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  • “Nicht einfach”: Bayer Leverkusen nach Thiel-Rücktritt

    “Nicht einfach”: Bayer Leverkusen nach Thiel-Rücktritt

    „Nicht einfach": Bayer Leverkusen nach Thiel-Rücktritt

    Einleitung

    Vor kurzem sorgte Bayer Leverkusen für großes Aufsehen, als der bisherige Geschäftsführer Sport, Rainer Thiel, überraschend von seinem Posten zurücktrat. Dies war ein Ereignis, das nicht nur für die Fans der Werkself, sondern auch für die gesamte Bundesliga von Bedeutung ist. Thiel war nicht nur eine zentrale Figur im Verein, sondern auch maßgeblich an den Transferaktivitäten und der sportlichen Ausrichtung beteiligt. Doch was bedeutet dieser Rücktritt für Bayer Leverkusen und welche Herausforderungen warten auf die Verantwortlichen? In diesem Artikel beleuchten wir die Hintergründe des Rücktritts, die Auswirkungen auf den Verein und die bevorstehenden Herausforderungen.

    Der Rücktritt von Rainer Thiel: Die Hintergründe

    Rainer Thiel trat nach mehreren von ihm selbst als "schwierigen Monaten" beschriebenen Phasen von seinem Posten zurück. Die Gründe für seine Entscheidung bleiben zwar größtenteils im Unklaren, dennoch sind einige Aspekte klar. Thiel war seit 2019 im Amt und hat während seiner Zeit bei Bayer Leverkusen sowohl Erfolge als auch Herausforderungen zu meistern gehabt. Trotz der Erfolge, die die Mannschaft in den letzten Jahren verzeichnen konnte, gab es immer wieder Rückschläge, die die sportliche Entwicklung hemmten. Dies könnte der Grund gewesen sein, warum Thiel letztlich die Konsequenzen zog.

    Im Aufsichtsrat und unter den Fangemeinden wurde bereits spekuliert, dass interne Spannungen und die unzureichende Umsetzung der sportlichen Visionen eine Rolle gespielt haben könnten. Die Frage bleibt: Wie wird sich der Verein jetzt neu orientieren?

    Eine erste Analyse: Auswirkungen auf die sportliche Leitung

    Der Rücktritt von Thiel hat direkte Auswirkungen auf die sportliche Leitung von Bayer Leverkusen. Der Verein befindet sich in einer Übergangsphase, in der eine klare Ausrichtung benötigt wird, um die Mannschaft nicht nur für die aktuelle Saison, sondern auch für die nächsten Jahre zu stabilisieren. Thiels Nachfolge wird wohl eines der vordringlichen Themen auf der Agenda des Aufsichtsrates sein.

    Es gibt bereits Spekulationen über mögliche Nachfolger, und Namen wie der ehemalige Sportdirektor von Borussia Dortmund, Michael Zorc, sind im Gespräch. Allerdings gibt es bei einer solchen Entscheidung viele Faktoren zu beachten: Die Vereinsphilosophie, das Budget und die Entwicklung des Kaders. Ein neuer Geschäftsführer muss die DNA von Bayer Leverkusen verstehen und gleichzeitig frischen Wind hineinbringen.

    Die Kaderplanung: Herausforderungen und Chancen

    Ein zentrales Thema, das mit Thiels Rücktritt einhergeht, ist die Kaderplanung. Die Transferperiode hat bereits begonnen, und Leverkusen muss schnell Entscheidungen treffen, um das Team für die kommenden Herausforderungen zu rüsten. Thiel hatte in seiner Amtszeit entscheidende Transfers eingesteuert und nicht nur Spieler wie Florian Wirtz und Moussa Diaby geholt, die sich als Schlüsselspieler herausgestellt haben, sondern auch einige Fehleinkäufe getätigt, die sich negativ auf die Mannschaft ausgewirkt haben.

    Die Suche nach einem neuen Geschäftsführer Sport könnte zudem den bereits in Gang gesetzten Transferprozess beeinflussen. Es wird erwartet, dass der neue Mann im Amt nicht nur bestehende Spieler evaluieren muss, sondern auch in der Lage sein sollte, neue Talente zu identifizieren und als potenzielle Verstärkungen zu verpflichten.

