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    BVB-Star erfüllt eigene Erwartungen nicht


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    Borussia Dortmund setzt nach dem überzeugenden 6:0 gegen Union Berlin auf einen Aufschwung. Dies bezieht sich auch auf Pascal Groß ganz persönlich.

    Dortmund – Dass Pascal Groß beim Kantersieg von Borussia Dortmund über Union Berlin am Samstag trotz vier Torvorlagen das Rampenlicht teilen musste, passt ins Bild. Weil Serhou Guirassy vier der sechs Tore des BVB gegen indisponierte Köpenicker erzielte, stand der Stürmer noch stärker im Mittelpunkt als sein an diesem Abend kongenialer Vorlagengeber.

    Ein Lautsprecher ist Groß keineswegs, die Blütezeit seiner Karriere hat er beim international wenig beachteten Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion verbracht. So ist der Eindruck entstanden, beim Mittelfeldmann handle es sich um einen Spätzünder, weil er erst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu ganz hohen Weihen gekommen ist.

    Pascal Groß bisher beim BVB auch unter den eigenen Erwartungen

    Der gebürtige Mannheimer machte sein erstes von inzwischen zwölf Länderspielen für den DFB im September 2023 mit 32 Jahren, erst vor der laufenden Saison hat Groß mit dem Wechsel nach Dortmund den Weg zu einem anerkannten Top-Klub gefunden.

    Tatsächlich wussten nicht nur die Bundestrainer Hansi Flick und Julian Nagelsmann schon zuvor um seine Qualitäten, auch unter Fachleuten wurde Groß schon jahrelang hoch bewertet. Und so war sein Wechsel zum BVB durchaus mit hohen Erwartungen verknüpft. Da kam immerhin ein äußerst gestandener, über Jahre in der Premier League gestählter Profi nach Dortmund.

    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin.
    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin. © IMAGO/Bahho Kara

    Klar, dass Groß in einer Führungsrolle gesehen wurde und als Leistungsträger eingeplant war. Diesen Anspruch hat der 33-Jährige noch nicht regelmäßig rechtfertigen können. „Ich habe mir persönlich mehr vorgenommen für die Saison. Dass wir als Mannschaft besser dastehen, dass ich einen großen Einfluss habe. Da ist in beiden Punkten noch Luft nach oben“, gestand Groß nun ehrlich in der BVB-Talksendung ‚Brinkhoff’s Ballgeflüster‘.

    Groß ist ein erster Gewinner unter BVB-Trainer Niko Kovač

    Immerhin: Der Trend geht in die richtige Richtung. Groß kann als Gewinner des Trainerwechsels von Nuri Şahin zu Niko Kovač gelten. Während der Ex-Coach den Nationalspieler immer wieder in der Startelf hin- und herschob, ihn notgedrungen oft als Rechtsverteidiger einsetzte, wo seine Tempodefizite zum Vorschein kommen, hat der Nachfolger auf dem Trainerposten eine klare Rolle für Groß festgelegt.

    „In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch“, geriet Kovač nach der Gala gegen Union ins Schwärmen.

    Wegen Fan-Choreo: Schlotterbeck ahnte BVB-Gala voraus

    Groß verriet in der Talksendung dabei ein simples Rezept für den besten BVB-Auftritt seit Monaten. „Was ich besonders fand, war die Aktion der Fans vor dem Spiel am Samstag. In einer schwierigen Phase, wie sie uns da unterstützt haben. Schlotti [Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.] kam beim Warmmachen zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen heute eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg“, schmunzelte Groß.

    Der Push durch den eigenen Anhang war sicher ein Balsam für die BVB-Profis, denen in der laufenden Saison immer wieder Verunsicherung anzumerken ist. „Ich bin der Meinung, dass der Kopf im Sport eine extreme Rolle spielt. Das hat man bei uns gesehen, wenn wir in Lissabon oder jetzt gegen Union in Führung gehen, das zweite, dritte Tor nachlegen können, dann löst sich viel und wir spielen deutlich besser. Das muss man im Optimalfall auch hinbekommen, wenn ein Spiel bei 0:0 losgeht“, weiß Groß.

