In das Duell um die Tabellenführung mit Inter geht die SSC Neapel nach einem ganzen Monat ohne Sieg als Verfolger. Für Antonio Conte kein Grund, die Nerven zu verlieren.
SSC-Coach Antonio Conte gibt sich trotz Sieglos-Serie locker.
IMAGO/Sportimage
13 Spieltage sind in der Serie A noch zu gehen und das Rennen um die Meisterschaft ist eng wie lange nicht mehr. Mit Inter Mailand, der SSC Neapel und Atalanta Bergamo haben sich drei Vertreter an der Spitze der Tabelle abgesetzt. Drei Punkte trennt das Trio vor dem 27. Spieltag, an dem Tabellenführer Inter beim einen Zähler schwächeren Verfolger aus Neapel gastiert. Eigentlich eine ansprechende Ausgangslage für Napoli – wenn da nicht die letzten Wochen wären.
Die Mannen vom Fuße des Vesuvs waren nämlich noch bis zum letzten Spieltag selbst Primus der Serie A. Eine Position, die das Team von Antonio Conte durch einen verkorksten Februar aus der Hand gab. Vier Ligaspiele absolvierte die SSC, dreimal gab es Unentschieden, zuletzt gar ein 1:2 bei Aufsteiger Como. Die Form der Neapolitaner könnte vor dem Spitzenspiel also kaum schwächer sein.
Siegloser Februar? Conte bleibt cool
Von einem “Febbraio nero”, also einem “schwarzen Februar”, wollte Conte dennoch nichts wissen. “Ein schwieriger Monat? Im Vergleich zum August ist es ein Spaziergang”, scherzte er in Anspielung auf seinen Auftakt bei der SSC im Sommer 2024. Dieser war wortwörtlich heiß gewesen, da Contes Schützlinge bei dessen Debüt im Pokal erst im Elfmeterschießen die Blamage hatten abwenden können und zum Ligastart mit 0:3 in Verona unter die Räder gekommen waren.
Womöglich auch ob dieses Starts betonte Conte die Entwicklung, die das Team seither genommen habe. “Unabhängig von der Tabelle” habe das Projekt “Form angenommen”, wie das Dasein in der Spitzengruppe zusätzlich unterstreiche: “Die Tatsache, dass wir dort stehen, sollte uns mit Stolz erfüllen, aber keinen Druck ausüben.” Dementsprechend rate der Routinier seinen Spielern, “dass wir diesen Moment genießen müssen. Wir haben uns diesen Rang durch unsere Arbeit verdient.”
Zambo Anguissa fällt aus
Wie sehr die Spieler und der Coach der Süditaliener die derzeitige Lage genießen können, dürfte allerdings auch entscheidend vom Ausgang des Spitzenspiels am frühen Samstagabend (18 Uhr, LIVE! bei kicker) abhängen. Schließlich wäre ein Sieg nicht nur gleichbedeutend mit der Trendwende, sondern auch mit dem Sprung zurück an die Tabellenspitze.
Vorfreude ist daher gegeben. “Es wird ein großartiges Spiel, eine große Herausforderung, da es nur punktuelle Unterschiede gibt”, erwartet Conte eine enge Angelegenheit, bei der er auf einen Stammspieler verzichten muss.
Eine Wadenverletzung stoppt André-Frank Zambo Anguissa – zum Leidwesen seines Trainers. “Ich frage mich das auch schon seit einer Woche”, entgegnete er einem Journalisten, der sich danach erkundigte, wie der 55-Jährige ohne den Kameruner spielen wolle.
Doch auch davon ließ sich der entspannte Lecceso nicht aus der Ruhe bringen. Noch habe er ja schließlich 24 Stunden Zeit, um eine Lösung zu finden. Für Conte gleich doppelt gut. Denn wenn diese Frist verstrichen ist, ist endlich auch der schwarze Februar vorbei.
Der Treffer des Offensivspielers gegen den VfL Wolfsburg steht bei der Sportschau-Abstimmung zum Tor des Monats Februar zur Auswahl.
Nick Woltemade hat sein feines Füßchen beim VfB schon häufiger bewiesen. Der Treffer zum zwischenzeitlichen 1:0 gegen den VfL Wolfsburg am 22. Spieltag war für ihn dabei ein spezieller. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung setzte der 23-Jährige im Mittelfeld zu einem Solo an, schüttelte auf dem Weg zum Tor drei Wolfsburger Abwehrspieler ab – und traf schließlich mit einem überlegten Abschluss zur Führung.
