Schlagwort: FC Arsenal

  • Nach der Auslosung am Freitag ist alles bekannt

    Nach der Auslosung am Freitag ist alles bekannt


    Die 16 Achtelfinalisten der Champions League stehen fest, ab Freitag auch die Paarungen. Doch die Auslosung ergibt noch viel mehr.

    Wenn es nach Dietmar Hamann geht, steht der FC Bayern in der Champions League vor dem Aus. “Wenn sich die Bayern nicht drastisch verbessern, dann wird – egal, gegen wen – Schluss sein in der nächsten Runde”, sagte Hamann dem “Münchner Merkur/tz”. Bekannt ist, dass der Gegner entweder Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid heißt. Leverkusen sei aktuell “spielerisch besser”, sagte der Ex-Profi: “Und bei Atlético weiß man: Die können dich auffressen!”

    Wer von den beiden Teams es wird, erfährt der FC Bayern am Freitag. Ab 12 Uhr werden in Nyon (Schweiz) die Paarungen ausgelost. Doch neben den Achtelfinalpaarungen steht dann noch viel mehr fest. Denn durch die Champions-League-Reform gibt es einen fertigen Turnierbaum, der ähnlich wie bei einer Setzliste im Tennis funktioniert. So können die Nummer eins und die Nummer zwei der Ligaphase, der FC Liverpool und der FC Barcelona, erst im Finale aufeinandertreffen.

    Bereits jetzt ist klar, dass ein möglicher Viertelfinalgegner der Bayern, sollte der Rekordmeister weiterkommen, Feyenoord Rotterdam ist. Die Niederländer setzten sich in der Zwischenrunde gegen den italienischen Topklub AC Mailand durch, treffen im Achtelfinale entweder auf Inter Mailand oder den FC Arsenal. Der Sieger des Duells Feyenoord gegen Inter/Arsenal trifft auf den Sieger von Bayern gegen Leverkusen/Atlético. In einem etwaigen Halbfinale träfe Bayern dann auch frühestens auf Borussia Dortmund.

    Auch interessant für Dortmund und den FC Bayern: Auf Topteams wie Real Madrid oder Paris Saint-Germain können die Münchner erst im Finale treffen, da sie auf der anderen Seite des Turnierbaums sind.

    Für den BVB geht es im Achtelfinale gegen einen verhältnismäßig schwächeren Gegner. Aston Villa und der OSC Lille sind die möglichen Teams, auf die Dortmund treffen kann. Keine leichten Aufgaben, im Vergleich zu Bayer Leverkusen oder Atlético Madrid aber womöglich etwas machbarer. Sportdirektor Sebastian Kehl sagte jedoch: “Ehrlich gesagt ist es mir egal, gegen wen wir am Ende spielen.”

    Sollte sich der BVB im Achtelfinale durchsetzen, könnte im Viertelfinale Liverpool oder Barcelona warten. Eines der beiden Topteams trifft auf Benfica aus Lissabon. Der Sieger der Partie fordert dann den BVB oder Lille/Villa heraus.

    Bayer Leverkusen weiß vor der Auslosung noch relativ wenig über den Turnierverlauf ab dem Viertelfinale. Aufgrund der Tatsache, dass das Team von Trainer Xabi Alonso zu den besten acht Teams der Champions-League-Ligaphase zählte, gilt es als ein “gesetztes Team”, das am Freitag zu den “ungesetzten” Teams, die den Weg über die Zwischenrunde gehen mussten, gelost wird. Leverkusen kann entweder auf Real Madrid treffen – und damit in einem möglichen Viertelfinale auf den Sieger von PSV Eindhoven gegen Inter Mailand/FC Arsenal – oder es mit den Bayern zu tun bekommen.

    Sollte Leverkusens Gegner Real sein, wäre ein Aufeinandertreffen mit Bayern oder dem BVB frühestens im Finale möglich.