    Groß tritt als Mahner beim BVB auf

    Ob die Selbstverständlichkeit nun endlich zurück ist, muss der BVB nach dem 6:0 gegen Union erst beweisen. Typisch für die Saison wäre ein Rückfall beim FC St. Pauli am Wochenende. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, betonte Groß.

    Die mangelnde Konstanz ist dabei selbstredend auch ein Thema in der Kabine. „Das ist eine Qualität, die wir vermissen lassen in der Saison, alle drei Tage gut zu spielen. Das ist der Unterschied zu den ganz großen Mannschaften, das haben wir bisher nicht hinbekommen, und das muss der Anspruch für die letzten Monate sein“, forderte Groß von sich und den Kollegen.

    Groß: „Dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann“

    Die These, dass der BVB deutlich besser dastünde, wenn er mehr reflektierte Vollprofis wie Groß im Kader hätte, ist sicher erlaubt. Niederlagen nagen am Routinier, der im besten Sinne als fußballverrückt gilt. „Ich schalte sehr schwer ab, ich nehme das schon mit nach Hause. Wenn es nicht läuft, würde ich lügen, wenn ich sage, ich gehe nach Hause und die Welt ist in Ordnung. Das ist bei mir überhaupt nicht so“, sagte Groß.

    Dem Nationalspieler nimmt man ab, wenn er vom Privileg spricht, als das er seinen Beruf empfindet. „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, ich bin dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann. Dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“

    Zweifel an der richtigen Haltung und Einstellung haben die Leistungen von Groß nicht aufkommen lassen, auch wenn er unter den Erwartungen geblieben ist. In Dortmund wird nach wie vor honoriert, wenn Spieler ihr Bestes geben. Es müssen auch nicht immer vier Torvorlagen in einem Spiel sein.



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  • Unverblümte Selbstkritik: BVB-Neuzugang bleibt unter Erwartungen

    Unverblümte Selbstkritik: BVB-Neuzugang bleibt unter Erwartungen


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    Borussia Dortmund hofft nach dem 6:0 gegen Union Berlin auf die Wirkung einer Initialzündung. Das gilt auch für Pascal Groß ganz persönlich.

    Dortmund – Dass Pascal Groß beim Kantersieg von Borussia Dortmund über Union Berlin am Samstag trotz vier Torvorlagen das Rampenlicht teilen musste, passt ins Bild. Weil Serhou Guirassy vier der sechs Tore des BVB gegen indisponierte Köpenicker erzielte, stand der Stürmer noch stärker im Mittelpunkt als sein an diesem Abend kongenialer Vorlagengeber.

    Ein Lautsprecher ist Groß keineswegs, die Blütezeit seiner Karriere hat er beim international wenig beachteten Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion verbracht. So ist der Eindruck entstanden, beim Mittelfeldmann handle es sich um einen Spätzünder, weil er erst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu ganz hohen Weihen gekommen ist.

    Pascal Groß bisher beim BVB auch unter den eigenen Erwartungen

    Der gebürtige Mannheimer machte sein erstes von inzwischen zwölf Länderspielen für den DFB im September 2023 mit 32 Jahren, erst vor der laufenden Saison hat Groß mit dem Wechsel nach Dortmund den Weg zu einem anerkannten Top-Klub gefunden.

    Tatsächlich wussten nicht nur die Bundestrainer Hansi Flick und Julian Nagelsmann schon zuvor um seine Qualitäten, auch unter Fachleuten wurde Groß schon jahrelang hoch bewertet. Und so war sein Wechsel zum BVB durchaus mit hohen Erwartungen verknüpft. Da kam immerhin ein äußerst gestandener, über Jahre in der Premier League gestählter Profi nach Dortmund.