Sein siebtes Saisontor machte Nick Woltemade nicht nur zum treffsichersten Bundesliga-Joker (derzeit vier Tore nach Einwechslung), sondern ist nun auch bei der Wahl der Sportschau zum Tor des Monats Februar nominiert. Ebenfalls zur Wahl stehen die Treffer von Mathias Honsak (1. FC Heidenheim), Maximilian Wolfram (1860 München), Caspar Jander (1. FC Nürnberg) und Kiliann Sildillia (SC Freiburg).
Die Wahl geht bis zum 22. März. Hier könnt ihr abstimmen!
Acht Spiele, fünf Siege. Aber der Februar kann sich trotz der zwischenzeitlichen Durchstrecke in LaLiga mit nur zwei Punkten aus drei Partien sehen lassen, denn wichtige Spiele gegen Manchester City wurden dominant gewonnen, auch gegen Atlético oder Real Sociedad konnte das Team überzeugen.
Allen voran der eine oder andere Akteur. Und während es zum Monatsstart nach der Niederlage bei Espanyol keinen Spieler des Spiels gab, sicherten sich allein Luka Modrić (Leganés, Girona) und Kylian Mbappé (Osasuna, ManCity) danach jeweils zwei dieser Auszeichnungen, dazu kommen Rodrygo Goes (Atlético), Raúl Asencio (ManCity) und Andriy Lunin (Real Sociedad). Ebenfalls Erfolgsgaranten der letzten Wochen: Federico Valverde, der mal aus dem Mittelfeld trifft, mal als Rechtsverteidiger aushilft, ebenso wie Aurélien Tchouaméni, der sich ebenfalls gesteigert hat in Abwehr und Mittelfeld, und auch Dani Ceballos steht nach sieben Einsätzen und weiter konstant guten Leistungen zur Wahl. Aber: nur einer kann es werden! Jetzt den Spieler des Monats wählen – die Wahl läuft bis 3. März, 23:59 Uhr. Falls die Umfrage nicht angezeigt wird, einfach hier klicken.
Der FC St. Pauli schaut auf das Spiel gegen Borussia Dortmund, es gibt Theater, den Blick auf das Wochenende und Teutonia zieht sich zurück. Die Lage am Donnerstag.
FC St. Pauli
Kollaustraße
Weitere Entspannung im Krankenlager: Sowohl Lars Ritzka als auch Robert Wagner konnten gestern die komplette Einheit absolvieren. Philipp Treu, Manos Saliakas und Jackson Irvine ließen es hingegen etwas ruhiger angehen.
Adam Dźwigała, Robert Wagner, Elias Saad und Oladapo Afolayan // (c) Andreas Tolksdorf
Samstag gegen Borussia Dortmund
Kleiner organisatorischer Hinweis: Der Durchgang von Südkurve zur Gegengerade, zwischen Stadion und Telekom-Gebäude, ist Samstag ab 13.50h bis zum Anpfiff gesperrt. Grund hierfür ist laut Verein unter anderem, dass die Dortmunder gleich mit zwei Bussen anreisen… (BSky)
Die Pressekonferenz heute Nachmittag wird sicher ein paar mehr Aufschlüsse über das zur Verfügung stehende Personal geben. Bis dahin könnt Ihr Euch im „Vor dem Spiel“-Gespräch von Yannick mit Cedric Gebhardt von den Ruhr Nachrichten auf das Spiel einstimmen. Es ging unter anderem um Macht, Unwucht, Basics und Bauchgefühle.
Erwartungshaltung und Realitätscheck
Wenn man uns vor der Saison gesagt hätte, dass wir nach 23 Spielen sechs Punkte Vorsprung auf den Relegationsplatz haben – hätte da irgendjemand „Oh mein Gott, wie schlecht sind die denn? Trainer, Sportchef, Platzwart – alle raus!!!“ gerufen? Wohl kaum. Auch nach der Niederlage in Bochum zu Beginn des Jahres wäre das wohl von den wenigsten Unkenrufer*innen erwartet worden.
Nun aber gab es drei Niederlagen ohne eigenes Tor und in dieser schnelllebigen Zeit ist natürlich alles scheiße und die sofortige Abmeldung vom Spielbetrieb die einzige Möglichkeit. Zeit also, „Keep calm and follow your MillernTon!“ mal wieder in die Tat umzusetzen: „Wenn Leistung und Stimmung nicht zusammenpassen“ – Tim blickt auf die bestehenden Probleme, ordnet ein und mahnt zur Ruhe.
