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  • Alemannia Aachen: Bitterer Ausfall für Backhaus – Gegen BVB II wieder Gänsehaut-Feeling

    Alemannia Aachen: Bitterer Ausfall für Backhaus – Gegen BVB II wieder Gänsehaut-Feeling


    Alemannia Aachen kehrt in sein Zuhause am Tivoli zurück. Nach zwei Auswärtsspielen empfangen die Kaiserstädter nun Borussia Dortmund II.

    1:1 beim FC Erzgebirge Aue und 1:3 beim FC Viktoria Köln: Plötzlich ist Alemannia Aachen wieder in Abstiegsgefahr. Nur noch vier Punkte beträgt der Vorsprung des Drittliga-Neulings auf den ersten Rang, der den Weg zurück in die Regionalliga bedeuten würde.

    Über ein Jahrzehnt haben die Aachener an der Rückkehr in den Profifußball gearbeitet. Klar: Auf einen Abstieg kann in Aachen jeder gerne verzichten. Um sich von dem ominösen Strich wieder etwas weiter zu entfernen, stünde der Alemannia ein Heimsieg gegen Borussia Dortmund II (Samstag, 22. Februar, 14 Uhr) gut zu Gesicht.

    Nach zwei Auswärtsspielen freuen sich auch die Aachener Profis wieder auf die Atmosphäre am heimischen Tivoli.

    Das Urgestein Sasa Strujic weiß genau, was er an Spielen auf dem Tivoli so sehr mag. “Insbesondere dann, wenn du in den letzten Minuten führst, das ganze Stadion steht und die Stimmung gut ist, kriegst du einfach Gänsehaut. Zu Hause ist es am schönsten.”

    Dieses Motto galt für die Elf von Trainer Heiner Backhaus bisher in nahezu allen Spielen in der “Festung Tivoli”. Erst einmal – Ende August gegen Aue – mussten sich die Schwarz-Gelben im eigenen Wohnzimmer geschlagen geben. Diese Statistik macht nicht nur Mut, sondern kommt nicht von ungefähr.

    Heiner Backhaus nimmt das kommende Heimspiel gegen Borussia Dortmund II als Beispiel: “Wir spielen mit unserem zwölften Mann im Rücken, wir kennen die Bedingungen in unserem Stadion. Der Rasen wird tiefer sein als es Dortmund von daheim gewohnt ist. Aufgrund dieser Faktoren kann und muss es ein ekliges Spiel für den Gegner werden.”

    “Wir müssen zeigen, dass wir die Herrenmannschaft sind. Dazu müssen wir die große Qualität unserer Defensive wieder auf den Platz bringen. Dann sind wir schwer zu schlagen”, ergänzt der 33-jährige Linksverteidiger Strujic.

    In den letzten beiden Spielen war auch Kevin Goden für die Alemannia erfolgreich. Der letztwöchige Torschütze beim 1:3 in Köln zog sich im Training aber einen Muskelfaserriss zu. “Das ist bitter für uns, weil er zuletzt so eine gute Entwicklung genommen hat”, bedauert Backhaus, der auch auf Faton Ademi (Gehirnerschütterung) verzichten muss.

    Sonst sind alle Spieler fit, wenngleich die zuletzt angeschlagenen Lamar Yarbrough und Charlison Benschop noch Zeit brauchen.



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  • Live: Holstein Kiel gegen Bayer 04 Leverkusen am

    Live: Holstein Kiel gegen Bayer 04 Leverkusen am


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  • Werder Bremen-Liveticker gegen SC Freiburg: Anpfiff

    Werder Bremen-Liveticker gegen SC Freiburg: Anpfiff


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  • Im Live-Ticker: BW Lohne gegen Werder Bremen II

    Im Live-Ticker: BW Lohne gegen Werder Bremen II


    56. Minute: Möhrle wechselt erneut: Leonard Bredol ersetzt Rilind Neziri auf der linken Außenbahn.

    55. Minute: Die nächste Riesengelegenheit für den Gastgeber. Thoben bedient nach einem bärenstarken Zweikampf Riesselmann. Der Stürmer hat freie Bahn, scheitert aber am einmal mehr glänzenden Angelidis.

    53. Minute: Mit einer Bilderbuch-Kombination zieht BWL in den Strafraum ein. Arambasic schießt aus dem Rückraum, aber der Versuch wird geblockt.

    50. Minute: Im Gegenzug kommt Jannic Ehlers aus 20 Metern zum Schuss. Den setzt er daneben.

    48. Minute: Lohne legt furios mit einer Dreifachchance los. Erst kommt Tönnies nach einer Flanke von Reinert zum Kopfball, danach versucht’s Thoben mit einem Schuss und anschließend noch mal Riesselmann per Kopf. Überragend: Angelidis – der Bremer Schlussmann wehrt alle drei Abschlüsse ab.

    46. Minute: Die zweite Halbzeit läuft. Und die bereits erwähnten Einwechselspieler stehen jetzt auf dem Platz: Riesselmann ersetzt Schmiederer, Wengerowski kommt für Oevermann.

    Halbzeitpause: Schiedsrichter Daniel Piotrowski bläst in die Pfeife. Nach ordentlichem Beginn ging Lohne ein wenig die Luft aus. Das Problem: Die Gäste kommen zu oft in Gleichzahl in die Gefahrenzone und die Bremer Geschwindigkeit ist enorm. So geht der Pausenrückstand absolut in Ordnung.