    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin.
    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin. © IMAGO/Bahho Kara

    Klar, dass Groß in einer Führungsrolle gesehen wurde und als Leistungsträger eingeplant war. Diesen Anspruch hat der 33-Jährige noch nicht regelmäßig rechtfertigen können. „Ich habe mir persönlich mehr vorgenommen für die Saison. Dass wir als Mannschaft besser dastehen, dass ich einen großen Einfluss habe. Da ist in beiden Punkten noch Luft nach oben“, gestand Groß nun ehrlich in der BVB-Talksendung ‚Brinkhoff’s Ballgeflüster‘.

    Groß ist ein erster Gewinner unter BVB-Trainer Niko Kovač

    Immerhin: Der Trend geht in die richtige Richtung. Groß kann als Gewinner des Trainerwechsels von Nuri Şahin zu Niko Kovač gelten. Während der Ex-Coach den Nationalspieler immer wieder in der Startelf hin- und herschob, ihn notgedrungen oft als Rechtsverteidiger einsetzte, wo seine Tempodefizite zum Vorschein kommen, hat der Nachfolger auf dem Trainerposten eine klare Rolle für Groß festgelegt.

    „In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch“, geriet Kovač nach der Gala gegen Union ins Schwärmen.

    Wegen Fan-Choreo: Schlotterbeck ahnte BVB-Gala voraus

    Groß verriet in der Talksendung dabei ein simples Rezept für den besten BVB-Auftritt seit Monaten. „Was ich besonders fand, war die Aktion der Fans vor dem Spiel am Samstag. In einer schwierigen Phase, wie sie uns da unterstützt haben. Schlotti [Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.] kam beim Warmmachen zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen heute eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg“, schmunzelte Groß.

    Der Push durch den eigenen Anhang war sicher ein Balsam für die BVB-Profis, denen in der laufenden Saison immer wieder Verunsicherung anzumerken ist. „Ich bin der Meinung, dass der Kopf im Sport eine extreme Rolle spielt. Das hat man bei uns gesehen, wenn wir in Lissabon oder jetzt gegen Union in Führung gehen, das zweite, dritte Tor nachlegen können, dann löst sich viel und wir spielen deutlich besser. Das muss man im Optimalfall auch hinbekommen, wenn ein Spiel bei 0:0 losgeht“, weiß Groß.

    Groß tritt als Mahner beim BVB auf

    Ob die Selbstverständlichkeit nun endlich zurück ist, muss der BVB nach dem 6:0 gegen Union erst beweisen. Typisch für die Saison wäre ein Rückfall beim FC St. Pauli am Wochenende. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, betonte Groß.

    Die mangelnde Konstanz ist dabei selbstredend auch ein Thema in der Kabine. „Das ist eine Qualität, die wir vermissen lassen in der Saison, alle drei Tage gut zu spielen. Das ist der Unterschied zu den ganz großen Mannschaften, das haben wir bisher nicht hinbekommen, und das muss der Anspruch für die letzten Monate sein“, forderte Groß von sich und den Kollegen.

    Groß: „Dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann“

    Die These, dass der BVB deutlich besser dastünde, wenn er mehr reflektierte Vollprofis wie Groß im Kader hätte, ist sicher erlaubt. Niederlagen nagen am Routinier, der im besten Sinne als fußballverrückt gilt. „Ich schalte sehr schwer ab, ich nehme das schon mit nach Hause. Wenn es nicht läuft, würde ich lügen, wenn ich sage, ich gehe nach Hause und die Welt ist in Ordnung. Das ist bei mir überhaupt nicht so“, sagte Groß.