Eric Smith in der Presserunde
Chancenverwertung, mangelndes Spielglück, Zusammenhalt im Team, Endspurt im Abstiegskampf – Themen, die man halt so bespielen muss, wenn man unten drin steht. Mit der Erinnerung an den Sieg im DFB-Pokal, seinem Tor im Hinspiel und der Geburt seiner inzwischen sechs Monate alten Tochter gab es aber auch durchaus positive Themen für Eric Smith im Mediengespräch. // fcstpauli.com
„Es wird ein schweres Spiel, Dortmund hat Spieler mit einer hohen individuellen Qualität. Sie sind bislang nicht sehr konstant, aber wir wissen um die Qualität der Spieler. Wenn sie einen guten Tag erwischen, wird es schwer, sie zu schlagen. Wir wissen aber, was wir tun müssen, um ihnen wehzutun und versuchen, es ihnen als Kollektiv so schwer zu machen wie möglich. Im Hinspiel haben wir fast etwas Zählbares mitgenommen. Jetzt haben wir unsere Fans im Rücken. Hoffentlich klappt es diesmal.“
Eric Smith, fcstpauli.com
Lage der Liga
Ich bin gespannt auf die Einschaltquoten, aber es ist sicher kein Zufall, dass die Partie als einzige nicht für das Free-TV ausgewählt wurde. Jedenfalls bezwang RaBa Leipzig den VfL Wolfsburg durch einen lange diskutierten Handelfmeter mit 1:0 (0:0) und steht im Pokal-Halbfinale.
Fanszene-News
Braun-Weiße Hilfe: Offener Brief an Borussia Dortmund
Am 23. Oktober spielte der FC St. Pauli beim BVB und der Aufschrei im Nachgang über den Umgang mit den Gästefans war groß (Braun-Weiße Hilfe), insbesondere seitens des Ordnungsdienstes. Der BVB versprach eine interne Aufarbeitung und den Willen zur Aufklärung – doch nichts passierte, trotz mehrfacher Nachfragen. Ein Blick auf den Kalender zeigt, dass es inzwischen vier Monate später ist – und kurz vor dem Rückspiel veröffentlichte die Braun-Weiße Hilfe nun einen Offenen Brief an Borussia Dortmund: „Fehlerkultur? Fehlanzeige“
Lustig, wie medialer Druck dann manchmal doch wirkt – denn nachdem der Verein wohl von dieser geplanten Veröffentlichung Wind bekam, trudelte dann gestern Abend doch noch eine E-Mail bei der Braun-Weißen Hilfe ein.
Fanräume
Heute Abend gibt es nochmal Theater in den Fanräumen. Die Aufführung „Laut oder leise, ein Abschiedsspiel für Trautmann Özil oder nicht“ beginnt um 20.00h. Tickets gibt es für 5€ (3€ ermäßigt) an der Abendkasse, die Türen öffnen um 19.00h.
FC St. Pauli von 1910 e. V.
Da die Freitags-Lage ja immer sehr voll ist, die Vorschau auf’s Wochenende schon mal hier:
Regionalliga Nord (m/w)
1. Frauen mit Liga-Auftakt gegen Holstein Kiel
Wie die Winterpause und die Vorbereitung für die 1. Frauen so verlief, haben sie uns selbst aufgeschrieben: 1. Frauen vor dem Ligaauftakt 2025 Sonntag um 13.30h geht es mit dem 13. Spieltag der Frauen-Regionalliga weiter. Da es zur Zeit nicht nach sportlichen Absteigern aus der 2. Bundesliga in die Nord-Staffel aussieht (Meppen und der HSV liegen auf den Plätzen 3 und 4), beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz aktuell 13 Punkte – da der Kieler MTV erst fünf und Meppen II erst sechs Punkte geholt haben, dürfte der Klassenerhalt somit ungewöhnlich früh als nahezu gesichert angesehen werden.
Die Liga zu sichern scheint der kommende Gegner, Holstein Kiel, gar nicht unbedingt zu wollen, stattdessen ist als Tabellenzweiter ein Aufstieg in die 2. Liga durchaus noch im Bereich des Möglichen. Der Meister steigt diese Saison direkt auf. Auf Platz 1 rangiert der HSV II zwar mit sechs Punkten Vorsprung, allerdings können die Nachbarinnen natürlich nur dann aufsteigen, wenn deren I. noch den Sprung in die 1. Liga schafft – ob die II. das Aufstiegsrecht dann auch wahrnehmen würde, steht meines Wissens nach ebenfalls noch nicht fest. Das Hinspiel Anfang November in Kiel gewann der FCSP auf der Waldwiese mit 2:0.
