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  • Schock-Diagnose: Big-City-Virus: Bundesliga-Gigant BVB

    Schock-Diagnose: Big-City-Virus: Bundesliga-Gigant BVB


    Das jetzt auch noch. Borussia Dortmund hat sich endgültig mit dem Big-City-Virus infiziert. Der Bundesliga-Gigant aus dem Ruhrgebiet ist gelähmt und zeigt Verhaltensmuster, die den Hauptstadtklub Hertha BSC aus dem modernen Fußball führten. Heilung ist nicht in Sicht.

    Da lagen sie nun vor dem Tor und da standen sie nun im Tor, hinter ihnen sangen und jubelten die Fans und vor ihnen gruppierten sich die Fotografen. Es war ein Ereignis, das festgehalten werden musste. Der Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hatte sich allein für dieses Spiel für die Geschichtsbücher am 14. Januar 2025 gelohnt. Die Profis von Holstein Kiel hatten jeden Grund, so richtig glücklich zu sein. Mit 4:2 (3:0) hatten sie gerade Borussia Dortmund aus dem Stadion gefegt.

    Die Spieler von Kiel hatten sich in den letzten Minuten nach einer Roten Karte für Lewis Holtby gegen den unbeholfen anrennenden BVB nicht nur erfolgreich gegen den Ausgleich gestemmt, nein sie hatten darüber hinaus noch ein wunderbares Außenseitertor geschossen. Noch in 50 Jahren werden sich die Menschen in Kiel an den Moment erinnern, als Fiete Arp an diesem kalten Dienstagabend im Holstein-Stadion zum 4:2 ins leere Tor von Borussia Dortmund traf. Es war nichts anderes als ein Jahrhunderttor, eines, das auch kurzfristig zumindest für die nächsten Wochen sogar den Klassenerhalt in der Bundesliga möglich erscheinen lässt.

    Wie Arps später Stich ins Dortmunder Herz in vier Monaten beim BVB gewertet wird, ist hingegen noch lange nicht absehbar. Momentan deutet jedoch vieles darauf hin, dass die Katastrophe in Kiel, denn nichts anderes war diese Pleite beim Aufsteiger, als Symbol für den Niedergang eines aus der Zeit fallenden Giganten stehen wird. Nach der schlechtesten Hinrunde seit zehn Jahren hechelt der BVB der wirtschaftlich so wichtigen Qualifikation für die Königsklasse mindestens fünf, vielleicht sogar acht Punkte hinterher. Auch eine Qualifikation für die Europa oder Conference League erscheint momentan außer Reichweite. Wieder einmal müssen die großen Linien bemüht werden, um zu verstehen, auf welchem fatalen Kurs der Finalteilnehmer der letztjährigen Champions League sich befindet. Kurzfristig kann es bereits an diesem Spieltag noch in die zweite Hälfte der Tabelle gehen, langfristig sogar noch tiefer. Denn die Diagnose ist ein Schock für alle.

    Zwischen Manchester und Berlin

    Borussia Dortmund, der ehemals zweite Leuchtturm der Bundesliga, leidet an dem Manchester-United-Syndrom eines abstürzenden Top-Klubs. Er nimmt sich immer sehr wichtig und denkt, dass nur, weil früher alles in Ordnung war, auch die Zukunft golden erscheinen wird. Das lähmende Gift der Erinnerung macht den Klub handlungsunfähig. Er bleibt immer dort, wo er schon ist. Er agiert mit den immer gleichen Methoden und erzählt die immer gleichen Geschichten. Bis sich Beobachter gelangweilt abdrehen, bis die Substanz immer schlechter wird und kaum noch Möglichkeiten bleiben, die Richtung zu ändern.

    Trainer kommen und Trainer gehen. Unter den Bedingungen des Familien-Unternehmers Hans-Joachim Watzke aus dem Sauerland. Nach außen sind sie alle eins, im Inneren jedoch zutiefst uneinig. Vereinsvereiner wie Edin Terzić werden ohne große Not zum Rücktritt gedrängt, weil sie nicht so schönen Fußball spielen lassen. Präsidenten sollen auf Mitgliederversammlungen instrumentalisiert werden. Rüstungsunternehmen treten als Sponsor auf, während die Verteidigung auf dem Platz zusammenbricht, wie die “Süddeutsche Zeitung” vor einigen Monaten bemerkte.