    45. Minute: Mal wieder ein Lebenszeichen der Hausherren. Nach einer Ecke von Arambasic steht Tönnies einköpfbereit im Sechzehner. Werder-Keeper Angelidis kann den Ball vor ihm wegfausten.

    42. Minute: Möhrle schickt zwei seiner Spieler zum Warmlaufen. Es sind Bernd Riesselmann und Malte Wengerowski. Mal sehen, ob Lohne in der Pause reagiert. Derweil zieht Asante aus der zweiten Reihe ab – klar vorbei.

    37. Minute: Jetzt wird’s langsam kritisch für die Gastgeber. Wieder kann Opitz im vollen Tempo auf die letzte Kette stürmen. Gut für BWL, dass er beim Abschluss völlig verzieht.

    34. Minute: Langer Ball auf Lukowicz und der Werder-Mittelstürmer tanzt BWL-Verteidiger Janotta aus. Sein Schuss klatscht dann an den Pfosten. Großes Glück für Lohne, denn das ging zu einfach.

    29. Minute: Nun hat Werder II eine vielversprechende Freistoßposition. Und Ehlers hebt den Ball gefühlvoll über die Mauer. Lohnes Keeper Dedovic ist aber auf dem Posten und entschärft den Schuss stark.

    24. Minute: BWL macht es im Grunde gar nicht schlecht gegen die flinke Werder-Reserve, ist auch die physischere Mannschaft. Zwei Unachtsamkeiten in der Defensive führten aber zum Rückstand.

    19. Minute: Und da steht es 1:2. Lohne verpasst die Gelegenheit, zu klären. Urplötzlich steht Bremens Asante völlig frei im Strafraum und schiebt überlegt unten rechts ein.

    17. Minute: Freistoß für Lohne aus aussichtsreicher Distanz. Tjark Reinert legt sich den Ball aus 18 Metern zurecht, setzt ihn aber etwas zu hoch an. Da war mehr drin.

    14. Minute: Ein starker Vorstoß von Bremens Jannic Ehlers über die linke Seite, seine Flanke gerät aber zu weit – keine Gefahr.

    9. Minute: Direkt im Gegenzug aber das 1:1! Eine eigentlich harmlose Flanke von Felix Oevermann aus dem Halbfeld fälscht Werder-Verteidiger Wagner unhaltbar ins eigene Netz ab. So kann’s weitergehen.

    8. Minute: Da ist es schon passiert: Es steht 0:1 aus Lohner Sicht. Bremens Leon Opitz wurschtelt sich im Strafraum durch und setzt den Ball platziert unter die Latte.

    7. Minute: Beide Teams müssen sich natürlich mit den Bedingungen anfreunden. Noch passiert wenig Zusammenhängendes.

    2. Minute: Gleich die erste Chance für BWL. Felix Oevermann flankt auf Kapitän Thorsten Tönnies, dessen Kopfball geht knapp drüber.

    1. Minute: Der Ball rollt.

    19:26 Uhr: Die Tribüne ist ordentlich besetzt und auch die Gegengerade sieht gut gefüllt aus. Die Teams versammeln sich vor der Laufbahn. Gleich geht es hier los.

    19.20 Uhr: Gegenüber der Tribüne hat sich auch eine kleine Werder-Delegation eingefunden. Ärgerlich für alle heimischen Fans der Grün-Weißen: Das Bundesliga-Team ist nachher noch in Freiburg gefordert, die Spiele überschneiden sich.

    19.15 Uhr: Kurzer Blick aufs Personal: Das letzte Pflichtspiel der Blau-Weißen liegt schon lange zurück – ein Vergleich zur letzten Startelf ist also wenig aussagekräftig. Ein bisschen länger musste Nico Thoben auf seine Rückkehr warten. Seit dem 30. Oktober war der Mittelfeldspieler außer Gefecht, heute steht er wieder in der Möhrle-Elf. Erstaunlich: Die Flügelzange Bredol/Wengerowski nimmt erst mal auf der Bank Platz, Tjark Reinert darf von Beginn an ran.

    19.10 Uhr: Moin aus Lohne! Zum ersten Mal rollt der Ball in diesem Jahr hier bei einem Pflichtspiel. Die große Frage lautete: Wie sieht der Platz aus? Die Antwort: Erstaunlich gut. Die Mannschaften machen sich warm, die Kugel läuft ganz ordentlich über den Rasen. Hier kann heute Fußball gespielt werden.


    BW Lohne – Werder Bremen 1:2 (1:2)

    Lohne: Dedovic – Westerhoff, Janotta, Oevermann (46. Wengerowski) – Reinert, Westendorf, Arambasic, Neziri (56. Bredol) – Thoben – Tönnies, Schmiederer (46. Riesselmann).

    Bremen II: Angelidis – Schulz, Kohler, Röcker, Wagner – Polat, Schwarz – Ehlers, Opitz, Asante (46. Igboanogu) – Lukowicz.

    Tore: 0:1 Opitz (8.), 1:1 Wagner (9., Eigentor), 1:2 Asante (19.)


