Fußball-Zweitligist Hertha BSC hat auf die Negativserie reagiert und sich einen Tag nach der Niederlage bei Fortuna Düsseldorf (1:2) von Trainer Cristian Fiél getrennt.
Das gab der Verein am Sonntagabend bekannt. Ein Nachfolger steht noch nicht fest, nach Sky-Informationen soll Stefan Leitl die Alte Dame übernehmen. Der Verein befindet sich demnach bereits in Gesprächen mit dem ehemaligen Trainer von Hannover 96.
„Trotz Fiélos hohen Engagements und seiner Leidenschaft für den Verein und die Mannschaft haben wir in den vergangenen Wochen leider nicht die Ergebnisse erzielt, die wir uns gewünscht haben“, sagte Sportdirektor Benjamin Weber. Über die Nachfolge will der Klub „in Kürze“ informieren. Am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky) steht das Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg an.
Am Samstag hatte der taumelnde Hauptstadtklub in Düsseldorf die vierte Niederlage in Folge kassiert, nur noch fünf Punkte trennen die Hertha vom Relegationsplatz 16. Im Anschluss an die Partie hatte Weber am Sky-Mikrofon ein Treuebekenntnis zu Fiél vermieden: „Es kommt gerade eine ganze Menge zusammen. Am Ende haben wir viel gesprochen und vier Spiele in Folge verloren. Wir werden jetzt nach Hause fahren, uns morgen hinsetzen und alles gemeinsam analysieren.“
Fiél war im vergangenen Sommer vom Ligakonkurrenten 1. FC Nürnberg nach Berlin gekommen, wo er Pal Dardai beerbt hatte. Zuletzt war Hertha unter ihm in eine Abwärtsspirale geraten und hatte unter anderem beim Aufsteiger und Tabellenschlusslicht Jahn Regensburg (0:2) verloren.
Der nächste Trainer muss gehen. Die Trennung von Cristian Fiél bei Hertha BSC ist einem Bericht des Senders Sky zufolge nach der vierten Pleite in Serie beschlossene Sache. Der Hauptstadtclub, der es in den vergangenen anderthalb Jahrzehnten auch schon mit Trainern wie Markus Babbel, Otto Rehhagel, Felix Magath, Jürgen Klinsmann und einigen mehr versucht hat, steht womöglich an einem Scheideweg. Und das in der 2. Fußball-Bundesliga.
Statt auf die Aufstiegsplätze zu schauen, droht in der zweiten Saison nach dem abermaligen Abstieg aus der Bundesliga im schlimmsten und gar nicht mal so unwahrscheinlichen Fall knallharter Abstiegskampf. Der Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz beträgt gerade mal fünf Punkte.
Pfiffe gegen den eigenen Trainer
Die Wende muss her – schleunigst. Retten soll ebenfalls laut Sky der Ende vergangenen Jahres beim Ligarivalen Hannover 96 freigestellte Stefan Leitl die Hertha. An seiner Seite André Mijatović – vom Sommer 2010 an spielte der mittlerweile 45 Jahre alte Kroate selbst zwei Jahre für den Club aus dem Westend.
Klar ist, dass jeder neue Trainer auch bei den Fans erstmal willkommen sein dürfte, mit Hertha-Vergangenheit erst recht. Fiél, im Sommer vom 1. FC Nürnberg geholt, hatte seinen Kredit verspielt. Pfiffe gegen ihn waren keine Seltenheit mehr. Vor allem die Niederlage beim Tabellenletzten Jahn Regensburg hatte Spuren hinterlassen.
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„Im Moment läuft nicht viel für uns“, hatte Herthas Sportdirektor Benjamin Weber bei Sky nach der Niederlage in Düsseldorf gesagt und angekündigt: „Wir werden jetzt erst mal nach Hause fahren und wie wir es immer machen, alles analysieren. Wir müssen schnell ins Punkten kommen.“
Noch in der Nacht sollen die Vereinsbosse Fiél die Entscheidung mitgeteilt haben. „Wenn du von fünf Spielen vier verlierst, dann hast du nicht viele Argumente auf deiner Seite. Alles andere wird man sehen“, hatte Fiél in der Pressekonferenz nach dem Spiel betont.
Die Liste der Trainer ist lang: Von Babbel bis Klinsmann
Nach dem Abstieg 2010 schaffte die Hertha in der darauffolgenden Saison als Zweitliga-Erster die direkte Rückkehr. Nicht mal nach dem erneuten Abstieg 2012 blieb der Club länger als eine Spielzeit in der zweiten Liga stecken. Diesmal dürften es mindestens schon mal drei Jahre werden.