    Ausgelost wird dann nach dem morgigen Event in Nyon keine einzige Paarung mehr in der laufenden Champions-League-Saison. Offen ist nur noch das Heimrecht der Spiele ab dem Viertelfinale, was dann stets gelost wird. Davon abgesehen wissen Bayern, Dortmund und Leverkusen, gegen welche Teams ihr Weg ins Finale nach München führen würde.



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  • Auslosung Achtelfinale: Lostöpfe – gegen wen spielen FC

    Auslosung Achtelfinale: Lostöpfe – gegen wen spielen FC


    In der Champions League 2024/25 war vieles neu: Eine Ligaphase mit 36 Teams löste die Gruppenphase mit acht mal vier Mannschaften ab.

    Vor dem Achtelfinale wurden zudem Knockout-Runde der Playoffs eingeführt – der FC Bayern München und Borussia Dortmund mussten dort aus deutscher Sicht “nachsitzen”. Die anderen Bundesliga-Vereine, der VfB Stuttgart (26.) und RB Leipzig (32.) waren in der Ligaphase gescheitert.

    Am Freitag, 21. Februar 2025, wird nun ab 12:00 Uhr in der Zentrale des Europäischen Fußball-Verbandes UEFA das Achtelfinale der Königsklasse ausgelost (im Liveticker bei Eurosport.de) – und nicht nur das: Auch das Viertelfinale, Halbfinale und die Ansetzung des Finals wird bereits bestimmt.

    Heißt: Nach Freitag wird es keine weitere Auslosung für die Champions League mehr geben.

    Achtelfinal-Duell FC Bayern gegen Bayer Leverkusen möglich

    Neu ist auch: Im Achtelfinale können bereits Vereine aus derselben Liga aufeinandertreffen. Auch Duelle zwischen Mannschaften, die schon in der Vorrunde gegeneinanderspielten, sind möglich. Maßgeblich für die Zuteilung in den Lostöpfen ist nämlich die Tabelle der Ligaphase.

    Dort hatten sich die ersten Acht direkt für das Achtelfinale qualifiziert, während die Teams auf den Rängen neun bis 24 durch die Playoffs mussten.

    Die ersten Acht der Ligaphase haben nun im Achtelfinale auch den kleinen Vorteil, das Rückspiel zuhause spielen zu dürfen.

    Achtelfinale – Die gesetzten Klubs:

    # VEREIN
    1 FC Liverpool (ENG)
    2 FC Barcelona (ESP)
    3 FC Arsenal (ENG)
    4 Inter Mailand (ITA)
    5 Atlético Madrid (ESP)
    6 Bayer Leverkusen (GER)
    7 OSC Lille (FRA)
    8 Aston Villa (ENG)

    Qualifiziert über die Playoffs:

    # VEREIN
    (10) Bor. Dortmund (GER)
    (11) Real Madrid (ESP)
    (12) FC Bayern (GER)
    (14) PSV Eindhoven (NED)
    (15) Paris St.-Germain (FRA)
    (16) Benfica SL (POR)
    (19) Fey. Rotterdam (NED)
    (24) FC Brügge (BEL)

    Champions League – Wie funktioniert die Auslosung des Achtelfinals?

    Die Achtelfinal-Auslosung ist in vier Abschnitte gegliedert, die sich an der vorgegebenen Tabelle orientieren.

    In jedem Abschnitt werden die gesetzten Teams gegen einen ihrer beiden möglichen ungesetzten Gegner ausgelost. Die gesetzten Teams treten im Rückspiel als Gastgeber auf.

    Achtelfinale: Wer kann auf wen treffen?

    Für jeden Achtelfinalisten gibt es nur noch zwei mögliche Gegner, die bereits durch die Ligatabelle vordefiniert wurden.

