Schlagwort: Frauen-Bundesliga

  • Frauen-Bundesliga: FC Bayern München nach Debakel für

    Frauen-Bundesliga: FC Bayern München nach Debakel für


    Stand: 16.02.2025 20:13 Uhr

    Der FC Bayern München ist neuer Tabellenführer in der Frauen-Bundesliga. Auch, weil der VfL Wolfsburg den bisherigen Spitzenreiter Eintracht Frankfurt deklassierte.

    Bereits in der 16. Minute erzielte Dänemarks Ausnahmespielerin Pernille Harder beim 1:0 (1:0)-Erfolg der Münchnerinnen den einzigen Treffer des Spiels gegen Werder Bremen, im Anschluss verpassten die Bayern reihenweise Möglichkeiten, um die Partie frühzeitig zu entscheiden. Angesichts von 75 Prozent Ballbesitz und einem Torschussverhältnis von 18:2 geriet der vierte Sieg im vierten Pflichtspiel des Jahres dennoch nie in Gefahr.

    Und der sorgt dafür, dass die Bayern nun mit drei Punkten Vorsprung über der Konkurrenz thronen. Frankfurt verlor das Spitzenspiel in Wolfsburg und damit nicht einfach nur Platz eins. Die Eintracht erlebte einen Tag zum Vergessen.

    Bereits nach der ersten Halbzeit führten die “Wölfinnen” nach Toren von Alexandra Popp (3.), Lineth Beerensteyn (8.), Janina Minge (29.), Lena Lattwein (45.+2) und einem Eigentor von Frankfurts Pia-Sophir Wolter (45.+7) mit 5:0. Am Ende hieß es 6:1, nachdem in der zweiten Halbzeit Vivien Endemann (60.) für Wolfsburg und Carlotta Wamser (85.) für Frankfurt getroffen hatten. Dennoch bleibt Frankfurt dank des besseren Torverhältnisses vor Wolfsburg.

    Leverkusen lässt in Hoffenheim Federn

    Bayer Leverkusen hatte am Sonntag eine 0:1-Niederlage bei 1899 Hoffenheim kassiert und damit den Anschluss an das Spitzentrio verloren, der Rückstand auf die Bayern beträgt nun acht Punkte. Selina Cerci traf in der 59. Minute zum Siegtreffer für die Hoffenheimerinnen, die in der Tabelle vorerst auf den sechsten Rang kletterten.

    Freiburg souverän gegen Köln

    Zuvor waren die Fußballerinnen des SC Freiburg ihrer Favoritenrolle gerecht geworden und besiegten den 1. FC Köln am Samstag (15.02.2025) mit 2:0 (0:0). Cora Zicai (59.) und Maj Schneider (75.) schossen den Sieg heraus.

    Freiburg kletterte vorübergehend auf den 6. Tabellenplatz, nach dem Hoffenheimer Sieg ist der Sportclub wieder Siebter (23 Punkte), während Köln auf dem zehnten von zwölf Plätzen bleibt (7 Punkte). Der FC hat erst einen Saisonsieg auf dem Konto, aber sechs Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Turbine Potstdam und damit den einzigen Abstiegsplatz.

    Leipzig trifft vier Mal in der zweiten Halbzeit

    Die Frauen von RB Leipzig haben mit 4:1 (0:1) gegen Schlusslicht Turbine Potsdam gewonnen. Obwohl das Ergebnis am Ende so deutlich ausfiel, hatten die Leipzigerinnen vor allem in der ersten Halbzeit große Mühe. Zur Pause lag Leipzig nach einem Treffer von Mia Schmid (17.) zurück.

    Erst in der zweiten Halbzeit wurde Leipzig besser und gewann am Ende klar. Die Tore erzielten Emilía Ásgeirsdóttir (56.), Giovanna Hoffmann (60., 81.) und Vanessa Fudalla (90.+3).

    • 15. Spieltag
      Pfeil rechts

    Essen schlägt Jena

    Die SGS Essen feierte zwar gegen den Tabellenvorletzten aus Jena einen deutlichen 4:1 (1:1)-Erfolg, hatte am Ende aber mehr Mühe als zu erwarten war.

    Gegen die mutig agierenden Thüringerinnen lag die SGS nach fünf Minuten zurück, als Leonie Krell das erst vierte Jenaer Tor in dieser Saison markierte. Essen brauchte eine Weile, um sich von dem Schrecken zu erholen, schaffte dann aber nach 20 Minuten durch Ramona Maier den verdienten Ausgleich.



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  • Frauen-Bundesliga, 15. Spieltag: Freiburg bezwingt Köln -…

    Frauen-Bundesliga, 15. Spieltag: Freiburg bezwingt Köln -…


    Stand: 15.02.2025 14:35 Uhr

    Nach einer ereignisarmen ersten Hälfte schossen die Fußballerinnen des SC Freiburg einen Bundesliga-Sieg gegen den 1. FC Köln heraus. RB Leipzig lag zur Pause zurück – und gewann doch deutlich.