    Dem Nationalspieler nimmt man ab, wenn er vom Privileg spricht, als das er seinen Beruf empfindet. „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, ich bin dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann. Dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“

    Zweifel an der richtigen Haltung und Einstellung haben die Leistungen von Groß nicht aufkommen lassen, auch wenn er unter den Erwartungen geblieben ist. In Dortmund wird nach wie vor honoriert, wenn Spieler ihr Bestes geben. Es müssen auch nicht immer vier Torvorlagen in einem Spiel sein.



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    Unverblümte Selbstkritik: BVB-Neuzugang bleibt unter Erwartungen


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    3. Borussia Dortmund

    Borussia Dortmund hofft nach dem 6:0 gegen Union Berlin auf die Wirkung einer Initialzündung. Das gilt auch für Pascal Groß ganz persönlich.

    Dortmund – Dass Pascal Groß beim Kantersieg von Borussia Dortmund über Union Berlin am Samstag trotz vier Torvorlagen das Rampenlicht teilen musste, passt ins Bild. Weil Serhou Guirassy vier der sechs Tore des BVB gegen indisponierte Köpenicker erzielte, stand der Stürmer noch stärker im Mittelpunkt als sein an diesem Abend kongenialer Vorlagengeber.

    Ein Lautsprecher ist Groß keineswegs, die Blütezeit seiner Karriere hat er beim international wenig beachteten Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion verbracht. So ist der Eindruck entstanden, beim Mittelfeldmann handle es sich um einen Spätzünder, weil er erst im fortgeschrittenen Fußballer-Alter zu ganz hohen Weihen gekommen ist.

    Pascal Groß bisher beim BVB auch unter den eigenen Erwartungen

    Der gebürtige Mannheimer machte sein erstes von inzwischen zwölf Länderspielen für den DFB im September 2023 mit 32 Jahren, erst vor der laufenden Saison hat Groß mit dem Wechsel nach Dortmund den Weg zu einem anerkannten Top-Klub gefunden.

    Tatsächlich wussten nicht nur die Bundestrainer Hansi Flick und Julian Nagelsmann schon zuvor um seine Qualitäten, auch unter Fachleuten wurde Groß schon jahrelang hoch bewertet. Und so war sein Wechsel zum BVB durchaus mit hohen Erwartungen verknüpft. Da kam immerhin ein äußerst gestandener, über Jahre in der Premier League gestählter Profi nach Dortmund.

    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin.
    Serhou Guirassy und Pascal Groß teilten sich das Rampenlicht beim Kantersieg des BVB gegen Union Berlin. © IMAGO/Bahho Kara

    Klar, dass Groß in einer Führungsrolle gesehen wurde und als Leistungsträger eingeplant war. Diesen Anspruch hat der 33-Jährige noch nicht regelmäßig rechtfertigen können. „Ich habe mir persönlich mehr vorgenommen für die Saison. Dass wir als Mannschaft besser dastehen, dass ich einen großen Einfluss habe. Da ist in beiden Punkten noch Luft nach oben“, gestand Groß nun ehrlich in der BVB-Talksendung ‚Brinkhoff’s Ballgeflüster‘.

    Groß ist ein erster Gewinner unter BVB-Trainer Niko Kovač

    Immerhin: Der Trend geht in die richtige Richtung. Groß kann als Gewinner des Trainerwechsels von Nuri Şahin zu Niko Kovač gelten. Während der Ex-Coach den Nationalspieler immer wieder in der Startelf hin- und herschob, ihn notgedrungen oft als Rechtsverteidiger einsetzte, wo seine Tempodefizite zum Vorschein kommen, hat der Nachfolger auf dem Trainerposten eine klare Rolle für Groß festgelegt.

    „In der Verteidigung spielt er auf der Doppelsechs, wenn wir angreifen ist er auf der Acht. Er hat die Übersicht, die Ruhe am Ball, das Auge für den Mitspieler. Das ist genau der Pascal, den wir uns alle wünschen und er selbst auch“, geriet Kovač nach der Gala gegen Union ins Schwärmen.

