Schlagwort: Fußball

  • Leverkusen gegen Bayern: Entscheiden die Spitzenspieler das…

    Leverkusen gegen Bayern: Entscheiden die Spitzenspieler das…



    analyse

    Stand: 14.02.2025 08:44 Uhr

    Wenn Bayer Leverkusen am Samstag (15.02.2025, ab 18.30 Uhr in der Radio-Reportage und im Live-Ticker) die Meisterschaft noch einmal spannend machen will, müssen die Spitzenspieler ihre Duelle gegen die Stars des FC Bayern gewinnen – ein Formvergleich.

    Christian Hornung

    Granit Xhaka gegen Joshua Kimmich

    Ohne diese beiden geht nichts bei Bayer Leverkusen und beim FC Bayern: Granit Xhaka hat von bisher 1.890 möglichen Bundesliga-Minuten 1.881 absolviert: 20 von 21 Spielen stand er die volle Distanz auf dem Platz, nur beim 3:1 gegen Gladbach am 18. Spieltag gönnte ihm sein Trainer Xabi Alonso mal neun Minuten vorzeitige Regenerationszeit.

    • 22. Spieltag
      Pfeil rechts

    Bei Joshua Kimmich gab es nicht mal diese neun Minuten, er spielte bisher einfach die komplette Saison durch. Erstaunlich ähnlich sind auch ihre sonstigen Saison-Statistiken: Xhaka kommt bisher auf zwei Tore, sechs Vorlagen und zwei Gelbe Karten – der einstige Schnellausraster hat gelernt, sich zu beherrschen. Kimmich liegt bei einem Treffer, ebenfalls sechs Assists und wurde dreimal verwarnt.

    Sportschau Bundesliga Live, 15.02.2025 18:20 Uhr

    Spitze bei Laufleistung und Ballkontakten

    Beide spielen eine richtig starke, aber auch keine absolut herausragende Saison. Sie sind aber unglaublich viel unterwegs und fast jeder Angriff läuft über sie: Ihre Werte in den Bereichen Laufleistung und Ballkontakte sind Ligaspitze. Kimmich liegt bei 12,33 gelaufenen Kilometern im Schnitt auf Platz 1 aller Bundesligaspieler, Xhaka folgt auf drei (11,80). Bei den Ballkonakten führt Kimmich klar (128,4 pro Partie), auch hier ist Xhaka Liga-Dritter (97,2). Der ganz große Spektakel-Faktor geht 2024/25 nicht von ihnen aus, aber sie kurbeln an und sichern ab, sie bestimmen Takt und Tempo.

    Bei Kimmich kann man sich fast gar nicht mehr vorstellen, dass er zu Saisonbeginn gar nicht im zentralen Mittelfeld vorgesehen war, sondern auf der rechten Abwehrseite: Milan Pavlovic und Joao Palinha galten als erste Wahl auf der Doppel-Sechs.

    Florian Wirtz gegen Jamal Musiala

    Der Spektakel-Faktor, für den Xhaka und Kimmich aber eigentlich auch gar nicht zuständig sind, für den stehen bei beiden Spitzenklubs die derzeit vielleicht größten Attraktionen der Bundesliga: Florian Wirtz und Jamal Musiala. Beide sind fast gleich alt, wurden 2003 innerhalb von 66 Tagen geboren, Musiala ist der Ältere.

    Mal Zehner, mal außen, mal ganz vorne

    Ihre Postionen sind gar nicht so leicht zu definieren. Sie sind natürlich eigentlich die geborenen Zehner, die hinter einem Mittelstürmer wirbeln, auch um ihn herum, mal rechts, mal links, und sie lieben es beide, auch selbst in den Abschluss zu gehen. Beide tauchen also durchaus auch mal auf der Neun, aber auch auf den Flügeln auf, auch das macht sie für ihre Gegenspieler noch schwerer greifbar als sie es durch ihre Dribbelstärke eh schon sind.

    Wirtz und Musiala, die in der Nationalelf gemeinsam zaubern, sind die torgefährlichsten Mittelfeldspieler der Bundesliga: Musiala traf zehn Mal, Wirtz neun Mal. In einem Punkt ist Wirtz aber um eine Klasse stärker als Musiala: Der Leverkusener hat das deutlich bessere Auge für seine Mitspieler. Mit neun Torvorlagen ist er Bayers Bester, Musiala hat erst zwei Treffer aufgelegt, obwohl er in Harry Kane einen der besten Vollstrecker der Welt neben sich hat.