    AF1: Paris Saint-Germain – FC Liverpool oder FC Barcelona

    AF2: FC Brügge – OSC Lille oder Aston Villa

    AF3: Real Madrid – Atlético Madrid oder Bayer 04 Leverkusen

    AF4: PSV Eindhoven – FC Arsenal oder Inter Mailand

    AF5: Feyenoord Rotterdam – FC Arsenal oder Inter Mailand

    AF6: FC Bayern München – Atlético Madrid oder Bayer 04 Leverkusen

    AF7: Borussia Dortmund – OSC Lille oder Aston Villa

    AF8: Benfica Lissabon – FC Liverpool oder FC Barcelona

    Achtelfinal-Teilnehmer nach Ligen

    ANZAHL LAND
    3 Deutschland
    3 England
    3 Spanien
    2 Frankreich
    2 Niederlande
    1 Belgien
    1 Italien
    1 Portugal

    Wie geht es dann weiter?

    Auch im Viertelfinale und Halbfinale stehen die Paarungen bereits grundsätzlich fest und basieren auf der Turniertabelle.

    Eine Auslosung erfolgt lediglich, um festzulegen, welches Team das Hinspiel zu Hause austrägt.

    Zudem wird eine Auslosung durchgeführt, um zu bestimmen, welcher Halbfinalsieger als “Heimteam” für das Finale festgelegt wird (da dieses mit München an einem neutralen Ort stattfindet).

    VF1: Sieger AF1 – Sieger AF2

    VF2: Sieger AF3 – Sieger AF4

    VF3: Sieger AF5 – Sieger AF6

    VF4: Sieger AF7 – Sieger AF8

    (Heimrecht im Hinspiel wird am Freitag ausgelost)

    HF1: Sieger VF1 – Sieger VF2

    HF 2: Sieger VF3 – Sieger VF4

    (Heimrecht im Hinspiel wird am Freitag ausgelost)

    (genaue Ansetzung wird am Freitag ausgelost)

    Wann finden Achtelfinale, Viertelfinale, Halbfinale und Finale statt?

    Das Achtelfinale der Champions League findet am 4./5. März und 11./12. März statt.

    Das Viertelfinale wird am 8./9. und 15./16. April ausgetragen.

    Das Halbfinale steigt am 29./30. April und 6./7. Mai, das Finale wird am 31. Mai 2025 in der Allianz Arena in München (wie zuletzt 2012) gespielt.

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    Bayern zittert sich ins Achtelfinale: “Es ist nicht so einfach”

    Video credit: Perform



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  • Erneute Knie-OP: Tomiyasu fehlt FC Arsenal bis Jahresende –

    Erneute Knie-OP: Tomiyasu fehlt FC Arsenal bis Jahresende –


    Rückschlag bei Rechtsverteidiger 

    Erneute Knie-OP: Tomiyasu fehlt FC Arsenal bis Jahresende – 5 Langzeitverletzte

    ©IMAGO

    Nächste bittere Nachricht für den FC Arsenal: Takehiro Tomiyasu wird den Gunners weiter für lange Zeit nicht zur Verfügung stehen. Der 26 Jahre alte Rechtsverteidiger, der quasi die komplette Saison bereits verletzungsbedingt ausfiel, musste erneut an seinem rechten Knie operiert werden. Im August letzten Jahres war ein erster chirurgischer Eingriff erfolgt.

    Im Anschluss hatte sich der japanische Nationalspieler zurückgekämpft und kam Anfang Oktober für sechs Minuten gegen den FC Southampton zu einem Comeback, ehe erneut Probleme auftraten und weitere Einsätze unmöglich machten. Wie die Nordlondoner meldeten, wird die Reha Tomiyasus voraussichtlich erst gegen Ende des Jahres abgeschlossen sein.

    Der Abwehrmann war 2021 für 18,6 Millionen Euro vom FC Bologna zu Arsenal gekommen, seitdem bestritt er 84 Partien und steigerte seinen Marktwert von 20 Mio. auf zwischenzeitlich 35 Mio. Euro. Derzeit wird er auf 32 Mio. Euro taxiert. Neben Tomiyasu haben die Gunners aktuell weitere Langzeitverletzte, vor allem in der Offensive, zu beklagen mit Kai Havertz (Oberschenkelverletzung), Gabriel Jesus (Kreuzbandriss), Bukayo Saka (Oberschenkelverletzung) und Gabriel Martinelli (Oberschenkelverletzung). Zusammengerechnet fehlen dem Premier-League-Zweiten damit Spieler im Wert von 357 Mio. Euro.



