Geht’s für den „kleine Mozart“ bald ins große London?
Tomáš Rosický gilt als einer der besten tschechischen Fußballern aller Zeiten. Aktuell ist der Ex-Bundesliga-Star (spielte 2001 bis 2005 bei Borussia Dortmund) Sportdirektor bei Sparta Prag.
Nach seiner Zeit beim BVB trug er allerdings auch zehn Jahre lang das Trikot des FC Arsenal – und dort kursiert sein Name jetzt erneut. Es wären Hammer-Neuigkeiten für die „Gunners“!
Arsenal, Tabellenzweiter der Premier League, sucht händeringend einen neuen Sportdirektor, nachdem Edu (46) im November vergangenen Jahres überraschend zurückgetreten war. In London haben sich die Bosse eine klare Deadline gesetzt: Im März soll die neue Personalie feststehen. Roberto Olabe von Real Sociedad gilt als Favorit. Doch auch Namen wie Dan Ashworth, der kürzlich Manchester United verließ, und Andrea Berta sind im Gespräch.
Interims-Chef ist derzeit Jason Ayto, der jedoch stark in der Kritik steht. Denn: Arsenal schaffte es im Wintertransfer-Fenster nicht, auch nur einen einzigen Spieler zu verpflichten.
Rosický 2024 in seiner Rolle als Sportdirektor von Sparta Prag
Foto: picture alliance / CTK
Über seine Verbindung zu den „Gunners“ sagt Rosický im „Livesport Daily“-Podcast: „Ich habe dort zehn Jahre verbracht. Wenn man zehn Jahre irgendwo ist, formt man eine sehr starke Bindung. Diese fühle ich zu Arsenal und zu Sparta Prag. Das sind die beiden Vereine, die ich liebe.“
Was Rosický zum Arsenal-Kontakt sagt
„Ich weiß, dass ich auf ihrem Radar bin oder in ihren Überlegungen in irgendeiner Form auftauche“, verrät der Tscheche. „Ich fühle mich geehrt, dass ich überhaupt von Arsenals Management in Betracht gezogen werde.“
Aber: „Ich kann sagen, dass ich kein offizielles Angebot vorliegen habe.“
Beim BVB legte Henrikh Mkhitaryan eine besonders fulminante Saison hin. An diese erinnerten sich die Dortmunder und erhielten eine rührende Antwort.
Dortmund/Mailand – Es war der Sommer 2013, als sich Borussia Dortmund dazu entschloss, 27,5 Millionen Euro für einen Spieler aus der ukrainischen Liga zu zahlen. Für Shakhtar Donetsk sammelte er in der seinerzeit gerade abgeschlossenen Saison in wettbewerbsübergreifend 42 Spielen starke 41 Scorer. Sein Name: Henrikh Mkhitaryan.
Ex-BVB-Star sendet Liebesbekundung an Borussia Dortmund
Anfangs hatten BVB-Fans noch Schwierigkeiten, seinen Namen richtig zu schreiben. Doch das änderte sich schon in seiner Debütsaison, weil er sich mit Leichtigkeit zum Leistungsträger entwickelte. In der Bundesliga konnte er während der Spielzeit 2013/14 19 Scorerpunkte zur Vizemeisterschaft beisteuern.
Nun erinnerte der Revierklub speziell an die sensationelle Saison 2015/16. „Eine der besten Saisons aller Zeiten“, schreibt Schwarz-Gelb auf X mit Blick auf die Leistungen des Armeniers. Der ehemalige BVB-Star sendete anschließend eine Liebesbekundung an die Borussia. Doch eins nach dem anderen.
BVB-Vereinsikone Hummels reagiert auf beeindruckende Mkhitaryan-Bilanz: „Ihr habt keine Ahnung…“
Die Westfalen trennten sich seinerzeit gerade von Kult-Trainer Jürgen Klopp, der heutzutage verspottet wird. Unter dem neuen Coach Thomas Tuchel blühte Dortmunds Zehner so richtig auf. In 52 Pflichtspielen erzielte Henrikh Mkhitaryan 23 Tore und bereitete 32 weitere Treffer direkt vor.