    Patrik Schick gegen Harry Kane

    Harry Kane ist inzwischen sogar der beste Stürmer, der je in der Bundesliga gespielt hat – wenn man das an Toren pro Minute messen möchte. Von den Profis, die mehr als 25 Treffer erzielt haben, liegt der Engländer mit einem Tor alle 77 Minuten vor Erling Haaland (87), Robert Lewandowski (100) und Gerd Müller (105).

    In der aktuellen Spielzeit hat Kane 21 Mal getroffen, davon neun Mal per Elfmeter. Patrik Schick liegt bei 14, aber das Begleitwort “erst” verbietet sich völlig: Er war beinahe die komplette Hinrunde verletzt oder Ersatzmann hinter Victor Boniface – die 14 Tore hat er allesamt in den vergangenen elf Partien erzielt. Sein Minuten-Schnitt für die Spielzeit 24/25 ist somit historisch herausragend: Der Tscheche traf alle 60 Minuten.

    14 Tore in seinen vergangenen elf Spielen: Patrik Schick ist in absoluter Gala-Form.

    29 in Serie – Kane ist der Strafstoß-König

    Was die Leverkusener gegen die Bayern besser nicht machen sollten, ist: Strafstöße verursachen. Die verwandelt Kane nämlich gnadenlos: Seine vergangenen 29 Strafstöße für England, Tottenham und die Bayern waren allesamt drin, in der Spitze mit einer Schussgeschwindigkeit von 117 Stundenkilometern.

    Eiskalt vom Punkt: Harry Kane verwandelt einen Elfmeter

    Wie man Kane optimal verteidigen lässt, weiß aber in der Bundesliga kein Trainer besser als Xabi Alonso. Dreimal haben die Bayern bisher mit dem Engländer gegen Leverkusen gespielt, dreimal war Kane komplett kaltgestellt. In allen drei Partien zusammen gab er nur drei Torschüsse ab, und fast schon demütigend für einen Weltstar wie ihn war das Hinrunden-Spiel in dieser Saison in München. Beim 1:1 am 28. September war Kane in 86 Minuten Einsatzzeit nur 19 Mal am Ball und hatte keinen einzigen Abschluss.



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  • Matthäus-Klartext über Kovac und Brandt

    Matthäus-Klartext über Kovac und Brandt


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    BVB: Matthäus-Klartext über Kovac und Brandt

    Bundesliga

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  • Fußball | Bundesliga: SWR-Gast Karlheinz Förster: Deshalb…

    Fußball | Bundesliga: SWR-Gast Karlheinz Förster: Deshalb…


    Stand: 14.02.2025 08:24 Uhr

    Karlheinz Förster ist einer der erfolgreichsten Spieler des VfB Stuttgart. Der Europameister von 1980 glaubt vor dem Duell gegen den VfL Wolfsburg an einen erfolgreichen Ausgang der Saison. Am Sonntag (23:15 Uhr) ist Förster Studiogast bei SWR Sport.

    SWR Sport: Karlheinz Förster, wie eng sind Sie noch mit dem VfB verbunden?
    Karlheinz Förster: Sehr eng. Ich bin als Zuschauer immer wieder bei den Spielen in der Stuttgarter Arena mit dabei. Außerdem gehöre ich seit mehr als 30 Jahren zur Traditionsmannschaft des VfB. Anfangs habe ich noch selbst gespielt, aber das ging irgendwann mit meinen Knien nicht mehr. Jetzt bin ich der Trainer des Teams. Unsere Spiele auf dem Land sind eine große Werbung für den Verein. Wir sind dort VfB-Spieler zum Anfassen, sitzen danach mit den Fans zusammen, essen und trinken gemeinsam etwas. Zuletzt wurde daraus ja die VfB-Legendenmannschaft. Unter Vorstandsboss Alexander Wehrle hat sich da viel getan, früher lief das eher so nebenher.

    TV-Tipp: Karlheinz Förster Studiogast bei SWR Sport

    Die VfB-Legende Karlheinz Förster (66) ist am Sonntag (nach dem Fasching ab 23.15 Uhr) Studiogast bei Tom Bartels in der TV-Sendung SWR Sport. Förster spielte zehn Jahre für den VfB und gewann 1984 als Kapitän die Deutsche Meisterschaft. Der Odenwälder trug in 81 Länderspielen das Nationaltrikot und wurde 1980 mit Deutschland Europameister, 1982 und 1986 auch Vizeweltmeister.
    Seit mehr als 30 Jahren ist Karlheinz Förster für die Traditionsmannschaft des VfB Stuttgart aktiv. Mit ihm sprechen wir über das Bundesligaspiel des VfB gegen den VfL Wolfsburg und die Perspektiven der Schwaben im Saisonendspurt, aber auch über das Top-Duell zwischen Bayer Leverkusen und Bayern München und den Abstiegskampf mit Heidenheim und Hoffenheim.