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  • Irre Ablöse ist im Gespräch! Drei Schwergewichte sind wohl scharf auf Jamie Gittens vom BVB

    Irre Ablöse ist im Gespräch! Drei Schwergewichte sind wohl scharf auf Jamie Gittens vom BVB


    Beim BVB ist Jamie Gittens einer der wenigen Lichtblicke in dieser Saison. PL-Klubs sollen deshalb mit einer astronomischen Ablöse locken.

    Trotz der sportlichen Misere von Borussia Dortmund ist Youngster Jamie Gittens auf dem Transfermarkt heiß begehrt. Offenbar liefern sich Klubs aus der englischen Premier League sogar ein irres Wettbieten um den Offensivspieler des BVB.

    Artikel wird unten fortgesetzt



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  • 100 Millionen Euro Ablöse im Gespräch! Klubs aus der Premier

    100 Millionen Euro Ablöse im Gespräch! Klubs aus der Premier


    Beim BVB ist Jamie Gittens einer der wenigen Lichtblicke in dieser Saison. PL-Klubs sollen deshalb mit einer astronomischen Ablöse locken.

    Trotz der sportlichen Misere von Borussia Dortmund ist Youngster Jamie Gittens auf dem Transfermarkt heiß begehrt. Offenbar liefern sich Klubs aus der englischen Premier League sogar ein irres Wettbieten um den Offensivspieler des BVB.



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  • Verletzung von Kai Havertz: Arsenal hat ein

    Verletzung von Kai Havertz: Arsenal hat ein


    Die Premier League versucht den Spielplan im Winter so zu gestalten, dass jedem Klub etwa zehn Tage ohne Pflichtspiel zur Verfügung stehen. Das Entgegenkommen soll den Spitzenfußballern eine Verschnaufpause verschaffen, und obwohl die Idee durch die zusätzlichen Spieltage in der Champions League kaum mehr umsetzbar ist, entschied sich der FC Arsenal dennoch spontan zu einem ei­nwöchigen Trainingslager. Möglich machte dies der direkte Einzug ins Königsklassen-Achtelfinale sowie ein frühes Aus im FA Cup. Wie in der Vorsaison begab sich die Mannschaft von Trainer Mikel Arteta in die Sonne Dubais. Der Plan war, dass sich die Spieler unter warmen Bedingungen erholen können und Kraft tanken für den Rest der Saison.

    Stattdessen hat sich nun die angespannte Verletzungssituation in der Offensive drastisch verschärft. Denn der deutsche Nationalspieler Kai Havertz zog sich bei einer Einheit in Dubai eine schwere Oberschenkelverletzung zu, die operiert werden muss; das Rehabilitationsprogramm von Havertz werde „voraussichtlich bis in die Vorbereitung auf die nächste Saison hinein andauern“. Womit, klar, diese Saison für ihn vorbei ist. Zur Entstehung der Verletzung schilderte Arteta, Havertz habe im Anschluss an eine Standardsituation einen Schuss blocken wollen, dabei das Bein gedehnt und dann etwas im Oberschenkel gespürt. Die Diagnose sei „unerwartet“ und ein „schwerer Schlag“, räumte der Trainer ein. Zusätzlich zu Havertz fehlen Arsenal derzeit die Leistungsträger Bukayo Saka und Gabriel Martinelli (beide Oberschenkel) sowie der ständig mit Verletzungen kämpfende Torjäger Gabriel Jesus (Kreuzband).