Auf den Social-Media-Post des BVB mit der unfassbaren Ausbeute des Armeniers reagierte sogar Mats Hummels, der drei Jahre lang mit dem 95-fachen Nationalspieler zusammenspielte. Die Vereinsikone der Borussia bekräftigte: „Ihr habt keine Ahnung, wie unfassbar gut Miki in diesem Jahr gespielt hat.“
Ex-BVB-Star Henrikh Mkhitaryan reagiert gerührt und sendet „viel Liebe“
Henrikh Mkhitaryan wurde ebenfalls auf den Beitrag und den Kommentar seines Ex-Teamkollegen aufmerksam. Der einstige Dortmunder antwortete gerührt: „Danke für die schönen Erinnerungen! Ich vermisse diese Zeiten“ und sendete „viel Liebe“ ins Ruhrgebiet.
Im Anschluss an seine bemerkenswerte Saison beim BVB wechselte der beidfüßige Offensivstratege für 42 Millionen Euro in die Premier League. Dort spielte Mkhitaryan erst für Manchester United und im Anschluss für den FC Arsenal, bevor er seine Reise in der italienischen Serie A fortsetzte.
Ex-BVB-Star Henrikh Mkhitaryan trifft im April auf Dortmund-Weggefährte Mats Hummels
Heute steht der mittlerweile 36-Jährige bei Inter Mailand unter Vertrag, konnte dort im vergangenen Jahr die Meisterschaft feiern und ist unangefochtener Stammspieler im zentralen Mittelfeld. Ende April trifft er mit den „Nerazzurri“ in der Liga übrigens auf die AS Rom und damit auf seinen ehemaligen Weggefährten Mats Hummels.
Bis heute ist Borussia Dortmund der Klub, für den Mkhitaryan am häufigsten aufgelaufen ist. Allerdings fehlen dem Ex-BVB-Star nur noch zwölf Partien im Inter-Trikot, um die Bestmarke von 140 Partien einzustellen.
Er absolvierte 508 Spiele für den BVB, im Ausland läuft es weniger gut. Kehrt eine Dortmund-Legende jetzt zurück in die Bundesliga?
Dortmund – Spielt BVB-Legende Mats Hummels bald wieder in der Bundesliga? Wie die Zeitung La Repubblica berichtet, zieht es den 36-jährigen Abwehrspieler zurück in die Nähe seiner Familie und seines Sohnes. Er könnte nach einem Jahr in Italien wieder nach Deutschland zurückkehren.
Aktuell steht der langjährige Abwehrchef von Borussia Dortmund noch bis Saisonende bei der AS Rom unter Vertrag. Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft will Mats Hummels im Sommer treffen (mehr zu ehemaligen BVB-Stars bei RUHR24).
Ein langfristiger Aufenthalt in Rom ist unwahrscheinlich. „Seine Zukunft scheint irgendwo anders zu liegen, wahrscheinlich in Deutschland, um seine Karriere bei einem Bundesliga-Verein abzuschließen“, schreibt La Repubblica.
Mats Hummels erlebt auf seiner ersten Auslandsstation bei der AS Rom derzeit keine einfache Zeit. Der 36-Jährige ist unter Trainer Claudio Ranieri inzwischen nicht mehr erste Wahl und muss seit Wochen von der Bank aus zuschauen. Eine frustrierende Situation für den Ex-BVB-Spieler.
Weil der Vertrag von Mats Hummels jedoch bereits im Sommer wieder ausläuft, könnte der Weltmeister von 2014 schon jetzt über seine Zukunft nachdenken. Plant der Innenverteidiger nun einen schnellen Abflug aus Rom?
Mats Hummels vor Bundesliga-Rückkehr
Am 18. Mai letzten Jahres hat Mats Hummels sein letztes Bundesligaspiel absolviert. Nicht wenige vermuteten nach seinem BVB-Abgang wenige Monate später, dass das sein letzter Auftritt im deutschen Oberhaus gewesen sein könnte. Doch damit könnten sie falsch liegen. Wie die italienische Tageszeitung „La Repubblica“ berichtet, deutet sich derzeit nicht an, dass Hummels seinen auslaufenden Vertrag bei den Römern verlängert.