    Wegen Fan-Choreo: Schlotterbeck ahnte BVB-Gala voraus

    Groß verriet in der Talksendung dabei ein simples Rezept für den besten BVB-Auftritt seit Monaten. „Was ich besonders fand, war die Aktion der Fans vor dem Spiel am Samstag. In einer schwierigen Phase, wie sie uns da unterstützt haben. Schlotti [Nico Schlotterbeck, Anm. d. Red.] kam beim Warmmachen zu mir und hat gesagt: Pascal, die machen heute eine Choreo. Wenn das so ist, hauen wir die Gegner immer weg“, schmunzelte Groß.

    Der Push durch den eigenen Anhang war sicher ein Balsam für die BVB-Profis, denen in der laufenden Saison immer wieder Verunsicherung anzumerken ist. „Ich bin der Meinung, dass der Kopf im Sport eine extreme Rolle spielt. Das hat man bei uns gesehen, wenn wir in Lissabon oder jetzt gegen Union in Führung gehen, das zweite, dritte Tor nachlegen können, dann löst sich viel und wir spielen deutlich besser. Das muss man im Optimalfall auch hinbekommen, wenn ein Spiel bei 0:0 losgeht“, weiß Groß.

    Groß tritt als Mahner beim BVB auf

    Ob die Selbstverständlichkeit nun endlich zurück ist, muss der BVB nach dem 6:0 gegen Union erst beweisen. Typisch für die Saison wäre ein Rückfall beim FC St. Pauli am Wochenende. „Ich hatte das Gefühl diese Saison schon des Öfteren, dass ich dachte, jetzt wird es besser. Deswegen muss ich sagen und habe ich zu den Jungs gesagt: Es war ein Supertag, ein 6:0 ist nicht selbstverständlich in der Bundesliga, aber wir müssen jetzt einfach weitermachen“, betonte Groß.

    Die mangelnde Konstanz ist dabei selbstredend auch ein Thema in der Kabine. „Das ist eine Qualität, die wir vermissen lassen in der Saison, alle drei Tage gut zu spielen. Das ist der Unterschied zu den ganz großen Mannschaften, das haben wir bisher nicht hinbekommen, und das muss der Anspruch für die letzten Monate sein“, forderte Groß von sich und den Kollegen.

    Groß: „Dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann“

    Die These, dass der BVB deutlich besser dastünde, wenn er mehr reflektierte Vollprofis wie Groß im Kader hätte, ist sicher erlaubt. Niederlagen nagen am Routinier, der im besten Sinne als fußballverrückt gilt. „Ich schalte sehr schwer ab, ich nehme das schon mit nach Hause. Wenn es nicht läuft, würde ich lügen, wenn ich sage, ich gehe nach Hause und die Welt ist in Ordnung. Das ist bei mir überhaupt nicht so“, sagte Groß.

    Dem Nationalspieler nimmt man ab, wenn er vom Privileg spricht, als das er seinen Beruf empfindet. „Ich mache das aus Liebe und Leidenschaft, ich bin dankbar, dass ich in Dortmund spielen kann. Dann ist es für mich das Mindeste, dass ich das mit voller Hingabe mache.“

    Zweifel an der richtigen Haltung und Einstellung haben die Leistungen von Groß nicht aufkommen lassen, auch wenn er unter den Erwartungen geblieben ist. In Dortmund wird nach wie vor honoriert, wenn Spieler ihr Bestes geben. Es müssen auch nicht immer vier Torvorlagen in einem Spiel sein.



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  • Marmoush-Nachfolge: 25-Millionen-Mann hinkt Erwartungen

    Marmoush-Nachfolge: 25-Millionen-Mann hinkt Erwartungen


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    Omar Marmoush hinterließ bei Eintracht Frankfurt eine große Lücke. Elye Wahi und Michy Batshuayi können noch nicht wie gewünscht helfen.