    Ein gutes Beispiel für die Dringlichkeit dieser Situation ist die Diskussion um die Zukunft von Leistungsträgern wie Wirtz, die bei großen europäischen Klubs hoch im Kurs stehen. Ein unklarer sportlicher Kurs könnte die Loyalität der Spieler gefährden, was wiederum zu einem möglichen Aderlass im Kader führen könnte.

    Die Fan-Euphorie auf der Kippe

    Mit dem Rücktritt von Thiel steht nicht nur der Verein an einem Wendepunkt, sondern auch das Verhältnis zu den Fans. Bayer Leverkusen hat in den letzten Jahren versucht, eine breite Fanbase aufzubauen, und das nicht ohne Erfolg. Doch der Rücktritt könnte das Vertrauen in die Vereinsführung erschüttern, was sich negativ auf die Stimmung in der BayArena auswirken könnte.

    Es ist wichtig, wie der Verein mit dieser Situation umgeht. Offene Kommunikation und Transparenz sind entscheidend, um die Fans mitzunehmen und die Begeisterung für das Team zu fördern. Hier könnte der neue Geschäftsführer eine wirkliche Chance sehen, sich nicht nur auf sportlicher, sondern auch auf sozialer Ebene zu beweisen.

    Fazit: Ein Neuanfang für Bayer Leverkusen

    Der Rücktritt von Rainer Thiel ist ein tiefgreifender Einschnitt für Bayer Leverkusen, der viele Fragen aufwirft. Die Verantwortlichen sind nun gefordert, eine schnelle und kluge Entscheidung zu treffen, um den Verein wieder auf die Erfolgsspur zu bringen. Die Kaderplanung, die Fans und die Vereinsidentität sind die zentralen Themen, die jetzt im Fokus stehen.

    Das Ende von Thiels Ära kann auch als Chance gesehen werden, frischen Wind und neue Perspektiven für die Zukunft zu gewinnen. Bayer Leverkusen hat das Potenzial, die richtigen Schritte zu unternehmen und wird hoffentlich schnell eine stabile Grundlage für kommende Erfolge finden. Die nächsten Monate könnten entscheidend sein und den Weg für eine erfolgreiche Rückkehr zu alten Stärken ebnen. Es bleibt spannend zu sehen, wie sich die Werkself nun neu aufstellt und welche Richtung der Verein einschlagen wird.

  • Siege mit Strafrunde sind doch einfach die schönsten

    Siege mit Strafrunde sind doch einfach die schönsten

    Siege mit Strafrunde: Die schönsten Fußballmomente

    Fußball ist nicht nur ein Spiel. Es ist eine Leidenschaft, die Millionen Menschen weltweit verbindet. Unter den vielen aufregenden Spielmomenten sticht die Strafrunde besonders hervor. Ob in entscheidenden Pokalspielen oder nervenaufreibenden Turnieren – Siege, die durch eine Strafrunde erkämpft werden, sind einfach unvergesslich. In diesem Artikel erfahren Sie, warum genau diese Szenarien die Fußballwelt so sehr begeistern.

    Die Faszination der Strafrunde

    Die Strafrunde, auch Elfmeterschießen genannt, ist oft der letzte Ausweg, um einen Sieger in einem unentschiedenen Spiel zu bestimmen. Dabei stehen Nervenstärke, Präzision und taktisches Geschick auf dem Spiel. Wer gewinnt, erntet nicht nur Ruhm, sondern auch die Herzen der Fans. Die Spannung während dieser Momente ist unerträglich und erzeugt Emotionen, die selbst die kältesten Fußballfans berühren.

    Historische Strafrunden

    Einige der denkwürdigsten Spiele in der Fußballgeschichte endeten mit einem Elfmeterschießen. Denken Sie an die Weltmeisterschaft 1990, als Westdeutschland im Finale gegen Argentinien triumphierte. In der UEFA Champions League 2005 erlebte die Welt ein bemerkenswertes Comeback des FC Liverpool gegen den AC Mailand, das schließlich im Elfmeterschießen entschieden wurde. Diese Geschichte von Triumph und Enttäuschung zeigt, warum Strafrunden so besonders sind.