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Stattdessen soll der 36-Jährige andere Pläne verfolgen. Demnach wolle Hummels in Zukunft wieder näher bei seiner Familie in Deutschland leben. Damit einhergehen könnte gleichzeitig auch eine Rückkehr in die Bundesliga, sollte der ehemalige Dortmunder nicht wider Erwarten sein Karriereende im Sommer verkünden.
Rennen um Hummels eröffnet
Ob es derzeit schon erste Interessenten an Mats Hummels gibt, das geht aus dem Bericht nicht hervor. Fest stehen dürfte jedoch, dass ein Spieler mit der Erfahrung und dem Spielverständnis, wie Hummels es auch im fortgeschrittenen Fußballeralter noch hat, in der Bundesliga Begehrlichkeiten wecken würde.
Angesichts der eklatanten Defensiv-Schwächen in dieser Saison trauern noch immer viel Fans von Borussia Dortmund dem ehemaligen Abwehrboss nach. Ob es in der Bundesliga nochmal ein Wiedersehen gibt?
Er kam, spielte und siegte. Jadon Sanchon zockte sich bei Borussia Dortmund in Windeseile in alle Fan-Herzen. Sein Abgang: ein schwerer Schlag. Nicht nur für den BVB, rückblickend auch für ihn selbst. Bei Manchester United wurde er zum Flop und Sündenbock. Nach einer kurzen Rückkehr nach Dortmund erlebt er nun beim FC Chelsea das nächste Drama.
Sein Start in London war phantastisch, doch dann fiel er wieder in ein Loch. Nun schlittert Chelsea immer tiefer in die Krise – und wieder knallt es um Ex-BVB-Star Jadon Sancho.
Jadon Sancho wieder der Sündenbock
An der Stamford Bridge läuft derzeit wenig zusammen. Chelsea steckt nach einem guten Saisonstart in einer tiefen Krise – und Sancho ist zum Krisen-Gesicht geworden. Zur neuen Saison aus Manchester ausgeliehen, zauberte er wie in besten Zeiten, bevor plötzlich der Stecker gezogen war. Nun steht er immer heftiger in der Kritik.
Erst kürzlich nahm sich Klublegende John Obi Mikel den Flügelstürmer mit drastischen Worten vor (hier die Aussagen lesen). Nun legt der Nigerianer noch einmal nach und poltert gegen den 24-Jährigen, was das Zeug hält. „Er hat uns mit ein paar guten Spielen betrogen“, schimpft Mikel in seinem Podcast. „Wir dachten, verdammt, jetzt kriegen wir diesen Sancho von Borussia Dortmund. Aber er ist wieder weg.“
Mehr aktuelle Nachrichten:
„Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist komplett verschwunden. Er kommt nicht mehr an Gegenspielern vorbei, kreiert keine Torchancen mehr. Er hilft dem Team nicht, wie er sollte. Jadon muss verdammt nochmal aufwachen.“
Knallharte Worte gegen den Ex-Dortmunder. Der kommt in den letzten elf Partien auf eine müde Torbeteiligung, kam zuletzt mehrfach nur noch von der Bank.
Er absolvierte 508 Spiele für den BVB, im Ausland läuft es weniger gut. Kehrt eine Dortmund-Legende jetzt zurück in die Bundesliga?
Dortmund – Spielt BVB-Legende Mats Hummels bald wieder in der Bundesliga? Wie die Zeitung La Repubblica berichtet, zieht es den 36-jährigen Abwehrspieler zurück in die Nähe seiner Familie und seines Sohnes. Er könnte nach einem Jahr in Italien wieder nach Deutschland zurückkehren.