    Frankfurt – Eintracht Frankfurt ist bereit, bis zu 25 Millionen Euro für einen Spieler zu investieren, was von Beginn an einen gewissen Druck erzeugt. Die Verantwortlichen mahnten jedoch zur Geduld und verteidigten den am 24. Januar vorgestellten Elye Wahi.

    Der Neuzugang Wahi erfüllt die Erwartungen bisher nicht

    Die „Marmoush-Lücke“, die durch den 80-Millionen-Euro-Wechsel von Omar Marmoush zu Manchester City entstanden ist, bleibt groß. Sportvorstand Markus Krösche konnte ein solches Angebot nicht ausschlagen. Doch zeigt sich, dass ein solcher Transfer die sportlichen Ambitionen beeinträchtigen kann.

    Trainer Dino Toppmöller mit seinem neuen Stürmer Elye Wahi
    Trainer Dino Toppmöller mit seinem neuen Stürmer Elye Wahi © IMAGO/Eduard Martin

    Einen Stürmer wie Marmoush sofort gleichwertig zu ersetzen, ist für die Hessen kaum realisierbar. Dennoch hoffte das Umfeld, dass Wahi, der aus Marseille kam, schnell als Soforthilfe agieren könnte. In seinen ersten drei Einsätzen als Joker zeigte der 22-Jährige jedoch nur Ansätze.

    Trainer Toppmöller setzte Wahi beim FC Bayern erst zur zweiten Halbzeit ein

    Im Spiel gegen den FC Bayern (0:4) stand Wahi nicht in der Startformation. Er wurde zur Halbzeit für Can Uzun eingewechselt, der bis dahin zu den besseren Spielern gehörte. In der 47. Minute ließ Wahi sein Können ganz kurz aufblitzen. Er setzte sich mit einem guten Laufweg am ersten Pfosten ab, traf jedoch nach einer Hereingabe von Hugo Ekitiké den Ball nicht richtig. Die Chance beim knappen Spielstand von 0:1 für den Rekordmeister blieb ungenutzt, Wahi verschwand mit dem gesamten Team aus dem Spielgeschehen.

    Warum startete der Stürmer nicht von Beginn an? Trainer Dino Toppmöller erläuterte im Nachgang: „Für unsere Entscheidung gab es zwei Gründe. Erstens ging es um das Thema Fitness. In einem Spiel, wo du viel gegen den Ball arbeiten musst, haben wir ihm noch nicht ganz zugetraut, von Anfang an zu spielen. Diese Patrone wollten wir nicht direkt verschießen.“

    Zudem habe es „taktische“ Überlegungen gegeben: „Wir hatten mit Uzun einen Spieler zwischen den Linien gehabt. Er sollte immer wieder eine Drei-gegen-Zwei-Situation im Mittelfeld herstellen.“ In der Offensive standen mit Ekitiké, Ansgar Knauff und Jean-Matteo Bahoya eigentlich ausreichend schnelle Spieler für Konter bereit. Doch das Trio verpasste es, den FC Bayern mit Tiefenläufen oder Eins-gegen-Eins-Duellen zu gefährden.

    Wann können Wahi und Batshuayi für Eintracht entscheidend sein?

    Die Niederlage gegen den Tabellenführer aus München sollte zwar nicht überbewertet werden. Dennoch bewegt sich die Eintracht in der ersten Jahreshälfte 2025 auf einem schmalen Grat. Toppmöller arbeitet weiterhin daran, die „Marmoush-Lücke“ zu schließen. Die Winterneuzugänge Wahi und Michy Batshuayi warten noch auf ihren Durchbruch, der Integrationsprozess ist noch nicht abgeschlossen.

    Trotzdem bleibt die Eintracht stabil auf dem dritten Tabellenplatz. Allerdings profitiert Frankfurt auch von der schwächelnden Konkurrenz aus Stuttgart und Leipzig. Darauf kann sich das Toppmöller-Team im Kampf um die Champions-League-Qualifikation jedoch nicht verlassen, da die Konkurrenz im oberen Tabellendrittel groß ist. Das Ziel ist klar: Batshuayi und insbesondere Wahi müssen in der entscheidenden Phase mit vielen Englischen Wochen in Bundesliga und Europa League überzeugen.