    Die Rolle der Spieler

    In einer Strafrunde werden die Spieler oft zu Helden oder tragischen Figuren. Die Verantwortung für den Sieg oder die Niederlage lastet auf ihren Schultern. Ein präzise getretener Elfmeter kann zur Legende werden, während ein verschossener Schuss für immer in Erinnerung bleibt. Die Drucksituation, in der sich die Spieler befinden, macht diese Momente so aufregend. Vor allem die Torhüter stehen im Mittelpunkt, da sie die letzte Verteidigungslinie gegen den Treffer sind. Ihr Können entscheidet oft über den Ausgang der Partie.

    Tipps für den perfekten Elfmeter

    1. Selbstvertrauen aufbauen: Spieler sollten sich mental auf den Schuss vorbereiten und Selbstvertrauen tanken.
    2. Zielvariante wählen: Ein gut platzierter Schuss in die Ecke erhöht die Chancen auf einen Treffer.
    3. Körperhaltung beachten: Die richtige Körperhaltung kann entscheidend sein, um die Präzision zu verbessern.

    Fazit

    Siege mit Strafrunden sind in der Welt des Fußballs unübertroffen. Ob in einem spannenden Finale oder einem entscheidenden Liga-Spiel – die Emotionen und die ungewisse Spannung machen diese Momente unvergesslich. Fans und Spieler gleichermaßen werden an diese dramatischen Augenblicke lange zurückdenken. Wenn Sie also das nächste Mal ein Elfmeterschießen erleben, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die außergewöhnliche Intensität und die unvorhersehbaren Wendungen zu schätzen, die unserem geliebten Fußballspiel innewohnen.

    Genießen Sie die nächsten Spiele, und vielleicht dürfen Sie bald wieder einen dieser wunderbaren Siege mit Strafrunden feiern!

  • Beim BVB passt einfach gar nichts mehr

    Beim BVB passt einfach gar nichts mehr


    Bei Borussia Dortmund hat man nach wie vor das Gefühl, dass es hinten und vorne nicht stimmt. Der BVB braucht deshalb dringend einen Neuanfang auf allen Ebenen. Doch das scheint leichter gesagt als getan.

    Dieser Text enthält eine Einordnung aktueller Ereignisse, in die neben Daten und Fakten auch die Einschätzungen von Stefan Rommel sowie ggf. von Expertinnen oder Experten einfließen. Informieren Sie sich über die verschiedenen journalistischen Textarten.

    Spät am Dienstagabend hat Emre Can einen bemerkenswerten Satz gesagt. “Wir haben nicht mehr gemacht als nötig”, erzählte Borussia Dortmunds Kapitän nach dem 0:0 gegen Sporting und dem damit verbundenen Weiterkommen in der Champions League.

    Mehr News zu Borussia Dortmund

    Cans ehrliche – oder naive, je nach Lesart – Ausführung hat danach ein paar Wellen geschlagen, sein Trainer Niko Kovac musste ihm widersprechen, heftige Kritik gab es von Seiten der BVB-Fans und unter anderem auch von Ex-Kapitän Roman Weidenfeller.

    “Was ist denn das für ein Ansatz”, fragte Weidenfeller in einem Fußball-Talk bei “Sky”. “Ich finde es fahrlässig, dass der Kapitän von Borussia Dortmund das sagt. Bei einem Champions-League-Abend im Signal Iduna Park muss die Luft und der Platz brennen!”

    Eine nichtige Episode, möchten man meinen. Im Grunde spiegelt sich darin aber tatsächlich sehr viel von dem, was Borussia Dortmund in dieser Saison anbietet und wofür es steht. Und das ist in diesem Fall nicht als Qualitätsmerkmal zu verstehen.

    Platz elf entspricht den Leistungen

    Gegen Sporting blieben zum ersten Mal seit einer gefühlten Ewigkeit Plätze im Stadion frei, die Partie war nicht ausverkauft oder ein kleiner Teil der Fans verzichtetet freiwillig auf einen Besuch. Nun könnte man das mit den besonderen Vorzeichen erklären, unter denen die Partie stand: Das Duell gegen den portugiesischen Meister schien nach dem 3:0-Erfolg aus dem Hinspiel bereits entschieden, außerdem war es lausig kalt.