Außerdem ist nun auch das Pokalhalbfinale offiziell angesetzt, nachdem zunächst auf Social Media noch der vorläufige Termin kursierte: Mittwoch, 26. März, 19.30h beim Walddörfer SV. // Facebook
U23 gegen Kickers Emden
Ebenfalls am Sonntag, allerdings um 14.00h, soll es auch für die U23 in der Regionalliga wieder losgehen, dann gastiert der Dritte, Kickers Emden, in Norderstedt. Ob die Platzverhältnisse dies auch tatsächlich ermöglichen, prüft Ihr für den Fall eines beabsichtigten Besuchs bitte kurzfristig. Der einst komfortable Vorsprung auf die Abstiegsplätze ist geschrumpft, allerdings haben die Teams hinter dem FCSP größtenteils auch schon zwei Spiele mehr ausgetragen. Ein Absteiger steht mit Teutonia seit gestern Abend übrigens auch schon fest, siehe Döntjes.
DFB-Nachwuchsligen
Einen neuen Gegner gibt es für die U19: Am Sonntag um 11.00h geht es am Königskinderweg (Verlegung an den Brummerskamp möglich) gegen den FC Hennef 05.
Die U17 hatte gestern Abend im Nachholspiel am Brummerskamp den Niendorfer TSV zu Gast. Wenn man mal die Minuten 71 bis 76 ausblendet, war das ein rundum überzeugender Auftritt… in jenen fünf Minuten aber kassierte man drei Gegentore. Glücklicherweise hatten Younan Afghani (32.) und Aron Amaglo (45. & 54.) zuvor schon drei Tore erzielt und Wissou Kaba konnte in der 83. Minute den 4:3 (2:0)-Siegtreffer erzielen. Am Samstag um 12.00h geht es dann im nächsten innerstädtischen Vergleich (ebenfalls noch angesetzt am Königskinderweg) gegen den USC Paloma.
Handball-Regionalliga (m/w)
Sonntag, 12.00h, „do-or-die“-Spiel der 1. Frauen gegen AMTV Hamburg. Mit jeweils zehn Punkten liegen beide zwei Punkte hinter dem ersten Abstiegsplatz.
Noch etwas brenzliger ist die Ausgangssituation bei den 1. Herren, hier fliegt der Ball ab 16.00h und mit dem MTV Lübeck ist der Tabellendritte zu Gast.
Döntjes
Teutonia zieht sich aus der Regionalliga zurück
Auch wenn es sich schon angedeutet hatte, ist es jetzt so offiziell doch ein Paukenschlag: Der FC Teutonia Ottensen beantragt für die kommende Saison keine Lizenz für die Regionalliga Nord. Mit 23 Punkten aus 22 Spielen liegt man aktuell im Bereich des Abstiegskampfes, diesen können die Spieler nun aber abhaken und nur noch für die eigene Karriere spielen. Wie der Verein gestern Abend mitteilte, ist einer der Gründe die fehlende Perspektive in Hamburg ohne absehbares Drittligastadion. // fcteutonia05.de
„Lass doch spielen, wen Du willst!“
Alte Regel: Wer nicht auf dem Spielberichtsbogen steht, darf nicht spielen. In unteren Amateurklassen kann man (je nach Verband unterschiedlich) teilweise noch bis zur Halbzeitpause Spieler*innen nachtragen lassen, aber in den oberen Ligen geht das natürlich nicht. Sollte man meinen. Doch in der Regionalliga Nord wechselte Phönix Lübeck beim Spiel in Oldenburg Ende November mit Nico Poplawski einen Spieler ein, der nicht in jenem Spielbericht angekündigt war. Der VfB Oldenburg legte nach den 2:2 Protest ein – doch dieser wurde abgewiesen, weil die Spielordnung offenbar zu schwammig formuliert war. Jetzt hat der NordFV nachgebessert, was Oldenburgs Geschäftsführer Michael Weinberg süffisant kommentierte: „Hieran erkennt man den Nachholbedarf beim NordFV in vielen Bereichen hinsichtlich des Themas Professionalisierung.“ // kicker
Unterhaching – Rostock aus Sicherheitsgründen abgesagt
Die Gemeinde Unterhaching hat den dortigen Sportpark aus Sicherheitsgründen gesperrt, die für Sonntag angesetzte Partie gegen Hansa Rostock kann nicht ausgetragen werden (SpVggUnterhaching.de). Das vor der Saison eingereichte Sicherheitskonzept wurde als „nach aktueller Einschätzung nicht mehr ausreichend“ angesehen, so kurzfristig ließ sich auch kein Ausweichort finden. Ob der im Münchner Merkur glücklicherweise penibel protokollierte Vandalismus der Unterhachinger Schmierfinken damit zu tun hat oder doch eher die jüngsten Ereignisse beim Spiel von Hansa gegen Dynamo, ist reine Spekulation.