    Neben dem Manchester-United-Syndrom hat Borussia Dortmund sich jedoch noch mit dem “Big-City-Virus” infiziert. Noch gefährlicher! Dieser riss vor weit über fünf Jahren Hertha BSC in den Abgrund. Rückblick: Der durch Lars Windhorst kurzfristig zu Geld gekommene Klub hatte sich im Sommer 2019 von Trainer Pal Dardai getrennt. Der Dardai-Ball hatte dem Klub in den Jahren zuvor zwar Stabilität gebracht, doch es sollte mehr sein. Als alle mit einem großen Namen rechneten, zauberte der da bereits umstrittene Sportvorstand Michael Preetz den vereinseigenen Übungsleiter Ante Covic aus dem Hut. Das Experiment scheiterte. Der Verein verlor in den fatalen Wochen unter Trainer Jürgen Klinsmann endgültig die Kontrolle. Externe Kräfte entwickelten eine Wucht, die alles zerstörte, was der Klub aufgebaut hatte. Bald ging auch Preetz, bald ging auch der langjährige Präsident Werner Gegenbauer.

    Dieser Tage spielt der Hauptstadtklub in der zweiten Liga, kämpft weiter mit finanziellen Problemen, hat jedoch etwas geschaffen, was größer ist als die 90 Minuten auf dem Platz. Sportlicher Erfolg soll weiter her, die Rückkehr in die erste Liga auch, doch nicht mehr zu jedem Preis. Doch diese Entkopplung vom modernen Fußball, die unter dem vor genau einem Jahr verstorben Kay Bernstein zum “Berliner Weg” wurde, ist schmerzhaft und macht aus einem internationalen Leuchtturm einen Klub, der kaum mehr über Stadtgrenzen strahlt.

    Andere Klubs sind längst attraktiver

    So verlockend also der Hertha-Absturz für das Wohlbefinden der Fangemeinschaft auch der Dortmunder ist, so kann sich der Klub diese Abwesenheit von Ambitionen kaum leisten. Es gibt keinen kontrollierten Absturz im Fußball. Alles drängt nach oben und was sich dort nicht hält, fällt brutal.

    Problematisch wird es daher nun, wenn die verzweifelten Erklärungsversuche der Borussia wieder nur in Stillstand münden und mit den ewig gleichen Forderungen nach “Konsequenzen” für diese mit allerhand Adjektiven umschriebenen Katastrophen garniert werden und diese allesamt ohne Folgen bleiben. Denn Stillstand ist der unsichtbare Begleiter des Rückschritts. In diesem Konstrukt ohne Konsequenzen ist mal der eine sauer und mal der andere. Es ist für Außenstehende kaum mehr zu durchschauen, worauf sie gerade sauer sind. Meist sind es Niederlagen. Sie stärken sich dabei so lange den Rücken, bis nichts mehr zu stärken ist. Bis der nächste Umbruch kommt, der den Kader wieder ein wenig schlechter macht.

    "Windhund" Maxi Beier ist noch lange nicht in Dortmund angekommen. "Windhund" Maxi Beier ist noch lange nicht in Dortmund angekommen.

    “Windhund” Maxi Beier ist noch lange nicht in Dortmund angekommen.

    (Foto: IMAGO/Kirchner-Media)

    Aus Jadon Sancho wird dann Donyell Malen, aus Jude Bellingham wird Felix Nmecha, aus Erling Haaland erst Sebastien Haller, dann Niclas Füllkrug und dann Serhou Guirassy. Aus Mats Hummels wird Waldemar Anton und aus dem ewigen Marco Reus wird der ewige Julian Brandt. Nichts wird besser. Alles wird egaler – und andere Klubs werden begehrter. Weil sie die attraktiveren Trainer haben, weil sie ein besseres Scouting haben, weil sie eine bessere Geschichte erzählen und die Spieler sich im Durchlauferhitzer Bundesliga dort besser für ihre Karriere aufladen können. Es darf bezweifelt werden, ob Dortmund im aktuellen Zustand noch einmal ein Juwel wie Haaland erbeuten könnte.

