Anfang Februar endete für den FC Augsburg der Traum vom Einzug ins DFB-Pokalhalbfinale. Der Bundesligist verlor beim VfB Stuttgart mit 0:1. Was dem FCA nicht gelang, setzte Drittligist Arminia Bielefeld am Dienstag in die Tat um. Die Ostwestfalen zogen mit einem 2:1-Sieg gegen Werder Bremen ins Halbfinale ein. Ein Erfolg, an dem auch eine ganze Reihe von ehemaligen Augsburger Spielern großen Anteil hatte. Sie träumen mit ihren Kollegen weiter vom Endspiel in Berlin.
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Anfang Februar endete für den FC Augsburg der Traum vom Einzug ins DFB-Pokalhalbfinale. Der Bundesligist verlor beim VfB Stuttgart mit 0:1. Was dem FCA nicht gelang, setzte Drittligist Arminia Bielefeld am Dienstag in die Tat um. Die Ostwestfalen zogen mit einem 2:1-Sieg gegen Werder Bremen ins Halbfinale ein. Ein Erfolg, an dem auch eine ganze Reihe von ehemaligen Augsburger Spielern großen Anteil hatte. Sie träumen mit ihren Kollegen weiter vom Endspiel in Berlin.
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Bochum. Auch der derzeit verletzte Myron Boadu verteilt vor dem Spiel in Wolfsburg Fiege und Snacks an die Fans. Polizei löst Stau vor dem Ruhrstadion auf.
VfL Bochum: Mit Derby-Schwung zum ersten Auswärtssieg?
Die Profis des VfL Bochum hatten sich zum Auswärtsspiel in Wolfsburg als Dankeschön für ihre Fans eine besondere Aktion ausgedacht. Sie finanzierten Fiege-Bier, Snacks und 120 Fan-Schals, die sich die Fans vor der Abfahrt nach Wolfsburg am Vonovia Ruhrstadion abholen konnten.
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Angedacht war die Aktion unter dem Motto „Don‘t stop believin“ von 8 bis 10.30 Uhr. Weil die Fans aber sehr früh dran waren, nur für die ersten PKW gab es einen Fan-Schal, staute sich der Verkehr vor dem Kreisverkehr am Ruhrstadion zurück bis zur Autobahn. Die Polizei musste eingreifen.
Sie bat darum, dass die Aktion schon eher losgeht, damit sich der Rückstau auflöst. Um 7.40 Uhr ging es dann 20 Minuten eher los, um 8.10 Uhr war der große Andrang bereits vorbei. Zwischenzeitlich hatten die Volunteers des VfL Bochum in zwei Reihen die Autofahrer mit Fiege-Bier und Snacks versorgt. Sie hatten Tüten vorbereitet, reichten sie in die Autos. Später kam auch Myron Boadu dazu. Der derzeit verletzte Angreifer gab ebenso die vorbereiteten Proviant-Tüten an die Fans weiter.
Fans des VfL Bochum sind bei Auswärtsfahrten zum Teil mehr als 16 Stunden unterwegs
Norman Niemeyer war einer, der sich einen Schal sichern konnte. Er hatte sich früh auf den Weg gemacht. „Ich wohne nicht so weit weg vom Stadion. Ich bin um 7.35 Uhr losgefahren. Als ich dann das Ruhrstadion in Sichtweite hatte, habe ich auch schon den Rückstau gesehen.“
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Niemeyer, der Dauerkarten für Heim- und auch die Auswärtsspiele hat, findet die Aktion sehr gut. „Die Fans begleiten den VfL Bochum zuverlässig und treu. Wir sind teilweise bis zu 16 Stunden unterwegs für 90 Minuten Fußball und Ergebnissen, die selten erfreuen. Deshalb sehe ich die Aktion als wichtiges Zeichen von den Profis an die Fans.“
Profis des VfL Bochum wollen ihren Fans Danke sagen
Genauso wollten es die Profis, allen voran Kapitän Anthony Losilla als Ideegeber, verstanden wissen. „Wir wollen uns mit der Aktion bei den Fans dafür bedanken, was sie seit Jahren für uns machen“, sagte er. „Die Unterstützung ist immer da. Wir wollten als Mannschaft etwas zurückgeben.“
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Auch Torwart Patrick Drewes, der seinen Stammplatz an Timo Horn verloren hat, lebt vor, dass es im Kampf gegen den Abstieg nur gemeinsam geht. „Es beginnt die heiße Phase, in der es darum geht, dass alle zusammenstehen“, sagte er. „Egal, welcher Fan ins Stadion kommt, jeder drückt dem VfL die Daumen und wünscht sich nichts sehnlicher als den Klassenerhalt. Es geht uns darum, alle zusammenzuholen. Das gilt nicht nur für die Mannschaft, sondern auch im Zusammenspiel mit den Fans.“