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  • Kovac fängt forschen Beier ein: Das verpönte “M-Wort”

    Kovac fängt forschen Beier ein: Das verpönte “M-Wort”

    Kovac fängt forschen Beier ein: Das verpönte “M-Wort”

    In der aktuellen Diskussion um die Verwendung des sogenannten “M-Wortes” – ein Begriff, der sich auf das Thema Migrationspolitik bezieht – hat der Fußballtrainer Niko Kovac eine klare Position bezogen. Während eines Interviews äußerte Kovac, dass das “M-Wort” in der politischen Debatte oft negativ konnotiert werde, was seiner Meinung nach einer fairen Diskussion im Wege stehe.

    Hintergrund zur Thematik

    Die Begrifflichkeit selbst wird häufig in einem kontextualisierten Rahmen von Rassismus und Ausgrenzung verwendet, was die Debatte über Migration und Integration emotional aufgeladen macht. Kovac, der als Trainer sowohl für seine sportlichen Erfolge als auch für seine ehrliche Art geschätzt wird, hat in seiner Karriere erlebt, wie wichtig eine differenzierte Sichtweise in diesen Fragen ist.

    Sein eigener Migrationshintergrund, er ist in Deutschland geboren, aber seine Eltern stammen aus Kroatien, gibt Kovac eine besondere Perspektive auf das Thema. In vielen seiner Interviews thematisiert er den schwierigen Balanceakt zwischen Integration und Identität. „Wir dürfen Migration nicht nur als etwas Negatives darstellen“, sagte er. „Es gibt auch viele positive Beispiele von Integration, die wir hervorheben müssen.“

    Politische Reaktionen

    Kovac’ Aussagen haben in politischen Kreisen für Aufsehen gesorgt. Politiker verschiedener Parteien haben auf seine Äußerungen reagiert. Während einige seine Perspektive loben, kritisieren andere, dass das “M-Wort” in der politischen Debatte nicht ausgeklammert werden könne. Der Innenminister Thomas de Maizière erklärte: „Wir müssen uns demokratisch mit dem Thema Migration auseinandersetzen. Kovac‘ Sichtweise ist ein interessanter, aber sicher nicht der einzige Blickwinkel.“

    Öffentliche Wahrnehmung

    Die Reaktionen aus der breiten Öffentlichkeit sind gemischt. Auf sozialen Medien wird über Kovac‘ Meinung intensiv debattiert. Unterstützer betonen, dass es wichtig sei, die positiven Aspekte der Migration zu beleuchten, während Kritiker befürchten, dass dies zu einer Verharmlosung der Probleme führen könnte, die mit Migration einhergehen. Eine Umfrage unter mehreren Hundert Befragten ergab, dass etwa 60% der Menschen es für wichtig halten, eine differenzierte Sichtweise zu fördern.

    Sportliche Parallelen

    Interessanterweise ziehen viele Kommentatoren Parallelen zwischen dieser Debatte und der Sportwelt. Fußball, als ein Sport mit internationaler Reichweite, spiegelt oft gesellschaftliche Trends wider. Trainer und Spieler mit Migrationsgeschichte haben in den letzten Jahren dazu beigetragen, das Bild von Integration im Sport zu verändern. Kovac selbst hat in der Vergangenheit betont, dass Fußball die Kraft hat, Menschen zu verbinden, unabhängig von ihrer Herkunft.

    „Im Fußball zählt die Leistung, nicht die Herkunft“, äußerte Kovac. Diese Haltung hat nicht nur sein Team, den VfL Wolfsburg, sondern auch die Fans und die Gesellschaft in einer Zeit geprägt, in der Vorurteile und Diskriminierung sichtbar zunehmen. Der Trainer hat damit das Ziel, Räume für Gespräche zu schaffen und Stereotype abzubauen.

    Schlussfolgerungen aus Kovacs Sicht

    Obwohl Kovac die Debatte um das “M-Wort” angestoßen hat, ist klar, dass es eines vielschichtigen und fortwährendes Gespräche bedarf, um die Thematik von Migration und Integration umfassend zu erörtern. Er selbst plant, weitere Diskussionen in der Öffentlichkeit anzustoßen und wird sich in Zukunft auch stärker in die politische Diskussion einbringen. „Es ist an der Zeit, dass wir Verantwortung übernehmen, nicht nur im Fußball, sondern in der gesamten Gesellschaft“, betonte Kovac in seinem letzten Interview.