    Kehl, kaum verlängert und schon wieder angezählt

    Das ist ein Problem für den BVB, der von der Entwicklung dieser Stars lebt und die großen Transfers braucht, um den Kader zu finanzieren. Oft erzählt. Und momentan im Hintergrund. Denn der Klub hat ganz akute Probleme. Er muss aktuell entscheiden, wie er vor dem Spiel gegen Eintracht Frankfurt am Freitag (20:30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) reagieren soll. Der Trainer bleibt. So viel ist klar. Er bekommt mindestens noch ein Endspiel in diesen Tagen, in denen sich für den BVB Endspiel an Endspiel reiht. Jede Partie könnte das Ende ihrer Ambitionen sein. In Europa, wo die direkte Qualifikation für das Achtelfinale nicht mehr sicher ist, und in der Bundesliga, wo jede weitere Niederlage die Aufgabe unlösbarer macht.

    Sahin, sagte Sportvorstand Lars Ricken in Kiel, habe die Mannschaft “vor dem Spiel nicht nur taktisch, sondern auch emotional hervorragend eingestellt”, berichtete jedoch auch davon, dass er beim Team bereits vor der Partie fehlende Überzeugung bemerkt habe. “Es liegt nicht am Trainer, wir Spieler sind dafür verantwortlich”, sagte Kapitän Emre Can. Sahin und Co. hätten immer einen Matchplan, aber “wir kriegen es nicht hin. Wir können so nicht Fußball spielen”, sagte er: “Das hat was mit Ehre zu tun. Bei allem Respekt vor Kiel.”

    Bezeichnend dabei ist die Vertragsverlängerung mit Sportdirektor Sebastian Kehl, der große Teile des Kaders zu verantworten hat. Schon lange wird rund um den Verein über die Arbeit des ehemaligen Kapitäns getuschelt. Zufrieden ist kaum jemand, manche äußern ihr Mitleid für den Mann im Haifischbecken Dortmund. Als sich nun dem Klub jedoch die Chance bot, Kehls Vertrag im kommenden Sommer auslaufen zu lassen, bekam er einen neuen angeboten. Was nur eine Verlängerung der Tuschelei darstellt, denn schon berichten jene, die um den Verein herumschwirren, von der Möglichkeit einer Entlassung im Sommer.

    Der letzte glückliche Moment liegt lange zurück

    In diesem Winter aber muss Kehl erst einmal neue Spieler ranschaffen. Der auf Kante genähte Kader, der nach dem Abgang des Niederländers Donyell Malen weiter an Substanz verloren hat, soll mal wieder kurzfristig auf Erfolg getrimmt werden. Der Blick, so ist überall zu lesen, richtet sich dabei wieder einmal auf die Ersatzbank von Chelsea. Dort tummeln sich die Spieler, nach denen der uninspirierte BVB greift. Sie sind jung, teuer und ohne Spielpraxis. Chelseas Plan dabei: Im Westfalenstadion sollen diese ihren Marktwerten aufmöbeln, damit sie danach für gutes Geld verkauft werden können. Wenn es nicht klappt, gibt es noch genug andere Spieler. Für den BVB müssen die Transfers jedoch sitzen.

    Those were the days, my friend. Those were the days, my friend.

    Those were the days, my friend.

    (Foto: IMAGO/Moritz Müller)

    Der Klub hängt an dem Tropf des modernen Fußballs. Der Klub braucht das Geld der internationalen Wettbewerbe, sie brauchen die Anerkennung Europas und der Welt, um ihr System am Laufen zu halten. Denn das “Big-City-Virus” übertrumpft das “Manchester-United-Syndrom”. Das ist ein Problem. Manchester United hält aufgrund der Besonderheiten des englischen Systems den Kopf zumindest finanziell weiter über Wasser.

    Als Dortmund das letzte Mal so richtig glücklich war, stürmten die Spieler vor die Kurve, manche rissen die Grenzen nieder und fanden sich auf einmal neben den Ultras wieder. Sie gingen ineinander auf und freuten sich gemeinsam diebisch über den Einzug ins Finale der Champions League. Das war im Mai 2024. Der BVB hatte in Paris gewonnen. Die Spieler standen vor der Tribüne, hinter ihnen sangen die Fans und die Fotografen gruppierten sich, um diese Momente für die Ewigkeit festzuhalten. In Kiel stiegen nun einige Fans über den Zaun und redeten auf die Spieler ein. Meist sind das die letzten Zuckungen, bevor alles noch viel schlimmer wird. Fragen Sie nach in Berlin, fragen Sie aber auch nach in Hamburg oder auf Schalke.