    So stehen im Angriff nur Leandro Trossard, Raheem Sterling und Ethan Nwaneri fit zur Verfügung – wobei keiner von ihnen Mittelstürmer ist. Zuletzt hatte der flexible Havertz diese Position bekleidet. Sein Langzeitausfall durchkreuzt das Titelstreben des Klubs. Im Ligaspiel bei Aufsteiger Leicester City am Samstagmittag setzte Arteta auf Trossard im Zentrum. Lange mangelte es an Durchschlagskraft, erst in der Schlussphase kam man durch einen Doppelpack des eingewechselten Mittelfeldspielers Mikel Merino zum 2:0-Pflichtsieg. Im Rahmen des Matches erzählte Arteta, dass sich aufgrund der Notlage im Angriff sogar der eigene Verteidiger William Saliba als Aushilfsstürmer angeboten habe. Saliba hatte in der Jugend mal vorn gespielt und einige Tore erzielt. Die Initiative wies Arteta charmant ab.

    In der Regel kostet ein geprüfter Weltklasse-Angreifer mindestens 75 Millionen Euro

    Seinen Frust über die Personallage hatte der Spanier schon kürzlich mit scharfen Worten kundgetan. Man habe die „klare Absicht“ gehabt, den eigenen Kader im Winter zu verstärken, dies jedoch diesmal „nicht geschafft“. Deshalb sei man „enttäuscht“, richtete Arteta unverblümt aus. Die Besetzung des Mittelstürmers gilt als neuralgische Stelle im Kader. Sowohl dem im November zurückgetretenen Sportchef Edu als auch seinem Interimsnachfolger Jason Ayto, der zuvor an dessen Seite gearbeitet hatte, ist es nicht gelungen, einen verlässlichen Torjäger zu verpflichten – trotz Gesamttransferausgaben von einer dreiviertel Milliarde Euro in viereinhalb Jahren. Bisher schien man zu sehr auf Jesus zu setzen, der 2022 für 50 Millionen Euro von Manchester City ausgelöst worden war.

    Zudem offerierte die Lösung mit Havertz im Angriff mehr Spielstärke sowie wegen dessen Laufstärke ein für den Gegner unangenehmes Pressing. Womöglich könnten aber auch die stattlichen Ablösesummen in der Vergangenheit zuletzt zum Problem geworden sein. In der Regel kostet ein geprüfter Weltklasse-Angreifer mindestens 75 Millionen Euro. Kryptisch erklärte Arteta, es gebe finanziell einige Dinge, bei denen man „in der Spur bleiben“ müsse. Die Vakanz im Management nach dem Edu-Abschied könnte nun vielleicht eine Chance für DFB-Weltmeister Per Mertesacker sein, der die Jugendakademie des Klubs seit Jahren profiliert leitet. Der 40-Jährige hatte einst im SZ-Interview gesagt, an Tätigkeiten wie speziell der des Sportdirektors interessiert zu sein.

    SZ PlusManCity in der Champions League

    :Ende der Generation Guardiola

    Nach der Pleite gegen Real droht Manchester City in der Champions League das früheste Aus seit 13 Jahren. Die Spieler machen einen erschreckend erschöpften Eindruck, selbst Trainer Pep Guardiola kommt in der Krise an seine Grenzen.

    Arsenals Zögern auf dem Transfermarkt in Hinblick auf einen Mittelstürmer passt zur Gemengelage. Zwar zählt der Klub inzwischen wieder zur europäischen Elite, aber der sehnlich erwartete große Titelgewinn steht weiter aus. Seit 21 Jahren wartet Arsenal auf die Premier-League-Meisterschaft, die Champions League hat man derweil noch nie gewonnen. In gewisser Hinsicht passt die gegenwärtige Stagnation des Vereins auf Spitzenniveau zur persönlichen Situation des Spielers Havertz. Seit seinem Wechsel zu den Gunners 2023 kommt er auf beachtliche 41 Torbeteiligungen in 85 Pflichtspielen. Damit hat er seine Bilanz im Vergleich zu seiner vorherigen Station beim Stadtrivalen Chelsea, mit dem er die Champions League 2022 gewonnen hatte, deutlich verbessert. Mit 15 Pflichtspieltoren ist er in dieser Saison sogar erfolgreicher als in all den anderen Jahren in England.

