Schlagwort: Führung

  • Union-Frauen verspielen erstmals seit Dezember Punkte und eine Führung

    Union-Frauen verspielen erstmals seit Dezember Punkte und eine Führung

    Union-Frauen verspielen erstmals seit Dezember Punkte und Führung

    Der Fußball hat seine eigenen Gesetze, und das zeigt sich auch in der aktuellen Saison der Union-Frauen. Nach einer beeindruckenden Serie von Siegen seit Dezember mussten die Spielerinnen des 1. FC Union Berlin nun zum ersten Mal wieder Punkte abgeben. Trotz einer frühen Führung im Spiel schaffte es das Team nicht, den Vorsprung über die Zeit zu retten.

    Die erste Halbzeit: Hoffnung und Dominanz

    Die Union-Frauen starteten stark ins Spiel und zeigten von Anfang an ihre Ambitionen. Mit einem frühen Tor in der ersten Halbzeit schien die Partie in die gewünschte Richtung zu laufen. Die Offensive war gut organisiert, und die Abwehr hielt die gegnerischen Angreiferinnen erfolgreich in Schach. Fans und Spielerinnen waren optimistisch, dass die erfolgreiche Serie weiterhin Bestand haben würde.

    Der Wendepunkt: Nachlassende Konzentration

    Doch wie so oft im Fußball kann ein Moment der Unachtsamkeit entscheidend sein. In der zweiten Halbzeit, als das Team scheinbar gut im Spiel war, fehlte es an der nötigen Konzentration. Die gegnerische Mannschaft nutzte diese Gelegenheit und erzielte nicht nur den Ausgleich, sondern drehte das Spiel noch zu ihren Gunsten. Diese Wende stellte die Union-Frauen vor eine große Herausforderung, und die Frustration war spürbar.

    Spielerische Analyse und Taktik

    Ein Blick auf die taktische Ausrichtung der Union-Frauen zeigt, dass die Spielerinnen im zweiten Durchgang nicht genügend Druck auf die Gegner ausüben konnten. Der Trainer wird sicherlich an den Nachlässigkeiten arbeiten müssen, um diese Punkteverluste in Zukunft zu vermeiden. Die Mannschaft muss lernen, die Kontrolle über das Spiel zu behalten, auch wenn sie in Führung liegt.

    Fazit: Ausblick auf die kommenden Spiele

    Trotz dieses Rückschlags bleiben die Union-Frauen ein starkes Team und haben in der Liga viel erreicht. Die Fans dürfen optimistisch in die Zukunft blicken, denn die Saison ist noch lange nicht vorbei. Es gilt, aus Fehlern zu lernen und gestärkt aus dieser Erfahrung hervorzugehen. Im nächsten Spiel müssen die Union-Frauen zeigen, dass sie die Qualität besitzen, um wieder in die Erfolgsspur zurückzukehren.

    Dieser Punktverlust mag schmerzhaft sein, aber er kann auch als Ansporn dienen, um noch zielstrebiger an den eigenen Stärken zu arbeiten. Die kommenden Wochen werden entscheidend für die Union-Frauen, und es bleibt abzuwarten, ob sie die richtigen Schlüsse aus diesem Spiel ziehen können.

  • Dortmund in der Krise: Rangnicks fundamentale Kritik an der Führung des BVB

    Dortmund in der Krise: Rangnicks fundamentale Kritik an der Führung des BVB


    Ralf Rangnick hätte in diesem Winter auch Trainer von Borussia Dortmund werden können. Er entscheidet sich anders. Aus gewichtigen Gründen, wie er nun verrät. Die Krise des Klubs hat für ihn einen langen Vorlauf.