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  • Bundesliga-Abstiegskampf: Ilzer über Mission: “Wie…

    Bundesliga-Abstiegskampf: Ilzer über Mission: “Wie…


    Für Trainer Christian Ilzer gleicht die komplizierte Rettungsmission bei der TSG 1899 Hoffenheim im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga einem «Reifenwechsel bei einem fahrenden Auto. Das ist ein Kunstgriff, für den wir gemeinsame Lösungen brauchen», sagte Ilzer vor dem Gastspiel bei Werder Bremen am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN).

    Mit 18 Punkten beträgt das Polster der Hoffenheimer zum Relegationsplatz nur vier Zähler. Der Druck auf Ilzer, der seit seinem Wechsel von Sturm Graz ins Kraichgau im November des Vorjahres erst zwei Siege mit der TSG feiern konnte, nimmt daher zu. 

    «Als ich herkam, steckte der Karren schon im Dreck. Aber natürlich bin ich enttäuscht, dass es mir in drei Monaten nicht gelungen ist, den Karren wieder ins Rollen zu bringen», räumte der 47 Jahre alte Österreicher ein. Angesichts der jüngsten öffentlichen Kritik von Profis wie Andrej Kramaric oder Dennis Geiger forderte Ilzer: «Wir müssen zusammenrücken und über inhaltliche Dinge sprechen.»

    Große Personalsorgen

    Erschwert wird seine Aufgabe durch erhebliche Personalsorgen. Neben neun Langzeitverletzten muss die TSG nun auch noch für längere Zeit auf Adam Hlozek verzichten. Der Stürmer hat sich einer Operation am Sprunggelenk unterziehen müssen. «Bei ihm wird es jetzt ein paar Wochen dauern», sagte Ilzer. 

    Hlozek hatte sich die Verletzung in der Vorwoche beim 0:4 gegen den 1. FC Union Berlin zugezogen. «Er ist ein wichtiger und markanter Spieler», bedauerte Ilzer den Ausfall des 22 Jahre alten Stürmers. In Bremen fällt kurzfristig auch noch Marius Bülter aus. «Er hat sich heute krankgemeldet», berichtete der TSG-Trainer. «Wir haben aber noch genügend Spieler mit genügend Qualität, um die Aufgabe in Bremen positiv zu meistern», sagte er.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-375669/1



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  • 2. Fußball-Bundesliga: SSV Ulm trennt sich von…

    2. Fußball-Bundesliga: SSV Ulm trennt sich von…


    14. Februar 2025, 16:03 Uhr

    2. Fußball-Bundesliga: Der SSV Ulm trennt sich von Lukas Ahrend.

    Der SSV Ulm trennt sich von Lukas Ahrend.
    © Harry Langer/​dpa

    Ohne einen Zweitliga-Einsatz verlässt Mittelfeldspieler Lukas Ahrend Aufsteiger SSV Ulm. Der 24-Jährige werde sich mit seiner Zukunft befassen und nicht länger Teil des Kaders sein, teilte der abstiegsgefährdete Tabellenvorletzte der 2. Fußball-Bundesliga mit. 

    «Wir hatten Lukas frühzeitig signalisiert, dass es in der laufenden Saison schwierig für ihn werden wird», sagte Geschäftsführer Markus Thiele: «Nun haben wir uns mit dem Spieler zusammengesetzt und gemeinsam eine gute Lösung für alle Beteiligten gefunden.»

    Ahrend war im Sommer 2022 nach Ulm gekommen, bestritt 61 Pflichtspiele für den Verein und stieg mit ihm zweimal auf.