Da laut Gemeinde Unterhaching der Verein eine gestellte Frist zur geforderten Überarbeitung des Sicherheitskonzeptes verpasst habe, prüft auch der FC Hansa die Rechtslage, „zur Wahrung seiner Interessen“. Unabhängig davon, dass sich Mitleid mit Hansa-Fans bei uns oft in engen Grenzen hält, ist es aus Sicht des ja durchaus reisefreudigen Anhangs der Kogge natürlich komplett scheiße, so eine Entscheidung erst wenige Tage vor der zeitintensiven Reise zu verkünden.
Hinz & Kunzt: Bargeldlos und „Nein zur Bezahlkarte“
Ab sofort könnt Ihr die Hinz & Kunzt-Ausgabe bei der/dem Verkäufer*in Eures Vertrauens auch bargeldlos bezahlen. Mittels QR-Code auf den Verkaufs-Ausweisen kann man jetzt schnell und mit dem Smartphone per Paypal, Google Pay, Apple Pay oder Kreditkarte bezahlen – die Verkäufer*innen bekommen dann im Nachgang trotzdem das Bargeld vom Verlag. Wichtig für sie, da nur die wenigsten von ihnen ein eigenes Bankkonto haben. Wer Bargeld dabei hat, sollte dies aber trotzdem weiterhin bevorzugt nutzen.
Wenn Ihr denn ein Heft erworben habt, gibt es dort in der aktuellen Ausgabe unter anderem auch einen Artikel zur Nein-zur-Bezahlkarte Initiative, die ja unter anderem auch bei Heimspielen des FC St. Pauli aktiv ist, wo Ihr Bargeld gegen Supermarkt-Gutscheine tauschen könnt. Dies ist weiterhin vor dem Fanladen oder auch im Schuppen auf der Gegengeraden möglich.
Zu guter Letzt
Darf ich vorstellen: Curro Durbanville High School. (Mit Ton noch deutlich unterhaltsamer.)
Forza St. Pauli! // Maik
Alle Beiträge beim MillernTon sind gratis. Wir freuen uns aber sehr, wenn Du uns unterstützt.
Im Winter 1985 steht Borussia Dortmund auf dem letzten Platz der Bundesliga. Der Traditionsverein aus dem Ruhrpott hat eine Fülle von Problemen, sowohl finanziell als auch sportlich. Der kicker-Flashback beleuchtet die Hintergründe der damaligen Krise.
Michael Zorc, Rolf Rüssmann und Trainer Erich Ribbeck standen Anfang 1985 unter Druck.
imago images (2)
Auch die Personalrochaden im Spätherbst 1984 brachten keine Verbesserungen in Dortmund. Lediglich der hohe Schuldenberg der Westfalen konnte um 1,8 Millionen Mark reduziert werden. Nach einer 0:2-Heimniederlage gegen den KSC am 9. Spieltag und Platz 17 in der Liga kam es zum großen Stühlerücken auf der Geschäftsstelle des Westfalenstadions.
Der Inhalt konnte leider nicht dargestellt werden. Versuche die Seite neu zu laden.
In unseren FAQ findest du viele wertvolle Tipps und Antworten zur Nutzung und Problembehandlung rund um kicker+. Solltest du dennoch Fragen haben, wende dich bitte an unseren Kundenservice unter +(0) 911 477 911 11 oder per E-Mail an [email protected].
DORTMUND (dpa-AFX) – Kaum Rotation gegen Sporting Lissabon. Im Playoff-Rückspiel der Champions League am Abend (18.45 Uhr/DAZN) will Trainer Niko Kovac trotz des 3:0 im Hinspiel keine Kräfte schonen. “Sie können davon ausgehen, dass wir nicht so viel wechseln werden”, kündigte Kovac an. “Wir sind nicht so dumm, davon auszugehen, dass es schon vorbei ist.”