    Sein Engagement könnte als Anstoß für andere Persönlichkeiten im Sport und der Gesellschaft dienen, sich ebenfalls in diese Debatte einzubringen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die gesellschaftliche Relevanz von Sport in der Migrationsfrage bleibt unbestritten, und Kovac’ Stimme wird dabei sicherlich eine hörbare Rolle spielen.

  • Frankfurt sorgt bei Farioli für Erinnerungen an “Haus des

    Frankfurt sorgt bei Farioli für Erinnerungen an “Haus des



    Francesco Farioli gab einen Tag vor dem Heimspiel gegen Frankfurt einen Einblick in seine Spielvorbereitung. Die Variabilität der Eintracht sorgte für eine Bilderwand im Büro, in der der Ajax-Coach als “Professor” den Durchblick behalten muss.

    Francesco Farioli freut sich über die Rückkehr von Stammtorwart Remko Pasveer.


    Francesco Farioli freut sich über die Rückkehr von Stammtorwart Remko Pasveer.

    IMAGO/ANP


    Die so erfolgsverwöhnten Ajax-Fans dürfen sich seit fast über einem Monat nach mehr als 800-tägiger Durststrecke wieder über die Tabellenführung in der Eredivisie freuen.


    Doch viel Freude kommt beim Verfolgen der Partien ihrer Mannschaft aktuell meist trotzdem nicht auf. Ein Abziehbild der Spielzeit bietet der vergangene Sonntag: “Nur” 1:0 gewannen die Amsterdamer beim Schlusslicht in Almere. “Ich würde am liebsten Champagner-Fußball spielen, aber das ist nicht immer möglich. Manchmal müssen wir auch auf die Ergebnisse schauen und als Mannschaft gut dastehen. Und das ist bei uns meistens der Fall”, sagt Torjäger Mika Godts.

    Amsterdams Trumpf: Sattelfeste Defensive


    Dessen Trainer Francesco Farioli, der seit Sommer im Amt ist, setzt eben auf Ergebnisorientierung anstelle der offensiven Ajax-Prinzipien. Wenig überraschend kassierte der niederländische Rekordmeister nur in elf der 24 Ligaspiele ein Gegentor. Zehnmal hielt die etatmäßige Nummer eins Remko Pasveer die Null.




    Der Fokus vor dem Hinspiel in der Europa League gegen Frankfurt lag aber aus einem anderen Grund auf dem Routinier. Der 41-Jährige hatte die vergangenen zwei Ligaspiele aufgrund einer Rückenverletzung verpasst. Da dessen Vertreter Matheus nicht für den internationalen Wettbewerb gemeldet ist, drohte Ajax ein Torwart-Problem. Doch Farioli gab am Mittwoch Entwarnung. “Remko ist zurück”, so der 35-Jährige.

    Henderson ebenfalls eine Option für die Startelf


    Anschließend setzte er zu einer Lobeshymne an. “Er ist sehr wichtig. Offensiv, defensiv, diese wichtigen Paraden und die Präsenz im Sechzehnmeterraum”, erklärte der Trainer. Neben dem Schlussmann ist Kapitän Jordan Henderson, der in Almere eingewechselt worden war, wieder eine Option für die Startelf. Er könnte den rotgesperrten Ex-Bremer Davy Klaassen ersetzen. Diese Entscheidung werde der Italiener am heutigen Mittwoch treffen.


    Seine Spielvorbereitung war nicht nur aufgrund der Personalien spannend, sondern auch wegen Frankfurts Variabilität, die bei ihm für einige Gedanken sorgte. “Mein Büro mit all den Bildern sieht aus wie ein Zimmer aus Haus des Geldes (spanische Serie über einen Banküberfall, Anm. d. Red.). Wir müssen auf Plan A vorbereitet sein, aber auch auf Plan B und Plan C”, erläuterte Farioli. Die Fans dürften gespannt sein, ob er genauso wie der “Professor” in der Serie am Donnerstag (21 Uhr, LIVE! bei kicker) den Durchblick behält.