    Ohne ihn treten die Ulmer am Sonntag (13.30 Uhr/Sky) beim 1. FC Nürnberg an. Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt drei Punkte.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-375646/1



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  • 2. Fußball-Bundesliga: Karlsruher SC vor Spiel auf Schalke…

    2. Fußball-Bundesliga: Karlsruher SC vor Spiel auf Schalke…


    Eine Erkältungswelle in der Mannschaft bereitet den Verantwortlichen des Fußball-Zweitligisten Karlsruher SC weiterhin Sorgen. «Wir haben in dieser Woche das Training einmal mit 13 Mann absolviert», klagte Cheftrainer Christian Eichner zwei Tage vor dem Sonntagsspiel (13.30 Uhr/Sky) beim FC Schalke 04.

    Mit Prognosen für die Partie hielt sich Eichner daher zurück. «Zur Stunde ist es so, dass für die Spieler, die eine Erkältung mit sich rumschleppen, der heutige Freitag mehr oder weniger entscheiden wird, wer am Ende zur Verfügung stehen kann und auch wird», sagte er.

    Wird die Abwehr weiter destabilisiert?

    Sollten die betroffenen David Herold oder Marcel Beifus ausfallen, könnte das die Defensive weiter destabilisieren. Zumal Eichner für Rechtsverteidiger Sebastian Jung nur geringe Chancen auf einen Einsatz sieht: «Der steht krankheitsbedingt noch ein wenig schlechter da als die beiden Erstgenannten.» Die Defensive erwies sich mit bereits neun Gegentreffern in der Rückrunde weiterhin als Schwachstelle. 

    Eichner über Schalke: «Stück dieses Mythos bei mir im Trainerbüro»

    Seine Vorfreude auf die Auswärtsaufgabe möchte sich der KSC-Coach trotz der angespannten Lage nicht vermiesen lassen. Schließlich erinnere ihn die Arena des FC Schalke 04 aus seiner aktiven Zeit noch an viele großartige Champions-League-Abende. 

    «Und ein Stück dieses Mythos sitzt bei mir jeden Tag im Trainerbüro», sagte Eichner. Er meinte seinen Co-Trainer Zlatan Bajramović, der einst für die Knappen insgesamt 18 Mal in internationalen Wettbewerben auf dem Rasen stand.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-375349/1



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  • Fußball-Bundesliga: Holstein Kiel mit Personalsorgen nach…

    Fußball-Bundesliga: Holstein Kiel mit Personalsorgen nach…


    Eine lange Verletztenliste stellt Holstein Kiel vor Herausforderungen. Vor dem Spiel am Sonntag (17.30 Uhr/DAZN) bei Champions-League-Kandidat Eintracht Frankfurt meldete sich auch noch Winter-Zugang John Tolkin ab. Der Amerikaner hat aktuell Oberschenkelprobleme und stand zuletzt zweimal in der Startelf und spielte vorwiegend auf der linken Seite.

    «Auf der linken Seite haben wir ja schon einige ausprobiert. Der Spieler, der spielt, hat es nicht zum ersten Mal gemacht», meinte Trainer Marcel Rapp. Neben den Rekonvaleszenten Alexandr Bernhardsson (Patellasehne), Patrick Erras (Gehirnerschütterung), Marvin Schulz (Adduktoren) und Colin Kleine-Bekel (Kreuzbandriss) steht auch Steven Skrzybski nicht zur Verfügung.

    Der zuletzt dreimal erfolgreiche Stürmer hat seit dem Spiel am vergangenen Sonntag gegen den VfL Bochum (2:2) muskuläre Probleme. Torwart Timon Weiner hatte in den vergangenen Tagen mit einer starken Erkältung zu tun. 

    Rapp mit Zuversicht: «Tendenz geht nach oben»

    Trainer Rapp sieht die tabellarische Situation seiner Mannschaft trotz der Personallage und des unbefriedigenden Remis gegen den Tabellenletzten aus Bochum positiv. «Wir hätten es vor der Saison unterschrieben, wenn noch 12, 13 Spiele zu spielen sind und wir noch einen Punkt hinter dem Relegationsplatz sind», sagte er.

    Es habe bestimmt auch Stimmen gegeben, die gesagt haben, «zu dem Zeitpunkt ist Kiel schon abgeschlagen und hat keine Chance, mitzuspielen. Die Tendenz geht eher nach oben. Wir kommen ins Punkten. Wir können mitspielen, holen auch Punkte. Wir sind dran.»