    In “normalen” Zeiten wären die Fans trotzdem ins Westfalenstadion gepilgert und hätten sich darauf gefreut, dass dann “die Luft und der Rasen brennt”. Aber “normal” im Sinne von “geregelt” scheint bei Borussia Dortmund schon lange nichts mehr.

    Vielmehr wird BVB seit Monaten nur so durch diese Saison geschleudert, vereinzelten Highlights folgen immer noch schlimmere Tiefpunkte. Zuletzt beim 0:2 in Bochum, samt indiskutabler Leistung. Es war die fünfte Bundesliga-Niederlage im siebten Spiel in diesem Kalenderjahr, Tabellenplatz elf ist deshalb längst keine flüchtige Bestandsaufnahme mehr, sondern entspricht exakt der Leistungsfähigkeit der Mannschaft.

    Kovac und die Standard-Rezepte

    Dies zu ändern, wurde vor wenigen Wochen Niko Kovac als Aufgabe aufgetragen. Die große Euphorie versprühte Kovac‘ Berufung von Anfang an nicht, eher das Gefühl einer zweckdienlichen Entscheidung. Eine gute Halbzeit gegen Sporting ist der Mannschaft mit ihrem neuen Trainer aus den ersten vier Spielen geglückt. Der Rest war genau das, was man schon in den Wochen und Monaten davor sehen konnte.

    Mit Kovac holten sich die Verantwortlichen um Lars Ricken und dem immer noch omnipräsenten Hans-Joachim Watzke so etwas wie den kleinsten gemeinsamen Nenner ins Haus. Und zeigten damit bei der Besetzung der Trainerstelle, welche Art Lösungsansätze für den BVB definiert sind.

    Im offenkundigen Irrglauben, doch noch irgendwie auf Platz vier in der Tabelle und damit erneut in die Königsklasse zu springen, sollte es ein Trainer sein, der schnell die soften Faktoren anspricht und verbessert: Leidenschaft und Kampfgeist, “den Kopf frei machen”, Selbstvertrauen tanken, Gras fressen beim selbst ernannten Malocher-Klub. Und – als inhaltlichen Aspekt – die Stärkung der Defensivleistung der Mannschaft.

    Jeder einzelne Punkt für sich genommen ist eine wichtige Zutat erfolgreicher Mannschaften. Die eigentlichen Kernprobleme der Mannschaft werden dabei aber geflissentlich immer noch übersehen.

    Der Ballbesitz als größtes Problem

    Kovac versucht sich in seinen ersten Tagen beim BVB mit dem Patentrezept für abstiegsbedrohte Teams: Eine defensive Grundordnung zuerst, ein großer Fokus auf die viel zitierten Basics und Disziplin, ausgeführt von einem kleinen Stamm an Startspielern. Das ist nicht falsch, für die Ansprüche und die Ziele von Borussia Dortmund aber vermutlich auch zu wenig. Der BVB muss jetzt Spiele gewinnen, und das in Serie.

    Wie das mit den gravierenden Problemen im eigenen Ballbesitz, im tiefen Aufbau und vor allen Dingen im letzten Drittel funktionieren soll, ist schleierhaft. Dafür hat Kovac noch keine Ideen entwickelt oder aber eine gewisse Rotation innerhalb der Mannschaft gefunden, die wichtige Spieler in die für sie besten Positionen bringt.

    Pascal Groß bleibt ein Pendler zwischen seiner angestammten Position im zentralen Mittelfeld und der des Außenverteidigers. Maximilian Beier spielt nicht als zweite, hängende Spitze, sondern als Achter oder Flügelangreifer, Emre Can hat sein flüchtiges Glück nun als Innenverteidiger gefunden, zumindest vorerst. Am auffälligsten lässt sich das Problem aber wohl an einem Spieler belegen, der fast komplett unter dem Radar fliegt.

    Yan Couto als Sinnbild

    Yan Couto ist als Rechtsverteidiger von Manchester City ausgeliehen, in wenigen Monaten soll eine Kaufoption für den Brasilianer greifen. Kolportiert wird eine Summe von 25 Millionen Euro, inklusive der rund fünf Millionen Leihgebühr wäre Couto damit einer der teuersten Transfers der Dortmunder Klubgeschichte.