Aktuell steht der langjährige Abwehrchef von Borussia Dortmund noch bis Saisonende bei der AS Rom unter Vertrag. Eine endgültige Entscheidung über seine Zukunft will Mats Hummels im Sommer treffen (mehr zu ehemaligen BVB-Stars bei RUHR24).
Ein langfristiger Aufenthalt in Rom ist unwahrscheinlich. „Seine Zukunft scheint irgendwo anders zu liegen, wahrscheinlich in Deutschland, um seine Karriere bei einem Bundesliga-Verein abzuschließen“, schreibt La Repubblica.
In Dortmund blühte er wieder auf, der Start beim FC Chelsea wirkte vielversprechend. Nun erleidet die Karriere von Jadon Sancho den nächsten Dämpfer.
Dortmund/London – Der Saisonbeginn für Jadon Sancho und den FC Chelsea schien äußerst vielversprechend. In seinen ersten drei Premier-League-Spielen für die Blues bereitete Sancho jeweils ein Tor vor und erntete dafür viel Lob.
Teamkollege Tosin Adarabioyo lobte Sancho im September als „Spitzenspieler“. Bei Chelsea sei man deshalb „sehr glücklich, ihn zu haben“.
Im Dezember zeigte sich Chelseas Trainer Enzo Maresca „beeindruckt“ von Sancho. Der Flügelspieler, der im August auf Leihbasis von Manchester United zu den Londonern kam, habe sich seit seiner Ankunft „perfekt“ präsentiert, lobte Maresca.
Ex-Chelsea-Stars gehen mit Sancho hart ins Gericht
Doch die anfängliche Begeisterung um Sancho ist mittlerweile verflogen!
Chelsea-Legende John Obi Mikel kritisierte Sancho in seinem Podcast The Obi One unlängst mit scharfen Worten. „Er hat uns mit ein paar guten Spielen betrogen. Wir dachten, verdammt, jetzt kriegen wir diesen Sancho von Borussia Dortmund, aber er ist wieder verschwunden“, urteilte Mikel.
„Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist von der Bildfläche verschwunden. Er kommt nicht mehr an Gegenspielern vorbei, kreiert keine Torchancen mehr. Er hilft dem Team nicht so, wie er es eigentlich sollte“, beklagte sich Mikel und forderte: „Jadon muss sich steigern. Er muss verdammt nochmal aufwachen.“
Schon im Oktober schrieb der ehemalige Chelsea-Stürmer Tony Cascarino in seiner Kolumne für die Times, dass Sancho es seinen Gegenspielern „viel zu leicht“ mache.
Sancho und Chelsea stecken in der Formkrise
Sanchos Formtief fällt mit Chelseas Formkrise zusammen. Am 17. Spieltag standen die Londoner noch auf dem zweiten Tabellenplatz der Premier League. Nach 26 Spielen sind die Blues jedoch auf den siebten Platz abgerutscht.
Im Dezember stand Sancho in der Premier League noch viermal in Folge in der Startelf und erzielte seine bisher einzigen beiden Tore im Chelsea-Trikot. Zuletzt musste er sich jedoch oft mit der Rolle als Joker begnügen.
Auch andere Spieler haben mit Formschwächen zu kämpfen. Cole Palmer erzielte bis Mitte Januar 14 Tore in der Premier League, blieb aber in den letzten fünf Spielen torlos. Nicolas Jackson erzielte sein neuntes und bisher letztes Tor Mitte Dezember, fiel aber zuletzt mit einer Oberschenkelverletzung aus.
Von den letzten zehn Ligaspielen konnte Chelsea nur zwei gewinnen, während die Blues fünf Niederlagen und drei Unentschieden hinnehmen mussten. Ist Sancho nur dann erfolgreich, wenn auch sein Team gut spielt?
Beim BVB blühte Sancho wieder auf
In der Vorsaison erreichte Borussia Dortmund das Finale der Champions League, wobei Sancho einer der herausragenden Spieler war. Der BVB holte den Engländer für ein halbes Jahr per Leihe zurück, eine Festverpflichtung im Sommer scheiterte aus Kostengründen.