    Für den letzten Schritt von Havertz zu einem internationalen Ausnahmespieler hat es jedoch trotz der Veranlagung bisher nicht gereicht. Die Divergenz zeigt sich daran, dass von ihm in dieser Spielzeit neben der Verletzung ein verballerter Elfmeter bei der FA-Cup-Niederlage gegen Manchester United hängen bleiben wird. Daraufhin wurden er und seine schwangere Frau im Internet beleidigt und bedroht. Die Erwartung an ihn in London ist bisweilen immens – weil Arsenal so auf ihn angewiesen ist. Auch bei der Nationalelf dürfte Havertz‘ Fehlen eine Lücke reißen. Aufgrund der gleichzeitigen Abwesenheit von Niclas Füllkrug von West Ham United steht Bundestrainer Julian Nagelsmann für das Nations-League-Viertelfinale gegen Italien in Tim Kleindienst (Borussia Mönchengladbach) nur ein erprobter Mittelstürmer zur Verfügung.

    Immerhin verschafft Kai Havertz der Zeitpunkt der Verletzung die unfreiwillige Möglichkeit, nach der Reha ausgeruht ins WM-Jahr zu starten.



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  • Rangelei nach Derby in Premier League

    Rangelei nach Derby in Premier League


    Hitzige Szenen in Everton

    Nach Derby: Rangelei zwischen Liverpool-Star und Gegenspieler


    Aktualisiert am 13.02.2025Lesedauer: 2 Min.

    Hochgekocht: Liverpools Jones (2. v. r.) geht auf Evertons Doucouré los.Vergrößern des Bildes

    Hochgekocht: Liverpools Jones (2. v. r.) geht auf Evertons Doucouré los. (Quelle: Phil Noble/reuters)

    Die Partie beim FC Everton erlebt ein dramatisches Ende – zum Leidwesen des FC Liverpool. Nach Schlusspfiff gibt es unschöne Szenen.

    Drama kurz vor Schluss: Nach der Blamage im FA-Cup hat der FC Liverpool auch in der Premier League einen Nackenschlag hinnehmen müssen. Beim FC Everton kamen die “Reds” in einem umkämpften Merseyside-Derby nach einem Last-Minute-Gegentor nicht über ein 2:2 (1:1) hinaus. Trotzdem führt das Team von Trainer Arne Slot die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung vor dem FC Arsenal an. Am Montag hatte Liverpool noch sensationell gegen den Zweitligisten Plymouth Argyle im Pokal verloren.

    Im letzten Derby im Goodison Park – Everton zieht bald in ein neues Stadion um – ließ zunächst Beto die Heimfans jubeln (11.). Nur fünf Minuten später köpfte Liverpools Alexis Mac Allister jedoch zum Ausgleich ein. In der zweiten Hälfte drehte dann Starstürmer Mohamed Salah (73.) das Spiel. James Tarkowski hatte mit einem Volleyschuss (90.+8) allerdings das letzte Wort – auch nach minutenlanger VAR-Überprüfung.

    Nach dem Abpfiff kochten die Emotionen nochmal in Form einer Rudelbildung hoch. Auf TV-Bildern war zu sehen, wie Liverpools Curtis Jones auf Evertons Abdoulaye Doucouré zulief, beide lieferten sich eine handfeste Rangelei vor dem Gästeblock, mussten von Teamkollegen getrennt werden.

    Zuvor hatte Doucouré wohl in Richtung der Liverpool-Fans gestikuliert und als “Ruhe geben”-Signal den Zeigefinger auf den Mund gelegt. Beide Spieler sahen nachträglich noch Gelb-Rot. Sogar glatt Rot sah Liverpool-Trainer Slot, der nach Spielende Schiedsrichter Michael Oliver zur Rede stellen wollte – und dabei offenbar zu emotional wurde.