    Aktuell steht Couto bei 14 Einsätzen in der Bundesliga, rund die Hälfte davon als Einwechselspieler. Unter Kovac hat Couto bisher 27 Minuten spielen dürfen, gegen Sporting saß er in beiden Partien 90 Minuten lang nur auf der Bank. Eingekauft wurde Couto als offensivstarker Rechtsverteidiger, der im eigenen Ballbesitz in die letzte Linie hochschiebt – ganz so, wie es sich Ex-Trainer Nuri Sahin vorgestellt hatte und wie Couto bei seinem vorherigen Klub in Girona auf sich aufmerksam machen konnte.

    Mit den Trainerwechseln zu Interimslösung Mike Tullberg und nun zu Kovac wurde Coutos Spielerprofil quasi wegrationalisiert: Den Job übernehmen nun auf der anderen Seite Groß und Winter-Zugang Daniel Svensson – während Coutos Planstelle auf rechts mit dem Kämpfertyp Julian Ryerson besetzt ist.

    Kaum etwas könnte die Dortmunder Malaise besser zusammenfassen als Coutos momentanes Schicksal: Ein Spieler mit reichlich Potenzial und einem sehr spielerischen Ansatz wird zum Opfer mehrerer Trainer- und damit auch Philosophiewechsel, findet sich vorerst lediglich auf der Bank wieder und “muss” im Sommer womöglich doch für sehr viel Geld fest verpflichtet werden.

    Dortmunds Ideen greifen einfach nicht

    Das Problem eines krumm und schief geplanten Kaders drängt sich wegen Geschichten wie dieser immer mehr auf. Wobei da weder Niko Kovac noch Yan Couto eine Schuld trifft. Die Zusammensetzung der Mannschaft erfolgte auf Grund einer gründlichen Analyse im Sommer nach einer holprigen letzten Saison, der Kern und der Charakter der Mannschaft wurden dafür aber offenbar außer Acht gelassen.

    Can bleibt Kapitän, das hat auch Neu-Trainer Kovac noch einmal mit Nachdruck bestätigt. Ein Stellvertreter ist Julian Brandt. Beide, Can und Brandt, galten vor nicht einmal zwei Jahren als Verkaufskandidaten Nummer eins und zwei – nun führen sie eine Mannschaft an, der es mehr denn je an Führung fehlt. Und an Charakteren, an der sich andere aufrichten können.

    Die Idee, auf Spielern der Vergangenheit die Basis zu bauen für eine erfolgreiche Zukunft, mit Zukäufen von in der Regel ligabekannten und -erprobten Spielern hat sich zum wiederholten Mal als Trugschluss erwiesen und die Frage wird sein, wann der BVB diese Strategie mit erfahrenen, teilweise (zu) satten Spielern wieder zu den Akten legt.

    Mit deutlich über 200 Millionen Euro unterhält der BVB immerhin den zweitteuersten Kader der Liga nach dem der Bayern. Aufwand und Ertrag passen da nun schon seit Jahren nicht mehr zusammen und es wird mehr als “nur” eine Transferperiode brauchen, die Fehleinschätzungen der letzten Jahre wieder zu kassieren.

    Watzke und die gespielte Lässigkeit

    Der BVB steht unter den besten 16 Mannschaften Europas, das ist nicht nur fürs Renommee, sondern auch aus finanzieller Sicht eine gute Nachricht. Nicht nur die Teilnahme an der Champions League in der kommenden Saison steht auf dem Spiel, womöglich haben die Dortmunder Spieler dann ganz grundsätzlich unter der Woche frei, wenn es nicht mal für die Trostpreise Europa League oder Conference League reicht.

    Möglich ist das allemal, die gespielte Gelassenheit von Klub-Boss Watzke, der seinem Klub auch zwei Jahre ohne Königsklasse zutrauen würde, mag in finanzieller Dimension stimmen. “Dann macht der BVB wieder ein oder zwei Transfers, dann ist wieder alles im Lot”, sagt Watzke. Dass dann aus einer mittelmäßigen Mannschaft ein oder zwei herausragende Spieler gerissen würden, sagt er nicht.

