmal ein Sieg gelang dem mit Stars gespickten Team in den jüngsten sieben Bundesligaspielen. Gegen die Abstiegskandidaten Bochum und Kiel setzte es dabei in zwei Partien insgesamt sechs Gegentore – indiskutabel für einen Klub mit Champions-League-Ambitionen.

    Und auch in Bochum waren es haarsträubende individuelle Fehler, die die Niederlage einläuteten: Niklas Süle legte ein Gegentor mit einem verkorksten Rückpass mustergültig vor. Ein Ballverlust vom letzten Mann Yan Couto hätte in der zweiten Hälfte für das 0:3 sorgen können, wenn Kobel nicht zweimal glänzend pariert hätte.

    BVB in Bochum: Ein Aufbäumen sieht anders aus

    Dass Bochum trotzdem nicht mehr zittern musste, lag auch an Dortmunds zahnloser Offensive: Am Ende stand es bei den Torschüssen 18:17 für den VfL.

    Serhou Guirassy hätte sein Team vor der Pause zweimal zurück ins Spiel bringen können, doch die Sturmhoffnung vergab zweimal kläglich. Besonders enttäuschend aus Dortmunder Sicht: In der zweiten Hälfte folgte nicht etwa ein BVB-Sturmlauf beim Außenseiter. Stattdessen hatte Bochum noch mehrfach die Chance auf den endgültigen Knockout.

    Stellvertretend für die indiskutable Dortmunder Angriffsleistung war der hadernde Jamie Gittens, der nach seiner Auswechslung außer sich war und von Waldemar Anton beruhigt werden musste. Es war noch die kämpferischste Szene, die man von einem BVB-Spieler im Derby sehen konnte.

    Was bleibt, ist die bittere Erkenntnis, dass dem Team noch immer das fehlt, was der damalige Interimstrainer Mike Tullberg schon vor Wochen forderte: die Bereitschaft, in unbequemen Spielen auch einmal durch Kompromisslosigkeit und Kampf Erfolge zu erzwingen.

    Stattdessen gab Dortmund das Mittelfeld über weite Strecken der zweiten Hälfte fast kampflos an die Bochumer ab. “Wir haben es nicht geschafft, dagegenzuhalten”, sagte Kobel nach dem Schlusspfiff bei “Sky”. Teamkollege Nico Schlotterbeck bemängelte, dass “die Basics fehlen”. Ein Offenbarungseid!

    BVB inzwischen wie Heidenheim und St. Pauli

    So wurde auch den BVB-Verantwortlichen – wieder einmal – aufgezeigt: Mit dieser Mannschaft ist aktuell kein Blumentopf zu gewinnen. Es fehlt noch immer ein Spieler auf dem Feld, an dem sich strauchelnde Teamkollegen hochziehen können. Stattdessen stehen selbst vermeintliche Säulen wie Süle oder Marcel Sabitzer neben sich.

    Nun findet sich der BVB in einer Riege mit dem 1. FC Heidenheim und dem FC St. Pauli wieder, den einzigen anderen Teams, die diese Saison gegen Bochum verloren haben.

    Und auch in der Tabelle rückt Dortmund mit einer inzwischen negativen Tordifferenz langsam aber sicher in ähnliche Gefilde wie die vermeintlichen Leichtgewichte. Und das so langsam völlig zu Recht.



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  • Löwen Braunschweig gewinnen in der Basketball Bundesliga…

    Löwen Braunschweig gewinnen in der Basketball Bundesliga…


    Die Löwen Braunschweig setzen Meister Bayern München in der Basketball Bundesliga immer mehr unter Druck.

    Der Tabellenzweite feierte mit 91:79 (41:41) gegen die Veolia Towers Hamburg seinen dritten Sieg in Serie und den neunten Erfolg in den letzten elf Spielen. Die Münchner, die jetzt einen Sieg weniger auf dem Konto haben als ihr Verfolger, liegen nur noch vorne, weil sie zwei Spiele weniger absolviert haben.

    Alba Berlin setzte seine Aufholjagd auf einen Playoff-Platz fort. Der elfmalige Meister, der zuletzt auf mehrere verletzte und erkrankte Leistungsträger verzichten musste, gewann 78:71 (36:45) bei den Rostock Seawolves und hat nach fünf Siegen in sieben Spielen seit dem Jahreswechsel wieder Rang zehn vor Augen.

    Alba mit Comeback

    Hamburg ging zu Beginn der zweiten Halbzeit mit elf Punkten in Führung, doch Braunschweig kämpfte sich zurück. Im letzten Viertel setzten sich die Löwen ab, Sananda Fru war mit 26 Punkten erfolgreichster Werfer.

    Alba geriet kurz vor der Halbzeitpause deutlich in Rückstand: In 150 Sekunden wurde aus einem 35:35 ein 36:45. Doch in der zweiten Hälfte schafften die Gäste nach nur fünf Minuten den Ausgleich. Dann drehten die Berliner vor allem dank starker Defensivleistung das Spiel. Erfolgreichster Punktesammler war Matt Thomas (18).

    SID

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