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-375260/1



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  • Bundesliga: Druck-Duell für Hasenhüttl mit Wolfsburg bei VfB…

    Bundesliga: Druck-Duell für Hasenhüttl mit Wolfsburg bei VfB…


    Der VfL Wolfsburg will in den Europacup! Dafür braucht es Siege – die es lange nicht gab…

    Der letzte Erfolg liegt jetzt schon einen Monat zurück – am 14. Januar gab es ein 5:1 gegen Gladbach. Eine derartige Sieglos-Serie hatte es beim VfL zuletzt im März 2024 gegeben.

    Jetzt wartet mit dem Tabellen-Fünften Stuttgart am Samstag (15.30 Uhr/Sky) ein direkter Konkurrent um eine Top-6-Platzierung. Drei Zähler beträgt derzeit der Abstand der Mannschaft von Cheftrainer Ralph Hasenhüttl (57) auf den Sechsten Freiburg.



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  • Fußball-Bundesliga: RB Leipzig will Augsburger Serie stoppen

    Fußball-Bundesliga: RB Leipzig will Augsburger Serie stoppen


    14. Februar 2025, 3:30 Uhr

    Fußball-Bundesliga: Willi Orban (M) fehlt nach seinem Platzverweis in Augsburg.

    Willi Orban (M) fehlt nach seinem Platzverweis in Augsburg.
    © Jan Woitas/​dpa

    Der FC Augsburg soll das nächste Serien-Opfer von RB Leipzig werden. Die bayerischen Schwaben haben seit fünf Spielen in der Fußball-Bundesliga nicht verloren. Diesen Erfolgslauf will RB-Trainer Marco Rose mit dem Tabellenvierten nun beenden. 

    Erst am vergangenen Wochenende hatten die Sachsen die kleine Erfolgsserie des FC St. Pauli gestoppt. Der Aufsteiger war vor dem 0:2 in Leipzig dreimal ohne Niederlage geblieben. In Augsburg muss Rose Kapitän und Abwehrchef Willi Orban ersetzen, der eine Rotsperre verbüßt.

    © dpa-infocom, dpa:250214-930-374778/1



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  • Fußball-Bundesliga: Beste rückt womöglich in Freiburgs…

    Fußball-Bundesliga: Beste rückt womöglich in Freiburgs…


    Im Auswärtsspiel bei Aufsteiger FC St. Pauli könnte Winter-Neuzugang Jan-Niklas Beste zum ersten Mal in der Startelf des SC Freiburg stehen. «Er ist eine Option, um zu beginnen, und er hat eine Qualität, die unserem Spiel helfen kann», sagte Trainer Julian Schuster vor der Partie am Samstag (15.30 Uhr/Sky).

    Beste war beim 1:0 gegen seinen Ex-Club Heidenheim in der Schlussphase erstmals nach seinem Wechsel von Benfica Lissabon zum Sport-Club eingewechselt worden. Obwohl der SC-Coach sowohl Vincenzo Grifo als auch Ritsu Doan gute Leistungen im jüngsten Heimspiel attestierte, könnte es deshalb sein, dass «einer trotzdem nicht starten darf». 

    Auf der Rechtsverteidigerposition ist der Konkurrenzkampf hingegen erst einmal verschoben. Kiliann Sildillia wird seinen Platz nach zwei guten Spielen sicher behalten, da Lukas Kübler nach einem Infekt weiter ausfällt. Michael Gregoritsch ist hingegen nach einem Infekt wieder zurück im Training. Max Rosenfelder hat seine muskulären Probleme überwunden und steht ebenfalls in Hamburg zur Verfügung.

    © dpa-infocom, dpa:250213-930-374328/1



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  • Ist die Ära von Wolfsburg und Bayern vorbei?

    Ist die Ära von Wolfsburg und Bayern vorbei?


    Über Jahre dominierten der VfL Wolfsburg und Bayern München die Fußball-Bundesliga der Frauen. Letztmals stellten sie 2012 nicht den Deutschen Meister. Das könnte sich in dieser Saison ändern, derzeit führt Eintracht Frankfurt die Tabelle an und die ersten vier Teams liegen innerhalb von nur fünf Punkten.