    Der fest beanspruchte Platz zwei hinter den Bayern, der Beste vom Rest quasi, ist an Bayer Leverkusen übergegangen, hinter der Borussia scharrt Eintracht Frankfurt schon mächtig mit den Hufen.

    Intern dürfte sich die Unruhe auch nach der Demission von Sven Mislintat und der Beschneidung von Matthias Sammers TV-Eskapaden nur geringfügig legen, so lange die Mannschaft nicht in die Spur findet. Wer ab sofort den Kader für welche Wettbewerbe planen wird, steht allenfalls auf dem Papier fest – ob Niko Kovac je nach Abschneiden noch über den Sommer hinaus Trainer bleiben kann, muss sich erst noch zeigen.

    Dazu kommt die zwar finanziell lukrative, aus sportlicher Sicht aber fragwürdige Klub-WM, die im Sommer eine gezielte Vorbereitung torpediert. Für den BVB und seine Ambitionen sind die Aussichten nicht gerade rosig. Eigentlich müsste eine komplette Neuausrichtung des Klubs her – das ist aber leichter gesagt als getan.

    Verwendete Quellen

    JTI zertifiziert
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  • “Sein Leben ist einfach”: Mohamed Salah stichelt vor dem

    “Sein Leben ist einfach”: Mohamed Salah stichelt vor dem


    Mohamed Salah spricht vor dem wichtigen Auswärtsspiel bei Manchester City über Erling Haaland. Will er den Norweger aus der Reserve locken?

    Die Saison von Mohamed Salah in der Premier League ist jetzt schon historisch. Mit einem Sieg bei Manchester City könnten er und der FC Liverpool einen weiteren Schritt in Richtung Titel gehen. Vor dem Duell mit dem Serien-Meister sorgen seine Aussagen über Erling Haaland jedoch für Aufsehen.

    Artikel wird unten fortgesetzt



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  • Guardiola als fairer Verlierer: „Sie waren einfach besser“

    Guardiola als fairer Verlierer: „Sie waren einfach besser“


    Pep Guardiola und Co. mussten sich Madrid diesmal geschlagen geben – Foto: David Ramos/Getty Images

    Guardiola: „Habe das beste Madrid der letzten Jahre gesehen“

    PEP GURADIOLA über die Bewertung der Playoffs: „Ich bin nicht frustriert. Das bist du, wenn du es verdient gehabt hättest, zu gewinnen. Das ist nicht der Fall. Sie waren besser, ganz einfach. Wenn man die Vorrunde auf Platz 22 abschließt, dann, weil du nicht gut warst. Wir haben aktuell nicht den Rhythmus wie Madrid. Wir wollten viel Ballbesitz und kassieren früh das erste Tor, dann das zweite… Wenn man Hin- und Rückspiel gegen sie bestreitet, dann sind sie sehr gut. Ich habe das beste Madrid der letzten Jahre gesehen: Sie sind zu langen Ballbesitzphasen fähig, können verteidigen, rennen, hoch pressen, tief stehen… Man kann sie nur beglückwünschen.“

    …das vermeintlich einfach Gegentor zum 0:1: „Es ist oft passiert diese Saison, vor allem am Anfang, ja. Wir müssen daraus lernen.“

    …die Frage, ob er sein Team als ohnmächtig wahrgenommen habe: „Nein, das nicht. Wir waren ein fantastisches Team, dieses Jahr sind wir es auch verschiedenen Gründen nicht. Wir haben etwas einzigartiges in unserem Land und in Europa erreicht. Wir haben die Champions League einmal gewonnen und waren schon viele Male hier. Jetzt gilt es, Entscheidungen zu treffen und unter die ersten Vier zu kommen, um sich wieder zu qualifizieren.“

    …das Ende eines Zyklus: „Ein wenig. Die Dinge sind niemals für ewig, manche Spieler haben ein gewisses Alter erreicht. Wir haben viele Jahre die Premier League gewonnen, waren in der Champions League immer vorne mit dabei… Sie befinden sich in der besten Verfassung der Saison.“

    …die Nichtberücksichtigung von Erling Haaland: „Er war verletzt. Oder denken Sie, er hätte nicht gespielt, wenn er fit wäre?“