    Die wichtigsten Infos vor dem Spiel

    Die Vorbereitung: Spötter würden sagen, dass eine durchwachsene Wintervorbereitung bei BW Lohne fast schon Tradition hat. Doch auch Coach Uwe Möhrle stimmten die letzten Wochen überhaupt nicht zufrieden. Erschwert wurde der Lohner Trainingsbetrieb durch den heftigen Wintereinbruch, durch den laut Möhrle „10 Tage lang kein Fußballtraining möglich war, das uns irgendwie weitergebracht hätte“. Hier geht’s zum ausführlichen Vorbericht.

    Der Gegner: Anders als BWL hat Werder Bremen II das erste Pflichtspiel in diesem Jahr schon absolviert. Beim 4:1-Derbysieg beim Hamburger SV II hinterließ das Team von Trainer Christian Brand einen starken Eindruck. Die Bremer Reserve geht als Tabellenvierter in den Spieltag, besonders die Offensiv-Abteilung ist gefährlich. Schon 54 Treffer – das ist klarer Bestwert in der Regionalliga Nord.

    Endlich gehts wieder los: BW Lohnes Kapitän Thorsten Tönnies, hier beim Heimspiel gegen Kickers Emden im November. Foto: F. WenzelEndlich geht’s wieder los: BW Lohnes Kapitän Thorsten Tönnies, hier beim Heimspiel gegen Kickers Emden im November. Foto: F. Wenzel

    Das Hinspiel: Der 25. August 2024 ist ein Tag, an den sich die Blau-Weißen gerne erinnern. Allen voran Felix Schmiederer: Der Lohner Top-Torjäger schnürte beim 4:3-Sieg in Bremen einen Dreierpack. Nach einer komfortablen 4:1-Führung wurde es aber urplötzlich noch mal spannend. Letztlich brachte BWL den Sieg aber über die Ziellinie.

    Das Personal: Uwe Möhrle muss auf vier Akteure verzichten. Aaron Goldmann (Schienbeinprobleme), Marc Augé (Sehnenverletzung) und Laurenz Pölking (Schambeinentzündung) fehlen verletzt. Malte Beermann fehlt wegen seiner Gelb-Rot-Sperre.



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  • Werder Bremen-Liveticker gegen SC Freiburg: Dicke

    Werder Bremen-Liveticker gegen SC Freiburg: Dicke


    1. DeichStube
    2. News

    Werder Bremen im Liveticker gegen SC Freiburg: Überraschung in der Startelf-Aufstellung! Marvin Ducksch sitzt nur auf der Bank.
    Werder Bremen im Liveticker gegen SC Freiburg: Überraschung in der Startelf-Aufstellung! Marvin Ducksch sitzt nur auf der Bank. © gumzmedia

    Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Alle Tore, News und Infos zum Bundesliga-Spiel heute gibt es hier live im Live-Ticker der DeichStube.

    >>> WERDER-LIVETICKER AKTUALISIEREN <<<

    20.11 Uhr: Noch ein Blick auf die Historie: Von 49 Pflichtspielen gewann Werder mehr als jedes zweite (25). 14 Siege fuhr Freiburg ein, zehn Spiele fanden keinen Sieger.

    20.08 Uhr: Laut Ole Werner geht es heute darum, gut zu verteidigen. Defensiv sei Freiburg eine Mannschaft, die nicht viele Chancen zulasse, deshalb sei Effektivität ein wichtiges Stichwort. Seine Mannschaft müsse Angriffe schnell zuendespielen, so der SVW-Coach.

    20.04 Uhr: Ole Werner gibt am Sky-Mikrofon ein paar Kommentare, insbesondere zu Marvin Ducksch ab. Jeder Spieler wolle immer spielen, Werner bezeichnet Ducksch als zentralen Bestandteil des Werder-Spiels. Er sei „nicht erfreut“ gewesen, als er von seinem Bankplatz erfuhr, aber er habe es „gut“ und „professionell“ aufgefasst. Werner verweist auf die anstehende Englische Woche mit dem Pokalspiel in Bielefeld, in der er möglicherweise Kräfte einteilen möchte.

    19.56 Uhr: Am kommenden Wochenende spielt Werder bei Drittligist Arminia Bielefeld um den Einzug ins DFB-Pokal-Halbfinale. Wie man es gegen den Underdog nicht machen sollte, hat der heutige Gegner in dieser Saison gezeigt: Anfang Dezember vergangenen Jahres verlor Freiburg bei der Arminia mit 1:3 und schied im Achtelfinale aus dem Wettbewerb aus.

    19.53 Uhr: Kurios: Freiburg steht mit einem Torverhältnis von -7 auf einem internationalen Platz. Die meisten Siege waren knapp, die Niederlagen meistens deutlich. Mit 29 Treffern ist die SC-Offensive genauso mittelmäßig wie die Defensive (36 Gegentore). Werder hat in dieser Saison jeweils sechs Tore mehr geschossen und kassiert (35:42).

    19.52 Uhr: Schlechtestenfalls – das wollen wir mal nicht hoffen – könnten Augsburg und Dortmund den SV Werder überholen, sollte es nichts werden mit einem Auswärtssieg.

    19.48 Uhr: Was ist drin für Werder am heutigen Abend? Die Antwort ist leicht: nicht viel, zumindest tabellarisch. Die Bremer könnten bei einem Sieg auf 33 Punkte kommen und mit den direkt vor ihnen rangierenden Wolfsburgern gleichziehen; angesichts eines um 16 Tore schlechteren Torverhältnisses ist es jedoch eher unwahrscheinlich, dass Werder sich zu irgendeinem Zeitpunkt dieses Wochenendes vor den VfL schiebt. Aber: Dann wären es erst mal nur noch zwei Punkte bis zu dem Sehnsuchts-Ziel Europa. Dort steht der heutige Gegner Freiburg mit 36 Punkten, also noch sechs Punkte vor dem SVW. Der SC würde mit einem Sieg vorübergehend Leipzig von Platz 4 verdrängen und auf einem Champions-League-Platz übernachten.