    Viel getan hat sich zuletzt auch im Bundesligateam. Wie überraschend kommt für Sie der Aufschwung des VfB?
    Ganz ehrlich, wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, der VfB spielt demnächst wieder in der Champions League, dann hätte ich das nicht geglaubt, das wäre schon sehr optimistisch gewesen. Aber mit der Verpflichtung von Sebastian Hoeneß ging es steil bergauf, das ist eine Erfolgsgeschichte. Zunächst war da ja eine gewisse Skepsis im VfB-Umfeld nach seiner Verpflichtung, weil es für ihn am Ende in Hoffenheim nicht mehr so gut lief. Aber da hatte er auch fast zehn verletzte Spieler. Dann konnte er Stuttgart vor dem Abstieg retten, und es ging in schnellen Schritten nach oben. Anfangs dachte ich, mal sehen, wie lange das anhält. Aber das hat sich super entwickelt.

    Was gefällt Ihnen an der Arbeit von Sebastian Hoeneß?
    Ich habe mich auch gefragt, wie kann das sein, dass der VfB so schnell vom Abstiegskandidaten zum Champions-League-Team wurde. Aber der Trainer ist einfach die wichtigste Position für eine erfolgreiche Mannschaft, Sebastian Hoeneß lässt laufintensiven und offensiven Fußball spielen. Das ist einfach guter Fußball zum Anschauen, was er da im Team erarbeitet hat. Auch einzelne Spieler wie Undav, Mittelstädt, Stiller oder Millot konnten sich unter ihm sehr gut weiterentwickeln.

    Gibt es auch andere Erfolgsfaktoren?
    Man darf auch die sportliche Führung des VfB nicht vergessen. Alexander Wehrle, Fabian Wohlgemuth und Rouven Kasper haben viele Dinge optimiert. Ein Fabian Wohlgemuth kam als eher unbekannter Sportdirektor von Paderborn aus der 2. Liga, hat bei Transfers sehr gute Entscheidungen getroffen. Im Nachhinein hat sich auch die Entscheidung des VfB, sich von Sven Mislintat zu trennen, als richtig bestätigt. Dazu kommt auch die bessere finanzielle Ausstattung des Vereins unter anderem nach dem Einstieg von Porsche.

    Haben Sie die Befürchtung, dass Sebastian Hoeneß den VfB nach der Saison verlassen könnte?
    Nein, da bin ich ganz tief gelassen. Wer käme denn in der Bundesliga überhaupt für ihn in Frage? Bayern München ist mit Vincent Kompany zur Zeit gut und erfolgreich aufgestellt. Von Stuttgart nach Leverkusen, falls dort Xabi Alonso geht? Das würde ich an Sebastians Stelle nicht machen. Bliebe noch Dortmund, da ist jetzt Niko Kovac. Aber Dortmund hat für mich Riesen-Potenzial mit den 80.000 Fans. Da würde ein Sebastian Hoeneß was draus machen. Das Ausland käme für Sebastian noch zu früh, von mir aus soll er gerne noch zehn Jahre in Stuttgart bleiben.

    Was trauen Sie dem VfB Stuttgart in dieser Saison noch zu?
    Ich bin mir sicher, dass der VfB wieder einen Champions-League-Platz erreicht. Eintracht Frankfurt hat mit Torjäger Marmoush seinen besten Spieler verloren. Auch Leipzig ist nicht besser als Stuttgart. Nur die Bayern und Leverkusen sind uns ein Stück voraus, dahinter sehe ich den VfB.