Ein Dauer-Problem auch damals schon: Fehlende Konstanz auf dem Trainerposten. Nur mal ein paar Namen seit Mitte 2010: Babbel, Michael Skibbe, Rehhagel, Jos Luhukay, Bruno Labbadia, Magath oder Klinsmann. Nicht zu vergessen: Hertha-Ikone und Immer-Wieder-Mal-Trainer Pal Dardai. Von dem Ungarn hatte Fiél die Mannschaft übernommen. Der neue Coach sollte sie fußballerisch weiterentwickeln. Dass der Kader Potenzial hat, ist weitgehend unstrittig, abrufen konnte er es unter der sportlichen Verantwortung von Fiél nur bedingt.
Großen finanziellen Spielraum hat die Hertha – auch angesichts zurückliegender Trainereskapaden – nicht. Auch deswegen rief der vor rund einem Jahr im Alter von 43 Jahren plötzlich gestorbene damalige Präsident Kay Bernstein den Berliner Weg aus.
Junge Talente aus dem eigenen Nachwuchs sollen zu Leistungsträgern werden. Ibrahim Maza, 19 Jahre jung und ausgebildet in der Hertha-Jugend, ist dafür ein Beispiel. Gleich mehrere Clubs aus der ersten Liga sollen Interesse an ihm haben. Nicht aus dem eigenen Nachwuchs kommt Fabian Reese, mit 27 ist er auch kein Jungspund mehr. Gleichwohl gilt er als Identifikationsfigur. Und auch er soll umworben sein.
Hertha BSC trennt sich einem Bericht des Sender Sky zufolge nach knapp acht Monaten schon wieder von Trainer Cristian Fiél. Dem 44-Jährigen soll die Entscheidung noch in der Nacht nach der 1:2-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf mitgeteilt worden sein. Nachfolger soll ebenfalls laut Sky Stefan Leitl und dessen Co-Trainer Andre Mijatovic, ein ehemaliger Hertha-Profi, werden.
Die Gespräche befänden sich wohl auf der Zielgeraden, hieß es in dem Bericht am Sonntag. Allerdings steht noch eine Einigung mit Herthas Zweitliga-Rivale Hannover 96 aus. Leitl, 47 Jahre alt, hat die Niedersachsen bis Ende vergangenen Jahres trainiert, ehe er freigestellt wurde. Er hat aber noch einen Vertrag mit Hannover 96. Die nächste Partie der Hertha steht am kommenden Freitag im Berliner Olympiastadion gegen den 1. FC Nürnberg an.
Abstiegskampf statt Aufstiegstraum
Bestätigt ist die Trennung vorerst nicht. Überraschend käme sie allerdings auch nicht. Unter Fiél verloren die Berliner ihr Ziel Aufstiegsplätze immer weiter aus den Augen, die Niederlage bei der Fortuna war die vierte Pleite nacheinander.
„Im Moment läuft nicht viel für uns“, hatte Herthas Sportdirektor Benjamin Weber bei Sky nach der Niederlage in Düsseldorf gesagt und angekündigt: „Wir werden jetzt erst mal nach Hause fahren und wie wir es immer machen, alles analysieren. Wir müssen schnell ins Punkten kommen.“
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Von einer möglichen Rückkehr in die Bundesliga entfernte sich die Hertha seit Dezember immer mehr. Zwischenzeitig hatte der Hauptstadt-Club als Sechster am 10. Spieltag mit nur zwei Punkten Rückstand auf einen direkten Aufstiegsrang noch voll im Soll gelegen. Doch Fortschritte machte die Mannschaft nicht wirklich, im Gegenteil.
Abgerutscht auf Platz 13 nach dem 22. und für Fiél letzten Spieltag muss der Club statt um den Aufstieg nun gegen den Abstieg kämpfen. Einer der Tiefpunkte unter dem Coach, der den Posten erst im Sommer von Immer-Wieder-Hertha-Trainer Pal Dardai übernommen hatte, war die desaströse 0:2-Niederlage beim Tabellenletzten Jahn Regensburg Anfang dieses Monats. Zuletzt wurde Fiél von den eigenen Fans ausgepfiffen – auch beim 0:1 in der vergangenen Woche gegen den 1. FC Kaiserslautern.
Nach der 1:2-Niederlage gegen Fortuna Düsseldorf zieht Hertha BSC offenbar Konsequenzen. Laut “Sky” hat sich der Hauptstadtklub von Trainer Christian Fiel getrennt.
Christian Fiel ist nicht mehr Trainer bei Hertha BSC – das berichtet “Sky”. Nach der 1:2-Pleite im Topspiel am Samstag soll die Entscheidung bei den Bossen gefallen sein. Zuletzt kassierte Hertha vier Niederlagen.
Ein Nachfolger soll bereits parat stehen. Laut dem Bericht, soll Ex-Hannover Trainer Stefan Leitl und sein Co-Trainer Andre Mijatovic neuer Trainer werden.