    Dias: „Waren nicht gut genug“

    RUBEN DIAS: „Wir waren nicht gut genug. Wir haben jede Menge zu verbessern, müssen viel besser auftreten. So ist Fußball. Du musst im richtigen Moment gut genug sein und wenn du das nicht bist, übernimmt der Fußball. Die Enttäuschung wiegt diesmal eventuell etwas schwerer, weil wir es nicht mögen, zu verlieren. Wir sind nicht gerne in dieser Position. So tut es noch viel mehr weh. Wir nehmen das nicht einfach so hin. Der einzige Weg, um besser zu werden, ist nach vorne zu schauen und es einfach zu akzeptieren. Wir waren heute schlichtweg nicht gut genug. Ich sage das ohne Probleme. Wir waren nicht besser als sie. Deshalb sind sie verdient weiter.“

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  • Ralf Rangnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung: „Einfach nicht mehr stringent“

    Ralf Rangnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung: „Einfach nicht mehr stringent“


    Ralf Ranknick schaut zur Seite.

    Ralf Ranknick hat deutliche Kritik an der BVB-Kaderplanung geäußert. © dpa

    4 Min Lesezeit

    Hier gibt es alle BVB-News und Gerüchte:

    16. Februar, 17.17 Uhr: Ragnick übt massive Kritik an BVB-Kaderplanung

    Ralf Rangnick (66) hat in der sportlichen Krise von Borussia Dortmund die Kaderplanung des Klubs kritisiert. Der österreichische Nationalcoach war vor der Verpflichtung von Niko Kovac selbst ein Trainerkandidat beim BVB und sagte bei „Bild Sport“: „Man hat nicht das Gefühl, dass als Überschrift steht: Wie wollen wir eigentlich spielen? Wie wollen wir auftreten? Wie wollen wir wahrgenommen werden? Da kann man den Spielern nicht den Vorwurf machen. Sondern das liegt daran, dass über Jahre hinweg dieser Fixpunkt einer Spielidee nicht mehr verfolgt worden ist.“

    Rangnick hatte im Januar in Salzburg Gespräche mit Hans-Joachim Watzke und Lars Ricken über ein mögliches Engagement bei den Schwarzgelben gesprochen, letztlich aber abgesagt. Die Krise der Dortmunder hat seiner Meinung nach einen langen Vorlauf.

    „Gehen wir mal in die Zeit zurück, in der der BVB am erfolgreichsten war in den letzten 20 Jahren. Das waren die Jahre unter Jürgen Klopp“, sagte Rangnick. „Damals hat man von Anfang an in der Kaderzusammenstellung darauf geachtet, dass die Spieler zu der gewünschten Spielweise von Jürgen Klopp passen. Damals gab es drei Entscheider, die auch nach außen hin die Entscheider waren mit Aki Watzke, mit Michael Zorc und mit Jürgen Klopp. Und in jedem Transferfenster hat man diesen Kader zusammengestellt, der dann am Ende zweimal Deutscher Meister und Pokalsieger wurde.“

    Damals sei der BVB „tatsächlich eine Marke“ gewesen, so Rangnick. „Jetzt haben sie den zehnten oder zwölften Trainer seit Jürgen Klopp nicht mehr da ist. Aber man hat einfach nicht mehr stringent nach irgendeiner vorgestellten Spielweise den Kader zusammengestellt.“

    16. Februar, 16.28 Uhr: Diallo sichert Auswärtssieg der BVB-U19

    Borussia Dortmunds U19 hat das Aus in der Youth League gegen Real Madrid gut verkraftet. Bei Union Berlin siegte die Mannschaft von Mike Tullberg am Sonntag mt 4:2 (1:2) und drehte dabei einen zweimaligen Rückstand. Zum Matchwinner avancierte Ousmane Diallo mit einem Doppelpack (73., 82.).

    Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber. Nach einem Fehler von BVB-Rechtsverteidiger William Rashidi schob Musa Alkan zur Berliner Führung ein. Dortmund fand durch Pharell Kegni jedoch die direkte Antwort (6.). Eine weitere Unaufmerksamkeit in der Defensive führte nach Foul von Dortmunds Torhüter Robin Lisewski zur erneuten Union-Führung per Elfmeter durch Duje Sliskovic (19.).