    19.43 Uhr: Aber vorerst genug der Personalie Ducksch – widmen wir uns dem Unparteiischen der heutigen Partie. Der heißt Max Burda, und er erhält Unterstützung an den Seitenlinien von Lasse Koslowski unnd Marcel Pelgrim. Der Vierte Offizielle heißt Patrick Schwengers. In Köln schauen Video-Schiedsrichter Tobias Welz und dessen Assistent Martin Thomsen ganz genau hin.

    19.40 Uhr: Zur ganzen Wahrheit gehört aber auch, dass Ducksch bei der Pokal-Niederlage gegen den SC Paderborn im Oktober 2022 (6:7) aus disziplinarischen Gründen gar nicht erst im Kader gestanden hat. Zudem verpasste er im März 2022 das Heimspiel gegen den SV Darmstadt 98 aufgrund einer Infektion mit dem Corona-Virus. Und im Januar vergangenen Jahres verpasste der Stürmer den sensationellen 1:0-Auswärtssieg beim FC Bayern München aufgrund einer Gelbsperre.

    19.35 Uhr: Es ist erst das zweite Mal, dass Marvin Ducksch bei Werder in der Bundesliga nur auf der Bank sitzt. Im September 2023 wurde er bei der Auswärtsniederlage beim 1. FC Heidenheim (2:4) zur Halbzeitpause eingewechselt, da er sich beim 4:0-Heimsieg gegen den 1. FSV Mainz 05 zwei Wochen zuvor verletzt hatte.

    19.25 Uhr: Die von Julian Schuster trainierten Gastgeber haben sich ebenfalls auf eine Startelf festgelegt. Die sieht folgendermaßen aus: Atubolu – Sildillia, Ginter, Lienhart, Günter – M. Eggestein, Osterhage – Doan, Röhl, Grifo – Höler. Als Joker hat Schuster noch die Optionen Müller (ET), Kübler, Makengo, Beste, Höfler, Manzambi, Dinkci, Adamu und Gregoritsch.

    Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg: Marvin Ducksch nur auf der Bank – die Werder-Aufstellung ist da!

    19.21 Uhr: Damit sitzt nicht nur Stürmer Marvin Ducksch zum ersten Mal in dieser Saison auf der Bank, auch Marco Grüll, Issa Kaboré und Milos Veljkovic stehen nicht in der Startformation. Davon profitieren Amos Pieper und Derrick Köhn sowie die beiden Sturmspitzen Justin Njinmah und André Silva. Sie spielen heute im Gegensatz zu vergangener Woche von Anfang an.

    19.17 Uhr: Die Werder-Aufstellung ist da – und es gibt einige Überraschungen! Ole Werner lässt folgendes Personal von Beginn an ran: Zetterer – Pieper, Stark, Jung – Weiser, Lynen, Köhn – Bittencourt, Schmid – Njinmah, Silva. Auf der Bank sitzen zunächst Backhaus (ET), Malatini, Agu, Kaboré, Stage, Alvero, Ducksch, Burke und Grüll.

    19.00 Uhr: Moin aus der DeichStube! Heute Abend eröffnet der SV Werder Bremen mit seinem Auswärtsspiel beim SC Freiburg den 23. Spieltag in der Fußball-Bundesliga! Anpfiff im Europa-Park-Stadion ist um 20.30 Uhr, wir erwarten innerhalb der nächsten 30 Minuten die Startaufstellung von Werder-Coach Ole Werner. Wir sind gespannt, wie der SVW auf die schwache Mannschaftsleistung bei der jüngsten 1:3-Niederlage zu Hause gegen Hoffenheim reagiert. In wenigen Minuten wissen wir mehr!

    Der SV Werder Bremen im Liveticker gegen den SC Freiburg. Anpfiff im Europa-Park-Stadion ist am heutigen Freitag um 20.30 Uhr, der Liveticker startet hier gegen 19.30 Uhr mit den Startelf-Aufstellungen beider Mannschaften. Alle Tore, News, Infos und Highlights zum Bundesliga-Spiel gibt es dann hier – heute alles live im Live-Ticker der DeichStube.

    Weiter mit dem Vorbericht:

    Gute Laune beim Cheftrainer: Wie Werder Bremen beim SC Freiburg die Trendwende schaffen will

    Der SV Werder Bremen spielt am Freitag (im DeichStube-Liveticker) gegen den SC Freiburg. So geht Trainer Ole Werner die Partie des 23. Bundesliga-Spieltags an. Der Vorbericht.

    Bremen – Es war ein bemerkenswert lockerer Auftritt von Trainer Ole Werner auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel des SV Werder Bremen beim SC Freiburg (Freitag, 20.30 Uhr im DeichStube-Liveticker). Mit mehreren humorvollen Sprüchen vermittelte der 36-Jährige den Eindruck, dass sein Glaube an seine Mannschaft trotz der zuletzt dürftigen Auftritte und Ergebnisse ungebrochen ist. „Ich bin sehr von meinen Jungs überzeugt, dass sie wieder in den Rhythmus finden und in den nächsten Wochen eine gute Rolle spielen werden“, betonte der Cheftrainer.