Bei Manchester United konnte Sancho vor seiner temporären Dortmund-Rückkehr die hohen Erwartungen nicht erfüllen und geriet in Konflikt mit dem damaligen Trainer Erik ten Hag. Manchester United, das seit Jahren in Unordnung ist, bot offenbar nicht das richtige Umfeld für Sancho, der in Dortmund einst zum Star wurde und 2021 für 85 Millionen Euro zu den Red Devils wechselte.
Ob es bei Chelsea wieder bergauf geht, bleibt abzuwarten. Sollte sich die Form des Teams verbessern, könnte auch Sancho eine Trendwende erleben. Unter bestimmten Bedingungen greift im Sommer eine Kaufpflicht, wonach der Ex-Dortmunder für kolportierte 30 Millionen Euro von den Londonern fest verpflichtet würde.
Er kam, spielte und siegte. Jadon Sanchon zockte sich bei Borussia Dortmund in Windeseile in alle Fan-Herzen. Sein Abgang: ein schwerer Schlag. Nicht nur für den BVB, rückblickend auch für ihn selbst. Bei Manchester United wurde er zum Flop und Sündenbock. Nach einer kurzen Rückkehr nach Dortmund erlebt er nun beim FC Chelsea das nächste Drama.
Sein Start in London war phantastisch, doch dann fiel er wieder in ein Loch. Nun schlittert Chelsea immer tiefer in die Krise – und wieder knallt es um Ex-BVB-Star Jadon Sancho.
Jadon Sancho wieder der Sündenbock
An der Stamford Bridge läuft derzeit wenig zusammen. Chelsea steckt nach einem guten Saisonstart in einer tiefen Krise – und Sancho ist zum Krisen-Gesicht geworden. Zur neuen Saison aus Manchester ausgeliehen, zauberte er wie in besten Zeiten, bevor plötzlich der Stecker gezogen war. Nun steht er immer heftiger in der Kritik.
Erst kürzlich nahm sich Klublegende John Obi Mikel den Flügelstürmer mit drastischen Worten vor (hier die Aussagen lesen). Nun legt der Nigerianer noch einmal nach und poltert gegen den 24-Jährigen, was das Zeug hält. „Er hat uns mit ein paar guten Spielen betrogen“, schimpft Mikel in seinem Podcast. „Wir dachten, verdammt, jetzt kriegen wir diesen Sancho von Borussia Dortmund. Aber er ist wieder weg.“
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„Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist komplett verschwunden. Er kommt nicht mehr an Gegenspielern vorbei, kreiert keine Torchancen mehr. Er hilft dem Team nicht, wie er sollte. Jadon muss verdammt nochmal aufwachen.“
Knallharte Worte gegen den Ex-Dortmunder. Der kommt in den letzten elf Partien auf eine müde Torbeteiligung, kam zuletzt mehrfach nur noch von der Bank.
Jadon Sancho hatte einen beeindruckenden Start beim FC Chelsea und erntete viel Anerkennung. Doch zuletzt gab es scharfe Kritik. Was ist passiert?
London – Der Saisonstart wirkte für Jadon Sancho und den FC Chelsea äußerst vielversprechend. In seinen ersten drei Premier-League-Einsätzen für die Blues legte Sancho jeweils einen Treffer auf – und zog so das Lob auf sich.
Teamkollege Tosin Adarabioyo schwärmte von einem „Spitzenspieler“, der Sancho doch sei. „Das sieht man, wenn er am Ball ist und wenn er arbeitet.“ Bei Chelsea sei man „sehr glücklich, ihn zu haben“, so Adarabioyo über Sancho im September.
Chelseas Trainer Enzo Maresca zeigte sich noch im Dezember „beeindruckt“ von Sancho. Der Flügelflitzer stieß im August auf Leihbasis von Manchester United zu den Londonern und sei seither „perfekt“ aufgetreten, lobte Maresca.
Chelsea-Legende kritisiert Sancho hart
Doch inzwischen ist die Euphorie um Sancho verflogen!