    Nach insgesamt vier Wechseln bis zur 71. Minute übernahmen die Schwarzgelben immer mehr die Spielkontrolle und drehten die Partie innerhalb von zehn Minuten durch Diallo und Joker Alex Niziolek (77.). „Wir haben das Spiel in der zweiten Halbzeit bestimmt und die drei Tore erzwungen“, sagte Tullberg. In der Tabelle rückt der BVB mit sechs Punkten auf Rang zwei vor. Am kommenden Samstag (12 Uhr) folgt ein weiteres Auswärtsspiel beim Tabellenvierten FSV Mainz 05.

    BVB-U19: Lisewski – Rashidi, Benkara, Reggiani (46. Mahjoubi), Feddersen – Degener – Cherny (61. Etcibasi), Inacio (82. Adamczyk) – Albert (71. Niziolek), Kegni (61. Ngambia), Diallo

    Tore: 1:0 Alkan (5.), 1:1 Kegni (6.), 2:1 Sliskovic (19., Elfmeter), 2:2 Diallo (72.), 2:3 Niziolek (77.), 2:4 Diallo (82.)

    15. Februar. 18.23 Uhr: BVB-U23 beendet Sieglos-Serie gegen Sandhausen

    Die BVB-U23 ist zurück in der Erfolgsspur. Durch ein 1:0 gegen den SV Sandhausen beendete die schwarzgelbe Drittliga-Filiale ihre seit drei Spielen andauernde Sieg- und Torlos-Serie. Den Treffer des Tages erzielte Franz Roggow nach einem Doppelpass mit Jordi Paulina nach 17 Minuten.

    Der BVB war in der ersten Hälfte drückend überlegen, vergab jedoch eine Reihe von Großchancen. Die dickste gab es nach 27 Minuten, als Michael Eberwein die Latte traf. Nach der Pause ein anderes Bild: Sandhausen drückte, die Borussia geriet vollkommen in die Defensive. Sie hatte in Torwart Marcel Lotka aber einen starken Rückhalt, der den Sieg festhielt.

    „Ich bin erleichtert und zufrieden. In der ersten Hälfte haben wir genau das auf dem Platz bekommen, was wir uns vorgenommen hatten. Wir haben es aber versäumt, deutlich höher zu führen. Ein 2:0, 3:0 wäre möglich gewesen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine tolle kämpferische Leistung geboten und es als Mannschaft rigoros verteidigt“, befand BVB-U23-Trainer Jan Zimmermann.

    12. Februar, 12 Uhr: DFB terminiert Drittliga-Spieltage der BVB-U23

    Der DFB hat die Spieltage 27 bis 30 in der 3. Liga terminiert. Glück für die U23 von Borussia Dortmund: An diesen vier Spieltagen findet keine Begegnung parallel zu den Profis statt. Eine Partie steigt allerdings am Achtelfinal-Spieltag der Champions League. Die Ansetzungen im Überblick:

    27. Spieltag: 1860 München – BVB-U23 (Sonntag, 9. März, 13.30 Uhr)

    28. Spieltag: Dynamo Dresden – BVB-U23 (Mittwoch, 12. März, 19 Uhr)

    29. Spieltag: BVB-U23 – Viktoria Köln (Samstag, 15. März, 14 Uhr)

    30. Spieltag: Waldhof Mannheim – BVB-U23 (Samstag, 29. März, 14 Uhr)

    06. Februar, 13.08 Uhr: DFL terminiert Bundesliga-Spieltage 25 bis 27

    Die Deutsche Fußball Liga hat am Donnerstag die zeitegnauen Ansetzungen für die Bundesliga-Spieltage 25 bis 27 bekanntgegeben. Alle BVB-Termine auf einen Blick:

    25. Spieltag: BVB – FC Augsburg (Samstag, 8. März, 15.30 Uhr)

    26. Spieltag: RB Leipzig – BVB (Samstag, 15. März, 18.30 Uhr)

    27. Spieltag: BVB – FSV Mainz 05 (Sonntag, 30. März, 17.30 Uhr)

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