Anders als die meisten Beobachter sieht er sein Team noch nicht im Achtelfinale. “Es ist noch nicht das Ende dieser Runde. Das ist nur die Halbzeit. Ich erwarte eine harte Partie”, meinte Kovac, der abgesehen vom Sieg in Lissabon die ersten beiden Bundesligaspiele zum Einstand in Dortmund verloren hatte. In der Liga sind die Westfalen als Elfter derzeit weit vom internationalen Geschäft entfernt.
Wohl auch deshalb nimmt Kovac die Partie gegen den Tabellenführer aus Portugal sehr ernst. “Wir wollen das Spiel gewinnen”, sagte der 53-Jährige./lap/DP/zb
DORTMUND (dpa-AFX) – Borussia Dortmund will im Playoff-Rückspiel gegen Sporting Lissabon den Einzug ins Achtelfinale der Champions League perfekt machen. Das Team von BVB-Trainer Niko Kovac geht nach dem 3:0-Hinspielerfolg in Portugal als klarer Favorit in das Heimspiel an diesem Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN).
Die Dortmunder wollen mit dem möglichen Einzug in die Runde der letzten 16 der Königsklasse auch Selbstvertrauen für die weiteren Aufgaben in der Fußball-Bundesliga schöpfen. Nach der 0:2-Niederlage am Samstag beim VfL Bochum steckt der Revierclub in der heimischen Liga weiter tief in der Krise.
Im Playoff-Topspiel trifft Real Madrid vor den eigenen Fans auf Manchester City. Die Spanier hatten das Hinspiel beim Team von Startrainer Pep Guardiola mit 3:2 gewonnen./mam/DP/jha
Der frühere Tour-de-France-Sieger Geraint Thomas hört am Saisonende auf. Das gab der 38-jährige Waliser in den Sozialen Medien bekannt. “Ich dachte, es wäre an der Zeit, es offiziell zu machen. Ja, dies wird mein letztes Jahr im Peloton sein”, schrieb Thomas. Sein Vertrag bei Ineos Grenadiers läuft nach der Saison aus, bereits bei seiner letzten Verlängerung hatte Thomas angedeutet, sich Ende 2025 zurückziehen zu wollen.
Geraint Thomas auf dem Weg zum Tour-Sieg 2018.
(Foto: imago/Belga)
“Es war kein schlechter Lauf, oder? Nicht einmal in meinen kühnsten Träumen hätte ich mir vorgestellt, 19 Jahre lang Profi zu sein. Ich werde noch viel Zeit zum Nachdenken haben, aber vorher muss ich mich auf einige große Rennen vorbereiten”, erklärte der Tour-Sieger von 2018 weiter.
Für sein Team Ineos-Grenadiers wolle er bei der diesjährigen Großen Schleife eine “unterstützende Rolle” spielen und “vielleicht versuchen, eine Etappe zu gewinnen”, sagte er der BBC. Vor allem aber wolle er “das Rennen einfach genießen”. Thomas feierte seine ersten Erfolge auf der Bahn, 2008 und 2012 gewann er jeweils Olympiagold in der Mannschaftsverfolgung. Auf der Straße gewann er neben der Tour de France 2018 unter anderem je einmal die Tour de Suisse, das Critérium du Dauphiné, die Tour de Romandie und Paris-Nizza.
HAMBURG (dpa-AFX Analyser) – Die Privatbank Berenberg hat die Einstufung für Borussia Dortmund mit einem Kursziel von 6 Euro auf “Buy” belassen. Sportlich laufe der BVB der Finanzentwicklung der AG hinterher, schrieb Analyst Trion Reid am Freitagabend. Aktuell werde die Mannschaft dem Slogan “Echte Liebe” nicht gerecht. Die Qualifikation für die Champions League sei gefährdet. Der neue Chefcoach müsse einen Rückstand von sieben Punkten aufholen.
/ag/gl Veröffentlichung der Original-Studie: 14.02.2025 / 18:01 / GMT Erstmalige Weitergabe der Original-Studie: Datum in Studie nicht angegeben / Uhrzeit in Studie nicht angegeben / Zeitzone in Studie nicht angegeben
Hinweis: Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 85 Abs. 1 WpHG, Art. 20 VO (EU) 596/2014 für das genannte Analysten-Haus finden Sie unter http://web.dpa-afx.de/offenlegungspflicht/offenlegungs_pflicht.html.