Chelsea-Legende John Obi Mikel griff Sancho nun in seinem Podcast The Obi One verbal an. „Er hat uns mit ein paar guten Spielen betrogen. Wir dachten, verdammt, jetzt kriegen wir diesen Sancho von Borussia Dortmund, aber er ist wieder verschwunden“, so Mikels vernichtendes Urteil.
„Ich weiß nicht, was mit Jadon passiert ist. Er ist von der Bildfläche verschwunden. Er kommt nicht mehr an Gegenspielern vorbei, kreiert keine Torchancen mehr. Er hilft dem Team nicht so, wie er es eigentlich sollte“, echauffierte sich Mikel und forderte: „Jadon muss sich steigern. Er muss verdammt nochmal aufwachen.“
Bereits im Oktober schrieb Ex-Chelsea-Stürmer Tony Cascarino in seiner Kolumne für die Times, dass Sancho es seinen Gegenspielern „viel zu leicht“ mache.
Nicht nur Sancho steckt in der Krise
Sanchos Absturz fällt mit Chelseas Formkrise zusammen. Noch am 17. Spieltag belegten die Londoner Tabellenplatz zwei in der Premier League. Inzwischen liegen die Blues nach 26 Partien nur noch auf Tabellenplatz sieben.
Im Dezember stand Sancho in der Premier League noch viermal hintereinander in der Startelf, dabei erzielte er seine bislang einzigen beiden Tore im Chelsea-Dress. Zuletzt musste er sich immer wieder mit der Rolle als Joker zufriedengeben.
Auch andere Spieler hinken ihrer Form hinter. Cole Palmer erzielte bis Mitte Januar 14 Tore in der Premier League, seit fünf Partien ist er torlos. Nicolas Jackson markierte sein neuntes und bislang letztes Tor Mitte Dezember, zuletzt fiel er mit einer Oberschenkelverletzung aus.
Beim BVB blühte Sancho wieder auf
Von den letzten zehn Ligaspielen gewann Chelsea nur zwei, derweil gab es fünf Niederlagen und drei Remis. Läuft es für Sancho nur dann gut, wenn auch sein Team zu performen weiß?
Borussia Dortmund schaffte es in der Vorsaison ins Finale der Champions League, dabei war Sancho einer der stärksten Spieler. Der BVB holte den Engländer für ein halbes Jahr per Leihe zurück, zu einer festen Übernahme im Sommer kam es aus Kostengründen aber nicht.
Schon in Manchester lief es nicht für Sancho
Zuvor fiel Sancho bei Manchester United in Ungnade, sportlich wusste er die hohen Erwartungen nicht zu erfüllen, mit dem damaligen Coach Erik ten Hag kam es zum Streit. Manchester United, seit Jahren im Chaos, bot offensichtlich nicht das richtige Umfeld für Sancho, der in Dortmund einst zum Star reifte und 2021 für 85 Millionen Euro zu den Red Devils wechselte.
Ob es nun bei Chelsea wieder bergauf geht? Sollte die Formkurve des Teams allmählich wieder nach oben zeigen, so besteht auch die Hoffnung einer Trendwende bei Sancho. Unter gewissen Bedingungen greift im Sommer eine Kaufpflicht, wonach der Ex-Dortmunder für kolportierte 30 Millionen Euro von den Londonern fest verpflichtet würde.
Der Kohle-Wahnsinn in England nimmt scheinbar kein Ende …
Jetzt fordert Newcastle angeblich eine irre Ablöse für einen ehemaligen BVB-Star. Es geht um Alexander Isak (25), den der FC Arsenal gern verpflichten würde. Weil Newcastle den Stürmer aber halten möchte, bekommt er ein XXL-Preisschild: Der Schwede soll laut einem Bericht der „Sun“ 200 Millionen Euro kosten!
Das würde Isak (Vertrag bis 2028) zum zweitteuersten Spieler aller Zeiten machen! Nach Neymars 222-Millionen-Euro-Transfer zu Paris Saint-Germain 2017 und vor Kylian Mbappés 180-Millionen-Euro-Wechsel zu PSG 2018.