    Könnte der VfL Wolfsburg am Samstag zum Stolperstein werden?
    Wolfsburg kann man nicht so richtig einschätzen. Klar kann immer mal eine Partie in die Hose gehen, aber an einem ordentlichen Tag gewinnt der VfB das Spiel. Da bin ich mir sicher. Danach geht’s nach Hoffenheim, das ist machbar. Und dann kommen die Bayern nach Stuttgart…

    Sendung am So., 16.2.2025 23:40 Uhr, SWR Sport, SWR



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  • FC Bayern scoutete bei BVB-Spiel

    FC Bayern scoutete bei BVB-Spiel


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    Transfer-Ticker: FC Bayern scoutete bei BVB-Spiel

    2. Bundesliga

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  • Champions League: BVB siegt deutlich gegen Sporting Lissabon

    Champions League: BVB siegt deutlich gegen Sporting Lissabon


    In Portugal gewinnt Borussia Dortmund das Play-off-Hinspiel der Champions League mit Vorsprung. Sie haben damit gute Chancen auf den Achtelfinaleinzug. Der Spielbericht

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    Borussia Dortmund gewinnt das Play-off-Hinspiel gegen Sporting Lissabon mit 3:0 und sichert sich eine gute Ausgangslage für das Achtelfinale der Champions League. Trainer Niko Kovač feiert seinen ersten Sieg mit der Mannschaft, die er defensiv aufgestellt hat und erstmals seit Ende November ohne Gegentor bleibt. Tore von Guirassy, Groß und Adeyemi sorgen für den verdienten Sieg.
    Dies ist ein experimentelles Tool. Die Resultate können unvollständig, veraltet oder sogar falsch sein.

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    Der Dortmunder Karim Adeyemi verlängert in der 82. Minute auf das 3:0 gegen Sporting Lissabon.
    © João Bravo/​Reuters

    Sporting Lissabon – Borussia Dortmund 0:3 (0:0) Im Play-off-Hinspiel hat sich Borussia Dortmund eine komfortable Ausgangslage für das Erreichen des Achtelfinales in der Champions League erspielt. Der BVB gewann die Partie bei Sporting Lissabon mit 3:0 (0:0) und kann sich so bereits im Rückspiel am Mittwoch das Weiterkommen sichern.
    Sporting trat ohne seinen angeschlagenen Topstürmer Viktor
    Gyökeres an, wirkte aber zunächst entschlossener. Doch der BVB ließ
    insgesamt wenig Chancen der Portugiesen zu. Nach der torlosen ersten Halbzeit brachte Serhou Guirassy die Dortmunder in Führung (60. Minute). Kurz darauf baute Pascal Groß den Vorsprung aus (68.), ehe auch Karim Adeyemi kurz vor dem Abpfiff ein Tor schoss (82.).
    Erster Sieg für Trainer Kovač Trainer Niko Kovač kann damit seinen ersten Sieg mit der Mannschaft feiern. Er war anstelle von Nuri Şahin engagiert worden, um die bislang so schwache Saison der Dortmunder noch zu retten. Dafür wählte er gegen Lissabon eine defensive Herangehensweise und wurde mit Erfolg belohnt: Erstmals seit Ende November blieb Dortmund ohne Gegentor. Der Sieg sei schon wichtig gewesen, sagte Groß bei Prime Video. “Nur Siege geben uns Selbstvertrauen. In der ersten Halbzeit hat man uns angemerkt, dass wir nicht vor Selbstvertrauen strotzen.”



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  • Hertha BSC | Endspiel? Cristian Fiél spricht Klartext

    Hertha BSC | Endspiel? Cristian Fiél spricht Klartext


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    Hertha BSC | Endspiel? Cristian Fiél spricht Klartext

    2. Bundesliga

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  • Innenverteidiger vor Abschied im Sommer?

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    FC Schalke 04: Innenverteidiger vor Abschied im Sommer?

    2. Bundesliga

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  • Verwirrung um Musiala-Deal des FC Bayern

    Verwirrung um Musiala-Deal des FC Bayern


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    Verwirrung um Musiala-Deal des FC Bayern

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  • VfL Bochum – BVB : Gesamtbilanz spricht für Dortmund – aber hier ist Bochum stark

    VfL Bochum – BVB : Gesamtbilanz spricht für Dortmund – aber hier ist Bochum stark