    Ralf Rangnick hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB gewesen und sagte in der Sonntags-Sendung „Bild Sport“ bei WELT im TV: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Der 66 Jahre alte Rangnick sagte in den vergangenen Monaten sowohl Borussia Dortmund als auch dem FC Bayern München ab, um in Österreich zu bleiben. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die sieben oder acht Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer, seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    Schlechtester Liga-Start für BVB-Trainer seit 41 Jahren

    Auch Fußball-Experte Dietmar Hamann hat die BVB-Profis angesichts der nächsten Enttäuschung schwer kritisiert und personelle Konsequenzen gefordert. „Die Dortmunder spielen wie eine Jugendmannschaft. Professionalität, Seriosität, Leidenschaft – nicht zu sehen“, sagte der frühere Nationalspieler nach dem 0:2 beim VfL Bochum als Sky-Experte: „Alles, was Grundvoraussetzung sein sollte, das zeigen sie nicht. Die brauchen keinen Trainer, die brauchen einen Zauberer.“

    Als Tabellenelfter hat der BVB bereits acht Punkte Rückstand auf den angestrebten Champions-League-Platz. Auch der Wechsel von Trainer Nuri Sahin zu Niko Kovac hat bislang keine Besserung gebracht, auch wenn die Dortmunder in der Champions League vor dem Einzug ins Achtelfinale stehen.

    Hamann kritisierte besonders Julian Brandt und attestierte dem 28-Jährige eine „unterirdische“ Leistung. „Der ist jetzt Ende 20, ewig im Verein und einer der Spieler, an denen du dich aufrichten musst“, sagte Hamann. „Du musst irgendwann mal den Spielern wie Brandt oder Marcel Sabitzer sagen: ,Es ist genug‘ und diese Spieler ersetzen. Es geht nicht anders.“

    Für Kovac war es die zweite Niederlage im zweiten Ligaspiel als BVB-Trainer. Die ersten beiden Bundesliga-Partien als Coach der Dortmunder verlor zuletzt Timo Konietzka im August 1984.

    Hamann sieht für die Westfalen die Notwendigkeit, den Kader deutlich zu verändern. „Wenn es nicht geht und wenn keine Besserung in Sicht ist, musst du irgendwann mal einen Schnitt machen“, sagte der 51-Jährige. „Vor dieser Entscheidung stehen sie jetzt bei sechs bis acht Spielern. Das mag teuer werden, vor allem wenn du nicht in die Champions League kommst. Aber mit der Truppe, so wie die zusammengestellt ist, ist Hopfen und Malz verloren.“

    pk



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  • Trotz Führung – Hertha verliert auch in Düsseldorf

    Trotz Führung – Hertha verliert auch in Düsseldorf


    2. Bundesliga

    Hertha verliert auch in Düsseldorf – Trainer vor dem Aus


    Aktualisiert am 15.02.2025 – 22:59 UhrLesedauer: 2 Min.

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    Cristian Fiél: Der Druck auf den Hertha-Trainer wächst immens. (Quelle: Roland Weihrauch)

    Vier Niederlagen in den letzten vier Spielen: Hertha BSC steht nach einer Pleite in Düsseldorf sportlich am Scheideweg. Für den Trainer wird es eng.

    Die Krise von Hertha BSC weitet sich aus. Bei Fortuna Düsseldorf verloren die Hauptstädter die vierte Partie in Serie. Im Samstagabendspiel des 22. Spieltags der 2. Bundesliga hieß es am Ende 2:1 (0:1) für die Gastgeber.

    Nachdem Fabian Reese die Hertha in der 13. Minute in Führung gebracht hatte, sorgte Dženan Pejčinović an seinem 20. Geburtstag mit einem Doppelpack innerhalb weniger Minuten (55./58.) für den Endstand.

    Damit steckt die Hertha als aktuell 13. im unteren Mittelfeld der Tabelle fest und die Abstiegszone kommt immer näher. Für den seit Saisonbeginn amtierenden Hertha-Coach Cristian Fiél galt die Begegnung in Düsseldorf, wo die Berliner zuvor mehr als 14 Jahre nicht gewinnen konnten, als eine Art Endspiel.