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  • Smiths Erinnerungen an den DFB-Pokal

    Smiths Erinnerungen an den DFB-Pokal


    Ob Eric Smith am Dienstagabend den TV eingeschaltet hat, um sich das DFB-Pokal-Viertelfinale zwischen Drittligist Arminia Bielefeld und Werder Bremen (3:1) anzugucken, bei dem der Drittligist sensationell weiterkam, ist nicht verbrieft. Vermutlich aber hatte der Schwede, der seit vergangenem September stolzer Vater ist, mit seinem Töchterchen zu tun. Der Abwehrboss von Bundesligist FC St. Pauli braucht ohnehin keinen Fernseher für besondere Pokalabende, vor drei Jahren war er bei einem Hauptakteur.

    Im Januar 2022 schlugen die damals noch zweitklassigen Hamburger den schier übermächtigen Gegner Borussia Dortmund mit 2:1. Smith ist neben Kapitän Jackson Irvine der einzige verbliebene BVB-Bezwinger [Vasilj und Ritzka saßen auf der Bank, d. Red.], wird bei der Neuauflage am Samstagabend (15.30 Uhr/Sky live) Revanche für die 1:2-Hinspielpleite nehmen wollen. Die Erlebnisse von damals würden heute zwar nicht mehr helfen, sind aber dennoch schöne Erinnerungen. Erst recht, weil es gegen heutige Weltstars wie Erling Haaland (Manchester City) und Jude Bellingham (Real Madrid) ging. „Wir hatten damals schwierige Platzverhältnisse“, erinnert sich Smith am Dienstag nach dem Wochentrainingsauftakt an der Kollaustraße, „das hat uns sehr geholfen.“

    Der Platz im Millerntor-Stadion dürfte am Samstag in einem gepflegten Zustand sein, St. Pauli sich nicht verstecken wollen. Hinten Beton anrühren und vorne auf einen Standard hoffen ist nicht der Stil der Mannschaft von Alexander Blessin. Vielmehr giert diese danach, sich für mutige Auftritte auch gegen die großen Namen der Liga zu belohnen.

    Er hoffe auf den viel besprochenen „Ketchupflaschen-Effekt“, so Smith, darauf, dass ein erzieltes Tor den Knoten platzen lassen könne. Schon am Samstag? Der BVB, qua Namen und Status großer Favorit, hatte in den Vorwochen so seine liebe Mühe in der Liga, fegte aber am Samstag Union Berlin mit 6:0 aus dem Stadion. „Wenn sie einen guten Tag haben, wird es schwierig, ihnen wehzutun“, prognostiziert Smith und lobte des Gegners individuelle Qualität.

    St. Pauli schlug einst BVB mit Haaland und Bellingham

    Haaland und Bellingham sind beim BVB zwar Geschichte, in Serhou Guirassy etwa aber haben die Schwarz-Gelben immer noch einen Stürmer mit internationalem Format in ihren Reihen. „Es ist ein Privileg in dieser Liga in Deutschland zu spielen, die so viele gute Spieler hat. Es macht Spaß und ist herausfordernd“, befindet Smith. Herausfordernd für das eigene Gemüt waren auch die vergangenen Wochen für den FC St. Pauli. Drei Niederlagen am Stück, zuletzt das bittere 0:2 in Mainz, wo die Hamburger über weite Strecken der Partie die gefälligere Mannschaft waren. „Wir kreieren genug Chancen“, sagt Smith und verweist auf den Pfostenschuss von Noah Weißhaupt auf der sechsten Minute: „Es fehlen nur Zentimeter.“ Schmerzhafte, teure Zentimeter.

    „Wenn sie einen guten Tag haben, wird es schwierig, ihnen wehzutun“

    Eric Smith

    über die individuelle Qualität bei Borussia Dortmund

    Smith spielte bei den Nullfünfern aufgrund der Verletzung von James Sands im zentralen Mittelfeld an der Seite von Irvine. Schon 2022 hatte er gegen den BVB den „Sechser“ gegeben. Erst ein halbes Jahr nach der Pokal-Sensation rückte der Schwede auf die Innenverteidigerposition, war dort nicht mehr wegzudenken, ehe die Personalbeschwerden zu groß wurden. Wie Blessin am Samstag aufstellt, steht noch nicht fest. Smith ist es egal: Der Schwede hat sich von der lauf intensiveren Arbeit im Mittelfeld am Samstag wieder erholt – trotz des geringen Schlafes wegen seines Töchterchens.



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