    Borussia Dortmund geht als Favorit in sein Auswärtsspiel in Bochum. Doch eine Statistik macht dem VfL Mut.
    Vermeintlich klare Vorzeichen am 22. Spieltag der Bundesliga. Auch wenn der VfL Bochum und Borussia Dortmund beide ihren Saisonzielen hinterherlaufen, ist die Favoritenrolle klar auf Seiten des BVB. Auch der historische Vergleich spricht für die Borussia. In insgesamt 84 Pflichtspielen gewann der BVB 38 Mal, in 20 Partien verließen die Bochumer den Platz als Sieger. 26 Mal wurden die Punkte geteilt. Seit sechs Spielen müssen die Bochumer bereits auf einen Dreier gegen den BVB warten (zwei Remis, vier Niederlagen). Das Hinspiel in dieser Saison verlief spektakulär, und zunächst sah es nach dem verpatzten Saisonstart am 5. Spieltag nach einem Überraschungssieg der Bochumer aus. Matus Bero (16.) und Dani de Wit (21.) sorgten für ein frühes 2:0, Serhou Guirassy verkürzte kurz vor der Pause. Nach dem Seitenwechsel drehten die Borussen dann auf und gewannen durch Tore von Emre Can, Guirassy und Felix Nmecha mit 4:2. Die schlimmste Serie ist aber eine persönliche: VfL-Trainer Dieter Hecking hat seine letzten acht Spiele gegen den BVB mit Borussia Mönchengladbach und dem VfL Wolfsburg allesamt verloren. Zuletzt gelang einer Hecking-Mannschaft ein Sieg gegen Dortmund im Pokalfinale 2015 (3:1). Das sind erstmal wenig vielversprechende Zahlen aus VfL-Sicht. Doch eine Statistik macht vor der Partie an der Castroper Straße Mut. Hier zeigen sich die Bochumer oft als unangenehmer Gastgeber für den BVB und schickten die Gäste in 13 Begegnungen mit leeren Händen zurück nach Dortmund. Dem gegenüber stehen zehn Auswärtssiege der Borussia sowie 18 Unentschieden. Auch die vergangenen beiden Heimspiele des VfL endeten Remis (1:1). Der letzte Bochumer Erfolg gelang in Dortmund und hatte ebenfalls viel Spektakel auf dem Rasen zu bieten. Am 32. Spieltag der Saison 2021/22 gewann der VfL ein wildes Spiel beim BVB mit 4:3. Dreierpacker Erling Haaland (18./30./62.) hatte ein frühes 2:0 der Bochumer im Alleingang gedreht, in der Schlussphase glich zunächst Jürgen Locadia aus (81.), ehe Milos Pantovic den Auswärtssieg markierte (85.). Damit war der Klassenerhalt des VfL vorzeitig perfekt. Nun soll es im Derby gegen den BVB erneut wichtige Zähler für den Klassenerhalt geben. Anstoß im Vonovia-Ruhrstadion ist am Samstag (15. Februar) um 15.30 Uhr.



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  • Fußball-Bundesliga – Zagadou ist weiter entfernt von…

    Fußball-Bundesliga – Zagadou ist weiter entfernt von…


    Stuttgart (dpa) – Trainer Sebastian Hoeneß rechnet noch mit einem längeren Ausfall von Verletzungs-Pechvogel Dan-Axel Zagadou (25) beim VfB Stuttgart. „Es ist noch so ein Zeitraum, dass es keinen Sinn macht, was konkret zu sagen. Es war eine signifikante Knieverletzung“, sagte der 42 Jahre alte Coach des schwäbischen Fußball-Bundesligisten, der am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen den VfL Wolfsburg antritt. 

    Die Karriere von Zagadou wird schon lange von Verletzungen geprägt. Auch seit er im September 2022 zum VfB kam, hat der Verteidiger enormes Verletzungspech. Seit Ende September fehlt der Abwehrspieler den Schwaben wegen der nächsten Knieverletzung. 

    Hoeneß nennt den Verlauf „ordentlich“

    Wegen einer erneuten Außenbandverletzung hatte sich Zagadou operieren lassen. Er war gerade erst von einem Kreuzbandanriss und einer Außenbandverletzung genesen, die ihn über Monate zur Pause gezwungen hatte. „Der Verlauf ist ordentlich“, sagte Hoeneß nun.

    Zagadou sei jedoch von der Rückkehr ins Mannschaftstraining weiter weg als El Bilal Touré. Der Stürmer mache nach seinem Mittelfußbruch gute Fortschritte, erklärte Hoeneß. Er stehe kurz davor, die Reha auf dem Platz fortsetzen zu können. 

    El Bilal Touré schuftet für sein Comeback beim VfB Stuttgart. (Foto: Rolf Vennenbernd/dpa)

    Mitte November hatte sich der Stürmer in einem Länderspiel mit Mali verletzt. Nun scheint es nicht ausgeschlossen, dass er für den VfB Stuttgart noch einmal auflaufen wird. Bis zum Saisonende ist er vom italienischen Europa-League-Sieger Atalanta Bergamo ausgeliehen.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-374907/1



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