    Die Bundesliga-Fußballerinnen des SC Freiburg sind ihrer Favoritenrolle gerecht geworden. Am 15. Spieltag besiegten sie den 1. FC Köln am Samstag (15.02.2025) mit 2:0 (0:0. Cora Zicai (59. Minute) und Maj Schneider (75.) schossen den Sieg heraus.

    Freiburg hielt Kölns Offensive auch in der Schlussphase, als die Gäste ihre Bemühungen verstärkten, auf Distanz.

    • 15. Spieltag
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    Freiburg jetzt 16 Punkte vor Köln

    Freiburg kletterte zumindest vorübergehend auf den 6. Tabellenplatz (23 Punkte), während Köln auf dem zehnten von zwölf Plätzen bleibt (7 Punkte). Der FC hat erst einen Saisonsieg auf dem Konto, aber sechs Punkte Vorsprung auf Schlusslicht Turbine Potstdam und damit den einzigen Abstiegsplatz.

    Leipzig trifft vier Mal in der zweiten Halbzeit

    Die Frauen von RB Leipzig haben 4:1 (0:1)-Sieg gegen Schlusslicht Turbine Potsdam gewonnen. Obwohl das Ergebnis am Ende so deutlich ausfiel, hatten die Leipzigerinnen vor allem in der ersten Halbzeit große Mühe. Zur Pause lag Leipzig nach einem Treffer von Mia Schmid (17. Minute) zurück.

    Erst in der zweiten Halbzeit wurde Leipzig besser und gewann am Ende klar. Die Tore erzielten Emilía Ásgeirsdóttir (56.), Giovanna Hoffmann (60., 81.) und Vanessa Fudalla (90.+3).



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  • Bundesliga: RB-Frauen drehen Partie gegen Schlusslicht…

    Bundesliga: RB-Frauen drehen Partie gegen Schlusslicht…


    Schmidt bringt Turbine in Führung

    Im Trainingszentrum am Cottaweg brauchten die Turbinen vor 692 Fans etwas, um in die Partie zu finden. In der 16. Minute gab es dann aber durch eine Ecke die erste gute Tormöglichkeit. Wenige Sekunden später folgte der Führungstreffer: Potsdans Verteidigerin Mia Schmid spielte den Ball fernab des Sechszehners in den Torraum, wo RB-Torhüterin Elvira Herzog viel zu weit vor ihrem Kasten stand.

    Danach wurden die Potsdamerinnen offensiv agiler und erarbeiteten sich trotz des hohen Pressings der Leipzigerinnen weitere, vielversprechende Chancen. RB hatte derweil Probleme, die Lücken der gegnerische Defensive effektiv zu nutzen. Die wenigen Situationen vor dem Tor konnte Turbines Schlussfrau Vanessa Fischer entschärfen.

    Hoffmanns Doppelpack bringt die Wende

    Im zweiten Durchgang verpasste es das Gäste-Team jedoch, den Vorsprung weiter auszubauen. Das rächte sich binnen wenigen Minuten. Erst traf Leipzigs Emilia Asgeirsdottir (56.) unbedrängt aus dem Strafraum, dann nutzte Giovanna Hoffmann (60.) einen Foulelfmeter. Von da an kamen die Brandenburgerinnen kaum noch zum Zug, erneut Hoffmann (81.) und Vanessa Fudalla (90.+3) erhöhten weiter für Leipzig.



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  • Frauen-Bundesliga: Wolfsburg gegen Frankfurt – Alles oder…

    Frauen-Bundesliga: Wolfsburg gegen Frankfurt – Alles oder…


    Stand: 13.02.2025 20:46 Uhr

    Wenn Wolfsburg und Frankfurt im Spitzenspiel der Frauen-Bundesliga aufeinandertreffen, eint sie ein gemeinsames Schicksal: Beide müssen unbedingt gewinnen, um ihre Chance auf den Meistertitel zu wahren. Denn die Bayern lauern schon.

    Für die Eintracht hätte es definitiv einen besseren Start in die englische Woche geben können: Bis zur 90. Minute sah es so aus, als ob die Frankfurterinnen endlich mal wieder gegen die Bayern gewinnen könnten – zuletzt gelang dies im Oktober 2021 – doch die Hoffnung war vergebens. Erst erzwang Jovana Damnjanović mit ihrem Ausgleich die Verlängerung, dann waren die Münchnerinnen kaum noch aufzuhalten.

    Am Ende musste Frankfurt eine bittere Niederlage einstecken und schied im Viertelfinale aus dem DFB-Pokal aus. “Wir werden die Enttäuschung heute und morgen noch verarbeiten, ab Freitag konzentrieren wir uns auf Wolfsburg”, kündigte Trainer Niko Arnautis direkt nach der Partie an. Das werde auch helfen, die Enttäuschung aus den Köpfen zu bekommen, ergänzte Eintracht-Kapitänin Tanja Pawollek vor dem Topspiel am Sonntag, wenn mit Frankfurt der Tabellenerste auf den -dritten aus Wolfsburg trifft.