    “Wir haben jetzt drei gute Spiele gemacht, aber am Ende immer nichts mitgenommen. Am Ende ist Fußball leider – so hart es klingt – ein Ergebnissport. Wir werden jetzt erstmal nach Hause fahren und – wie wir es immer machen – alles gemeinsam analysieren”, sagte Herthas Sportdirektor Benjamin Weber bei Sky auf die Trainer-Frage angesprochen.

    Fiél hatte auf der Pressekonferenz vor dem Spiel klargestellt, dass ein Sieg die Erwartungshaltung der sportlichen Führung sei. Seine Mannschaft begann dementsprechend druckvoll. Reese besorgte mit einem Schlenzer die Führung, auch im Anschluss blieb die Hertha spielbestimmend, verpasste es aber, das Ergebnis auszubauen.

    Nach dem Seitenwechsel wurde Düsseldorf besser. Der zur zweiten Halbzeit eingewechselte Stürmer Pejcinović schlug doppelt zu, nachdem die Gäste in der Hintermannschaft die Zuordnung verloren hatten.

    Die Berliner fingen sich wieder, die Fortuna lauerte nun auf Konter. Luca Schuler verpasste den Ausgleich mit einem Kopfball an den Pfosten (83.).



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  • Nach Führung: RB Leipzig mit meisten Niederlagen Europas

    Nach Führung: RB Leipzig mit meisten Niederlagen Europas


    St. Pauli schwer zu knacken 

    Nach Führung: RB Leipzig mit meisten Niederlagen Europas

    ©IMAGO

    Im Kampf um den Klassenerhalt in der Bundesliga könnten Führungen für den FC St. Pauli und Holstein Kiel zum Trumpf werden. Die Aufsteiger verloren noch keine Partie nach Vorsprung. Dagegen tun sich Teams wie RB Leipzig und der VfL Wolfsburg schwer damit, Führungen über die Zeit zu bringen – Leipzig sorgt gar für einen Tiefstwert in Europa.

    Nach sieben Führungen holte St. Pauli sechs Siege, einmal stand ein Punktgewinn zu Buche. Die Kiezkicker stellen mit 24 Gegentoren nach dem FC Bayern die beste Abwehr der Bundesliga und die Probleme sind eher auf der anderen Seite des Feldes zu finden: Nach zwölf Rückständen wurde kein einziges Mal gepunktet.

    Auch Kiel verteidigt seine Führungen wacker und gehört zu den fünf ungeschlagenen Teams nach eigenem Vorsprung. Drei Siege und drei Unentschieden stehen in Holsteins Bilanz. Der FC Bayern, Borussia Mönchengladbach und Werder Bremen komplettieren das Quartett, die Münchner gingen 18-mal in Führung und danach 17-mal als Sieger vom Feld.

    RB Leipzig ist Europas schwächstes Team nach Führungen

    Die Kieler und Hamburger Konkurrenz im Abstiegskampf tut sich schwer mit Führungen: Der 1. FC Heidenheim sowie der VfL Bochum verloren zweimal nach einem Vorsprung. Doch auch Mannschaften in der oberen Tabellenhälfte sind nicht sattelfest, wie bei Leipzig, Wolfsburg und Meister Leverkusen zu sehen ist.

    Wettbewerbsübergreifend und im europäischen Vergleich liegt Leipzig vorne. Sechs Partien verloren die Roten Bullen nach Führung – gemeinsamer Tiefstwert mit Premier-League-Schlusslicht FC Southampton. Vor allem in der Champions League lief es nicht rund – in den Duellen mit Atlético Madrid (1:2), Juventus Turin (2:3) und Celtic (1:3) war trotz eines 1:0 nichts Zählbares drin. Auch das kriselnde Manchester City als Top-Klub hat daran zu knabbern und kassierte bereits fünf Niederlagen nach Vorsprung. Jüngstes Beispiel: Das 2:3 gegen Real Madrid am Dienstagabend.



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