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  • Ex-BVB-Profi Bernd Storck findet neuen Job

    Ex-BVB-Profi Bernd Storck findet neuen Job


    Erst Spieler, dann Trainer in Dortmund: Das können nicht so viele von sich behaupten. Bernd Storck schon. Später arbeitete er u. a. in Kasachstan, Ungarn und Griechenland. Jetzt hat der mittlerweile 62 Jahre alte Ex-BVBler einen neuen Arbeitgeber gefunden. Er übernimmt einen Abstiegskandidaten in der belgischen Liga.

    Wenn eine Mannschaft von 26 Partien lediglich fünf gewinnt, gleicht die Mission Klassenerhalt einem sportlichen Himmelfahrtskommando. Storck dürfte sich der Schwere der Aufgabe bewusst sein. Der KV Kortrijk liegt in der Jupiler Pro League mit 19 Zählern auf Rang 15. Nur Aufsteiger Beerschot steht mit fünf Punkten weniger noch schlechter da. Das rettende Ufer liegt für die „Kerels“ bereits elf Zähler entfernt. Der frühere BVB-Spieler und -Coach tritt die Nachfolge von Yves Vanderhaeghe (55) an, der nur einen Tag zuvor seinen Job verlor.

    Storck besitzt bereits Erfahrung mit belgischen Klubs. Er trainierte schon Excelsior Mouscron, Cercle Brügge, KAS Eupen – und von November 2022 bis Sommer 2023 zum ersten Mal Kortrijk. Damals bewahrte er den Klub vor dem Abstieg. Bis zum vergangenen Sommer stand der Fußballlehrer in Rumänien bei Sepsi OSK an der Seitenlinie. In Deutschland war er nicht nur in Dortmund als Co-Trainer tätig, sondern in gleicher Funktion auch für den VfB Stuttgart, Hertha BSC und den VfL Wolfsburg – jeweils an der Seite von Jürgen Röber (71).

    Mit Ungarn bei der EM

    Von 1983 bis zu seinem Karriereende als Aktiver 1989 trug Storck das schwarzgelbe Trikot. Er bestritt 168 Partien für den BVB (zehn Tore), gewann 1989 mit dem Klub den DFB-Pokal. Beim 4:1-Sieg im Finale gegen Werder Bremen kam er in der 77. Minute für den Doppeltorschützen Norbert Dickel (heute 63) auf den Platz. In der nicht einmal vier Monate währenden Amtszeit von Röber als BVB-Coach in der Saison 2006/07 kehrte er als dessen Assistent nach Dortmund zurück.

    Bei der EM 2016 hatte Storck als Nationaltrainer Ungarn bis in das Achtelfinale geführt. Dort kam jedoch gegen Belgien das Aus (0:4).



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  • Kreisliga: Nach 421 Bundesligaspielen – dieser Ex-BVB-Profi

    Kreisliga: Nach 421 Bundesligaspielen – dieser Ex-BVB-Profi


    Die Wechsel von ehemaligen Bundesligaprofis in die Niederungen des Amateurfußballs sind eigentlich nichts besonderes mehr. Doch wenn es passiert, dann ist die Überraschung doch groß.

    Gonzalo Castro wird ab sofort seine Schuhe in der Kreisliga B in Leverkusen für den Verein TuS Roland Bürrig – immerhin Tabellenführer in seiner Spielklasse – schnüren. Das gab der Klub am Montagabend (17. Februar 2025) via Instagram bekannt.

    “Es ist offiziell – Gonzalo Castro ist ein Bürriger! Was gestern noch nach einem Traum klang, ist heute Realität: Gonzalo Castro schließt sich TuS Roland Bürrig an. Ein Spieler, der Bundesliga-Geschichte geschrieben hat, der auf den größten Bühnen des deutschen Fußballs stand und nun sein nächstes Kapitel bei uns aufschlägt. Von der Champions League bis zur Kreisliga – Fußball bleibt Fußball, und wir sind stolz, einen solchen Spieler bei uns willkommen zu heißen!”, heißt es von den Roland-Bürrig-Verantwortlichen via Instagram-Kanals des Klubs.

    Mit dem 37-jährigen Ex-Nationalspieler und Bundesligaprofi hat der B-Ligist einiges vor. Der Kontakt zu Castro kam über Teammanager Gökhan Güney zustande, wie Trainer Thomas Herrmann gegenüber “Fupa” erklärte: “Die beiden Frauen sind befreundet und so kam der Kontakt zustande. Wir haben ihn dann zur Weihnachtsfeier eingeladen und ihn gefragt, ob er nicht Lust hat, wieder anzugreifen. Nach ein bis zwei Wochen Bedenkzeit hat er zugesagt.”

    Nun soll der Angriff auf die Kreisliga A und vielleicht noch weiter nach oben folgen. Herrmann: “Die Vorrunde war wirklich top – man muss erst mal 15 Spiele ungeschlagen bleiben, doch die nächsten 15 Spiele werden hart. Der Aufstieg ist das klare Ziel. Wenn wir es schaffen – und den Plan und den Ehrgeiz haben wir auf alle Fälle – wollen wir uns in der Kreisliga A stabilisieren. Und dann soll auch nicht Schluss sein.”

    Castro, der fünfmal für Deutschland spielte und 2017 mit Borussia Dortmund den DFB-Pokal gewann, bringt auf jeden Fall eine stolze Vita mit nach Bürrig. 421 Bundesligaspiele, 41 Einsätze im DFB-Pokal, 30 Partien in der Champions League und 24 Begegnungen in der Europa League und demnächst folgen dann die ersten Spiele in der Kreisliga. Und: Nach 48 Toren und 94 Vorlagen im Profibereich wird der ehemalige Mittelfeldspieler wohl auch in der Kreisliga einige Treffer und Assists folgen lassen.



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