    Wolfsburgs DFB-Pokalserie reißt

    Das wird wohl ebenfalls auf dem Trainingsplan des VfL Wolfsburg stehen. Denn die Wölfinnen teilen das Schicksal der Eintracht, flogen sie nach einer 0:1-Niederlage gegen Hoffenheim doch ebenfalls aus dem Pokal. Ein großer Schock, da damit eine Siegesserie zu Ende ging, die seinesgleichen sucht. Mehr als ein Jahrzehnt dominierte der VfL den DFB-Pokal, holte zehn Titel und war 52 Spiele in Folge ungeschlagen.

    Noch würden ihr die Worte fehlen, schreibt VfL-Stürmerin Alexandra Popp im sozialen Netzwerk Instagram. Zwar sei ihr bewusst gewesen, dass diese Serie irgendwann einmal enden würde, doch sich darauf vorzubereiten, wäre unmöglich gewesen. “Der Schmerz sitzt ziemlich tief, zu wissen, mein sogenanntes Baby nun ziehen zu lassen”, so die Stürmerin.

    Unruhige Zeiten in Wolfsburg

    Es sind unruhige Zeiten in Wolfsburg. Es droht sogar die erste titellose Saison seit 2012. Im Rennen um die Meisterschaft liegen die Wölfinnen bereits mit drei Punkten hinter den punktgleichen Eintracht Frankfurt und Bayern München zurück. Und obwohl man in der Champions League noch dabei ist, wartet im Viertelfinale Mitte März mit dem FC Barcelona das beste Team der vergangenen Jahre auf den VfL. Ein Weiterkommen erscheint unrealistisch.

    Hinzu kommen Personalquerelen: Zahlreiche Verträge enden im Sommer, darunter die von Kathrin Hendrich, Marina Hegering sowie Sveindís Jónsdóttir und Lynn Wilms. Jule Brand und Torhüterin Merle Frohms, deren Verträge ebenfalls in diesem Jahr auslaufen werden, kündigten bereits ihren Abschied zum Ende der Saison an. Letztere verlor daraufhin sogar überraschend ihren Stammplatz an Anneke Borbe. Allerdings habe der Wechsel im Tor nichts mit dem Weggang Frohms‘ zu tun, bekräftigte VfL-Trainer Tommy Stroot. Vielmehr würde Borbe besser zum aktuellen Spielstil Wolfsburgs passen.

    Voller Fokus auf die Meisterschaft

    Aller Systemumstellung zum Trotz verlässt sich Stroot immer noch auf seine altbewährten Leistungsträgerinnen wie Alexandra Popp, Svenja Huth oder Lena Lattwein, die allesamt ihre Verträgt bis mindestens 2026 verlängerten. Und deren Nervenstärke ist nun gefragt, denn am Sonntag steht das nächste Schicksalsspiel an. Mit einem Sieg könnte sich Wolfsburg seine Chance auf den Meistertitel bewahren. Bei einer Niederlage droht sogar das Zurückfallen auf Platz vier, womit die Qualifikation für die Champions League in Gefahr wäre. Für einen Klub wie Wolfsburg eigentlich undenkbar.

    Doch auch für die Gegnerinnen aus Frankfurt steht einiges auf dem Spiel, denn auch sie können nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal sowie in der Champions League nur noch einen Titel holen. Der Fokus ist nun voll auf die Frauen-Bundesliga gerichtet. Es wäre die erste, seitdem sich die Fußballerinnen des 1. FFC Frankfurt 2020 der Eintracht anschloss. Obwohl das nicht ganz richtig ist, zählt man die diesjährige Herbstmeisterschaft mit.

    Beste Defensive und Offensive

    Frankfurt war ohne Frage das beste Team der Hinrunde. Das geben auch die Statistiken wieder – mit 50 Toren bei lediglich sieben Gegentoren stellt die Eintracht bisher die sowohl beste Offensive als auch Defensive aller Mannschaften in der Frauen-Bundesliga. Lediglich eine Niederlage steht bislang zu Buche. Gegen die Spitzenteams liefert Frankfurt ebenfalls regelmäßig ab. In München spielte man Unentschieden, gegen Wolfsburg gewann man sogar mit 3:0.

    Eingespieltes Duo: Laura Freigang und Nicole Anyomi

    Vor allem deren Angriff kann sich sehen lassen. Unter den besten zehn Torschützinnen der Frauen-Bundesliga befinden sich mit Laura Freigang (zwölf Tore), Nicole Anyomi (8) sowie Géraldine Reuteler (8) und Remina Chiba (6) vier Frankfurterinnen. Dem hat Wolfsburg „nur“ Lineth Beerensteyn, dank zehn Toren die zweitbeste Stürmerin der Liga, und Alexandra Popp entgegenzusetzen. Feststeht aber auch, dass der VfL ebenfalls kaum Tore zulässt.

    Die Bayern lauern schon

    Mit dem Ausscheiden von Frankfurt und Wolfsburg aus dem DFB-Pokal stehen den Bayern nun alle Türen offen, um den ersten Pokalsieg seit 2012 feiern zu können. Und auch am Sonntag könnte der aktuelle Meister als lachender Dritter vom Platz gehen, sollten sich die Eintracht und der VfL gegenseitig die Punkte wegnehmen. Dafür muss ein Sieg gegen Bremen her, gegen die die Münchnerinnen allerdings noch nie verloren haben.



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