    Werder Bremen gegen SC Freiburg im Liveticker: Trainer Ole Werner will mit mehr Kontinuität die Trendwende einleiten

    Dennoch ist eine leicht gedrückte Stimmung rund um das Team und im Umfeld des SV Werder Bremen nicht zu übersehen – kein Wunder nach nur einem Sieg aus den ersten sieben Pflichtspielen des neuen Jahres. Werner macht sich da nichts vor: „Ergebnisse beeinflussen die Stimmung – das ist auch im privaten Bereich so. Wenn es gut läuft, fühlt sich alles leichter an. Läuft es nicht, wird vieles schwerer“, erklärte er. Von Resignation ist bei ihm aber keine Spur: „Ich habe nicht das Gefühl, dass wir schlecht arbeiten. Wir wissen genau, an welchen Punkten wir ansetzen müssen – und das ist der beste Weg, um wieder erfolgreich zu sein.“

    Hoffnung gibt vor allem die verbesserte Personalsituation. Nach Wochen mit vielen Ausfällen kann Werner gegen den SC Freiburg fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Lediglich Kapitän Marco Friedl, Milos Veljkovic und Keke Topp fehlen weiterhin. Dafür steht Jens Stage nach überstandenen Oberschenkelproblemen wieder zur Verfügung – für Werner ein positives Signal: „Es ist sehr wichtig für uns als Team, dass wir wieder mehr Spieler zur Verfügung haben und sie in ihren Rhythmus kommen.“ Die personellen Engpässe der vergangenen Wochen haben die Situation aus Werners Sicht erheblich erschwert. „Wir mussten einige Jungs sehr schnell wieder ins Team werfen, und dann traten erneut Probleme auf“, erklärte der Coach des SV Werder Bremen. Nun hofft er auf mehr Kontinuität, um die sportliche Trendwende einzuleiten.

    Werder Bremen gegen SC Freiburg im Live-Ticker: Auftakt zu einer intensiven Englischen Woche

    Wie das geht, zeigte in den vergangenen Wochen der kommende Gegner aus Freiburg. Der Sport-Club kletterte dank dreier 1:0-Siege in Serie zuletzt bis auf Platz fünf der Tabelle. „Sie sind sehr laufstark, diszipliniert und gut organisiert. Die Spiele gegen Freiburg entscheiden sich oft in einzelnen Momenten“, analysierte Werner. Für den Trainer des SV Werder Bremen ist es daher entscheidend, dass sein Team nicht erneut zu einfache Gegentore zulässt. „Es wird für uns sehr wichtig sein, dass wir defensiv diszipliniert und klar agieren.“ Doch nicht nur in der Defensive sieht Werner Verbesserungsbedarf – auch offensiv fordert er mehr Struktur und Zielstrebigkeit von seiner Mannschaft: „Wir brauchen eine gewisse Effektivität, denn gegen Freiburg werden wir nicht allzu viele Chancen bekommen.“

    Das Spiel im Breisgau ist für Werder Bremen der Auftakt zu einer intensiven Englischen Woche, die mit dem DFB-Pokal-Viertelfinale bei Arminia Bielefeld (Dienstag, 20.45 Uhr/DeichStube-Liveticker) und dem Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (Samstag, 1. März, 15.30 Uhr/DeichStube-Live-Ticker) weitergeht. „Diese Spiele geben uns die Möglichkeit, Boden gutzumachen – genauso aber auch das Risiko, den Anschluss etwas zu verlieren“, weiß Werner. Mit dem Gedanken, dass die Saison in den kommenden acht Tagen womöglich schon entschieden sein könnte, beschäftigt er sich jedoch nicht. „Es gibt im Fußball zwei Lehren: Läuft es gut, darf man sich nicht zu sicher fühlen. Und läuft es schlecht, darf man sich nicht zu früh abschreiben.“ Abgeschrieben hat Werner sein Team definitiv nicht, bessere Ergebnisse wünscht er sich trotzdem. Schließlich wäre es schön, wenn in Zukunft wieder mehr Menschen rund um den SV Werder Bremen vor einem Spiel so gute Laune hätten wie der Cheftrainer. (bvo)



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  • BVB-Termine gegen Lille stehen fest – Kovac spricht Warnung aus

    BVB-Termine gegen Lille stehen fest – Kovac spricht Warnung aus


    1. ruhr24
    2. BVB
    Wappen von BVB und OSC Lille sowie die Champions-League-Trophäe
    Termine fix: Der BVB startet mit einem Heimspiel gegen OSC Lille ins Champions-League-Achtelfinale. © Fabrice Coffrini/AFP, BVB, OSC Lille, Collage: RUHR24

    Die Termine für das Champions-League-Achtelfinale BVB gegen OSC Lille sind fix. Trainer Niko Kovac warnt vor dem Gegner.

    Dortmund – Die Auslosung für das Champions-League-Achtelfinale hat ergeben, dass der BVB auf den französischen Vertreter OSC Lille trifft. Auch die zeitgenaue Ansetzung ist inzwischen bekannt.