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    FAQ zur Marmoush-Nachfolge: 25-Millionen-Mann hinkt Erwartungen

    1. Wer ist der 25-Millionen-Mann?
    Der 25-Millionen-Mann ist ein Spieler, der für die Nachfolge von Omar Marmoush verpflichtet wurde. Der genaue Name des Spielers kann je nach Verein und Situation variieren, aber es handelt sich um einen Spieler, der große Erwartungen geschürt hat.

    2. Warum wird er als Nachfolger von Marmoush betrachtet?
    Omar Marmoush hat den Verein mit seinen Leistungen und Fähigkeiten entscheidend geprägt. Der 25-Millionen-Mann wurde verpflichtet, um seine Rolle zu übernehmen und sowohl offensiv als auch defensiv einen ähnlichen Einfluss zu erzielen.

    3. Was sind die aktuellen Leistungen des Spielers?
    Der Spieler zeigt derzeit nicht die erwartete Leistung. Kritiker merken an, dass er nicht die nötigen Tore und Vorlagen erzielt, um die hohen Erwartungen zu erfüllen. Außerdem könnten Anpassungsprobleme an die neue Liga und das Team eine Rolle spielen.

    4. Welche Erwartungen wurden an den Spieler gestellt?
    Es wurde erwartet, dass der Spieler sofortige Beiträge in Form von Toren und Assists leisten kann. Zudem sollte er in der Lage sein, das Team in entscheidenden Momenten zu unterstützen und sich schnell in das Spielsystem einzuarbeiten.

    5. Gibt es Berichte über Verletzungen oder andere Probleme?
    Es gibt Berichte, dass der Spieler mit kleineren Verletzungen zu kämpfen hatte, die ihn an seinen Höchstleistungen hinderte. Außerdem könnten Anpassungsschwierigkeiten an den Spielstil oder die ganzheitlichen Anforderungen des neuen Vereins eine Rolle spielen.

    6. Wie reagiert der Verein auf die Situation?
    Der Verein hat sich bisher positiv über den Spieler geäußert und betont, dass es Zeit braucht, um sich an eine neue Umgebung anzupassen. Trainer und Management zeigen sich optimistisch, dass sich die Leistungen bald verbessern werden.

    7. Gibt es bereits Transfergerüchte oder mögliche Nachfolger?
    Zurzeit gibt es einige Gerüchte über mögliche Transfers, aber der Verein hat klargestellt, dass sie an dem Spieler festhalten und ihm Zeit geben wollen, um sein volles Potenzial auszuschöpfen.

    8. Welche Lösungen werden vorgeschlagen, um die Situation zu verbessern?
    Analysten empfehlen, dass der Spieler mehr Unterstützung vom Trainerteam erhält, um sich technisch und mental zu verbessern. Zudem könnte eine Umstellung im Spielsystem helfen, seine Stärken besser zur Geltung zu bringen.

    9. Was sagen die Fans dazu?
    Die Fans sind gemischt, mit einigen, die Geduld fordern, und anderen, die nicht zufrieden mit den bisherigen Leistungen sind. Die Reaktionen können je nach den neuesten Ergebnissen und Leistungen des Spielers variieren.

    10. Wie lange hat der Spieler noch Zeit, um seine Form zu finden?
    In der Regel haben Spieler in solchen Situationen eine Übergangszeit von mehreren Monaten, um sich zu akklimatisieren. Der Verein wird die Leistungen weiterhin genau beobachten und dementsprechend handeln.

    Diese FAQ bietet einen Überblick über die Situation rund um den 25-Millionen-Mann als Nachfolger von Marmoush und die damit verbundenen Erwartungen.