Herthas Trainer hat wohl keine Zukunft mehr im Club. Die Leistung beim 1:2 in Düsseldorf war gut – aber das reicht nicht mehr.
Hertha-Trainer Cristian Fiél weiß, was auf ihn zukommt. Der Chefcoach der Berliner gratulierte seiner Mannschaft zu einer guten Leistung trotz der 1:2-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf und muss nach der vierten Niederlage in Serie mit seiner Entlassung rechnen.
“Im Moment erwarte ich gar nichts. Wenn die Ergebnisse so sind, wie sie sind, hilft es auch nicht, dass die Mannschaft lebt”, sagte der 44-Jährige, der nach acht Monaten im Amt wohl keine Zukunft mehr bei der Hertha hat. “Wir werden uns besprechen, und wenn es so weit ist, werden wir uns äußern”, erklärte Sportdirektor Benjamin Weber.
“In so einem Moment kann der Fußball bitter sein”, sagte Fiél nach der unglücklichen Niederlage beim Aufstiegsaspiranten trotz einer 1:0-Führung. Der Coach klingt, als rechne er nicht mehr mit einer Zukunft im Club. “Das wird man sehen. Aber wenn du von fünf Spielen vier verlierst, hast du nicht viele Argumente”, sagte der Berliner Trainer.
Für die Berliner Profi-Teams stehen womöglich wegweisende Spiele an. Union kann mit einem Heimsieg erstmal richtig durchatmen im Oberhaus, für Hertha geht es um die Trainer-Zukunft in Liga zwei.
Der 1. FC Union will mit einem weiteren Sieg den Vorsprung auf die Abstiegsränge ausbauen. Die Eisernen empfangen heute um 15.30 Uhr (Sky) in der Fußball-Bundesliga Borussia Mönchengladbach. Nach einem Remis und dem 4:0 zuletzt bei der TSG 1899 Hoffenheim setzt Trainer Steffen Baumgart in der Alten Försterei auf eine Fortsetzung des positiven Trends. Aktuell liegt Union zehn Punkte vor dem Relegationsrang.
In der 2. Bundesliga steht Trainer-Kollege Cristian Fiél beim Berliner Rivalen Hertha BSC unter höchstem Druck. Die Partie heute Abend (20.30 Uhr/Sky und Sport 1) bei Fortuna Düsseldorf ist praktisch ein Endspiel für den 44-Jährigen nach drei Niederlagen aus den vier Spielen in diesem Jahr. “Es zählen nur Siege und sonst gibt es auch nicht mehr viel zu besprechen”, sagte er selbst.
Der 1. FC Union will mit einem weiteren Sieg den Vorsprung auf die Abstiegsränge ausbauen. Die Eisernen empfangen heute um 15.30 Uhr (Sky) in der Fußball-Bundesliga Borussia Mönchengladbach. Nach einem Remis und dem 4:0 zuletzt bei der TSG 1899 Hoffenheim setzt Trainer Steffen Baumgart in der Alten Försterei auf eine Fortsetzung des positiven Trends. Aktuell liegt Union zehn Punkte vor dem Relegationsrang.
In der 2. Bundesliga steht Trainer-Kollege Cristian Fiél beim Berliner Rivalen Hertha BSC unter höchstem Druck. Die Partie heute Abend (20.30 Uhr/Sky und Sport 1) bei Fortuna Düsseldorf ist praktisch ein Endspiel für den 44-Jährigen nach drei Niederlagen aus den vier Spielen in diesem Jahr. «Es zählen nur Siege und sonst gibt es auch nicht mehr viel zu besprechen», sagte er selbst.
Der 1. FC Union will mit einem weiteren Sieg den Vorsprung auf die Abstiegsränge ausbauen. Die Eisernen empfangen heute um 15.30 Uhr (Sky) in der Fußball-Bundesliga Borussia Mönchengladbach. Nach einem Remis und dem 4:0 zuletzt bei der TSG 1899 Hoffenheim setzt Trainer Steffen Baumgart in der Alten Försterei auf eine Fortsetzung des positiven Trends. Aktuell liegt Union zehn Punkte vor dem Relegationsrang.
In der 2. Bundesliga steht Trainer-Kollege Cristian Fiél beim Berliner Rivalen Hertha BSC unter höchstem Druck. Die Partie heute Abend (20.30 Uhr/Sky und Sport 1) bei Fortuna Düsseldorf ist praktisch ein Endspiel für den 44-Jährigen nach drei Niederlagen aus den vier Spielen in diesem Jahr. „Es zählen nur Siege und sonst gibt es auch nicht mehr viel zu besprechen“, sagte er selbst.
Das ist eine Nachricht direkt aus dem dpa-Newskanal.
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