    BVB-Termine gegen Lille stehen fest – Kovac spricht Warnung aus

    Die Termine: Zunächst empfängt Borussia Dortmund den OSC Lille am Dienstag (4. März) zum Heimspiel im Signal Iduna Park. Der Anpfiff erfolgt um 21 Uhr. Das Rückspiel in Frankreich findet am Mittwoch (12. März) statt. Die Partie im Stade Pierre Mauroy (auch Decathlon Arena genannt) startet um 18.45 Uhr.

    Derweil warnte Dortmunds Trainer Niko Kovac auf der Pressekonferenz vor dem nächsten BVB-Spiel gegen Union Berlin schon einmal vorsorglich vor dem kommenden Champions-League-Kontrahenten. Dieser sei nicht zu unterschätzen.

    BVB trifft im Champions-League-Achtelfinale auf OSC Lille: „Sehr ernstzunehmender Gegner“

    „Lille ist ein sehr ernstzunehmender Gegner“, erklärte Niko Kovac gegenüber den anwesenden Medienvertretern um RUHR24. Sicherlich würden manche Beobachter sagen, dass der Ligue-1-Verein nicht attraktiv sei. „Aber ich seh das genau umgekehrt. Ich kenne die französische Liga, ich kenne OSC Lille. Ich weiß, welche Qualität in diesem Klub steckt – seit Jahren.“

    Als Niko Kovac von Sommer 2020 bis Januar 2022 noch Trainer bei der AS Monaco war, wurde der künftige BVB-Gegner französischer Meister. Noch vor dem Scheich-Klub Paris Saint-Germain. „Sicherlich sind jetzt einige Spieler weg, aber dieser Klub hat immer sehr gute Spieler.“

    BVB im Champions-League-Achtelfinale gegen OSC Lille: „Das wird ein schwerer Brocken“

    Aktuell belegt der OSC Lille zwar nach 22 Spielen nur Platz 5 in der Ligue 1. Aber in der Champions-League-Gruppenphase konnten Siege gegen namhafte Gegner wie Real Madrid (1:0) und Atlético Madrid (3:1) gefeiert werden. Gegen Juventus Turin gab es ein 1:1-Remis und der niederländische Vertreter Feyenoord wurde mit 6:1 vom Platz gefegt.

    Allerdings: Gegen Sporting Lissabon, das der BVB in den Playoffs problemlos ausschaltete, verlor die Mannschaft von Trainer Bruno Génésion mit 0:2. Niko Kovac ist sich jedenfalls sicher: „Das wird ein schwerer Brocken. Wir dürfen nicht denken, dass das ein einfaches Spiel wird, nur weil wir eine Bundesliga-Mannschaft sind.“

    BVB in der Champions League gegen Lille: Das sind die weiteren Termine nach dem Achtelfinale

    Der Sieger des Duells BVB gegen OSC Lille trifft im Champions-League-Viertelfinale auf den Gewinner des Achtelfinals Benfica Lissabon gegen FC Barcelona. Der Sieger dieses Viertelfinales trifft im Halbfinale auf den Sieger aus den Duellen Feyenoord Rotterdam gegen Inter Mailand und Bayern München gegen Bayer Leverkusen. Die weiteren Termine:

    • Viertelfinale: 8./9. & 15./16. April 2025
    • Halbfinale: 29./30. April & 6./7. Mai 2025
    • Finale: 31. Mai 2025 in der Allianz Arena, München



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  • Eintracht Frankfurt gegen Ajax, Hummels gegen Bilbao

    Eintracht Frankfurt gegen Ajax, Hummels gegen Bilbao


    Die Achtelfinal-Begegnungen der Europa League stehen fest. Der letzte deutsche Vertreter erwischte einen namhaften Gegner. Mats Hummels umgeht das Römer Stadtderby.

    Eintracht Frankfurt bekommt es im Achtelfinale der Europa League mit dem niederländischen Rekordmeister Ajax Amsterdam zu tun. Das ergab die Auslosung in Nyon am Freitag. Der einzig im Turnier verbliebene deutsche Vertreter und Titelträger von 2022 reist am 6. März zunächst nach Amsterdam, sieben Tage später steigt das Rückspiel in Frankfurt. Sollte sich die Mannschaft von Trainer Dino Toppmöller durchsetzen, würde im Viertelfinale (10./17. April) Tottenham Hotspur oder AZ Alkmaar warten.

    Die Eintracht hatte die erstmals im Ligaformat ausgetragene Vorrunde der Europa League als Fünfter abgeschlossen und war damit direkt in die Runde der letzten 16 eingezogen. Ajax machte als Zwölfter einen Umweg über die Play-offs und setzte sich dort in zwei Spielen (2:0 und 1:2 n.V.) gegen Union St. Gilloise aus Belgien durch. Nun treffen die beiden Vereine erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander.

    In der laufenden Saison steht Ajax in der Eredivisie derzeit mit zwei Punkten Vorsprung vor Titelverteidiger PSV Eindhoven an der Tabellenspitze. Insgesamt gewann der Champions-League-Sieger von 1995 bereits 36 nationale Meisterschaften, zuletzt 2022.

    Für Weltmeister Mats Hummels geht es mit der AS Rom gegen Athletic Bilbao. Damit kommt es nicht zum Stadtderby mit Lazio, was eine der beiden Optionen gewesen wäre.

    Die Auslosung gibt es hier im Ticker noch einmal zum Nachlesen:

    13.22 Uhr – Damit stehen alle Paarungen fest. Hier nochmal die Übersicht:

    13.20 Uhr – Es kommt nicht zum Hauptstadt-Derby in Italien. Mats Hummels muss mit der AS Rom gegen Athletic Bilbao ran. Lazio kämpft gegen Viktoria Pilsen um den Viertelfinal-Einzug.