    Ursprünglich hätte das brisante Spiel schon am 15. Spieltag Anfang Dezember stattfinden sollen. Wegen heftiger Schneefälle wurde es allerdings verschoben.



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  • Havertz-Verletzung: Holt Arsenal vereinslosen Profi? Arteta

    Havertz-Verletzung: Holt Arsenal vereinslosen Profi? Arteta


    15-jähriger Dowman als Alternative 

    Havertz-Verletzung: Holt Arsenal vereinslosen Profi? Arteta will „jede Situation ausloten“

    ©IMAGO

    Nach dem monatelangen Ausfall von Nationalspieler Kai Havertz (25, zur Meldung) gehen Arsenal-Coach Mikel Arteta die Offensivoptionen aus. Im Winter-Transferfenster hatten die Gunners es versäumt, personell nachzulegen. Die Havertz-Verletzung und den dadurch entstandenen Engpass nannte Arteta am Freitag angesichts der hohen Belastung seiner Spieler einen „Unfall, der nur darauf wartet, zu passieren.“ Der spanische Übungsleiter schloss nicht aus, auf dem Markt für Vereinslose zu schauen, ob eine kurzfristige Verpflichtung Sinn macht.

    „Ich werde jede mögliche Situation ausloten und dann eine Entscheidung treffen“, sagte Arteta. Arsenal fehlen neben Havertz im Sturm auch Gabriel Martinelli (23), Bukayo Saka (23) und Gabriel Jesus (27) längerfristig. Bleiben Raheem Sterling  (30) und Leandro Trossard  (30), die nominell auf den Außen zuhause sind, und Ethan Nwaneri (17). Der frühere Leverkusener hatte im Trainingslager in Dubai eine schwere Oberschenkelverletzung erlitten und muss operiert werden.

    Die Zeitung „The Times“ stellte mit Ex-Chelsea-Veteran Diego Costa (36), dem früheren Real-Profi Mariano Díaz (31), dem 32-fachen uruguayischen Nationalspieler Maxi Gómez (28) und Wissam Ben Yedder (34) vier mögliche vereinslose Lösungen in den Raum. Letzterer ist mit 4 Millionen Euro Marktwert der derzeit wertvollste Profi ohne Vertrag, ob angesichts seiner Verurteilung zu zweieinhalb Jahren Gefängnis auf Bewährung wegen unter anderem Sexualdelikten eine Verpflichtung realistisch ist, ist mindestens fraglich. Zuletzt sprach der frühere französische Nationalspieler mit dem Venezia FC über einen Transfer, die Italiener entschieden sich aber dagegen. Auch ohne Verein sind aktuell etwa die Ex-Arsenal-Profis Lucas Pérez (36) und Carlos Vela (35) oder der Championship-erfahrene Britt Assombalonga (32).

    15-jähriger Dowman als Havertz-Ersatz in Arsenals Profikader?

    Als interne Alternative wurde Arteta am Freitag auf Top-Talent Max Dowman (15) angesprochen, der dem U18-Kader der Nord-Londoner angehört, in Dubai aber als eines von acht Talenten bei den Profis dabei war. „Ja, wir haben Max, wir haben auch viele andere Kids. Es ist eine große Chance für uns, sie in unserem Umfeld (bei den Profis; Anm. d. Red.) zu sehen“, sagte Arteta und verwies auf die geltenden Altersbeschränkungen der Premier League. Diese seien „im Moment klar und es ist sehr schwierig, das zu ändern.“

    Um im englischen Oberhaus spielberechtigt zu sein, müssen Spieler zu Saisonbeginn mindestens in der U16-Mannschaft registriert sein, Dowman gehörte damals laut der „Times“ aber der U15 an. Die Zeitung nennt die Möglichkeit einer Sondergenehmigung, um den Teenager in den Kader berufen zu können.

    © tm/imago - Hier über die Premier League mitdiskutieren (Link zu den England-Foren)



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