    Am Sonntag trifft Frankfurt im Topspiele auf Wolfsburg und kann die neuen Machtverhältnisse mit einem Sieg weiter zementieren. Läuft Eintracht Frankfurt den beiden Dauersiegerinnen den Rang ab? Unsere Expertinnen schätzen ein. Alle Folgen von „3 auf 1“ lesen Sie hier.


    Die Konkurrenz in der Breite wächst

    Die Dominanz des VfL Wolfsburg und des FC Bayern München schwimmt dahin. Das liegt maßgeblich an der wachsenden Konkurrenz in der Breite der Bundesliga.

    Ein gutes Beispiel ist Bayer Leverkusen, die auf Tabellenplatz vier stehen: Dort wurde in den vergangenen Jahren die Professionalisierung vorangetrieben, was die Bedingungen für die Frauen stark verbessert hat mit Blick auf den Fußballplatz und das Athletiktraining. Das liegt auch daran, dass die Zusammenarbeit von Männern und Frauen verbessert wurde, die Arbeit ist eng verzahnt.

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    Ähnlich ist es bei Eintracht Frankfurt: da fruchtet die Fusionierung der Bereiche extrem. Die Effektivität des Trainings ist dadurch gestiegen, auch Taktik und Analysen wurden verbessert. Sogar der 1. FC Köln, derzeit auf Platz zehn in der Tabelle, hat wichtige Schritte in die richtige Richtung gemacht.

    So wurde das Trainingszentrum für die Frauen ausgebaut. Meist braucht es ein bis zwei Jahre, bis solche Maßnahmen fruchten und an genau diesem Punkt befinden wir uns jetzt in der Bundesliga. Dennoch darf nicht außer Acht gelassen werden, dass Wolfsburg und Bayern einen Erfahrungsvorsprung haben und sich ihr Prestige über viele Jahre erspielt haben.


    Ein Titel ist noch keine Wachablösung

    Eigentlich reicht ein kurzer Blick auf die Meisterteams der vergangenen zehn Jahre, um festzustellen, dass der Titelkampf in der Frauenfußball-Bundesliga quasi gar keine Überraschungen bereithielt. Zu groß war die Dominanz der Klubs aus Wolfsburg und München. Umso erfreuter dürften viele Fans deshalb aktuell auf die Tabelle blicken, wo sich zwischen der punktgleichen Eintracht aus Frankfurt und dem FC Bayern ein packendes Meisterschaftsduell anbahnt.

    Mit Frankfurt steht dabei zurzeit ein Team an der Spitze, dass sich die letzten Jahre über kontinuierlich weiterentwickelt hat und diese Saison nun den ganz großen Coup landen kann. In der lange von so großen sportlichen Differenzen geprägten Liga ist das eine positive wie auch wichtige Entwicklung.

    Doch selbst, wenn der Klub am Ende der Spielzeit einen Titel feiern kann, würde das noch kein Ende der bisherigen Kräfteverhältnisse bedeuten. Dafür fehlt es unter anderem noch an den internationalen Ausrufezeichen. Denn so überzeugend die Eintracht sich in der Bundesliga präsentiert, in der Qualifikationsrunde für die Champions-League kam schon früh das Aus. Fraglich bleibt auch, ob das Team zur nächsten Saison zusammenbleibt und der Trumpf des Eingespieltseins dann noch stechen kann.


    Wolfsburgs Dominanz lässt nach

    Würde man sich einzig das Ergebnis des Viertelfinalspiels im DFB-Pokal von Mittwochabend zwischen dem FC Bayern und Eintracht Frankfurt anschauen, könnte man die Frage nach einem möglichen Ende der Ära von Wolfsburg und Bayern leicht mit „nein“ beantworten. Die Münchnerinnen schalteten Frankfurt mit 4:1 aus dem Wettbewerb. Bei genauerer Betrachtung der aktuellen Lage im deutschen Frauenfußball ist dieses Spiel allerdings nicht ganz so aussagekräftig.

    Die Bundesliga ist ein ganz anderer Wettbewerb. Anders als im Pokal gewinnt die Meisterschaft das Team mit der größten Konstanz. Waren früher Wolfsburg und Bayern noch in der Lage, jeden anderen Gegner ohne Probleme zu besiegen, ist die obere Tabellenregion mittlerweile deutlich mehr zusammengerückt, sodass die Spitzenteams auch mal Punkte liegen lassen.



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