    13.19 Uhr – Weiter geht es mit der Paarung Alkmaar gegen Tottenham. Außerdem trifft Manchester United trifft auf San Sebastian.

    13.17 Uhr – Nun kommt die Eintracht ins Spiel – und die Hessen erwischen das deutlich schwerere der beiden möglichen Lose. Es geht gegen Ajax. Das bedeutet gleichzeitig: Olympique Lyon spielt gegen FCSB Bukarest.

    13.16 Uhr – Nun geht es los, die ersten Paarungen stehen fest: Olympiakos Piräus trifft auf Bodö/Glimt und die Glasgow Rangers bekommen es mit Fenerbahce zu tun.

    13.11 Uhr – Nun wird noch einmal erklärt, wie die Auslosung abläuft. Vorab ist klar: Für jeden Klub gibt es zwei mögliche Gegner.

    13.08 Uhr – Aduriz wünscht sich natürlich, dass sein Ex-Klub das Finale im eigenen Stadion bestreiten kann.

    13.05 Uhr – Wie bei der Champions League auch, übernimmt nun der stellvertretende Uefa-Generalsekretär Giorgio Marchetti das Auslosungsprozedere. Als Losfee fungiert der spanische Ex-Profi Aritz Aduriz, der als Botschafter der Finalstadt Bilbao vor Ort ist.

    13.02 Uhr – Moderator Pedro Pinto begrüßt die Vereinsvertreter in Nyon. Folgende Teams sind noch dabei: Lazio Rom, AS Rom, Frankfurt, Lyon, Bukarest, Bilbao, Bodö/Glimt, Pilsen, Fenerbahce, Ajax, Alkmaar, Manchester United, Tottenham, Glasgow Rangers, Olympiakos Piräus und San Sebastian.

    Vor dem Beginn – In wenigen Augenblicken geht es los.

    Vor dem Beginn – Spannend wird es auch für den Ex-Dortmunder Mats Hummels. Der Weltmeister kann mit seiner AS Rom auf Stadtrivale Lazio treffen.



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  • Anderlecht gegen Fenerbahce: Schlägerei auf Tribüne sorgt

    Anderlecht gegen Fenerbahce: Schlägerei auf Tribüne sorgt



    Fenerbahçe kommt in EL weiter

    Mourinho-Elf jubelt nach Schlägerei in Anderlecht

    Der klare Erfolg aus dem Hinspiel taugte Fenerbahçe als beruhigendes Polster, im Playoff-Rückspiel der Europa League beim RSC Anderlecht geht es vor allem abseits des Feldes heiß her. Wegen Tumulten auf der Tribüne wird die Partie für knapp 20 Minuten unterbrochen.

    Das Playoff-Spiel der Europa League zwischen dem RSC Anderlecht und Fenerbahçe ist nur wenige Minuten nach Beginn für rund 20 Minuten unterbrochen worden. Offiziell wurden Sicherheitsgründe dafür angegeben, Auslöser war offenbar eine Massenschlägerei auf der Tribüne.

    Schiedsrichter Sandro Schärer aus der Schweiz schickte daraufhin beide Mannschaften in die Kabine. Die von José Mourinho trainierten Gäste aus Istanbul waren erst kurz zuvor in der vierten Minute durch Youssef En-Nesyri in Führung gegangen. Mitte der zweiten Halbzeit landete eine von der Tribüne geworfene, nicht leere Getränkedose nur knapp neben dem Kopf von Fenerbahçe-Torwart Irfan Can Egribayat, als dieser gerade am Boden lag.

    Dem türkischen Traditionsklub genügte nach dem 3:0 im Hinspiel am Ende ein 2:2 (1:1) zum Einzug ins Achtelfinale. En-Nesyris Führungstreffer egalisierte Luis Vasquez in der 19. Spielminute, indem er nach einem schwachen Rückpass des Gegners aggressiv presste: Egribayat schlug über den Ball, der Stürmer konnte leicht einschieben.

    Kurz nach dem Seitenwechsel war es wieder Vazquez, der für kurzzeitige Hoffnung bei Anderlecht auf ein Fußballwunder schürte. Auf Vorlage des früheren Dortmunders und Mönchengladbachers Thorgan Hazard schnürte er den Doppelpack. Wenige Minuten danach allerdings sorgte Yusuf Akcicek jedoch dafür für den Endstand. Milan Skriniar verlängerte eine Ecke per Kopf, Akcicek traf per Kopf aus kurzer Distanz.

    Die Gastgeber aus dem Großraum Brüssel hatten in der Vorrunde zuletzt daheim 3:4 gegen Bundesligist TSG Hoffenheim verloren, der das Weiterkommen trotzdem verpasst hatte. Für Fenerbahçe geht es im Achtelfinale im März gegen die Rangers aus Glasgow oder Olympiakos Piräus. Letzter deutscher Vertreter im Wettbewerb ist Eintracht Frankfurt, das in der nächsten Runde entweder auf den FC Steaua Bukarest oder Ajax Amsterdam trifft.



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  • Vorverkauf fürs Derby gegen Werder läuft: Knackt der

    Vorverkauf fürs Derby gegen Werder läuft: Knackt der


    Das Spiel ist rekordverdächtig: Am 23. März empfangen die HSV-Kickerinnen um 15.30 Uhr Werder Bremen zum DFB-Pokal-Halbfinale. Im Volksparkstadion, in dem zuletzt 16.529 Fans an einem kalten Februarabend das 2:0 gegen Borussia Mönchengladbach sahen, das die Hamburgerinnen unter die letzten Vier brachte. Diese Zahl dürfte im Nordderby an einem Märzsonntag deutlich übertroffen werden – der Zuschauer:innenrekord für ein Frauen-Fußballspiel in Deutschland wackelt!

    Die Marke liegt bei 44.808. So viele Menschen sahen das Pokalfinale 2023 zwischen dem VfL Wolfsburg und dem SC Freiburg (4:1) in Köln. Wird das Volksparkstadion auch nur zu 80 Prozent gefüllt, wäre der Rekord bereits geknackt. 

    Bremen geht als Favorit ins Halbfinale gegen den HSV

    Schon am Donnerstag begann der Vorverkauf für HSV-Mitglieder. Ab Montag, 10 Uhr, gehen restliche Karten in den freien Verkauf, ein Stehplatz ist ab neun Euro (ermäßigt; regulär: 12 Euro) zu haben, ein Sitzplatz ab 15 Euro (ermäßigt; regulär 18 bis 25 Euro).

    Dann ist auch mit einem starken Interesse von Werder-Fans zu rechnen, sich Tickets fürs Halbfinale zu sichern. Die Bremerinnen stehen erstmals in der Vorschlussrunde, den HSV-Frauen gelang dies zuletzt 2012 (2:5 gegen Bayern). 2002 erreichte Hamburg sogar das Endspiel (0:5 gegen Frankfurt).

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    Der Finaleinzug soll mit lautstarker Rekord-Unterstützung wieder gelingen, wenngleich Werder als etablierter Erstligist leicht favorisiert zum Zweitliga-Topteam reist. Das andere Halbfinale bestreiten Bayern München und die TSG Hoffenheim am 22. März. Das DFB-Pokal-Endspiel findet am 1. Mai in Köln statt.  



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  • Kovacs Kampf gegen die Blockade beim BVB

    Kovacs Kampf gegen die Blockade beim BVB


    Im großen Buch der Fußball-Psychologie bewegt sich Niko Kovac früh auf das Kapitel „Durchhalteparolen“ zu. „Nach Regen kommt wieder Sonne“, sagte der immer noch recht neue Trainer von Borussia Dortmund am Freitag, und: „Wir sollten zusehen, dass wir uns durch den Kopf selbst stärken.“

    In dieser zutiefst verfahrenen Situation, als Antreiber für eine verunsicherte Mannschaft, hat Kovac selbstverständlich keine andere Wahl, als stoisch Zuversicht auszustrahlen. Darüber redet er ganz offen. Er ist lange genug dabei, um zu wissen: Diese Art von Blockaden lösen nur Siege. Denn der Kopf „kann vieles manipulieren“.

    Kovac: „Wir brauchen drei Punkte“

    Seit Wochen ist schon zu lesen, eine weitere Niederlage könne die Bundesliga-Saison des BVB quasi beenden – vor dem Heimspiel gegen Union Berlin am Samstag (18.30 Uhr/Sky) ist das so nah an der Wahrheit wie noch nie. „Wir brauchen drei Punkte – nicht nur, um uns heranzupirschen, sondern für uns selbst“, sagte Kovac. Was einst ein Pflichtsieg war, ist heute ein schwerer Brocken.

    „Die Jahresuhr steht niemals still“, heißt es im Kinderlied. Ende Februar bleiben noch exakt zwölf Spiele, um die acht Punkte Rückstand auf den vierten Platz schmelzen zu lassen. „Im März muss man im Rennen sein, denn was man bis dahin verloren hat, wird schwierig aufzuholen sein“, sagte Kovac.

    Dieser vierte Platz, von der Vereinsführung ohnehin als „Minimalziel“ nachgeschoben, führt wieder in die Champions League. Dort schlägt sich der BVB nicht begeisternd, jedoch beachtlich: Am Freitagmittag bekam er für das Achtelfinale den machbaren Gegner OSC Lille zugelost, Fünfter der französischen Liga. Von mehr zu träumen, ist erlaubt.

    Kovacs letzter Bundesligasieg war im Dezember 2023

    Die Grundlage für europäische Fest-Abende wird im Brot-und-Butter-Geschäft gelegt. Niko Kovac kann den Geschmack eines Bundesliga-Sieges allenfalls noch erahnen: Kurz vor Weihnachten war sein letzter – aber nicht vor zwei Monaten, sondern am 16. Dezember 2023 – da gewann er mit dem VfL Wolfsburg bei Darmstadt 98 1:0.

    Elf Spiele ohne Sieg später war Kovacs Uhr abgelaufen. Die kläglichen ersten Versuche mit dem BVB gegen den VfB Stuttgart (1:2) und beim VfL Bochum (0:2) eingerechnet, hat er also 13 Bundesligaspiele in Serie nicht gewonnen. Es wird wahrlich Zeit. Dennoch spricht Kovac weiter analytisch und aufbauend, vom Kapitel „Verzweiflungsfloskeln“ ist er noch einige Seiten entfernt. Gras fressen, Bock umstoßen, alles raushauen, das ist nicht seine Sprachwelt. Zumindest noch nicht.



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